Moin,
gerade gefunden... --> Link
Es geht dann wohl zukünftig doch ohne DIesel. :-)
Gruß
Uwe
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Alles Fake, hab`s auf dem CSD gesehen.
... und er Weihnachtsmann kommt auf dem Schlitten daher. Moin zusammen, in der aktuellen Ausgabe (10/2017) einer dt. Reisemobilzeitschrift wird das Fahrzeug auch "gelobt". Und da ich auch neugierig war, habe ich mir das Mobil (zGM 3,49 t) auf der Messe einmal angeschaut und die eine "Beraterin" dazu befragt. Die angebrachten Solarzellen haben eine Nennleistung von ca. 3 kW. Damit soll lediglich der Bedarf im Aufbau gedeckt werden. Mit dem so gewonnenen Strom soll geheizt, beleuchtet, gekühlt, Wasser erwärmt, gekocht etc. werden. Für das Fahrgestell ist ein eigener Energiekreis vorhanden, der über eine Säule geladen werden muss. Das Fahrzeug ist mit einem Elektromotor ausgerüstet, der eine max. Reichweite von 200 km ermöglichen soll. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt ohne Rücken- oder Gegenwind 80 km/h, freier Fall ist nicht zugelassen :lach: Das Fahrzeug ist natürlich nicht auf eigenen Rädern nach Düsseldorf gekommen, sondern so wie die meisten Mobile auf einem Tieflader. Deshalb konntne die Angaben bezüglich der Höchstgeschwindigkeit und Reichweite auch nur nach "Papierlage" angegeben werden, bisher ist das Fahrzeug noch nicht über Stecke gefahren worden. Bei einer Inaugenscheinnahme der "Solarfolien" ist mir aufgefallen, dass die - ohne Rücksicht auf Verluste - die Zellen einfach an-/durchgeschnitten hatten. Im Bereich der Klappen waren die so aufgebracht, als ob ein Auto-Folierer die dort im Rahmen einer Vollfolierung raufgeklebt hätte. Vergossene Kanten waren nicht vorhanden, man konnte so mit dem Finger(nagel) auf das Silizium greifen. Ich schätze mal, dass durch die zerschnittenen Kreise im Bereich der Fenster und Klappen mindestens ca. 20 - 30 % der nutzbaren Fläche verloren gegangen sind. Meine Einschätzung: Der Begriff "Designstudie" traf für das Mobil voll und ganz zu - wobei die Betonung sowohl auf "Desing" und "Studie" liegen muss. Als ob da ein paar Studenten von einer FH/Uni sich versucht hatten Gedanken zu machen und dann die Unterstützung von einem Fahrzeugersteller erschlichen hatten. Wenn man mal von dem Basisfahrzeug absieht, dann ist die Variante von Variophoenix --> Link schon eher alltagstauglich - jetzt muss er nur noch "gasfrei" heizen :wink: Mit 80 km/h und einer Reichweite von 200 km ist der Nerv der Wohnmobilisten getroffen worden. Zwinkert das Auge... Ich denke, dass da noch ne Menge Luft nach oben ist. Unter 130 km/h braucht kein Fahrzeug gebaut zu werden und genauso wenig unter 800 km Reichweite. Zukunftsmusik für in 10-15 Jahren 8) gibt es dann noch 3,5-Tonner, oder wiegen die Accus nicht mehr soviel? Für Pessimisten immer...Optimisten glauben an die technologische Weiterentwicklung.
Ich denke bei Fahrzeugen bis 3,5t könnte es in den nächsten 5-10 Jahren Kastenwagenhersteller geben, die mit E Hybrit- Benzin Motorkomponenten , Fahrzeuge für um die 80T Euro auf den Markt bringen denkbar. So das auf einer Fahrstrecke von 100km ein verbrauch von 6l drinn sind. Aber bei Wohnmobilen über 3,5 Tonnen wird der Diesel noch sehr lange das mass der dinge sein. Ich denke das ab 2018 alle Hersteller die SCR Systeme Serienmässig einbauen und alle Fahrzeuge anpassen. So wäre ersteinmal mit der Einhaltung der Euro 6d bis 2023 ruhe auf dem Gebiet Dieselnervosität. :wink: Woher sind deine Erkenntnisse? Vermutungen oder echtes Wissen?
Das ist nur eine Zwischenstufe. Akkugewicht und Energiedichte hängen eng zusammen. Falls nicht einer neue Akkus erfindet wird das nix. Die Brennstoffzelle wird kommen - ohne diesen Batterieunsinn. Moin Trashy! Ich seh diese Technologie nicht mal als Zwischenstufe, sondern als Fehlentwicklung so wie aktuell daran gewerkelt wird.Warum? Es ist völlig unklar wie die Entsorgung von millionen Akkus nach Ablauf der Nutzung erfolgen soll, es ist völlig unklar, wie in Städten(Stichwort Laternenparkplatz) eine Ladeinfrastruktur aussehen soll, Rohstoffe sind endlich etc. E-Autos machen für mich nur bei Flotten(z.B. Post/UPS/etc.) und im innerstädtischen ÖPNV Sinn. Die Loide, welche sich ein E-Auto privat leisten bzw. leisten wollen, haben definitiv kein Problem mit Ladung und Anschaffung,sonst würde man es nicht machen. Idealismus mag zwar noch etwas dabei sein , aber bei allem Respekt, kenne ich persönlich noch keinen "Normalverdiener",welcher sich so ein Teil vor die Tür gestellt hat. Ich sage einfach mal, daß ohne Brennstoffzelle keine mobile Unabhängigkeit in Zukunft machbar ist.Leider hat die deutsche Autoindustrie die Entwicklung massiv vernachlässigt, so das der ADAC ein koreanisches Auto zu einem Praxistest nutzen mußte. Peinlich. Nebenbei bemerkt,klappts dann auch wieder mit 3,5t. Sonnigen weiterhin. Uwe Moin zusammen, auch ich glaube, dass in absehbarer Zukunft eine Änderung eintreten wird. Ich behaupte sogar, dass bei den großen Automobilherstellern dafür auch schon längst produktionsreife Lösungen in den Schubladen liegen. Schließlich gibt es auf militärischer Basis schon länger elektrisch angetriebene Fahrzeuge, die zwar noch auf Hybrid-Basis arbeiten aber eben nicht mehr oder nur noch selten den Otto- oder Dieselmotor für die Erzeugung der elektrischen Energie zum Laden nutzen. Auch in asiatischen Ländern, insbesondere im chinesischen Bereich und in Singapur, sind schon länger Fahrzeuge für den Personentransport - auch Taxi genannt - im Einsatz, die als reine E-Fahrzeuge konzipiert wurden. Da sind mehrere Stunden ständiger Einsatz möglich, ohne dass nachgeladen werden muss. Nur bei uns ist das "nicht möglich" (ist das eine andere Ausdrucksweise für "nicht gewollt"? :< ), da scheinen irgendwo ein paar Leute ganz kräftig an Rädern zu drehen und an Hebeln zu ziehen. Ich möchte behaupten, dass dies durch die Mineralölindustrie gesteuert wird :evil: Ich habe mich schon in den 80er Jahren mit Solarzellen beschäftigt, hatte auf meinem damaligen Boot damit angefangen. Die erste Zelle hatte nur 5 Wp und eine Größe von ca. 40*40 cm. Mehr konnte ich nicht raufpacken. Das reichte gerade mal, um an schönen Tagen die Selbstentladung zu puffern. Anfang der '90er kam dann eine 25 Wp Zelle drauf, die ungefähr das gleiche Ausmaß hatte. Damit war dann auch schon ein teilweises Laden möglich. Es wurde zumindest an einem Tag der nachts vom Liegelicht verbrauchte Strom nachgeladen oder die vom Navi/Echolot/Funk verbrauchte Energie gepuffert. Dazu dann die Lichtspule vom Außenborder, die bei max. Drehzahl gerade mal 60 W (ja, Watt, nicht Ampere!) brachte ... Beim nächsten Boot mit Einbaudiesel kam dann ein neuer Laderegler für die LiMa rein, der erste mit IUoU Kennlinie (Alpha-Regler von FischerPanda). Auf einmal wurden die Akkus auch voll und waren nicht schon nach drei Jahren immer tot ... Sterling kam dann ungefähr zwei Jahre später mit einem eigenen Produkt auf den Markt, auch die ersten B2B-Lader wurden entwickelt. Wenn ich dann sehe, was heute machbar ist, an die 250 Wp Zelle denke, die ich auf dem WoMo-Dach spazieren fahre und sehe, was die bringt - dank MPPT-Technologie :supercool: Da ist die Energieproduktion einer Efoy doch eine Lachnummer dagegen! Weshalb können unsere neuen deutschen U-Boote dank Brennstoffzelle rund um die Welt fahren? Ihr könnt sagen was Ihr wollt - da wird mit unheimlich viel Macht gebremst :explodieren: Und jetzt zurück zum Thema: Für mich ist unter Berücksichtigung der o. g. Fakten diese Dethleffs-Studie doch eine Lachnummer :loldev: Auf diese Weise kann man unheimlich viel für sein Image tun, aber erreichen tut man damit nur die absoluten Öko-Freaks - jemand anderes wird sich für ein Mobil mit diesen Eckdaten nicht interessieren! Da ist schon etwas mehr Elan und Realitätsbewusstsein erforderlich, um die breite Masse anzusprechen und etwas serienreifes vorstellen zu können. So, fertig :versteck: Ihr dürft mich :steinigung:
Moin Namensvetter, DAS hat bei der Einführung der zivilen Nutzung der Kernenergie auch niemand gewusst... es weiß heute noch niemand... und trotzdem wurde es gemacht. Gruß UWe Denkt mal 10 bis 15 Jahre zurück in dieser Zeit gab es eine Endwicklung die ich nicht für möglich gehalten habe In dieser Zeit sind einige Firmen vom Markt verschwunden ( Nokia und andere ) Wenn Europa nicht aufpasst wird es von Google und anderen Überholt Habe mich mit einem Elekroinginör unterhalten der meinte das in seiner Firma 3 bis 4 Ingenieure fehlen die sich nur mit der Neuentwicklung Beschäftigen und mit der allgemeinen Produktion nichts zu tun haben ( Firma hat 150 Beschäftigte ) Ich lasse mich Überraschen was da kommt Hoffe nur das ich es noch erlebe und bedienen kann Hallo, Uwe schrieb:
Und was ist daran jetzt gut :roll:
Ohne jedes Zwinkern: meinen Nerv trifft das durchaus. Auch in der Annahme, dass bis zu einer Serienreife die Entwicklung weitergeht. Die Werte verbessern sich - bei allen Herstellern - doch zusehends.
Das Schöne an der Elektromobilität könnte werden, dass so ein Akku austauschbar ist. Damit meine ich nicht das Konzept der Wechselakkus an der Tankstelle. Sondern wenn in 5 Jahren eine neue Akku-Technologie verfügbar wäre, könnte ggf. der vorhandene Akku gegen einen neuen ausgetauscht werden. Dazu ein Software-Update, um vielleicht irgendwelche Ladekurven anzupassen und Zack! hat man eventuell die doppelte Reichweite. Ich bin sicher, dass so etwas konzeptionell mit berücksichtigt werden wird. Ich bin sicher, dass das nicht passiert, denn in 5 Jahren soll man ein neues Auto kaufen und nicht das Alte aufrüsten. bis denn, Uwe 80 km/h und 200 km Reichweite reicht doch eigentlich auch (ohne Ironie !). Der Weg sollte doch das Ziel sein, oder ? Man plant dann halt nur noch entsprechend kurze Tagesetappen und nutzt die Übernachtungszeit zum Nachladen an Womo-Stellplätzen die dann eben alle mit entsprechenden Ladesäulen ausgestattet sind. Wenn die fossilen Kraftstoffe morgen zur Neige gehen oder verboten werden würden, wären wir alle froh wenn wir wenigstens mit Elektroantrieb noch irgendwie das Womo bewegen könnten. Dann wären wir sogar mit nur 100 km Reichweite zufrieden. Nur mal so zum Nachdenken........ Gruß Stefan |
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