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Hi ich überlege mir momentan ein Kastenwagenwohnmobil (Pössl Roadcamp R) zuzulegen. Da ich damit auch mal mindestens 1 Woche irgendwo stehen möchte benötige ich dafür allerdings eine geeignete Stromversorgung, für Dinge wie Licht, Dieselheizung und Laptop/Handy Aufladung (insg. ca. 500Ah). Hat hier jemand Erfahrung, ob das technisch bei einem Pössl möglich ist und wenn ja wie schwer,teuer und platzaufwendig das Ganze ist? Danke schonmal für die Antworten :-) Es ist kein Problem! LiFeYPO4 400Ah und mindestens zwei Solarpanele auf dem Dach. Kostenfrage ist na, ja!? Wieviel Geld, so viel Musik! :D Grüße Gordan :) 3x Super B 160Ah. Pro Akku LBH 414,50mm x 226mm x 314mm (alle 3 zusammen 80,7kg) Dann noch ein schöner MPPT Regler mit 200Watt Solar. (Mehr wird wohl nur schwer auf das Dach passen. Das ganze sollte unter 10.000,-€ machbar sein und zusammen um die 100kg wiegen. :cry: Hallo 7 Tage autark, das ist schon eine harte Nuss. Ohne Solar wird es eng. Falls Platz vorhanden, vielleicht mal über einen Benzin Generator nachdenken .... :wink:
hast du super b verbaut, wenn ja , darf ich 1-2 Fragen stellen? Oder ein Efoy zulegen. Oder bringt der nicht genug? Nein habe ich nicht. Wenn meine 120Ah Exide Gel irgendwann das zeitliche segnet und die Preise noch etwas sinken, könnte das aber was werden. Eine reicht für mein Reiseverhalten aber locker. Fragen darfst du aber denoch gerne stellen. Ist ja ein Forum. was bringen 7 Tage Strom-Autarkie, wenn nach 4 Tagen die Pipi-Box voll ist und nach 3 Tagen das Wasser alle ?? grüße klaus
Naja ich verstehe es nicht, bei der Super B wird suggeriert, einfach austauschen und alles ist gut, gibt da auch auf youtube ein Video von einem Kollegen. Andererseits lese ich das diverse Umbauten nötig sind, unser fahrender und reparierender Sachse bietet ja auch Umbauten an. Hier z.b. --> Link
Da kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen :D Gruß nach Erlangen Udo
Die Umbauten des Kollegen beziehen sich ja nur auf den Bauraum und die Einstellungen des Votronic Triple. Wenn dein Ladegerät die geforderte Spannung schafft ist es ein 1:1 Tausch. Zumindest wird dies so suggeriert.
Ich habe einen Büttner Lader, ohne spezielle Lifepo Einstellung, aber mit Gel, AGM und Blei/ Säure. mein MPPT Regler wiederum, auch Büttner hat die Lifepo Stellung. --> Link Alle MT-Lader sind mit einem Batterie-Temperatur-Sensor ausgestattet. Dieser gibt die Batterietemperatur an die Ladeelektronik weiter. Je nach Umgebungstemperatur wird die Ladekennlinie entsprechend angepasst und die Bordbatterie/n (Flüssig/Gel/AGM) abhängig vom eingestellten Batterietyp mit der vorgeschriebenen Kennlinie geladen. ![]() Brauche ich ein anderes Ladegerät? und sonstige Anpassungen?
Was soll diese provokative Gegenfrage? DerLeander hat doch nur nach der Stromautarkie gefragt. Ob er einen Zusatz- oder Austauschtank für sein Potti hat oder wie groß sein Frischwasservorrat ist, ist doch für seine Frage irrelevant. :thema: Auch mich interessieren hier konstruktive Antworten sehr, denn auch ich möchte bis zu 7 Tage autark stehen können, ohne einen Moppel anschmeißen zu müssen. Und um Deine Frage trotzdem von meiner Position aus zu beantworten, ich habe einen zusätzlichen Fäkaltank dabei und mein Frischwasservorrat beträgt 120 Liter plus Kanister. lieber Solofahrer, ich sehe das nicht als eine provokative Gegenfrage. Dies ist Derleanders erster Beitrag, und da gehe ich einfach mal davon aus daß er nicht über Deine jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Womos verfügt. grüße klaus Hallo! Ich sehe das genau so wie Axel. Was ist so schwer daran einfach nur eine Frage zu beantworten? Wenn ich nach dem Weg zum Bahnhof frage will ich auch keine Diskussion darüber anfangen ob ich schon mal Zug gefahren bin und ob die Fahrt mit dem Auto nicht vielleicht besser wäre. Zum Thema: Ganzjährig wird das,m.M. nach nicht klappen. Bei dem hier angenommenen Verbrauch von ca. 70 Ah/Tag wird man in den Wintermonaten nicht auf externen Strom verzichten können. Z.B. ein Stromaggregat. Solar nutzt im Winter auch so gut wie nichts. Im Sommer würde u.U. eine 200-300W Anlage reichen. Eine 600Ah Batterie um die 7 Tage zu puffern macht nur Sinn wenn man nach den 7 Tagen wieder laden kann. Einfach nur mal um den Block oder eine Stunde Autobahnfahrt reicht da nicht. Wir sind im Sommer mit unserer 400W Anlage und 150Ah Batteriekapazität (Blei, also effektiv nur 75-80Ah nutzbar) bei einem Verbrauch von 20-80Ah (je nachdem ob die E-Bike Akkus geladen werden oder nicht) strommäßig absolut autark. Die Anlage produziert im Sommer mehr als wir verbrauchen können. Im Sommer sieht das WoMo keine Steckdose. Im Winter reicht der Solarstrom meist so gerade eben um die tägliche 1-2Ah Selbstendladung der Batterie wieder reinzuladen. Gruß, René Mal ne ganz dumme Frage: Kann ich nicht einfach 5 100Ah parrallel schalten? Hallo Derleander Ich versuche als Laie mal ne einfache Antwort auf deine"dumme Frage".Wenn du 500Ah brauchst mußt du bei Blei,Gel oder AGM ca.700 Ah Kapazität haben.(70-80% nutzbare Kapazität).Das sind ungefähr 3x240Ah oder 7x100Ah bei ca.180 Kg Gewicht und viel Platzbedarf. Viele Grüße Thomas
Und selbst das ist noch sehr optimistisch geschätzt. 50-60% sind wohl, gerade beim Einsatz eines Wechselrichters (Peukert-Effekt), eher realistisch... Salut! Wieviel Zulässiges Gesamtgewicht hat dein Mobil?
Nichts für ungut, aber ich denke, das ist wohl die ungünstigste Variante. 2 x 300 Ah LiFeYPO4 paralell, mit dementsprechend dimensioniertem Votronic Laderegler und etwa 300 Wp am Dach kosten annähernd € 6.500,--, wobei bei der Kapazität an Akkus nicht einmal Solar vonnöten wäre. Ohne Solar bist vom Gewicht her bei ca. 70 kg, mit, um etwa 10 kg mehr.
Alles Möglichkeiten. Wollte aber eigentlich mehr damit ausdrücken das es ein teurer Spaß wird wenn man lange daran freude haben möchte. Auch 6.500€ sind 400 Übernachtungen auf gehobenen Stellplätzen. Sollte man vorhaben mit dem Mobil Richtung Mongolei zu fahren oder ist Menschenscheu ist der Vergleich natürlich hinfällig. 7 Tage autark? Wann? Winter oder Sommer? Erstelle bitte eine genaue Energiebilanz und poste die mal Zum Thema Gas, Wasser Sheixxe, mit ner NH Trenntoilette ist 7 Tage Stehen locker drin. Mit Wasser auch, das Geschirr sofort abwaschen (mit Spueli und Buerste abreiben und mit einer Pumpspruehflasche nachspuelen, braucht extrem wenig Wasser).
Alles klar, war dann ein Missverständnis. Natürlich hast du Recht, es kostet alles Geld, überhaupt die Autonomie.......... Ich denke, wenn es nur ab und zu mal um 7 Tage Autark stehen geht, würde eine Efoy eigentlich in dem Fall gut passen. Das Ganze dann kombiniert mit einer 200-300 Wp Solar, da kommt man schon recht weit. Damit kann man sowohl im Sommer als auch im Winter gut über die Runden kommen. Meiner Meinung nach sollte man eine Batteriekapazität wählen die einen 2-3 Tage über Wasser hält und den Rest durch weitere Massnahmen wie Solar, Efoy erweitern. Das Ganze nur mit Batterien/Akkus abdecken zu wollen, würde ich nicht machen. Erstens kosten die entweder viel Gewicht oder viel Teuros (Lifeypo4) und irgendwann müssen diese ja auch wieder aufgeladen werden. Wer lange im Winter frei stehen will ohne einen Moppel zu benutzen, der muss schon tiefer in die Tasche greifen. Ob es dann gleich über 6000 Euro nur für Akkus sein müssen.
(Offtopic: Das mit den Zitatkürzungen nervt. Speicherplatz kostet heutezutage nicht wirklich etwas) Wenn ich jetzt ehrlich bin, ist gerade die Efoy eher keine Alternative zu einer dementsprechenden Kapazität. Die Efoy ist annähernd einer 300 Ah LiFeYPO4 teuer, wenn ich die Wahl hätte, fiele die Entscheidung in jedem Fall zugunsten der Batterie aus. Die Efoy-Technik ist absolut überholt......wobei, ich möchte niemandem zunahe treten, der auf diese Technik schwört und ihr vertraut. Übrigens, ich stand jetzt acht Tage mit einer 300 Ah Li-Batterie und Solar 270 Wp, mit relativ wenig Sonne und kam wunderbar über die Runden, trotz haufenweise Kaffee, Fernseher und dem ganzen Ladeverhalten diverser Endgeräte.
Aber der Hinweis, daß der Bahnhof nicht in Betrieb ist, könnte trotzdem helfen. Obwohl ich generell auch eher für den direkten Bezug auf die Frage bin. Selbst mit meinem Standard Womo könnte ich eine Woche wo stehen. Nicht gerade mit 4 Personen und täglich duschen, aber das war ja auch nicht das Thema.
Hier geht es aber wieder um weitergehende Fragen. Er wollte 7 Tage stehen und hat dafür 500Ah errechnet. Wie die dann wieder geladen werden, ist eine andere Frage. Vielleicht sind seine ganzen autarken Trips nur 1 Woche lang ? Danach zuhause an die Steckdose. Sonst wird das ganze Thema natürlich weit komplexer. Wo, wann, wie lang, bei welchem Wetter, auch fahren, geht dort ein Generator... RK
Ich denke Du verwechselst da was. Eine Efoy spendet Energie. Ein Akku speichert diese. Das sind einfach 2 verschiedene Dinge. Aus dem Grund ist es Unsinn das zu vergleichen. Man muss ja irgendwann dem Akku die Energie wieder zuführen. Und gerade dann, wenn man mal wenige Wochen im Jahr Energie-Engpässe auffangen will, gibt es meiner Meinung nach nix besseres als eine Efoy. Im Sommer brauche ich die bei uns gar nicht und im Winter hilft Sie mir solche Situationen zu überbrücken. Mit den vorgeschlagenen 480 AH Lithium ist man doch im Sommer total überdimensioniert. Deshalb würde es auch darauf ankommen, an wievielen Tagen brauche ich die Autarkie im Winter überhaupt. Für den dauerhaften Einsatz wäre die Efoy nix, aber gerade für solche Situationen die nicht alltäglich sind ist es top. Und wie man darauf kommen kann, das die Brennstoffzellen-Technologie veraltet sind erschließt sich mir auch nicht. Ich sage immer, es kommt auf deren Einsatzzweck an. Prinzipiell verwechsle ich überhaupt nix, weil es dem Grunde nach darum geht, wieviel Ah ich zur Verfügung habe – ich denke schon, mich ein bisschen mit dieser Materie auszukennen. Ob ich das jetzt mit Efoy-Technik produziere und in schwach dimensionierte AGM oder sonstwas einfließen lasse, oder ob ich grundsätzlich Kapazität habe, die ich durch Solar und/oder Weiterfahrt auflade, ist dem Grunde nach egal. Am Ende will ich den Stromhunger meines Verbraucherverhaltens ausreichend stillen. Und wenn du dich jetzt auf den Schlips getreten fühlst, weil ich Efoy für nicht wirklich effizient halte, dann tut mir das leid, weil das nicht meine Intention war (stand, glaube ich, auch so ähnlich in meinem vorigen Post). Wenn es also dein Weg ist, dann wird das so in Ordnung sein – meiner ist ein anderer, aber deswegen kein Unsinn; alles klar?
Ist es nicht. Ohne Sonne und wenn du stehen bleiben willst oder mußt, ist die Kapazität einfach irgendwann am Ende. Bleibt nur noch ein Generator. Oder eben die efoy. Kapazität bringt dich immer nur über eine gewisse Zeit. Damit sind wir aber wieder bei der Nutzung, die bestimmt, was sinnvoll ist.
Je nachdem, wie man Effizienz hier rechnet. Sie gibt einem (nicht sehr viel) Strom ohne laut zu sein und wenn die Sonne nicht scheint. Andererseits ist sie für die meisten sowohl in der Anschaffung, in der Lebensdauer und im Verbrauch (bei Notfallnutzung egal) einfach zu teuer. Überholt ist die Technik sicher nicht, nur noch nicht wirklich massentauglich. Sowas mit Diesel funktionierend und im Preis wie ein besserer Generator wäre ein Renner. RK Ich denke ich habe gut begründet, warum man das beide nicht vergleichen kann/sollte. Das eine hat halt nur wenig mit dem anderen zu tun. Dazu muss man kein Elektriker sein. Ich fühle mich auch nicht auf den Schlips getreten, aber ich bin der Meinung man sollte die Efoy gerade dann in Betracht ziehen, wenn es um solche nicht alltäglichen Gewohnheiten (Verbrauchspitzen) geht. Theoretisch kann ich dann ja mit der Efoy in der richtigen Dimensionierung auch länger als 7 Tage stehen, wenn diese meine Batterie wieder auffüllt. Und die Solar unterstützt dabei, sobald die Sonne scheint. In Deinem Fall reicht die Batterie dann halt nur x Tage und dann ist die alle und bist gezwungen zu fahren. Auch wenn der Hype der LifePoY4 in allen Foren verbreitet wird, hat die Efoy hier klar einen Vorteil. Sobald ich die Efoy nur wenige Tage im Jahr so nutze, ist diese gemessen an der Anschaffung imho auch nicht teuer, weil man diese so etliche Jahre nutzen kann. Was soll man beispielsweise 90% mit unnötigem Balast herumfahren, weil die Kapazität im Frühling/Sommer/Herbst einfach überdimensioniert ist und diese Kapazität dort gar nicht gebraucht wird. Viele wissen doch im Sommer schon gar nicht mehr, wohin mit dem vielen Überschuß. Ich finde das ist dann mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Genau dafür finde ich die Efoy richtig interessant. Aber natürlich darfst Du Deine Meinung behalten.
Pössl= du hast wahrscheinlich nur wenig Platz und Zuladung Für Ganzjahresnutzer mein Vorschlag und Begründung: 1. Immer und für alle Womos gültig (außer reine Dunkel/Wetter/Winterfahrer) was an Solar aufs Dach geht kommt da rauf. je mehr desto billiger wird die Stromversorgung auf Dauer gerechnet. Preis Ertrag Gewicht je nach Größe ? Faustformel inkl. Selbstinstallation Kabel Regler, ist das inzwischen für rund 100,-€ pro 100Wp machbar 2. etwa 200Ah LiFeYPO4 als Grundversorgung, 40kg 2000,-€ (ansonsten siehe weiter unten) 3. Efoy nicht unter COMFORT 140, 4000,-€ 10l Methanol 42,-€, 10kg das Gerät und für jede 100Ah rund 1l (1kg) (Beispiel 10l Kanister 1000Ah 10kg) (warum wenigstens die 140er, das Teil soll ja nicht bei 70Ah Bedarf im schlimmsten Fall pro Tag 24h non stop laufen) (oder keine Efoy, dafür leisen Moppel) 4.Ladebooster Preis Gewicht Leistung usw. ??? für 1-3Tage Hopper bestimmt auch ne Überlegung wert, habe ich nicht weil nicht zu meinem Womo Profil paßt, deshalb von mir keine Bewertung Mit der Anlage ist man im Prinzip immer autark, die Grenze an absolutes Freistehen ohne Fremdladung Sonne und Fahren oder Laden mit Booster im Stand (Motor laufen lassen) wird durch das in 5 oder 10l Kanistern mitgeführte Methanol begrenzt. Blei statt LiFeYPO4 geht auch wenn Gewichtsreserve und entsprechender Platz vorhanden, pro 100Ah (davon 50-60% nutzbar) etwa 25-30kg ab rund 100,-€ je nachdem welche Art von Bleibatt. für obiges Beispiel aber wenigsten 400Ah empfohlen. ist bei Blei auch Minimum wenn WR mit hohen Leistungen gefahren werden soll, sonst Batt. Verschleiß auf Dauer zu hoch. (Lebenszeit zu kurz) Zu den Anmerkungen einiger hier die immer wieder auf Wasser und Toilette Hinweisen, es gibt immer noch Leute, die fahren wo hin und bleiben da auch länger, wo das absolut kein Problem darstellt, und es trotzdem keinen Strom gibt, aber eben keinen Moppel wollen wegen Auffallen und Lärm. Statt einer Efoy Anlage würde ich einen kleinen, stinkenden Inverter (z.B. Honda EU 10i) ins Mobil laden. Verglichen mit dem Anschaffungspreis, der Lebensdauer, Kosten für Treibstoff und daraus resultierenden Kosten für die letztendlich erzeugte Energie, liegt ein solcher Stinker in allen Kriterien weit vor dem Efoydings. Das bißchen Lärm ist etwas weiter draussen, wo sonst eh kein anderer steht, auch nicht schlimm. Wer mehr für die Umwelt und den Schallschutz machen will, wählt den Stinker mit Gasanschluß und speist ihn aus dem Gastank unterm Mobil. SO würde ich es machen, Volker Nochmal die Frage gelesen, hätte mir ja alles sparen können. :oops: Antwort: 600Ah LiFeYPO4, weil für 1000Ah Blei wird es dem Pössel an Zuladung fehlen. :wink: Brainless: Efoy oder Moppel! Für mich gibt es da in dem Fall auch keine andere Alternative. Wenn man komplett für sich alleine steht ist der Moppel sicherlich ne Alternative und vom Kostengesichtspunkt der Efoy haushoch überlegen. Aber ansonsten ist es halt einfach Mist, es sei denn man schert sich einen Dreck um seine Nachbarn. Und sind wir mal ehrlich, wo kann man den heute noch stehen ohne irgendeinen einen Nachbarn zu haben. Moin "Derleander", hast ja Dein Womo UND Deinen Stromverbrauch genannt. :) Da wären dann bei mögl. Zuladung von 580 kg folgende Werte: - bei Fahrwasserbetrieb (20Ltr. = ca. 20 kg) zur Auarkie mind. 80 Ltr. zusätzliches Frischwasser. - Also 500 kg Restzuladung. - zzgl 750 Ah 3 mal 64 kg (hier bei mir Banner Energy 230 Ah (K20), also 3 mal 250 Ah (K100) kämen 192 kg in Abzug. Also 308 kg Restzuladung. Das eingesparte Gewicht der werkseitig verbauten Batterie darf man wohl für das zus. Kabelgedöns gegenrechnen. - Doppelte WC Kasette eben noch einmal mit 20 Kg in der Abrechnung zusätzlich. - Noch 2 Solarpanels aufs Dach inkl. Verkabelung passt auch. Also gehe ich davon aus, dass Du zunächst einmal gewichtsmässig auf der sicheren Seite bist. Für echten Winterbetrieb werden jedoch ZWEI Dinge dagegen sprechen: 1. Die stromfessende Dieselheizung, die Du Dir vorstellst. UND 2. Die Beheizung des Abwassertanks. Er befindet sich unterflur. Willst Du ihn über den Luftstrom der Heizung vor dem Einfrieren sichern? Ansonsten kämest Du bei elektrischer Heizung elektrotechnisch nicht einmal über 2 Tage. Selbst wenn Du die elektr. Heizung erst 2 Std. vor dem Ablassen einstellen würdest. (Ich weiß das :ja: ) Und "abseits" kommt ein Moppel eh nicht in Frage. Schon garnicht, wenn Du nur das Abwasser frei halten willst. Dies ist meine Erfahrung. Und ne Li-Ion Batterie wäre wohl eine Alternative, aber auch nicht leistungsfähig genug für dauerndes Beheizen ausgerechnet des Abwassertanks. Also, so ganz und wirklich autark wirst Du mit Deinem Modell im Winter bei - Graden nie sein können. Aber ansonsten passt doch Alles. :ja: Viel Spass wünsche ich :) Tja quax, die "Schmerzunempfindlichkeit" einiger "Mobillisten" nimmt scheinbar zu, erlebe es inzwischen immer öfter, das Leute auch auf SPs (ohne Strom), entweder den Fahrzeugmotor oder Moppel sogar für die gesamte Fernsehzeit bis in die Nacht, oder auch früh lange über die normale Frühstücksdauer laufen lassen. :( Vor zwei Wochen Magdeburg, und jetzt gerade erst wieder in Warnemünde.
Ich denke, da geht es jetzt nur mehr um des Widerspruches Willen. Effizienz ist eine Kosten-Nutzen-Relation, dabei bedarf es keiner sonstigen Berechnung. So weit, so schlecht. Ein Speichermedium werde ich wohl brauchen, wenn ich Ah haben will. Wenn ich jetzt, sagen wir, zwei Mal 200 Ah AGM-Batterien nehme und eine Efoy Comfort 140, dann bin ich zwar bei etwa € 4.600,-- Anschaffungskosten, aber von Effizienz weit weg, weil der Betrieb der Efoy richtig Kohle kostet, ich aber theoretisch bei einmaligem Ladungsvorgang nur etwa 200 Ah aus den AGM entnehmen kann. Bei einer 400 Ah Li-Batterie, bin ich nach heutigem Stand bei etwa € 3.500,--, selbst geschraubt bei rund € 2.900,-, plus 300 Wp und demensprechende technische Infrastruktur, bei insgesamt rund (wirklich gut geschätzt) € 4.000,-- und einmaligem Ladevorgang bei mindestens theoretisch verfügbaren 300 Ah, eher sogar bei weit mehr. So, und jetzt schaun wir mal, wie's denn ohne Efoy mit den Folgekosten aussieht: Ach so, nix.....und den Tag, wo nix reinkommt, den Tag gibt's jetzt wohl nicht wirklich, selbst im jetzigen Fall kamen bei mir mindestens 15 Ah über Solar herein (düster, keine Sonne), ich stand acht Tage und hatte null Probleme und vor allem keine Kosten (ich brauche ca. 40 - 50 Ah/d, bei 300 Ah Li plus Solar). Und wenn ich tatsächlich die Absicht habe, 3 Wochen oder länger in einem Block bei Regenwetter und Finsternis autark durchzustehen, sollte ich mir entweder über mein Energie- oder über mein Campingverhalten Gedanken machen. Das war aber nicht die Eingangsfrage des TE, sondern die, wie er am besten sieben Tage ohne Landstrom und Fahrzeugbewegung durchkäme. Und dafür bedarf es keiner Efoy. Nix anderes ist meine Aussage und ich kann es gerne jedem, der es nicht glaubt, auch mit einer Pfauenfeder im Ehschonwissen vorhupfen, dass die Lösung ohne Efoy die wohl effizentere ist. Ohne jetzt darüber grossartig weiter diskuttieren zu wollen, weil Du ja eh Recht haben willst. Mit 400 Ah Lithium kannst Du keine 7 Tage stehen, wenn die Anforderung 500 Ah ist. Solarstrom hast Du auch nicht jeden Tag und wieviel ist völlig ungewiss. Wenn man das Ganze also nur mit LifePo4 Akkus lösen möchte braucht man imho mind. 600 Ah. Dazu brauch man auch noch den entsprechenden Platz. Soviel ich weiß ist es auch nicht gut die komplette Life4PO komplett leerzusaugen. Dann denke ich, ist Deine Kostenbetrachtung mit 3500 Euro für LifeYPo4 als Fertiglösung sehr geschönt. Zumindest dann wenn man hochwertigere Zellen mit entsprechenden BMS nimmt. Ich kenne da eher Preise von ca. 1200 Euro pro 100 Ah. Also bei 600 Ah liegen wir hier bei rund 6000-6800 Euro. Beim Selbstbau mag das etwas anders aussehen, doch nicht jeder will das selber zusammenbauen. Ich selbst bin halt der Meinung, um das Ganze wirklich von der Stromseite bei 70 AH/Tag Autark zu bekommen braucht es 2 Dinge. Eine gewisse Batteriekapazität und eine Nachlademöglichkeit die auch dann noch funktioniert wenn die Solar zu wenig liefert. Natürlich geht das auch nur mit Akkus, aber im Sommer fährst Du mindestens 50 kg ohne Nutzung durch die Gegend.
Ja, leider ist das immer öfter zu beobachten. Darum geht es bei mir immer mehr in Richtung des Freistehens, weil dabei die Gefahr eines lästigen Moppelnutzers, die des Öfteren jede Rücksicht missen lassen, äußerst gering ist. Ist aber jetzt eine andere Baustelle.
Schau einmal bei Nothnagel nach, die bieten fertige System in sehr guter Qualität um etwa € 3.500,-- für 400 Ah an. Nein, ich will nicht Recht haben, es kann jeder nach seiner Fason glücklich werden, aber bitte nicht behaupten, die Efoy-Technik wäre effizient, weil sie das eben nicht ist, das ist wirklich eine ganz einfach Rechnung. Solarstrom hast du jeden Tag, es kommt nur darauf an, wie viel. Jeder ist seines Glückes Schmied, wer Efoy mag, soll sie auch nutzen..... PS: Wegen des überflüssigen Gewichtes, schau einmal nach, wie denn das Verhältnis Gewicht zu Energieausbeute bei AGM- und bei LI-Batterien aussieht. Wird für die AGM etwas schlecht ausgehen. Wenn Du meinst. Ich hatte schon einige Tage ohne nennenswerten Solarstrom. Und ich weiß nicht wieviel Platten man auf einen Poessl bekommt. Aber groß dürften die Panele nicht sein. Okay gibt ja auch noch die mobilen die man dann jede Stunde ausrichtet. Ich habe übrigens auch nicht geschrieben, dass die Efoy effektiv ist. Ich habe nur geschrieben, dass man einen Akku nicht mit einer Efoy vergleichen kann, weil... Ich finde es aber auch nicht effizient mit zu großen Akkus durch die Gegend zu fahren. PS: Und ich habe auch nicht geschrieben, dass LifePO4 schlecht sind. Achso und könntest Du mir einmal die 400 AH Komplett fertige Lösung für 3500 Euro zeigen. Aber nicht so ein Set zum selber zusammenbauen. Okay, ich versuche es noch einmal: Wie viel wiegen eine 200 Ah-AGM, Efoy und eine dementsprechende Menge Methanol? Stimmst du mir zu, wenn ich behaupte, dass das inklusive der Verkabelung und Instrumente etwa 80 kg sind? Wenn du, wie du bereits geschrieben hast, eine Kombination von Efoy und Solar präferierst, kommt mit etwa 10 - 15 kg das Gewicht der Solartechnik (flex. Panele) noch dazu. Wie viel wiegen eine 400 Ah-Li-Bat., drei flex. Panele, Regler und eventuelle Anzeigeinstrumente? Können wir uns inklusive der Verkabelung auf etwa 70 kg einigen? Wenn wir jetzt das eine oder andere Kilogramm sehr großzügig auf oder abrunden - Methanol wird ja verbraucht -, kommen wir auf ein etwa vergleichbares Gewicht, bei weit mehr Ausbeute bei der Li-Technik. Du schleppst also nicht unnötig mehr mit dir herum, sondern in etwa gleich viel (in Wirklichkeit aber weniger), hast aber mehr als dreimal so viel Strom zur Verfügung, ohne, dass du auch nur ein einziges Tröpchen nachladen musst. Wenn du dir jetzt noch die Kosten ansiehst und vergleichst, schaut es auch nicht gut für die Efoy-Technik aus. So, jetzt noch zur Solarausbeute: Ich hatte die letzten Tage, und wir wissen, das Wetter war reichlich bescheiden, gesamt in etwa 150 Ah geerntet. Ich meine, wenn du im finsteren Wald bei Regen stehst und trotzdem darauf beharrst, 70 Ah/d verbrauchen zu wollen, wird dir etwa am fünften Tag die Luft ausgehen und du wirst natürlich einen Energiespender benötigen. Wer derart extreme Campingorte und Wetterbedingungen bevorzugt, der ist mit einem Moppel sehr gut bedient, weil er an dieser Location mit ziemlicher Sicherheit alleine stehen wird. Ich glaube aber, dass darauf die wenigsten Camper aus sind und der TE hat auch nicht behauptet, 7 Tage im finsteren Wald bei Regenwetter energiemäßig durchhalten zu wollen. Es geht somit ums übliche Campingverhalten mit einer gewissen Autarkie. Also ich verstehe ja, dass der Laie es nicht darauf abgesehen hat, sich die Komponenten einer Li-Anlage selbst zusammenzusuchen um sie dann zu verbauen, aber die Batterien von Nothnagel sind wirklich absolut einfach und mit sehr geringem Zeitaufwand zusammenzubauen. Wenn dir das aber auch zu viel ist, ja, dann wirst du wirklich demjenigen gutes Geld zahlen müssen, der drei Drähte in einer halben Stunde verbinden kann und dir somit ein fertiges System übergibt. Ich habe nachgesehen, Nothnagel ruft € 3.458,-- für die 400 Ah-Bat. auf. Zum Schluss noch: Ich finde es gut, dass du beabsichtigst, mir meine Meinung zu lassen ;D Wie gesagt, jeder muss das so machen wie er denkt. Zumal wir jetzt auch nicht wissen, wie der genaue Einsatzzweck des TE ist. Ich für meinen Teil würde wieder die Efoy nehmen. Die brauche ich nur ab und zu im Winter. Im Sommer baue ich die quasi aus oder nehme maximal 5 Liter Methanol mit. Im Winter stehe ich ohne Methanol und ohne Solarstrom 2-3 Tage. Ich habe allerdings auch keinen so hohen Verbrauch und mir reichen 160 Ah Gel-Batterien. Wenn die Gels mal Ihren Geist aufgeben denke ich auch über 100 Ah Lithium als Stromspeicher nach. Mein System ist eben sehr flexibel. Brauche ich Strom und bekomme ich wenig davon über Solar, schmeisse ich die Efoy an. Wenn ich diese nicht hätte, bräuchte ich mehr Kapazität in Form von grösseren Akkus. Kapazität die ich aber nur in wenigen Ausnahmesituationen wirklich benötige. Ganz zu schweigen von dem Platz, den man auch erstmal haben muss. Und wenn es dann mal zu einer Situation kommt in der mir diese Kapazität dann dennoch nicht ausreicht, stehe ich ohne Strom da. Das kann mir halt nie passieren, solange ich genug Methanol dabei habe. Ich bin echt glücklich mit der Efoy. Und die Efoy mit 10 Liter Methanol ersetzt in etwa eine 250 kg Bleibatterie (nachzulesen auf der Herstellerseite) oder von mir aus 125 kg Lithium-Batterie. Natürlich ist die Efoy teuer. Aber ich buche das als Hobby ab und wenn ich frei an einem schönen Ort stehen kann, interessieren mich diese Kosten wenig. Meine Efoy ist bei mir quasi der Moppel den ich auch mal neben Stellplatznachbarn laufen lassen kann. Ein Moppel käme mir nie in die Tüte. Bevor ich so etwas nutzen würde, fahre ich einen Stellplatz an und mache mir die Batterien wieder voll. Und zum Poessl: Wie viel Platz ist denn überhaupt für Solar und Akkus. Ich denke da ist doch schonmal die eine Seite des Problems. Wenn es bei Dir mit den Lithiums passt, ist ja alles gut. Wichtig ist ja, dass der TE die Möglichkeiten kennt. Dearlander ..will ..sich ein Womo kaufen .. und .. meint-- ohne Erfahrung zu haben 7 tage frei stehen zu müssen scheint also ein Anfänger zu sein .. und daher erachte ich die Anmerkung auf andere begrenzende Faktoren durchaus angebracht . Aber die Diskussion um Autarkie und Litiumaccus ist eben beliebt und hat sich daher wohl zum Selbstzweck verirrt :) Also auch meine 50 cent dazu : 1. 500 kw im Kastenwagen erscheint mir wegen des Gewichts , des vorhandenen Platzangebots und der zu erwartenden kosten ebenfalls ..zumindest unpassend 2. ich habe 200 w Solar drauf und 2 agm Batterien .. würde ich das wiedermachen .. ich glaube nicht .. zu teuer, und am ende eben auch nicht immer zielführend . zumal eine Solche Anlage bei einer FAchwerkstatt mit ca 2000 € ansteht .. die hier genannten BAstellösungen für kleines Geld will und kann wohl nicht jeder realisieren 3 Evoy .. ist mir ebenfalls zu teuer , zu platzintensiv und letztlich droht noch der mehrfach berichtete frühe Tod der teuren Membran 4 Der Einbau eines Ladeboosters , der auch bei kleinen strecken die Batterie lädt scheint mir eine gute Lösung 5 Um eine 2te Batterie wird man dennoch nicht herumkommen , da mit 85 Ah nicht mal ein Tag überbrückt werden kann .. zumal wenn Dieselheizung oder gar ein Kompressorkühlschrank betrieben werden .. leider sind die Serienhersteller nicht so flexiebel und bieten gleich für einen angemessenen Betrag die umrüstung auf Litiumaccus mit entsprechender Ladetechnk ab werk an .. also muss man entweder den ebenfalls teuern 2ten accu dazu bestellen , oder umrüsten .. 6 ein Mobbel wird in allen Foren direkt verteufelt .. und auch ich habe mich schon mehrfach über rücksichtslose User geärgert . aber es ist ja nicht Vorraussetzung dass man einen Mobbel dann betreibt wenn man andere damit ärgert :? .. auf einem Stellplatz in den Abendstunden ist einfach rücksichtslos und unanständig ...aaaber .. ich habe eben auch schon Situationen erlebt wo das ganz in Ordnung war ... insbesondere im Winter .. wen stört es wenn ein Mobbel tagsüber neben dem Womo läuft , wenn man am Grossparklatz am Lift steht .. habe das selbst erlebt .. ein Womo neben mir hatte seinen laufen .. einen Honda .. direkt neben mir .. wenn man im Womo war hat man den gar nicht mehr gehört.. oder .. ich war im Winterurlaub in Balderschwang auf der Wiese ohne Strom .. da wurde der Generator in einem Schneeloch 10 m von den Womos entfernt betrieben .. auch nicht wahrnehmbar.. und alle Nachbarn haben sich dankend angeschlossen . Wenn man alleine frei steht ist es ohnehin für niemand störend Ich habe keinen Mobbel .. würde aber bei einem neuen Mobil ebenfalls auf einen kleinen Honda setzen , und ausreichend Batterievolumen für einen Tag vorhalten . das ist die günstigste Lösung fürs frei stehen ohne Stromanschluss, da der Generator auch wieder im nächsten Mobil , oder im Haus Verwendung finden kann . Für die restliche Autarkie gibts natürlich Zweitkasetten und zusätzliche Wasserkanister .. und das Grauwasser bekommt man auch Ökologisch korrekt schon los Frage ich mich nur noch .. wer will seigentlich 7 Tage an einem Platz frei stehen :?: muss aufhören ..mein Notebookaccu ist alle .. wie kann ich das 7 Tage autark bekommen :razz: LG Klaus
Teuer: Ja das stimmt. Zu dem mehrfach berichteten Tod: Da weiß man aber nicht, ob die Efoy auch richtig genutzt wurden. Wir bauen die beispielsweise im Winter aus (eine Sache von 1 Minute) und unsere bringt auch nach 6 Jahren noch Ihre Leistung. Wenn die Efoy einfriert ist es halt auch nicht besonders toll. Es gibt ja auch sehr viele Berichte von zufriedenen Eignern, welche die Efoy über viele Jahre erfolgreich im Besitz haben. Solar: Für mich ein Must-Have. Im Sommer brauche ich in der Regel keinen Landstrom. Im Winter helfen die mir, meine Aufbaubatterien zu schonen/pflegen. Als ich keine hatte, waren nach 2 Jahren meine Aufbaubatterien im Eimer, wegen Tiefentladung. Und jedes mal die Batterien ausbauen, wenn man mal ein paar Wochen nicht fährt, wollte ich nicht. |
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