|
Hallo, ich bin nicht sicher ob ich in diesem Bereich richtig bin, im Zweifel bitte verschieben. Der Plan: In 5 Jahren bin ich fertig mit Arbeiten :bindafür: Ich möchte folgenden Traum verwirklichen -> einmal um die Welt. Grobe Route: Sank Augustin Island Kanada von Ost nach West Alaska eine Rundtour Kanada Rockys Richtung Süden USA Westküste Mexico bis Südkap Neuseeland einmal queren Australien einmal rund um den Kontinent China -> Seidenstraße dann über nördlichen Bereich Russland Skandinavien mit Nordkapp und zurück nach Sankt Augustin Im Prinzip immer 3 Monate am Stück reisen, dann für 1-2 Monate nach Hause (Flieger und Fahrzeug vor Ort einmotten) (Dies ist ein Kompromiss um meine Frau zu überzeugen, wir haben 5 Kids und sind doch arg verwurzelt.) Gesamtdauer Fahrzeit ca. 30 Monate, plus 20 Monate Heimatpausen zusammen ca. 4-5 Jahre So und nun kommt ihr ins Spiel: Ich stehe ganz am Anfang und mir ist klar mit meinem Adria Coral wird das nix. Da ein guter Freund von mir GF von einem sehr großen int Spediteur ist, ist der Seetransport und die Einmottung vor Ort in Lagerhäusern kein großes Problem. Es gibt nun 3 riesige Baustellen bei der ich euren Imput zu schätzen weiß: - administrativ (Behörden, Routen, Gefährdungseinschätzung etc) - technisch (was muss das Womo können) - persönliche Anforderungen (was muss ich können) ZU allen drei Punkten werde ich in den kommenden Monaten hier (wenn ihr mich lasst) jeweils einen Thread öffnen um die grob Planung binnen 6 Monaten ein wenig in den Griff zu bekommen. Soweit so gut.... ich hoffe auf gaaanz viele konstruktive Ideen. Grüße Gunther mein Neid sei Dir gewiss. Hört sich gut an. Würde ich auch gerne machen. Ich bin mal auf deine Fragen gespannt. Mit dem ersten Teil würde ich dann aber keine 5 Jahre warten und den schon vorher als Test für das neue Fahrzeug machen und dann hast du immer noch deine Heimatpause danach um Fehler zu beheben und Änderungen zu machen. gruss ma055pro Bezüglich alle 3 Monate zurück nach Hause fliegen - mußt Dich mal entsprechend schlau machen, es gibt verschiedene Länder wo Du bei der Ausreise das eingführte Fahrzeug wieder mit ausführen musst. Da kommen mir drei erste Gedanken. 1. Du durchquerst alle Klimazonen. Das stellt hohe Anforderungen an Mensch und Maschine. Es muss alles koennen. Feuchtigkeit aushalten und Kaelte, Hitze und Trockenheit. Und du natuerlich auch. :D 2. Allrad. 3. Ein simples und robustes Basisfahrzeug, welches auf einer weltweit reparierbaren Basis steht (Magirus-Deutz/Iveco oder so). Da ich gerade auf der Suche bin und mich im Bereich Allrad umgesehen habe und mich mit einem Aufbau nach eigenen Vorstellungen sehne...bin ich ueber gaengige Medien auf die Firma 4wheel24 gestossen. Denn wenn du nicht ueber 100.000EUR ausgeben kannst/willst, dann ist das eine gute Adresse. Diese stellen nicht nur enorme Expeditionsfahrzeuge her, sondern bauen auch zu einem guten Preis einen Allradler um (Iveco 90-16 zu Iveco 75-19) und setzen einen Aufbau drauf und bauen diesen nach deinen Vorstellungen aus. Das Basisfahrzeug findest du ueberall auf der Welt, die Technik ist noch nicht auf HighEnd und somit eher problemlos zu warten und reparieren. Das Basisfahrzeug war nach meiner Rechnung mit ein wenig pipapo (persoenliche Praeferenz ob du LED Scheinwerfer willst bspw) bei nichtmal 25.000EUR. Dann noch der Aufbau. Check mal die Seite, unten auf der Seite unter Downloads findest du das R2R Book...ist ein interessanter Start in eine Fahrzeugplanung. --> Link Ich finde dein Vorhaben echt super. Habe aber auch gesehen das man in den jeweiligen Kontinenten sich entsprechende Fahrzeuge kaufen kann...und dann wieder verkaufen. Evtl eine Option wenn Zeit nicht so die Rolle spielt? Ich schliesse mich ganzalleinunterhalter an: Habe einen Freund der seid langer Zeit mit seiner Honda CBF500 durch die Welt tourt (--> Link). Der hat enorme Probleme in Thailand und Vietnam und ist gerade wieder in Laos. Die Einfuhr und Ausfuhr eines Fahrzeuges unterleigt seid einiger Zeit rigorosen Gesetzen. Da musst du dich genau erkundigen beim Auswaertigen Amt oder den jeweiligen Foren. Bin gespannt mehr davon zu hoeren und zu lesen. Good luck! Crossover0480 Hallo, ja die erste Islandrunde ca. 6 Wochen geht mit Fähre ab bis Dänemark. Da wird getestet und anschließend wieder nach Dänemark. Kanada ist im Roll On Roll Off verfahren ab Hamburg gut zu erreichen, Island -> Kanada gibt es nix vernünftiges Meine Tipps zum Fahrzeug: - nimm wenn möglich nicht das technisch allerneueste Fahrzeug, Euro4 reicht. In manchen Ländern bekommst du kein Adblue. - oder lass den DieselKAT (DPF) sowie das Adblue ausbauen und aus dem Motorenmanagement ausprogrammieren. Dann darfst du halt nicht mehr im D herumfahren (solange die technische Stillegung der Komponenten andauert), denn dann bist du "Steuersünder" :lol: Mach dir aber nichts draus, der Zweck heiligt die Mittel! - mache eine Liste, was du für Anforderungen an Fahrzeug und Aufbau hast. Und dann lasse dir das Fahrzeug von einem Individualausstatter bauen. So habe ich das gemacht und ich bin bis heute total zufrieden. Schließe keine (oder nur ganz wenige) Kompromisse was die Ausstattung betrifft. Du möchtest ja einige Jahre damit unterwegs sein. Sofern du es noch nicht bereits gemacht hast, dann schau mal hier: --> Link - so habe ich mein Gogolobil für unsere Fernreisen gestaltet und letztlich auch bauen lassen. Mein Tipp zu DIR: Einfach es (deinen Traum) machen. Nichts aufschieben. Mut haben. Habe die Ehre Gogolo Hier meine gewünschten Eckdaten für das Fahrzeug: V 1.0 (erste Ideen) ich bitte um Input: Basis-Fahrzeug: - Allrad (permanent oder zusschaltbar) - Differenzial - < 7,5 t - 200 PS (so die Ecke) - Watttiefe min 60 cm - Reichweite min 1000km besser deutlich mehr ?!?!? Was mein Ihr, wie viele km braucht man - "Standard" Basis Fahrzeug, welches in aller Welt bekannt ist (Unimog, Iveco etc) - Begehbares Dach/Fahrerhaus - Klimaanlage? - Standheizung ? - abschließbare Außenbeählter/Boxen - Höher gelegte Luftansaugung (Staubprobleme) - kein Adblue (Danke in Gogolo für den Tipp) - bequeme Sitze - zusätzliche Schall- und Temp.-Isolierung - Durchgang (zumindest Notdurchgang zum Aufbau) - zusätzliche Lichter im Dachbereich in alle Richtungen - alle Lampen als LED (gehen so hoffe ich nicht so schnell kaputt) - Rückfahrkamera - 2 Ersatzräder - von außen zugängliche Stauboxen/Fächer - Seilwinde - Alarmanlage Aufbau: - seperate Duche mit WC - Permanente Liegefläche 210x160 - 3-400l Frischwasser (was macht Sinn?) - PV Modul 600 Watt - Li Technik - Komplett in LED Technik - Hinterlüftete Schränke - Sitzmöglichkeit mit Tisch unabhängig vom Bett für min 2 Pers. - Außenanschluß für Gas und Strom - Platz für 3 Gasflaschen - Heizung evt über Diesel (?) z.B. Truma D6 mit Warmwasseraufbereitung - Fußbodenheizung (muss nicht, wäre aber schön) - WC mit SOG - großes Dachfenster als Notausgang, kann auch ein PV Modul sein, da nur Notausgang - Verwindungs geeigneter Aufbau in GFK (wegen Gewicht) - 2 Flammenherd reicht - min 100l Kühlschrank - Sicherheitsschrank/Tresor fest verbaut und integriert, dass er nicht so auffällt - TV/Sat ein wenig Kontakt zur Heimat - Sat Telefon (wobei da eher ein Mobilgerät genutzt wird. - evt Funkgerät (Amateurfunk -nicht cb-) Lizenz ist vorhanden - Alarmanlage Wie gesagt, das ist Version 1.0 und nun seit ihr dran.... Zuviele Ziele auf einmal, rechne lieber 10 Jahre und mach jedes richtig.......so wird das nix, meine Meinung Hi Gunther, ich schreibe mal dahinter. - Klimaanlage? Wir haben im Aufbau keine, denn trotz 400 Ah/24V Batterien und 700 Wp Solar würde das zum Betrieb nicht reichen. Wir haben stattdessen 2 Fantastic Vents verbaut. - 3-400l Frischwasser (was macht Sinn?) Bei 3 Nasen kommen wir mit 300 l, dank Trenntoilette, 2 Wochen locker hin. Bei 2 Personen entsprechend länger. Bei 7,5 t ist ja die Zuladung, je nach Fahrgestell, auch nicht sooo riesig, muss man sich mal durchkalkulieren, ob man noch mehr Wasser benötigt. - Platz für 3 Gasflaschen Ich würde eher einen Gastank nehmen, wir haben 16 kg und brauchen ihn auch nur zu Kochen, das hält ewig. - Heizung evt über Diesel (?) z.B. Truma D6 mit Warmwasseraufbereitung Wir sind sehr zufrieden mit der Truma D6, allerdings macht sie beim Anlaufen schon ordentlich Geräusche. Und das die Dieselpumpe draußen unterm Auto klackert ist auch gut so... :wink: VG Harriet P.S.: Hab noch was vergessen. Auf einen ordentlichen Kompressor würde ich nicht mehr verzichten wollen. Wenn man nicht sowieso Druckluft an Bord hat. Gas Flasche <-> Gastank Ich habe bei Gastank die Befürchtung diesen nicht überall füllen zu können. Gasflaschen bekommt man fast überall. Man könnte evt überströmen lassen... -Kompressor ist eine gute Idee!! Kommt eh rein für zumindest einige Abschnitte wo ich gerne Tauchen gehen möchte ;-) Ich schreibe auch mal dahinter - in kursiv: - Klimaanlage? Wir haben im Aufbau keine, denn trotz 400 Ah/24V Batterien und 700 Wp Solar würde das zum Betrieb nicht reichen. Wir haben stattdessen 2 Fantastic Vents verbaut. Absolute Zustimmung zu Harriet - 3-400l Frischwasser (was macht Sinn?) Bei 3 Nasen kommen wir mit 300 l, dank Trenntoilette, 2 Wochen locker hin. Bei 2 Personen entsprechend länger. Bei 7,5 t ist ja die Zuladung, je nach Fahrgestell, auch nicht sooo riesig, muss man sich mal durchkalkulieren, ob man noch mehr Wasser benötigt. 250 Liter reichten UNS bisher - Platz für 3 Gasflaschen Ich würde eher einen Gastank nehmen, wir haben 16 kg und brauchen ihn auch nur zu Kochen, das hält ewig. Ja, nur eine Gasflasche (Tasuchflasche) und einen großen Gastank ist am besten - Heizung evt über Diesel (?) z.B. Truma D6 mit Warmwasseraufbereitung Wir sind sehr zufrieden mit der Truma D6, allerdings macht sie beim Anlaufen schon ordentlich Geräusche. Und das die Dieselpumpe draußen unterm Auto klackert ist auch gut so... :wink: Ich würde keine Dieselheizung nehmen, wenn du in Südamerika oder im Himalaya über 3000m unterwegs sein willst und auch mal dort oben übernachten möchtest. Da hilft in diesen Höhenlagen auch kein "Höhenpaket" von Truma, denn die Heizung läuft schlichtweg nicht oder nur sauschlecht. Habe die Ehre Gogolo Das ist ja quasi eine "All-inclusive"-Auflistung. :D Was das Basisfahrzeug angeht rate ich zu dem in meinem o.g. Post. Ein robuster Iveco 90-16 (9to mit 6.3Ltr Hubrauch V6 Diesel und 160PS). Der wird abgelastet auf 7.5to und durch Komplettueberholung des Motors mit verschiedenen Ausbaustufen auf 190PS oder mehr gebracht. Der Motor ist robust und stoert sich auch nicht an schlechtem Diesel. Alle deine Punkte, welche du aufgezaehlt hast, sind moeglich. Die Klima (auf dem Dach), LED-Ausstattung, Innendaemmung, Durchgang nach hinten etc. Das Fahrzeug hat Allrad und eine unglaubliche Wattiefe (bei Youtube kannst du dir mal ansehen was die mit dem Serienfahrzeug machen auf einem Parcour, vor dem Umbau). Du kannst separate Filter anbringen lassen (gg Staub) und ihn nach oben legen lassen. Sieh mal in das R2R Booklet rein. Die Aussenstaufaecher, Extratanks, Seilwinde...alles moeglich und auch preislich aufgelistet. Es wird ein Sonderrahmen aufgesetzt, auf das du GFK-Kabinen mit zwei unteschiedlichen Wandstaerken aufsetzen kannst. Sie bieten sogar ehem. Funkkabinen vom Bund an zum Aufbau. Unkaputtbarer Stahl quasi. :lol: :lol: Aber GKF ist wohl besser. Diese Kabinen sind gesondert gelagert auf dem Rahmen, sodass die Verwindung des Fahrzeugs im Gelaende kompensiert wird. Das Fahrzeug steht auf Zwillingsbereifung hinten, aber so wie ich gesehen habe ist eine Einzelbereifung hinten auch moeglich. Das Basisfahrzeug hat eine DoKa (wg. Feuerwehr) und deshalb viel Platz. Aber diese kann auf Einzelkabine gekuerzt werden. Je nach Geschmack. Ich wuerde die DoKa lassen, denn da passen die Dieselheizung, Batterien, Elektrik, Extrastauraum, ein Doppelbett oder oder oder rein. Aber das sind alles gute Moeglichkeiten. Nein, ich gehoere nicht zu dem Unternehmen, war aber ob der Moeglichkeiten sehr angetan. Vor allem der sehr individuelle Innenausbau von Kabinen hat mich beeindruckt. Aber soweit kam ich noch nicht. :D Ich war erst beim Basisfahrzeug...und fuer den Rest will ich persoenlich zu denen und mal gucken "was geht". Greetings, Crossover0480
Sehr gut Englisch. Russisch und Spanisch kann auch nicht schaden. Mit besten Grüßen Burkhard Heizung: Dieselheizung hat sich erledigt. Der doch recht hohe Stromverbrauch und die fehlende "Höhenfreigabe" sind eine zu große Hürde. Also Gasheizung! - ich spreche deutsch ;-); fließend Englisch... definitiv kein russisch und Spansich na ja... da müsste ich noch mal ran - ich befürchte einiges an Fahrzeugmechanik und Elektrik muss ich noch lernen -> crossover habe Deinen Link und die Seite mit gaaaanz viel Interesse gelesen. Da ich noch recht am Anfang bin mit Planung und Genehmigungsverfahren etc. werde ich wohl noch bis nächstes Jahr warten bevor ich zu einer Entscheidung in Bezug auf das Fahrzeug komme. Dann geht die Suche nach dem "Gebrauchten" los. Da ich kein Fahrzeugkenner bin, werde ich mich da wohl an ein Unternehmen wenden wie z.B. die von Dir aufgeführten R2R. Das Fahrzeug ist das wichtigste. Wenn mal Heizung ausfällt, es nur lauwarmes Bier gibt oder das WC nicht funktioniert ist ärgerlich. Wenn Die Karre am A.. der Welt liegenbleibt kann es gefährlich werden. Hallo Gunther, ich würde Dir wärmstens empfehlen, ab nächstem Frühjahr sämtliche Overlander-Treffen abzuklappern (die nehmen Dich auch mit Adria auf die Wiese!). Schau hier: --> Link Ich persönlich kenne Weeze (Sonjas Fernweh-Treffen), das AMR-Treffen, das Willis-Treffen (jetzt in Enkirch/Mosel). Überall dort sind die Leute mit ihren Fahrzeugen, die sowas schon gemacht haben oder planen und alle zeigen gerne ihre Fahrzeuge. Die Atmosphäre ist schon immer besonders. Und unbedingt würde ich zur Abenteuer Allrad in Bad Kissingen gehen. Dort vor allem auf die Camp-Area (aber seeeehr frühzeitig anreisen, sonst ist die voll!). So viele Fahrzeuge und Menschen kriegst du kaum woanders gesehen. Nimm Dir für die Camp-Area mehr Zeit als für die Messe. Außerdem gibts auf der Camp-Area das ein oder andere Gebrauchtangebot. Nimm Deine Frau mit und frage sie, mit welcher Art von Fahrzeug und Innenausstattung sie zufrieden ist. Es ist ganz wichtig, dass Euch das Gefährt gemeinsam "passt". Herzliche Grüße Torsten
Hier sehe ich ein großes Problem. Das klingt eher so, als ob bei deiner Liebsten der Weltreise-Wunsch bestenfalls auf Platz 2 steht. Reicht das zum durchhalten? Wie steht es bei Dir mit der Fähigkeit im Grunde Alles zu reparieren? In Reiseberichten ähnlicher Unternehmungen ist immer wieder zu lesen, das die unglaublichsten Reparaturen selbst bewältigt werden mussten. Es reichte von Kurbelwellenlagern erneuern über Schweißarbeiten am Chassis bis zur Fehlerbehebung der Elektronik. Im schlimmsten Fall kannst Du nur auf deine eigenen Fähigkeiten setzen. Man kann das natürlich lernen, evtl. arbeitet man freiwillig in einer Nutzfahrzeugwerkstatt um dazu zu lernen. Freunde meines Schwagers haben vor 6 Jahren Afrika und Südamerika mit einen IFA W 50 bereist und zu meinen Erstaunen dafür recht gut Ersatzteile bekommen. Das Allrad-Lkwphorum ist Dir bereits ein Begriff? Gehe naechstes Jahr auf die Abenteuer Allrad in Bad Kissingen, dort kannst Du diverse Fahrzeuge studieren, auf der Messe sowie auf dem Campground. Ach ja, vergiss Fz. mit AdBlue bzw. lass die ganzen Einschraenkungen ausprogrammieren! Teste das vor der Reise!! Waere ungut wenn der Hobel einfach so die Leistung reduziert und Du damit auf irgendeinem Gebirgspass die ganze Strecke blockierst. Oder noch schlimmer, Du stehst im Outback und dein Fz. springt nicht mehr an weil der Pipitank leer oder die Anlage durch Kristallbildung im System ausgefallen ist! Kein Witz! Moin Bootskip! Die DDR hat massenhaft W 50/L 60/LO etc in die "Bruderländer" veschickt im Tausch gegen div.Waren. War die "sozialistische Bruderhilfe im Kampf gegen den Weltimperialismus". Dadurch hast Du gerade in Afrika durchaus kein Teileproblem beim W50. Sonnigen weiterhin. Uwe. Hast Du Dich schon mal erkundigt, wie es mit dem Iveco-Werkstatt-Netz in Nord- und Südamerika aussieht? Bis vor wenigen Jahren war (soweit ich weiß) Iveco in Amerika nicht vertreten!?!? LG Hubert Hallo Gunther, zu Deinem Traum - Komplettpaket möchte ich gerne einige Anmerkungen beisteuern. Sehr wichtig, um dieses Projekt überhaupt zu starten, ist ein belastbares Team. In diesem Punkt konnte Bootskip schon den Finger in die Wunde legen. Wenn der Ehepartner nicht zu 100% Prozent hinter Deinen Planungen steht, sehe ich mittelfristig eine neue Verkaufsanzeige unter der Rubrik ,Geplatzte Träume'! In dieser Szene nicht ganz unbekannt! Verstehe mich bitte nicht falsch, ich möchte Dich auf keinen Fall desillusionieren! Hier werden so viele, komplexe Aufgabenbereiche gleichzeitig angeschnitten...puuh! :? Ich möchte als Beispiel nur einige, kleine Punkte etwas näher erläutern. Der Transport eines Allrad - Lkw nach Amerika hin und zurück inklusive der Panama - Passage liegt aktuell bei etwa 20 000,00€. Da nutzen leider auch die Beziehungen zu Spediteuren nichts. Die Einreise mit dem eigenen Fahrzeug nach Australien ist aus hygienetechnischen Gründen eine Tortour. Thailand verbietet seit einiger Zeit die Einreise für Fahrzeuge über 3,5 t, China und Myanmar erlauben die Durchfahrt nur in Begleitung teurer ,Reiseführer'. Der Aufbau eines geeigneten Fahrzeuges kann natürlich über Dritte erfolgen, hier setzt nur der Geldbeutel die Grenzen. Ein gravierender Nachteil bei dieser Vorgehensweise ist dabei aber die mangelnde Kenntnis über das eigene Fahrzeug. Der Selbstausbau wäre eine geeignete Maßnahme, um weltweit mit einem Gefühl für die Technik reisen zu können. Hier setzen häufig die eigenen Möglichkeiten Grenzen. Das Fahrzeug bildet immerhin den einzig sicheren Lebensmittelpunkt! Sammle auf jeden Fall umfangreiche Informationen! Stürze Dich nicht gleich auf den ersten Anbieter, den ein informierter Ratgeber nennt! Jeder einzelne Baustein dieses Projektes kostet mehr oder weniger Geld, Nerven, Durchhaltevermögen, Entbehrungen und Enttäuschungen. Dafür winken aber auch Erlebnisse, von denen viele Mitmenschen nur träumen, aber aus Mangel an finanziellen Reserven, Angst, dem europäischen Sicherheitsdenken und vielen anderen Gründen nie erleben können! Schaut einfach mal bei der ,Lila Pistenkuh', ,two vagabonds', ,katonworldtour', ,gerhardundgretiontour' und vielen weiteren Weltreisenden im Netz vorbei...! Wir wünschen Euch auf jeden Fall viel Erfolg, Angela und Torsten Aus meiner Erfahrung eine sehr gute Zusammenfassung Frohe Weihnacht, Andreas wenn du alleine unterwegs bist-warum dann kein Buschtaxi (Toyota Landcruiser-gibts im ausland immer noch elektronik und turbofrei mit 4,2l saugdiesel und der wird überall repariert ) -oder bei Philip aus dem Hanfbachtal einen wolf(Daimler G in Armee ausführung) mit kabinenaufbau ) so ein kleiner kommt überall durch und sparsamer ist der auch lg Michel Hallo, danke für die vielen Tipps und hier mal ein Update: Die Kiste wird aufgebaut und dann schaue ich wie weit wir kommen. Wenn es am Ende nicht für den großen Trip um die Kugel reicht, dann soll es halt nicht sein. Aber wer es nicht versucht, findet es nicht raus. Und ja, meine Frau macht mit :-) die macht seit 37 Jahren bei fast allem Blödsinn mit den ich mache :-) Wir bauen das Fahrzeug und planen unsere Reise nach einem Options-Modell, will sagen möglichst viele Optionen einplanen und sich dann die notwendigen heraussuchen. So haben wir z.B. 200 Liter Wasser in 2x 100l Tanks plus Einbauvorrichtung für einen weiteren 100l Tank oder Stellplatz für 4-5 10l Kanister. Da macht uns flexibel und wir können erweitern wenn nötig. Die Anforderungen haben sich geändert. Eine Allrad wird es nicht werden, viele, sehr viele Information von Menschen die Teile der Strecken gefahren sind, sind der Meinung dass nur in weniger las 1% Allrad sinnvoll gewesen wäre und in fast allen diesen Fällen eine gute Bodenfreiheit und eine Differenzialsperre ausgereicht hätte. Diese Entscheidung führt dann zu einem 7,5 Tonner als Basisfahrzeug. Derzeitiger Favorit wäre ein IVECO 80 13 A Hier einige Grobe Punkte: - Der Aufbau wird 5000 x 2100 x 2000 mm Innenmaß. - Versorgung über Diesel und Strom, auf Gas verzichten wir. - 800W Solar Installation (u.a. wegen Kompressor Kühlschrank) - min 320 Ah Li Akku Langsam nimmt es Formen an. Mittlerweile haben wir diverse Fahrzeuge angeschaut und teilweise bis auf die letzte Schraube erklärt bekommen... das war eine große Hilfe. Hier mal ein Update. Gekauft wurde ein Iveco 90-16 :D Leegewicht nach Ausbau der Feuerwehrtechnischen Teile und Reduzierung auf Fernfahrerkabine 3.850 kg :D :D Darauf kommt Zwischenrahmen mit GFK Kabine Innenmaße 220x470x205 cm -geordert) geplant: 220 l Frischwasser mit Filter und entsprechender mobiler Klein-Pumpe um auch mal einen See oder Fluss ansaugen zu können 400 Ah 24V Li Akku, ca. 700 Wp Solar Truma D 6 E E-Induktionsherd plus kl Gaskocher für draußen (wir kochen im Schnitt pro Tag gerade mal 30 min, da geht mit der E-Mimik) Kompressor 24V Kühlschrank 90 l Trenn WC Amateurfunk KW Rig Kompressor Diesel Aggregat 1kw Tendenz zu 0 Elektronik und einfacher Elektrik :!: Persönliche Vorbereitung: - Englisch ist verkehrssicher vorhanden - Spanisch wird aufgepäppelt - Schweißer Kurs (mal richtig lernen) - KFZ Schnellkurs für das Fahrzeug für die kleine Reparatur am Straßenrand (befreundeter NFZ Meister) Vorhanden: - Amateurfunk Lizenz - Ausbildung Rettungssani - Kurs "Überleben unter ungünstigen Umständen" geänderte Reiserouten: Vorab 3 Reisen - 4-6 Wochen Island - 4-6 Wochen Skandinavien -> Lofoten - 8 Wochen Ostseeumrundung Danach meine Reise jedoch etwas abgespeckt :roll: : D -> Kanada ost-west, -> US -> Mexico dort je nach aktueller Lager -> entlang der Westküste bis zum Kap oder -> Verfrachtung NEuseeland -> Australien -> Vlissingen Die Seidenstraße wird als weitere separate Tour gemacht mit Rückverschiffung am Shanghai evt. mit einer Gruppe Günther, hört sich richtig spannend an. Willst Du uns mit Bildern und Berichten teilhaben lassen?! Moin Günther! Hört sich jut an. Musst Du jetzt das Fahrerhaus wechseln oder wie muss ick mir das vorstellen? Bilder bitte, bitte...... und zwar zack, zack. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: . Sonnigen weiterhin. Uwe Hallo, Bilder kommen sobald die Karre bei mir ist. Ich lasse das Fahrzeug von 4wheel24 umbauen, da ich mir so etwas nicht zutraue und die sehr viel Erfahrung darin haben. --> Link Auch die GFK Kabinen wird dort gefertigt nach meinen Plänen. Nachstehend schon mal der Grundriss Stand heute. Grob die Richtung wird es werden. Die Länge wird evt um 10-25 cm gekürzt, dies ist Abhängig von der Positionierung des Rerserverades. Die Kürzung ginge zu Lasten von Küchenzeile links und recht zu Lasten vom Bad. Vorsicht, die Bemaßungen sind nicht mehr alle aktuell... bin zu faul :? Bin zu blöd ein Foto hoch zu laden. In meiner Galerie ist schon mal der Grundriss ![]() Der Grundriss Vers. 3.0 = 8.3.17 Ich bekomme kein Bild rein. habe Dateihochladen gewählt, Bild ausgewählt, Name vergeben, den dann erscheinenden link hier eingefügt... nix, Notbehelf: --> Link ist doch da :D Mann, der sieht ja nach dem Umbau aus wie neu! Das ist ja mal echt ne klasse Alternative zum Neufahrzeug. Darf man fragen, was so ein Projekt ungefähr kostet?
NA ja, das Fahrzeug kriegt schon ein H Kennzeichen. Die GFK Kiste ist jedoch neu. Kosten... Fahrzeug inkl umbauten wie ich es möchte ca. 15-20 K€ Kabine roh inkl Fenster und Türen, Klappen und DAchlucken ca. 20K€ Der Rest je nach Wunsch und Möglichkeiten. Elektrik: 24V Li 300Ah inkl allem Management, 700 Wp Solar, 24/230V etc. ca. 10 K€ Rest noch offen. Das Fahrzeug bringt ca. 3,9 t auf die Waage Kabine inkl Türen etc. ca. 1 t Innenausbau ca. 1t Füllgewicht für Wasser, extra Diesel etc ca. 0,8 t Ausrüstung und privater Schnickschnack ca. 0,4 t Summe 7,2 t somit Reserve 0,3t Danach muss ich abnehmen HAllo Gunther, super Plan den du da hast. Ich wünsche Dir, dass alles so klappt wie du es dir vorstellst.
Ich denke mal das bleibt dir erspart. Da wo Du überall hinfährst. --> Link: :) Gunther, würde mich freuen, ab und zu weiter von dem Projekt zu hören und Bilder zu sehen... ... mal sehen, ob ich auch irgendwann mal zu so einem Projekt komme.... (Muss nach jetzigem Stand noch ca. 19 Jahre arbeiten - außer der Eurojackpot kommt zu mir :D ) Die Kosten scheinen ja überschaubar.... hatte ich mir mehr vorgestellt. Das mit den "nur noch 300kg" Zuladung sehe ich persönlich jetzt ziemlich knapp. Ein Motorrad oder gar Quad wäre da ja fast nicht mehr drin. Und dann event. Ersatzteile (Ersatzräder usw.) bringen ja auch noch einiges auf die Waage... Bei den Kosten bin ich auch erstaunt. Denke aber, da kommen sicher noch mindestens 10K drauf. ![]() MEINS! Kosten: da steht ja "Rest noch offen", dass dürften eher 20K€ werden Gewicht wird knapp, da sind wir schon am rechnen, möglicherweise spare ich etwas beim Ausbau, so dass noch 100 kg für nen kleines Moped bei rausguckt Seltsam, wenn ich meinen Beitrag ansehe sehe ich das Bild nicht, wenn ich antworte schon Liegt wahrscheinlich an deinem Browser (Einstellungen). Ich kann den "Roten" sehen. Wenn ich mir den kaufen würde, dürfte ich da nicht soviel dran ändern (mein 10 jähriger Sohn hätte etwas dagegen) ;-) Hallo Gunther, Lass doch den Rahmen der Vorbaupumpe dran und stell das Moped da drauf! Bessere gewichtsverteilung garantiert! Lg Jörg
Hi, typischer Weise hat man bei den Fernreisemobilen zu viel Last auf der Vorderachse. Man ist oftmals froh hinten weit hinter der Hinterachse ein wenig Gewicht aufbauen zu können, um die Vorderachse zu entlasten. So mittlerweile bin ich ein wenig weiter: ![]() Das ist mal das Fahrzeug. ![]() Die Kabine die dann hier rauf kommt.... ![]() Der nächste Schritt war Innenraum Grob-Planung: ![]() Mittlerweile ist das Teil inkl Kabine Kieselgrau. Darauf kommen dann noch ein paar Folierungen. Der Innenausbau ist derzeit in der "heißen" Planung, im meinem Lager ist ein Regal 3 m Breit und 8 m hoch.. beladen mit 8 Paletten Ausrüstung, Solarpanelen und was weiß ich... Am 1.Sept. kommt die Karre endlich nach Bonn (Kabinenbau und Fahrzeug Bau habe ich 4Wheel24 überlassen, die können es gut). Danach bin ich dran... und um ehrlich zu sein, langsam bekomme ich ein wenig Bedenken wenn ich mir all die Montagepläne von mir anschaue. Ist doch deutlich mehr als man am Anfang so denkt, und ich dachte schon es würde viel werden. Der Rest (außer E-Anschluß Überprüfung) mache ich selber. Gunther Der der am 1.9. Speilzeug bekommt. Noch ein paar Änderungen die sich so ergeben haben: - Dieselheitzung Truma Combi 6 D E - Gas nur für Außenkochstelle - Innenkochstelle über Strom - Absorber Kühlschrank 110l - 800 W Solar - 200 Ah/24V Li Akkus - Honda 10i für den Notfall - 200 l Trinkwasser - Trenn WC (danke Henriette für die Tipps) - Abwassertank ist im "doppelten Boden der Dusche realisiert mit ca. 80 l Grauwasser) - Wasserfilteranlage Kohle & Keramik - Wasserbefüllungs Filter für Schwebeteile - Hebebühne am Fahrzeug für max 400 kg -> für Reserverad und kleinen Roller oder Enduro oder so |
Anzeige
|