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Selbstausbau versus Serienmodell


GittaR am 30 Okt 2017 18:05:19

Liebe alle - bin neu hier im Forum. Vielleicht könnt ihr uns bei der Entscheidung weiter helfen.
Wir möchten uns gerne ein Wohnmobil (bis ca. 7 m) zulegen, was mindestens folgende Kriterien erfüllen sollte:
eine Heckgarage, in der wir unsere E-Bikes gut unterbringen können
ein Doppelbett (Französische Breite)
Drehbare Fahrer/Beifahrersitz für die Gemütlichkeit
4 Sitze zum Fahren
KEIN Hubbett
KEINE Stufe im Wohnraum
Bad/Klo/ Dusche in Einem -
Kleiderschrank, bzw. genügend Stauraum für Wanderausrüstung
Fernseher brauchen wir nicht
Kühlschrank mit großen Gefrierfach ca. 20 l

Beim orientierenden Modellvergleich (Schautag bei Händler um die Ecke) waren wir recht frustriert, weil keines der gängingen Modelle diese Kriterien kombiniert erfüllt. Alles was ungefähr in die Richtung ging, war dann in einem schaurigen Design - nicht ganz unser Stil.
Abgesehen davon mögen wir die meisten Stoff- und Schrankdekore gar nicht. Deshalb kam uns nun die Idee, ob man nicht ein leeres Standardmodell selbst konzipiert im Einbau. Hat jemand so etwas schon mal gemacht? Oder das völlig abwegig?

Vielen Dank für Tipps und Kommentare!

Gitta

mk9 am 30 Okt 2017 20:35:58

Hallo Gitta,

ich glaube nicht, dass man ein leeres Standardmodell erwerben kann. Wer sollte das denn liefern :?: Dann lieber einen entsprechend großen
Kastenwagen kaufen. Aber die Abmessungen eines Kastenwagens sind nicht mit einem " leeren Standardmodell " vergleichbar. Aber die von Euch gewünschten Vorstellungen könnt Ihr Euch bei einem ausgebauten Kastenwagen abschminken. Das fängt meines Erachtens schon mit drehbaren Sitzen an. Nur meine unmaßgeblich Meinung zu dem Vorhaben.

Ich rede aus Erfahrung, weil ich selbst vor Jahren schon zweimal einen Kastenwagen zum Reisemobil für 2 Personen ausgebaut habe. Mit Küche, Toilettenraum und Sitzgelegenheit für 2 Personen. Abends zum Bett umgebaut Abmessungen 1,35 x 2 m . Bewußt habe ich Reisemobil geschrieben und nicht Wohnmobil.

Wenn doch, ( Kastenwagen oder "leeres Standardmodel " ) ist handwerkliches Geschick und entsprechende Möglichkeit ( entsprechende Halle ) Voraussetzung. Und die Zeit für den Ausbau ist auch nicht zu unterschätzen.

Alles möglich, aber wenn man dann schon A sagt, muß auch B gesagt werden. Bedenkt, dass bei Selbstausbau eine Hauptabnahme beim TÜV ansteht.
Denn ein leeres Standardmodell ist noch lange kein SonderKfz.-Wohnmobil.

Dennoch viel Glück bei Eurem Vorhaben. Vielleicht bekommt Ihr aber auch andere Vorschläge. Hoffe ich zumindest.
Meine Meinung ist kein Evangelium, nur meine nüchterne Meinung zu den gewünschten Vorstellungen.

Schöne Grüße
Manfred

Jonah am 30 Okt 2017 20:48:48

Hallo Gitta, es gibt ja auch recht viele Individualausbauer. Da könnt ihr eure Wünsche sozusagen live realisieren lassen. Die bieten auch jede Menge Stoffe und Oberflächen an. Guck doch mal zB hier rein: --> Link

Roman am 30 Okt 2017 21:11:03

Hallo Gitta,

bei Deiner Beschreibung musste ich sofort an den "Luxor" von CS-Reisemobile denken. Auch wenn das ein ausgebauter Kastenwagen ist, erfüllt er im Gegensatz zu vielen aufgebauten Mobilen höchste Qualitätsansprüche.

Schau mal hier: --> Link

Gruß
Roman

Irmie am 30 Okt 2017 21:48:46

Hallo Gitta,

natürlich geht das! Man muss nur einem entsprechenden Hersteller seine Wünsche äußern und das geforderte Geld auf den Tisch legen! So einfach ist das!

Hier einigen Firmen:
--> Link
--> Link
--> Link
--> Link
--> Link

Man kann den Firmen einen Kastenwagen hinstellen oder sie bauen auch gleich eine Kabine aus Alu oder Gfk auf die Pritsche des Fahrzeuges. Der Ausbau eines VW T6 fängt bei 20000€ an. Die Preise richten sich nicht unbedingt nach der Größe der Fahrzeuge, sondern wie schnell man, mit wie vielen Leuten, dort bequem arbeiten kann. Natürlich spielt auch die Ausstattung eine Rolle.

Irmie

997Frank am 30 Okt 2017 21:49:21

Hallo Gitta,

wir haben selbst ausgebaut und ich kann die meisten deiner Anforderungen bestätigen. Nur einen Kleiderschrank haben wir nicht (dafür nutzen wir das Fach über dem Fahrerhaus) und der Kühlschrank nur ein kleines Gefrierfach.

Das Bett ist auf einer Seite 2m lang, auf der anderen Seite 1,8m. Breite ist 1,6 m
Zugelassen für 4 Personen und die Fahrräder passen auch rein.

Als Basis dient ein VW Crafter, knapp 7 m lang mit Superhochdach.

Hier ein paar Bilder als Anregung

Gruß, Frank
















Roman am 30 Okt 2017 23:43:26

Hallo Frank,

das sieht sehr gut aus. Respekt. Der Ausbau könnte von HRZ sein mit der Grundrissidee des Luxor von CS.... :wink:

Ich finde daher, dass es nur fair wäre, wenn man noch ein paar Worte über die Ausgangssituation und den handwerklichen Background verlieren würde. Das sieht mir nicht so aus, als hättest du dir mal eben eine Stichsäge gekauft und in einer Woche autodidaktisch den Umgang mit derselben erlernt... ;D

Um einen solchen Ausbau hin zu bekommen, ist man entweder Schreiner oder zumindest handwerklich sehr begabt mit semiprofessionellem Equipment, das auch wiederum vier Euro füfzig kostet....

Gruß
Roman

alpi1 am 31 Okt 2017 00:40:36

Hallo Roman,

das sehe ich genauso wie Du. Ich habe auf einem Hanomag AL 28 Fahrgestell einen kompletten Aufbau aus Sandwichplatten selbst gebaut. Die Möbel hat ein Schreiner gefertigt. Das sah dann
ungefähr so aus wie auf den Fotos im vorhergehenden Beitrag. Auch sehr wichtig ist die Kenntnis der Elektrotechnik. Wer davon keine Ahnung hat sollte zumindest in diesem Bereich einen Fachmann kontaktieren. Ach ja; ich habe bis zur Fertigstellung 2 Jahre benötigt. Bei einem auszubauenden Kastenwagen geht es natürlich schneller. Der Vorteil bei einem Kastenwagen gegenüber einem Aufbau ist, bei einem nicht zu wünschendem Unfall, die nach meiner Meinung höhere Stabilität und der geringere Kostenaufwand der Reparatur. Sind ja alles Standardteile.


Gruß aus Bayern


Udo

997Frank am 31 Okt 2017 10:49:57

Roman hat geschrieben:Ich finde daher, dass es nur fair wäre, wenn man noch ein paar Worte über die Ausgangssituation und den handwerklichen Background verlieren würde. Das sieht mir nicht so aus, als hättest du dir mal eben eine Stichsäge gekauft und in einer Woche autodidaktisch den Umgang mit derselben erlernt... ;D


Hallo Roman,

nach klar.. kein Problem. Die Ausgangssituation war ein leerer Crafter 2008er Baujahr mit rund 55.000 km und eine menge Lust auf meiner Seite, mal wieder ein neues Projekt zu starten.

Ich selbst habe in meiner Jugend mal eine Ausbildung zum Elektrotechniker gemacht, bin seit vielen Jahren im industriellen IT-Sektor tätig und habe mir immer einen Bezug zu handwerklichen Tätigkeiten beibehalten. Quasi als Ausgleich zu meinen beruflichen Aufgaben, wo es leider nur noch selten um das wirkliche Erstellen einer Sache geht, die man nachher in den Händen halten kann. Die Fähigkeit mit Holz umzugehen habe ich mir über die Jahre selbst beigebracht und stets ausgebaut.

Ich habe eine kleine Werkstatt mit recht ordentlicher Ausrüstung (Kreissägen, Oberfräse, Ständerbohrmaschine, Stichsäge, kleine Drehbank, E-Schweißgerät, ...).

Zwei Jahre und rund 1800 Arbeitsstunden später sieht die Kiste nun so aus, wie ihr auf den Bildern oben sehen könnt.

Fazit: viel Spaß gehabt, ordentlich Fluchen gelernt, viele neue Sachen kennen gelernt (zB. Laminieren von Kohlefasergewebe, Umgang mit diversen Klebstoffen, Gas- und Wasserinstallation im Womo, ...) und in Gedanken bin ich schon beim Optimieren und vielleicht schon beim nächsten Ausbau ....

In einem anderen Forum habe ich ein detailliertes Ausbautagebuch geführt. Ich glaube aber, es ist hier nicht so gerne gesehen, wenn man Links in fremde Foren postet, oder ?

Viele Grüße, Frank

P.S. hier noch drei Vorher / Nachher-Bilder






Roman am 31 Okt 2017 11:25:23

Danke Frank für deine Ausführungen. Das hilft jemandem, der sich mit dem Gedanken eines Selbstausbaues trägt, schon weiter. Man kann seine eigenen Fähigkeiten dadurch etwas realistischer einschätzen... :wink:

Ich habe selten einen so perfekten Selbstausbau gesehen, zumindest was man auf den Fotos erkennen kann. Da ich selbst in meinen ganzen Mobilen die eine oder andere Veränderung am Möbelbau gemacht habe, weiß ich wovon ich rede.

Wenn man auf Messen durch die ganzen Fahrzeuge läuft, kann schon mal der Gedanke aufkommen, dass es doch kein Hexenwerk sein kann, so ein paar Bretter zusammen zu nageln... :mrgreen: Aber der Teufel stecke im Detail.

Gruß
Roman

997Frank am 31 Okt 2017 14:03:38

Vielen Dank für deine netten Worte, Roman.

Gruß, Frank

Roman am 31 Okt 2017 14:08:06

Nochmal ich... :D

Welche Sitze hast du eigentlich in deinem Crafter ?

Gruß
Roman

997Frank am 31 Okt 2017 14:25:57

Vorne ? Das sind Recaro Style, bei denen ich das Alcantara der Sitzmittelbahn gegen Stoff habe wechseln lassen.

Die Sitzbank hinten ist eine von FASP

Gruß, Frank

P.S. Die Polsterarbeiten sind übrigens das Einzige, was ich von einer Firma hab machen lassen. Da habe ich mich nun wirklich nicht ran getraut.

Roman am 31 Okt 2017 14:37:41

Ja Frank, um den Fahrer und Beifahrersitz geht es. Wir haben im Sprinter die MB Originalsitze. Darauf sitzt Mann/Frau nicht schlecht. Was allerdings nervt sind die Untergestelle, die im gedrehten Zustand und zurückgeschobenem Sitz ca. 20-25 cm raus gucken. Was ich mir da schon blaue Flecken geholt habe.... :evil:

Ich denke das ist bei dir besser gelöst... ?

Gruß
Roman

Sprinterklasi am 31 Okt 2017 15:10:58

Hallo,
nach der Caravanzeit haben wir zwei Mobile von Hehn gefahren. Ein preiswerter auch Individualausbauer, den es leider nicht mehr gibt. Beim dritten Mobil hatte ich mich auf das Sprinter-Tiefrahmen-Alko-Chassis eingeschossen und damit gab es mein Wunschmobil nicht als Serie, ein Individualausbau beginnt dann bei über 100.000€ und schied sofort aus.
Unsere Wünsche deckten sich ziemlich mit denen des Themenstarters und dazu gab es einfach kein Serienfahrzeug. Selbst wenn ich auf den Sprinter verzichtet hätte, auch auf dem DUC gab es nichts, meistens waren die Heckgaragen zu klein und eine ständige Raddemontage wollte ich mir nicht antun.
Da ich handwerklich nicht ganz ungeschickt bin, habe ich mich dann zu einem Selbstausbau entschlossen. Sprinter 316cdi mit Ormocar-Kabine hat 2013 ca, 54.000 € gekostet, dazu dann ca. 20.000 € an Material für den Ausbau. Wir haben also für den doch recht stolzen Preis von ca. 75.000 € ein Womo, das auch nach jetzt vier Jahren unsere Wünsche voll erfüllt, dem man aber auch den Selbstbau ansieht. Fürs Auge bauen die Profis doch weitaus eleganter. Für viele sicher ein gewichtiger Nachteil des Selberbauens ist die Badsituation. Die schönen Dusch- und WC-Kabinen kann man nicht kaufen, da gibt es auf dem freien Markt schlicht nichts.
WC und Waschbecken ok, aber bereits beim gewünschten Spiegelschrank war ende, nach langer Suche dann ein Restpostenmodell gefunden, das wenigstens in etwa meinen Vorstellungen entsprach.
Lieferzeit bei Ormocar war in 2012/2013 über ein Jahr, man muß also lange voraus planen und man braucht am Haus einen Stellplatz mit Strom, wo man jede freie Minute werkeln kann.
Am Ende hat man zwar sein Wunschmobil, aber zu einem Preis, der höher liegt als bei vergleichbaren Serienmobilen. Man kann stolz sein auf die geleistete Arbeit, aber gespart hat man nichts. Um den Text nicht zu lang werden zu lassen, hier mein Fazit:
Die Wünsche mit Prioritätspunkten versehen und dann lange suchen und das Modell mit der höchsten Punktzahl kaufen.
Schöne Grüße, klasi

997Frank am 31 Okt 2017 16:02:59

Roman hat geschrieben:Was allerdings nervt sind die Untergestelle, die im gedrehten Zustand und zurückgeschobenem Sitz ca. 20-25 cm raus gucken. Was ich mir da schon blaue Flecken geholt habe.... :evil:

Ich denke das ist bei dir besser gelöst... ?


Weiß nicht, ob das besser gelöst ist als bei dir. Ich habe die hohen Standard-Unterteile, darauf Sportscraft-Drehkonsolen, darauf die Adapter "VW auf Recaro" und darauf dann den Sitz.

Wenn ich den Sitz im umgedrehten Zustand ganz nach hinten (also mit der Rückenlehne in Richtung Armaturenbrett), dann schaut das Unterteil aus heraus. Böse Verletzungen gab es bisher nicht :mrgreen:

mk9 am 31 Okt 2017 19:09:00

Ich komme noch einmal zurück zu meinem Kommentar.

Es war, zumindest war das in Erwägung gezogen, auch von einem Eigenausbau die Rede. Also Verwirklichung eigener Wünsche.
Soweit so gut. Alles machbar. Nun zu den Fakten. Ich will es Gitta nicht mies machen, dennoch möchte ich auf einige Fakten hinweisen, die unbedingt zu beachten sind.

Zunächst mal möchte ich den Kommentar , es sind 2 , von 997Frank hinweisen.
1. es schreibt, dass er handwerkliches Geschick hat, ist zweifelsfrei durch die eingestellten Bilder bewiesen.
2. er hat neben einer Werkstatt das unfangreiches und erforderliche Werkzeug, das er auch beherrscht.
3. hat er Kenntnisse im Elektrobereich, so wie es es geschrieben hat.
4. auch das erforderliche Geld für den Kauf des Fahrzeuges ( Kaufpreis des gebr. VW Crafters unbekannt )
ein neuer Crafter mit langem Radstand und Superhochdach kostet geschätzt in der einfachsten Ausführung ca. 43 Tsd. €, wenn ich mich nicht täusche :?:

Vielleicht als gebrauchter ca. 30.000 € - einfach mal als angenommener Preis. Jetzt lasse ich dieses Fahrzeug im Ausland nach eignen Wünsche ausbauen.
Ist ja in Tschechien, Slowakei oder Ungarn preiswerter als in Deutschland.

Hier wurde ein Link von Jonah eingstellt, wo im Ausland ein Basisfahrzeug ab ca. 15.000 € nach eigenen Wünschen ausgebaut wird. Ab ca. 15.000 € mag es wohl sein. Das glaube ich auch ( oder auch nicht ). Den ich würde als Unternehmen auch die preiswerteste Angabe machen, ist doch wohl Allen klar.
Aber was sagt uns der Preis, lediglich die Nennung von 15.000 €. Aber was ist darin enthalten. Und wie bringe ich das Fahrzeug zum Ausbauer ?

Alles gut gemeinte Ratschläge. Aber wie sind die Preisvorstellungen von Gitta ?
Wie sieht es bei einem späteren Verkauf des Fahrzeuges aus ? Bei dem Fahrzeug von 997Frank stellt sich die Frage nicht. Das ist professioneller Ausbau.

Aber wenn sich Gitta einen Selbstausbau zutraut, dann ran ans Werk. Sie wird es ja wohl nicht alleine machen. Ich weiß selbst, welche Arbeit das ist.
Fängt mit der Isolierung des Fahrzeuges an, dann die Elektrik, die Gasleitungen, Einbau der Fenster der Dachhaube und vieles mehr. Ich hatte nur meine Garage, um die Möbel zu bauen. Das Fahrzeug stand während des gesamtes Ausbaues in meiner Einfahrt, die groß genug ist. Habe vor Jahren darüber hier im Forum ausführlich berichtet. Hat Spaß gemacht und seit 1996 damit unterwegs gewesen.

Auch ich wünsche Gitta viel Spaß bei der Planung und auch für einen evtl. Selbstausbau eines Kastenwagens.
Wie man jetzt über meine Ausführungen urteilt: :?: Mir aber auch egal. Erfahrungen muß man selber machen. Wenn´s nicht so klappt, hat man es eben versucht. Wenn das Werk vollendet ist, kann man stolz auf sich selber sein. Und das zählt letztendlich.

In diesem Sinne: frohes Schaffen

Gruß
Manfred

PS für 997Frank; Chapeau, Spitzenarbeit. Besser als von professionellen Herstellern würde ich sagen. Grund: er hat es für s i c h gebaut.

rkopka am 31 Okt 2017 22:11:08

997Frank hat geschrieben:Das Bett ist auf einer Seite 2m lang, auf der anderen Seite 1,8m. Breite ist 1,6 m

Auf den Bilder sieht es so aus, als ob über je dem halben Bett der Kasten nur wenig Höhe erlaubt ? Ist das bequem ?

RK

Jagstcamp-Widdern am 01 Nov 2017 10:17:15

das dachte ich auch, wo ist die "zwei arsch + luft" höhe? 8)

allesbleibtgut
hartmut

997Frank am 01 Nov 2017 20:41:33

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:..., wo ist die "zwei arsch + luft" höhe? 8)


Hä ? Was 'n das?

Ja, das sieht auf den Bildern recht eng aus. Ich habe den Abstand zwischen Matratze und Oberschrank gerade nicht parat ... kann aber sagen, dass ich mit meinen 125 kg Kampfgewicht, verteilt auf 1,96 cm Körperlänge da gut schlafen kann.

Gruß, Frank

Gast am 01 Nov 2017 22:43:57

Welches Design gefällt Euch denn, wenn das, was der Händler auf dem Hof hatte, Euch geschaudert hat?

Wenn es etwas alternativer aussehen soll, würde ich im Netz mal nach Selbstausbauern schauen, die sich ehemalige Postbusse usw. hergerichtet haben. Da ist meist viel Platz für die Wunschausstattung. Allerdings sollte man wissen, dass diese Nutzfahrzeuge einerseits nicht gerade stark motorisiert sind und von ihren vielen Fahrern nicht gerade getätschelt wurden.

cbra am 02 Nov 2017 10:01:54

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:das dachte ich auch, wo ist die "zwei arsch + luft" höhe? 8)

allesbleibtgut
hartmut


wuahaha - geile beschreibung für das wohl wichtigste mass bei der Womo - auslegung ;) hättest dir eigentlich ein positiv verdient

zum thema - mir erscheint die euphorie des eingangsthreads etwas gering um in so ein projekt zu starten - wenn maqn selber bauen will - besonders wenn es auch "stilvoll" sein soll - sollte eigentlich klar sein dass man es macht, und die fragen weher um details gehen.

wenn also euphorie und ausstattung sowie beritschaftz (mMn mind. 1500-2000h) nicht da sind sehe ich eher den individualausbauer gefragt - da ist "nur" das budget gefordert.

mk9 am 02 Nov 2017 12:33:33

1.096 Aufrufe und 21 Antworten

Wo bleibt denn endlich auch mal ein Kommentar von Gitta :?: :?: ( Ich habe mit 2 Fragezeichen bewußt übertrieben ).
Genau so ist es mit dem Thema " Lofoten mit Leihmobil " vom 30.10. ( Zugriffe 620 und 11 Kommentare ).

Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Kommunikation zwischen Themeneröffner und Forenmitglieder auf der Strecke bleibt. Wobei Forenmitglieder
sich beteiligen, was man vom Themeneröffner doch wohl auch erwarten kann.

Ich weiß, alles klingt etwas provozierend. Aber es ist die Wahrheit, bin für offene Worte und Klartext.

In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Tag und rege Beteiligung.

Gruß
Manfred

Roman am 02 Nov 2017 15:49:48

mk9 hat geschrieben:Wo bleibt denn endlich auch mal ein Kommentar von Gitta :?: :?: ....


Du bist mir zuvor gekommen Manfred.... :wink: Ich wollte gestern schon was dazu schreiben, hab aber dann gedacht, lass mal die Feiertage vorüber gehen...

Das Problem bei solchen Beiträgen ist einfach, dass sie sich verselbstständigen und dann u.U. völlig an den eigentlichen Wünschen des TO vorbei gehen, wenn keine Rückmeldung erfolgt...

Ich lasse es daher jetzt mal dabei bewenden, bis Gitta sich nochmal gemeldet hat.

Gruß
Roman

mk9 am 02 Nov 2017 21:13:10

Hallo Roman,

alle, die sich zu dem Thema geäußert haben wollen im Endeffekt doch nur helfen.

Es ist dem Themeneröffner nicht geholfen, wenn man alles nur ins positive Licht rückt. Ich bin für klare Aussagen und sehe vieles realistisch, was den Eigenausbau betrifft.

Und wenn ein Wohnmobil oder auch Reisemobil ( für mich persönlich 2 verschiedene Freizeitfahrzeuge ) nach eigenen Vorstellungen aussehen soll, was Möbeloptik und Stoffbezüge uva betrifft, so kann nur ein Auftrag zum individuellen Ausbau infrage kommen. Und das geht ins Geld. Und wieviel dafür vorgesehen ist: unbekannt. Ebenso wie teuer das Basisfahrzeug sein soll, ist ebenfalls unbekannt.

Wenn selbst ausgebaut werden soll ist auch zu bedenken, dass bei einem Verkauf ein potentieller Kunde auch vieles kritisiert und den preis damit drückt.

Na ja , ich warte mal die weitere Entwicklung ab. Meine Meinung habe ich geäußert. Ob´s gefällt oder nicht.

Schönen Gruß noch vom schönen linken Niederrhein ins schöne Saarland
Manfred

destagge am 03 Nov 2017 15:07:13

Hi Gitta,
auch mit weniger Werkzeug (Drehbank???) kann man einen ansehnlichen Ausbau realisieren. Um Handwerkliches Geschick kommt man definitiv nicht herum, aber es geht auch ohne Formatkreissäge, Fräse und Schweißgerät ;-)

Wenn das Grundfahrzeug ein finanzielles Thema ist: es werden für sowas auch gerne gebrauchte Postkoffer o.ä. hergenommen. Dann hast du die größere Breite als im Kastenwagen.

Vielleicht als Anregung was möglich ist, wenn auch nicht der für Dich passende Ausbau (außer die Heckgarage für mehrere Fahrräder vielleicht):
--> Link





Grüße
Michael

gespeert am 03 Nov 2017 15:53:43

At Junio
Ja die Postkutschen werden teils ganz schoen gejagt, je nach Bezirk auch mit viel Stop&Go.
Da macht es teils Sinn zwei zu kaufen und eine als E-Teilespender zu nutzen.
So kann man bspw. eine Kutsche ausbauen waehrend man die Motor-Getriebeeinheit der Ersatzkutsche ueberarbeitet und dann tauscht.

Roman am 03 Nov 2017 19:38:38

Hallo Michael,

ein sehr interessanter Grundriss und eine überzeugende Umsetzung. :daumen2:

Gruß
Roman

destagge am 03 Nov 2017 23:00:23

Roman hat geschrieben:ein sehr interessanter Grundriss und eine überzeugende Umsetzung. :daumen2:


Hi Roman,
Danke!
Grüße
Michael

berny2 am 11 Mär 2018 19:01:29

berny2 hat geschrieben:gelöscht.

Entschuldigung, ich hatte meinen begonnenen Versuch gelöscht, damit nicht der Eindruck entsteht, dass ich unser Forum als Verkaufsplatform niessbrauche.
Daher nur mal die Frage, ob solches Fahrzeug überhaupt Chancen hat (Fotos gibt es noch nicht):
Renault Trafic 2,5D, 55KW/75PS, ohne Plakette, unfallfrei, EZ 12/1991, kein Vorbesitzer, 280tkm, HU+AU+GasU 06/18, Zahnriemen fast neu, Selbstausbau seit 1992, wenig Rost, 3-Sitzer, Frontsitzheizungen, langer Radstand, Hochdach, keine Servolenkung, 5-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb, Reifen G26-Cargo, ~10tkm, 2,5 Schlafstellen, Klapptisch, Umluft-Heizung Truma E-1800 (1992), 2-fl.Gas-Kocher smev mit Zündsicherung, Spülbecken+Wasserhahn+Abfluss, Kompressor-Kühlschrank 42Ltr fast neu, 11kg Propanflasche integriert, abgetrenntes Bad mit Toilettenschränkchen, Klappwaschbecken+Wasserhahn+Abfluss, Abwassertank, PortaPotti 365 fast neu, Markise mit Omnistor Safari-Room 200x250cm kpl. m. Boden fast neu, Fahrzeug aufgelastet 3000kg; reisefertig 2500kg, 50m Kabeltrommel, Batterieladegerät, 70W-Solarmodul mit Regler, 2 Batterien 12V/100Ah (2015), 50Ltr-Frischwassertank mit regelbarem Elektroheizstab, umfangreiches Werkzeug+Zubehör, 2 Einsteighilfen rechts, Thermofenster, gute Isolation rundum, Wände+Polster Velours , aufwändige Elektrik mit allen Schaltplänen, viele Stau-+Ablagemöglichkeiten.
Abgabe des Liebhaberfahrzeugs aus Altersgründen nur an ernsthafte Interessenten gegen Höchstgebot in bar.


Danke vorab.

Gast am 11 Mär 2018 19:40:40

Dein Fahrzeug? :?:

Biete 500.-Euro. 800.- mit neuer HU/AU und Gasprüfung.. :) (Wenn alle gemachten Angaben einer Prüfung standhalten.) :lol:

Scherz Ende.. //

Die TE hat ja anscheinend ihr "Projekt" eh längst aufgegeben.. Da darf man doch auch mal OT schreiben..

At Berny.. Ohne (aussagekräftige) Bilder kann man doch keine Einschätzung zu Deinem Verkaufswunsch abgeben! Stells halt zu Deinem Wunschpreis +10% in den üblichen Portalen (mobile.de, Ebay-Kleinanzeigen etc.) ein und schau was sich tut. Für Kontakte kauf Dir eine billige Wegwerf-Simkarte.. Gib keine mail-Adresse an. Dann bist Du schlauer.

Gruss Thomas

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