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Hallo liebe Forumsmitglieder, nach jahrelangem dankbaren Mitlesen, möchte ich mich jetzt mal mit einer ersten Frage an Euch wenden. Ich bin seit kurzem Besitzer eines Niesmann+Bischoff Flair 6700TA (Bj. 1996) und plane gerade eine Solaranlage für mein Dach, um einige Tage autark stehen zu können. Laden will ich zwei neue 100Ah-Gelbatterien (maximaler Ladestrom 14,4V) und das unabhängig von der bestehenden Elektrik. Natürlich habe ich schon gefühlte 1000 Threads hier im Forum über Solaranlagen gelesen, würde mich aber freuen, wenn der ein oder andere Experte sich mal meine Vorstellungen ansieht und vielleicht seinen Kommentar dazu abgibt. Hier mein Solar-Plan: - MPPT-Laderegler Votronic MPP 350 Duo Digital oder Victron 100/30 - 4 Solarmodule à 80W -Vmp 18V, Imp 4,44A, Voc 22,32V, Isc 4,49A - von SolarXXL (benötige aus Platzgründen schmale Module auf dem Dach) - Installation: parallel mit 4mm² auf dem Dach in Kabelkanälen und mit 6mm² vom Dach zum Solarregler (ca. 7m) - auf meinem Dach ich habe noch ein altes (20 Jahre?) 120W-Modul von Sunset, das über einen antiken Regler (Westfalia/Schaudt, Typ LR 02) an das „Kontroll- und Verteilungsmodul“ cbe M 2005 meines Autos angeschlossen ist Und nun meine Fragen hierzu: - ist die Anlage ausreichend, um auch im Winter (in Südeuropa) die Batterien einigermaßen zu füllen? - Laderegler: welchen empfiehlt ihr? - spricht etwas gegen diese Module und/oder den Anbieter? - ist der Querschnitt von 6mm² zum Regler bei ca. 7m Stecke ausreichend? - welche Kabelkanäle, in denen ich auch die Steckverbindungen unterbringen kann, soll ich nehmen? Welche habt Ihr montiert und könnt sie empfehlen? - macht es Sinn den alten „Kram“ auf dem Dach zu lassen (welche Leistung ist noch zu erwarten?) oder sollte ich, mit entsprechend größerem Laderegler, direkt ein zusätzliches Solarmodul mit z.B. 100-150W an dieser Stelle montieren? Ich freue mich auf Eure Anworten. Viele Grüße Jan Addiere mal Deinen geplanten Verbrauch! Uns reichen im winterlichen Süden 230 Wp mit 190 Ah-AGM-Akkus. Nun aber haben wir derzeit wechselhaftes Wetter. Wir sind Großverbraucher und froh über den Landstrom auf dem CP. Landstrom wäre für uns nicht nötig, wenn wir den Kasten alle zwei Tage bewegen würden. 200-400 km reichen. Im Winter in Südeuropa bleiben von Deiner gesamten Anlage egal wie gross max 20-30% der Leistung wenn diese Flach auf dem Dach verbaut ist.Da die Sonne von Ost mach West in 45 Grad an Dir vorbei zieht.Das heist von 300 wph bekommst Du im Nov.Dez.Jan.Feb. Max 100-120 wph an Leistung. Eine Anlage mit 200 wph auf dem Dach ( ca 2-3 Ah)und ein in Sonne auszurichtendes Modul bzw Koffer mit 100 wph ( ca 6 Ah) und ein mppt Regler machen da schon eine Ladumg von 10 Ah und mehr möglich. Ein 200 Ah Agm oder Bleibatterie sollte es dann aber auch schon sein. Und als Hinweis Büttmer und Victron Regler kommen aus dem selben Überseecontainer wie die von Westech oder Solarxxl,bzw solar365 In Südeuropa ist im Winter ein theoretischer Ertrag im Winter von ca. 15Ah pro 100Wp (Waagerechte Montage!). Der wirkliche Ertrag liegt so bei maximal die Hälfte, durch die doch hohe Totalreflexion durch den flachen Winkel der Sonne. Also wenn du bei ca. 400Wp liegst wird so bis 60Ah an einem optimalen Sonnentag zusammen kommen. Je nach Verbrauch kann es reichen. Wir sind über Weihnachten in der Gegend von Marseille ohne Landstrom 10 Tage ausgekommen. Bei 400Wp und einen Verbrauch von ca. 25-40Ah pro Tag Allerdings waren wir dann am Limit da ja nicht nur schöne Tage sind und an schönen Tagen es grade für den Tagesverbrauch reicht. Es spricht nichts gegen den Laderegler. Bei Modulen und MPPT empfehle ich höhere Spannung (Vmp), entweder Module mit 24V Vmp oder evtl. jeweils 2 in Reihe (obwohl da bei Abschattung eines Moduls beide bei der Leistung ausfallen können). Der Querschnitt ist so in Ordnung ( je mehr umso besser, aber irgendwo ist ja ende). Kabelkanäle empfehle ich nicht da sich da Wasser stauen kann. Besser Leerrohre und diese mit den Halterungen am Dach festkleben. Den alten Kran würd ich erstmal drauf lassen und im Sommer schauen wieviel Leistung das alte im Verhältnis zu den Neuen bringt. Und dann entscheiden. Hallo, einige Fragen sind ja schon beantwortet, daher nur einige Ergänzungen + Einschätzungen. Reicht das für den Winter in Südeuropa? Könnte knapp reichen wenn man sparsam ist und das Wetter zumindest einigermaßen passt. Das alte Modul parallel schalten? Geht wenn die Leerlaufspannung nahezu übereinstimmt mit den neuen Modulen. Das alte Modul mal vom Regler abklemmen und die Spannung (natürlich bei Sonnenschein) messen. Moderne MPPT Regler erzeugen einen 20-25% höheren Ladestrom als die alten PWM Regler. (eigene Messungen) Reihenschaltung versus Parallelschaltung Bei 5 Modulen (inkl des alten) kommt nur Parallelschaltung in Frage. Dann solltest Du aber vom Dach zum Regler auf 10mm² Kabel gehen, vom Regler zur Batterie natürlich auch. Ich kann meine Module (2x100Wp und 2x80Wp) von Parallelschaltung auf Reihenschaltung (2 Gruppen mit je einem 80er und einem 100Wp parallel und diese 2 Gruppen dann in Reihe) umschalten. Meine Erfahrungen: Kein nennenswerter Unterschied. Mal war Parallelschaltung, mal Reihenschaltung besser. Siehe auch meinen Beitrag: --> Link Sonnenwinkel im Winter Der Ertrag ist natürlich bei flach liegenden Modulen erheblich schlechter. Ich habe mir daher 2 der 80Wp Module so befestigt, dass ich sie in alle 4 Richtungen kippen kann. Mein zur Zeit gekipptes 80Wp Modul bringt gegenüber dem flach liegenden Modul etwa die 2,5-3fache Leistung. D.h. das gekippte Modul bringt in etwa die gleiche Leistung wie die 3 übrigen mit 280Wp. ![]() ![]() Die Gummiteile sind Power-Joints (Bei Surfshops zu finden) Gruß Gerald P.s. Natürlich ist sind bei der Umschaltung Parallel / Reihe und auch beim Kippen der Module eine Portion Spielerei und auch einfach Neugierde dabei. Hallo und vielen lieben Dank für die Antworten, ja, das mit dem Verbrauch ist natürlich ein Thema mit dem ich mich schon eine Weile auseinandersetze. Meine Freundin und ich haben zwar jahrzehntelange Erfahrung mit Wohnmobil und Wohnwagen, aber das waren immer nur Urlaubsreisen bei gutem Wetter und selten mehr als zwei Tage autarkes Stehen. Ich kenne weder mein Auto noch unser Nutzungsverhalten bei schlechterem Wetter und kurzen Tagen, also z.B. den Stromverbrauch von Heizung und Boiler. Ich schätze unseren Verbrauch pessimistisch auf 40 bis 50Ah pro Tag im Winter (kein Wechselrichter, kein TV), d.h. ganz ohne Sonne wären allerhöchstens drei Tage ohne weitere Stromquelle drin. Allerdings werden wir, auf Grund der anderen begrenzenden Faktoren wie Wasser, Abwasser, Fäkalien oder Gas wohl sowieso nie länger als fünf Tage an einem Fleck stehen bleiben können. Mover, buschdie und silver34, ich bin, dank Eurer Erfahrungen, leicht optimistisch, daß die 320W (+ altes Modul) auf dem Dach knapp reichen könnten. Den Kauf eines zusätzlichen Solarkoffers haben wir übrigens auch schon ins Auge gefaßt. silver34, die Idee mit den Leerrohren ist gut. Danke. Darin könnte ich dann aber keine Steckverbindungen unterbringen… silver34 und Gerald, das alte Modul bleibt erst mal an seinem separaten Regler. Gemessen wird dann mal im Sommer, ob es noch was bringt. Ich werde die neuen Module parallel schalten, weil ich das Risiko der Verschattung als recht hoch ansehe. Vielleicht finden sich ja irgendwo im Netz noch schmale Module mit höherer Spannung. Ich forsche noch. Danke Gerald für die praktischen Tips. Deinen Beitrag hatte ich natürlich schon gelesen. Er war mir schon bei der Auswahl meiner Komponenten sehr behilflich und u.a. Deine Messungen haben mich bewogen, alles parallel zu schalten. Ich überlege noch, ob ich nicht ein oder zwei Module aufstellbar mache, da meine Anlage sowieso komplett auf Holmen zwischen den Dachtraversen montiert wird. Nochmals Danke an alle. Viele Grüße Jan Hallo, wenn aufstellbar, dann bitte mit automatischer Sonnennachfahrung, sonst kann ich nlcht läger als 2Std. mein Wohnmobil verlassen um das 2,5 Fache durchzuhalten. Oder Gerald, wie machst Du es? Hallo, Nachführen des Moduls bringt zwar die besten Ergebnisse, ist jedoch nicht so leicht möglich (und viel zu teuer). Ein wenig Theorie: Die Leistung eines Moduls ist unter folgenden Bedingungen angegeben: Sonne scheint mit einer Leistung von 1000W in einem Winkel von 90° auf ein Modul das 25°C hat. Im Winter steht die Erde bzw. die Rotationsachse so schräg zur Sonne, dass die Sonnenstrahlen einen längeren Weg durch die Atmosphäre zurücklegen müssen. D.h. während im Hochsommer in D mit rund 1000W/m²(Juni) gerechnet werden kann, sind dies im Winter (Dez.) nur rund 500W/m². In Spanien ist die Reduzierung jedoch geringer. Dies ist der erste Faktor, der die Modulleistung reduziert. Da wir dies nicht ändern bzw. beeinflussen können, lassen wir ihn in der folgenden Betrachtung außer acht. Der nächste Faktor, der die Modulleistung reduziert ist der Winkel, mit dem die Sonne auf das Modul trifft. Reflexionen mal unberücksichtigt (die Oberfläche der Module reduzieren die Reflexionen) kann die wirksame Fläche über den Sinus des Sonnenwinkels berechnet werden. Beispiel: der sin 45° ist ca. 0,71. D.h. die wirksame Fläche und damit die Modulleistung reduziert sich auf ca. 71%. Mal einige Werte für München und Südspanien etwa zum Mittag (liegende Module): Jun/Juli München ca. 60° --> sin ist 0,87 --> 87% Feb 27° --> sin ist 0,45 --> 45% Jun / Juli Südspanien ca. 70° --> sin ist 0,94 --> 94% Feb 38° --> sin ist 0,62 --> 62% Durch ein Modul dass Richtung Süden zeigt und auf 45° schräg gestellt wird, erhöht sich im übertragenen Sinn der Sonnenwinkel. München: Feb 45°+ 27°= 72° --> sin ist 0,95 --> 95% Südspanien Feb 45°+ 38°= 83° --> sin ist 0,99 --> 99% Bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verhält sich das schräg gestellte (starre) Modul wie ein liegendes Modul, d.h. kein Gewinn durch das schräg stellen. Um die Mittagszeit (Muc) ist der Unterschied 45% zu 95% doch schon spürbar, Faktor 2,1. D.h. der Gewinn steigt während die Sonne steigt immer weiter an. Man "simuliert" damit Verhältnisse wie im Hochsommer. Die Reduzierung durch weniger Sonnenstunden (Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang) und die Reduzierung durch die "dickere" Atmosphäre bleiben jedoch. Der von mir gemessene höhere Gewinn des schräg gestellten Moduls (Messung erfolgte ca. 13Uhr30) führe ich auf die geringeren Reflexionen zurück. Gruß Gerald Hallo, Ergänzung: Ich habe den Faktor für meinen Heimatort und für den 20.1. errechnet. Der Faktor für den Tag lag bei ca. 2,65. Die Differenz zwischen Messung und Theorie war also weniger die Reflexion als der niedrigere Sonnenwinkel. Gruß Gerald Hallo Rolf, das mit der Nachführung mache ich anders: ich parke halbstündlich mein Auto um. Der Motor läuft ja sowieso durchgehend. Obwohl, dann brauche ich ja gar keine Solaranlage… Nachdenkliche Grüße :wink: Jan Hallo Gerald, Du gibt’s Dir wirklich Mühe, naturwissenschaftlichen Laien (wie z.B. mir) Nutzen und Ertrag einer Solaranlage näher zu bringen. Vielen vielen Dank dafür! Viele Grüße Jan Hallo, um es kurz zu machen: Die Panele und die Regler sind OK für Deine Anlage. Der Votronic ist einfacher als der Victron und hat auch ein Interface für den Votronic Solar Computer (Anzeige aller Werte aktuelle Spannung, aktueller Strom, Amtperestunden seit Reset, kWh seit Reset) und ist leichter zu konfigurieren (DIP - Schalter). Die Parallelschaltung ist am Besten gegen partielle Verdunklungen (Ast, Blätter o.Ä.), die Panele haben mir 18V Ump ausreichend Spannungshub, damit ein MPPT Regler was zum Regeln hat. Alternative kannst Du je 2 Panele in Reihe schalten und die beiden Stränge Parallel an den Regler (Votronic, Victron) oder sogar alle in Reihe schalten veim Victron (100V), dann gehen auch dünnere Kabel. 6² ist aber ausreichend bei 320Wp, die maximale Leistung liegt um die 16A, die werden aber nie erreicht, da die Panele flach liegen und die Sonne nicht senkrecht darauf steht. Bei gutem Wetter schätze ich mal, dass so etwa 10-12A (bei 18V) vom Panel kommen, der Ladestrom würde dann um die 16-18A liegen, im Winter eher bei 4-5A. Der Victron ist anspruchsvoller und kann mit Zusatzteilen auch über Smartphone und Bluetooth konfiguriert und ausgelesen werden, wenn ich mich recht erinnere, auch gibt es von Victron passende Anzeigepanele, aber wie gesagt alles recht teuer. Wenn Du auch andere Komponenten von Victron hast, macht das natürlich Sinn (Wechselrichter oder Ladegerät / Wechselrichter Combi etc.) Das alte Panel würde ich mal reinigen und durchmessen, wieviel Strom es noch bringt und danach entscheiden. Einfach mal vergleichen bei gleichen Bedingungen mit einem der neuen Panele und hochrechnen (sollte ca. 1.2 .. 1.5 fache Leistung bringen). Zum Durchmessen kannst Du die billigen KFZ Sicherungsamperemeter nehmen (die gehen bis 20A) oder ein Zangenmultimeter. Normale Multimeter gehen meist nur bis 10A, die würdest Du schrotten. ![]() Hallo, nein, das jetzt vorhandene Modul keinesfalls in die neu geplante Anlage einbinden, denn das würde die gesammte Leistung beeinflussen. In einer solchen Schaltung bestimmt das schwächste Modul letztenendes die Leistung der ganzen Anlage. Ich würde auch je 2 Module in Reihe schalten, du planst eh einen mppt-Laderegler zu nutzen, gerade wenn du viel im Süden bist kann diese Schaltung dir große Vorteile bringen, vor allem wenn es sehr warm und windstill ist. Hintergrund ist das es sich um elektrische Bauteile handelt die bei Wärme ihren Wiederstand erhöhen, dadurch sinkt die Spannung. Jetzt hast du geschrieben das deine Akkus mit 14,4V geladen werden sollen, andere AGM hätten gerne 14,7V um voll geladen werden zu können. Die angegebene Spannung von 18V gilt bei 25°C Modultemperatur und den angegebenen Lichtverhältnissen nach dem Testverfahren "STC" diese Werte erreicht das Licht aber nur sehr selten!! Bei 35°C und ohne Wind erreichen deine Module auf dem Dach schnell mal 70°C und mehr, das kann je nach Temperaturkoeffizient dazu führen das die Spannung vor Laderegler von 18V (bei 25°C STC) auf einen so niedrigen Wert fällt das hinterm Laderegler (Verluste in der Leitung und im Laderegler) soweit fällt das deine Batterie nicht mehr vollständig geladen werden kann, gerade bei Gelbatterien ist das aber "tödlich" wenn diese nicht innerhalb weniger Tage wieder absolut voll geladen werden, AGM oder Lithium ist da unempfindlicher. Nun ist es ja so das man sein Gefährt gerne mal so parkt das es nicht unnötig von der Sonne aufgeheizt wird, also hat man eh etwas Schatten auf den Modulen was die Leistung eh mildert....nun schaltest du 2 Module in Reihe und hast die doppelte Spannung. 18V x 2 =36V, abzüglich Verluste wegen Wärme und Verschmutzung usw. da kommen dann z.b. 28V raus (36V = 160W=13,3A bei 12V), da macht der Laderegler dann bei 28V etwa 124Wp, also 12A bei 12V raus. Ein einfacher PWM Laderegler würde bei 12V nur die Leistung von 2x 80Wp theoretisch 13,3A umsetzen in 2/3 der Leistung die die Module bei 18V haben....theoretisch, da man ja mit 14,xV lädt ist diese Leistung halt etwas höher, es wären demnach etwa 3/4 der Modulleistung nutzbar, der rest wären "Verluste" weil der Laderegler nicht viel mit der Spannung oberhalb der Ladespannung anfangen kann. Dazu kommt dann das Problem mit den hohen Modultemperaturen....das gibt es zwar bei allen Modulen, aber der mppt Laderegler hat halt eine höhere Modulspannung zur Verfügung und daher immer ausreichend spannung um auf die Ladeentspannung zu kommen. Sorry, ist etwas Laienhaft erklärt, aber ich bin nun mal kein Autor für technische Erklärungen :oops: Ich würde dir evtl. einen Soltronic mppt7520 Laderegler empfehlen, dieser kostet etwa 200€, es kann ein Temperaturfühler angeschlossen werden und das Gerät hat ein Display und diverse Einstellmöglichkeiten. Die Ladeleistung sollte für deine geplante Modulleistung ausreichen, da ja die angegebene Leistung eh nur theoretische Werte sind. Jetzt hast du noch davon gesprochen zusätzlich eine mobile Solarlösung verwenden zu wollen, da bin ich mir jetzt nicht sicher wie gut das Laden einer Batterie funktioniert wenn man mit 2 verschiedenen Quellen lädt. Aber es wäre zumindest eine Lösung seine Akkus zu laden und das Fahrzeug trotzdem in den Schatten stellen zu können. Nun nochmal zu den Modulen, du sagtest was davon das du schmale Module benötigst, wie breit dürfen diese denn max. sein damit du diese montieren kannst?? Es gibt bei den diversen online Versteigerungsplattformen 100Wp Module die etwa 120x51cm messen. Ich habe gerade von top2003a bei ebay ein Modul gefunden was evtl. was für dich wäre, es hat 36V Modulspannung 100Wp und ist etwa 135x51cm, das Modul hätte den Vorteil das du diese nicht in Reihe schalten musst und dadurch die Verschattungsverluste von Reihenschaltungen entfallen. Das Modul kostet derzeit 95€+Porto, ob es einen Versandrabatt gibt habe ich nicht gesehen. gruß Jörg Hallo, nicht das ich etwas gegen Module mit 72 Zellen (ca. 36V Betriebsspannung) habe, im Gegenteil. Ich frage mich jedoch oft woher die hohen Temperaturangaben der Module kommen, die ich nicht nachvollziehen kann. Ich war mit meinem alten Womo mehrmals in Spanien unterwegs. In Granada hatten wir über 40Grad. Kaum auszuhalten. Da Granada in einem Kessel liegt auch wenig Wind. Da das Womo über 3m hoch ist (der Käufer fährt ja noch damit) konnten wir nicht unter einem Sonnenschutz parken, also voll in der Sonne. BP Solar (BP 585) 3 x 85Wp parallel, Betriebsspannung 18V, Peak Current 4,72A (hab das Datenblatt gerade vor mir liegen), PMW Regler, Gel-Batterie mit 185Ah. Gut dass die Module nicht wussten, das sie eigentlich nicht mehr arbeiten sollten. Ladestrom war oft so ca. 12A, manchmal sogar etwas darüber. Ich habe bei meinen Aufenthalten in Spanien, auch nicht an der Südküste, jemals beobachtet, dass die Module keinen Strom mehr produzieren. Manchmal mittags sehr wenig, dass lag aber daran das die Batterie da schon längst wieder voll war. Ich muss zugeben, ich habe das Ladeverhalten auch nie intensiv beobachtet. Warum auch wenn die Batterie immer voll war. Die Module waren mit einem Abstand von ca. 25mm zum Dach montiert. Unzweifelhaft nimmt die Spannung mit der Temperatur ab. Ich habe jedoch noch nie gelesen, dass es jemand mal persönlich beobachtet hat, dass die Solaranlage in der Sonne nicht mehr geladen hat. Aber vielleicht habe ich auch nicht genug gesucht. (Beim jetzigen Womo interessiert es mich auch wenig, zur Not schalte ich auf Reihenschaltung um.) Gruß Gerald Beispiele Module mit 72 Zellen: Link zum eBay Artikel Link zum eBay Artikel
Da hast du vollkommen recht. a bissl was geht immer, und bei Sonne wird ein Strom fließen, die Frage ist halt wieviel? Ich habe schon 75°C am Panel gemessen (Aufheizung durch Reflexion der dunklen Flächen, weniger durch den erzeugten Strom). Lt. allen Unterlagen von Forschung und Herstellern sinkt die Leistung (ausgehend von 25°C) pro 10K ansteigende Temperatur um 4,5%. Also von 25°C auf 75°C = 50K ergibt eine Leistungsminderung um 22,5% Ist halt so, ist aber ganz bestimmt so, Gruß Andreas Hallo Andreas, ich bezweifele die Reduktion der Solarleistung nicht an. Ich will es jetzt nicht prüfen ob Deine ermittelten ca.23% Reduktion passen. Unterstellen wir mal dass sie stimmen. Wer seine Solaranlage jedoch so dimensioniert, dass er immer die max. Leistung abnehmen kann, begeht einen Fehler. Vor- und Nachmittags hat man eine Reduktion durch den Sonnenwinkel, aber nicht durch die Temperatur. Es ging mir jedoch mehr um den (oft?) erwähnten Nachteil der Parallelschaltung bei höheren Temperaturen. Die von Dir genannten ca. 23% Verlust treffen doch auch die Reihenschaltung. Laut einer Untersuchung von Victron sind etwa ab einer Temperatur von 75 Grad die Vorteile des MPPT-Regler gegenüber dem PWM-Regler weg. D.h. ab einer Temperatur > 75 Grad wird der Ladestrom mit steigender Temperatur abnehmen, unterschiedlich stark bei Reihenschaltung und Parallelschaltung. D.h. bei der Reihenschaltung wird die Spannung weiter sinken (und damit der Ladestrom). Bei der Parallelschaltung bleibt die Spannung stehen und der Strom wird reduziert. Ab welcher Temperatur jetzt kein Strom mehr zum Fließen kommt, muss man den Kennlinien der Solarmodule entnehmen. Laut Victron noch nicht bei 75Grad. Wenn ich auch in der Übergangszeit genug Solarstrom haben möchte, gehe ich davon aus, dass 30-50% Solarleistung noch meinen Bedarf deckt. Danach dimensioniere ich die Solarfläche. Da stehe ich also jetzt in der prallen spanischen Sonne mit einer Solaranlage die das 2 - 3 fache leistet wie ich brauche und mache mir Gedanken um eine vielleicht 25% Leistungsreduzierung, die um die Mittagszeit eintreffen könnte, aber natürlich nur wenn es auch noch windstill ist. Wobei wahrscheinlich die Batterie schon zwischen 9 und 10Uhr voll ist, jedenfalls dann wenn die Sonne so schön scheint, dass sie die Module auf 75Grad aufheizen kann. Mir entlockt das ein :mrgreen: Gerald
Hallo Gerald, hab mal hier gelesen, das für die 90% auf 100% Voll, einige Stunden mehr gebraucht werden, oder geht es bei der Solarladung schneller? Hallo Gerald, Zuerst einmal: Mir ist in der Antwort ein Fehler unterlaufen. Die Erwärmung erfolgt natürlich nicht durch Reflexion, sondern durch Absorbtion in den dunklen Flächen. Reflektion erfolgt durch die Glas/Plastikabdeckung der Solarzellen. Ansonsten: Wer seine Solaranlage jedoch so dimensioniert, dass er immer die max. Leistung abnehmen kann, begeht einen Fehler. Ja, da hast du recht Vor- und Nachmittags hat man eine Reduktion durch den Sonnenwinkel, aber nicht durch die Temperatur. Da hast du teilweise recht, das eine schließt ja das andere nicht aus. Im Winter stimmt deine Aussage, im Hochsommer leider nicht. Es ging mir jedoch mehr um den (oft?) erwähnten Nachteil der Parallelschaltung bei höheren Temperaturen. Die von Dir genannten ca. 23% Verlust treffen doch auch die Reihenschaltung. Auch da hast du recht. Allerdings stammt die Behauptung Teperatureinfluss bei Reihen/Parallelschaltung nicht von mir. Laut einer Untersuchung von Victron sind etwa ab einer Temperatur von 75 Grad die Vorteile des MPPT-Regler gegenüber dem PWM-Regler weg. D.h. ab einer Temperatur > 75 Grad wird der Ladestrom mit steigender Temperatur abnehmen, unterschiedlich stark bei Reihenschaltung und Parallelschaltung. Da schreibt Victron entweder was falsches oder es wird falsch interpretiert. Die Temperaturabhängigkeit eines Halbleiters (also auch Solarzellen) zieht sich über den ganzen Temperaturbereich, also von -275°C (Vollleiter) bis zu +1414°C (Nichtleiter) Der Widerstand erhöht sich schon ab 26°C (25°C sind die Temperatur der Testumgebung für die Leistungsermittlung) und mit höherem Widerstand sinkt die Spannung! D.h. bei der Reihenschaltung wird die Spannung weiter sinken (und damit der Ladestrom). Das ist richtig Bei der Parallelschaltung bleibt die Spannung stehen und der Strom wird reduziert. Das ist leider nicht richtig, denn in jedem Panel, egal ob parallel oder in Reihe sinkt die Einzelspannung bei höherer Temperatur. Die beiden letzten Aussagen stimmen aber zum Thema "Abschattung". Da dreht es sich aber nicht um einen Temperaturanstieg sonder schlicht um Lichtminderung. Ab welcher Temperatur jetzt kein Strom mehr zum Fließen kommt, muss man den Kennlinien der Solarmodule entnehmen. Laut Victron noch nicht bei 75Grad. Ja auch das ist richtig und das habe ich auch geantwortet "a bissl geht immer" Wenn ich auch in der Übergangszeit genug Solarstrom haben möchte, gehe ich davon aus, dass 30-50% Solarleistung noch meinen Bedarf deckt. Danach dimensioniere ich die Solarfläche. Das ist richtig und gut, hat aber mit dem Temperaturproblem nur indirekt zu tun Da stehe ich also jetzt in der prallen spanischen Sonne mit einer Solaranlage die das 2 - 3 fache leistet wie ich brauche und mache mir Gedanken um eine vielleicht 25% Leistungsreduzierung, die um die Mittagszeit eintreffen könnte, aber natürlich nur wenn es auch noch windstill ist. Wobei wahrscheinlich die Batterie schon zwischen 9 und 10Uhr voll ist, jedenfalls dann wenn die Sonne so schön scheint, dass sie die Module auf 75Grad aufheizen kann. Was ich oft nicht verstehe ist was persönliche Einschätzungen wie "wg 25% Reduzierung mache ich mir keine Gedanken, ich habe genügend Leistung" mit den physikalischen/chemischen Naturgesetzen zu tun haben. Fakt ist: Mit steigender Temperatur sinkt die Leistung eines Solarpanels, und daraus gibt es mehrere Lösungen. Die erste und die Deine ist: ich nehme größere Panels. Die zweite könnte sein: ich sorge für Kühlung, oder?? Mir entlockt das ein :mrgreen: Und genau heir wird es ungenau, was sorgt bei dir für ein Grinsen, der Fakt, dass mit steigender Temperatur die Leistung sinkt, oder dass du genügend Leistung hast um auch 25% Minderung ausgleichen kannst. Ich hoffe ich konnte helfen, Gruß Andreas Hallo Rolf, nein die letzten % Kapazität zu laden dauert tatsächlich länger. Hier kann man aber meist nicht von fehlenden 10% reden. Die Angaben der Batteriehersteller weichen da erheblich voneinander ab. Von 3-12 Stunden für die letzten Prozente habe ich schon alles gelesen. Exide schreib sogar, dass selbst wenn nur noch der Ladeerhaltungsstrom fließt, soll man noch bis zu 12 Stunden weiter laden. Die letzten 2-5% mögen für die Lebensdauer der Batterie eine Bedeutung haben, für den Energiebedarf sind sie mir jedoch egal, man soll ja die meisten Bleiakku´s nur bis ca. 50% entladen. Und ob es jetzt 48, 50, oder 52% sind merkt man doch nicht und selbst Batteriecomputer haben sicher auch die Toleranzen in der Anzeige (die Batteriealterung können die Geräte doch auch nur "schätzen"). Gerald Hallo Andreas, zur Untersuchung von Victron. Da hast Du das geschriebene falsch interpretiert. Ich will es noch mal anders ausdrücken. Victron hat untersucht, bei welcher Modultemperatur der MPPT-Regler den gleichen Ladestrom wie der PWM-Regler liefert. D.h. ab wann der MPPT-Regler die höhere Modulspannung nicht mehr zur Erzeugung eines höheren Ladestroms nutzen kann. Zum Vergleich wurde ein Modul mit 18V Betriebsspannung verwendet. Bei ca. 75 Grad Modultemperatur war der Ladestrom bei beiden Reglertypen gleich und entsprach noch dem erwarteten Betriebsstrom. Gut, die 18V hatte ich nicht explizit geschrieben, es ging jedoch in der vorherigen Beiträgen um 18V/36V. Und auch wenn Du es anzweifelst. "Bei der Parallelschaltung bleibt die Spannung stehen und der Strom wird reduziert." Das stimmt in dem mich interessierenden Bereich. Durch die Batteriespannung kann der Regler die Ladespannung nicht weiter absenken. Die Kennlinie des Moduls ist keine Gerade. Die Spannung sinkt mit steigendem Strom und umgekehrt steigt die Modulspannung wenn weniger Strom zu fließen kommt. (Jetzt muss ich scheinbar vorsichtig sein - gilt nur bei sonst gleichen Bedingungen) Wenn also die Temperatur weiter steigt, verschiebt sich der Arbeitspunkt des Reglers weiter Richtung Ordinate. D.h. der Strom sinkt, die Spannung bleibt. Das geht so lange bis der Schnittpunkt mit der Ordinate erreicht ist. Der von Dir genannte Temperaturkoeffizient von ca. -4,5% bezieht sich auf die Leistung, nicht auf die Spannung. Der Temperaturkoeffizient von Silizium ist, glaube ich, bei ca. -2,2mV pro Grad. Wenn man von ca. 4V Differenz zwischen Leerlaufspannung und Betriebsspannung ausgeht, "passen da noch einige Grad" dazwischen, wenn der Betriebsstrom noch bei 75Grad in die Batterie eingespeist werden kann. Kann man auch sehr schön sehen, wenn die Batterie schon fast voll ist, steigt die Modulspannung am MPPT-Regler auf über 21V an. Ich habe auch nicht auf die "physikalischen/chemischen Naturgesetze" abgehoben oder sie angezweifelt. Die Naturgesetze hast Du ins Spiel gebracht. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass eine Solarlange (ich behaupte von vielen) oft nicht auf tollen Sonnenschein in Spanien ausgelegt wird, sondern auf weniger gutes Wetter und auf die Übergangszeit. Wenn ich also darauf meine Solaranlage ausgelegt habe, spielen meines Erachtens bei guten Bedingungen (und die müssen schon sein damit sich ein Modul auf 75Grad oder gar mehr aufheizen kann) eine Reduzierung der Leistung von ca. 23% keine große Rolle mehr. Zu "Vor- und Nachmittags hat man eine Reduktion durch den Sonnenwinkel, aber nicht durch die Temperatur. Da hast du teilweise recht, das eine schließt ja das andere nicht aus. Im Winter stimmt deine Aussage, im Hochsommer leider nicht." Theoretisch schließt das eine das andere nicht aus. Wenn ich jetzt anführen würde "Gilt auch im Sommer in Norwegen" wäre das jetzt Haarspalterei. Meine Füße signalisieren mir jedenfalls Mittags am Strand eine andere Oberflächentemperatur im sonnigen Spanien als vor- oder nachmittags. Ich habe das mal (unberechtigt?) auf die Modultemperatur übertragen. Wenn mir meine Module auf dem alten Womo noch 4A pro Modul einspeisen können, und das bei einem Betriebsstrom von 4,72 A, obwohl das Womo in der prallen Sonne bei mehr als 40 Grad im Schatten stand, bin ich ganz zufrieden. Da die Module bis 85 Grad zugelassen sind und seit mehr als 21 Jahren ohne erkennbaren Leistungsabfall arbeiten, nehme ich mal im Umkehrschluss an, dass selbst bei meinen Reisen in Spanien diese Temperaturen nicht oft erreicht wurden. Es stimmt halt nicht mit meinen Erfahrungen überein, wenn geschrieben wird, dann man bei 18V -Modulen Angst haben muss, dass die Batterien nicht ausreichend geladen werden und gleich solche Geschütze wie "tödlich" für Gelbatterien auffährt. Den Passus von Jörg zu der Wirkung von Abschattungen spare ich mir jetzt zu kommentieren. Folgende Links mögen für sich sprechen: --> Link --> Link Gruß Gerald P.s. wenn ich dann mal in Afrika so exorbitante Modultemperaturen erreiche, dass die Batterieladung nicht mehr funktioniert, schalte ich auf Reihenschaltung um. Ich kann´s ja.
Hallo Anderas, Das stimmt nicht was du das geschrieben hast! Das mit der Widerstandänderung bei Temperaturanstieg ist bei den Halbleitern wie Silizium genau umgekehrt wie bei den Metallen. Bei Silizium wird der Widerstand kleiner bei Erwärmung. Wenn man die Kennlinien von Victron betrachtet sinkt auch die Leerlaufspannung bei Temperaturanstieg, da fließt kein Strom also kann es kein einfacher Widerstandseffekt ein. Die Ursache ist da gut beschrieben: --> Link Gruss Erik Hallo, ich bin auch ihn der Planung, diese Teile sind vorhanden: Victron BlueSolar MPPT 100/30 Regler und Varta Professional Dual Purpose 930 230 115 LFD 230 so, welche Solarmodule würden den meisten Ertrag bringen. Ich bin wegen den Abmassen (1080mm x 800mm) an die gebunden : 280Wp 2x140W 12V SPR VmP 19,8 Hochleistungs Solarmodul PN SPR140, monokristallin, Phaesun oder 2x140W 24V SPR VmP 39,6 Hochleistungs Solarmodul PN SPR140, monokristallin, Phaesun wäre nett wenn ich ein hilfreicher tipp bekäme. mfg forterodriver Hallo, ich würde die 2x140W 24V SPR VmP 39,6 Hochleistungs Solarmodul PN SPR140 nehmen und die Module parallel schalten. Gruß Gerald Hallo forterodriver, nach allem was ich hier im Forum lernen durfte, wären die 24V-Module, parallel geschaltet, für Deinen Regler und Dich die beste Lösung. Aber Gerald, Andreas, Rolf, Jörg und die anderen hier können das mit Ihrem enormen Fachwissen (und Ihrer Hilfsbereitschaft!) natürlich besser beurteilen als ich. Ich habe mir übrigens die beschriebenen Module und den Solarregler gekauft. Das alte Modul bleibt separat an eigenem Regler erst mal auf dem Dach. Was mir wirklich sinnvoll erscheint, ist eine einfache Umschaltmöglichkeit von Parallel- auf Reihenbetrieb - was bei vier baugleichen Teilen ja machbar sein dürfte. Die Temperatur-Diskussion finde im Übrigen auch sehr interessant. Tatsächlich mache ich mir diesbezüglich nicht allzu viele Sorgen: im Sommer ist unser Stromverbrauch gering (Kühlschrank läuft auf Gas) und die Ausbeute der Solaranlage dürfte allein in den kühleren Stunden des Tages ausreichend sein. Nochmal ein großes Dankeschön an alle hier. Viele Grüße Jan Ok... Gerald war schneller. Sorry. Hallo, danke, das sieht doch schon mal gut aus, muss nur noch sehn wo ich die jetzt herbekomme . mfg forterodriver Hallo forterodriver, da hilft doch Tante google. Das Thema Spannungsreduktion durch Temperaturanstieg hat mir jetzt doch keine Ruhe gelassen. Für die Leistungsreduktion wurde ja bereits richtig geschrieben, ca. 4,5% pro 10 Grad Temperaturanstieg. Nur für Interessierte, andere mögen hier aufhören zu lesen! :) Aber was macht die Spannung. Bei der Uni Kassel bin ich fündig geworden. Die geben 0,38% Spannungsreduktion pro Grad an. Rechnen wir mal: Eine Solarzelle hat etwa 0,6V (Leerlaufspannung). 38% davon sind 0,0023V. (Ich lag also mit meinen oben genannten 0,0022 V pro Grad schon richtig ) Bei 36 Zellen heißt das 0,083V pro Grad. Bei der Leerlaufspannung (22V bei 36 Zellen) erzeugt das Modul keinen Strom mehr. Geht man davon aus, dass der Regler 1V Spannungsverlust hat, brauche ich also für eine GEL-Batterie (14,4V Ladeschlussspannung) 15,4 V am Reglereingang. 22V-15,4V= 6,6V. 6,6V / 0,083V pro Grad --> ca. 79 Grad Temperaturdifferenz. Da die Werte bei 25 Grad angegeben werden, bedeutet das 25°+79°= ca. 104 Grad. Ab 104 Grad wird also das Modul keinen Strom mehr liefern um eine Gel-Batterie mit 14,4V zu laden. Bei niedrigerer Batteriespannung wird also noch geladen, halt nicht bis zur Ladeschlussspannung. Gruß Gerald P.s. was macht man als Rentner bloß für einen Schmarn. :lach: Hallo, man, da habt ihr ja eine Menge geschrieben..... Der Temperaturkoeffizent ist bei "jedem Modul" anders, müsste man die Angaben der einzelnen Hersteller ansehen um genauere Angaben zu erhalten. Vermutlich sind die Angaben die ich meine Andreas oben gemacht hat aber ein durchschnittlicher Verlust der in etwa hinkommt. Jetzt kommt es aber nicht nur durch die hohen Temperaturen zu einem Verlust, sondern auch durch Abschattung und Verschmutzung. Immerhin dürfte der selbstreinigungseffenkt bei Regen nahezu Null sein, da ja das Wasser drauf stehen bleiben und vertrocknen kann. Ich habe eine PV-Anlage auf einem nahezu Flachdach (~2°DN), da muss ich 2-3x im Jahr mit der Waschbürste etwa 10cm breite Streifen mit starken Ablagerungen entfernen. Daher macht es mehr Sinn, wenn man einen mppt Laderegler auswählt, direkt eine höhere Modulspannung zu nutzen, wie das von mir genannte Modul es ja auch mit relativ geringen Abmessungen bietet. Es kostet nicht mehr, bringt aber eine ausreichend hohe Spannung um selbst bei starker Verschmutzung, Hitze oder Abschattung noch eine ausreichend hohe Spannung zu bieten. Wie gesagt, es kostet je Wp nicht mehr wie die sonst üblichen 18V Module und die Abmessungen sind auch in dem üblichen Bereich. Wobei, eigentlich kann ein mppt Laderegler seine Vorteile viel mehr bei geringen Temperaturen ausspielen, denn da macht er aus dem "Spannungsverlust" runter zur Ladespannung einen höheren Strom, also ermöglicht er eine schnellere Ladung..... Mir persönlich ist es eigtl. egal wer sich was montiert/montieren lässt(ich weis bei mir auch nicht ob es das beste Paket ist, aber ich weis das ich mich vorher ausreichend informiert habe um ein funktionierendes Paket zu haben), nur wenn ich schon eine teurere Ladetechnik auswähle sollte ich aus den mir bietenden Vorteilen schon einen nutzen ziehen können.... Wie gesagt, ein Laderegler ohne mppt (also PWM) kostet um die 30€, während man für einen solchen mit mppt eher 100€ (Markenhersteller) mit Display auch eher 200€ und mehr auf den Tisch legt. Achtung bei den "30€ mppt" Ladereglern die oftmals online aus China angeboten werden, da habe ich im pvforum beiträge gelesen das es im Grunde nur PWM Regler sind, also sie können die eigentlichen Vorteile der mppt Technik garnicht umsetzen. So gibt es auch Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern wie votronic, victron, Steca usw. jeder hat da seinen eigenen Algorythmus zur Ermittlung des besten Arbeitspunktes, der eine regelt sehr schnell nach, der andere wartet ewige Zeiten bis er reagiert. Das alles mag nur geringste Unterschiede bringen, aber genau die paar % Differenz entscheiden nachher wie lange der Akku lebt und wie lange man Autark ohne fremde Stromquelle stehen kann.... Das sehe ich ähnlich wie beim Gewicht....bis 50kg überladung ist "irrelevant", über 50kg Überladung kann richtig böse Wehtun.... Übrigens, bei den gerahmten Modulen gibt es in der Regel ja noch ein wenig Hinterlüftung, zum einen ist der Rahmen ja meist 3-4cm dick, zum anderen werden diese ja meist mit einem Spoiler Profil montiert, dadurch liegt das Modul ja meist nicht auf dem Dach auf, sondern hat nochmal 1-2cm Luft, das hilft auch dabei eine "Überhitzung" zu verhindern. Aber mal ganz ehrlich, wenn es das Problem mit der Temperatur nicht geben würde, meint ihr wirklich das Büttner sich extra Module mit 40 statt 36 Zellen fertigen lassen würde?? Ich sag mal so, in manchen Gegenden macht es schon Sinn die höhere Spannung zu haben, vor allem wenn der Laderegler diese entsprechend umsetzen kann. Ich denke mal das Temperaturproblem kommt bei den neuen sogenannten flexiblen Modulen (ohne Metallrahmen) viel mehr zum tragen, denn diese werden direkt aufs Dach geklebt, das heist da gibt es keinen Luftaustausch und damit eher einen "Hitzestau". Ist ja nicht ohne Grund das man bei großen Photovoltaikanlagen mittlerweile nicht nur bis 1000V Stringspannung geht, sondern sogar bis 1500V.... Geringerer Strom macht bei identischen Kabelquerschnitt einen geringeren Verlust.... Wünsche allzeit ausreichend Sonne aufs Dach! Jörg PS: Bei google habe ich Spannungsverluste von 0,2% bei Dünnschicht über 0,4% bei monochristallinen bis etwa 0,5% bei polychristallinen Siliziumzellen je °C gefunden. Hallo Jörg, bist Du sicher das die von Dir angegebenen Temperaturkoeffizienten auf die Spannung bezogen sind? Die klingen mir doch eher nach Temperaturkoeffizienten der Leistung. 40 Zellen bei Büttner, naja wer will schon den 4-fachen Preis gegenüber 36 Zellen dafür ausgeben? Da schalte ich doch lieber 2 Panels mit 36 Zellen in Reihe und bezahle ca. 1/4 Oder gehe zu Phaesun mit 72 Zellen und bin immer noch unter der Hälfte des Preises von den Büttner Solarzellen. solarXXL 130Wp 36 Zellen ca. 130,-€ (oder 2x80Wp in Reihe = 160Wp und dann 72 Zellen für ca. 160,-€) Phaesun 140Wp 72 Zellen ca 300,-€ Büttner 120Wp 40 Zellen ca. 620,-€ Nur mal rechnerisch: 4 Stück 130Wp = 520Wp für ca. 520,-€ Bei Büttner bekomme ich dafür noch nicht einmal die 120Wp! Gruß Gerald
Zuerst: Ich finde deine Erläuterungen gut! So geht es mir auch immer, googeln, googeln und nochmal googlen. Manches ist falsch, manches versteht man (noch) nicht, anderes hilft weiter. Manche der (meiner) Erklärungen sind, zum besseren Verständniss oder zur Kürzung, physikalisch "eingedampft" und damit Grundlage für Missverständnisse oder sogar Fehler. Aber was solls, 1. es ist ein Hobby 2. Jeder kann selbst googeln und für sich (oder andere) weitere Erkenntnisse beitragen 3. Man darf alles nicht so ernst nehmen, das Leben ist dafür zu kurz Schönen Sonntag, Gruß Andreas Hallo Andreas, so ist es. :top: Ebenfalls einen schönen Sonntag Gruß Gerald hallo, habe jetzt neue Batterie in Positzion, kann ich die Masse direckt an den Gurtbock machen mit einem stück Starterkabel ![]() ![]() und vorne am alten Platz auch alles an die Masse von der Starterbatterie, die Masse ist ja da auch mit einem Armdicken Kabel am chassis für + will ich ein Starterkalbel ziehen mfg
Tu es nicht. Suche dir einen sauberen Massepunkt in der Nähe wo auch andere Verbraucher gemasst sind. Meist ist der Gurtbock nicht mit dem Rahmen verschraubt sondern mit U Schraubbügel an dem lackierten Rahmen befestigt. Gruß Andreas danke, habs nachgeschaut stimmt, hab zwar Masse da aber man weis ja nicht wie viel. werde das schwarze Kabel vom Starterkabel auch noch nach hinten verlegen. gruß Karl hallo, so soweit fertig warte jetzt nur noch auf die Solarmodule. ![]() mfg karl hallo, hab noch eine frage kennt jemand die solarmodule wenn ja dann bitte um Erfahrungen. --> Link mfg karl Also ich habe auch Module von SolarXXL auf dem Dach und bin sehr zufrieden. Den Votronic MPPT mit 250Wp kann ich dazu auch empfehlen. Wir hatten im Dezember/Januar in Südspanien 100Wp auf dem Dach und haben zu Spitzenzeiten 2,8A in der h geladen. Das reicht aus, um ein paar Tage autark zu stehen, aber nicht, um die Akkus voll zu halten. Deswegen haben wir nochmals 150W installiert, das sollte nun für uns reichen. Jeder hat einen anderen Verbrauch, deswegen sind die Fragen nach wieviel Watt immer subjektiv. Wir haben im Winter so ca. 20Ah über die Nacht bzw. ohne Sonne verbraucht. Bei 2,8A in der h hätten wir 6-7h Spitzenleistung gebraucht. Hoffe, ich konnte damit ein bisschen helfen. Hallo, ich kann über die Qualität der Zellen nichts sagen. aber die Web-Seite ist zumindest teilweise irreführend. In der Beschreibung ist nach meiner Meinung der Text des 100W Moduls unberechtigter weise auf die anderen Größen übertragen worden. Diese scheinen aber mehr oder weniger Standardmodule zu sein. Wenn man das 100W Modul von E.sets mit 100W Modulen von solarxxl vergleicht, ist das Modul von E.sets wesentlich kleiner, was in der Tat auf einen höheren Wirkungsgrad hindeutet. Auch ist der Preis des 100W Moduls höher als der des 135W Moduls. Die höhere Leistung pro Fläche gilt jedoch nur für das 100W Modul. Vergleicht man das 80W (85W) oder das 140W (135W) Modul mit den Modulen von solarxxl, sieht man das diese die gleiche Leistung pro Fläche haben, also nicht die beschriebenen Hochleistungsmodule sein können. Wenn also diese Größen keine Hochleistungsmodule sind, ist der Preis gegenüber solarxxl viel zu hoch. Gruß Gerald Hast Du wirklich ein Starterkabel verwendet?? Kaufe Dir anständige Kupferleitungen und lasse nen Fachmann drübergucken!!!! Herkömmliche Starterkabel sind heute aus verkupfertem Aluminium!!!!! Bei Feuchtigkeit rottet Dir das dann weg. Mehrere hundert Ampere sind kein Spiel bei einem Kurzschluss!!!! hallo, ist komplett Kupfer und wieso mehrere hundert Ampere?,hab nur eine Aufbaubatterie. mfg Auch eine einzelne Batterie kann Kurzschlußströme im Bereich von mehreren Hundert A fließen lassen. Deswegen solltest Du die Batteriehauptleitungen erd- und kurzschlußsicher verlegen. D.h. nicht wie auf dem Foto zusammenbinden. Sondern einzeln und nochmalig je Leitung einzeln in einem Schutzrohr verlegen. Wenn das hundertprozentig Kupfer ist, gut. Der Querschnitt der Hauptleitung sieht nach ner 16er Leitung aus?? Wird die Batterie noch an ihrem Standplatz festgeschraubt oder "sichert sich diese durch ihr Gewicht alleine"?? Batterieklemmen nach oben abdecken. Im Installationshandbuch für eigentlich alle Solarregler diverser Fabrikate ist eine Montage auf nicht brennbaren Untergründen vorgeschrieben. Setze da noch ne Fermacellplatte zur Isolation drunter. |
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