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Hallo, wir, meine Frau und ich, wollen es wagen und in die Welt der Wohnmobile eintauchen. Wir waren noch nie Camper lieben aber den nomadischen Urlaub, Campingerfahrung fehlt. Aber das freie Autowandern ist das Ziel. Wir haben aber keine Lust mehr auf Hotels. Zuerst wollten wir ein WoMo mieten und schauen, ob es passt. Wir sind aber davon abgekomnmen und wollen lieber richtig starten. Nach Lesen vieler Beiträge haben wir unseren Wunsch wie folgt abgegrenzt: Budged 5.000 Euro Ziel: Alkoven-Fahrzeug auf Fiat Ducato/Peugeot J5 Basis, Baujahr um 1990, ich glaube, bei dem Alter ist der Zustand wichtiger als das Baujahr. Motorisierung Turbodiesel wäre schön, ein Sauger tuts hoffentlich auch. Kilometerleistung des Gebrauchten 150.000 - 220.000 km Fest eingebaute Toilette, Bad Kompakte Fahrzeuglänge, wir sind nur zu zweit. Bett muß 2,00m Länge haben, ich brauche den Platz zum Schlafen. Hymer 55 oder etwas vergleichbares. Ich habe schon 2 Fahrzeuge angeschaut, bin aber noch nicht zu 100% überzeugt. Das Erste war für mich Schrott (undicht) das Zweite hat uns ein Schrauber angeboten, da war schon viel Rostschutzfarbe am Chassis. Nebgen all den Anfängerfragen treiben mich folgende Gedanken um: 1.) Sind 5.000 Euro realistisch oder zu wenig? (ich kann warten, d.h. lange suchen und weiß nichts "Neues" zu bekommen) 2.) gleich größeres Risiko eingehen und wegen Feinstaub/Steuer gleich eines Baujahr 87 mit H Kennzeichen für 2017 nehmen? 3.) Saugdiesel wegen der fehlenden Kraftreserven ausschließen und Turbodiesel suchen, oder ist der schneller kaputt? 4.) Ich wohne in einer Umweltzone und würde das Fahrzeug natürlich auch dort parken. Wird es Probleme geben? Freue mich auf Eure Anregungen und sage schon mal Danke.
Wenn du ihn da rein schiebst, nö. Ist ja nur das Fahren in den Umweltzonen verboten :D Ansonsten sind die Preise verdammt gestiegen und du wirst für das, sorry, bisschen Geld, kaum was vernüftiges bekommen und wenn dann nur mit verdammt viel Glück und nicht wirklich über die Portale im Inet. Eher Zeitung "Autowandern - was für ein schöner Begriff. Fast so schön wie "Schleppwagen". Fritz B. Busch freut sich im Autohimmel darüber. :lach: PS. Erst mieten,dann suchen (erfahrenen Wohnmobilisten mitnehmen), dann kaufen. Ich würde trotzdem erstmal mieten. Gerade wo ihr keinerlei Erfahrung habt. Da könnten dann selbst 5.000 EUR zu viel sein, wenn ihr dann damit nicht glücklich werdet. Und in einer Umweltzone parken, das geht gar nicht (oder es gibt eine Sondererlaubnis, da würde ich mich erstmal schlau machen bei der Behörde). 5000 EUR ist schon wirklich sehr knapp. Die sind doch meist runtergeritten. Wenn Du mit sonem Ding bei Dir Zuhause in die Umweltzone einfährst, weist ja mit was Du zu rechnen hast an Strafe. Ich würde das Budget erhöhen. Da gibts dann auch einen Diesel mit EUR 4 Oder Du suchst nen Benziner. Die bekommen einfacher ne grüne Plakette und sind vergleichsweise billiger. Oder Du schaust das er älter als 30 Jahre ist. Dann gibts ne Oldtimer Zulassung mit freier Fahrt in alle Umweltzonen Es grüßt Stefan Hallo Stefan, so sehe ich es aktuell auch. Komischerweise hat es noch nie Kontrollen gegeben, sind mir bei Euro5 am Auto aber auch egal gewesen :D Das ist der Grund über einen so alten Wagen nachzudenken. Bammel habe ich aber vor der Altersschwäche. Oder ist es eher egal, ob ein Wagen bei vergleichbarer Laufleistung 25 oder 30 Jahre auf dem Buckel hat? Gruß Andreas Ob der jetzt 25 oder 30 Jahre alt ist, interessiert weit weniger als die Pflege die er erhalten hat. Da gibt es Gurken, die sind nach 20 Jahren schon runtergeritten und andere sehen nach 30 Jahren noch aus wie neu. Das Problem bei Umweltzonen ist nicht das einfahren, da hätte ich auch keine bedenken, als eher der Platz wo er das Jahr über steht. Da gibts doch schnell übereifrige Nachbarn, die sowas anzeigen. Hallo, bei 5000 Budget würde ich nicht mieten, so sehr man das sonst nur empfehlen kann, aber das kostet pro Tag ja dann doch schnell mal 100 Euro oder mehr. Ich dachte erst du hättest dich verschrieben und meinst 50000, aber bei der Nennung des gesuchten Alters wars klar. Da wirst du kaum Auswahl haben und wirst nehmen, was noch fährt und einigermaßen in Schuss ist. Guck doch mal weiter unten, ich meine dass gerade letzte Woche erst jemand wegen eines 5000 Euro Mobils gefragt hatte und da gab es bereits Tipps. Edit: Guck mal, ich habe dir den Thread rausgesucht: --> Link Hallo Jonah, Danke für den Link, habe ich auch schon durchgelesen. Ich denke mit einem guterhaltenen Stück und keinen zu großen Erwartungen kann es klappen. Es muß nur Dicht, nicht verratzt und technisch in Ordnung sein. Was meint Ihr bezüglich meiner Bedenken hinsichtlich eines Saugdiesels - nerven drängelnde LKW wirklich so extrem?
Mich nervt das sehr. Ausserdem musst Du in eine Autobahn erst mal einfahren. Ich bin wirklich kein Raser. Aber ca 110 km/h Höchstgeschwindigkeit sollte möglich sein. Wir lieben auch den nomadischen Urlaub und waren auch vorher nie Camper - und sind auch jetzt nicht wirklich Camper nach unserer Definition. Wir hatten vorher auch NIE ein Wohnmobil gemietet und doch gleich gekauft. Nagelneues Ausstellungsfahrzeug, unbenutzt und nicht wirklich günstig für unsere Verhältnisse damals als junge Familie. Daher möchte ich dir Mut machen. Ihr kennt euch und ihr könnt das sicherlich abschätzen ob das passt. Wir wussten es sehr genau! Da hätte die ganze Mieterei nichts gebracht! Davor waren wir vor den Kindern gerne mit dem Rad und den Satteltaschen unterwegs. Von einem Ort zum anderen. Oder auch mal mit dem Mietwagen Fly and Drive in den USA - auch ohne Vorbuchung. Wir hatten uns dazu entschlossen nachdem wir anfangs mit den Kindern als sie klein waren immer Hotelurlaub rund ums Mittelmeer gemacht haben. Vorallem mein Mann hatte da die Nase voll - ist aber auch beruflich ein Nomade und in der ganzen Welt immer wieder unterwegs. Ein Jahr bevor unser Großer eingeschult werden sollte und wir mal die Preise für die Sommerferien angeschaut haben, war uns klar: So viel Geld für diese Art Urlaub geben wir nicht mehr aus. Schnell kamen wir aufs Wohnmobil und wir haben uns ganz intensiv damit befasst und uns über all die Modelle informiert. Schnell war aber ein Mobil gefunden und kein anderes mehr verdrängte es von der Wunschliste und so wurde es gleich gekauft. Ohne Erfahrung und ohne mieten haben wir die Wahl derart perfekt getroffen dass wir es immer noch nach 12 Jahren überzeugt fahren. Kürzlich haben wir mal wieder geschaut und zum xten Mal festgestellt dass uns so bald nichts trennen kann. Also, seit mutig und traut eurem Bauchgefühl! Nur zu! GRUSS PETRA
Ich will ja kein Spielverderber sein, aber allein die o.g. Voraussetzungen passen nicht mit dem Budget von 5.000,-- EUR zusammen. Nimm mal den Standpunkt eines Verkäufers ein und frage Dich, ob Du ein guterhaltenes WoMo, welches dicht und technisch in Ordnung ist, mal unabhängig von km-Stand und Baujahr, für den Betrag verkaufen würdest. Für den Betrag bekommst Du m.E. nur eine Baustelle, die ein unüberschaubares Groschengrab darstellt. Das kann höchstens für einen Selbermacher mit viel Ahnung oder viel Geduld Sinn machen. Es sei denn, Du hoffst auf die ältere Dame, deren Mann gerade verstorben ist und die das gemeinsame, top gepflegte Wohnmobil in Ermangelung von Reisegelegenheiten nur in gute Hände abgeben möchte und der Du und Deine Familie sympathisch seid. Das soll es ja immer mal wieder geben. Sorry. Mit freundlichen Grüßen Leo Hallo Stefan, bzgl. des verlinkten Benziners.. da wirst Du wohl mit einem Verbrauch von 15-17l rechnen müssen :eek: Da würde mir der Spass schnell vergehen. Grüne Plakette bei Eurem Budget ist wirklich ein Problem. Wobei das anscheinend schon deutlich angestiegen ist? :D Geht also fast nur H-Kennzeichen. Oder das Womo ausserhalb der U-Zone parken? Weiss nicht, wie gross die um Stuttgart ist.. Meine Meinung zu 75PS für 3-3,5t Gewicht hab ich schon anderswo kundgetan. Ich würd mir das nicht antun. Minimum wäre für mich der 95PS Turbo-D. Glaub mir, Du bist über jedes zusätzl. PS froh. Na ja, einen Tod stirbt man immer. Also entweder Budget weiter aufstocken, bis es für einen Diesel mit Grüner Plakette reicht. Oder mit der Angst leben, von den Nachbarn denunziert zu werden. Oder einen Benziner-Schlucker zu fahren. Oder halt H-Kennzeichen mit eher lahmer Motorisierung. Aber vielleicht wollte Ihr eh keine weiten Reisen machen und eher abseits der AB unterwegs sein? At Leo.. Du hast recht, ..und auch nicht. :wink: Man muss nur Geduld haben und im richtigen Moment auch schnellentschlossen zuschlagen. Der Concorde im von Michaela verlinkten Thread ganz zum Schluss Link zum eBay Artikel wäre für 5700.-zu haben gewesen. Er wurde dann für VB 6000.- in den Kleinanzeigen eingestellt und dann offenbar ruck-zuck verkauft. Edit: Link funktioniert nicht mehr.. Screenshot des Textes -> ![]() Und die Bilder sahen richtig gut aus. War ein Concorde 550 XT
. Stimmt schon. Aber wenn Du einen Diesel mit grüner Plakette in ähnlichem Zustand willst, musst ordentlich mehr Geld abdrücken. Mit der Differenz kann man viel tanken. Und die Steuererspraniss sollte man auch mit einrechnen.
Vollkommen richtig. Kommt halt drauf an, wieviel man dann p.a. so fährt. Wenn ich mit dem Diesel 14.-€ und mit dem Benz. 22.-€ auf 100km an Spritkosten zahle, sind das 8.-Euros mehr. Bei 1000km, die hat man schnell zusammen, 80.-Euro -zusätzlich- also 220.-€. Bei 10Tkm p.a. schonmal 800.- -zusätzlich-! In zehn Jahren 8000.-Mehrkosten für Sprit kann durchaus lohnenswert sein :wink: , wenn das Mobil -bei gleichem Zustand- 10.000.-Euros günstiger ist(Kosten von Umrüstung auf Grün z.B. mitgerechnet). Finde den Thread jetzt nicht, aber ein Udo hier im Forum hat glaub ich seine(gnadenlosen) 95 Turbo-D PS :) auf Grün gebracht, mit enormem finanziellen Aufwand. Meine Meinung zur Schummel-Plakette teile ich hier lieber nicht mit.. Und wer weiss, wie lange ein älteres Schätzchen mit Grün in Stuttgart noch Bestandsschutz geniesst? Und sorry, oben war nat. der TE Andreas angesprochen.. :oops: Ich hoffe, Du bist handwerklich geschickt, denn für 5000 Euronen wirst Du noch einiges inversiteren müssen. Können schnell mal ein paar tausend Euro werden. Sinn macht es, sich schon mal etwas auf die Seite zu legen, oder gleich ein höheres Budget anzupeilen. Erfolgreiche Suche und viel Glück wünsche ich Euch! Julia inversiteren? Wie macht man das? :D :D :D Entschuldigung, die Steilvorlage war zuuu gut! :wink: Hi, Danke für die vielen Gedanken. Ich werde erst einmal das Thema Umweltzone mit den hiesigen Behörden klären. Da von hängen die weiteren Planungen ab. Falls nur das H-Kennzeichen bleibt, ist die Wagenkathegorie schnell mal gegeben, einen grünen Diesel wollen wir uns nicht leisten. Geplant war das Ganze ja als Wochenendmobil und für einige andere Trips. Als Homebase fürs Hobby Mountainbiking und als rollendes Hotel für Wandertouren. Wenn das Budget nicht passt, geht's halt wieder unflexibel in Hotel. Aber ich hab noch nicht aufgegeben :mrgreen:
Schön zu lesen! :razz: Ihr findet schon noch das Richtige! Denn wenn einen der Virus mal gepackt hat.. :wink: Und Womo-Reisen ist einfach GEI.!! Ich habe das auch gelesen.Ducato Bj. 92, 2,5 l TD, Umrüstung auf "Grün" um die 3000.- EUR.Ich fahre auch so einen alten Dampfer (j5) und käme nie auf die Idee für diese Plakette so iel Geld zu investieren,allerdings wohne ich auf dem Land,das ist natürlich ein riesen Vorteil. Dein Budget mit 5000.- EUR ist zu knapp kalkuliert,da mußt Du weitere Investitionen zusätzlich kalkulieren. Dann sind die Unterhaltskosten zu berücksichtigen,Steuern und Versicherung sind nicht billig und man sollte einen eigenen Stellplatz haben. Bernd Hallo, der Sohn von Freunden hat sich das Dachzelt (Hersteller Autocamp) von meinem Freund gekauft, fast neu, ein mal benutzt, für 500 Euro. Das war ein guter Kauf, aber der junge Mann steht mit beiden Beinen auf dem Boden. Mein alter ML270, 11 Jahre alt, 1. Hand, mit allen Extras, die es damals gab, hätte 5.000 Euro gekostet, das gab die Werkstatt beim Neuwagenkauf dafür. Der hatte eine grüne Plakette und TÜV neu. So eine Zusammenstellung bekommt man für ungefähr 5.000 Euro. Wer dafür ein Wohnmobil sucht, läuft neben der Spur. Gruß Rudi ![]()
Da habt ihr sicher Glück gehabt, oder ihr seit entsprechend anpassungsfähig, oder ihr habt euch wirklich extrem gut vorinformiert. Ohne Vorerfahrung gibts ja doch eine Reihe Punkte, zu denen man zwar eine Menge Infos im Netz findet, die aber oft subjektiv sind und wirklich "erfahren" werden müssen. Manches praktische Detail gab es auch erst bei neueren oder sehr teuren Womos, das wird man bei der Preisklasse kaum finden. Es haben genug erfahrene Womofahrer schon daneben gehauen mit dem nächsten Womo. Also passieren kann es jedem. Vielleicht haben Neulinge es sogar besser, da sie sich einfach an das Womo anpassen. Jemand der schon früher welche hatte, ist vielleicht zu eingefahren um sich umzugewöhnen. Mein neues bietet in Summe schon mehr Platz, nur teils an anderen Stellen und ich hab mich noch immer nicht ganz daran gewöhnt und trauere manchem Detail des in Summe schlechteren Womos nach. RK Ist ganz bestimmt ein Diesel ohne Plakette Egal Was mir bei den Bildern aufgefallen ist, Alkoven an der Beifahrerseite. Da sind Schatten, das könnte nass sein mit beginnendem Alufrass. Bitte ganz genau hin schauen!
Das sehe ich etwas anders. Bei einem solchen Kauf gehört einfach etwas Glück dazu. Und man sollte Zeit haben und nicht bereits am nächsten WE kaufen wollen/oder müssen. Wir haben unseren kleinen Dethleffs damals nach 10 Jahren und 95.000 km für faire 12.500 Euro verkauft. Ich würde sagen in einem extrem gepflegten, technisch einwandfreien Zustand. Wenn die neuen Eigentümer ähnlich sorgsam mit dem Kleinen umgegangen sind und ihn weitere 5 Jahre pfleglich behandelt haben, wäre er wohl für 5000-6000 Euro zu haben. Dann würde ich ein solches Fahrzeug allein vom Mehrwert allemal der gezeigten Dachzeltkombi vorziehen. Gruß Roman
"wenn" "wäre" "würde". Das sind die Schlüsselwörter. Will heissen: "Nichts genaues weiss man nicht". Ich bin nicht ganz Deiner Meinung, denn wenn jemand sein Mobil in technisch einwandfreiem Zustand erhält, gibt es einen Zeitpunkt bzw. einen Preis, ab dem der Wert eines Mobils nicht weiter sinkt. Wäre das nicht so, bekäme man, wenn man Deine Berechnung fortsetzt, nach weiteren 5 Jahren ein technisch einwandfreies Mobil gratis. Ich persönlich würde diese Schwelle zwischen 8.000,-- bis 10.000,-- EURO, je nach Fahrzeug, ansetzen. Irgendwelche schwer überschaubaren Baustellen gibt es natürlich für weniger Geld. Mit freundlichen Grüßen Leo Hallo, ich muss sagen, es geht schon, was zu finden. Wenn die Umweltproblematik nicht wäre, eins hätte ich in Petto und bei einer Option war der Gegner schneller. Besser als Zelt und alter ML auf jeden Fall, aber genau das ist Ansichtssache. Jeder hat andere Prioritäten. Stellplatz für den Sommer hätte ich vor demn Haus, wenn das Teil nicht zu groß wird. Unser Nachbar sollte seine B-Klasse noch ohne Stress unterbringen können. Die Umweltzone ist und bleibt der Killer - entweder Oldtimer mit allen Risiken (relativ niedriger Anschaffungspreis, aber dann..) oder Fahrzeug mit grüner Plakette (dann aber schon ab Werk) Wir werden in uns gehen und die zwei Optionen mal durchrechnen. Danke für die Meinungen. Ihr hört vom weiteren Verlauf. Gruß Andreas Also wir hatten gerade extrem Glück Haben fuer 500€ einen Hobby 208 L gekauft. Peugeot j5 2.5 Liter. 159000 runter mit TÜV und Gas. Bis auf Wasserschäden an den dachlucken und in der Ecke hinter der Küche top in Ordnung. Motor läuft super. Fuer 500 Euro war das der Deal meines Lebens. Den Rest behebe ich selber. Hallo zusammen, das Womo aus Sundern für ca. 4.**** finde ich ferndiagnostisch gar nicht mal so übel.... Da kann man auch mal hinfahren und sich das Ganze mal von Nahem anschauen. Aber eigentlich gilt, man bekommt ( wenn man nicht richtig betrogen wird) was man bezahlt!! Achim Ich finde jedoch, dass "erst mal mieten" recht sinnvoll wäre.... Denn dann hast Du eines, das dich recht sicher (in Bezug auf Pannen) ans Ziel bringt. Die Technik sollte dann ebenso funktionieren (nachts wird's warm, der Kühlschrank kühlt, das WC ist dicht) und verranzt sollte es ebenso nicht sein. So könnt ihr erst mal einen Urlaub genießen (Ausnahmen bestätigen die Regel) und das Blut lecken. Bei einem Kauf von 5.000.- Euro wird es auf jeden Fall Macken geben. Und wenn man beim ersten Mal nur warmes Bier trinken muss, kalte Ravioli futtern und sich der Boden mit Wasser und anderem vollsaugt, während man mit einem Motorschaden auf dem Standstreifen steht, wird einem der Spaß schnell vergehen. Wenn man allerdings das o.g. Blut bereits geleckt hat und die Sucht allgegenwärtig ist (so war's bei uns), kann man m.E. mit den Macken eher leben, da man das Ziel des schönen Urlaubs vor Augen hat und man weiß, dass man zumindest mal den EIGENEN Grundstein für den Traum gelegt hat.... Ääääähhh, verständlich, was ich meine? An Heiko, ja verständlich - wenn man noch nie mit Womo unterwegs war, ist ein Versuch mittels Miete schon angebracht! Bezüglich Kauf habe ich aber die Erfahrung schon gemacht, dass man auch in höheren Preisklassen von "Händlern" auch Mist und Schrott angeboten bekommt! Da wird nicht vor Betrügereien und Falschaussagen zurückgeschreckt. Das blöde ist nur, dass man streckenweise viele Kilometer fahren muß und dann doch ein Aquarium vorfindet, obwohl der Wagen als "garantiert trocken" beschrieben wurde ! :evil: Irgendwie ist das heute einfach so, anscheinend geht der Ansatz der Ehrlichkeit immer weiter den Bach runter ! (ist natürlich nur mein persönliches Empfinden) Achim Hey! Hier mal ein weiterer Neueinsteiger mit einem Saugdiesel und "kompaktem" Aufbau... Wir haben auch mehrere Wochen gesucht und einige Fahrzeuge besichtigt! Das ging dann schon soweit, dass aus "wir gucken erstmal nur in der näheren Umgebung" schnell mal Fahrten von 200km wurden um dann doch vor einer Baustelle zu stehen. Versprechen wie "Das mache ich noch..." oder Sätze wie "Kann sein das das undicht ist, aber das bekommt man sicherlich hin..." waren dabei keine Seltenheit! Fündig sind wir dann doch quasi vor Ort geworden, gut waren auch 50km pro Strecke, aber es passte alles auf Anhieb. Klar, ist halt "nur" ein Saugdiesel der kaum einen Hering vom Teller zieht und mit seinen unter 5m auch kein Raumwunder, aber es ist UNSER Sören. :ja: Aber Fakt ist, auch dort muss/kann/sollte etwas investiert werden. Und so sind alleine jetzt in den Wochen nach dem Kauf schon mal schnell knapp über 700,- EUR zusammen gekommen und das war erstmal nur das, was uns als Erstes so an lachte (neue Reifen, Ersatzteile für die Thetford Toilette usw.)! Da wird sicher noch einiges an € über den Ladentisch gehen, aber dennoch haben wir den Kauf nicht bereut. LG René Hi, +1 für Oldtimer. Wir haben in den letzten 2,5 Jahren insgesamt ca. €5500 in unseren Hymer 521 investiert (ohne Steuern/Versicherung, ca.€350/Jahr) und sind damit schon 5x länger unterwegs und bestimmt in 10 Kurzurlauben gewesen (~20.000 km). Pro Jahr würde ich noch 30-50 Stunden Arbeit dazurechnen, aber das geht schon als Hobby durch, da bezahlen andere für... Voraussetzung ist etwas technisches Verständnis (in Steinzeittechnik) und ein fitter und möglichst günstiger Schrauber, den man die komplizierteren Dinge machen lassen kann. Man muss natürlich bereit sein, sich in die 70er-80er Jahre zurückversetzen zu lassen, was wir allerdings als einen der Vorteile ansehen, Entschleunigung und so. Für uns war es ein 'billiger' Versuchsballon, nach den 2,5 Jahren würden wir Hymi nie mehr hergeben. VG, Michael |
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