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Hallo Jung und Mädels, vielleicht könnt Ihr mir raten. Ich kaufe eigentlich immer neu, weil es auf dem Lande zuverlässige Autos braucht und es keinen Bus zur Arbeit gibt. Deshalb wollte ich auch ein Wohnmobil "neu" kaufen. Nun hab ich aber auf meine Frau gehört, die meinte, dass an einem gebrauchten Womo schon alles dran ist und man so einiges sparen könnte. Außerdem sind ihr an den "Neuen" zu viele Plastikteile. Es wurde deshalb ein Frankia I 650 SD, Ez.: 08.03.2004, 77.000 km runter, grüne Plakette, Solaranlage, Flachbildschirm mit ausfahrbarer Schüssel, und einiges mehr. Der hat auch noch das breite Fahrgestell. Die Inspektionen sind durch Rechnungen nachgewiesen. Mit dem Wissen, das der Ducato II mit 2,8 Liter seine 300.000 km halten kann und nach einem Gespräch mit dem Werkstattmeister bei Frankia, der aufgrund der FIN des Womo mir mündlich eine gute Haltbarkeit voraus sagte, hab ich den Frankia für 30900 Euro gekauft. Auf der Nachhausefahrt leuchtete plötzlich die Ladekontrollleuchte der Lichtmaschine. Ein Nachbar, Kfz.-Mechaniker, diagnostizierte einen Kohlefehler an der Lichtmaschine oder etwas Ähnliches. Auf jeden Fall einen Schaden, der teuer werden könnte. Also brachte ich das Womo am nächsten Tag wieder zum Händler, auch wegen noch einiger anderer festgestellten kleiner Mängel.. Ich war recht ungehalten, da man ja für fast 31 tausend Euro, auch bei einem 13 Jahre alten Womo, ein heiles und zuverlässiges Kfz. verlangen kann. Ich sagte auch dem Verkäufer, dass ich das ein zweites Mal nicht mehr mit machen werde. Nun habe ich das Womo vor drei Wochen wieder bekommen und in die Garage gestellt. Man sagte mir, es wäre eine neue Lichtmaschine eingebaut worden. Einen Nachweis der neuen Lichtmaschine gab man mir nicht, da ich ja keine Rechnung bekäme und das Teil auf Garantie wäre. Bei einem Weiterverkauf des Womo könnte sich der Käufer darüber bei der Werkstatt informieren. Heute stellte ich nun fest, dass die Fahrzeugbatterie komplett leer ist. Noch nicht einmal Fremdstarten läßt sich das Womo. Auch eine Flüssigkeit tritt vorn im Motorraum aus. Also ein zweites Mal defekt. Nun reicht es mir. Was mache ich jetzt? Ich plane zwei Optionen oder hatte sie schon im Hinterkopf: Entweder kommt das Kfz in eine hier ansässige Fiatwerkstatt und es wird eine Vollinspektion durchgeführt, könnte 1000 - 3000 Euro kosten. Dafür hätte ich dann aber endlich ein heiles und haltbares Kfz. Oder. Ich gebe es dem Händler zurück und wende mich an einen kompetenten Rechtsanwalt, der mich berät. Eine Rechtsschutzversicherung habe ich ja. Da ich das Vertrauen in das Kfz. verloren und keine Lust habe, ständig damit rechnen zu müssen, irgendwo liegen zu bleiben, möchte ich damit keinen "Meter" mehr fahren. Wenn ich dann u.U. noch mal 10.000 Euro drauf lege, könnte man auch schon ein neues Womo erwerben, das eben nicht alles Mögliche Zubehör hat. Vielleicht sind unter Euch einige Juristen oder erfahrene Mobilisten, die mir raten können, was mehr Erfolg verspricht. Viele Grüße vom Rande des Harzes Olaf
So schafft man defiti ..... definitiv ein super Verhältnis zu seinem Händler. :top: Schließlich kann man erwarten das der Händler eine Glaskugel hat und schon vorher aufkommende Mängel beseitigt. Dein Händler ist doch seiner Verpflichtung nachgekommen und hat den/die Mangel(liste) abgearbeitet, was erwartest du denn noch? Und wer weiß welchen Verbraucher du eingeschaltet hattest, das die Fahrzeugbatterie tiefentladen und evtl. zerstört hat? Bitte berichte weiter ..... bin schon neugierig. Grüße Hallo Olav, Du bist typisch kein Gebrauchtwagenkäufer. Das Risiko für Defekte ist einfach größer als bei Neufahrzeugen. Ich habe das selbst schon erlebt. Aus diesen Grund gibt es bei mir schon lange keine Gerauchten mehr. Grüße Robert Hallo, auch wenn ein 13 Jahre altes Wohnmobil gut gepflegt ist, ist es alt!!! Ein 13 Jahre altes Auto ist bei uns unverkäuflich, das wird exportiert. Ich habe da gerade miterlebt. Frisch TÜV, keine Macken, alle Inspektionen, neue Reifen, kein Rost, dafür bekommt man dann 5.000 Euro, ein Mercedes ML 270 mit allen damals bestellbaren Extras, incl. beige Leder und AHK. Aber wenn man für den Preis, den man für ein neues Wohnmobil ausgeben muss oder will sich ein gebrauchtes kauft, ist das oft eine gute Entscheidung. Vor ein paar Wochen stand ein knapp 3 Jahre altes Wohnmobil bei meiner Werkstatt RSF im Ausstellungsraum. Alles perfekt am Mobil, auf der Rückwand großformatig ein Bild der Eigentümer jetzt auf großer Fahrt. Da ist sicherlich was gesundheitliches dazwischen gekommen und das Womo wurde verkauft. Schade für die, die sich auf schöne Reisen im Alter gefreut haben. Es war ein Carthago Liner de Luxe. So ein Womo ist dann wohl besser als neu, aber kein 13 Jahre altes Womo. Gruß Rudi ps. vielleicht muss man auch Schrauber sein, oder Oldtimer-Liebhaber, dann kann man auch gebraucht und alt kaufen. 31000 Euro für ein 13 Jahre altes Fahrzeug wären mir persönlich zu viel gewesen, (wenn es nicht grad irgendwas ganz Edles gewesen wäre). Der Ducato mag zwar noch viele Kilometer laufen, aber die älteren Baujahre waren doch schon ziemlich rostanfällig. Bei der geringen Kilometerleistung steht außerdem zu befürchten, dass noch niemand den Zahnriemen gewechselt hat. Der ist jetzt aber lange altersüberfällig... PS: und eine seriöse Werkstatt gibt auch bei Garantieteilen immer eine Rechnung mit. Da steht dann zwar "Einzelpreis 0,00 Euro" (weils ja nichts kostet) aber auch die neue Lichtmaschine kann ja mal innerhalb ihrer Garantiezeit kaputt gehen.
Genau so sehe ich das auch. Sind halt die Händlerpreise i.M. Ich persönlich kann jedem nur raten von privat zu kaufen. Wenns geht aus erster Hand und Top gepflegt. Natürlich sollte man sich da auskennen oder einen Fachmann dabei haben. Und ne gute Portion Menschenkenntnis schadet auch nicht wenn man den Verkäufer und sein Umfeld begutachtet. Gruß Kurt ...oder man kauft halt bei einem Händler mit guten Referenzen. Auskennen muss man sich aber trotzdem ein bisschen, damit schon mal das meiste vor der Übergabe abgearbeitet werden kann und man nicht für alles, was man vorher übersehen hat, jede Woche wieder zum Reparieren hin muss. Leider stehen die Wunschmobile nicht immer bei den seriösen Händlern... aber auch nicht unbedingt bei den seriösen Privatleuten. Und da hat man noch das Problem, dass der eben nicht haftet oder gewährleistet, wenn bei der Fahrt vom Hof der Motor unten rausfällt. Aber generell muss man schon konstatieren, dass man bei älteren Gebrauchten einfach mit Reparaturen rechnen muss. Jedoch lassen sich für das gesparte Geld auch eine Menge Reparaturen bezahlen. bis denn, Uwe Wir haben uns viele Womos angeschaut, auch auf Stellplätzen. Alle sind eng und dunkel, haben wenig Platz. Man kommt rein, vor einem die Sitzgruppe, daneben Kochniesche, dann Betten und hinter mir der Wasch- und Toilettentrakt. Ist wie ne Höhle. Der Frankia, wer es/ihn kennt, hat in der Mitte einen großen Raum, viel Licht und viel Platz. 8 Leute könnten da gemütlich sitzen: bei 6,30m Länge. Auch bei einem Alter von13 Jahren, kann man die Wohnutensilien gut austauschen - sind ja bei Heizung und Toilette bei fast allen Campern gleich. So lange er dicht ist, ist alles ok. Ein Ducato ist eigentlich recht robust und mit 77.000 km noch nicht verschlissen. In den 6 Wochen zwischen Kauf und Auslieferung hätte der Händler Zeit genug gehabt, das Kfz. ordentlich zu warten. TÜV hat er ja auch bekommen. Spätestens nach der ersten Reklamation mit der Lichtmaschine, hätte der Händler eine anständige Arbeit abliefern müssen. Das die Batterie leer ist, kann nur damit oder der Reparatur zu tun haben. Ich habe mit Sicherheit keinen Verbraucher an gelassen. Das macht niemand, wenn er das Womo länger abstellt. Da guckt jeder genau nach. Noch eine Bemerkung, vor Kosten von Wartungsarbeiten und Reparaturen habe ich keine Angst. Das muß ich einkalkulieren. Was defekt ist, wird vorsorglich ausgetauscht. Das mache ich schon immer. Die Reparatur meiner Triumpf Rocket III hat grade 5.700 Euro gekostet. Ist im Motorblock eine Schraube los gewesen. Nichts kaputt gegangen. Allein das Zerlegen des Motores kostet 3.000 Euronen. Dann noch Suche nach Spänen und Waschen der Teile. Wenn man son Ding fährt, muß man auch wissen, das es teuer werden kann. Nur, wenn das Womo aus der Werkstatt kommt, muß es für die nächste Zeit halten und zuverlässig sein und nicht nach 100 km schon wieder kaputt und defekt. Sonst versaut man sich den Spaß am Campen. Und wenn ich es wieder zum WoMo-Händler bringe, pfuscht wieder der selbe Laie daran rum und der nächste Ausfall ist vorprogrammiert. Moin, eine def. Lichtmaschine sorg ervtl. dafür das die Batterie leergelutscht wird . Dein Wohnmobil scheint ja mehr gestanden als gefahren zu sein . Von daher können die beiden Sachen in Zusammenhang stehen. Trotz der geringen Laufleistung kann die Batt . ja schon ein wenig Vorgeschädigt gewesen sein . Solange bei dem Händler und der Probefahrt alles bestens war konnte er doch davon ausgehen das alles Ok. ist. So wie du auch oder ? :eek: Mensch das sind doch beides Verschleißteile . Ärgerlich ja . Ist zwar ein schlechter Start aber wenn sonst alles passt ? :ja: :ja: Der Tröt is doch Comedy oder etwa nicht?
Ja hab ich auch schon gemacht. Hat sich im Nachhinein wirklich als die gute Entscheidung herausgestellt. :roll: Moin Olaf! Nüscht für ungut, aber 3 Mille für das Zerlegen eines Motorradmotors hat Dich nicht stutzig gemacht? Ohne "Ahnung" einfach mal für 31 Mille ein 13 Jahre altes Womo zu kaufen ist schon gelinde gesagt "sportlich". Kiekt Dir doch einfach die Lima mal an, ob sie aussieht wie eine Neue. Naja, wer sagt denn das da ein Laie dran rumgeschraubt hat? Dein Gefühl, Dein Frust? Evtl.hätte vorher hier fragen bzw. Jemanden mitnehmen, der Gebraucht kann, Deinen Blutdruck auf Normallevel gehalten. Sonnigen weiterhin. Uwe
Da hast du dir aber wenige Modelle angesehen.
DAS will ich sehen. Fotos bitte.
Mann, Mann. Du lässt auch nichts aus um eine Vertrauensbasis überhaupt zuzulassen. Am besten du baust dir dein eigenes Wohnmobil, aber vom Baumpflanzen, über Stahlhochofen bis Erdölbohren. Da weisst du dann wenigstens was du hast. :roll: Als bekennender Gebrauchtkäufer der gerade erst vor einem 3/4-Jahr wieder mal zugeschlagen hat , kann ich die Aussagen zu älteren Gebrauchtfahrzeugen nicht nachvollziehen. Ich kaufte zuletzt für 49Tsd einen 15 Jahre jungen Phoenix A7700GS mit Vollausstattung. Das Fahrzeug war in einem Top Zustand und ich war einmal beim Händler wegen eines Problems mit der Rückfahrvideo-Anlage und der Starter-Batterie. Ansonsten war da Nichts ! Und im Vergleich mit so manchem Neufahrzeug verlieren die aktuellen Produkte aber reichlich an Boden. Zuletzt war ich in in diversen LMC und Dethleffs-Fahrzeugen zum anschauen und war zum Teil wirklich erschüttert was dem geneigten Käufer da zugemutet werden soll. (immer verglichen mit meinem Phoenix). Also merke auf , nicht jedes Gebrauchtfahrzeug ist eine Ruine , und nicht jedes Neufahrzeug ist wirklich Spitzenklasse. :D Gruss Jan
Das ist schon eine merkwürdige Ansicht. Was sind so ein paar Sachen, die man noch nachträglich haben möchte, gegen soviel Ärger und Sorgen und potentielle Reparaturen (die ja offensichtlich schon einkalkuliert wurden)? Wir haben auch unser erstes Mobil gebraucht gekauft, dachten auch, alles super. Wir haben es zwei Jahre gehabt, und da kam so einiges an Reparaturen, wenn ich das zusammenrechne, hätte ich gleich ein neues kaufen können - gut, da wäre kein Fernseher drin gewesen und so ein paar Kleinigkeiten, die man problemlos und preiswert nachrüsten kann, dann aber eben alles neu hat. Unser Mobil ist sehr hell innen und lichtdurchflutet, hat viel Platz (was wir auch brauchen wegen unseres großen Hundes) und wir sind seit zwei Jahren mehr als zufrieden. Plastikteile? Was soll das sein? Klar wird heute überall Kunststoff verbaut, schon wegen des Gewichts, ist doch auch richtig. Nun habt ihr eure Erfahrungen gemacht und werdet eure Entscheidung vielleicht doch noch überdenken. Wünsche euch für den nächsten Kauf (oder die Reparaturen) viel Glück! 1. Die Triumph hat keine eigene Zylinderlaufbahn, der Motor muß ausgebaut und geteilt, also komplett zerlegt werden. Deshalb so teuer. Das weiß ich aber schon vor dem Kauf. Bei einem Rolls-Royce kostet ja auch ne einfache Inspektion mindestens 5000 €. 2. In den Motorraum nach der Lima gucken? Das Frankia hat vorn nur eine kleine Motorhaube, durch das man kaum etwas sehen kann. Ist eher ein kleines Loch. Ich weiß gar nicht und beeindruckt mich, wie die Monteure da an die Mechanik kommen. 3. Wenn ich das WoMo defekt zum Händler bringe, erwarte ich als Laie, dass das Fahrzeug in einer Fachwerkstatt, also bei Fiat, fachmännisch repariert wird. Gerade bei einem umfangreichen Gebiet wie der Elektrik, halte ich einen Fachmann für erforderlich. Ich habe das Gefühl, hier macht es der Verkäufer selber oder der Gärtner oder der Tischler. Da wird nur irgendwo an den Kabel rum gerackelt, bis es passt, ein Tritt ans Lampengehäuse und die Lampe geht wieder - bis zum nächsten Mal. Bei den vielen Motorenmarken, VW, Fiat, Renault, Citroen, Mercedes, Ford......., kann der Monteur nicht alles richtig machen. Wer viel macht, macht nichts - hat man mir mal vorgeworfen, weil ich beruflich für verschiedene Gebiete verantwortlich war und ständig etwas anderes machen mußte.
Was bedeutet bitte keine eigene Zylinderlaufbahn? Was hat er dann? Das interessiert mich jetzt schon bissl. Vor allem was das mit dem Ausbau zu tun hat. Einfache Inspektion bei einem Rolls Royce 5000 Euro? Sagt wer? Hab zwar gerade keinen aber ich verwette meinen Arsch das diese Summe ziemlicher Blödsinn ist. Und ist dir mal in den Sinn gekommen das die Monteure von UNTEN die Lima gewechselt haben könnten? So beeindruckend ist das unter Umständen gar nicht. Ich kaufe eigentlich "gebraucht" nie von privat. Beim Händler hab ich ja die Garantie. Hier habe ich mich ja auch auf den Händler verlassen. Nur man bindet sich beim Händler viel Zeit ans Bein. Wenn es klemmt: (Wenn das nicht nervig ist) Ich rufe den Händler an: WoMo defekt. Der sagt: Rufen Sie die Garantie an, die soll entscheiden, wohin mit dem WoMo. Ich: Wieso Garantie, hab ich gestern erst von Ihnen geholt. Das müssen Sie richten. Er: Bringen Sie es vorbei. Ich: Wieso ich bringen? Ich kann nichts dafür, dass es kaputt ist. Sie müssen es holen. Er: Nee, wir holen es nicht. Warum muß ich, als Geschädigter das Fahrzeug bringen? Wenn eines meiner Kräder defekt ist, kommt der Händler kostenlos mit dem Werkstattwagen. Neulich, bei der Goldwing, 100 km aus Uslar. Das ist Service. Also, mit dem defekten WoMo 50 km und 40 Minuten zum Händler. Die Bange unterwegs: hoffentlich hält es. Liegenbleiben auf der Stadtautobahn - und man ist im Verkehrsfunk des NDR. Dann: wie nach Hause kommen? Es muß mich jemand fahren. Tagsüber arbeiten alle. Also warten und Leute bitten und beknien, damit sie mich holen. Dann irgendwann das WoMo holen. 5 km zu Fuß zum Bahnhof, 40 Minuten für 9 Euronen mit dem Zug in die Stadt, dann 40 Minuten mit der Staßenbahn an den Stadtrand. 20 Minuten zu Fuß zum Händler und wieder 40 Minuten nach Hause. Einmal oder zweimal kann man das wohl machen. Aber, wenn es öfters ist, ist es recht nervig. Oh man, klar das der Händler das Mopped holt. Das erklärt die 5000 Euro für die Motorreparatur. :mrgreen: Wieso sollte eine Inspektion zwischen 1000 und 3000 € kosten? Wann war denn die letzte Inspektion? Es sollte doch ein Serviceheft geben, oder war keines dabei? Mal eben eine neue Batterie selbst zu kaufen und einzubauen sollte doch kein Problem sein, irgendwann ist so ne Batterie einfach am Ende! Bei meinem vorigen Motorrad bin ich vor Jahren im Urlaub am Gardasee den ganzen Tag unterwegs gewesen, haben den See einmal komplett umrundet, mit Fotopausen und allem was dazu gehört... Naja, fast, bis auf die letzten 20 Km zum Campingplatz zurück... Wollte noch eben tanken, da ging die Maschine aus und ließ sich nicht mal durch Überbrücken starten: die Batterie war einfach tot, von jetzt auf gleich! Habe dann das Motorrad für die letzten 2 Tage eben auf dem Anhänger stehenlassen, es war in der näheren Umgebung keine passende Batterie aufzutreiben... Und wegen der austretenden Flüssigkeit im Motorraum: was ist das für eine Flüssigkeit? Wenn man das nicht selbst herausfindet, einfach mal in eine freie Werkstatt fahren, die werden das schon herausfinden! Und nicht gleich in Panik verfallen! Oder eben nett und freundlich den Händler kontaktieren, denn wie man in den Wald hineinruft..... Wie schon gesagt wurde: der steckt auch nicht im Fahrzeug drin!
Klar, ein Motorrad kommt mal eben schnell auf einen Anhänger oder in einen Transporter, kann man ja schlecht hinschieben... Und ob das sooo kostenlos ist? Die Werkstatt wird das schon in die Preise einkalkulieren.... Solange ein Fahrzeug läuft frage ich mich, wo das Problem ist, es zur Werkstatt/zum Händler hinzubringen? Sollte es nicht anspringen würde ich persönlich den ADAC (oder eben den Automobilclub oder Schutzbrief den man hat) anrufen, entweder läuft das Fahrzeug dann und ich fahre es hin oder ich lasse es vom ADAC hinbringen. Werkstätten wären ja den ganzen Tag nur unterwegs um irgendwelche Fahrzeuge abzuholen und zurückzubringen... Ich mache es schon immer so, dass ich meine Fahrzeuge bei Defekten oder zu Inspektionen in eine freie Werkstatt bringe. Zumindest, wenn die Garantie abgelaufen ist... Ich habe eine gute und zuverlässige Werkstatt, die ist zwar ca. 35 Km entfernt, aber es findet sich immer eine Möglichkeit, mich dort abholen zu lassen wenn ich das Fahrzeug hinbringe oder hinbringen wenn ich es wieder abhole. Freunde oder Verwandte, denen ich genauso helfe, und es kommt ja auch nicht jede Woche vor, vielleicht 1 oder 2 Mal im Jahr. Ein paar neue Erkenntnise habe ich schon mal durch Olafs Ausführungen. Kaufe niemals eine Triumph Rocket III, weil man da bei KAUF schon weiß, daß da mal ne ne richtige Motorenrevision einplanen muß , wo dann vergoldete Teile eingebaut werden. Kaufe niemals ne Goldwing, weil die Dinger auch laufend abgeholt werden müssen,weil defekt o.ä. Puuhhh,da hab ick ja wohl mal was richtig gemacht mit meiner ollen Guzzi LehMannV aus Bj.89,welche entgegen allen Unkenrufen keine Probleme bereitet. Das Beste wird sein, Du wandelst/gibst zurück o.ä und bestellst Dir ein neues Mobil,weil ein gebrauchtes Mobil für Dich nicht in Frage kommt.Feddisch! Schont Deine Nerven und Deinen Blutdruck und Du bist für ALLES ,was dann mit dem Mobil passiert o.ä., selbst verantwortlich und kannst max.dem Hersteller die Schuld in die Schuhe schieben.Nicht mal Deiner Frau. Sonnigen weiterhin. Uwe Ps.Hätte ich in meiner aktiven Zeit fürs Motorradmotorzerlegen 3 Mille bekommen,hätte ich mich selbständig gemacht.
Na' wat denn nu? Nun Jungs, lest doch bitte auch zwischen den Zeilen. Interpretiert doch bitte nicht so viel rein, was da gar nicht hin gehört. Zum Kfz-Kauf meinte ich: Neu vom Händler oder gebraucht nur vom Händler, da hat man eine Gewährleistung. Nie von Privat, es sei denn, von einem Verwandten oder gutem Freund. Auch beim Händler kann man Pech haben. Mir wurde 2013 ein 3-Jahrtes-Leasingwagen verkauft, mit hervorragend gutem Gutachten von der DEKRA und TÜV neu. 4 Tage später wurde in einer anderen Werkstatt festgestellt, dass der Wagen "verschwiegen" einen Unfall mit Heckschaden hatte. Ein Gutachten bestätigte dieses. Trotz Anwalt wurde der Händler nicht zur Verantwortung gezogen. Ich bat die DEKRA um eine Stellungnahme, da das Gutachten ja augenscheinlich ein Gefälligkeitsgutachten war. Hat die nicht interessiert. Auch die Beschwerde bei SUZUKI brachte nichts. "Wir verkaufen viele tausend Wagen pro Tag, da kommt es auf einen schlechten Händler nicht an", bekam ich zu hören. Zur Triumph. Normale Kfz haben einen Motorblock, darüber die abnehmbare Zylinderlaufbahn, dann der Zylinderkopf und der Ventildeckel. Meine 6-Zylinder GoldWing hat keine abnehmbare Zylinderlaufbahn. Die Zylinderlaufbahn ist in den Motorblock eingegossen. Beim Kolbenwechsel muß der Motor ausgebaut werden, in der Mitte geteilt, Kurbelwelle raus und dann die Kolben aus dem Motorblock. Vorteil: Keine schwitzenden oder undichten Zylinderfußdichtungen. Nachteil, bei Kolbenfresser muß u.U. der halbe Motorblock erneuert werden. Bei der Rocket III gibt es ebenfalls, keine abnehmbare Zylinderlaufbahn. Motor ausbauen, Ölwanne ab, untere Motorgehäusehälfte ab, dann der Motorblock mit der integrierten 3-Zylinder-Laufbahn, dann Kopf und Ventildeckel. Der Monteur hat geflucht, 3 Wochen war seine Hebebühne blockiert. Und wenn der Werkstattleiter sagt, dass nur das Öffnen und Zusammenbauen, ohne Reparatur 3.000 € Euro Montage kostet, habe ich nur die Wahl zwischen Schrottplatz oder Kostenübernahme - also muß ich, wenn ich fahren will, zahlen. Und zum Womo-Kauf: Wenn mir ein augenscheinlich seriöser WoMo-Händler ein Kfz verkauft, muß ich ihm doch wohl vertrauen. Wo soll ich denn sonst ein gut gebrauchtes WoMo kaufen. Ich hab mit dem Vorbesitzer aus SH gesprochen, der wahr sehr vertrauenswürdig und glaubhaft, hab mit Frankia gesprochen und das Kfz aufgrund der FIN prüfen lassen und eine positive Prognose bekommen, der Verkäufer machte auch einen vertrauenswürdigen und sympathischen Eindruck. Wie bitte soll man es denn sonst machen? Zum Innenraum wollte ich niemanden beleidigen oder Böses. Jeder mag sein WoMo wie es ist und gut isses. Ich komme vom 15 m² "lichten" Wohnwagen mit viel Platz. Wenn ich in die WoMos guck, fällt mir zuerst auf: Es ist oft duster. Und dann: wenig Platz - meist nur ein schmaler Gang. Das Frankia ist anders, es ist vorn wie ein Bus, keine Beifahrertür. Vorn Fahrer- und Beifahrersitz, den man drehen kann, dahinter breiter Raum mit Tisch und großen Fenstern links und rechts, viel Licht, rechts ne 3-Mann-Sitzgruppe, gegenüber 2-Mann-Sitzgruppe, links ein Gang mit 3-Mann-Sitzbank - macht Platz für 10 Personen. Dahinter Herd und Kühlschrank und im gesamten Heck Dusche, Waschraum und Toilette. Hubbett über den Fahrtersitzen. Fahrzeuglänge gesamt 6.30 Meter. Das fanden wir gut. Zu den neuen WoMos: Ich hab mehrere Camper getroffen, die wie ich die neuen WoMos auch nicht so sehr mögen. Die alten WoMos: u. a. Sperrholz, Metallgriffe, robust, dünner Aufbau, man kommt überall dran und hin. Das alte Fahrgestell des/meines Ducato hat mir der Meister gesagt, ist noch breit und besser zu fahren. Das neue Fahrgestell ist aus Kostengründen schmaler, das WoMo liegt unruhiger auf der Straße. Hab mir in Celle neue WoMos angeschaut, möchte sie nicht schlecht reden, sind sie auch nicht. Aber, mir fiel auf: Viel Plastik, überall, wo man drauf drückt, gibt es nach, wenn man die Tür zum Innenraum auf macht, ca. 10 cm dicke Türen. Die Wände recht dick aufgepolstert. Türgriffe aus Plastik, als ich die Tür öffnete, hatte ich den filigranen Griff fast in der Hand. Wenn ich die Tür noch zwei mal auf mache, ist er ab. Viel Schnick-Schnack drinnen und ein Ambiente wie zu Hause , das Wohnzimmer. Aber wozu? Camping, Draußen sein, Natur, Staub, Einfachheit. Wenn ich Wohnzimmeratmosphäre haben möchte, kann ich auch in ein Hotel/eine Pension ziehen. Nicht böse sein, ist nur meine Meinung, möchte niemanden Böses. Und nu? Was mache ich? Zurück geben oder in einer Fachwerkstatt grundsanieren. Ich drück Euch.
Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen. Du kannst Dich jetzt mit Deinem Händler wegen der "Rücknahme" streiten, das kannn dauern, wenn es denn überhaupt zum Erfolg führt :!: Oder der Händler sucht nach der Ursache und repariert den Schaden :!: Wenn Du das nötige Kleingeld hast, ist eine Grundsanierung in einer Fachwerkstatt sicher auch eine Option. Kann Dich eine Stange Geld kosten und Du kannst nicht sicher sein, ob nicht am nächsten Tag ein anderer Defekt auftaucht. Und, wie schon von einigen Usern geschrieben, Du hast ein 13 Jahre altes Fahrzeug, wenn auch für einen recht sportlichen Preis, gekauft. Da werden in naher Zukunft wahrscheinlich noch weitere Defekte auftreten. Außerdem finde ich den Verweis auf den Kauf diverser anderer Fahrzeuge und die damit verbundenen Gewährleistungen recht verwirrend. Da werden Äpfel mit Birnen verwechselt und bringen Dich in Deiner Entscheidung nicht weiter. Julia Hallo Olaf, ich lese aus Deinen Posts eine große Verärgerung / Enttäuschung raus, kann es aber noch nicht ganz verstehen. Lichtmaschine defekt ( und einige Kleinigkeiten), naja, 13 Jahre, wurde doch, wie ich es verstehe von Händler gemacht. Jetzt Batterie leer / Flüssigkeit untern dem Fahrzeug. Batterie könnte einiges sein, Alter, aufgrund Lichtmaschine nicht geladen gewesen, ... würd ich einfach mal an das Ladegerät hängen, echt voll laden und dann beobachten. Flüssigkeit,... was ist das / wieviel? Deine Alternativgedanken, zurückgeben oder Grundüberholen gibt es so glaube ich nicht. Zurückgeben hängt vom Händler ab,... sehe hier keinen Grund, dass er es zurücknehmen muss... Grundüberholung. Ich bezweifle, dass das zu einem Fahrzeug führt, bei dem dann alles lange sicher ok ist. Der Wagen ist 13 Jahre alt, da ist immer mal was. Macht man dann, wenn man es bemerkt ( oder lässt es halt auch wie es ist...) So verärgert wie Du klingst ist zurückgeben wahrscheinlich die beste Lösung, so der Händer mitspielt. Evtl. hat er ja einen anderen, der Dir zusagt.. Ansonsten, drüber schlafen, Werkstatt machen lassen und auf den nächsten Urlaub freuen. Der Wagen hat doch eine Aufteilung, die Euch echt gefällt,... würd ich mir nicht durch Ärgern über Batterie ist leer verderben lassen. Nur so meine Sicht.-)
Könnte man auch sagen wer viel schreibt schreibt auch viel dumm Tüch? Batterie leer und Lichtmaschine defekt - macht natürlich jeder Händler das Geschäft mit Freude rückgängig. Wieviel soll eine komplette Inspektion kosten??? Meine hat mit TÜV und Gasprüfung € 850 gekostet. War deine Angabe auch mit Abholung des Wohnmobils, 5 Sterne Hotel etc.??? Garantie gibt es bei Neu- und Gebrauchtwagen. Wieso eigentlich denn du setzt voraus das dein Händler alle Schäden oder Defekte erkennt bevor sie überhaupt zu Tage treten. Vielleicht solltest du nicht gleich wie die Axt im Walde auftreten sondern einfach von Mensch zu Mensch vernünftig und fair mit deinem Gegenüber umgehen. Tut mir leid was dir passiert ist und ich kann zu den technischen Sachen nicht viel beitragen - hoffe aber, es regelt sich alles. Wir haben vor 3 Jahren von einem Händler (Autohändler - nicht für Womos) gekauft, der weniger Ahnung von Wohnmobilen hatte als wir. Das Fahrzeug war da 12 Jahre alt und hatte rund 100.000 km auf dem Tacho. Wir hatten weder am Motor noch anderen wichtigen Bauteilen ein Problem (nur Undichtigkeit am Deckenventilator und dem Fenster an der Dinette). Das wurde auf Gewährleistung bei einem Fachmann hier vor Ort repariert, der Händler hat die Rechnung anstandslos übernommen. Man muss nicht immer reinfallen, wenn man gebraucht kauft - muss aber damit rechnen, das hin und wieder was kaputt geht oder Verschleißteile zu erneuern sind. Im letzten Jahr verabschiedeten sich von 6 Auspuffgummis (Halterung) 4 Stück. In einer Londoner Werkstatt half man uns mit Bindern aus Gummi damit wir damit bis nach Deutschland zurück fahren konnten. Ersatzteile waren leider in GB nicht zu bekommen auf die Schnelle. Hallo, wenn man sich ein Wohnmobil kauft, muss darüber nachdenken, ob man soviel Technik braucht, die auch kaputtgehen kann. Wenn man davor Angst hat, oder das nicht bezahlen kann oder will, kann man auch simpler Urlaub machen, in einem selbst genähten Dachzelt, wie wir es gemacht haben. Das kann man leicht reparieren, weil man selbst der Hersteller ist. Da läuft dann nicht aus dem Ruder. Und schöner kann man nirgends schlafen als in einem Dachzelt. Weniger Geld kostet es auch. Und wenn man das ausrechnet, der Preis von einem schlechten, gebrauchten Wohnmobil und einem Dachzelt, kann man von der Differenz jeden Abend Champagner trinken und Hummer essen, wenn man will. Das hat dann auch was. Aber man muss sich eben vorher entscheiden, man muss schon mal darüber nachdenken was man will. Wie sagt man so schön, jeder ist seines Glückes Schmied!!! Gruß Rudi ![]() Rudi, so ein Dachzelt ist jetzt nicht gerade mein Ding, aber Deine Einstellung: find ich echt Klasse !! Gruß Micha
Das kommt wohl auch auf den Preis an. Mein alter Bürstner hatte auch genug Plastik. Im Badezimmer gabs fast nichts anderes, und das war nach 20 Jahren weder schön, noch stabil oder heil. Hab ich dann größtenteils rausgeschmissen, als ich die Wasserschadenreparatur gemacht habe.
Das ist doch eher umgekehrt ? Die alten haben doch fast alle schmale Spurbreite. Mein neues ist da wesentlich breiter und entsprechend besser zu fahren (auch ohne die Luftfederung des alten).
Aber trotzdem müssen innen viel Licht und viele Sitzgelegenheiten sein ? RK Genau Rudi, ist die richtige Einstellung. Hab mir auch schon einen Faltcaravan von 3DOG angeschaut. Ist ja so etwas ähnliches, wie bei Dir. So, Telefonat mit Händler brachte nichts. Nun kommt das Kfz. zu Fiat in die Fachwerkstatt zur großen Inspektion und Reparatur. Dann wird er verkauft, mobile.de oder so. Wird wohl einige tausend € Verlust geben, ist aber ok. Man muß halt Lehrgeld zahlen. Schuster bleib bei deinem Leisten. Ich hätte man beim Wohnwagen bleiben sollen. Vielleicht mache ich auch wieder Motorradcamping. Man lernt bis zum letzten Atemzug nie aus. Gute Besserung :ja: Der Händler hat Dir genau das verkauft was Du wolltest. Hellseher ist der nicht. Du hättest problemlos eine Revision der meisten (wichtigen) Verschleißteile beim Händler ordern können, wenn man nicht bereit ist das Risiko solcher möglichen Defekte einzugehen. Beim Fiat 2.8jtd 10Jahre 65Tkm echter Premium Aufbau von Privat gekauft war das zB. Radlager, GSFedern, Dämpfer, Domlager vorne, Kühler, Klimakühler Traverse, Trockner, Hauptstromkabel + und -, Batterie plus Batterieabdeckung mit den Sicherungsanschlüssen/Verteiler, Zahnriemen, Flachrippenriemen, Lima, HBZ. Diverse Leitungen Schläuche im Motorraum. Bremsen waren alle 4neu, 4 neue Reifen, alle Flüssigkeiten Filter, Unterbodensanierung/Schutz. Alles von Fiat prof. gemacht, Teile zum größten Teil für ein Drittel vom Fiatpreis selbst geliefert, war kein Problem für die Werkstatt. Warn etwas über 6,5T€ an Investition, die ich beim Kauf schon mit einberechnet habe. Trotzdem kann einem Niemand garantieren das nicht doch mal was passiert, aber in den 5Jahren seither hatte ich absolut keine Pannen oder Ausfälle. Alles wäre vom Zustand bestimmt nicht nötig gewesen, aber wenn dann eben richtig ist meine Devise. Ich habe aber ein top Fahrzeug, mit dem ich völlig zufrieden bin, mich gut fühle, und das immer noch deutlich unter halben damaligen Neupreis. Inklusive aller nachgerüsteten Extras vom Vorbesitzer, wie 85er Oyster, Solar satt, BC, Efoy, abnehmb. AHK, Motorradbühne. Und das beste daran, der derzeitige Marktwert liegt nicht mal viel unter meinen Gesamtaufwendungen von vor 5Jahren. Ich habe weder Zeit noch Geld für diverse Nachbesserungsorgien investiert, wie man es zu Hauf von Neukäufern leider hört. Ein Gebrauchtwagenhändler verkauft gebrauchte Fahrzeuge, keine Generalüberholten. Ich bin schon gespannt von Dir zu lesen, falls Du Dich zum Neukauf durchringst. :D MFG Olaf, wenn du soviel Asche hast, dass du immer alles zerlegen lässt, aber mit massig Wissen um dich wirfst, warum machst du dann nicht alles selber? Du schriebst, dass das Telefonat mit dem Händler nichts gebracht hat. Was genau war denn dort dein Verlangen? Interessieren würde es mich schon, denn eigentlich hat das Mobil ja noch ein bissl Garantie oder? Der Händler hat Dir genau das verkauft was Du wolltest. Hellseher ist der nicht. Hellseher ist er nicht. Ich verstehe immer nicht dieses oft geschriebene Argument. Oder, ich habe das System nicht verstanden. Wenn der Händler einen gebrauchten Wagen in Zahlung nimmt, dann kann ich doch wohl verlangen, dass er das Wohnmobil, vor dem Weiterverkauf, ordentlich wartet und überprüft. Ich wäre auf jeden Fall ein Händler, der nur Fahrzeuge verkauft und übergibt, die vorher eine anständige Inspektion hinter sich haben. Und nicht einfach das Ding in die Ecke stellt und dem nächsten Interessenten einfach so verkauft. Man kann doch wohl davon aus gehen, dass ein Kunde sein Fahrzeug nur verkauft, weil er damit nicht mehr zufrieden ist, also u.U., weil das Kfz einen Schaden hat. Dann kann man es doch nicht einfach ohne Kontrolle weiter verkaufen und hoffen, dass es funktioniert. Was sind das denn für Verkaufsgebahren? Dann verstehe ich nicht die Klausel mit der Gewährleistung. Ja...., der Kunde ist in Deutschland aber schon lange kein König mehr. Das hat sogar noch Gewährleistung. Da hat der Kunde sehr gute Möglichkeiten. Man muss das nur kennen. Ich werd mir jetzt mal ne Tüte Popcorn holen ..... schließlich ist es nicht schlimm das im Fernsehen nur Müll kommt, dieser Thread entschädigt dafür! Olaf54, you make my Day! Grüße Ich sage meinem Chef schon lange, wir müssen einfach alles austauschen bevor es kaputt geht und wir haben nie wieder eine Störung........er fragte mich dann nach meiner Störung! :mrgreen:
.. und dann auch "durchziehen" .. :ja: Das kostet vl ein paar Nerven .. aber prinzipiell ist der Kunde sehr gut geschützt - theoretisch.
Nein - kannst Du nicht ! Du mußt schon danach fragen und diese Inspektion im Preis mit aushandeln und entsprechend verfahren ... :) Macht der Händler nicht oder will er nicht ? Dreh Dich um und such den nächsten ... :idea:
Normalerweise, wenn es so vertraglich geregelt war, ja, sicher aber nicht generalüberholt. Vielleicht liegt deine Erwartungshaltung bei einem Gebrauchtfahrzeug zu hoch. Oder du kennst dich mit Gebrauchtfahrzeugen und Verträgen nicht aus.
Was ist denn jetzt kaputt was er nicht regeln will und welches den Wagen durch eine HU rauschen lässt?
Bei deiner immensen Triumph Vorbelastung könnte man ja auch davon ausgehen, dass du da nicht blauäugig reinläufst, sollte der Händler unseriös sein und es in die Ecke gestellt haben. Wirft für mich die Frage auf in welcher Ecke 13 Monate alte WoMos stehen die du dir dann auch noch aus der Ecke aussuchst.
Nein, Kunden upgraden auch für gewöhnlich. Natürlich verkaufen auch genug ein Fahrzeug welches nicht mehr optimal funktioniert oder einen Schaden hat. Nachweisliche Schäden wirst du sicher bei einem seriösen Händler nachgebessert bekommen.
Da glaub ich ehrlich nicht, dass er dir eine 13 Monate alte Leiche verkauft hat und du es nicht mitbekommen hat.
Da hätte ich jetzt gern mal den Händler gewusst. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.
Da liegt aber Dein Problem, Du sprichst von einer Inspektion erwartest aber nach Deinen Aussagen eher eine Revision. Inspektion sagt was über den Istzustand, ganz oder defekt, Revision ersetzt alle Teile die schon höheren Verschleiß zeigen, oder aus Erfahrung demnächst eh ersetzt werden müssten. Wirst glaube ich einsehen das das ein finanzieller Unterschied für den Verkäufer/Händler ist, und sich dann auch im VK niederschlägt. Ist aber einfach Verhandlungssache beim Kauf, wenn man weiß was man will. Und wie hier schon geschrieben hast Du ja deine Ansprüche aus Gewährleistung und Garantie des Händlers, das das dann auch schon mal recht anstrengend werden kann, glaube ich Dir gern. Ist beim Neuen auch oft so, ließt man in den Foren entsprechende Beiträge. MFG
Das ist ja sehr lobenswert von dir bliebe aber die Frage ob du bei deiner Sorgfalt und den Ansprüchen deiner Kunden wenn diese so denken wie du es tust noch konkurrenzfähig bist. Wieso gehst du eigentlich davon aus das dein Händler das Fahrzeug einfach in die Ecke gestellt und auf einen Dummen gewartet hat? Du schreibst in der Eröffnung....
Das heißt im Umkehrschluß das beim Händler noch alles ok war oder? Also hätte der Händler dies ahnen müssen? Und wenn die Lichtmaschine einen Defekt aufweist holt sich das Fahrzeug den benötigten Strom aus der Batterie - manchmal hilft dann aufladen derselben und Reparatur oder Ersatz der Lichtmaschine. Aber da bist du bei deinem Nachbarn ja in besten Händen. Ich hoffe für dich du hast was ordentliches gelernt und kommst nie in die Verlegenheit gewerbsmäßig Fahrzeuge zu verkaufen. Viel Glück bei der weiteren Abwicklung. Ui da hab ich wohl das Alter und Laufleistung mit nem anderen Thread durcheinander gebracht. Klingt doch nach Realsatire. Liegenbleiben mit der Mofa wo sich ja auch mal Schrauben für mehrere 1000€ lösen is also ok? In Relation dazu ist eine defekte Lima beim Womo eine Ziffer weit nach dem Komma, aber gut. Da das Mofa noch da ist und das Womo weg muß dürfte eine Abschließende Antwort wirklich schwer werden. Ich würde alle Gewährleistungsansprüche ausschöpfen. So wie es bei ca. 90 % der Neuverkäufe auch läuft. Der Kunde sucht die Fehler. Die haben dann im Notfall auch ne gute Rechtsabteilung. Grüsse |
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