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Bodenplatte durch, was nun? Elnagh Big Marlin


Tschnabel am 28 Jun 2017 19:45:04

Guten Tag,

als wäre der entdeckte Wasserschaden (siehe anderer Thread) nicht schon genug, stellte ich heute noch etwas, meiner Meinung nach viel schlimmeres fest.

Das die Bodenplatte wenn man von unten dagegen drückt auf einer fläche von ca 5x5cm etwas nachgibt wusste ich. Man riet mir dann von unten mal Sikaflex ran und Unterbodenschutz und dann würde das schon halten.
Bin der Sache dann nun heute mal von oben nach gegangen und was mich dann erwartete war das....


Wie man vll erkennen kann, trennen mich hinten im Eck jetzt vll noch 1mm dann kann man auf den Boden schauen.

Ist sowas überhaupt noch selbst zu reparieren oder ist der Wagen (Fiat Ducato 230, Bj 2003, 98.000km, Elnagh Big Marlin aufbau, 20.000€ dafür gezahlt :cry: ) quasi schrottreif?

Weiter hinten wird die Patte sowohl von oben, als auch von unten wieder richtig fest und hart.

Danke und Grüße!

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Tschnabel am 28 Jun 2017 20:05:19

Achja, vor lauter Aufregung ganz vergessen zu schreiben...

Das Holz in der seitlichen Garage ist pfurztrocken aber zerbröselt einfach so...

Beefeater57 am 28 Jun 2017 20:30:35

Da solltest Du Dich nhier im Forum an den User Turbo Kurtla wenden,einen besseren Fachmann findest Du schwerlich.So was ist zu reparieren,er wird Dir sagen wie.

Bernd

Anzeige vom Forum


midre am 28 Jun 2017 20:34:02

Hallo,
Keine Bange! Das ist reparierbar!

Ich habe gerade einen ähnlichen Wasserschaden repariert. (Bei mir lief Wasser an einer Ecke rein. Es hat auch die Ecke des Bodens zerstört.)

Ich habe einfach mit einem Multitool das Holz rausgeschnitten, bis es wieder gut war. Dann habe ich neues Holz mit Caravankleber eingeklebt und verschraubt (auch mit Winkeln und Lochplatten). Ich habe insgesamt mehr Holz verbaut, als ich rausgeschnitten habe, da ich sicher sein wollte, dass alles wieder stabil ist.

Zum Schluss habe ich zur Verstärkung noch Hölzer von unten festgeschraubt. Weiß nicht, was die Fachleute im Forum zu der Methode sagen, aber es scheint zu funktionieren.

Viele Grüße und viel Kraft für die Renovierung!
Micha

Tschnabel am 28 Jun 2017 20:55:33

Also was mir etwas Angst machte/macht, ich war wegen etwas anderem in einer WoMo Werkstatt. Dann hatte ich eben die Platten von unten gezeigt, er sagte mir dann, dabei wusste er noch nichts von dem Ausmaß, welches man jetzt von oben sieht:

-dass man so etwas nicht mehr reparieren kann; sowas würde keine Werkstatt machen
-wenn müsste man den ganzen Aufbau abnehmen und komplett neue Platten einbauen (kosten schätzte er so zw 8.000 - 10.000€)
-TÜV würde man mit einer nassen oder reparierten Platte eh nie bekommen

deswegen bin ich gerade etwas verwirrt, aber dank eurer Darstellungen doch wieder etwas beruhigter....

Was für Holz nimmt man für so eine Reparatur?
Als Kleber Sikaflex?

Kajakus am 28 Jun 2017 21:09:17

Hallo Tschnabel,
ob,und wie Dein Schaden repariert werden kann, kann nach Ansicht von einem Bild sicher niemand ernsthaft darstellen.
Du solltest erst einmal einen größeren Bereich begutachten und dokumentieren.
Schöne Grüße,
Kajakus.

Robert-1 am 28 Jun 2017 21:17:00

Hallo,

habe das gleiche an meinem ELNAGH King BJ 96 hinter mir oder bin noch drüber.
Ca 50 cm in der Tiefe und auf die ganze breite herausgeschnitten und neu Gemacht.
Die Heckwand noch ca 40 cm hoch auch neu gemacht.
Das Alublech war im unteren Bereich auch ganz weg, hab ne komplett neue Glatt Blech Plate drauf geklebt.

Ach ja hatte beim letzten TÜV hinten sogar ein loch im Boden, hatte ihn nicht Interessiert.

Gruß Robert

turbokurtla am 29 Jun 2017 07:39:13

midre hat geschrieben:Ich habe einfach mit einem Multitool das Holz rausgeschnitten, bis es wieder gut war. Dann habe ich neues Holz mit Caravankleber eingeklebt und verschraubt (auch mit Winkeln und Lochplatten). Ich habe insgesamt mehr Holz verbaut, als ich rausgeschnitten habe, da ich sicher sein wollte, dass alles wieder stabil ist.

Genau so.

Und natürlich die Undichtheit suchen und neu abdichten. Man sieht auf dem Bild die schwarzen Flecken seitlich an der Wand,
da kam das Wasser runter, und da wird's auch verfault sein.
Die Ratschläge der Werkstatt sind alle Quatsch. Keine Ahnung diese sogenannten Fachleute.
Wenns in der Garage faul und trocken ist gibt's nur eine Erklärung. Da war mal ein Wasserschaden.
Ob der wieder dicht ist muss man untersuchen.
Gruß Kurt

Tschnabel am 29 Jun 2017 07:51:20

Danke für die Antworten, dann habe ich ja schon wiedet etwas Hoffnung...
Was nehme ich da am besten als Kleber? Sikaflex? Und welches Holz muss ich im Baumarkt kaufen?

Achja noch eine Frage, wäre es gefährlich mit Familie in dem Zustand noch ca. 600km mit dem Womo zu fahren?
Da mir der "Fach"Händler sagte die Platte würde den kompletten Aufbau tragen?

turbokurtla am 29 Jun 2017 14:18:05

Leg ne Platte in den Einstiegsbereich und fahr damit.
Nach dem Urlaub zerlegen und gscheit machen.
Caravankleber, nichts anderes.
Gruß Kurt

Tschnabel am 29 Jun 2017 16:02:00

Ist nicht der Einstiegsbereich, das ist quasi die "Garage" hinten links.

Meinst du den hier?

Amazon Link

Und quasi nochmal zusammengefasst:

1. Altes Holz soweit rausschneiden, bis wieder festes Holz kommt,
2. Siebdruckplatte in der entsprechenden Größe kaufen,
3. Die Aussenseiten mit dem Caravankleber bestreichen
4. Zusätzlich mit Lochplatten fixieren - Hier die Frage nur von oben oder auch von unten?
5. Anschließend von unten die entstandenen Fugen abdichten und speziellen atmungsaktiven Unterbodenschutz auftragen?

Soweit richtig?

Grüße

Kajakus am 29 Jun 2017 17:20:52

Moin moin zusammen,
was bin ich blos blöd, ich schaue erst nach der Aufgabe, suche dann den dafür passenden Werkstoff zum Dichten/Kleben aus. Das macht natürlich Mühe.
Der große Meister empfielt Caravankleber für Alles, und fertig.
Mich kann er damit leider nicht überzeugen.
Schöne Grüße,
Kajakus.

turbokurtla am 29 Jun 2017 17:28:38

Kajakus hat geschrieben:Der große Meister empfielt Caravankleber für Alles, und fertig.
Mich kann er damit leider nicht überzeugen.

Dann hast du damit noch nie gearbeitet.

turbokurtla am 29 Jun 2017 17:30:45

Tschnabel hat geschrieben:Meinst du den hier?

Nein.
Caravankleber 145/31 HV von Ruderer.
Ist nur schwer zu bekommen.

Und nimm nur keine Siebdruckplatten, da hält kein Kleber dran.
Normales unbehandeltes Fichtenholz.
Gruß Kurt

Tschnabel am 29 Jun 2017 19:47:33

Aber vom Prinzip her ist mein Reparaturansatz richtig oder falsch? Wie soll ich dann das Fichtenholz noch behandeln damit nicht wieder Wasser eindringt?

Also sowas quasi
--> Link

Oder ehr sowas

--> Link

Aber damit bekomm ich ja keine Fläche hin :roll:

Weil ansonsten finde ich nur schmale Bretter aus Fichte :?:

Tschnabel am 29 Jun 2017 20:15:45

Und sorry das ich so oft und vll doof frag, aber ist mein erstes mal, dass ich sowas mache deswegen wäre mir ne ganz genaue Anleitung halt recht :oops:

turbokurtla am 30 Jun 2017 06:58:13

Tschnabel hat geschrieben: Wie soll ich dann das Fichtenholz noch behandeln damit nicht wieder Wasser eindringt?

Überhaupt nicht.
Wenn wieder Wasser reinkommt, kannst die Kiste eh wegschmeißen.

Ja, solche Hölzer/Platten passen schon. Kommt immer auf die benötigte Stärke an,
die wirst aber erst wissen wennst die Wände entkernt hast.
Schau mal unter "Wasserschaden Hobby 535" von mir. Da findest eine genaue Anleitung.
Gruß Kurt

Tschnabel am 30 Jun 2017 09:48:57

Also ich soll als Bodenplatte, welche direkt an der Fahrzeugunterseite mit Spritzwasser und Dreck etc. in Berührung kommt einfach unbehandeltes Holz nehmen :eek:

Und wieso kann ich die Kiste jetzt auf einmal doch wegwerfen?
Also nach meinen bisherigen Erkentnissen kam das Wasser nicht von oben, da keine Wandplatte betroffen ist, sondern von unten bzw. durch die fehlende Tropfkante und dann durch den Schlitz an der Heckstoßstange...

PS: Der Caravankleber von Ruderer ist wieder frei erhältlich! Aber das stimmt doch, so wie in dem Video, dass ich dann die Klebeflächen rund um das Holz etwas mit Wasser besprühen muss?

midre am 30 Jun 2017 12:17:55

Meine Bodenplatte (original) besteht aus 6mm Sperrholz. Nach dem ich sie rausgeschitten hatte, habe ich eine mit Sprühlack lackierte neue Platte aus Sperrholz eingesetzt. (Ich meine bei Kurt mal gelesen zu haben, dass das schlechteste, was man seiner Bodenplatte antun kann ist, sie "wasserdicht" zu machen.

Kajakus am 30 Jun 2017 14:52:49

Moin moin zusammen,
ob ich mit Ruderer Caravankleber, Vosschemie, Teroson,Würth, Sikaflex oder von noch mindestens 10 anderen Anbietern den 1K Pu -Kleber nehme, ist eigentlich egal.
Es handelt sich um Kleber,der mit der Luftfeuchtigkeit zu dem elastischem Kleber vernetzt, mit dem sehr gut gearbeitet werden kann.
Um gute Kleberesultate zu erzielen, ist es unumgänglich,den passenden Kleber auszusuchen und sich recht genau an die Gebrauchsanweisung zu halten.
Zaubern kann der PU-Kleber nicht auf ungeeigneten Untergründen .Deshalb geht auch nicht jede Verklebung damit.
Da ich sehr viel mit diesen Klebstoffen arbeite, habe ich auch in diesem Forum zu diesem Thema schon einiges geschrieben.
Als Ersatz für einen zerstörten Holzboden eignet sich wasserfest verleimtes Sperrholz "aus dem Bootsbau" sehr gut. Auch die Phenolharzverleimten Siebdruckplatten kann man einwandfrei mit PU Kleben.
Dabei ist aber dringlich angeraten, die nötigen Primer im exakten Zeitplan anzuwenden. Die dünnflüssigen Primer (sind auch Kleber) dringen in die feinsten Poren und bilden dann eine Haftbrücke zu den pastösen Klebern.
Extra Wasser zur schnelleren Vernetzung braucht man nur bei Luftfeuchtigkeitswerten weit unter 50%, und dann auch nur NACH dem Kleberauftrag. Es ist ja kein 1-K Bauschaum.
Den guten Erfolg, den man mit diesen Klebern erreichen kann, bekommt man nur durch ordentliche Vorbereitung der Klebeflächen, auch wenn selbst einige Vertreter behaupten, "Klebt immer und überall"
man sollte sich darauf nicht verlassen.
Viel Spaß bei der Arbeit, und gutes Gelingen wünscht
Kajakus.

turbokurtla am 01 Jul 2017 13:51:54

Tschnabel hat geschrieben:Und wieso kann ich die Kiste jetzt auf einmal doch wegwerfen?

Wenn wieder Wasser reinkommt, hab ich geschrieben.
Und das kommt rein wenn du den Wassereintritt von irgendwo oberhalb nicht abdichtest.

Mit deiner Meinung Spritzwasser oder Tropfkante bist du auf dem Holzweg, das seh ich deutlich an den Bildern.
Wenn man den Ruderer mit Wasser anspritzt bindet er deutlich schneller ab, steht aber in der Anleitung. Das sollte man nur tun wenn man genau weiß was man tut.
Ansonsten lies erst mal meinen Fred und fang mit dem Entkernen an, bevor du hier nur Fragens stellst.
Vieles steht da drin geschrieben oder ergibt sich bei der Arbeit.
Gruß Kurt

turbokurtla am 01 Jul 2017 13:54:37


Tschnabel am 01 Jul 2017 20:05:25

Danke Kurt,

ja ist mir schon klar aber hatte halt versucht vorher mal abzuschätzen was evtl. auf mich zu kommt.

In dem Berichht hab ich schon gelesen, nur sieht mir das alles viel schlimmer aus wie bei mir und dachte mir vll muss ich nicht die komplette Rückwand auseinander nehmen :cry:

Aber woran meinst du das zu sehen? Oberhalb ist ja nichts nass oder porös oder sonst was?

Könnte das durch diese Kanten kommen?



Die sind ja schon recht porös, soll ich die dann einfach mal wie ich das unten gemacht habe, da ja keine Tropfkante vorhanden ist siehe



gemachgt hab ich das ganze damit, ist auch UV stabil oder sollte man lieber was anderes nehmen?




PS: Hab heute die Platte geschenkt bekommen, kann ich die nehmen? Sieht zumindest so aus wie die original Platten wenn man die mal von unten anschaut



Und behandeln soll ich ja nicht, also ist das hier, was mir der Fachhandel mit gegeben hat für den allerwertesten?



Genauso wie das dann wohl genau das falsche war was da gemacht wurde?





So glaube das wars dann erstmal

Tschnabel am 01 Jul 2017 20:17:27

Mist, zu langsam gewesen...

Dann kann ich ja jetzt theoretisch wenn die ecke offen ist mal ordentlich mit dem Schlauch da hin spritzen und dann müsste ich ja eigtl sehen ob Wasser von oben reinkommt richtig? Oder ist das zu einfach gedacht?

schoefi am 01 Jul 2017 20:45:00

Ja, das kommt wahrscheinlich durch diese Leisten, vor allem durch die Waagrechten.
Die Dichtmasse (die haben so Bänder daruntergelegt) erhärtet im Lauf der Zeit, das Wasser sickert hinter die Leiste und an den Schrauben dann durch die Wand ins Holz. Außerdem haben sie die unteren seitlichen Aluleisten und die Stoßstange hinten einfach mit Klammern in die Wände geschossen ohne zusätzliche Abdichtung - das sind alles potenzielle Eintrittsmöglichkeiten. Die Dinger haben die Schäden quasi vom Werk aus schon eingebaut, nur sehen tut man sie erst im Alter.

Was du da gemacht hast ist Kosmetik und bringt nichts für die Dichtheit. Mach mal den Füller (das Blaue) runter - dahinter steht sicher das Wasser und alle Schraubenköpfe sind rostig. Eventuell kommt auch Wasser von oben bei der senkrechten Schiene, zwischen Alu und dem Gummiunterlegprofil oder sogar unterhalb (des völlig verhärteten) Unterlegprofils.

Meiner Meinung nach muss man das großflächig sanieren, alle seitlichen waagrechten Leisten runter, morsches Holz ersetzen und dann für eine wirksame Abdichtung sorgen (ich habe dafür alukaschiertes Butylband in Kombination mit Dekasil bei den Schrauben benutzt).

Kajakus am 01 Jul 2017 21:03:17

Moin moin Tschnabel,
wenn ein "Fachmann" Dir das Silikon zur Reparatur verkauft, sollte er seinen Job wechseln, zu den "Wahrsagern", die wissen auch Alles.
Schöne Grüße, und noch viel Spaß mit Deinem Fahrzeug wünscht Dir
Kajakus.

turbokurtla am 02 Jul 2017 09:41:14

Tschnabel hat geschrieben:ja ist mir schon klar aber hatte halt versucht vorher mal abzuschätzen was evtl. auf mich zu kommt.

In dem Berichht hab ich schon gelesen, nur sieht mir das alles viel schlimmer aus wie bei mir

Aber woran meinst du das zu sehen? Oberhalb ist ja nichts nass oder porös oder sonst was?

Könnte das durch diese Kanten kommen?


1. Das kannst du erst wenn alles offen ist
2. Mach die Wände auf und du wirst eines Besseren belehrt
3. u.a. an dem Foto mit dem entferntem PVC Belag, da sind oberhalb an den Wänden schwarze Flecken zu sehen,
da kommts Wasser her
4. Klar

Ansonsten hast du alles falsch gemacht. Silicon, Unterbodenschutz und unten alles dicht gemacht.
Auch außen das Silikon. Dekalin hab ich gesagt und ich weiß warum. Hab ich auch geschrieben.
Schoefi hat Recht, nur so.

Auch ich wünsch dir alles Gute
Kurt

Tschnabel am 02 Jul 2017 10:45:07

Ok, dann halt doch alles (wieder) aufreißen.....

Welches Dekalin dann verwenden?

Das hier --> Link

Oder das --> Link

Danke euch allen für die Geduld ;)

magicfranke am 02 Jul 2017 11:08:28

Die Aussage "nicht reparierbar" ist Quatsch... Ich habe an meinem Cristall auch einen Wasserschaden
über die ganze Seite. Ich lass das bei "Caravan Metropol" in Bautzen machen, die auf solche Sachen spezialisiert sind.
Kostet zwar eine Stange Geld, aber erstens bin ich handwerklich eine 0 und die geben auch noch 5 Jahre Garantie
auf Ihre Arbeit...

lg Hermann

schoefi am 02 Jul 2017 11:30:39

Das vom 2. Link (DEKASEAL 8936) ist das Richtige.
Es kann aber nicht wie z.B. Silikon verwendet werden sondern immer nur unterhalb einer Leiste oder zwischen Fensterrahmen und Wand.

Schraub mal die seitlichen Leisten mit dem blauen Füller runter, dann siehst du den Pfusch vom Werk. Mach dich aber darauf gefasst, dass die Arbeit ausarten kann und du untenrum komplett sanieren musst.

JoFoe am 02 Jul 2017 11:58:38

Moin,
da ich selber einen Elnagh mein eigen nennen konnte kann ich den Bericht von " schoefi " und " Kurt " nur bestätigen.
Das Wasser kommt bei dem Mobil Baujahr bzw . Alterungsbedingt durch sämtliche Anbauteile :eek: Gerade die Eckleiste die mit dem Dichtungsgummi unterlegt ist welches aushärtet und kleiner wird ist ein Garant für Wassereintritt. Vernünftig gemacht wirst du nicht mit dem kleinen Brettchen und ein wenig Sili. und UBS- Spray auskommen. Wie schoefi schon beschrieben hat nimm die blaue Kederleiste raus bei der waagerechten Leiste und du wirst sehen jede Schraube ist verrostet ! Und dieses drum - rum schmieren bringt da nix.
Desweiteren sind da meist diese tollen Fiamma - Dachluken verbaut ( 16 Schrauben von oben durch die Dachhaut :mrgreen: ) die auch gern undicht werden . Wenn du schon was machst dann richtig und alles. :ja:

Tschnabel am 10 Aug 2017 20:51:47

So, ich war mal wieder ein bisschen am WoMo am werklen und mir graut es immer mehr :(

Mit den rostigen Schraubenköpfen an den Leisten hattet ihr leider schonmal recht :(

Jetzt mal meine Frage, so wie es aussieht muss ich hinten irgendwie unter das GFK kommen, meine letzte Idee ist aber das GFK zu zerschneiden oder geschweige denn, innen den kompletten Ausbau rauszureisen.

Allerdings ist das Holz bis auf ca. höhe der Unterseite der Klappe morsch, zumindest vom gefühl her.



Wenn ich jetzt doch von aussen das GFK zerschneiden muss, wie bekomme ich das ganze wieder ordentlich hin?

Oder soll ich wie auf der rechten Seite dann statt GFK ne Alu Platte einsetzen?

Will halt gern mal wissen, wie ich das am Ende wieder zusammen bekomme bevor ich jetzt was auseinander reis...

Irgendwie fühl ich mich damit grad erschlagen und überfordert :cry: :cry:

Hier noch paar Bilder:



Hiernochmal die Innenansicht der Kante:

Mein Verständnis vom Aufbau ist so das der Breite nach eine Latte kommt, Richtung Front dann Styropor und Richtung Heck dann eine Alu Profil und dahinter das morsche Holz zur Außenwand hin, dahinter das GFK. Kann das so sein?


turbokurtla am 11 Aug 2017 07:24:23

Das kann man nur von innen machen,
denn da ists sowieso kaputt/faul.
Um nen Ausbau wirst du nicht herum kommen.
Gruß Kurt

gtom am 11 Aug 2017 08:07:15

Zum Glück hat er GFK... das lässt sich problemlos reparieren und auch in Teilbereichen instandsetzen...

Stellt sich die Frage ob man das wieder mit Holz aufbaut oder gleich Holzfrei macht...

lg Thomas

turbokurtla am 11 Aug 2017 10:18:09

... aber warum außen zerstören wenn man das innen eh machen muss weil kaputt ?
Wie soll man eine Wand von außen neu aufbauen wenn innen die Platten eh hinüber sind ?
Das hat mit Alu oder GFK erst mal gar nichts zu tun.

Tschnabel am 19 Aug 2017 21:40:46

So heute gings weiter an der Baustelle...

So siehts jetzt zum Boden hin aus, eine Fläche von ca 70x50 cm, hält sich meiner Meinung nach in Grenzen...



Und so die Ecke an der Wand hier eigtl nur 20 cm Latte in der Ecke



Im Urlaub werden dann die Materialien besorgt und dann gehts auf der einen Seite schon wieder ans zusammenbauen.

Eins - zwei Fragen kamen mir aber trotzdem noch dabei...

Der Aufbau ist quasi dreigeteilt, 3mm Platte unten, darauf die Latten/Styropor und wieder ne Deckplatte von oben.

Wie dichte ich am besten die Schlitze, welche an der Unterseite entstehen werden ab, wenn man die 3mm Unterbodenplatte von unten ansetzt?


Hatte mal an sowas wie Bitumen oder dieses 3M Hochleistungsdichtband gedacht? Vll hat Kurt ja wieder nen guten Tip :D


Etwas mehr Kopfzerbrechen bereitet mir die Heckwand, wo ich auf der kompletten breite unten das Holz erneuern muss, irgendwie komisch der aufbau...
Wie ich das sehe ist da einfach Schichtverleimtes Sperrholz in den Maßen 5,5cm x 3 cm über die komplette breite drin. Sollte man da an ne alternative denken oder genau das wieder rein?



Und zuguterletzt die liebe Leiste an der Seite... :evil:

Hier sieht man mal das Profil an der "Unterseite", also der Fahrzeugzugewandten Seite



Und hier dann das Fahrzeug



Wie soll ich da beim wieder anbringen vorgehen?

Die Originalschrauben kann ich nicht mehr verwenden, die original Löcher auch nicht, da stochert man irgendwie im leeren :lol: . Meine Idee war jetzt, die jetzt vorhanenden Löcher mit Dekalin zuzuspritzen, dann auf der Länge verteilt Dekalin, dann darauf dieses Butylband, hier die Frage normales Butylband oder Alubutylband, wenn ja warum? Interessiert mich einfach.
Auf das Butylband wieder Dekalin und dann die Leiste drauf, neue, längere Schrauben rein und nochmal alles mit Dekalin "versiegeln" und dann wieder das komische blaue Band rein. Sollte man das auch neu nehmen oder kann das alte rein?

Ich denke, dass wars bis dahin mal.

Danke und bis bald

Grüße

Tschnabel am 19 Aug 2017 21:53:55

Ach da war ja doch noch was :roll:

natürlich ist mir zu guter letzt noch ein Malheur passiert... Einmal schön ins GFK geschnitten :cry: :roll: Und ich sag noch 10 mal zu mir "Peter pass auf jetzt nicht zu tief...." :oops:

Wie reparier ich das am besten einfach zukitten mit Spachtel oder wie würdet ihr das machen?


gtom am 20 Aug 2017 07:13:16

Kitten würde ich da nichts... Um den Schnitt herum anschleifen und mit GFK und Polyesther laminieren, dann schleifen, den Spalt mit angedicktem Gelcoat füllen und ebenfalls verschleifen...

Die Heckstrebe kannst auch Holzfrei z.b. mit LiniRec 30mm oder Purenit 30mm machen, ist das Material was die Wohnmobilhersteller bei ihren holzfreien Aufbauten auch einsetzen...

Anleimungen an bestehende Isolierungen funktionieren sehr gut mit Knauf Brio- Klebstoff, der schäumt kräftig auf und verbindet auch grobe Schnittkanten und unebene Verbindungen...

lg Thomas

schoefi am 27 Aug 2017 21:17:33


Wie dichte ich am besten die Schlitze, welche an der Unterseite entstehen werden ab, wenn man die 3mm Unterbodenplatte von unten ansetzt?


Du solltest das mit einem PU-Kleber (zB. Caravankleber) der aufschäumt verkleben. Dieser dichtet die Schlitze dann sowieso ab. Darüber streichst du atmungsaktiven Unterbodenschutz (es gibt spezielle für Wohnmobile). Bitumen geht auch, aber das würde ich nicht großflächig anwenden, da du damit die Feuchtigkeit einsperrst.
Die Originalschrauben kann ich nicht mehr verwenden, die original Löcher auch nicht, da stochert man irgendwie im leeren :lol:


Weil das Holz unterhalb des GFK so wie an der Heckseite zu Torf geworden ist. Da solltest du auch neues Holz einbauen, da durch diese Holzleisten auch größere Schrauben gehen (auf deinen Fotos unter dem alten Dichtband), die das Gewicht der Wand tragen und diese mit der Bodenplatte verbinden. Wenn diese untere Holzleiste großflächig weggemorscht ist, bekommst du unter Umständen statische Probleme.

Meine Idee war jetzt, die jetzt vorhanenden Löcher mit Dekalin zuzuspritzen, dann auf der Länge verteilt Dekalin, dann darauf dieses Butylband, hier die Frage normales Butylband oder Alubutylband, wenn ja warum? Interessiert mich einfach.


Butylband auf Dekalin wird nicht funktionieren. Das Butylband gehört auf den sauberen und entfettenden Aufbau. Da wo die Schrauben reingedreht werden, habe ich auf der Unterseite der Aluleiste jeweils einen Klecks Dekalin hingespritzt. Ich habe Alubutylband genommen weil ich nur eine dichtende Seite brauchte.

Sollte man das auch neu nehmen oder kann das alte rein?


Auf jeden Fall neu, das nennt sich Leistenfüller und kostet ca. 50 Cent pro m.

Tschnabel am 11 Sep 2017 10:11:45

Hi schoefi,

danke nochmal für deinen Beitrag!

Also meinst du das Alubutylband reicht oder doch lieber das normale, dass man quasi zwei dichtende Seiten hat?

Zu der Sache mit dem Morschen Holz an der Seite muss ich sagen, mir ist das wirklich nur an den Löchern aufgefallen, wenn ich von aussen drücke und mir auch das Holz der kompletten länge nach anschaue, ist das noch richtig fest und stabil.
Denkst du nicht, dass ein versetzten der Löcher und alte Löcher mit Dekalin zumachen ausreichend ist?


Und wie hast du denn die Aluleiste bzw. GFK wand richtig ordentlich sauber bekommen um das neue Holz einzukleben?


Grüße und Danke!

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