|
Vor kurzem steckte ich die Nase in das Gasfach und bemerkte einen leichten Gasgeruch. Erste Maßnahme: Nachziehen des Gasdruckreglers an der Flasche. Einige Zeit später war der Gasgeruch immer noch vorhanden. Leckspray aufgesprüht, Gasblasen an der Überwurfmutter des Gasdruckreglers festgestellt. Dichtung an der Gasflasche geprüft, Gasdruckregler begutachtet, nichts gefunden. Undichtigkeit konnte nicht beseitigt werden. Gasdruckregler und auch den Anschluß-Schlauch zum Fahrzeug erneuert, damit beide Teile das gleiche Baujahr haben und zur gleichen Zeit erneuert werden müssen und nicht der Schlauch in diesem Fall 7 Jahre früher. Dafür sollte man immer so einen Satz Teile mit sich führen und auch das passende Werkzeug, vorzugsweise Maulschlüssel. Armaturenfett oder Gasfett und Lecksuchspray sollten auch vorhanden sein und deren Anwendung bekannt. Ich habe bis jetzt keine Ahnung wo der Gasdruckregler undicht ist, es ist auch egal, wichtig sind verfügbare Ersatzteile, weil sonst eine Tour schnell zu Ende sein kann. Ich habe sofort ein neues Set Gasdruckregler und Schlauch bestellt und ins Wohnmobil gepackt. :) Nur als kleiner Hinweis ! :) Das Lecksucherspray kann man ggf. durch Seifenlauge ersetzen, funktioniert ebenfalls sehr gut. Einfach etwas Spuelmittel und etwas Wasser und die entsprechenden Stellen einspruehen. Gruss von der schoenen Mittelmosel Achim
Was ist jetzt deine Botschaft an uns? Gruß Scout
Das derartiges vorkommt und man dann dumm davorsteht. Man kann dann das Gas weiterhin ausströmen lassen, das kann gutgehen, erhöht aber den Verbrauch. Man kann die Flasche schließen und die Gasanlage ist damit ohne Funktion, keine Heizung, kein Kühlschrank, kein Kaffeewasser... Man kann das Problem durch den Einsatz von Neuteilen beseitigen, wenn man kann und wenn man hat. Nicht mehr nicht weniger. War nur ein Beispiel aus meiner eigenen Wohnmobilpraxis. Ist mir klar, dass sowas nur mir passiert bzw. nur mir passieren kann. Aber falls jemand keinen Bock auf Fahrt-Abbruch haben sollte, kann dieser sich für einen 22 Euroschein so ein Regler-mit-Schlauch-Set ins Mobil packen und muss sich an der Stelle nicht mehr fürchten. Ich wollte nur nett sein.
Den Gedanken solche Teile dabei zu haben (Regler etc) finde ich wirklich dud und auch bezogen auf das Lecksuchspray Aber ich bin ja von den Socken, jetzt arbeite ich seit fast 30 Jahren in dem Bereich aber das jemand "Gasfett" verwendet bzw "Armaturenfett" bei diesen Bereichen habe ich ich noch nie gesehen, ich werd morgen mal bei Junkers und Vaillant fragen weil eigentlich wüsste ich jetzt nicht was das positiv bewirken sollte :oops: Es gibt so viele Teile im und am Womo, die kaputt gehen können - wenn ich die alle auf Vorrat mitnehmen würde, bräuchte ich einen Anhänger. Ich nehme mal an, solange man nicht weit abseits der Zivilisation unterwegs ist, sollte man solche Teile beim nächstgelegenen Campinghändler bekommen, oder sehe ich das falsch? Grüße Frank Hallo underdog, ein anderer Threadtitel wäre vielleicht besser.
Das kommt sicher drauf an wo Du bist Frank und ich weis auch nicht ob überall die gleichen Druckregler (also ebzüglch der Druckwerte) verfügbar sind und es sind ja eher sehr kleine Teile die aber eine recht große Wirkung haben (Ohne Gas beim Wintercamping über die Feiertage stelle ich mir schon schnucklig vor 8) ) Hallo,
du siehst es völlig richtig :) und bevor ich nach 10 Jahren zwei Regler und Schläuche wegschmeisse würde ich mir eher alte, abgelaufene Teile (schmeissen die Werkstätten jeden Tag weg, teilweise in Neuzustand aber halt abgelaufen) in das Womo legen. Damit kann man ein Wochenende überbrücken und am Montag kauft man dann neu... Irgendwelche Kratzer oder Riefen auf dem Dichtwulst? Wenn ja, Regler tauschen
Der Regler sieht ganz normal aus und warum der undicht ist, ist mir derzeit egal.
Ja, und ich verstehe nicht wie das ohne Fett besser sein sollte, ich bin aber auch erst 22 Jahre "in diesem Bereich" tätig. Von mir aus mag das jeder auch trocken zusammenschrauben. Ich werde weiterhin den Konus und auch das Gewinde einer Gasverschraubung leicht einfetten.
ich weiß gar nicht, wieviel tausend mal ich Regler an Gasflaschen angeschlossen habe, aber von Gasfett habe ich noch nie gehört! Dafür gingen die Gesellen früher auf Wanderschaft, um zu sehen wie woanders gearbeitet wird. Das Gasfett hat auch eine Ersatzteil-Nummer, ich verwende aber lieber Armaturenfett, weil es nicht hässlich dunkelbraun ist. Was soll ich dazu sagen? Wer ist nun der Profi? Da ich von meiner Hände Arbeit lebe und in der richtigen Welt einen großen Respekt genieße, bin ich meiner Ansicht nach auf dem richtigen Weg. Ich persöhnlich würde mir für ein paar cent,ersatzdichtungen in Womo legen. Ersatzdichtungen? Wie schön. Habe ich nicht klar genug dargestellt dass es nichts mit der Dichtung zu tun hat, sondern mit dem Druckregler selbst? Inzwischen vermute ich eine falsche Behandlung durch einen der vielen Vorbesitzer unseres Wohnmobils. Auf der Überwurfmutter des Reglers sind starke Werkzeugspuren zu sehen. Wenn sinnlos viel Kraft beim Festschrauben aufgewendet wurde, dann könnte das den Regler beschädigt haben. Daraus folgt, die meisten Wohnmobilisten werden dieses Problem nie haben, weil sie mit dem Regler ordentlich umgehen. Und viele haben sowieso einen HiTech Anschluss mit Crashsensor und automatischer Flaschenumschaltung, da ist als Anschluss an der Flasche ein Hochdruck-Schlauch. Also wieder ein typisches underdog-Problem. Dennoch war ich froh über mein Ersatzteil. Es soll auch Regler geben die einfach ausfallen, kein Gas mehr durchlassen oder anders herum den vollen Flaschchendruck durchlassen. hallo,ich finde die Idee des Reserveschlauches plus Regler gar nicht schlecht,wenn man da einen Schaden hat ist man erstmal .....Neese.....,je nachdem wo man gerade ist.Weil ist ja schon mit das wichtigste Teil beim Campen die Gasanlage.Ich habe so ein Teil bei weil ich noch ein Gasgrill mitführe. Auf der einen Seite jammern die Wohnmobilbesitzer über die zu geringe Zuladung auf der anderen Seite aber packen sie die Kisten mit völlig unnötigen Dingen voll. Überigens, mit meinen Gasanlagen hatte ich in den vergangenen rund vier Jahrzenten noch nie Probleme und wenn mir der Gasprüfer die Überwurfmuttern zu stark anziehen will bekommt hat er ein Problem mit mir. Und jetzt noch was zum Beitrag am Anfang: Wenn es aus dem Gaskasten richen sollte kommt noch vor allen weiteren Maßnahmen erst mal die Seifenlösung zum Einsatz. Und wenn die Überwurfmuttern schon Beschädigungen aufweisen liegt der Verdacht nahe das der Druckminderer auch beschädigt sein kann. Überigens, Fett im Gasbereich .........auf die Idee muß man erst mal kommen .....ist so was von daneben. Die Überwurfmutter ist aus Stahl - der Druckminderer aus Aludruckgus ergo, schmiert sich die Verbindung in geringem Maße ausreichend selbst. MfG kheinz Oft sind die Regler an dem Flaschenanschluß undicht weil mit der Zange angezogen wird und dabei die Überwurfmutter sich verzieht Ich hatte auch noch nie Ärger mit der Gasanlage.... Hätte ich welchen, würde ich Da ganz sicher von einem Fachmann nachschauen lassen.... Und einen Gasregler bekommt man doch in jedem Camping Shop oder? ... Würde ich nicht mitschleppen wollen... Aber gut... Jeder wie er will und kann.. Lg Klaus Ich finde es schon bemerkenswert welch leichte Feindseligkeit aus manchem Beitrag spricht. Aber Schwamm drüber. Fett im Gasbereich ist sowas von daneben? Äußert sich da ein Mann vom Fach? Ich würde die Gasanlage vom Fachmann prüfen lassen... genau, darum ist die bei mir in den besten Händen. Ich fasse zusammen, ich hatte einen bisher nicht erklärbaren Schaden am Gasdruckregler, ich habe genau das hier berichtet, ich bin ein Gas- und Wasserinstallateur und meine Arbeit ist fachgerecht. Wer anderer Ansicht ist, ist anderer Ansicht und das ist alles was man dazu sagen kann. Ich bin jetzt 3 1/2 Jahre Wohnmobilist, unser mehr als 20 Jahre altes Mobil wurde von uns fast 60000 km kreuz und quer durch Europa gefahren, dabei traten Schäden und Ausfälle auf, das ist eben so. Durch eine sparsame Werkzeug-Ausstattung und eine handvoll Ersatzteile sowie ein großes Talent zum Improvisieren sind wir bisher immer weiter gekommen. Ich erfreue mich daran. Verwendung von Gasdichtpaste. Hier zum Thema "Gasfett " Habe jetzt mehrfach folgendes gelesen: Zur Installation von Stahlrohren ( bei Rohrverschraubungen ) wird Gasdichtpaste empfholen. Dies trifft auch neben Schneidringabdichtungen auch für Gewinde zu. Insofern sind die Kommentare von underdog doch wohl richtig. Und wenn er den Begriff "Gasfett" gewählt hat, ist diese Wortwahl doch wohl identisch mit Gasdichpaste, die halt Fett enthält. Man sollte nicht pästlicher als der Papst sein. Lasst doch den Begriff Fett einfach zu. Natürlich kann ich Rohrverschraubungen und Gewinde trocken anziehen. Bei Installation von Gasdruckreglern an die Gasflasche ist die Dichtheit durch die Gummidichting gewährleistet. Bisher habe ich ( seit 27 Jahren ) bei Gasflaschenwechsel- und Gasdruckreglern die Teile immer nur handfest angezogen und die Dichtigkeit mit Lecksuchspray überprüft. Bei Rohrverschraubungen sollte allerdings etwas mehr Kraft aufgewendet werden und da hilft in jedem Fall die Verwendung von entspr. Paste. Ich habe bei allen Installationen TRUMA - Paste verwendet. Man mag anderer Ansicht sein oder auch nicht. Das sollte jeder für sich entscheiden. Ich möchte fast behaupten, dass über 90% der hier aktiven Forenmitglieder noch nie die Installation von Gasrohren im Wohnmobil oder auch Wohnwagen vorgenommen haben. In diesem Sinne Manfred Hallo, alle Zweifler finden dort --> Link eine Anleitung zur Montage von Schneidringverschraubungen. Dort wird zwar von Gleitmittel geschrieben aber das Gasfett wird den selben Zweck erfüllen, mir wurde auch beigebraucht Gewinde zu schmieren, fetten, gleitfähig zu machen oder was auch immer :D
Kommt immer darauf an, Frank, bei Flaschen mit z.B. reinem Sauerstoff kann das fatale Folgen haben ....... Hallo, naja wir reden ja hier über Womo's :-) Aber ich erinnere mich nocht gut an meine erste Nitroxanlage. Jedes, wirklich jedes noch so kleine Teil dreimal ins Ultraschallbad mit speziellem Entfettungsmittel und absolut saubere Weiterverarbeitung... Es soll auch Leute geben, die sich ihr Nitrox / Trimix selber mischen und die Blenderflaschen im WoMo transportieren, ist aber eher selten und Off Topic :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Sauerstoff ist ein anders Thema. Sauerstoff in Flaschen spielt in meinem Handwerk kaum noch eine Rolle. Löten ist vorbei, Schweißen ist selten. Die Truma-Paste scheint Armaturenfett zu einem stolzen Preis zu sein. Das Fett dient nicht hauptsächlich der Abdichtung, die Abdichtung erfolgt Metall auf Metall. Die Verpressung der konischen Dichtflächen geht besser wenn alle beteiligten Bauteile leicht geschmiert sind. |
Anzeige
|