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Dann müsst Ihr Euch eine Sperrdiode mit folgenden Werten beschaffen --> Link
Oben an der Heizpatrone ist eine Verbindungsbrücke vom Wärmebegrenzer zum Heizstab. Diese habe ich entfernt und mit dem Dremel die Lasche des Wärmebegrenzers wieder nutzbar gemacht:
Dann habe ich zusätzlich einen Umschalter eingebaut mit dem ich die Nutzung mit oder ohne Sperrdiode auswählen kann:
Also Sperrdiode einlöten, dazu muss der graue Ring in Richtung Heizpatrone zeigen:
Und nun gibt es frischen Kaffee mit nur 700Watt statt 1400W
Das Aufheizen dauert statt 1:40 min nun 3:20 min, aber dafür funktioniert es bei mir Prima mit Sinus Wechselrichter an 280Ah Batterie --> Link
Bitte!!! Denkt daran es wird hier an 220V gearbeitet, das kann lebensgefährlich sein, man sollte genau wissen was man hier macht. Wenn Ihr unsicher seid, lasst Euch von jemanden mit Fachkunde helfen!!!
Danke für den guten Umbaubericht, ich hab sowas ähnliches vor, aber mit einer Phasenanschnittssteuerung, mit der sich der Leistungsbedarf stufenlos regeln lässt. Kann man dann den Bedingungen anpassen.
zuckerbaecker am 19 Apr 2017 22:42:08
Halbiert sich dann auch der Kaffeepreis von 90€ pro Kilo?
Anzeige vom Forum
mv4 am 19 Apr 2017 22:45:09
Wer mehr bezahlt ist selber schuld... :ja:
für 45 € liefere ich dir ein ganzes Kilo frei Haus :ja: .... Und da habe ich immer noch genug verdient.
hampshire am 19 Apr 2017 23:13:22
zuckerbaecker hat geschrieben:Halbiert sich dann auch der Kaffeepreis von 90€ pro Kilo?
Bei Albert Hijn 100 Pads 6,99€ (7g je Pad = 10€ je kg).
Prima Umbau, Dombolino! Basteln macht eben Spaß.
gespeert am 20 Apr 2017 05:00:19
Was fuer ein Pfuschumbau! Warum schneidet man eine punktgeschweisste Verbindung auf wenn schon nebenan ein Stecker vorhanden ist? Warum braet man dann mit Loetzinn an einem Material herum was nicht oder schwer loetbar ist? Und dazu sich auf Schmelztemperatur des Lots erhitzen kann (Verkalkung des Heizstabs isoliert!)? Dann sind blanke Teile wie die Diode nicht gegen Beruehrung geschuetzt! (Nach selbststaendigem Ausloeten wird die Leitung u. U. am Boiler anliegen)
Bist Du Dir im Klaren, dass durch den Umbau Du damit Hersteller des Elektrogeraets geworden bist! Informiere Dich ueber moegliche Folgen!
Ein fachgerechter Umbau sieht etwas anders aus.
Ulf_L am 20 Apr 2017 06:24:55
Hallo
Der Beitrag von gespeert ist zwar megaunfreundlich, aber recht hat er trotzdem. Die Verbindungen an der Heizung sind nicht umsonst geschweißt. Das Einschleifen der Diode wäre an der sowieso vorhandenen Zuleitung besser gewesen. Wie im Original sollte da auch eine Leitung mit Silikon-Isolation und gekrimpte Stecker verwendet werden. Für die Leistungsumschaltung wäre auch kein Umschalter nötig gewesen. Es würde reichen die Diode mit dem Schalter einfach kurz zu schließen.
Gruß Ulf
cbra am 20 Apr 2017 07:36:00
ob das fachgerecht ist oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber warum das gerät umbauen?. ich hab mir vor jahren eine schaltung (nach entwurf von einem kompetenten kollegen - ich bin elektrotechnisch inkompetent) gebaut - kleiner kasten, schalter mit 0,1,2 stellung, an einer seite stecker, an der anderen seite gegenstück und gut isses. 0 = aus, 1 = halbe leistung, 2 = volle leistung. da kann ich anstecken was gerade nötig ist ohne geräte umzubauen. mir gings um den boiler auf schwach abgesicherten CP.
rolfblock am 20 Apr 2017 10:47:56
solange nur ein Heizstab im Gerät ist, kannst du dein Vorschaltkästchen nehmen. Wenn auch eine Pumpe mit im Spiel ist, oder ein Trafo geht mit dem Kästchen alles, aber eben kaputt.
Zur Baubeschreibung, warum muss der Ring der Diode nach oben zeigen?
Der Wechselrichter muss mit dieser sehr unsymmetrischen Last zurechtkommen. Meiner kann das. Man sollte es vorher mal mit dem Fön auf halber Kraft ausprobieren.
rkopka am 20 Apr 2017 11:33:39
rolfblock hat geschrieben:Zur Baubeschreibung, warum muss der Ring der Diode nach oben zeigen?
Da das dem Heizelement egal ist, kann man sie einbauen, wie man will. Ausnahme wäre nur, wenn da z.B. noch eine Elektronik dranhängt, die den gleichen Schmäh anwendet und nur eine Halbwelle nutzt :-).
Der Wechselrichter muss mit dieser sehr unsymmetrischen Last zurechtkommen. Meiner kann das. Man sollte es vorher mal mit dem Fön auf halber Kraft ausprobieren.
Wenn man nur mit der Leistung rechnet, geht das alles. Allerdings muß man auch den Strom beachten. Der wird nämlich nur im Mittel kleiner. Der Maximalstrom bleibt gleich. Wenn der WR das nicht kann (dafür ist er ja auch nicht gebaut), wird er überlastet.
RK
Gast am 20 Apr 2017 13:53:34
Und nun gibt es frischen Kaffee mit nur 700Watt statt 1400W
Das Aufheizen dauert statt 1:40 min nun 3:20 min, aber dafür funktioniert es bei mir Prima mit Sinus Wechselrichter an 280Ah Batterie --> Link
Wie erklärt Ihr den Sinn dieser Schaltung, worin besteht der Vorteil?
Nachdem „dombolino“ bereits einen WR mit einer Dauerleistung von 2500 W angeschafft hat, warum dann noch dieser Umbau?
ECTIVE SSI252 4in1 Sinus-Inverter 2500W/12V Sinus-Wechselrichter mit MPPT-Solarladeregler, Ladegerät und NVS von ECTIVE Energy Wellenart reine Sinuswellereine Sinuswelle Dauerleistung 2500 W2500 W Spannung 12 V zu 230 V Max. Leistung bis 2 s 5000 W
Die Leistung, welche der Batterie entnommen wird, ist doch annähend die gleiche. Ok., der Stromfluss halbiert sich. Der ganze Aufwand wegen eines geringeren Querschnitts der Anschlussleitungen oder warum? Bitte klärt mich auf. Danke!
dombolino am 20 Apr 2017 16:03:40
Gerne Petri40.
Die Senseo läuft dann zusätzlich zur Spülmaschine die noch verbaut wird, deswegen der Aufwand. Brauche so 2-3 Tage Autarkie.
Pro Kaffee ca. 4 Ampere (bei 700W) plus 3 Ampere Spülmaschine (braucht 0,6KWh im Standardprogramm) bei warmem Wasser aus Gasboiler (dann werden die vollen 1390W ja nicht gezogen) zusätzlich Verluste für den Wechselrichter.
Den großen WR für weitere Ausbaumöglichkeiten und Reserven.
Ist vielleicht nicht jedermanns Sache, eben nur mein Weg. Werde berichten obs so geht.
Gruß dombolino
dieter2 am 20 Apr 2017 16:36:05
Halbe Ampere bei doppelter Brennzeit, wo ist die Ersparnis :?:
Es sei Du trinkst kalten Kaffee :ja:
Gruss Dieter
dombolino am 20 Apr 2017 17:59:52
Hab ich jemals von "Ersparnis" gesprochen??
Es geht um Belastungsreduzierung, da 1400 Watt Senseo plus 1400 Watt Spülmaschine mit kaltem Wasser ja jetzt schon zuviel wäre für den 2500ter WR.
Außerdem bleiben da keine Reserven, auch wenn ich mal auf LiPo4 umrüsten sollte und die Klimanlage auch noch laufen soll :lach: :ja: :lach: :lach:
Lieben Gruß
dombolino
WomoTechnikService am 20 Apr 2017 18:13:34
Vorsicht...
ist erstmal mit der Ausführung geboten, wie schon weiter oben beschrieben, besser als Lötverbindungen wären hier sogar Schraubbare Lüsterklemmen und an den Kabeln Aderendhülsen, außerdem mögen es die meisten Wechselrichter nicht, wenn sie unsymmetrisch belastet werden, mein "teurer" Studer Sinuswechselrichter mochte nicht mal die "Halbwellenschaltung" eines 60 Watt Lötkolbens. Selbst wenn der Wechselrichter erstmal mitspielt, kann es doch auf Dauer Probleme bis hin zum Ausfall geben. Die beschriebenen Halbwellenschaltungen stören im großen 230V - Netz nicht, im Inselnetz mit Wechselrichter wäre ich sogar nicht mal überzeugt, dass 12V seitig wirklich nur der halbe Strom fließt...?
LG Peter
dombolino am 20 Apr 2017 18:48:55
Hallo Peter
Danke für den Tip mit der Lüsterklemme, werde ich noch dementsprechend umrüsten.
Und für alle Atomphysiker unter uns auch noch ne Schrumpfmuffe über die Diode setzen ;D
lali am 20 Apr 2017 19:53:19
Hallo, Gründe für den Umbau gibt es eigentlich zwei: 1) Peukert-Effekt - Je höher der Entladestrom, desto geringer die Kapazität der Nass-Bleizelle 2) Bei den hohen Stromen geht die Batteriespannung deutlich in die Knie... Wenn die Batterie nicht mehr voll ist oder auch schon etwas älter kann der Unterspannungsschutz auslösen oder andere Geräte die Mitarbeit verweigern.....
Wer natürlich LiFePo ohne Ende an Bord hat kann sich den Umbau sparen.
Gruß Lali
gespeert am 20 Apr 2017 21:02:03
Die Luesterklemmen sind genauso Pfusch. Aufgrund Temperaturwechseln lockert sich die Klemme. Kaufe besser einen neuen Boiler oder ne neue Maschine!
Genau deswegen gibt es die Elektrofachkraft und gewisse Regularien.
Falls ich etwas unfeeundlich rueberkam, es soll keiner auf den Gedanken kommen, sowas nachzubauen.
P.S. In Mittelfranken lief gerade ein Gerichtsverfahren weil jemand einen FI ueberbrueckte und so der vorhandene Isolationsfehler zu einem Todesfall fuehrte!
JTLorsch am 20 Apr 2017 21:21:32
Vielen Dank für die Beschreibung an Dombolino. Ebenfalls vielen Dank an Gespeert.
Erst dachte ich mir "wow, coole Sache. Bei solchen Anleitungen dürfte Nachmachen nicht allzu schwer sein." Dann las ich weiter und befragte meinen Vater (Elektriker und Tüftler). Er stimmt mit gespeert überein. Mann, bin ich froh, dass ich nen WR in der Kutsche hab. So kann auch ich als Techniklegastheniker mir nen Kaffee aus der Nespresso ziehen.
Fazit: Nette Bilder, aber noch bessere Erklärungen darunter warum das keine gute Idee ist.
mv4 am 20 Apr 2017 22:19:03
Und ich habe selten solch einen Schwachsinn auf einen Haufen gelesen wie hier... :D :D :D :D ..
Dombolino einen Schrumpfschlauch hâttest du wirklich nehmen können!
marco2 am 21 Apr 2017 01:19:02
Petri40 hat geschrieben: Wie erklärt Ihr den Sinn dieser Schaltung, worin besteht der Vorteil?
Ist sehr cool und logisch, werde ich auch machen denn ich habe zwei 100Ah Gel die zicken bei der Stromentnahme von ca. 130A mein WR hat 1600A Sinus. Daher Daumen hoch. Bin zwar nicht ganz blöd, kam aber nicht auf die Idee nur `ne Halbwelle abzugreifen. Greetz aus Mittelfranken
geralds am 21 Apr 2017 01:20:36
Hallo,
für alle die das nachmachen wollen. Am Heizstab zu löten ist wirklich nicht die beste Idee.
Wenn man mit einer Diode arbeiten will wäre die Unterbrechung am Stecker im roten Kreis besser gewesen. Ein Schrumpfschlauch über die Lötstellen an der Diode ist auch sinnvoll. Wie die Diode eingelötet wird ist egal (Ausrichtung). Eine Umschaltung braucht es in der Tat nicht. Bei voller Leistung einfach Diode überbrücken.
Gruß
marco2 am 21 Apr 2017 01:48:20
Na klar hat unser Lötkumpel a weng geschlampt und hoffentlich merkt er es jetzt auch und frickelt es ein wenig um. Aber die Denke ist gut. Und gut ist auch dieses Forum: Erstens kluge Ideen for all und zweitens gute Tips zum bessermachen. Auch - und das ist an die Adresse der ach so Klugen!!!!!- kann man das in viel freundlicheren Tönen darlegen als ich es hier gelesen habe.
Greetz von mir
WomoTechnikService am 22 Apr 2017 17:44:16
gespeert hat geschrieben:Die Luesterklemmen sind genauso Pfusch.
Du musst es ja wissen... hier setzt ein großer und bekannter Hersteller bei Strömen von bis zu 50 A auf Lüsterklemmen, warum wohl? --> Link
LG Peter
WomoTechnikService am 22 Apr 2017 17:54:58
marco2 hat geschrieben:Ist sehr cool und logisch, werde ich auch machen denn ich habe zwei 100Ah Gel die zicken bei der Stromentnahme von ca. 130A mein WR hat 1600A Sinus. Bin zwar nicht ganz blöd, kam aber nicht auf die Idee nur `ne Halbwelle abzugreifen.
Wie schon geschrieben , im "großen" Netz kein Problem, ein Inselnetz mit Wechselrichter würde ich nicht mehr mit Halbwellen betreiben, das macht der Wechselrichter nicht auf Dauer mit...
LG Peter
dombolino am 22 Apr 2017 18:57:35
Hallo Peter
Danke für Deine konstruktiven Beiträge.
Deswegen hab ich den WR ja so groß gewählt, da springt nicht mal der Lüfter an beim Kaffee machen.
Werde weiter berichten, auch wenn ich mal nen neuen WR brauche. :ja: ;D
gespeert am 22 Apr 2017 20:02:35
WomoTechnikService hat geschrieben:....ie Luesterklem.....
Du musst es ja wissen... hier setzt ein großer und bekannter Hersteller bei Strömen von bis zu 50 A auf Lüsterklemmen, warum wohl? --> Link
LG Peter
Ein Anschluss direkt am Heizstab fuehrt zu diesen Problemen. Das von Dir verlinkte Geraet ist weder ein Heizstab noch eine Kaffeemaschine. Die Klemmen sind auch keine Luesterklemmen sondern dafuer vorgesehene Anschlussklemmen. Wie der Name Luesterklemme schon sagt, wurden diese zuerst fuer den Anschluss von Lampen vorgesehen. Aber der generelle Anwendungsbereich ist beschraenkt, die Materialeigenschaften begrenzen diesen. Zum Verbinden von Leitungen werden diese Art Klemmen genutzt. Nicht zum Anschluss an heisse Leiter.
gespeert am 22 Apr 2017 20:13:13
Ich denke auch, dass ein WR mit 2 kW+ locker ausreichen wuerde. Aber frage zur Sicherheit den Hersteller ob dieser deine Schaltung auch abdeckt.
dombolino am 22 Apr 2017 20:26:50
Wie wäre es denn mit einem runden Kabelschuh von oben auf den Heizstab gesteckt ?!
Könnte man die Diode wirklich einfach so vor den Wärmebegrenzer setzen?? Kommt der nicht durch die Halbwelle durcheneinander??
rkopka am 22 Apr 2017 20:59:43
dombolino hat geschrieben:Könnte man die Diode wirklich einfach so vor den Wärmebegrenzer setzen?? Kommt der nicht durch die Halbwelle durcheneinander??
Nein. Das ist einfach ein Bimetallschalter (Temperatur, ein/aus). Dem ist die Wellenform des Stroms weitgehend egal, da er ja sowieso dafür gebaut ist bei bis zu maximalem Strom abzuschalten.
RK
gespeert am 22 Apr 2017 22:17:02
Den Begrenzer juckt die Diode nicht die Bohne. Wie rkopka schon schrieb, reagiert der Bimetallschalter alleine auf Temperatur. Die Dimensionierung durch den Hersteller sorgt dafuer, dass der max. Strom keine Schaeden verursacht.
Einen Ringkabelschuh aufzusetzen, bringt nichts. Um den Ursprungszustand herzustellen brauchst Du einen neuen Boiler. Falls dieser zu teuer kommt, ne neue Maschine.
ak-competition am 22 Apr 2017 23:38:10
dombolino hat geschrieben:Gerne Petri40.
Die Senseo läuft dann zusätzlich zur Spülmaschine die noch verbaut wird, deswegen der Aufwand. Brauche so 2-3 Tage Autarkie.
Finde ich schon putzig das man diesen Aufwand treibt nur um die Spülmaschine nicht für die 2 Minuten Senseo-Nutzung zu unterbrechen. Ist dein Zeitplan beim Reisen derart eng? Voll der Stress beim Camping :lol:
Viel Spaß beim experementieren
Oliver
dombolino am 23 Apr 2017 14:54:36
LOL. Genau Olli.
Bin schon stressbefreit unterwegs. Wollte es aber Idiotensicher, also auch sicher für mich, machen. Würde sowieso immer vergessen die Spülmaschine auszumachen, während ich mir Toast und Kaffee mache ;D
...und wie Du richtig sagst, expirimentieren macht Spaß.
ChiliFFM am 24 Apr 2017 14:59:01
Interessante Diskussion, die hier entbrannt ist. Zuerst fand ich die Idee genial, nur eine Halbwelle zu nutzen. Aber wie richtigerweise ja schon bemerkt wurde (auch wenn das scheinbar etwas untergegangen ist): Für die Halbwelle in Nutzung fließt - vereinfacht gesagt - der volle Strom, für die Halbwelle ohne Nutzung - vereinfacht - gar kein Strom. Also immer abwechselnd voller Strom, gar kein Strom, voller Strom, ... usw. Im Mittel mag das die halbe Leistung sein. Der Maximalstrom bleibt auf der 230 Volt Seite aber trotzdem gleich.
Ich habe keine Ahnung, wie sich das auf der 12 Volt-Seite auswirkt. Wäre schon blöd, wenn auch hier der unveränderte Maximalstrom wie vorher auch fließt - nur eben im Wechsel on/off/on/off/... Quasi PWM mit 50% auf der Zeitachse. In so einem Wechselrichter stecken ja unter anderem ein paar fette Kondensatoren. Vielleicht können die ausreichend puffern? Vielleicht hilft auch ein "Power-Cap" aus dem Car-HiFi Bereich... :D
Bin gespannt, was noch so für konstruktive Beiträge kommen.
Variophoenix am 04 Mai 2017 14:32:17
Ich hänge mich mal hier ran, weil mein Anliegen in eine änliche Richtung geht. Ich hatte auch schon den Wunsch die 1100W Heizstab von der Alde zu reduzieren, nur wie? Dachte schon mit diesem Beitrag eine Lösung gefunden zu haben, dem ist leider wegen all den Nachteilen nicht so. Bei mir ist der Grund, dass ich die ca. 600W Solarleistung direkt dafür nutzen kann um Warmwasser zu erzeugen ohne die Batterien gross zu belassten.
Wenn jemand dafür eine Idee hat bin ich Dankbar, wenn jedoch es zu technisch Aufwendig ist, dann vergesse ich das ganze.
mv4 am 04 Mai 2017 15:12:36
wenn du das mit der Diode nicht machen willst ....dann kannst du eine Phasenanschnittsteuerung verwenden. Such mal nach Drehzahsteller oder Leistungsteller so was zb. in der Art Link zum eBay Artikel
rkopka am 04 Mai 2017 15:24:50
mv4 hat geschrieben:wenn du das mit der Diode nicht machen willst ....dann kannst du eine Phasenanschnittsteuerung verwenden. Such mal nach Drehzahsteller oder Leistungsteller
Da bleibt aber das mögliche Problem mit dem maximalen Strom(230V).
Eine (schwere) Möglichkeit wäre ein Spartrafo. Dabei wird die (Sinus-)Wechselspannung über einen Trafo auf einen einstellbaren Wert (in diesem Fall) runtertransformiert. DIe Kurvenform bleibt dabei sauber. Für 1100W -> 600W wären das dann 170V.
RK
Variophoenix am 04 Mai 2017 17:53:23
mv4 hat geschrieben:wenn du das mit der Diode nicht machen willst ....dann kannst du eine Phasenanschnittsteuerung verwenden.
Es wurde ja geschrieben das der Wechselrichter 1. gleich viel zieht und 2. es auf dauer für den WR nicht gut sein soll, ne Diode zu verwenden.
Aber wenn das mit dieser Phasenanschnittsteuerung funktionieren soll so dass dann auch der Wechselrichter nicht die 1100W produzieren muss ist das sicher eine gute Idee. Aber geht das wirklich?
Variophoenix am 04 Mai 2017 17:54:42
rkopka hat geschrieben: Eine (schwere) Möglichkeit wäre ein Spartrafo. Dabei wird die (Sinus-)Wechselspannung über einen Trafo auf einen einstellbaren Wert (in diesem Fall) runtertransformiert. DIe Kurvenform bleibt dabei sauber. Für 1100W -> 600W wären das dann 170V.
RK
Das ist dann leider zu Aufwändig.
mv4 am 04 Mai 2017 20:55:22
Also ich glaub ehrlich gesagt nicht das der Wechselrichter mit Diode gleich viel Strom zieht wie ohne Diode. Weil das müsste dann beim Generator genauso sein!...Ist es aber nicht. Und mit einen Leistungsteller auch nicht. Und ich spreche hier von praktischen Erfahrungen. Das soll aber nur meine persönliche Meinung und Erfahrung sein....Vielleicht habe ich ja einen besonders guten Generator.
rkopka am 04 Mai 2017 21:12:49
mv4 hat geschrieben:Also ich glaub ehrlich gesagt nicht das der Wechselrichter mit Diode gleich viel Strom zieht wie ohne Diode.
Der mittlere Strom (bei 230V wie bei 12V) wird entsprechend kleiner sein. Der maximale (kurzzeitige) Strom bei 230V aber wird gleich hoch sein wie ohne Diode. DIe Frage ist, ob die entsprechenden Halbleiter des WR das vertragen. Der mittlere Strom geht eher in Richtung Erwärmung. Da gibts kaum Probleme. Der Spitzenstrom allerdings kann die Halbleiterstruktur schädigen.
RK
mv4 am 05 Mai 2017 06:24:47
ich werde das mal mit einen praktischen Test an einen älteren Wechselrichter den ich noch liegen habe testen....am Generator kann ich jedenfalls dieses Verhalten nicht feststellen, dort würde die Elektronik sofort auf Störung gehen bei Überlast. Und da habe ich schon mehrmals einen 3000W Winkelschleifer an einen 2,8 KW Generator mittels Leistungssteller betrieben... der würde schon den Anlaufstrom nicht vertragen.
Variophoenix am 05 Mai 2017 08:43:38
mv4 hat geschrieben:ich werde das mal mit einen praktischen Test an einen älteren Wechselrichter den ich noch liegen habe testen
Ok. Ich werde mal deine Test abwarten.
Der kurzzeitige Spitzenstrom würde mich nicht stören ich hoffe auch den WR nicht. Aber wenn man mit dem Gerät die Leistung runterschrauben bzw. begrenzen kann, ohne Schädigung des WR ( Victron Multiplus 3000W), dann wäre das ja super.
willi_chic am 05 Mai 2017 09:01:28
die Diode kappt den Strom im Spannungsnulldurchgang, und da Strom und Spannung bein ohmschen Verbraucher in Phase liegen passiert dem WR da nichts...außer daß der Strom effektiv halbiert wird anders sieht es bei der Phasenanschnittsteuerung aus, um hier den Strom zu halbieren wird im Spannungsmaximum geschaltet, was zu heftigen Oberwellen mit weit über führt 230V führt und die machen dem WR zu schaffen.....
das ist ja auch der Grund weshalb manche elektrische Geräte sich nicht mit einem Rechteckwandler vertragen und sterben
grüße klaus
marco2 am 05 Mai 2017 09:07:16
Wäre das perfekte Perpetum Mobile. Der Strom ist immer proportional zur Fläche unter der Spannungsfunktion (grob gesagt) also mit Diode halbe Fläche---> halber Strom;-)
PS: Ich meine nicht meinen verehrten Vorschreiber sondern weiter oben Leutz die plötzlich mehr Strom als die Hälfte mit Diode weissagten.