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Was wird bis in 10 Jahren aus unseren WoMos? 1, 2


globulli am 05 Feb 2017 19:36:54

Hallo zusammen,

schon seit einiger Zeit beschäftigt mich die Frage, was eigentlich mit unseren fahrbaren Häuschen wird, wenn die E-Autos im großen Stil kommen? Wird es dann überhaupt noch ein Tankstellennetz mit ausreichender Dichte für Reisende geben? Wird man aus den Städten ganz verbannt? Wird die E-Technik in absehbarer Zeit ein vollwertiger Ersatz für unsere jetzigen Freizeitfahrzeuge werden? Das und vieles mehr ist im Kontext mit dieser E-Mobil-Thematik interessant. Ich würde mich über einen regen Gedanken- und Ideeninput freuen. Sagt einfach mal, wie Eure Vision aussieht und ob Ihr vielleicht auch schon gesicherte Erkenntnisse habt, wie das mit dem Wohnmobil in einigen Jahren weitergehen kann.
Ich freue mich auf Eure Meinungen und Ideen. Na, bevor ich es vergesse: Einen wunderschönen Sonntagabend wünsche ich natürlich allen Mitgliedern.

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RichyG am 05 Feb 2017 19:47:11

Hallo Martin,
wenn ich ganz ehrlich bin, will ich es gar nicht wissen. Wie schnell sich Gesetze und Vorgaben ändern sieht man ja. Das auf Minderheiten ohne ausreichende Lobby (ich denke dazu gehören wir WoMo-Besitzer) keine oder kaum Rücksicht genommen wird, ist auch zu beobachten.
Also heißt es für mich: Heute reisen und die Welt mit vier Rädern erobern. Was in zehn Jahren ist, weiß kein Mensch. Ob ich mir dann evtl. noch ein E-Reisemobil leisten kann oder will? Keine Ahnung
Ich lass das auf mich zukommen.
Schönen Abend noch!

Aretousa am 05 Feb 2017 19:49:19

Ich sehe es genauso wie Richy. Ich mache mir grundsätzlich keine Gedanken darüber, was in 10 Jahren ist.

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leoline am 05 Feb 2017 19:51:20

Ich seh das wie Richy - sich keine GEdanken machen, was in 10 Jahren ist! Da kann soviel soviel oder auch gar nichts sein. Über ungelegte Eier sich den Kopf zu zerbrechen, bringt gar nichts.
Im Hier und Jetzt leben - das ist die Devise! Wir haben nur das Hier und Jetzt, die Vergangenheit ist vorbei, erledigt, die Zukunft ist völlig offen und ungewiss.
Als jetzt leben und reisen und geniessen und nicht an morgen denken.

cbra am 05 Feb 2017 19:51:29

sehe es genau wie lena & richy

ggf setze ich meinen wohnaufbau auf eine elektro - pritsche und gut isses, aber bis dahin rinnt (hoffentlich) noch sehr viel diesel durch den filter ;)

globulli am 05 Feb 2017 19:51:56

Hallo Richy,

vielleicht hast Du Recht. Ich habe mir das auch schon so ähnlich überlegt, aber dennoch interessieren mich viele Meinungen. Gerne aus ganz unterschiedlichen Altersklassen und von Leuten mit ganz unterschiedlichem Reiseverhalten. Also, lasst Eurer Meinung freien Lauf und habt Spaß an der sicherlich nicht ganz uninteressanten Diskussion.

Roman am 05 Feb 2017 19:58:15

Auch ich sehe das Thema mehr als entspannt, da ich sicher bin, dass der Übergangszeitraum auf neue Antriebsformen gerade auch im Bereich Transporter, viel länger dauern wird als 10 Jahre.

Von daher genieße ich die Zeit mit unserem dieselbetriebenen Sprinter heute, morgen und vermutlich die nächsten 10-15 Jahre und werde trotzdem die technischen Neuerungen mit Interesse verfolgen.....

Gruß
Roman

rolf51 am 05 Feb 2017 20:04:16

Hallo,
bis in 10 Jahren wird es vielleicht 30% E-Mobile geben, 20% mit Alternativbrennstoffen, 50% fahren mit den heutigen Verbrennungsmotoren. Mein Womo wird, wenn ich es nicht Schrotte oder verfault mindestens noch 15 Jahre sich auf der Straße bewegen dürfen. Daher habe keine Angst.

Alter Hans am 05 Feb 2017 20:06:24

Vielleicht bin ich vorher tot? Oder Das Reisemobilchen ist verschrottet?
Was weiss ich was alles kommen wird.
Was morgen passieren soll das interessiert mich schon. Aber in 10 Jahren? Bin ich Hellseher?

Hab da keine Sorgen weil sie völlig unnütz sind.

wolfherm am 05 Feb 2017 20:10:57

Ich habe mir schon lange abgewöhnt, ständig darüber nachzudenken, was in 5 oder 10 Jahren sein könnte. Besser genieße ich mein Leben heute in vollen Zügen.

Gast am 05 Feb 2017 20:17:53

Schön, dass Ihr das so entspannt seht, ich sehe das genauso! :ja:

Unsere Leidenschaft ist wohl nix für "Bedenkenträger"! :D

skysegel am 05 Feb 2017 20:20:57

Nach einem Blick in meine Glaskugel kann ich folgende Entwicklung vorhersagen (wobei der Einfluss der amerikanischen Politik im Nebel liegt):
Nach der Bundestagswahl werden zwei Beschlüsse gefasst.
1. die blaue Plakette wird eingeführt
2. nach 2030 keine Neuzulassung von PKW mit Verbrennungsmotor mehr
Andere europäische Länder werden sehr schnell den Norwegern und Niederländern mit Ansage 2025 folgen.
Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre wird es eine flächendeckende Versorgung mit e-Tanken geben.
Die Neuzulassung von e-Mobilen wird ausgehend von den Kleinwagen und von den Oberklasse-Fahrzeugen exponentiell zunehmen.
Es werden in schneller Folge Kleintransporter als Plug-in Hybride mit Benzinmotor auf den Markt kommen.
Ab 2025 wird sich jeder gut überlegen, ob er sich noch ein neues Auto mit Verbrennungsmotor kauft. Deren Marktanteil geht schnell zurück.
Entsprechend nimmt auch die Zahl der Tankstellen ab. Man findet die ab 2025 in geringer Zahl überwiegend noch in Gewerbegebieten oder am Ortseingang größerer Ortschaften. Diesel-Tanken noch bei Raiffeisen-Genossenschaften.
Womo-Fahrer machen C-Führerscheine, weil es neue Fahrzeuge unter 3,5t wegen der Batterien kaum noch gibt. Praxis ist, in geschlossenen Ortschaften und außßerhalb beim Anfahren elektrisch zu fahren. Die Benzinmotoren sind vergleichsweise klein, weil das erforderliche hohe Drehmoment der Elektroantrieb beisteuert.
Das Aus für Hybride bei den Leicht-LKW ist ab 2025 für 2035 avisiert.

Gruß
Ulli

SwenyP am 05 Feb 2017 20:40:42

In 10Jahren hat sich außer das die Individualmobilität durch Auflagen und Verordnungen kontinuierlich teurer wird gar nichts ändern.
Dafür sorgt die Politik zu Gunsten der Öl und Automobillobby.
Und in 10 Jahren werde ich auf die gleiche Frage dann das hier wieder Kopieren.

pwglobe am 05 Feb 2017 20:43:09

Hallo
Ich denke schon über die automobile Zukunft nach, da ich in der Automobilbranche mein Geld verdiene. In unserem Konzern werden Fahrzeuge und Produktionsanlagen konstruiert und entwickelt. Die Veränderungen in den Monaten nach Dieselgate sind rasant und nehmen immer mehr Geschwindigkeit auf. Alternative Antriebskonzepte werden die kommenden Jahre prägen.
Noch beschränken sich die E- Antrieb auf den PKW Bereich, aber auf der A5 werden bald LKW mit Spannungsversorgung über eine Oberleitung fahren. Für Transporter sind Hybridantriebe bereits serienreif und die Akkutechnik verbessert sich ebenfalls.
Insgesamt sehe ich der Entwicklung positiv und erwartungsvoll entgegen, auch wenn sich manche von ihren geliebten 6 oder 8 Zylindern verabschieden müssen. Man kann das Motorengeräusch über die Soundanlage einspielen. ;-)
Wenn ich in 9 Jahren in den Ruhestand gehe werde ich auf jeden Fall kein neues Womo mit konventionellem Antrieb kaufen.

Energiemacher am 05 Feb 2017 20:45:00

Wieviele Threads zu dem (leidigen) Thema brauchen wir hier noch?

--> Link

Grüße
Thorsten

wolfherm am 05 Feb 2017 21:01:13

Stört es dich?

silent1 am 05 Feb 2017 21:02:36

Um die Glaskugel von Ulli zu komplettieren:
2035 wird die erste Strafsteuer für Käufer von E-Fahrzeugen eingeführt um die Kosten für die Entsorgung von Batterien zu deckeln.
Veräppelt werden wir nach wie vor. ;D

wolfherm am 05 Feb 2017 21:05:03

Pessimist... :D Freu dich des NiBis :D

Reimobil am 05 Feb 2017 21:11:43

Ich bin 62 Jahre alt, unser Womo erst 2. Wenn ich Glück habe und soweit gesund bleibe, bin ich vielleicht bis zum 75 Lebensjahr in der Lage Womo zu fahren. Ich denke und hoffe, dass unser Womo solange durchhält und es in diesen 13 Jahren auch immer noch Diesel zu tanken gibt. Aus diesem Grund mache ich mir keine Gedanken, unter welchen Bedingungen wir in 10 Jahren unser Hobby noch genießen können. Ich halte es wie viele der Vorredner, ich lebe im hier und jetzt, was die Zukunft betrifft gilt der Spruch: Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt !

silent1 am 05 Feb 2017 21:13:24

wolfherm hat geschrieben:Pessimist... :D Freu dich des NiBis :D

Das tu ich!
Und ich mache mir - bezogen auf dieses Thema - keinen gedanklichen Stress.
Et küt wie et küt. :ja:

wolfherm am 05 Feb 2017 21:17:43

Genau. Und es ist immer noch gutgegangen.....

Gast am 05 Feb 2017 21:22:23

Seh ich auch so.
Die nächsten 5 Jahre wird´s noch halten mit Diesel.

Bis dahin das WoMo genießen...und dann sehn wir weiter....

Gruß Micha

BernhardK am 05 Feb 2017 22:46:08

Bis alle Fahrzeuge elektrisch fahren, werden noch Jahrzehnte vergehen. Ich stelle mir gerade vor, ich habe ein elektr. betriebenes Fahrzeug, soll evtl.
eine Strecke von 300 km zurücklegen können, stehe dann eine Stunde im Stau, wie weit komme ich dann noch?

schneggenhaus am 05 Feb 2017 22:56:57

für mich ein absoluter Schwachsinn Gedanken zu machen, wenn es bei den PKWS noch nicht klappt und jede Menge Benziner und Desgleichen unterwegs sind !!! Ich bin jetzt 63ig und werde kein E-Mobil in Womoform mehr erleben denke ich und mache mir auch keine Gedanken und geniesse das Womoreisen in vollen Zügen :)
Ich habe jede Menge Tezlas gesehen am Grossglockner sehr beeindruckend aber jenseits von einem normalen Preis von PKWS inklusive Cabrio.
Wie soll das beim Womo funktionieren im Moment, das wären Preise von 200 000 Fr. aufwärts :evil:
Also geniesse ich meine Womozeit ohne Probleme bis ich nicht mehr fahren kann 8)

mit lieben Grüssen Schneggenhaus alias Inge

bluecamper am 05 Feb 2017 22:58:15

Hallo,

im Stau braucht der Elektroantrieb kein Strom...

Ich denke, dass mit in gar nicht langer Zeit schon die ersten WoMos auf Hybrid-Fahrzeugen kommen werden.
Und dann kommt es mehr und mehr.

Privat hatten wir überlegt, einen neuen Kleinwagen anzuschaffen. Aktuell habe ich beschlossen, erstmal abzuwarten...
Nicht gut für die derzeitige Automobil Industrie, für mich denke ich aber, dass der nächste schon teilweise elektrisch fahren sollte.
(Wir nutzen den auch nur in der Stadt und habe auch einen entsprechenden Stellplatz zum Laden).

Und so wird es dann wohl auch mit dem nächsten WoMo in 10 Jahren kommen...

skysegel am 05 Feb 2017 23:10:41

bluecamper hat geschrieben:Privat hatten wir überlegt, einen neuen Kleinwagen anzuschaffen. Aktuell habe ich beschlossen, erstmal abzuwarten...
Nicht gut für die derzeitige Automobil Industrie, für mich denke ich aber, dass der nächste schon teilweise elektrisch fahren sollte.
(Wir nutzen den auch nur in der Stadt und habe auch einen entsprechenden Stellplatz zum Laden).

Wie ich schon sagte, das fängt von beiden Enden an. Und wir werden uns wundern, wie schnell das geht.

Gruß
Ulli

SwenyP am 05 Feb 2017 23:26:05

bluecamper hat geschrieben:im Stau braucht der Elektroantrieb kein Strom...


Ja im Winter ohne Heizung und im Sommer ohne Kühlung/Lüftung.

Nach 1 1/2 Stunden klopft man dann beim Verbrenner Nachbar und bettelt nach nem warmen Plätzchen.
Oder der Moppel im Kofferraum bekommt wieder nen ganz anderen Stellenwert. :lach:

eposoft am 06 Feb 2017 07:48:20

Elektrofahrzeuge werden sicher vermehrt verkauft sein. Allerdings gehört die Zukunft dem Wasserstoff. DieTechnologie ist vorhanden und serienreif. Wasserstoff und E-Antrieb benötigt Batterien, welche mit denen heutiger brennstoffgetriebener Fahrzeuge vergleichbar sind. Das Wasserstofftankstellennetz wächst. In der Schweiz treibt der Grosshändler Coop, welcher auch schon wasserstoffbetriebene Fahrzeuge in der Flotte hat.


Die Umweltfreundliche Wasserstoff Erzeugung muss noch ausgebaut werden, aber die Zukunft ist abgasfrei und elektrisch, aber nicht mit schweren Batterieblocks. Das reine E-Fahrzeug wie auch der Hybrid werden bereits um 2022 tot sein.

Ich freue mich auf drehmomentstarke, leise und vibbrationsfreie Antriebe für alle Arten von Fahrzeugen.

Gruss Ernst

ubruesch am 06 Feb 2017 16:53:55

Gestern war ein Test vom neuen Tesla Model X --> Link im Fernsehen bei Vox automobil.
Eigenlich über 500 km Reichweite, eigentlich.
Test in München bei -7°C, die Fahrt sollte nach Stuttgart gehen, 403 km zu fahren.
Geplanter Tankstopp nach 300 km. Sollte ja kein Ding sein. Pustekuchen.
Nach dem "starten" des Fahrzeuges war die Reichweite schon auf 391 km runter.
Wie er aus München raus war durfte er nur noch max 115 km/h fahren um den Tankstopp zu erreichen.
Dann kam die Meldung 105 und zum Schluß 95 km/h.
Der gute schlich dann mit knapp 90 über die Autobahn um die Tanke zu erreichen.
Super.
Dann mal eben eine Schnellladung an der Tesla Supercharger --> Link Tanke mit 120kW Ladeleistung.
In 30 Minuten bis 80 % der Ladung erreicht. Hört sich super an, ich frage mich nur wie lange die Batterien das mitmachen.
Und dann frage ich mich wo der ganze Strom herkommen soll so in 10 Jahren wenn alle Ihre E-Autos in die Steckdose stecken und mit den Supercharger dieser Welt versuchen ihre Autos voll zu bekommen.
Äh, natürlich aus der Steckdose.

Gag nebenbei. Er ist in ein Parkhaus mit dem kleinen und die Flügeltüren haben es in der schmalen Parklücke geschafft sich zu öffnen.
Nur nach oben haben sie anscheinend keine Sensoren vorgesehen. Und so hatten die Flügeltüren Feindkontakt mit der Decke.
Das Wägelchen kostet aber auch nur 110000€. Da kann man nicht alles haben.

Solange die Dinger so funktionieren wie dieses Spitzenprodukt mache ich mir da keinerlei Gedanken über einen Elektroantrieb für Wohnmobile.
In meiner Lebenszeit wahrscheinlich nicht.
Dann schon eher Wasserstoff Autos oder LKW's mit Oberleitung in Hybridtechnik.

Berndhaller am 06 Feb 2017 17:27:53

Alter Hans hat geschrieben:Vielleicht bin ich vorher tot? Oder Das Reisemobilchen ist verschrottet?
Was weiss ich was alles kommen wird.
Was morgen passieren soll das interessiert mich schon. Aber in 10 Jahren? Bin ich Hellseher?
Hab da keine Sorgen weil sie völlig unnütz sind.


Hallo Hans,
in der Jugend habe ich mich getraut Jahrzehnte im voraus zuplanen.
Mit 40 werden waren es noch Jahre.
Mit 50 traute ich mich noch am Freitag den Kollegen einen schönes Wochenende zuwünschen mit dem Zusatz dann bis am Montag.
Aber ab und zu sah man am Montag mansche nie mehr wieder.
Mit 60 habe war es mir schon vermessen gewesen und traute mich schon nicht länger wie ein Tag im voraus zuplanen.
Jetzt mit 65 nur max. 12h schon vermessen.
Jetzt bin schon froh wenn ich noch auf Absenden klicken darf. :top:

LG Bernd

mwdd am 06 Feb 2017 17:33:26

Mit der derzeit zur Verfügung stehenden bzw. in Entwicklung befindlichen Technik sowie angesichts der Kosten für die Komplettumstellung der Infrastruktur ist schon das derzeit angepeilte Ziel von 1 Mio Elektroautos (2% des Bestandes) bis 2020 eine Illusion; 10% bis 2030 wären ein ambitioniertes Ziel, welches sich nur mit finanziellen Anreizen oder besser Zwängen erreichen ließe.

Ein darüber hinausgehender Elektrifizierungsgrad im motorisierten Individualverkehr ist m.E.n. nur bei gleichzeitiger Änderung des Mobilitätsverhaltens möglich.

Vorstellbar ist allenfalls die Teilelektrifizierung (Plugin-Hybride); dass sollte aber auch mit den gängigen WoMo-Basisfahrzeugen machbar sein.

Jagstcamp-Widdern am 06 Feb 2017 17:56:26

in 10 jahren ist meine karre ein häufchen rost, das ich in die tonne kloppe! ;D

alleswirdgut

rolf51 am 06 Feb 2017 19:39:48

Hallo,
kann von einem größeren Automobilhersteller berichten, der keine weitere Neuentwicklung von 6/8 Zyl. Motoren mehr betrieben. Fahrzeugkarossen, Jahr > 2020 werden auf E-Antrieb schon Entwickelt, die haben eine andere Aufbauform.

schlabuster-1 am 07 Feb 2017 08:19:32

Erstens denke ich in Zeiten wie diesen nicht daran was in 10 Jahren sein wird, zweitens wird es bis dahin immer noch Diesel an der Tanke geben wenn nicht dann kipp ich Rapsöl in die Karre, der alte Duc frisst das auch ohne Probleme.
Zum Thema E Auto mit Soundmodul vom V8........ist irgendwie so wie P.ornofilm auf alter VHS Kassette gucken aber so tun als hätteste grad real was mit nem Playboy Bunny :lol: :lol:

babenhausen am 07 Feb 2017 10:13:14

Eine brauchbare Alternative zu Diesel und Strom entsteht derzeit in NFZ Bereich.
Iveco führt gerade LNG Fernverkehrsfahrzeuge in Bereich Heavy ein, Mit dieser Technik werden Reichweiten wie von Dieselfahrzeugen gewohnt erreicht.
Diese Technik könnte im Rahmen einer Weiterentwicklung auch an kleineren Fahrzeugen vorstellbar sein.
Auch ein Tankstellennetz kann Mittelfristig durchaus erbaut werden

--> Link

xbmcg am 07 Feb 2017 10:33:43

Was wird bis in 10 Jahren aus unseren WoMos?

Also bei der heutigen Verarbeitungsqualität und Materialstärke, tippe ich mal auf Torf (Holz/Blech) und Sondermüll (Styrodur / GFK).

Uli.F am 07 Feb 2017 11:11:21

ubruesch hat geschrieben:... Dann mal eben eine Schnellladung an der Tesla Supercharger --> Link Tanke mit 120kW Ladeleistung.
... und dann stellt euch mal eine Autobahntankstelle vor mit 20 "Elektro-Zapfsäulen". Also zwanzig 120kW-Anschlüsse :lol:.

Selbst wenn genügend Strom erzeugt wird, muss der auch sinnvoll verteilt werden können ... davon sind wir noch meilenweit entfernt.

Die Elektromobilität wird jetzt (hoffentlich) mehr Fahrt aufnehmen. Aber die technischen und (arbeits-)politischen Probleme einer flächendeckenden Umstellung werden uns noch so einiges abfordern. Die meisten werden noch sehr lange mit "Verbrennern" unterwegs sein, wir Wohnmobilisten sowieso 8).

Mein persönlicher Favorit für die nächsten Dekaden: Elektroauto mit einem kleinen Verbrennungsmotor als Range-Extender.
Das scheint aber irgendwie niemanden hinter dem Ofen hervor zu locken :snoopy:.

mwdd am 07 Feb 2017 12:10:38

Uli.F hat geschrieben:...
Das scheint aber irgendwie niemanden hinter dem Ofen hervor zu locken...


Das ist ja der Witz: Die meisten täglichen Automobilaufgaben ließen sich problemlos mit den bereits heute käuflichen Elektro-/Hybridfahrzeugen erledigen bzw. es ließen sich entsprechende Fahrzeuge bauen. Aber wer kauft schon eine Hutschachtel für 2 Personen und eine Kiste Bier, die max. 100 fährt und mit der man nicht aus der Stadt herausfahren kann für >25000€?

rkopka am 07 Feb 2017 14:37:34

mwdd hat geschrieben:Das ist ja der Witz: Die meisten täglichen Automobilaufgaben ließen sich problemlos mit den bereits heute käuflichen Elektro-/Hybridfahrzeugen erledigen bzw. es ließen sich entsprechende Fahrzeuge bauen.

Und besonders in der Stadt ist dann noch die Frage nach der Lademöglichkeit zuhause offen. Wer ein Haus mit Parkplatz/Garage hat, ist da fein raus. Wer auf einem offenen Parkplatz ohne Strom oder auf der Straße steht, hat nichts vom PlugIn mangels Plug. Selbst in Tiefgaragen wurde schon Besitzern/Mietern verboten, eine starke Dose zu installieren. Selbst mit Kostenübernahme und Zähler.
Für mich würde es beim PKW gut gehen, die Entfernungen halten sich fast immer in Grenzen. Die weiteren Fahrten könnte ich mit dem Womo machen (Urlaub sowieso). Aber eben keine Lademöglichkeit ohne hohe Kosten (falls alle anderen Besitzer zustimmen sollten). Außerdem bräuchte ich mindestens einen Kombi (wegen Hobby Transport). So ein kleine Smart o.ä. reicht da nicht.

RK

willi_chic am 07 Feb 2017 18:06:39

was in 10 Jahren aus meinem Womo wird?
ich zahle höhere Kfz-Steuer, tanke teureren Diesel, war 8 mal beim TÜV.... sonst mach ich mir da keine Sorgen

denn es sorgt unsere Demokratie dafür daß Systemwechsel in der diskutierten Größenordnung halt 20, 30 oder auch 200 Jahre dauern

Beispiele gefällig?

- die Stromtrassen von Nord nach Süd (Südlink) wurden 2013 für vorrangig notwendig erklärt, heute, 4 Jahre später ist nicht mal der Verlauf der Trasse geklärt. Derweil drehen die Windräder im Norden leer und wir zahlen den Investoren den entgangenen Gewinn. Mit ein Grund weshalb Deutschland den höchsten Strompreis in Europa hat

- 1963 hat man die Notwendigkeit eines Endlagers erkannt, aus heutiger Sicht Ende der Einlagerung zwischen 2095 und 2170

mit optimistischen Grüßen klaus

PS
Ich war Jahrzehnte im Energiebereich tätig und sehe jetzt ganz klar, dass mein fachlicher Tunnelblick nur schädlich war. Ich schäme mich jetzt für das viele Geld, dass mir von Stromverbrauchern für meine Tätigkeit gezahlt wurde, und würde gerne die Kosten meiner fast 20-jährigen Ausbildung an die Gesellschaft zurückgeben. Wenn Minister, die Soziologie, Pädogogik, Agrotechnik, Sozialwissenschaft oder Betriebswirtschaft studiert haben, mir so eindrucksvoll mein Fachgebiet erklären können, dann mach ich mir keine Sorgen um unsere "Energiewende"

mwdd am 07 Feb 2017 18:37:24

willi_chic hat geschrieben:... Mit ein Grund weshalb Deutschland den höchsten Strompreis in Europa hat
...


Wird oft behauptet, stimmt aber nicht oder zumindest nicht für Industrie/Großkunden.
Das Unternehmen, in dem ich arbeite, kauft in allen europäischen Ländern Energie ein und erstellt eine Preisübersicht.
Deutschland liegt so ziemlich im Durchschnitt, am teuersten ist es in Zypern.

willi_chic am 07 Feb 2017 18:54:30

sorry, daß ich so daneben lag.......wir sind nur zweiter.... und als Womo-Fahrer bin ich leider nur Haushaltskunde

"Europas Länder mit den höchsten Strompreisen für Haushaltskunden
Seit vielen Jahren müssen Verbraucher in Dänemark am meisten Geld für ihren Strom ausgeben, denn dort kostet die Kilowattstunde 30,7 Cent. Den zweiten Platz des Eurostat Rankings belegt Deutschland mit 29,5 Cent|kWh. Damit ist der Strom bei den beiden Tabellenführern mehr als 3-mal so teuer wie in Bulgarien [9,4Cent]. Italien und Irland belegen Platz 3 und 4 der teuersten Länder Europas. Spanien fällt auf Platz 5, weil die Preise dort 2014 etwas nachgegeben haben"

grüße klaus

geralds am 07 Feb 2017 22:31:49

Hallo,

ich wage keine Prognose.
Ich bin mit den Jahren zu einem Pessimisten geworden, was die Entscheidungen unserer Regierungen betrifft.
Meiner (etwas provokativ formulierten) Ansicht nach werden die Entscheidungen unserer Politiker vor allem von 2 Dingen beeinflusst.
Lobbyismus und Dummheit.

Nur mal ein Beispiel. Ich war in den 70er Jahren in einem Betrieb beschäftigt, dass u.a. auch Atomkraftwerke gebaut hat.
Dabei hatte ich auch Kontakt /Diskussionen mit Wissenschaftlern und Spezialisten z.B. vom TÜV. Wir kamen einmütig zu der Auffassung, dass Salzbergwerke nicht als Endlager für (hoch)radioaktive Stoffe geeignet sind. Wir kamen zu der Überzeugung, dass das passiert, was auch dann später bei der ASSE passiert ist. Heute will keiner das vorher erkannt haben!?
Und wurde das was in der ASSE passiert kontrolliert - zuständig war übrigens die damalige Umweltministerin Merkel.
Jetzt gehört die ASSE dem Staat und der Steuerzahler muss für die Aufräumarbeiten (ist immer noch nicht geklärt was das kostet, wie lange es dauert und ob überhaupt vollständig möglich ist) aufkommen.

Später war ich u.a. bei 2 Studien beteiligt, die untersuchen sollte, wie die Bahn wirtschaftlicher im Stückgutverkehr gemacht werden kann. Neben der Fragestellung wie Güterzüge gesteuert werden können, war vor allem die Frage wie die schnelle Ent- und Versorgung der LKW´s an Startbahnhof bzw. Zielbahnhof erreicht werden kann. (Die LKW´s warteten z.B. in München 2-2,5 Stunden auf Ent- bzw. Beladung und der Betrieb an Bahnhof wurde erst um 6Uhr aufgenommen. Ging aus Arbeitszeitgründen angeblich nicht vorher).
Ladezeit und Entladezeit also größer als ein LKW braucht um von München nach z.B. Stuttgart zu kommen. Ganz zu Schweigen von der Zeit die die Kurzstrecken zwischen Kunde und Bahnhof benötigen.
In der ersten Studie schlugen wir ein System vor, wie es 2 Jahre später im Hafen von Rotterdam installiert wurde. Die DB bewertete die Lösung als zu kompliziert und techn. nicht realisierbar. Naja, der Hafen von Rotterdam wurde privatwirtschaftlich betrieben.

In der 2. Studie schlugen wir u.a. eine fast vollautomatische Be- und Entladung von Containern vor. Es wurde sogar eine Versuchsanlage gebaut, die sogar gut funktionierte. Die Be- und Entladung erfolgte während der Zug mit 5-6 km/h an der Station vorbei fuhr. Es war jedoch notwendig an jedem Wagen eine Markierung je Seite (ähnlich den Katzenaugen am Straßenrand und auch nicht teurer) anzubringen. Das erschien der DB dann doch für "die vielen" Wagen zu teuer?

Die Beteiligten der beiden Studien kamen zu der Auffassung, dass die Arbeiten nur als Alibi für die jeweilige Regierung dienten (wir bemühen uns ja, aber es geht halt nicht). Nicht lange danach kaufte die DB die Spedition Schenker!

Ich persönlich bin der Meinung, dass Elektrofahrzeuge zwar für Kurzstrecken (Stadtverkehr) geeignet sein könnten, wenn die Randbedingungen für die Nutzer geschaffen werden können. (z.B. bei der Post, bei öffentlichem Nahverkehr, Fahrzeugen der Stadtverwaltung, u.ä.). Wenn jedoch alle Privatpersonen umsteigen sollen, ist das auf Grund der notwendigen Ladestationen auch für Parkplätze am Straßenrand? nicht so schnell machbar. Außerdem reichen dafür die Stromverteilernetze nicht (Man denke an auch an den zusätzlichen Bedarf von Tiefgaragen. Dafür ist kein Hausanschluss ausgelegt.) Für Langstrecken müsste bei der jetzigen Batterietechnik wohl auf Hybridfahrzeuge zurückgegriffen werden. Für Deutschland ist die Technik wohl auch so "interessant" weil die modernen Batterien überwiegend aus China stammen? :roll:

Ich persönlich würde auf "Power to Gas" setzen und statt z.B. mit 700Mio Euro Förderung alte Kohlekraftwerke "in Bereitschaft" zu halten. Wer nur eine leichte Ahnung davon hat, wie lange das Hochfahren solcher Kraftwerke dauert, kann über die Aussage von Gabriel nur lachen. Da wurde nur das RWE subventioniert und irgendwie verpackt.
Vielleicht glaubt es ja die uninformierte Masse. :rolleyes:

Der Vorteil von Gas ist:
- Motortechnik bereits erprobt
- Verteilungsinfrastruktur (Tankstellen) bereits weitgehend vorhanden
- Keine Reichweitenprobleme
- geschlossener CO2 Kreislauf
- keine Abhängigkeit von den Ländern die die Batterien liefern
- Erdgasleitungen sind vorhanden und können auch viel Energie speichern
- Es gibt in Form von alten Erdgaslagerstätten eine riesige Speichermöglichkeiten, die ohne Probleme auch die Schwankungen der erneuerbaren Energie ausgleichen können. (Zu Zeiten des kalten Krieges wurde in diesen Erdgaslagerstätten der Bedarf der BRD für 3 Monate gespeichert).

Die Umwandlung ist vom Wirkungsgrad momentan noch nicht gut (ich habe gelesen ca. 36-38%). Aber Benzin- oder Diesel sind auch nicht sooo viel besser, Kraftwerke übrigens auch nicht. Vielleicht lässt sich der Wirkungsgrad auch noch steigern und außerdem was soll´s wenn die Energie umweltfreundlich erzeugt wird?

Danke allen die diesen Beitrag bis hier gelesen haben für ihre Geduld. Ich bin mir bewusst es ist mehr Politik wie vielleicht gewünscht - musste aber mal raus.

--> Link

Gerald

zuckerbaecker am 07 Feb 2017 22:53:16

Danke Gerald.

Airedale am 08 Feb 2017 04:06:57

Wer sich vorstellen will, was in 10 Jahren ist, der sollte mal nachdenken, wie wir uns als Kind das Jahr 2000 vorgestellt haben und was davon Wirklichkeit geworden ist.
Es gibt da eine schöne Dokumentation aus dem Jahr 1972.
--> Link

Ich bin Jahrgang 62, in den 70ern zur Schule gegangen und da sollte man sich das Jahr 2000 vorstellen.
Das war damals noch ewig weit hin und heute ist es schon fast vergessen.

Ich schau wie viele hier gelassen in die nähere Zukunft und freu mich auf den Frühling und die erste Ausfahrt mit dem Wohnmobil.

Gruß Horst

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