Hallo liebe WoMo-Fachleute.
Ich bin hier neu angemeldet, um statt Prospekten lieber erfahrene Nutzer auszufragen. Worum es geht:
Ab nächstem Frühjahr werde ich innerhalb meiner Arbeitsstelle versetzt und muss daher einen Teil meiner Arbeitszeit ganz woanders verbringen. Da der Grossraum des entsprechenden Ortes völlig horrend teure Mieten und Immobilienpreise aufweist, und ich "nur" etwa 10 Tage im Monat dort arbeiten muss,ist die Wohnfrage eine sehr weitreichende finanzielle Entscheidung. So richtig leisten kann ich mir eine zusätzliche Miete dort nicht. Darum bin ich auf die Idee gekommen, mir ein bewohnbares Fahrzeug anzuschaffen, und hier kommt Ihr ins Spiel. Ich habe nämlich null komma garkeine Ahnung von sowas.
Was für mich eher nicht infrage kommt, ist ein Wohnwagen. Zum einen löst das weitere Problematiken aus (Stichwort Zugfahrzeug) und zweitens wäre da die Kosten- und Verfügbarkeitsproblematik von Stellplätzen, während ein moderat dimensionierter Wohnbus durchaus auf Firmengelände stehen könnte - gratis. Hat ein Kollege schon mal so gehandhabt.
Anforderungen:
kompakt, also Campingbus oder sehr kleines WoMo
sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis (ich schreibe extra nicht "billig"), sprich gebraucht
kein Problem-Modell
gerne mit normalem Führerschein bewegbar
Problemstellungen:
Selbstredend die kalte Jahreszeit. Was wäre die am wenigsten aufwändige Strategie, halbwegs winterfest zu wohnen? Es geht eher um moderate, nasse Kälte, süddeutsche Schneekälte haben wir hier oben nicht.
Sanitär - hier sehe ich Raum für Kompromisse, da auf Arbeit geduscht werden kann.
Grundsätzlich komme ich mit sehr schlichtem Wohnen auf Zeit gut klar (verbringe auch viel Freizeit in Zelten oder Wanderhütten), zumal die Arbeitstage sehr lang sein werden und viele Freizeit- und Kulturangebote dort vorhanden sind. Ich muss also nicht ständig "trautes Heim" spielen. Aber mir ist auch bewusst, das sowas seine Grenzen hat. Es sollte also irgendwo zwischen moderatem finanziellem Aufwand und "nicht direkt ungemütlich" liegen.
Tja, das war es eigentlich schon. Bzw. jetzt kann es losgehen mit Eurem geballten Wissen. Welche Strategie würdet Ihr vorschlagen?
NACHTRAG: ich vergass zu erwähnen, dass das Fahrzeug vermutlich von und zu den Einsätzen auf rund 1000km/monat kommt. Es sollte also auch vom reinen Fahrzeugaspekt her brauchbar sein.

