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Mein Boot wird von einem E-Motor angetrieben. Es sind drei Batterien vorhanden: 1x110 und 2x65 Ah. Ich möchte mir das Umklemmen beim Fahren und aufladen ersparen. Gibt es Lösungen, mit denen mehrere parallel angeschlossene Batterien so gesteuert werden, dass keine Batterie eine Tiefentladung bekommt und auch beim Aufladen keine Überladung bei einzelne Batterien entsteht. Liebe Grüße: Konstantin Zahariev Du meinst sicherlich Bleibatterien. Da der E- Motor nur langsam Strom zieht, wäre Gel geeignet. Wenn alle drei Batterien Gel sind, kannst du sie parallel schalten. Beim ersten Kontakt kann es leicht funken, durch Ausgleichsladungen, macht aber nichts. Dein Motor hat wahrscheinlich 300 W, dann reden wir hier von Strömen bis 30 A. Also alles im unkritischen Bereich. Schalte alle drei parallel und lass sie so auch beim Laden. Zum Verbinden reichen bei den kleinen Strömen 4 qmm, du kannst aber auch 6 qmm spendieren. Zum Motor dann 6 qmm. Danke rolfblock für die Antwort. Der Motor ist 550W. Ich schätze ich muss etwas stärkere Leitungen benutzen, da die zwei kleinere Batterien ca. 3m weit vom Ladegerät und Motor stehen. Der aktuelle Kabel zur Steckdose, wo der Motor Strom zieht ist sehr dick - der Kern ist so dick wie ein Bleistift, schätze mindestens ca 20mm². Wo bekommt mehradrige Kabel ins solchen Stärken? LG: Konstantin Du kannst auch 4 adrige Drehstromkabel nehmen und jeweils 2 Adern parallel schalten. Wie lange sollen die Batterien denn stationär betrieben werden? Eine Dauerlösung ist das jedenfalls nicht, wenn man unterschiedliche Batterien einfach parallelschaltet. Für eine Parallelschaltung sollte man nur gleiche Batterien gleichen Alters zu einem größeren Block zusammenklemmen, sonst zieht die schwächste Batterie alle anderen runter (Ausgleichsströme, Selbstentladung) Es gibt Batterie-Combiner / Batterieisolatoren (Schottky-Dioden-Blöcke) um die Batterien zu isolieren --> Link --> Link Es gibt auch Lösungen mit BMS / Batterietrennrelais, die die Batterien nur unter Voll-Last oder zum Laden zusammenschalten: --> Link Du kannst Die Batterien auch einfach mit Nato-Knochen trennen beim Abstellen und zusammenschalten beim Laden / Fahren. Ich würde sie allerdings nicht dauerhaft miteinander verbinden.
Bei Nutzung in einem kleinen(?) Boot werden sie wohl öfter mal rausgenommen, dann wohl getrennt. Sonst geht es auch, wenn sie nicht ewig ohne Ladung rumstehen. Solange sie regelmäßig geladen werden und nicht eine Batterie schon fast tot ist, gibts da keine Probleme. Wobei Schalter zum Trennen den Vorteil haben, daß man einfach die einzelnen Batterien messen kann. RK Hallo, Die 3 Batterien parallel zusammen zu schließen ist falsch weil die 2x 65 Ah Batterien werden schneller entladen als die 110Ah, dadurch das sie schneller niedrigeren Wiederstand haben und der Strom fließt bekanntlich die Richtung zum niedrigerem Wiederstand, saugen die kleine Batterien die größere aus, dadurch verringert sich die Gesamtkapazität erheblich und verkürzt die Zeit des Motorlaufs. Wenn du trotzt dem die 3 Batterien zusammen an der Antrieb anschließen und laden willst ohne umklemmen oder schalten zu müssen, gibt es die Möglichkeit die Batterien mit Schottky Dioden zu trennen, das sind Dioden, die nur 0,1V Spannungsabfall haben (das sind 100 mV), was unerheblich ist, insg. 6 Stück -3 Stück von den Batterien Richtung Motor und 3 Stück dann zw. Ladegerät und Batterien - Richtung Batterien, dann funktioniert alles ohne das die Batterien sich gegenseitig beeinflussen, du kannst sie dann laden und damit fahren ohne irgendwas weiter beachten zu müssen ! Die Dioden sind in dem Leistungsniveau was du brauchst ganz billig. Wenn du willst, schicke mir eine PM mit deiner Email Adr. und ich mache dir Zeichnung und suche dir die Schottky Diodentypen aus ! mfG Jan/invaderduck
Brrrrrrr.... Was ist das denn für eine Elektrotechnik ??? (Von der Grammatik ganz zu schweigen). Kurz gesagt das ist ein Molkereiprodukt. Parallelgeschaltete Batterien entladen sich grundsätzlich gleich schnell in % ihrer Kapazität, was im Wesentlichen durch die Spannungslage erkennbar ist. Der Strom verteilt sich tatsächlich dem Innenwiderstand entsprechend, der aber bei der großen Batterie niedriger ist, wodurch sie mehr Strom liefert. Die Spannung ist zwangsläufig bei allen Batterien gleich. Als Gedankenspiel, das nicht unbedingt die Physik genau wiedergibt: würde eine Batterie "stärker" entladen, wäre damit ihre Spannung geringer und damit würde der Strom kleiner und die anderen Batterien lieferten mehr. Das gleicht sich immer aus. Das mit dem Strom, der zum niedrigen Widerstand fließt, macht überhaupt keinen Sinn, kann daher nicht kommentiert werden. Die kleinen Batterien saugen gar nichts aus. Sie liefern nur weniger Strom zum Gesamtstrom. Genauso wie sie nachher beim Laden auch weniger Ladestrom ziehen. Kleinere Batterie kann man hier auch mit älterer, verbrauchterer Batterie gleich setzen. Die Kapazitäten addieren sich einfach. Probleme mit schlechteren Batterien (nicht kleineren) können sich ergeben, wenn sie verschaltet länger stehen und die Selbstentladung einer Batterie erheblich höher ist, als die der anderen. Dann können die besseren die schlechtere etwas laden und damit selbst an Ladung verlieren. Aber auch das ist unkritisch, solange nicht eine der Batterien einen kritischen Zustand erreicht. RK Es fließen dauernd Ausgleichsströme zwischen den Batterien in Ruhe. Wenn eine Zelle mal hochohmig wird oder einen Zellschluß hat, wird sich die Batterie stärker erwärmen beim Laden, die anderen Zellen werden überladen oder zerstört, die defekte Batterie entlädt die noch gesunden im Stand und irgendwann sind sie auch mal nur durch das Herumstehen tiefentladen wegen der defekten Batterie. Die Selbstentladung nimmt zu mit fortschreitendem Alter. Die Ströme zwischen den Batterien in Ruhe belasten das Gesamtsystem überproportional, so dass tiefere Entladungen und häufigere Ladezüklen das Gesamtpaket schneller altern lassen. Wenn die Batterien getrennt werden, wenn weder geladen noch entnommen wird, dann stirbt jede für sich allein und das Gesamtpaket bringt mehr nutzbare Energie pro Euro. Ich würde immer die Batterien trennen, wenn sie nicht gebraucht werden. Und natürlich ist der Innenwiederstand geringer, je größer die Kapazität und frischer die Batterie ist.
Eine hochohmige Zelle wird keinen Ärger machen, die "spielt" nur nicht mehr mit. Bei Zellschluß hat eine Batterie niedrigere Spannung und zieht Strom von den anderen Batterien. Beim Laden dagegen wird sie überladen, nicht die anderen. Die Spannung ist ja immer noch begrenzt. Also können die anderen nicht überladen werden. Sie werden nur wahrscheinlich zu wenig oder schlecht geladen. Je nach Stärke des Ladegeräts ist die miese Batterie der Gefahrenpunkt. Diese ganzen Szenarien gelten aber nur, wenn eine der Batterien wirklich mies ist oder man die Kombi lange ohne Ladung stehen läßt. D.h. man muß (wie bei einer einzelnen Batterie) den Zustand regelmäßig kontrollieren, wenn man sicher gehen will. RK Wenn eine Zelle niederohmig wird, fällt darüber weniger Spannung ab und die anderen Zellen bekommen damit eine Überspannung und verkochen / werden überladen. Die Zellen sind ja alle in Reihe (Spannungsteiler). Wenn Du einen Zellschluß hast, werden die anderen Zellen überladen. Umgekehrt, wenn eine Zelle hochohmiger wird (Plattenkorrosion), wird diese Zelle natürlich überladen, denn die Zellspannung steigt bei ihr überproportional. Durch messung der einzelnen Zellspannungen kann man die defekte Zelle leicht ermitteln. Moin, und wie messe ich die Zellenspannung bei einer wartungsfreien Batterie? Ich danke dem Rkopka für die Beleidigungen, ich bin ein Tscheche, und spreche und schreibe mit unter auch rusisch, du kannst mir also auf tschechisch oder rusisch antworten, wenn du deutsch nicht 100% verstest, schreibe ich dir nächstesmal auf östereichisch ! was um meinen Beitrag geht, das sind alles Erfahrungswerte, ich bin nicht tiefer in die Theorie gegangen, du bist warscheinlich so einer, der nichts drauf hat und wartet nur bis Jemand Tip gibt um auf beleidigender Weise den goßen Alleswisser zu markieren. mit freundlichen Grüßen, Jan/invaderduck Ich versuche mal dir beim Sortieren des Unfugs zu helfen. Lösche am besten den Beitrag von Invaderduck. Die 65 Ah Batterien werden natürlich gemeinsam mit der Großen gleichmäßig entladen. Laden kannst du alle drei parallel geschaltet, das tut keiner weh. Selbst wenn sie unterschiedlich sind, passiert überhaupt nichts schlimmes. Das sind Legenden, die hier auf Ewig durch Forum geistern. Jeder schreibts vom anderen ab. Einen technischen Hintergrund hat es für deine Anwendung nicht. Manche AGM werden nicht ganz voll, wenn man sie mit 14,4 V lädt. Gel gehen kaput, wenn sie mehr als 14,4 V längere Zeit abbekommen. Nassbatterien brauchen alle Monate eine Begasung, oder ein schaukelndes Boot gegen die Säureschichtung. Entladen ist völlig unkritisch. Rechtzeitig aufhören, ist empfehlenswert, vor dem Sturm in den Hafen zu kommen ebenso. Da muss man von Fall zu Fall abwägen wie tief man entlädt. Aber bei 240 Ah kannst du problemlos 2 Stunden mit 500 W fahren. Wenn du weder lädst noch entlädst, würde ich die Batterien trennen. Mit einem Schraubenschlüssel an den Polen. Alles was du hier über Batteriemanagement und Dioden gelesen hast, betrachte als Hightech Folklore. Keep it simple. Immer denken: Kinder die spielen, sind gesund.
Post mortem bei der Autopsie. Du kannst aber auch die Temperatur beim Laden am Gehäuse messen und so die defekte Zelle und die Ursache erahnen. ;-) Bei Nassbatterien sind bei älteren Bauformen noch die Verbindungsbrücken von außen zugänglich zum Messen. Da kann man auch mit einem Säureheber den Ladezustand (Säuredichte) prüfen / messen.
:daumen2: :daumen2: :daumen2: Oder Marketing von Händlern :mrgreen: Es kann sehr unangenehm werden , wenn die ganze Batteriebank mit ein Mal mitten auf dem Wasser heiß wird und den Geist aufgibt. Dann heißt es paddeln oder treiben lassen. :daumen2: :daumen2: :daumen2:
Da wir die ganze Zeit von mehreren Batterien redeten, bin ich hier falsch abgebogen. Die Aussagen bzgl. Batterien stimmen, nur ging es in dem Post um die einzelnen Zellen einer Batterie. Das ist natürlich was anderes. Wobei eine hochohmige Zelle tatsächlich keinen Ärger macht, weil die Batterie dann praktisch tot ist und in beide Richtungen kein oder kaum Strom fließt.
Lieber nicht, da ich Deutscher bin. Und bei einem Invaderduck aus Erlangen erwarte ich nicht unbedingt einen Fremdsprachler. Was aber auch an den Aussagen nur wenig ändert.
Ich warte nicht. Nur wenn ich etwas lese, das der Elektrotechnik, die ich im Studium gelernt habe, widerspricht, dann äußere ich mich entsprechend. RK Hallo ihr Lieben, weil es hier vom Grundsatz her passt und ich keinen eigenen Trööt aufmachen möchte, bitte euch ich um Informations-Hilfe. Unser Wohnmobil kommt mit einer 95AH Aufbaubatterie. Ich habe hier noch einen neuen 12V 15AH Akku Zyklenfest XXL Faston SDLI herumliegen. Ich wollte diesen 15AH Akku als "Reserve" beistellen. Aber laden kann ich ihn nur mit max. 2,4A, steht da drauf. Meine Solaranlage besteht aus einem 120W Paneel auf dem Dach des WoMo und zwei 100W semiflexiblen Paneelen die separat stehen sollen. (Wie ein Solarkoffer) Laderregler ist ein Votronic Solar-Regler SR 330 Duo Dig. Jetzt zur eigentlichen Frage: Kann ich den 15AH Akku mit der 95AH Aufbaubatterie parallel geschaltet laden? Oder macht es vielleicht mehr Sinn den zweiten Ladeausgang des SR 330 Duo mit 1,5A für den kleinen Akku zu nutzen? Sollte ich dann den 15AH Akku erst im Bedarfsfall an das Bordnetz klemmen und den "leeren" 95AH Akku ganz vom Netz nehmen? Gibt es dafür soetwas wie einen fertigen "Batterieumschalter"? Der eine Batterie vom Netz nimmt und eine andere Batterie dafür zuschaltet? Danke für eure Hilfe! LG Carsten Carsten, bitte sei mir nicht böse, aber Dein 15Ah gebrauchter Bleiakku, die da vielleicht noch 5-6Ah die nutzbar zu entnehmen sind, lohnen doch den Aufwand gar nicht. :oops: Anschließen kannste den sep. über den 2 Reglerausgang, (als Notreserve für LED Licht vielleicht) auch direkt geht, aber wie gesagt, in der Größe echt Blödsinn parallel. Noch was, wieviel Ladestrom eine Bleibatt. aufnimmt bestimmt der Innenwiderstand der Batt. im Verhältnis zur Ladespannung des Laders. sprich hält Dein Ladegerät die von Batt Hersteller bestimmte Ladeendspannung und Zeiten ein, kommt es zu keiner Überladung. Batt Umschalter gibts dafür sehr schöne, aber nicht gerade günstig. zB Link zum eBay Artikel damit geht jede einzeln, beide zusammen, oder beide aus Vielen Dank für die Mitteilung! Der 15AH Akku ist übrigens neu und dürfte noch die volle Leistung haben. Aber ich verstehe, dass das Verhältnis ungünstig ist. Ich hatte den auch nur als Notakku gedacht, wenn ich noch für die Nacht etwas Strom für die Heizung oder die LED-Beleuchtung brauche. (Das WoMo hat nur LED-Beleuchtung) Danke! Carsten Hi, wenn Du mit Konstantspannung lädst dann werden die Innenwiderstände der Batterien vorgeben, was an Strom fließt und man kann das bedenkenlos parallel anschließen. ... wenn die Ladeschlussspannung der Batterien gleich ist. Ist die eine Gel und die andere AGM, würde ich das lassen, da die Ladeschlussspannungen zu verschieden sind. beste Grüße, Guido
Als Notakku kannst du ihn ja auch unabhängig betreiben. Laden z.B. mit irgendeinem kleineren Ladegerät. Ohne Verbraucher hat er ja nur wenig Selbstentladung.
Von den Ladeendspannungen mal abgesehen, kommt noch der Ladezustand dazu. Wenn die Aufbaubatterie voll ist und die gute, kleine leer, kann die schon zuviel Strom ziehen. Der Innenwiderstand begrenzt den Strom auf ein gewisses Maß, ist aber kein Schutz dem man einfach vertrauen kann. Dieser maximale Strom muß nicht zwangsläufig kleiner sein als der maximal verträgliche Strom. Sonst bräuchten die Ladegeräte ja keinen Konstantstrombereich. Nur bei der Endspannung (wenn sie beide im erlaubten Bereich sind), braucht man sich keine Sorgen machen. Spannungsmäßig wird da nichts überladen. RK Danke! Ich glaube nun meinen Weg gefunden zu haben: Die kleine Batterie kommt an einen Umschalter und wird sonst mit der kleinen 1,5A Ladespannung des Ladereglers geladen. Wenn ich mit der Aufbaubatterie nicht hinkommen sollte, werde ich sie wohl gegen eine 100Ah 1280W LiFePO4 lithium Batt. austauschen und auf die kleine 15AH Batterie verzichten. Vielen Dank für die guten Auskünfte!
Eingekürzt wegen Vorgabe Forum Hallo rkopka, ich möchte Dir wirklich nicht zu Nahe Treten, darf aber leider keine PN verschicken und empfangen. Deswegen hier öffentlich. Weißt Du eigentlich auch nur halbwegs was Du da jedes mal für einen Unsinn zu dem Thema schreibst? Sorry für meine Offenheit, aber bitte erkundige Dich mal unabhängig vom Forum bei einem Fachmann Deiner Wahl vor Ort. Drucke Dir Dein mal wieder geschriebenes aus und zeige es ihm. Vielleicht schafft der das ja im direkten Gespräch, es Dir zu erklären. Ich meine das wirklich nicht böse. Von mir aus kannste das auch mit negativ bewerten, aber so kommen wir alle sonst bei dem Thema Niemals weiter. Bitte. Hallo Mario, könntest du bitte hier schreiben, was du konkret als Unsinn kritisierst :?: Ich würde es auch gerne verstehen und habe gerade keinen Fachmann zur Hand. Grüße, Alf
Kein Fachmann nur Wikipedia --> Link u.a. --> Link. Steht da was abweichendes ? Oder habe ich mich zu kurz gehalten ? Auch wenn es inzwischen noch raffiniertere Verfahren gibt, so haben doch meine strom- und spannungsbegrenzten Bleilader immer gut funktioniert. RK
Der IManager ist eine gute Lösung, wenn Du nicht auf dem Boot schläfst... ich hatte vor meiner Lithiumzeit (also unvorstellbar lange her :lol: ) einen IManager im Einsatz, weil ich zwei unterschiedliche Blöcke von jeweils zwei Bleibatterien parallel hatte. Der IManager schaltet beim Laden und entladen die unterschiedlichen Blöcke mikroprozessorgesteuert ans Netz, bei Hochstrombetrieb (Wandler) auch mal beide zusammen... eigentlich die perfekte Lösung, aber... die Schaltbox arbeitet mit Relais und wenn morgens die Sonne aufgeht und alle paar Minuten ein Relais schaltet, weil er die Solarladung verteilt, beginnst Du das Teil zu hassen... ist wieder rausgeflogen! LG Peter
Nein, da geht es um Ladegeräte, nicht um das einmalige zusammenschließen von zwei oder mehreren Bleibatterien unterschiedlichen Ladezustandes und Kapazität aber gleicher Nennspannung.
Mag sein. :)
Nein kann sie nicht, außer sie wäre defekt zB Plattenschluß und wäre damit keine 12V Batterie mehr. Es kommt einmalig beim Zusammenschließen zu einer Ausgleichsladung/Schnelladung, mehr nicht. ![]() Gleicher Effekt tritt zB. auf bei Starthilfe KFZ Ps. habe mir das noch mal angesehen, durch diesen besch... Zitatkürzungszwang hier, war mein Beitrag von heute Nacht natürlich auch völlig mißverständlich, Sorry rkopka.
Zum einen ging es mir um die grundsätzliche Aussage, daß der Innenwiderstand reicht, um die Batterie zu schützen. Das bestreite ich. Er begrenzt den Strom, aber der Wert ist nicht unbedingt gesund. Zum anderen haben wir das Zusammenschliessen als solches. Das geht bei zwei Batterien ähnlicher Größe und Zustands. Wenn aber eine volle 200Ah Batterie auf eine fast leere 15Ah Batterie trifft, ist ein Ausgleich erst erfolgt, wenn sagen wir mal 10Ah geladen wurden. Also 10A für 1h, das wäre schon etwas kritisch für die Batterie. Wenn der Ri 100A zuließe, flössen die für 6min. Nicht gesund. Mehr wird sicher nicht gehen. Wenn weniger Strom als 3A fließt, kann man die kleine Batterie eher wegschmeissen, weil sie kaum noch was bringt oder die Verkabelung ist mager. Immerhin gibts ja nicht nur die Batterie als Ladequelle, sondern meist noch das Ladegerät mit mehr Spannung und mind. 18A max. Strom.
Und da gibt es ziemliche Warnungen (Gasen der Batterie), und die Batterien sind meist etwa gleich groß, dazu läuft meist noch der Motor. Und das Kabel dient als Sicherung und Strombegrenzer. RK
Der Innenwiderstand verhindert automatisch beim Einhalten der max. zulässigen Batt. Spannung einen zerstörenden Stromfluß. Durch relativ schnelle Spannungsangleichung geht der sogar recht zügig auf normale bis kleine Ströme runter. Für echte Schnelladungen wurden bei uns Schweißtrafos benutzt, mit erheblich höherer Spannung, weil das mit Batt. und Ladern gleicher Nennspannung eben gar nicht geht, nicht genug "Druck" Spannungsdifferenz. Was heißt "nicht unbedingt gesund", das ist erstens kein Dauerzustand, und es fließen da deutlich weniger Ampere als Du hier immer wieder aus Hörensagen/Glauben? vermitteln willst. Im KFZ Bereich wurde das Jahrzehnte so gemacht, nicht eine Batt. wurde dabei auch nur handwarm. Ganz im Gegenteil dazu wie diese bei extrem langen Startversuchen sich erhitzen und dann Gasen können, und sich dieses Gas dann beim falschen Anklemmen der Lader oder Starthilfe durch Funken entzünden kann.
Nein eben nicht, das geht mit allen Batterien gleicher Nennspannung problemlos. Fall Du mir nicht glauben willst, lese den Thread --> Link noch mal, ich bin nicht der einzige der das seit zig Jahren macht, (bei mir seit 30Jahren inkl. Amateurfunk gerechnet). Ist der gleiche verbreitet Aberglauben wie bei den parallel geklemmten Solar Modulen. Das "Forenwissen" und Verkaufsfördernde Aussagen von Herstellern und Händlern paßt da freilich nicht dazu.
Etwa gleichgroß? unser Starthilfe Batt.Karren hatte 2LKW Batt. und die durchschnittliche Batt. eines PKWs lag bei 36-42Ah, da gab es noch keine Tragbaren Booster. Wenn mir unser Lehrling den Quatsch erzählt hätte, hätte der nen Satz heiße Ohren bekommen. Die Warnung bei Starthilfe bezieht sich auf das oben schon geschriebene, falsches Anklemmen bei heiß gedudelter Batt. Nagelneuen Barkas B1000 (Ostbulli) mit Starter und 46Ah Batt. 60m aus abgesoffener (1m) Unterführung rausgefahren, die Batt. hat kurzzeitig gekocht, stand bei dem Isotherm (Kofferfahrzeug) direkt hinterm Fahrersitz. Denke mal du weißt was da für Ströme fließen. Die Batt. hat trotzdem die nächsten Jahre Sommer wie Winter ihren Dienst versehen. Und jetzt erzähl mir nur noch, das der Ost-Scheiß besser war. :D Schönen Abend :)
War er aber.... weil, produziert, um lange zu halten, nicht um bald wieder etwas Neues verkaufen zu können... Ich habe eine Starterbatterie im Wartburg fast 14 Jahre gehabt, im Haus meiner Eltern leuchten heute noch Glühlampen von Narva, die jede Philips überlebt haben und wie viele Trabis fahren heute noch in ländlichen Gebieten im Alltagsbetrieb... LG Peter
War ne kleine Anspielung, ;D alles zwar nicht aber vieles, schon weil die Material Ressourcen endlich waren, musste es so lange wie möglich halten. Mein RG 28e läuft immer noch wie am ersten Tag. Bei Blei Batt. vergleiche ich inzwischen nur noch das Leistungsgewicht, der Rest ist ... :wink: |
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