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Mein nagelneues WoMo (Weißware) steht derzeit, wenn es nicht akut benötigt wird, schräg auf einer unebenen Wiese (mein Garten). Ein Nachbar, selbst bis vor kurzem Wohnwageninhaber, wies mich nun darauf hin, dass sich bei seinem Wohnwagen durch die längere schrägstehende und unebene Lagerung die Innenmöbel verzogen hätten. Dies hätte man insbesondere bei den Randleisten der Möbel bemerkt. Beim (versuchten) Verkauf seines Wohnwagens an einen Händler sei er durch diesen darauf hingewiesen worden, ein Verkauf nicht zustande gekommen. Ist ein solcher "Möbelverzug" wirklich vorprogrammiert...? Danke für Antworten :) . Hallo Wenn das gesamte Wohnmobil schräg steht, dürfte das wohl egal sein. Aber wenn z.B. nur ein Rad wesentlich höher steht ist das vorstellbar. Ein Teil wird wohl von der Federung aufgefangen, aber nicht alles. Alle Leiterrahmen sind verdrehbar. Durch die Bodenplatte wird es weitgehends verhindert. Ich mache z.B. kein Reifenwechsel mehr selber. Bei mir wird das gesamte Wohnmobil auf eine Bühne gefahren und dann werden die Reifen gewechselt. Im Offroadbereich gibt es immer zwei Möglichkeiten ein Aufbau auf einem Rahmen zu montieren. Eine mit Drehpunkt, dort kann sie der Aufbau unabhängig vom Rahmen bewegen. Oder die Festverbindung. Bei dieser kommt aber immerein Hilfsrahmen auf den Leiterrahmen. Bei Wohnmobilen lässt man diesen weg,weil man ja auch nicht ins Gelände fährt. Im PKW Bereich ist bei manchen Autos der ,, Verdreheffekt,, zu merken wenn man einfach mal die Beifahrertür öffnet wenn der PKW auf dem Wagenheber steht. Die Türen schließen nicht so als wenn das Auto gerade steht. So, nun viel Spass bei der Diskussion... LongJohn Hallo Eifelwolf, Ob sich bei den Möbeln wirklich "Haltungsschäden zeigen werden, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Unebenes Dauerparken ist ohne Zweifel eine zusätzliche Materialbelastung. Ich würde das zumindest Fahrzeug achsweise gerade stellen und damit Achsverschränkungen vermeiden wenn es länger steht. Müsste man ja mit Keilen hinbekommen oder? Moin Eifelwolf, kannst Du Deinen "Stellplatz" nicht aufschütten? Kleines Betonmäuerchen als Umrandung, innen ein Splittbett und die Stellfläche z.B. mit Rasensteinen auslegen? Bei einem Kastenwagen oder einer Weissware in Monocoque-Bauweise hätte ich bei unebenem Grund weniger Befürchtungen, aber bei einem klassischen TI oder VI könnten sich evtl. die Verwindungen des Aufbaus auf die Möbel übertragen. zu longjohn: ... und du hättest Bedenken beim Reifenwechseln? Das darf aber meinem Womo nichts ausmachen, wenn für 2 Minuten eine "Ecke" etwas höher steht! Was ist da bei manchen Abzweigern auf der Straße los - eine Straße kommt mit Steigung in einem spitzen Winkel auf eine ebene Straße - da ist das noch viel extremer - da steht dein Womo für kurze Zeit nur auf dem rechten Vorderrad und auf dem linken Hinterrad! Ich glaube das halten unsere Fahrzeuge schon aus - dauernd so stehen - da könnte sich wahrscheinlich schon was tun! Hallo, wir haben auch nur einen Wiesenplatz gehabt. Haben dann der Einfachheit halber erstmal einfach eine Spur mit Rasengittersteinen in die Wiese gelegt und schon stand das Mobil gut da :ja: Später haben wir uns noch ein Dach über der Spur konstruiert. Erfüllt alles voll seinen Zweck und wurde mit einfachen Mitteln erreicht. Gruß Gabi Danke für die bisherigen Antworten :). So „extrem“ wie bei einem Reifenwechsel stellt sich die Lage für mein WoMo nicht dar. Es steht auf einer Wiese mit Gefälle, im rechten Winkel zum Gefälle. Anders herum ausgedrückt: Die Fahrerseite ist komplett tiefer als die Beifahrerseite. Die Räder auf einer Seite haben zueinander aber nur marginalen Unterschied – die Wiese ist halt nicht topfeben, aber längst nicht hügelig. Ist auch keine zertrampelte :sleepingcow: -Weide :wink: . Als junger Mensch war ich im Geländewagentrial und Flugzeugbau tätig, kenne also Torsionskräfte recht gut. Beim Geländewagen (damals waren es noch tatsächlich welche mit massivem Leiterrahmen und aufgesetztem Aufbau) war der Fahrzustand auf 2 Rädern im haarigen Gelände durchaus normal. Da traten beim Springen oder sonstigen Übungen noch wesentlich höhere Kräfte auf (für die Älteren unter uns: Erinnert Euch an den Film „Hatari!“). Dafür ist aber ein Geländewagen konstruiert. Er leidet, aber klaglos :mrgreen: . Meinem WoMo würde ich so etwas natürlich nicht antun, dafür wurde es auch nicht angeschafft. Da denke ich eher an die geringe, aber permanente Spannung durch das Schrägstehen, die an einem schrägstehenden Torsionskasten namens „WoMo“ vielleicht tatsächlich einmal Spannungsrisse o. ä. entstehen lassen könnten (Konjunktiv!). Dann, so bin ich mir sicher, müsste das Forum aber darüber berichten können, weil es eben betreffende Schäden schon gab. Ich werde nicht der erste langfristige Wiesenparker dieses Forums sein 8) .
Ursprünglich war an dieser Stelle ein Carport für das WoMo vorgesehen. Nach den ersten Planungen stellte sich heraus, was für ein Monstrum à la Luftschiffhalle dies werden wird, insbesondere aufgrund der notwendigen Höhe. Optisch für den Garten ein ziemliches Fiasko. Da in der Eifel die Landwirtschaft langsam aber sicher daniedergeht, fand sich schnell eine Scheune, die eine neue Daseinsberechtigung suchte, als Winterquartier. Wenn das WoMo in kurzfristigem Gebrauch ist, steht es auf einer ebenen gepflasterten Fläche vor dem Haus. Wird es im Sommer > 3 Wochen nicht benötigt, rückt es auf besagte Wiesenfläche im Garten aus, damit man sich die Herumlauferei ums WoMo spart. Eine Einebnung einer Teilfläche und weitgehende naturschonende Flächenbefestigung wären der bereits angedachte Kompromiss. Wenn aber Verwindungsschäden am WoMo grundsätzlich ausgeschlossen werden können, brauche ich diesen Eingriff in die Natur auch nicht vorzunehmen – was ich schön fände :) . Lieber Eifelwolf, wie immer bei solchen Situationen plädiere ich für ein Foto der Situation, aufgenommen mit waagerecht ausgerichteter Kamera - so dass sich die Hilfswilligen hier im wahrsten Sinne ein " Bild machen können " Du könntest ja auch zwei solche flat-jacks kaufen und es ausrichten. --> Link So teuer finde ich die gar nicht und ersparen die Auffahrtskeile :ja: sofern die 12 cm die diese kissen schaffen genügen
Euer Wunsch.... :mrgreen: . Die Fotos mit der Front- und Heckansicht habe ich tatsächlich in Abstimmung mit der Wasserwaage gemacht. Da passiert nichts mit den Möbeln..... außer das die Federung einseitig belastet wird. Aber, an der ,,schiefen Ebene,, kann man doch was machen. (Spaten, Schotter usw.) LongJohn Hallo; Auf meine Aussage, dass man am 230er den 5. Gang rep. kann wenn man das Womo vorn links hochhebt und das Rad abnimmt sagte ein großer Meister dieses Forums: Wohnmobile darf man nicht einseitig hochheben....... PS: fahr mal diverse Serpentinenstrassen, wo z. B ein Rad fast den Bodenkontakt verliert: dann hast du Verwindungen im Auto!! und ich immer Ärger mit meiner Frau... mfG KH Hallo! Bei kurzzeitigem Stillstand wird wohl nichts gravierendes passieren. Aber 3-4-5-6 Wochen sind schnell um....Da vertut man sich.Ob wirklich was passiert kann wohl niemand mit Bestimmtheit sagen. Aber mir wäre nach mehr wie 3-4 Wochen unwohl dabei. Kannst Du das Fahrzeug nicht längs (also mit der Schnauze nach oben oder unten) auf die Wiese stellen? Das dürfte,auch für Fahrzeug-und Aufbaubatterie,bestimmt besser sein. Außerdem läuft dann Regenwasser besser nach vorne oder hinten ab. Jetzt sammelt sich u.U. immer wieder nach einem Schauer Wasser an einer Dachseite. Gruß, René Zur Ursprungsfrage wage ich nichts beizutragen. Aber das sieht rel. ländlich aus. Hast keinen "Nachbarn" mit Trecker, der da 2x mit pasendem Aufsatz lang fährt und etwas Erdreich abträgt - zur Begradigung? Bei mir hier wäre das mit einer Kiste Bier erledigt - klärt zwar nicht die Frage, entschärft jedoch die Lage ;-) Gruß Manfred Danke für die Fotos. Ich würde was ändern.
Hallo Manfred, ja, das ist hier so ländlich, dass ich sogar selbst einen Trecker habe :) . Allerdings habe ich auch zwei Nachbarn mit jeweils einem Bagger :mrgreen: . Wobei das nicht ganz so einfach ist: Die Fläche war bis 2015 mit rd. 50jährigen Fichten aufgeforstet, wurde abgeholzt und mit einem Forstmulcher bis auf eine Tiefe von 10 - 20 cm bearbeitet. Darunter befindet sich also noch umfangreiches Wurzelwerk und alte Baumstümpfe. Anyway, jetzt steht das WoMo erst einmal 20 Meter weiter und damit auf einer geraden Fläche. Mache ich bei Aus- und Einfahren des WoMos halt erst einmal eine halbe Gartenrundfahrt... 8) Mir wäre bzgl. der Möbel unwohl. Der Möbelbau im Womo ist jetzt nicht so massiv und IMHO nur für die Waagerechte ausgelegt. Mich würde nicht wundern, wenn sich auf die Dauer etwas verziehen würde. Oder daß Verbindungen in eine Richtung gedehnt werden und damit loser sind. Man hört ja so schon genug von Geräuschen vom Innenausbau bei der Fahrt (sowohl im Forum als auch während der Fahrt :-(). RK Ich denke nicht, dass sich der Aufbau so sehr verzieht, die Kabine ist recht steif durch die Rückwand und dem Fahrerhaus, damit sind die Bezugswände ja zueinander weiterhin im Lot. Die Möbelmodule sind relativ klein und leicht im Vergleich zur Gesamtstruktur, da sollte sich nichts verziehen. Natürlich gibts da trotzdem die Belastung der Verbindungen durch das Gewicht der Möbel und deren Inhalt. Wenn die Scharniere schräg stehen werden sie natürlich etwas anders belastet als bei senkrechtem Aufstellen. Insgesamt ist das alles aber vernachlässigbar im Vergleich zu den dynamischen Belastungen der Verbindungen während der Fahrt. Wenn sich etwas lockert, dann durch die Fahrbahnunebenheiten und Beschleunigungen im beladenen Zustand, da treten ganz andere Kräfte auf. Am besten wäre es deshalb natürlich die Möbel vor dem Urlaub auszubauen und nach Rückkehr wieder zu montieren ;-) Das ist umweltfreundlicher, führt zur Reduktion des Verbrauchs und des Gesamtgewichts des Fahrzeugs. ;-) ... oder alle Woche das Fahrzeug umdrehen. ... und viel reisen ;D hmmm - zum eingangs erwähnten wohnwagen - wie soll es da die kiste verziehen wenn der nur eine achse und ein bugrad - also 3punkt auflage hat? die ausführungen zur torsion an rahmen sind interessant und auch sehr wichtig, das hat mich beim eigenbau länger beschäftigt. und wenn ich mich als selbstbauer damit auseinandersetze sollten das die industriellen hersteller doch auch machen - würde ich mal annehmen. jedenfalls weis ich dass es beim durchfahren von kehren etc massive torsion sehe. und die wird bei mir durch elastische querträger zwischen rahmen und kabine ausgeglichen. und die ist wesentlich mehr als ich beim schiefparken im gelände sehe. und dynamik ist beim schiefparken auch keine drin. warum da schiefparken zu schäden führen soll kann ich nicht nachvollziehen. die belastungen durch die ladung sind da mMn wesentlich höher
Jedes senkrechte Element (Außenwand, Schrankwand, Türstock...) wird dann auch durch eine seitliche Kraft belastet. Die ist zwar sicher viel schwächer als die dynamischen Kräfte während der Fahrt. Dafür wirkt sie nicht nur wenige Sekunden sondern über Wochen ein. Bei den üblichen Leichtbauten könnte das zu einem leichten Verzug führen. Und der wirkt sich z.B. bei Türen und Schubladen schnell mal aus. Nicht unbedingt an den Ecken, wo sich die Teile gut gegenseitig abstützen, aber dazwischen ? RK :mrgreen: Da fällt mir nur noch ein, mit Photoshop das WoMo begradigen oder zur Entlastung der Möbel über Kopf parken - macht man bei der Wirbelsäule ja auch. Man könnte auch den Inneraum bei längerer Standzeit ausschäumen. ;-) Ihr seht schon wohin das führt... Mach Dir keine Gedanken, vom Parken gehen die Möbel am wenigsten kaputt, eher vom Benutzen und während der Fahrt. selbst bei 10° schrägstellung ist der seitliche vektor mMn minimal - und 10° schiefstehen muss man erstmal schaffen ;) den metallteilen wird die dauer egal sein. bei den meisten kunststoffen wird man auch nicht so lange parken dass kriechen einsetzen kann sperrholz - da werden wohl die temperaturen, feuchtigkeit und dauerbeladung wesentlciher sein. aber wie gesagt - mM als selbstbauer der die sache anders angegangen ist. Bei der Schräglage könnte man auch einfach die Keile unterstellen, schon steht die Bude wieder gerade.. Macht man am Stellplatz doch auch so. ![]() Das Fahrzeug verwindet sich während der Fahrt ständig.... ich glaub es liegt an der Gravitation... :? ![]() Gruss Flatus .
Das sag ich auch immer meiner Frau, wenn sie meint, mich wieder auf die Waage stellen zu müssen ;-) Das Ergebnis, nicht zuletzt beruhend auf den hier geposteten Statements, möchte ich Euch nicht vorenthalten :) : alt: neu: so würde ich meines auch gerne stellen! :cry: Gut!
Danke! Woran scheitert es bei Dir? Wo ein Wille, ist doch ein Weg... :ja: Eifelwolf, .... bist ein Angeber! ;-) => gut gemacht, schön! :!: Neue Frage: "auf meinem Womo bleibt das Regenwasser stehen, was soll ich tun?" :-) :-) :-) Moin moin, nun fehlt nur noch Bauabschnitt 2, das Dach ! Schöne Grüße, Kajakus.
Das war sicherlich nicht meine Intention :wink: .
Danke :) !
Die Gerade beseitigen, WoMo schief stellen :mrgreen: !
Der 2. Bauabschnitt war eigentlich schon in Planung mit dem 1. Bauabschnitt. Allerdings ist ein so hochbeinig stehendes Dach optisch (für mich) eine Katastrophe. Würde wie eine Luftschiffhalle ohne Wände aussehen, und das in fast "freier Natur". Eine befreundete Architektin hatte alternativ wunderbare Ideen: Wände teilweise aus Bruchsteinen, teilweise hoch- und dichtwachsende Grünpflanzen. Quasi ein Versuch, das Carport in die Umgebung "einzubinden". Nach erster, grober Kostenschätzung ( :( ) habe ich dann beschlossen, zunächst das WoMo nur in seiner puren "Herstellungsart" auf dem Stellplatz zu deponieren. Die Anschaffung des WoMos mit allem Drum und Dran dieses Jahr hat erst einmal genug Finanzen beansprucht. |
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