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In Eschbach´s "Ausgebrannt" ist mir ein Satz im Gedächtnis geblieben: "Selbst mit dem letzten Tropfen Sprit kann man noch Gas geben!" Das fand ich so definierend wie unglaublich hart als Teil der kommenden Realität. Vielleicht liegt es daran, dass ich den Altersdurchschnitt der Wohnmobilinteressierten etwas senke, aber ich mache mir schon Sorgen, was in 10 Jahren sein wird. Nehmen wir ein Wohnmobil. Heute kann ich es mit einer Laufzeit von genau diesen 10 Jahren finanzieren. Es wäre daher schon gut, wenn es am Ende der Laufzeit nicht als Sondermüll gilt und von mir kostenpflichtig mit erheblichem Aufwand entsorgt werden muss. Viel schlimmer finde ich aber einen Umstand und eigentlich Fehler, der bei der E- Mobilität gemacht wird. Wohin mit dem ganzen Akku- Müll? Wieso muss wieder jedes Fahrzeug seinen eigenen "Motor" haben? Es wird doch wieder nichts anderes gemacht, als dass man jedes Fahrzeug individuell ausrüstet. Würde man es RICHTIG machen, würde man die Synergie nutzen. Auch ich habe mal meine Glaskugel ausgepackt und wage einen Blick in eine durchdachte Zukunft: - anstelle dass wir alle jeder für sich einen besonders großen und schweren Akku durch die Gegend fahren, werden in den Fahrzeugen nur kleine Akkus verbaut. Sie haben eine Reichweite von maximal 100km! In der Übergangsphase sind diese Fahrzeuge als Hybrid ausgelegt. Das heißt ein kleiner Verbrennungsmotor steht zur Verfügung. Aber nicht als Teil des Antriebsstanges, sondern nur als Stromerzeuger ähnlich eines mobilen Aggregats. - Zuerst werden alle Autobahnen, dann sukzessive auch die Bundes- und Landstraßen mit einem Energiesystem ausgerüstet! Das bedeutet, dass man ähnlich wie beim Oberleitungssystem der Bahn unterwegs seine für die Fahrt benötigte Energie auf der Infrastruktur, auf der man sich bewegt, beziehen kann! Das muss noch nicht einmal eine störanfällige Oberleitung sein, sondern ein Kontaktsystem in der Erde, vielleicht sogar schon direkt in einer verbesserten kontaktlosen Technik (schon heute können ja Handys oder auch elektrische Zahnbürsten kontaktlos nur durch Aufbau eines Spannungsfeldes aufgeladen werden!). Da nun für die Überwindung der Langstrecken unendlich Energie zur Verfügung steht, braucht man nur für die letzten 5-30km ab Autobahn- / Landstraßenausfahrt bis nach Hause, an den Strand, auf den Stellplatz, in die Stadt, den eigenen Akku! Dadurch kann er klein und kompakt werden, weil er keine großen Reichweiten mehr garantieren muss. Und wird doch mal eine Fahrt in eine wenig erschlossene Gegend erforderlich, kann man die Akkukapazität über z.B. mietbare Module erweitern! Es kauft sich ja auch niemand einen Anhänger, den er für einen Umzug im Jahr braucht, sondern mietet diesen! Also warum nicht auch den Akku mieten, den man für eine große Fahrt in den Urlaub in unerschlossene Regionen braucht? Das ist und kann doch nur die einzige vernünftige Lösung sein, bevor wir wieder einmal die wenigen Rohstoffe der Erde aussaugen, um immer größere, schwerere und teurere Akkus in Autos zu bauen! Schon jetzt kosten die Rohstoffe für Akkus doch Unmengen, bevor die große Umrüstung doch überhaupt erst angefangen hat! Siehe: --> Link Wie soll denn ein Transporter ausgerüstet werden? Wo sollen die Rohstoffe herkommen, die eine Flotte von zigtausend LKW umrüsten kann? Da wird Erdöl im Vergleich auf einmal wieder richtig attraktiv! Zum Glück werden wir von unserer Zunft von der Technologie- Entwicklung profitieren, die es eben für den Transportsektor geben wird. Deren Schmerzen sind größer, entsprechend steht hier mehr Druck auf politischer Ebene hinter, als unsere sog. "Lobby" je erzeugen könnte. Die Frage ist dann nur, ob es dann noch bezahlbar sein wird. Transport wird in 10, 15 Jahren vielleicht deutlich mehr kosten! Egal ob nun von Waren oder Menschen. Ob wir dann noch vermögen, wirklich vollständig individuell zu verreisen wird man sehen müssen. In einem Punkt stimme ich euch daher uneingeschränkt zu: HEUTE reisen, nicht auf die Zukunft warten. Denn besser kann es nicht werden, wenn es keinen bahnbrechenden Durchbruch im Perpetuum Mobile gibt... Vielleicht schreibe ich ein bisschen wie ein Chronist auch so gerne unsere Reiseberichte. Einfach damit unsere Kinder, sicherlich aber deren Kinder später mal nicht nur aus Erzählungen eine Zeit kennen, wie wir als Gesellschaft gleichsam individuell und frei (auch im Sinne von sorgenfrei), aber andererseits auch verschwenderisch mit unseren Wünschen wie Rohstoffen umgegangen sind. Gruß Björn
Wie soll es ohne Motor fahren ? Akkus werden schon heute stark recycled. Das Blei kann man gut weiterverwenden. Das Plastik, naja. Auch bei den Lithium Akkus wird man sicher auf ein Recycling kommen. Ist nur eine Frage der Randbedingungen(Kosten, gesetzliche Vorgaben, Resourcen). Die Materialien werden ja nicht verbraucht (stark chemisch gewandelt wie z.B. Benzin zu CO2), sondern sind nur nicht mehr so willig die chemischen Reaktionen zur Stromerzeugung durchzuführen. BMW hat da ein interessantes Konzept getestet. Die Akkus, die in Autos nicht mehr die Reichweite bringen, werden noch einige Jahre stationär als Energiespeicher weiterverwendet, wo Kapazität zu Größe keine so große Rolle spielt. Erst dann kommt das Recycling. Reines (interner)Akkufahren wird sich nicht so schnell flächendeckend durchsetzen lassen. Also braucht man irgendein Hybridsystem oder ein Akkuwechselsystem, solange wir keine Akkus haben, die sich in wenigen Minuten laden lassen. Wobei dann noch das entsprechende Stromnetz nötig wäre (evt. mit lokalen Zwischenspeichern). Vielleicht auch mit Stromschienensystemen für jeweils einige km, die als Tankstelle genutzt werden. RK
Der Beitrag ist wirklich klasse. Mit dem könntest Du im "OT" Bereich eigentlich ein neues Thema eröffnen, da er hier "untergeht".... :wink: Ich finde es am erstaunlichsten, wie sehr man im Bereich Computer daneben lag. Dass man sich 1972 vorstellte, dass im Jahr 2000 immer noch mit Lochstreifen und Magnetbändern gearbeitet wird... :mrgreen: :lach: Oder die Zeitung aus dem Drucker...Hätte man den Machern des Beitrags gesagt, dass es irgendwann sowas wie Internet gibt und die Zeitung am Bildschirm oder gar auf einem Smartphone online gelesen werden kann, hätte man vermutlich zu hören bekommen, "na das ist jetzt aber wirklich Utopie".... ;D Gruß Roman LCD, Du verdienst Dein Geld mit Beratung und Verkauf logistischer Dienstleistungen, deshalb sei Dir verziehen..... vom logischen Ansatz her ist Deine Idee die Energieversorgung in die Straße zu legen brilliant, und die berührungslose Energieübertragung funktioniert bei Zahnbürsten und Wischkästlis sehr gut. Allerdings werden dort nur Leistungen im Milliwatt-Bereich übertragen. Ich mach mal die Rechnung mit imho realistischen Parametern auf: Vom Transrapid her weiß man daß der Energiebedarf bei rund 1,7 kW pro Tonne Fahrzeuggewicht liegt (bei mir um die Ecke lief 1972 versuchsweise der erste Prototyp auf 900m Teststrecke) , überträgt man das auf 800 km Autobahn (München - Hamburg) mit folgenden Randbedingungen: - Energiebedarf 1 kW pro Fahrzeug im rollenden Betrieb, Anfahren etwa x10 - 35 Fahrzeuge/km Straße (Studienarbeit 2010 Hochschule Ulm, bei Stau sind es dann 200 Fahrzeuge die wieder losfahren wollen) - 230.000 km Länge überörtliches Straßennetz kommt man auf 1600.000 kW Antriebsleistung in der Spitze (die gerade abgeschalteten AKWs hatten jeweils max. 1200.000 kW) diese Energie muß erzeugt, verteilt, und als Linearmotor in der Straße verbuddelt werden, setzen wir dafür pauschal 1000 € pro m Straße an, kommen wir auf 230 Mrd € noch Fragen? In der wissenschaftlichen Diskussion gilt daß man für Fehlaussagen, die nicht aus dem eigenen Fachgebiet kommen, nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann, deshalb sei Dir verziehen. Dies gilt meiner Ansicht nach allerdings nicht für einen verantwortlichen Politiker grüße klaus Ich mag kein Profi im Berechnen mathematischer Formeln sein mein lieber Klaus, Aber ich weiß, dass nicht jedes Fahrzeug gleichzeitig individuell anfahren muss! Das passiert auf der Schiene auch nicht und dort werden deutlich mehr Lasten in Bewegung gesetzt. Da klappt es auch. Offenbar so gut, dass die Idee nicht unaufgenommen wird. Der Anfahrstrom muss eben nicht gleichzeitig, sondern nacheinander bereitgestellt werden. Ich bin sicher, dass dies bereits mit heutiger Elektrotechnik möglich ist. Irgendwo muss also bei dir ein Rechenfehler in der Thematik sein, auch wenn ich dir nicht sagen kann, wo er ist. :wink: --> Link Moin zusammen, wenn es denn zu einer Energieversorgung der E-Fahrzeuge über in die Strassen integrierte Leitungen kommt, dann wird das sicherlich mit einer intelligenten Verkehrssteuerung einhergehen (müssen). Damit können dann Staus erheblich verringert werden und eine gleichzeitig benötigte Anfahrleistung für viele wird vermieden. Ich sehe der Zukunft eher entspannt entgegen - es werden neue Technologien und Lösungen kommen von denen wir bisher vielleicht gerade etwas ahnen.
Allerdings haben sich manche Lösungen und Ansätze im Laufe der letzten Dekaden nicht wirklich verändert oder weiter entwickelt. So arbeiten wir heute IMMER NOCH am Computer mit der Maus... ein Relikt aus den Anfängen... We'll see :) Gruß Uwe
es ist mit heutiger Technik möglich, ich habe mir lediglich mal den Spaß gemacht das Vorhaben unter bestimmten Randbedingungen durchzurechnen was den Link betrifft, gehört das für mich in die Schublade "angedachte Vorhaben um zu demonstrieren wie gut wir sind, damit das Volk beruhigt weiter schläft" wie ich jedoch schon weiter ober erklärt habe, leben wir (gottseidank) in einer Demokratie, und da das Grundbedürfnis "Mobilität" bereits befriedigt ist und damit E-Mobilität keinen wirklichen Zugewinn bedeutet (im Gegensatz zur Einführung der grenzenlosen mobilen Kommunikation mit dem Smartphone) werden die Bedenkenträger dann schon wach und für endlose Verzögerungen sorgen (Anlieger der Transrapid-Strecke in Shanghai befürchten gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Magnetfelder. Kritiker bemängeln die fehlende Publikation von Messungen) grüße klaus Es reicht doch, wenn das letzte Fahrzeug im Stau anfährt und alle vor ihm anschiebt ;-)
guter Ansatz wo wir alle sachkundig mitreden können: was hat sich eigentlich in den letzten 20 Jahren bei unseren Womos entscheidend verändert? (außer mehr PS/kW oder Preis) spontan fällt mir ein - Navi - Smartphone - SAT-Schüssel hat jedoch mit dem Womo selbst nichts zu tun der einzige Technologiesprung, der mir einfällt wären die Li-Akkus grüße klaus Technologische Sprünge waren in der Vergangenheit häufig mit Paradigmenwechseln verbunden, die nicht vorherzusehen waren. Z.B. wuurde den Autos ursprünglich schon deshalb keine große Verbreitung zugetraut, weil man es nicht für möglich hielt, dafür die nötige Zahl der Chauffeure bereit zu stellen. Dass die Menschen einfach selber fahren, darauf ist keiner gekommen. Und jetzt kann man sich mal überlegen, warum auf Seiten der Konzerne so ein Hype um autonomes Fahren gemacht wird. Wir bewegen uns in einer Übergangsphase. Das individuelle Eigentum an einem Fahrzeug ist für die brete Masse vermutlich genau so Geschichte wie der Verbrennungsmotor. Es gibt in den kommenden 15 bis 20 Jahren bestimmt noch einige Irrungen und Wirrungen im Detail, bis sich mit der Zeit eine praktikable Lösung wirklich durchsetzt, aber der Verbrennungsmotor wird da nicht mehr dran beteiligt sein. Gruß Ulli Und der ist doch schon längst geschehen, Klaus. Die Akkus von z.B.von LG haben oft und in nennenswertem Umfang in EVs im harten Alltagsbetrieb 5 und mehr Jahre hinter sich mit oft > 100.000 km Laufleistung. Danach gehen sie zurück zur Überholung so ab 70 % SOH. Dann werden im Prinzip lediglich einzelne Zellen ausgetauscht und es geht von vorne los. Und anschliessend werden sie z.B. als Energiespeicher der Haussolaranlage eingesetzt. Ich weiss eigentlich, das muss ich offen zugeben, nicht, warum immer wieder die Recyglingwundergeschichten von Ahnungslosen oder Vorurteilsbehafteten als Fakes verbreitet werden. :eek: Weniger als 1% einer solchen Batterie bleibt nach einer Nutzungsdauer von 20 Jahren als nicht recyclingfähig übrig! Grüsse :)
wäre dann noch ... holzfreier Aufbau, Fenster isoliert und sogar in Echtglas, Wasserversorgung mit Druckpumpe, Warmwasserheizung mit Boiler, sogar per App vom Smartie aus steuerbar, Toilette (sogar die olle Kassette : würde jemand noch gern das Porta Potti durchs Wohnzimmer tragen :roll: ), vernünftige Duschen, Hubstützen, ordentliche Lenkung+Bremsen, Leistung satt .... (glaub, ich könnte noch .. :razz: ) Also "nix getan" hat sich sicher nicht :!: Wolfgang, in zehn Jahren bleibst Du auf der Couch liegen, während Dein Womo fährt. :D DAS ... hat man mir vor 30 Jahren auch schon versprochen .. :roll: alles auf Autopilot, kleiner Atomreaktor im Kofferraum, E-Antrieb ... Seh nix davon ... :lupe: (zum Glück !) :wink: Hallo, problematisch finde ich bei dem ganzen Thema, dass für Mobilität echte Innovative Ansätze fehlen. Momentan leben wir doch in einer Phase, wo nur versucht wird, zu optimieren (Profit). Und zwar in den gedanklichen Bahnen: -Die Lager fahren auf der Straße, die LKW's werden immer größer... -die Infrastruktur ist kaputt, da muss eine Maut her -Die Verbraucher wollen Bandbreite, also kommt Bier aus Bayern nach Brandenburg, der Joghurt macht den umgekehrten Weg, Beide fahren leer zurück. -Zitrone fahren im LKW von Spanien nach Griechenland, werden dort umetikettiert und fahren nach Deutschland, weil dort griiechische Zitronen mehr Profit bringen... Immer geht es nur um Steigerung. Kein einziger Ansatz behandelt das Thema "Vermeidung". Und: wir leben im Hitech-Zeitalter unsere Autos allerdings haben sich seit 100 Jahren nicht verändert: Verbrennungsmotor und 4 Räder... Die Spirale dreht sich immer weiter hoch. Oder eher herunter??? Irgendwann verbringen wir unseren Urlaub in Hitech- Womos im Stau auf der Autbahn, weil mal wieder Autos ineinander gekracht sind, weil die wegen 30 Jahren Bestandsschutz noch nicht autonom fahren. Meine Konsequenz und mein Beitrag: Womo-Fahren so lange es geht, mehr und öfter in Deutschland, irgendwann hat sich für mich auch Wintersport ökologisch erledigt. Dann fahre ich noch weniger. Zur Arbeit nehme ich schon den ÖPNV sonnige Grüße Andreas Gruß Andreas Moin Andreas, danke für deinen Beitrag, du sprichst mir aus dem Herzen. Aber die Menschheit lebt seit Anbeginn der Zeitrechnung nach dem "Luftballonprinzip". Größer werden (aufblähen) bis nichts mehr geht - dann platzt die Blase. Anschliessend geht es wieder von vorn los. Die Menschheit hat bis heute nicht gelernt, dass dieses Prinzip des ständigen Wachstums nicht auf lange Sicht funktioniert, obwohl es in der Geschichte keinen Gegenbeweis gibt. Heutzutage gibt es ja wenigstens schon einige Menschen, die diesem Prinzip nicht mehr trauen. Aber bis wirklich alle - auch die echten Entscheider - einen Kurswechsel einschlagen, muss wohl noch einiges passieren und einige Generationen müssen ins Land gehen. Gruß Uwe
Wer sind denn die "Entscheider"? Auch nur Menschen die in der Geschichte unser Erde nicht einmal einen Fliegenschiss darstellen. Da es keine moralischen Instanzen gibt, wird die Menschheit irgendwann auch nur eine Milisekunde in der Geschichte unseres Planeten darstellen, wenn wir nicht deren Zugrunderichtung noch miterleben. Kulturen gab es genug, von denen wir hätten lernen könne: Die Römer, die Maja... Hallo Martin, Du hast hier einen interessanten Thread losgetreten! Will sagen: Der Verbrennungsmotor stösst derzeit an seine Grenzen. Die Aussage von Kaiser Wilhelm II hat was für sich: "Ich glaube an das Pferd- das Automobil ist eine vorübergehende Mode-Erscheinung." Aber immerhin basieren derzeit viele Arbeitsplätze weltweit auf dem Bau von Automobilen mit Verbrennungsnotor! Elektro-Mobilität wird nicht die Lösung sein, da sie unendliche Elektrizität (= Atom-Kraftwerke) voraussetzt. Der Mensch ist für die Technologie der Kernspaltung einfach zu blöde (der gute Herr Hahn möge mir verzeihen!). Die Menschheit hat einige wichtige Entwicklungs-Sprünge hinter sich: 1. das Feuer 2. das Rad 3. das Segel 4. das Schwarzpulver (ca. 1380) 5. den Buchdruck (ca. 1452) 6. das Automobil (ca. 1883) 7. den Computer (ca. 1943) 8. das Internet (ca. 1991) Also? Wo stehen wir in 50, 100 oder gar 300 Jahren?
Mein altes Womo Baujahr 1995: holzfreier Aufbau - ja Fenster isoliert - ja in Echtglas - nein Wasserversorgung mit Druckpumpe und Boiler - ja per App vom Smartie aus steuerbar - nein, hab ich im neuen Womo aber auch nicht Kassettentiolette - ja vernünftige Duschen - ja Hubstützen - ja (manuelle, im neuen Womo auch noch) ordentliche Lenkung+Bremsen - war zufrieden (wegen Auflastung 16" Reifen mit verstärken Bremsen) Leistung satt - war ausreichend um Holländer an Pässen zu "jagen". Sooo groß ist der Unterschied also nicht. Nur 2 echte und 2 "halbe" Vorteile. Gerald
So könnte es gehen. Aber das wäre die schon angesprochene Wende beim Mobilitätsverhalten... Solange sich die Durchschnittsfamilie die Kosten für 1-3 KfZ leisten kann wird da nichts passieren.
Das sind vielleicht Verbesserungen im Detail, aber doch keine Technologiesprünge. huhu, hier mal mein senf dazu: beruflich habe ich einen menschen getroffen, der elektrosensibel ist. nicht nur eingebildet sondern in echt. dem seine blutwerte werden schlechter, wenn er zu starken feldern ausgesetzt ist. der wäre gern frei davon! dem geht es richtig schlecht, wenn e autos kommen. der wird seine fahrbare möhre (ab 2025 mit h kennzeichen) noch lange zu retten versuchen... jedenfalls hofft er, das sich noch lange nichts tut in deutschland. grüße espumas
:roll: Wo siedelst Du denn heute die Durschnittsfamilie an? Ich denke eher, wenn die Individualmobilität noch teuer wird können sich viele nicht mal mehr 1 Fahrzeug leisten. Mein Schwiegevater hat schon vor 30 Jahren gesagt, dass Autofahren viel zu billig sei. Das müsse viel teuer werden, dann gäbe es wenigstens Platz auf den Straßen. Leicht gesagt, wenn man für die eigene Mobilität nicht bezahlen muß. Ich fand diese Aussage damals schon egoistisch und falsch. :wink: Kommt ja auch ein wenig auf die 1-3 Autos an die da vorhanden sind. 3 alte gut gepflegte Kleinwagen damit die Familienangehörigen im ländlichen Bereich überhaupt der Arbeit und dem sozialen Leben nachgehen können, oder eine fast neue Oberklasse, der neue SUV für Mutti und ein 250T€ Wohnmobil. Und auch letztere würden wohl nicht behaupten das sie so weit vom Durchschnitt entfernt sind. Alles eben Ansichtssache :wink: Hallo zusammen, meiner Meinung nach hat der Verbrenner keine Zukunft. Die Entwicklung in die verschiedensten Richtungen ist rasant. Die Zukunft liegt z.B. hier [http://www.streetscooter.eu] Die heute noch kleinen Entwickler werden den renomierten Dampf machen. Wir werden uns mit Veränderungen abfinden müssen und ich glaube auch schneller als wir heute denken und das ist auch gut so. Gruß Peter
Individualverkehr mit privatem KfZ ist in DE nicht teuer, schon gar nicht im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen. Gefühlte Statistik: Hier im Norden von BaWü ist Familienkombi für den Papa, Polo für die Mama und Mini (natürlich der von BMW) für die Tochter des Hauses eher normal. Auch ist es für viele anscheinend kein Problem, ein Haus in irgendeiner Schlafsiedlung in 1 Fahrstunde Entfernung zu bauen oder zu kaufen und die dann benötigten zwei PKW unter "Sowiesokosten" abzubuchen.
Auch kein Problem.... die Entfernungskosten wie Benzin usw über Steuererstattungen zu einem großen Teil der Allgemeinheit aufzubrummen (die Steuererstattungen aus der Entfernungspauschale verringern halt die Einnahmen des Staates). Zugegeben das ist plakativ, aber für mich war klar, allein schon die unsichere Entwicklung der Spritkosten führte bei mir dazu, bei der Grundstückswahl längere Zeit zu suchen und damit einen optimalen Platz zu finden, der mich nicht dem Ölkartell ausliefert aber auch keinen Fantasie-Grundstückspreis zu zahlen.
:eek: :eek: Kannst Du mir das bitte mal vorrechnen? Ein durchschnittliches Familieneinkommen beträgt ca. 3000 € (ich schätze real sogar noch weniger) Ein PKW Golf Kostet im Monat ca. 600€. Wie geht es dann weiter mit der Rechnung? Wenn ich mich hier in den Ruhrgebietsstädten umschaue sieht es in vielen Ecken deutlich anders aus als von Dir beschrieben. Ich halte das in vielen Bereichen von Deutschland für realitätsfern.
Ich schrieb "gefühlte Statistik"; das ist ungefähr so wie Dein "ich schätze" ;) Im Ernst: "...Paare mit Kindern (knapp 800 000 Haushalte) verfügten bei einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 3,9 Personen über gut 5 100 Euro netto im Monat..." Mehr hier: --> Link Und in welchem Universum kostet ein VW Golf 600€ im Monat? Tatsächliche Kosten: --> Link Na ja, die Kostenermittlung unterstellt einen Golf für knapp 20.000 Euro und kommt dann auf über 30 Euro pro 100 gefahrenen Kilometern. bei 2.000 KM kommt man dann schon auf 600 Euro im monat. Und kauft man dann gleich einen richtigen Golf, liegt der Einkaufspreis auch leicht über 30.000 Euro. Du siehst, Zahlen sind echt dehnbar......und in jedem Universum brauchbar. Danke Wolfgang Hinzufügen möchte ich noch diesen Link --> Link Wenn Man in der Statistik "Normal" als den Durchschnitt nimmt sieht es doch eher ganz anders aus. 3 Fahrzeuge dürften da schwerlich zu finanzieren sein. Hallo, und ich diesen --> Link Bestimmt ein Zufall das im vorigen Beitrag nur Zahlen aus Baden‑Württemberg zu finden sind, im Ländervergleich schaut das gleich ganz anders aus...
Bei 2000km kommt man aber auf eine Laufleistung von 24.000km im Jahr; die Kostenermittlung geht vom Durchschnittswert von 15.000km aus. Und jemand, der angeblich schon so wenig hat, das es kaum für ein Auto reicht, wird sich wohl kaum in der Neuwagenklasse > 30.000€ bedienen? BTW die 30€/100km sind inkl. Finanzierung.
Deine Statistik stellt die Untergrenze dar. Zwischen der Untergrenze "normal" und der Untergrenze "reich" - also in der sogenannten "Mittelschicht" - liegen im Fall des 3-Personenhaushalts fast 4000€. Damit ist je nach tatsächlich verfügbarem Einkommen alles von 1-3 Autos und sogar noch ein Moped drin ;)
Nein, Absicht. Meine "gefühlte Statistik" bezog sich explizit auf den Norden Baden-Württembergs. In meiner Heimat fährt Mama statt Polo Hyundai i10 und die Tochter einen gebrauchten Corsa. Micha, entweder man rechnet es mit Finanzierung oder spart es vorher. Wobei man dann immer den Preiserhöhungen hinterher sparen muss. So oder so, es kostet was.....
Ich fahre selber Golf. Ich brauche dazu keine Statistik, mir braucht keiner etwas vorrechnen. Ich weiß was das Ding im Monat kostet. Bei Deinem zweiten Satz kommen wir ja auf des Pudels Kern. Es gibt sehr viele Leute die sich diesen >30K Golf nicht leisten können, geschweige denn ein 2. oder 3. Fahrzeug.
Ok, lassen wir das mit der Statistik. Bin ich eh kein Freund von. (Ich könnte Dir allerdings auch noch andere präsentieren) Ich gehe aber mit offenen Augen durch das Leben. Ich habe viel mit Menschen zu tun und höre ihnen auch zu. Für meine Region kann ich sprechen und da finde ich die Realität gehäuft anders wieder als in Deiner Statistik.
Glückliches BaWü :ja: :wink: Um das (auch nur annähernd) beantworten zu können, schaue ich einfach zehn Jahre zurück. Was war denn 2007 so anders als jetzt? Nicht viel. Und vermutlich genau so viel wird sich in zehn Jahren ändern: Nicht viel. Ich werde 61 Jahre alt sein und das Wohnmobil abbezahlt. Alles andere ist Spekulation. Wichtig ist das Hier und Jetzt.
Wie viele sind "sehr viele"? Und wenn es kein Golf ist, ist es ein Dacia oder irgendwas dazwischen. Was ändert das an der eigentlichen Aussage?
Gefühle statt Statistik? Oder alternative Fakten? ;) Klar gibt es regionale Unterschiede, und da sich meine Beobachtungen nun mal auf bestimmte Gesellschaftsschichten konzentrieren - nämlich die, in denen ich mich selbst bewege - sind diese natürlich nicht repräsentativ. Nur auf Grund solcher subjektiven Beobachtungen Aussagen zu treffen wie "bald können sich viele nicht mal mehr ein Auto leisten" ist natürlich - genau wie das Gegenteil - Unsinn.
Also gezählt hab ich sie nicht.
Mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen ist für meine Meinungsbildung effektiver als die meisten Statistiken. Den besseren Politiker würdest Du abgeben. Die sind oft auch fern der Basis und tragen Scheuklappen.
Mit diesem Wissen frage ich jetzt mich warum Du auf auf meine Aussage reflektiert hast.
Wenn Du mich zitierst, dann bitte komplett und richtig. :wink: Das war meine Aussage: Ich denke eher, wenn die Individualmobilität noch teuer wird können sich viele nicht mal mehr 1 Fahrzeug leisten.
Und ich sage: Individualmobilität mit KfZ ist nicht teuer; also ist Deine Folgerung falsch. Dabei können wir es jetzt aber auch bewenden lassen. Moderation:Vielleicht nähern wir uns jetzt nach diesem interessanten Exkurs mal wieder dem eigentlichen Thema zu... Moin Loide! In 10 Jahren hoffe ich, das mein Womo noch nicht an Torf und Rost gestorben ist. Sollte der Rost nicht die Oberhand übernommen haben, würde ich bei Torf mir nenn neuen Aufbau selber "zimmern". Wenn der Staat nicht völlig von der Rolle ist und dem Ökö-Wahn verfallen ist, könnte es evtl.auch ein anderes Mobil werden. Sofern Mobilität für den Normalsterblichen noch "bezahlbar" bleibt. Sonnigen weiterhin. Uwe
Was verstehst du unter ökowahn? Kann ick Dir sagen. "Zwangsenteignung" durch plötzliche, massive Kfz-Steuererhöhung(VERDOPPLUNG!) für Katlose Autos Anfang 2000(90%wären innerhalb von ca.6Jahren aus wirtschaftlichen Gründen eh über Jordan gegangen), der "Plaketten"- Betrug und wieder daraus resultierend eine Zwangsenteignung, "Abwrackprämie" durch die von dem Großteil der Bevölkerung NICHT verursachten Weltwirtschaftskrise, E-Auto-Kaufprämie(obwohl keine Infrastruktur vorhanden ist), EEG-Umlage für Energie aus der Natur(Industrielobbyismus allerfeinster Güte), ....eigentlich zu viel, um hier alles zu schreiben. Aber die Verkehrsinfrastruktur massiv vernachlässigen, keine neuen Ideen für den ÖPNV zulassen(kostenfreies Ticket z.B.), Megaliner zulassen, Fernbusse massiv subventionieren(keine Maut), Förderung des ländlichen Raums findet nicht statt,Müllvermeidung findet nur mit Erhöhung der Abfallgebühren statt, und,und, und........ Das nenn ich ÖKÖ-Wahn .Wenn man natürlich in der wirtschaftlichen Lage ist, sich ständig ,je nach aktueller Regierung, politisch korrekt verhalten zu können, werden diese Punkte wahrscheinlich nur Kopfschütteln auslösen. Die "Geiz ist geil"- Mentalität tut ein übriges dazu. Sonnigen weiterhin. Uwe PS. Nur mal am Rande. Man wird ja aktuell für massiv minderbemittelt gehalten ,wenn man KEIN Smartfon hat z.b.. Ick bin gerne minderbemittelt. Läuft in D..... mit der "Enteignung" war doch in den 80ern schon mal so. Als sie die Dieselsteuer über Nacht von 11,- auf 30,-DM/100cm³ raufgesetzt haben. |
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