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Servus Leuts, gestern fuhren wir nach München, ca. 70 km, und als wir heute die Rückreise antreten wollten tat es einen lauten Plopp, anders kann ich es nicht beschreiben, als ob ein Druckschlauch abgegangen ist. Das Auto nahm keine Gas mehr an, rollte nur noch und ging dann aus. Der ADAC Mensch schloß auf ein festsitzendes Abgasregelventil (AGR ?) konnte aber an Ort und Stelle keine Reparatur vornehmen. Das Auto wurde zu einer Fiat Professional Werkstatt in der Lerchenauer Straße geschleppt. Dort stellte man Späne im Kraftstoffsystem fest. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde setzt die Werkstatt morgen ihre Untesuchung weiter fort. Das hört sich für mir ersteinmal nach sehr teuer bis Totalschaden an. Mobili hat gerade mal 140.000 km auf der Uhr. Hat jemand schon Erfahrung in dieser Hinsicht? Habe hier in der Suche und auch sonst im Internet nichts zum Ducato finden können. Für BMW und Audi habe ich einige Threads gelesen, die meine Stimmung nicht gerade verbesserten. Gesetzt den Fall, dass das Kraftstoffsystem getauscht werden müßte, über welchen Aufwand reden wir? Es gibt eine Kraftstoffpumpe, die Hochdruckpumpe, die Injektoren, den Kraftstofffilter und den Tank. Habe ich hier etwas vergessen? Kann man erkennen, ob Späne auch in die Zylinder gelangten? Es grüßt Andreas also Späne kommen durch die Injektoren garantiert nicht durch...wo wurden die Späne festgestellt ? Kraftstofffilter? Servus, das ist ja schonmal eine gute Nachricht, dass die Späne nicht in den Verbrennungsraum kommen! Danke! Der Meister sprach von Spänen im Kraftstoffsystem und im Kraftstofffilter. Heute werde ich genauere Informationen erhalten. Er sagte aber auch, dass kein Sprit an der Hochdruckpumpe ankommt, was nach meinem laienhaften Verständnis auf eine defekte Kraftstoffpumpe schliessen liesse. Was ich bisher gelernt habe ist, dass die Hochdruckpumpe immer am Maximum arbeitet und den nicht benötigten Treibstoff über ein Ventil wieder in den Tank zurück gibt. Dadurch könnten sich die Späne natürlich im gesamten Kraftstoffsystem verteilen, sofern die Späne von der Hochdruckpumpe kommen. Wieviele Pumpen hat der 244er Duc im Kraftstoffsystem? Sind es zwei oder drei? Es grüßt Andreas meines wissens zwei... der Filter der vor der Hochdruckpumpe ist, müsste eigentlich die Späne nicht durchlassen...der wird zu sein deswegen kommt da auch kein Sprit an... die Frage ist woher kommen die Späne? Hast du freundliche Nachbarn? Servus mv4, Danke für Deine schnelle Antwort! Das Auto stand seit Anfang November in einem abgeschlossenen Schuppen auf einem Privatgrundstück. Diesen Unterstellplatz nutzen wir schon einige Jahre. Das abschließbare Tankschloss ist auch nicht beschädigt. Und wenn das Auto bei uns ist steht es bei uns auf dem eingezäunten Grund und Boden. Die Nachbarn sind alle in Ordnung, haben teilweise sogar eigene Wohnmobile. Deshalb gehe ich eher von einem technischen Defekt aus. Es grüßt Andreas ja ist natürlich möglich das die Kraftstoffpumpe die sich im Tank befindet die Späne "selbst produziert" hat. Oder die Hochdruckpumpe.. aber das hättest du gemerkt weil da sehr schnell die Leistung weg ist. Ich würde an den Ablass vom Blechtank mal einen starken neodym Magneten ran machen. Bin mal gespannt was die Werkstatt meint. Das gleiche Problem (Metallspäne im Kraftstoffsystem) hatte mein Freund auch gerade in seinem Ducato 2.0 Baujahr 2015. Die Werkstatt tippte als erstes auf "Benzin getankt?" (statt Diesel), was aber nachweislich dank Tankbelegen nicht der Fall war (es sei denn, eine der Tankstellen hätte Benzin als Diesel verkauft, was wohl kaum vorstellbar ist - oder?) Die nächste Option war ebenfalls: Eine Pumpe hat die Späne vielleicht selbst produziert? Es war tatsächlich eine aufwändige Reparatur (sagte die Werkstatt, wo es drei Wochen war), doch zu den Kosten kann ich Dir nichts sagen, da es noch im Garantie-Zeitraum war, die Reparatur-Rechnung ging also an Fiat. Servus Zulu, Danke für Deinen Beitrag! Kannst Du eine Aussage machen, was Defekt war, was ausgetauscht wurde? Es grüßt Andreas Animiert durch Dein Thema habe ich einen Thread zu dem Schaden eröffnet, den ich mit meinem PKW erleben durfte. Thematisch ist er verwandt, zu den Kosten werden dort ebenfalls Aussagen getroffen: --> Link Servus Eifelwolf, eine wissentlich Falschbetankung möchte ich an dieser Stelle ausschliessen. Die letzte Betankung fand in Salzburg statt bei einer OMV statt. Getankt wurden 24,57l Diesel. Davor wurde unser Mobili in Villach mit 46,31l Diesel befüllt. Habe gerade die Belege herausgesucht, weil ich jetzt doch verunsichert war. Wenn es bei diesen Betankungen eine Verunreinigung gegeben hätte, wäre das schon auf der Fahrt von Salzburg nach Mühldorf aufgefallen, denke ich. Ausgetauscht wurde: - vier Injektoren - vier Hochdruckleitungen vom Rail zu den Injektoren - Hochdruckleitung von der Hochdruckpumpe zum Rail - Rail (Hochdruckspeicher) - Hochdruckpumpe - Injektorrücklaufleitung und Sammelleitung von der Hochdruckpumpe - Intank-Pumpe im Tank - Kraftstofffilter Gespült wurde - Tank komplett ausgebaut und gespült - Rücklaufleitung vom Kraftstofffilter zum Tank - Vorlaufleitung vom Tank zum Kraftstofffilter - Leitungen vom Kraftstofffilter zur Hochdruckpumpe (Rück- und Zulauf) Hi Andreas, ich habe hier für Dich einfach abgetippt, was da steht (Werkstattbericht) frag mich nur nicht, was das bedeutet. Du hast mein Mitgefühl, billig wird das sicher nicht. Was mag die Ursache solcher Probleme gewesen sein? Man macht sich ja Gedanken, schon, weil man keine Wiederholung riskieren möchte. Vielleicht auch verunreinigter Kraftstoff (wie in dem anderen thread geschrieben)? Servus Zulu, Danke Dir für Deine Mühe! Das ist Klasse, da habe ich schon einmal einen Anhaltspunkt. Danke Dir auch für Dein Mitgefühl! Im Moment kann man nur spekulieren, was die Ursache war und das bringt in meinen Augen auch nichts. Warten wir die Nachricht von der Werkstatt ab. Diese hüllt sich noch in Schweigen, werde nachher einmal dort anrufen. Sobald ich näheres weiß, lasse ich es Euch wissen. Es grüßt Andreas Blöd gefragt: Was für Späne waren das nun und wo genau? Plastik ,Alu ,Gummi ? auch nach dem Kraftstofffilter? Klaus Servus Klaus, darf ich mich selbst zitieren:
Habe gerade mit der Werkstatt telefoniert. "Der Kollege ist noch dran", wurde mir bedeutet ... Es grüßt Andreas Servus Leuts, also, die Werkstatt rief gerade an und sagte, dass die Hochdruckpumpe Späne geworfen hätte und somit ausgetauscht gehört. Das ganze Programm inkl. Injektoren, Kraftstoffsystem spülen usw. usw. Über den Daumen €4.500.- plus Märchensteuer. Ich erkundigte mich nach den Teilenummern für Hochdruckpumpe und Injektoren. "Die gebe ich nicht heraus! Dann gehen die Kunden ins Internet und holen sich da die billigen Teile", waren die Worte des Meisters. Ich hatte halt den Plan, die Pumpe und die Injektoren über eine andere Firma zu beziehen / Instand setzen zu lassen. Die Firma macht einen sehr unsympathischen Eindruck. Ist aber ein Fiat Professional Service. Am liebsten würde ich unser Mobili nach Hause holen. Aber 70km sind halt eine lange Strecke mit kaputtem Motor ... Nun macht er ersteinmal einen Kostenvoranschlag. Dann habe ich genauere Zahlen. Es grüßt Andreas Versuche die Tanken zu kontaktieren, evtl. gab es da ein Problem beim Befuellen. Die sollen Proben ziehen, oder aber die wissen schon mehr. Klar, die Metall-Späne stammen aus der Radial Jet HD Pumpe.Grund: Mangelnde Schmierung . Dieser Fehler trat um 2000 bei den Bosch u.Mercedesmodellen vermehrt auf, damals Zusammenhang mit minderwertigen Oberflächengüte der Teile bei verminderter Schmierfähigkeit des Diesels infolge Schwefelreduktion u. zu heißem Diesel. Die Pumpe sieht wie ein 3 Zylinder Stern aus, die Zylinderchen sind um 120° rundum angeordnet. Von einem Nocken werden die 3 Kölbchen über Stößel bewegt. Ein Zylinderchen kann v. der Steuerung abgeschaltet werden, elektr. gesteuertes Druckreg.-Ventil an Pumpe. Aufgrund der hohen Rail-Drucke (1200,1600,2000 bar) treten an den gleitenden Teilen hohe Flächenpressungen auf, die Schmierung erfolgt allein durch den Dieselkraftstoff. Von dem zum Railrohr geförderten Sprit wird meist 1/3 eingespritzt u. zur Leistungsentwicklung verbrannt, 2/3 gehen über die Rücklaufleitung zurück in den Tank, dessen Inhalt sich immer weiter auf ca. 70°C erhitzt (druckbedingt), je leerer der Tank, umso höher trotz Kühlschlange der Leitung. Deshalb warnte ich auch davor, mit geringem Tankvorrat das Triebwerk längere Zeit Vollgas zu jagen. Denn, je höher die Dieseltemp., umso geringer die Schmierfähigkeit. So zerspanen sich dann bei mangelnder Schmierung die Nocken u. die Stößel der Pumpe,die Späne gelangen ins Railrohr, die Injektoren (damals elektro-magn.Einspr.-Düsen),u. über die Rücklaufleitung in den Tank. Von dort über die elektr. Vorförderpumpe ( Niederdruck max 5 bar, Rollenzellenpumpe) zum Filter, bis dann irgendwann der Zufluß zur HD-Pumpe nicht mehr ausreicht u. der Bock stehen bleibt. Deswegen und aus dieser Zeit stammt die 2 - T a k t - Ö l p a n t s c h e r e i. Prophylaktisch kann man sonst nicht viel dagegen tun.Ist es passiert, Pumpentausch (gleich Zahnriemen-rollenwechsel) ab 1200 € , Tank-Düsen-Leitungs reinigung ,Diesel-Filterwechsel ohnehin klar. Gr. Richi PS: VW hatte um 2010 bei den Benziner-Direkteinspritzer ähnliche Probleme. Servus kintzi, vielen Dank für Deine Erklärungen! Sehr hilfreich, vermitteln sie doch den notwendigen technischen Hintergrund. Du schriebst, dass das Auto mit leerem Tank nicht "gejagt" werden sollte. Eigentlich fahren wir nie schneller als 110km/h laut Tacho. Getreten wird unser Mobili nicht, weder mit vollem,noch mir leerem Tank. Dann sprachst Du von Pumpen aus dem Jahr 2000. Unser Mobili ist aus 2005. Will sagen, dass die Pumpen zu dieser Zeit eigentlich mit dem schlechteren Diesel zurecht kommen müßten. Und nun noch eine schlechte Nachricht: Ich pansche bei dem Auto seit 100.000 km, eben um genaus so einen Mist zu vermeiden. Bei jeder Betankung erhielt er sein Fläschen Zweitaktöl. Es grüßt Andreas ohne öl wäre das vielleicht früher passiert... Hallo, nochmal zur oben geschilderten Katastrophe an der Jahrtausendwende: der Schaden betraf damals vorwiegend Daimlerserie, die Boschpumpen krepierten aufgrund minderwertiger Teile eines Zulieferers. Ging damals durch die ganze Fachliteratur u. hat ganz sicher mit Deinem Schaden nichts zu tun, aber ähnliche Folgen. Daß Du daran Schuld bist, denke ich nicht im Entferntesten ! Schon garnicht bei den Temp. zu dieser Jahreszeit. Habe es nur zum Verständnis, Erklärung,Abrundung u. Warnung erwähnt. Die 2,3l JTDs hatten 2 Steuergeräte, das Bosch EDC 15 C7 CF3 u. später das 16 C39 CF4. Das erste meldete nur die Sprittemperatur, das 2. auch das Signal in mV, wahrscheinlich zur weiteren Differenzierung. Bei Schaden/Garantie kann somit Überhitzung ausgelesen werden( auch Überdrehzahlen werden gespeichert), wahrscheinlich wird aber auch bei zu hoher Temp. die Leistung zurückgenommen, von vielen als Notleistung mißverstanden*. Im Übrigen habe ich im Sommer meinen 2,8l JTD in Spanien bei 35-37 °C gejagt u. gemessen, --> Link. Damals habe ich 72°C gemessen, hatte nie einen Fehler oder Leistungsabfall. Habe mich selbst über die relativ niedrige Temp. gewundert (bei den paar Biegungen des "Kühlers" hinter !! dem Tank, aber bei 17l/ 100km hatteich vermutlich nicht viel Rücklauf ! :razz: Na ja, u. trotz 2-T-Öl Pantscherei hat es Dich erwischt, was soll ich dazu sagen ? Entweder mit mv4 oder das Lied der Händler :" Montagsproduktion",oder " 05, da ist die Hebamme auch nicht mehr schuld" !? Gerade wegen der Pumpenproblematik bei Rail wird das Unterlassen des Zugießens v. Benzin zur Stockungsvermeidung jetzt auch wohl dem letzten klar, es gibt hier aber immer noch einzelne "Urburschen". Bei motorölgeschmierten Pumpen nichts dagegen. Bei meiner Pantscherei verfahre ich nach dem Metzger-Motto: darfs ein bischen mehr sein ? 1:100 ist mir auch wurscht, solange die HJS Dosen noch durchgängig sind u. die 4 to noch ....km/h laufen, 15-17l braucht er eh. Na ja, meine (die zweite) Pumpe hat erst 20 Tkm drauf, die erste (Bosch Italy) war undicht (Dichtring an Zylinderchen) nach 130 Tkm, ließ mich (wegen der Wechselkosten) auf keine Reparatur ein, um 1000€ bei Mario. Und auch verständlich : schlechter Diesel (schlecht schmierender) macht die Pumpe nicht sofort kaputt u. später da was nachzuweisen, fast unmöglich. Gr. Richi * Notverfahren/"leistung": bei Ausfall eines notwendigen Meßwertes/Parameters (Sensor/Leitungsunterbrechung) ist dem Steuergerät ein Standardwert einprogrammiert, der dann vom Rechner eingesetzt wird. Kann oft mit Leistungsminderung verbunden sein, muß aber nicht. Wenn nicht ein Hauptparameter gestört ist, z.B. ein Sicherheitswert, der nicht überschritten werden sollte --> Leistungsminderung zur Schonung/Schadensvermeidung. Hallo, das was Richi über das MB Problem geschrieben hat ist richtig. Die Hochdruckpumpe kann durch kurzeitigem Schmiermangel anfangen zu fressen und Späne zu erzeugen. Die Vorgehensweise wurde schon erwähnt. Wichtig ist, dass die Spülung sorgfältig durchgeführt wird! Ansonsten könnte an Pumpe und Injektor div. Funktionsfehler entstehen. Es wird nicht billig werden! Die Firma Metzger in Dresden Wiener Str.24 repariert alle Einspritztechniken für normale Kosten. Hinschicken dann bekommst man einen ordenlichen Kostenvoranschlag - auch per Telefon, Reparatur dauert nur paar Tage. Servus Leuts, vielen Dank für Eure Beiträge, auf die ich kurz eingehen möchte:
Das ist auch meine Meinung! Und, bei allem Pech, sind wir froh, dass es in München passiert ist. Nicht auszudenken, wenn es im Urlaub geschehen wäre.
Das weiß ich (!) und habe es auch nicht so verstanden! Deine Erfahrungen mit dem Leerfahren hattest Du ja schon einmal in einem anderen Thread gepostet. Ich bin auch der Meinung, dass es ohne Panscherei viel früher zu einem Ausfall geführt hätte. Schließlich hatten wir bei unseren anderen Fahrzeugen (Klopf auf Holz) bisher keine derartigen Probleme und der Benz wurde letztens mit über 330.000 km verkauft. Mittlerweile liegt der Kostenvoranschlag vor. Er beläuft sich auf ca. 5500.-€. Genau das, was man zum Jahresstart braucht. Erstaunlicherweise ist gar nicht die Pumpe das Teure, es sind 880.-€ netto, sondern die Injektoren, die mit 404.-€ netto zu Buche schlagen. Ferner vergaß der Meister die Kraftstoffpumpe auf die Rechnung zu setzen und auch den neuen Kraftstofffilter finde ich nicht. Waldtroll, Dir einen herzlichen Dank für den Hinweis. Wir werden ähnlich verfahren, allerdings werden wir eine Firma in Taufkirchen bemühen. Sie halfen uns und damals auch mit einem Turbolader für ein anderes Auto. Es grüßt Andreas Nochmal Preisinfo, vor 3 J. bei Mario: Tauschpumpe (Bosch Italy) 550€, Zahnriemen mit Rollen bei Klima 350€, Ventileinstellung (2,8l ! 2,3l hat Lifter) Brutto 1100€. Frag mal bei Mario, ob Injektoren wirklich neu müssen oder ob Reinigen nicht genügt. Wenn letzteres,1600€ gespart. Glaube nämlich, mit der Hälfte könnte man auch hinkommen. Viel Glück ! Hoffentlich hört man v. solchen Schäden in naher Zukunft nicht häufiger, wichtig wäre dann zu wissen, ob ohne oder trotz 2-T-Öl wie hier. Darf's ein bischen mehr sein ? :razz: Evtl. wird das billige 2-T-Öl in nächster Zeit knapp werden? :D Gr. Richi Hallo richi, bei dem Wohnmobil (EZ 2015) meines Freundes gab es ja ähnliche Probleme wie bei Andreas, hatte ich weiter oben ja schon geschrieben. Hab ich Dich richtig verstanden, dass Du empfiehlst, beim Diesel-Tanken noch Zweitakter-Öl dazu zu kippen? Einfach rein in den Tank? Jedes mal, bei jedem Tanken dieses Öl dazu? Gibt es verschiedene "Zweitakter-Öle" ? Und In welchem Verhältnis Diesel:Öl? Und den Tank nicht zu leer fahren? Lieber öfter nachtanken? Danke Dir für Deine Profi-Tipps! Selbstmischendes halbsynthetisches 2-T-Öl 1:200 bis 1:400 in Dieselkraftstoff fahren. Von DB-Angehörigen um 2000 bei Katastrophe erfunden, nicht unumstritten ! Lange Diskussionen seitdem deshalb allenthalben ! Selbst jetzt hier, denn Pumpen-Crash trotz 2-T-Öl. Wissenschaftl Auftrags-Test (Mineral-Öl-industrie) vor ca. 2 J. in Süd-Afrika: Öl nutzlos, sogar schädlich. Sehr viele, z.T. chauvinistisch-religiöse Meinungen, bin selbst nicht frei davon, da seit 100Tkm in Gebrauch u. subjektiv guter Eindruck/Gefühl -->Psyche? Placebo ? Jeder Pumpen/Injektoren/Systemcrash , mit oder ohne 2-T-Öl, ist f.mich daher interessant,Angaben mit Typ, Bauj., km,Abgasreinigung u. Werte mit Öl wertvoll. Gr. Richi
Hallo Richi, eine mögliche Erklärung: Das 2T-Öl wirkt auch zündverzögernd; damit erfolgt eine langsamere Flammfrontausbreitung = weicherer Motorlauf. Gruß, Gizmo Ja,ja, diese Sofortwirkung ist bekannt u. haben wir doch schon einige Male erwähnt. Wäre ja eigentlich was Nachteiliges, mit besserer Zündwilligkeit wird ja elegentl. auch geworben. Hier geht es jetzt um Verschleißminderung an Pumpe u. Düsen . Mit der Zündverz. wäre die chemische Wirksamkeit bei der 1:200-1:400-Homöopathie bewiesen, die Verbesserung der Schmierfähigkeit ??? Gutes Neues Gr. Richi
Die durch Entschwefelung verursachte verschlechterte Schmierfähigkeit des Dieselkraftstoffs wird durch die Zugabe von Biodiesel mehr als kompensiert; Biodiesel weist sehr gute Schmiereigenschaften auf. Gruß, Gizmo P.S.: Auch ich wünsche alles Gute für das neue Jahr ! Servus Leuts, bitte hier jetzt keine Diskussion über 2 Takt Öl ja oder nein :!:
Der Zahnriemen wurde im April getauscht. Ist es wirklich notwendig hier einen neuen einzubauen? Es grüßt Andreas Der ZR muß beim Pumpenwechsel raus, allenthalben hört man, daß ein schon gelaufener Riemen,egal wie lange er schon gelaufen ist, gewechselt werden soll/muß. Ob das nur dem Umsatz dient oder der Sicherheit, weiß ich nicht. Schreib doch mal Mario an u. frage, der ist ja jetzt auch offizieller Fiat-Vertreter. --> Link Ist hier auch Mitglied unter Ducato010. Gr. Richi Gizmo , wohl nicht alle Pflanzenölderivate. Sonst würde f. manche CR-Diesel nicht die Garantie erlöschen, wie in der 244er Betr.-Anltg. angegeben. Deshalb sind die Zugabemengen auch gesetzl. beschränkt, ansonsten werden bei manchen Diesel das teurere biofreie Premium vorgeschrieben. Das Problem ist, daß das Pflanzen-Öl als Bioprodukt klima/sorten-bedingt nicht immer diesselbe Zusammensetzung hat, was die Molekülkettenlänge der Fettsäuren u. damit die Viskosität bestimmt, da das Öl weniger zum Schmieren als zu Verbrennen bestimmt ist, was beim letzteren egal ist. Ansonsten hast Du recht, wird dem PÖL nachgesagt. Wie scherstabil unter den enormen Flächenpressungen in diesen PumpenTypen die Fettsäureester sind, keine Ahnung. Zu Zeiten der zu Grabe getragenen VW-Pumpe-Düse- Technik waren f. die hohe Pressung auch nur bestimmte Motoröle geeignet. Evtl. kommt es noch durch die Herst.-Prozesse (Veresterung u.a.) zu molekularen Veränderungen, die dann mit "Lidls Rapsöl" :razz: nichts mehr zu tun haben. Gr. Richi
Wenn das eine Frage (an mich ?) sein soll ? Was an dem Ducato kürzlich gemacht wurde, hatte ich hier ja schon weiter oben (für Andreas) aufgelistet. Typ: Ducato 2.0 - meinst Du den Hubraum? Baujahr: keine Ahnung, wo steht das? Erstzulassung war jedenfalls 05.2015 km-Stand: bei ca. 40.000 Abgasreinigung und Werte mit Öl ??? Was meinst Du damit? Der letzte Ölwechsel wurde kurz zuvor bei ca. 38.000 km gemacht (bei einer Fiat-Werkstatt, muss ja im Rahmen des Garantie-Erhaltes alles "ordnungsgemäß" sein) Und noch kürzer vor dem Fiasko (der Motor ging nach kurzem Stottern aus, auf einem Autobahnstück ohne Standstreifen, mit sehr starkem Verkehr, es gab einen Megastau - und manche Autofahrer schimpften so böse rüber, als ob die dachten, wir wollten da ein Picknick machen ??? ) - also noch kürzer davor, keine 200 km, hatten wir gerade getankt. Bei einer Marken-Tankstelle. Diesel, lt. Tankbeleg. War generell für alle derartigen Fälle gedacht. Erstmal danke. Wurde eine Spritprobe v. d. Werkstatt gezogen ? Hätte ich als erstes gemacht nach meiner Erfahrung mit der Tanktragödie v. Augsburger Flugplatz vor 20J.: Mein Freund flog mit seiner Beech 33 freitags geschäftl. nach Augsburg, Tankte dort voll u. hatte Triebwerksausfall beim Start, kurz v.d. Abheben. Konnte voraus voll in den Eisen noch vor dem Zaun anhalten. Werft Feierabend. Eine Vereins-Cessna 172 holte ihn heim, tankte aber in Augsburg auch ein paar Liter AVGAS 100LL, lief aber einwandfrei. Unsere Werft meinte zur Beech, Einspritzanlage müsse entlüftet werden. Er flog sonntags mit den Tools für Entlüftung mit meinem Kompanion u. unserer C 182 nach Augsburg u. entlüftete die Beech. Tankte meinen Flieger aber aus Zeitgründen nicht in SHA. wie von mir wegen Kontingent gewünscht, sondern in Augsburg. Beide Maschinen kamen zurück, die Beech knallte u. schüttelte etwas. Am Montagmorgen mußte er zu einer Baustelle in Hamburg, als er , wie üblich im Rahmen des Preflight Check die Tanks der Beech abstach (Kugelventile in Flächentanks zum Ablassen v. Kondenswasser,durchsichtiger Plastikbecher mit Dorn/Stift zum Ventilkugel aufstoßen), löste der Sprit den Plastikbecher an !! Sofort telefon Meldung ans LBA in Braunschweig. Freund füllte Proben aus seinem Flieger u. den bd. Cessnas zur analyt. Beweissicherung ab,alle 3 diesselben organische Lösungsmittel , u.a. Xylol im Sprit nachgewiesen.Übers WE hatten über 100 Flieger die Suppe getankt, eine 2 mot. Chartermasch. mußte wegen Stillstand beider Motoren im Donautal Crashlanden, GsD keine Verletzten, Flieger Totalschaden. Mein Schaden lag bei 12 000 DM , da ich "trockene" Flächen hatte. Dort waren eingeknöpfte Fuel Bladder drin, Gummitanks, auflösungsgefährdet. Ansonsten die ganze Tankanlagedichtungen/Gummischlauchverbindungen u. Vergaserüberholung, bei 200DM /Stunde, das läppert sich. Bei der anderen Cessna 6 000 DM (feuchte, sogenannte Integraltanks , Fläche als Tank), die Beech 3 000DM. Air-BP bzw. deren Versicherung bezahlten anstandslos. Was war passiert ? Der Tanker hatte Reiniger drin , vergaß vollständig abzupumpen u. zu spülen u. füllte das AVGAS drauf, welches sich gut vermischte. Der Flughafen Tank Nr 5 wurde mittags damit gefüllt. Kann man froh sein, daß nicht mehr passierte. Gr. Richi Servus Leuts, hier kurz ein Zwischenstand: Habe die Pumpe und die Injektoren mittlerweie zur Reparatur / Test abgegeben. Die Untersuchungen ergaben, dass die Injektoren in Ordnung sind, es dafür die Pumpe arg gebeutelt hat. Scheinbar trat der Defekt ziemlich plötzlich ein. Die Pumpe wurde zwischenzeitlich repariert und die Teile sind gestern an die Werktstatt zurück gegangen. Die kaputten Teile wurden in einem separaten Platikbeutel beigefügt, den ich leider noch nicht gesehen habe. Werde nächste Woche einmal mit der Werkstatt telefonieren und hoffe, dass unser Mobili bald wieder auf dem Damm ist. Wenn Ihr Interesse habt werde ich ein paar Photos von den kaputten Teilen machen. Es grüßt Andreas Ja stell bitte mal ein paar Fotos ein. Würde mich sehr interessieren ! Gruß Stefan Ebenfalls scharf auf Fotos. Frage: Warum wurde Pumpe repariert u.keine Tauschpumpe eingebaut ? Ist Rep. deutlich billiger? Was ist mit dem Tank u. der Rücklaufleitung, gereinigt ? Vorförderpumpe (Rollenzellenpumpe im Tank) kontrolliert? Der tuen (feinste) Späne auch nicht gut. Gr. Richi Servus kintzi, Tauschpumpe hätte €880.- plus Märchensteuer gekostet. Die Reparatur im Schlimmstenfall €550.- plus. Nun wird es wohl noch einen Hunni billiger :razz: Hatte damals schon über die Firma einen Turbolader bezogen (generalüberholt), der am Ende des Tages ca. €1000 preiswerter war, als der den Mercedes verbauen wollte. Und dann war ich endlich dieses Ruckeln bei starker Beschleunigung (Autobahnauffahrt, Überholen) los. Ein Fehler, den Mercedes nie fand ... Zu Deinen weiteren Fragen: Sämtliche Leitungen und der Tank werden gespült. Ich bestand darauf, dass die Förderpumpe getauscht wird. Sollte bei dem Aufwand auch nicht mehr großartig ins Gewicht fallen. Werde die Tage nochmals mit dem Meister telefonieren. Dann werde ich schon einmal meine Photapparat polieren ... Es grüßt Andreas Danke, Gr. Richi Servus Leuts, nach sechs Wochen und €4000.- ist Mobili wieder zu Hause! Wir haben es gestern aus der Werkstatt geholt. Leider hat diese die defekten Teile der Einspritzpumpe entsorgt :evil: , so dass ich Euch leider keine Photos posten kann. Noch ein paar Zahlen: Die Reperatur der Einspritzpumpe kostete €450.- netto. Fiat veranschlagte €880.- netto für eine Austauschpumpe. Die Injektoren wurden ausgiebig getestet und für gut befunden. Der Test kostete €120.- netto. Fiat wollte alle vier austauschen, was über €1600.- netto gekostet hätte. Für die Reparatur fielen dann noch €3200.- brutto an wobei ca €200.- für den Mietwagen zu zahlen waren. Letzteres sollten wir vom ADAC erstattet bekommen. Was wurde gemacht (nur die wichtigsten Punkte): Suche des Fehlers Ein- und Ausbau der Injektoren und der Einspritzpumpe Austausch der Kraftstoffförderpumpe Ein- und Ausbau des Tanks Spülen des kompletten Kraftstoffsystems Neue Umlenkrolle des Zahnriemens Tausch eines Regelventils Erneuern des Kraftstofffilters uvm. Uns zu guter Letzt tauschte die Werkstatt noch das Schloß der Motorhaube kostenlos! Das alte war schon recht rostig und das Neue hatten sie noch so herumliegen. Ein sehr netter Zug, wie ich finde. Vielen Dank für Eure Meinungen, Berichte und Zahlen! Nun hoffe ich, dass die Aufbaubakterie keinen Schaden genommen hat. So lange Zeit ohne Ladung war gestern der Aufbau ohne Strom... Es grüßt Andreas 4000 €, ganz schön f. den Hersteller-material-pfusch, wenn es nicht an miesem Sprit lag. Waren halt noch Zeiten , in denen die DB -Sankas oder Taxis mit 400 Tkm (Motoröl-geschmierte Stempel-Einspritz-Pumpen) Motoren-gesund versteigert wurden u. bis auf gelegentliche ES-Düsenüberholung nochmal 300Tkm anstandslos liefen. Ja,ja, moderne Zeiten, auch der Taler der muß wandern (moderne BWL). Danke f. d. Rückmeldung. Gr. Richi
Alleine aus dem Grund würde ich die Rechnung um einen saftigen Betrag X kürzen. Weil: 1. waren die defekten,ausgebauten Teile Dein Eigentum 2. durch das entsorgen der defekten Teile sind nun eventuelle Forderungen gegenüber dem Hersteller ,ob man das versucht und durchzieht sei dahin gestellt, schwieriger Ungefragt Kundeneigentum (solange es keine Tausch- bzw. Verschleissteile sind) zu entsorgen geht gar nicht. Gruß, Rene'
HAllo Andreas, ist schon eine Hausnummer. :? Vielleicht habe ich es auch überlesen, aber wo kamen denn nun die Späne her??
Geht schon, hast Du doch gelesen. Da sind schon viele Kunden betrogen worden, z.B. bei neuem Fahrzeug Tausch des neuen Originalen gegen den Langstrecken-Tank, Originaler angeblich weggeworfen: 3x darf man raten. Im Zweifelsfall (bei Kontrolle) hat ihn jemand aus dem Schrottbehälter geklaut. Gr. Richi Servus Leuts, sorry, dass ich mich erst jetzt melde, aber die Telekom ließ' uns im Stich und ich hatte für längere Zeit kein Internet, Telefon und Fernsehen ... Es ist wirklich ärgerlich, dass die defekten Teile von der Werkstatt entsorgt wurden. Nun, was geschehen ist, ist geschehen.
Die Späne wurden durch einen Defekt in der Hochdruckpumpe erzeugt.
Hmm, was stellst Du Dir den unter "saftig" vor, Rene? Bist Du wirklich der Meinung, dass ich nach über 11 Jahren noch Ansprüche gegen Fiat richten könnte?
Eigentlich wäre die Rechung ja noch €1500.- höher, wenn ich die Hochdruckpumpe und die Injektoren in der Werkstatt hätte tauschen lassen! So wurde die Pumpe instand gesetzt, Fiat hätte auch nur eine Instandgesetzte eingebaut und die Injektoren getestet und für gut befunden. Vielleicht ist diese Vorgehensweise, die wir übrigens auch schon bei einem Daimler beschritten, auch für andere Leser eine Anregung. Speziell bei Injektoren, Turboladern, Hochdruckpumpen, Lenkgetrieben läßt sich so mancher Euro sparen. Es grüßt Andreas |
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