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Kauf eines gebrauchten Womo - Wandaufbau ?


Hannezz am 12 Mai 2017 20:52:57

Hallo,

nach langem Mitlesen im Forum und eigenen Erfahrungen mit Mietmobilen stehen wir nun kurz vor der konkreten Suche und dem Kauf eines gebrauchten Wohnmobils (Teilintegrierter, kein Alkoven).
Aufgrund des Budgets von max. 45.000 Euro (lieber würden wir im Rahmen von 40.000) bleiben, tendieren wir zu einem Wohnmobil im Alter von 3-5 Jahren (max. 60.000 km) mit entsprechender Ausstattung wie TV, eventuell auch Solar etc.Ich weiss, dass mit dem Budget schon ein neuer in Greifweite wäre, allerdings dann eben auch ziemlich nackt in der Ausstattung.

Meine konkrete Frage nun an die (er)fahrende Gemeinde:
Seht ihr es als Problem, wenn das Wohnmobil noch mit herkömmlichen Wandaufbau (Aluminium, also kein GFK, EPS und Holzlattung) aufgebaut ist.

Feuchtemessgerät Trotec BM31 ist vorhanden, somit auch eine periodische Kontrolle möglich.

Oder wäre so ein Wandaufbau ein absolutes Killerargument für Euch ?

Über Euere Meinung würde ich mich freuen !

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marco2 am 12 Mai 2017 21:08:55

Für mich ist Holzlattung Technik aus den 50er Jahren und auf jeden Fall Killerargument.
Allerdings sehen das gaaaanz viele bestimmt gaaanz anders.
Just my 2 cents.

Greetz aus Mittelfranken

gustavohellowien am 12 Mai 2017 21:40:39

Ich würde auch nur mehr ein Fahrzeug mit holzfreien Wänden kaufen.
Außerdem solltest Du Dir im klaren sei ob das Fahrzeug auch im Winter benutzt werden soll(Frostgeschützter Abwassertank, Doppelboden)

Lieber ein jüngeres oder neues Fahrzeug kaufen und das nötige Zubehör nachrüsten.

Grüße
Robert

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tober am 12 Mai 2017 23:11:48

Hannezz hat geschrieben:Seht ihr es als Problem, wenn das Wohnmobil noch mit herkömmlichen Wandaufbau (Aluminium, also kein GFK, EPS und Holzlattung) aufgebaut ist.




Ich würde mich schon auf "Holzfrei im Aufbau" und optimalerweise auch Bodenplatte umsehen. Aber GFK als Außenhaut besser als Alu ? Das ist Ansichtssache. Schau mal Carthago , Morelo usw. an.

Beduin am 13 Mai 2017 07:58:30

Wenn du hier schon eine weile mitliest, dann wirst ja den Turbokurtla kennen?
Sebst der meint, wie ich uch ;D das Holz im Aufbau nicht schlimm ist. Man muss halt öfters mal prüfen. Kam bei den Holzfreien schon vor das Wasser rein lief und durch bis zur Bodenplatte und die faulte. Das ist dann eigentlich ein Totalschaden. Mit Holz im Aufbau hat das Wasser eine "Bremse"
Hatte mir selber auch schon einen Wochner angesehen. Das meinte der Vorbesitzer das er sich um nichts kümmern müsse, Wasser lief zur Stauklappe rein und zerstörte den Boden. War auch nicht mehr zu richten und Müll.
Kann immer was sein, bisschen Umsicht, Vorsicht und Pflege, dann hälts auch mit Holz. Mein alter Carthago, der hatte auch noch Holz im Aufbau und Alu, die läuft heute noch und ist fast 30 und trocken

Alkovan17 am 13 Mai 2017 17:25:27

Ich unterstütze völlig Dein Bemühen, holzfrei zu kaufen.
Wenn man neu in die Materie einsteigt, scheint einem das ganze Fachwerk schnell spooky. Ich habe das auch gerade dieses Jahr hinter mir. Du solltest allerdings den alten Forumsrat beherzigen, Dir die Dinger möglichst reichlich in echt anzuschauen. Ich habe mich dann auch bei mehreren Händlern unbeliebt gemacht, indem ich mich ausgiebig unter die Fahrzeuge gelegt habe.
Meine Erkenntnis war, dass in der Liga bis 50000 echtes Holzfrei Illusion bleibt, und die Verarbeitung mir nicht das Vertrauen gab, dass die umlaufende GFK-Umhüllung (Chausson, Challenger, Ahorn) das eben doch verbaute Holz langfristig schützen würde.
Dann habe ich aus einer Laune heraus ein nebenstehendes traditionelles Fachwerk-Mobil angeschaut und fand die Verarbeitung und Details so viel überzeugender, dass ich jetzt von holzfrei bei Alu/EPS/Holz gelandet bin. Man wird sehen...


Tinduck am 13 Mai 2017 17:58:26

Holzfrei ist eigentlich auch falsch, es geht eher darum, dass in Boden und Wänden keine tragenden Elemente aus Holz verbaut sind.
Viele Hersteller benutzen noch eine Innenplatte aus Holz, das ist eindeutig nicht holzfrei.

Was die Aussenhaut angeht, ist Alu oder GFK eher eine Glaubensfrage.

Was oft vernachlässigt wird, ist die Dämmung. Billiges Styropor (EPS) saugt Wasser auf und leitet es weiter, wenn es nass wird. PU oder Styrodur (XPS) nimmt kein Wasser auf, selbst wenn die Aussenhaut fehlt :D

Also:

1) Aussenhaut egal,

2) Keine tragenden Holzteile (Boden oder Lattung in den Wänden)

3) PU oder XPS als Dämmung

Dann sind zumindest beste Voraussetzungen gegeben, dass ein Wassereintritt keine katastrophalen Folgen hat.

bis denn,

Uwe

geralds am 13 Mai 2017 23:38:25

Hallo

ich würde so was nehmen, siehe link. Kein Holzaufbau, kein Holzboden. Ich weiß, hier sind auch viele der Meinung es geht auch mit Holzboden. Aber Du kommst auch mit Feuchtemesser nicht überall ran. Hier im Forum sind viele Berichte von "Torf" im Womo. Oft treten die Probleme hinter irgendwelchen Abdeckungen auf.
Die km-Leistung ist meiner Ansicht nicht so wichtig, die Motore sind für ganz andere Laufleistungen ausgelegt.
Ich habe mal einen carthago Ethos 21 Jahre gefahren. Ringsum Alu-Sandwich, keinerlei Probleme und nie undicht. Ob Alu oder GFK-Sandwich ist mehr oder weniger egal. Ich würde nur Womo´s mit diesem Aufbau nehmen, ist einfach sicherer.

--> Link

oder
--> Link

Meine Meinung

Gruß Gerald

RichyG am 14 Mai 2017 07:59:56

geralds hat geschrieben:Hier im Forum sind viele Berichte von "Torf" im Womo.

Wenn auch DIE schreiben würden, die seit vielen Jahren keine Probleme mit Nässe haben, sähe das Bild anders aus welches hier stets und immer wiederkehrend gezeichnet wird.
Aber es ist doch klar, dass in einem Forum wie diesem hauptsächlich von den Problemfällen berichtet wird.
Das Bild ist nach meiner Meinung komplett verfälscht.

mv4 am 14 Mai 2017 08:25:57

So sehe ich das auch, bei den Wassereinbruch ist ja nicht das Holz schuld sondern ein Dichtungsmangel an der Außenhaut. Was oft auch vergessen oder unterschlagen wird...Auch die holzfrei beworbenen Mobile müssen in der Wand eine Last aufnehmende Leiste aus Holz oder Alu haben...Die Möbel brauchen auch Halt. Und bei den meisten befindet sich dort aus Kältebrücken gründen Holz

Tinduck am 14 Mai 2017 08:33:13

Nichtsdestotrotz ist das Risiko für Torf wohl geringer, wenn nichts da ist, was zu Torf werden kann, oder?
Probleme löst man primär durch Beseitigung der Ursachen. Nur, wenn das nicht möglich ist, sollte man auf eine erhöhte Kontrolldichte setzen. Das Problem dabei ist immer Disziplin und Fachkunde.

Wer sich ein Mobil mit torfgefährdetem Holzanteil kauft, sollte sich zumindest fragen, ob er das durchhält, immer alles penibel auf Feuchtigkeit zu kontrollieren. Uns ist bei unserem alten Bürstner die Einstiegsstufe weggefault. Selber haben wir nichts gemerkt, die Feuchtigkeitsmessung beim Händler hat es an den Tag gebracht. So einen Mist will man nur einmal haben, auch wenn es nichts ausser Zeit und Aufwand gekostet hat. Ursache war übrigens, dass da von unten eine Plastikblende saß, unter der kein Unterbodenschutz aufgebracht war.
Dieser Fall zeigt schön, dass bei dieser Bauform leider die Haltbarkeit des Mobils von der offensichtlich schwankenden Tagesform der Bandarbeiter abhängt. Damit ist die vielbeschworene saubere Verarbeitung, die nur nötig sei, damit der traditionelle Aufbau lange hält, einfach nicht gegeben. In irgendeiner Ecke fehlt fast immer das Sika oder der Unterbodenschutz, und da geht der Mist dann los.

Wenn ICH die Wahl habe, nehme ich was, das nicht durchfaulen kann. Purer Investitionsschutz.

bis denn,

Uwe

turbokurtla am 14 Mai 2017 08:40:23

Servus Hannezz
Lass dir nicht zuviel Angst vor Holzaufbauten machen. Holz ist ein natürlicher und sehr guter Werkstoff.
Nicht umsonst haben bis vor wenigen Jahren fast alle Hersteller damit gebaut.
Laienhafte Meinungen sind halt, dass bei "holzfrei" und wasserabweisender Iso nie mehr Schäden auftreten können.
Da bin ich anderer Meinung, denn wenn die Dinger wo undicht werden, dann passiert auch was.
Es gibt viel wichtigere Kriterien auf die man beim Kauf achten sollte.
Ich selbst habe auch erst vor 5 Monaten einen "neuen" Gebrauchten gekauft. Mit Holz !!!
Bei deinem Budget solltest du bei herkömmlichen Womos gut fündig werden.
Und auch nicht mit so vielen km und so alt wie du meinst.
Meine Devise war und ist beim Kauf schon immer :
Nur von privat, aus 1. Hand und top gepflegt.
Meist sind hier die gewünschten Extras auch schon drin.
Tja, und dann ist da noch die Entscheidung Discounter oder Marke, Jahreswagen aus Vermietung oder
doch ein paar wenige Jahre älter.
Ich persönlich habe mich nach langer Suche für ein Markenmobil entschieden weil mir die Discounter z. T. zu schlampig
und zu billig gebaut haben. Bei meiner halbjährigen Suche habe ich für mich 2 Hersteller ausgemacht, die meinen Ansprüchen
an Qualität und Haltbarkeit entsprochen haben. Diese waren Dethleffs und Adria, einer davon ist es geworden.
Gute 3 Jahre alt mit 30.000 km, alle Extras und Top gepflegt. Eigentlich neuwertig.
Und mein Budget lag bei 40 t.
Gruß Kurt

Alkovan17 am 14 Mai 2017 10:53:50

Weils so schön ist, noch ein Bild zur Verdeutlichung:

Französisches "GFK-rundum"-Mobil der unteren Mittelklasse, 2017er-Modell (neu ab 45000€) von unten.
Hinterer Radkasten-Ausschnitt, gut erkennbar ist die schwarze GFK-Gewebeplatte als Außenhaut, der Radkasten ist als grauer Kunststoff in einen Ausschnitt eingepasst. Die im Boden verbaute Holzleiste (oder auch das XPS) ist durch eine vorgeleimte graue Kunststoffleiste zwar verdeckt, aber die Sperrholzplatte, die den Innenboden bildet, ist angeschnitten (Pfeil) und liegt ungeschützt frei. Seltsamerweise hat der Radkasten außerdem ein Loch (Pfeil), durch dass man das Furnier der Inneneinbauten sehen kann.

Gruß Martin


Alkovan17 am 14 Mai 2017 11:05:52

Edit: sorry, das ist kein Radkasten, dass ist der Kasten, in dem die Eintrittsstufe sitzt.

geralds am 14 Mai 2017 13:53:43

Hallo,
zur Liste von Kurt:
wenn das Womo dann auch noch im Winter in einer Halle stand ist es noch besser.

Welchen Aufbau man wählt bleibt jedem selbst überlassen. Wenn jedoch bei einem Wohnmobil mit Holzfachwerk und eingelegtem Styropor Wasser z.B. am Fenster eindringt, läuft es in der Wand nach unten und kann Fäulnis erzeugen, ohne dass es sofort bemerkt wird.
Habe ich einen Verbundwerkstoff mit eingeschäumtem Hartschaum kommt das Wasser allenfalls bis auf die Innenseite und es wird bemerkt. Der Wand passiert nichts und das Wasser läuft auch nicht in der Wand nach unten. Daher ist das Gleichsetzen von Verstärkungen aus Holz zur Befestigung von Schränken nicht mit einem Holzaufbau vergleichbar. An die Verstärkungen kommt kein Wasser!

Undichtigkeiten an Wandverbindungen können natürlich auftreten. Aber auch hier wird der Schaden bei weitem schneller erkannt und es kann dementsprechend schnell Abhilfe geschaffen werden, bevor Folgeschäden entstehen.

Ich habe nur einmal Wasser im meinem Womo von einem geplatztem Plastikteil der Wasserleitung gehabt. Das Wasser im Zwischenboden habe ich sofort bemerkt. Da der Boden aus Verbundwerkstoffe (Alu-Schaum-Alu) war, ist kein Schaden entstanden.
Mich bringt nach inzwischen 21Jahren im alten Womo und jetzt 1 Jahr im neuen Womo nichts von "holzfreiem" Aufbau ab. Ich möchte nicht wissen wie mein Womo nach 21 Jahren mit Holzboden ausgesehen hätte.

Gruß Gerald

turbokurtla am 14 Mai 2017 17:26:10

geralds hat geschrieben:Wenn jedoch bei einem Wohnmobil mit Holzfachwerk und eingelegtem Styropor Wasser z.B. am Fenster eindringt, läuft es in der Wand nach unten und kann Fäulnis erzeugen, ohne dass es sofort bemerkt wird.

Das ist natürlich richtig Gerald.
Doch wenn man seinen Wagen regelmäßig im Auge behält oder vielleicht sogar selbst Feuchtigkeitsmessungen durchführt,
bemerkt man dies schon und es kommt auch zu keinem Schaden.
Meist, eigentlich fast immer sind die Eigner selbst durch Schlampigkeit schuld an Wasserschäden.

Ansonsten gibt es natürlich Unmengen an Vor- oder Nachteilen der beiden verschiedenen Bauarten.
Auch holzfrei ist nicht vor Schäden gefeit. Ich habe vor vielen Jahren mal einen Wassertest mit solchen Ausschnitten gemacht.
Klar saugt es sich nicht so voll wie Holz und Styropor, aber es läuft rein. Halt nur sehr wenig. Dieses Wasser aber löst im Laufe der Zeit den Kleber auf.
Folgeschäden wären dann vorprogrammiert. Und, ganz wichtig, bei Alu in den Wänden, nicht ermessbar.
Ich bin halt der Meinung,
ein gutes Marken Womo, anständig, gut und fest mit Holz verschraubt, ist deutlich stabiler.
Wenn das dann auch noch einen guten und stabilen Möbelbau hat wird es umso stabiler
und Wassereinbrüche sind deutlich seltener als bei anderen.
Aber letztendlich muss jeder seine eigene Meinung bilden und danach handeln/kaufen.
Gruß Kurt

mercurius46 am 14 Mai 2017 17:48:20

Hallo Hannez,

eigentlich ist alles schon gesagt! Ob holzfrei oder nicht hängt sehr stark davon ab, wie mit dem Mobil umgegangen wurde. Auch GfK ist nicht des Rätsels Lösung, weil dieses Material mit der Zeit vergilbt und gerne Haar-Risse bildet, die dann aufwändig repariert werden müssen. Die Bootsbauer wissen ein Lied davon zu singen.

Wenn Du ein gut gepflegtes, trockenes Mobil mit Holz- und Styropor-Aufbau findest, dann schlag' zu. Aufpassen musst Du immer (s.o.) ...

Tinduck am 14 Mai 2017 18:41:05

turbokurtla hat geschrieben:ein gutes Marken Womo, anständig, gut und fest mit Holz verschraubt, ist deutlich stabiler.
Wenn das dann auch noch einen guten und stabilen Möbelbau hat wird es umso stabiler
und Wassereinbrüche sind deutlich seltener als bei anderen.


Dein enormes Wissen über diesen Wandaufbau in allen Ehren, aber mit was vergleichst Du eigentlich?

Eine aus Sandwichplatten gefertigte Kabine mit stabilen Eckverbindern, die selbsttragend ist, steckt jedes Holzlattenfachwerk von der Stabilität her in die Tasche und wird deshalb auch von JEDEM Expeditionsmobilbetrieb so gefertigt. Und die stehen glaube ich nicht gerade im Verdacht, Billigschrott zu produzieren oder eine geringe Haltbarkeit zu riskieren.
Und dass die Möbel die Stabilität erhöhen, wird von den relevanten Herstellern doch nur als Krücke benutzt, den Kabinenbau noch instabiler und damit billiger zu fertigen. Mit dem tollen Vorteil, dass man dann das Dach abstützen muss, wenn man ein paar Möbel rausschraubt.

Für Fachleute wie Dich mag so ein Holzfachwerk problemlos sein, aber es gibt genug Mobilisten, die im weissen Hemd verreisen und nicht jeden Tag mit dem Feuchtigkeitsmessgerät durch ihr Mobil krauchen. Die können sich viele Probleme ersparen, wenn sie das Holzfachwerk und den Holzboden vermeiden. Gleich Schlampigkeit zu unterstellen, wo nur fehlendes Fachwissen vorliegt, ist jetzt auch nicht furchtbar nett :D

bis denn,

Uwe

geralds am 14 Mai 2017 20:43:09

Hallo,

ich glaube ist für einen "normalen" Womobetrieb (nicht Expeditionsmobilbetrieb) sind beide Aufbauvarianten stabil genug.
Und ja, ich traue Kurt zu, dass er sein Womo gut genug im Auge behält damit kein Schaden entsteht. Er hat ja genug Erfahrung und weiß wo er hinschauen muss. Gilt sicher nicht für jeden Womo-Besitzer.
Für das gleiche Geld bekommt man bei Fahrzeugen mit Holzaufbau "mehr Womo" für sein Geld. Ich glaube jedoch, dass ein Aufbau mit Sandwichplatten die auf Dauer haltbarere Variante mit weniger Risiko auf Schäden ist.
Ist vielleicht auch die Frage wie lange man das Womo fahren will. Man kann ja mal bei z.B. mobile schauen, was man für ca. 40.000,-€ bekommt und dann vergleichen, für was solche Modelle (oder ähnliche des Herstellers) die 5-10Jahre älter sind, gehandelt werden.

Mein Ethos im Alter von 20 Jahren und 9 Monaten.


Notwendige Reparaturen vom Käufer: Silikonnähte am Waschbecken und Duschwanne ausbessern - das war´s.
Ob das bei Holzaufbau auch gereicht hätte?
Reparaturen in den 20 Jahren am Aufbau: Äußere Schalen der Dachhauben austauschen. Die waren durch die Sonne spröde geworden, nur im Freien ohne jemals ein Dach drüber lässt den Kunststoff halt altern.

Gruß Gerald

turbokurtla am 15 Mai 2017 07:27:20

Tinduck hat geschrieben: ... aber es gibt genug Mobilisten, die im weissen Hemd verreisen und nicht jeden Tag mit dem Feuchtigkeitsmessgerät durch ihr Mobil krauchen. Die können sich viele Probleme ersparen, wenn sie das Holzfachwerk und den Holzboden vermeiden. Gleich Schlampigkeit zu unterstellen, wo nur fehlendes Fachwissen vorliegt, ist jetzt auch nicht furchtbar nett :D

Die Untersuchung/Messung eines Womos nach Feuchtigkeit/Flecken dauert bei mir 2 x im Jahr je 1 Stunde.
Sollte sich jemand nicht so gut auskennen, braucht er vielleicht 2 Stunden.
Denen ich Schlampigkeit vorwerfe, sind die, die das nie machen, Wasserflecken ignorieren, und nach Jahren völlig überrascht einen riesigen Wasserschaden vorfinden.
Und die gibt's zuhauf und sind meist selbst schuld.

Mein Vergleich gilt immer nur normalen Womos wie sie 90 % der User hier fahren. 5 - 7 m lang, bis 3,5 t und preislich von 40 t bis 60 oder 70 t. Tja, und wie in der Überschrift zu lesen, Wandaufbau mit oder ohne Holz.
Mit Expeditions Womos oder Dickschiffen mit 7,5 t hab ich nix zu tun und kenn mich auch nicht aus.
Gruß Kurt

Hannezz am 15 Mai 2017 23:47:02

Wie so oft - viele Antworten, viele Meinungen.
Letztendlich kann ich für mich daraus folgern: Ja, was eigentlich :roll: ?!?

Vermutlich wird´s dann doch eine Bauchentscheidung - Es muss halt alles irgendwo ein wenig passen.
Alleine die Sicherheit eines modernen Wandaufbaus ist dann nicht mehr alleine ausschlaggebend, da denke ich wie Kurtla..
Mit regelmässigen Messen ist schon viel getan, und im Prinzip ist das Ganz halt die Summe vieler kleiner Einzelentscheidungen.
Und da gehört dann auch mehr als der Wandaufbau dazu.

Also, wir werden sehen was geht. Mit etwas Glück passt ja wirklich so ziemlich alles. Zeitdruck ist ja nicht gegeben.

Ich danke allen die mir hier auf meine Frage geantwortet haben.

LG Hans

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