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Solaranlage Black Contact zu teuer? 1, 2


Gast am 10 Dez 2017 16:00:50

Hallo ich lese hier immer von preiswerten Solaranlagen und nun frag ich mich hab ich meine eigentlich zu teuer bezahlt? Wie oben erwähnt hab ich mir im Frühjahr eine 200 Watt Black contact Anlage von einem Betrieb in Mönchengladbach einbauen lassen. Knapp 1500,00€ inklusive Einbau. Zu teuer oder sind die anderen nur billig.
Gruß Rolf

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bandi am 10 Dez 2017 16:35:19

Hallo !
Bis Du denn mit deiner Anlage zufrieden ?
Ich habe keine Ahnung von Preisen für Solar.
Nur der unterschied der Strombeschaffung für Wohnmobile ,durch Sonnenenergie, ist unterschiedlich .
Momentan hat unser LMC 2 Module a 170 Wat ,das reicht bei etwas Sonne für uns aus.
Bei dem vorletzten Pilote ,hat die gleiche Leistung nicht gereicht.
Es waren allerdings auch unterschiedliche Fabrikate .
Lg Bernd :ja:

archie01 am 10 Dez 2017 16:49:06

Hallo
Du hast für 5% mehr Leistung über 50% Aufpreis bezahlt , ob sich das für dich lohnt mußt du selber entscheiden.
Hatte ein ähnliches Angebot von meinem Händler, ich habe es dankend abgelehnt und nun 400WP zum gleichen Preis auf meinem Womo.

Gruß
Archie

Anzeige vom Forum


deacheapa am 10 Dez 2017 16:59:18

archie01 hat geschrieben:Hallo
Du hast für 5% mehr Leistung über 50% Aufpreis bezahlt ...


200Wp sind 200Wp usw, egal welche Module,
die Back Contakt (Verdrahtung Rückseite) ergeben allerdings bei gleicher Leistung eben ein entsprechend kleineres Modul/Fläche, ob einen diese paar mm weniger den Aufpreis wert sind, muß man selber nach den Gegebenheiten/Platzverhältnissen entscheiden.
1500,-€ für 200Wp beim Händler incl.Ein/Aufbau ist sportlich aber nicht ungewöhnlich.


MFG Mario

Gast am 10 Dez 2017 17:00:34

Solaranlage Black Contact


He Rolf, geht es etwas genauer?

Ist es diese?
Die leistungsstärkste Solaranlage der Welt gibt es bei GNS. Datenblätter dazu finde ich leider nicht.
--> Link

oder evtl. auch diese:
--> Link

Oder gar diese Anlage?
--> Link

Ich glaube mit Deiner Frage hast Du Dir keinen Gefallen getan.
Vorher wäre sie angebracht gewesen.

Taunuscamper am 10 Dez 2017 17:05:11

Das ist ein sehr stolzer Preis, da hat nur der was von der sie verkauft hat!

Tinduck am 10 Dez 2017 18:43:22

Bei mir 200 Wp Standardmodule mit Büttner Solarcontroller 800 Euro brutto inkl. Einbau. Insofern hast Du für die Leistung schon zuviel bezahlt. Aus den teureren Modulen kommt ja nicht mehr raus als aus China-Standard, deshalb ja die Leistungsangabe...

Halte Deinen Preis aber auch nicht für Branchen-unüblich.

bis denn,

Uwe

Gast am 10 Dez 2017 20:45:51

Hallo

Petri40
Es ist die Anlage aus dem ersten Link.

Tinduck
So wie ich das aus deinem Beitrag lese hast du aber keine Module von Büttner oder.

MIt meiner Anlage bin ich ja zufrieden. Ich hab mich auch deshalb für eine Fachfirma entschieden weil es sich um ein neues Fahrzeug handelt, mir war auch die Gewährleistung für den Einbau wichtig. Und der Preis ist ja nicht so unüblich wenn ich bei den einschlägigen Händler im Katalog blättere, nur im Internet ( auch hier im Forum) seh ich dann Panelen für um die 100€ für 100 WP da hab ich mich halt gefragt wie lange halten die wohl sind diese eigentlich für den Einbau in Wohnmobile geeignet oder nur für den stationären Aufbau.

Gast am 10 Dez 2017 21:02:53

Mach Dich nicht verrückt, Rolf.
Jetzt hast Du eine Anlage die Dir Freude macht.
Bisschen teuer vielleicht aber die nächsten 15 Jahre hast Du wohl Ruhe.
Genieß es einfach.

Gruß Micha

Richard57 am 10 Dez 2017 21:18:00

Hallo Rolf,

Alle diese Fragen kann man sich ja vorher stellen,aber was hast Du hinterher davon?

Gruß Richard

Gast am 10 Dez 2017 21:36:29

Hallo Rolf,
natürlich ist das ein stolzer Preis aber was soll’s.
Wenn Du die Anlage nicht selbst installieren kannst, dann bleibt Dir eh nichts anderes übrig.
Selbstbauer beziehen 200 Wp für 200,00 bis 300,00 €, den MPP- Regler für ca. 150,00 € und vielleicht noch 150,00 € für Befestigungsmaterial etc.
Für Material fallen dann etwa 500,00 bis 600,00 € an.
Wenn Du dann noch ca. 8 Std Montage , a 70,00 € rechnest (oder Eigenleistung), dann summiert sich die Anlage schon auf rund 1000,00 €.
Eine Sicherheit für die 2 Jahre Gewährleitung kalkuliert der Händler außerdem noch drauf.
Sicher geht alles immer noch etwas preiswerter aber denk nicht darüber nach.
Im Vergleich zur Anschaffung des Womo‘s ist das ein geringer Teil.

…da hab ich mich halt gefragt wie lange halten die wohl sind diese eigentlich für den Einbau in Wohnmobile geeignet oder nur für den stationären Aufbau.


Ich hatte z.B. dieses Modul in die nähere Auswahl gezogen:

--> Link

Vor der Bestellung habe ich Kontakt zu dem Händler aufgenommen und folgende Antwort bekommen:
"Ein Netzeinspeisemodul hat auf einem Fahrzeugdach übrigens nichts zu suchen – Glasbruch ist vorprogrammiert".

Siehe auch Link:
--> Link

Trotzdem werde ich dieses, dann eben ein anderes Modul installieren, u.a., weil …zig Mobilisten es tun.

hampshire am 10 Dez 2017 21:41:24

Hallo Rolf,
Deine Anforderung war ja nicht der günstigste Preis für 200Wp, sondern die Sicherheit eines fachgerechten Einbaus für Dein Neufahrzeug und einen Ansprechpartner vor Ort bei eventuellen Problemen. Beides hast Du mitgekauft und wenn ich das richtig deute ist der Einbau gut gelungen oder?
Damit hast Du nicht m.E. zu viel bezahlt - unabhängig davon, dass es woanders ggf. andere Fabrikate mit gleicher Leistung auf dem Datenblatt für einen geringeren Betrag gegeben hätte.

Tinduck am 11 Dez 2017 14:42:54

Petri40 hat geschrieben:
Vor der Bestellung habe ich Kontakt zu dem Händler aufgenommen und folgende Antwort bekommen:
"Ein Netzeinspeisemodul hat auf einem Fahrzeugdach übrigens nichts zu suchen – Glasbruch ist vorprogrammiert".
.


Klar, die Module verkauft der Händler nicht...

Meinst Du, auf dem Hausdach hagelt es nicht? Oder wodurch sollen die Glasplatten sonst brechen, wenn das Modul fachgerecht montiert wurde?

Es gibt genug Leute, die 230er bis 250er Module aus dem stationären Bereich spazierenfahren, das ist nix, was speziell für Camper designt worden wäre.

bis denn,

Uwe

rkopka am 11 Dez 2017 16:12:57

Tinduck hat geschrieben:Meinst Du, auf dem Hausdach hagelt es nicht? Oder wodurch sollen die Glasplatten sonst brechen, wenn das Modul fachgerecht montiert wurde?

Das einzige, was dazukommt, sind VIbrationen und Beschleunigungen (Bremsen, Anfahren, Schläge von der Fahrbahn). Aber wie stark vibriert dein Womo !? Und allzu starke Beschleunigungen gehen sowieso nicht oder sind sehr selten. Das Fahrwerk steckt auch einiges weg. Bei einem Expeditionsfahrzeug, das ständig über Rumpelpisten fährt, könnte das schon ein Problem werden.
Wind hat man auch am Dach. Hagel wird am Dach tatsächlich harmloser sein, weil die Panele dort schräg stehen und nicht waagerecht. Nur sind die teuren Panele wirklich stabiler gebaut ? Bessere, weichere Lagerung der Glasplatten ? Das könnte man vielleicht auch selber mit entsprechenden Gummis erreichen, wenn es sein muß.

Und zumindest hier im Forum liest man nichts von gebrochenen Modulen. Eher von Glasmodulen, die auch nach Jahren noch gut funktionieren.

RK

alpi1 am 11 Dez 2017 17:07:01

Hallo zusammen,

ein Fall aus der Praxis. Ein Bekannter von mir hat sich günstige Module besorgt die auch auf Hausdächern Verwendung finden. Er hat diese von einer WOMO Fachfirma montieren lassen. Diese hat dann wohl doch nicht so fachlich wie erwartet geklebt, sodass sich ein Modul bei voller Fahrt verabschiedet hat. Es kam zu einem Schaden, zum Glück nur Blechschaden, eines nachfolgenden PKW.
Der Richter hatte einen Sachverständigen mit der Untersuchung beauftragt. Dieser kam zum Ergebnis: nicht fachgerechte Verklebung und nicht bestimmungsgemäße Verwendung, weil für Hausdächer vorgesehen, des Solarmoduls. Den angerichteten Schaden mussten mein Bekannter sowie der Fachbetrieb zu je 50% begleichen.
Ich kann nur jedem raten sich genau zu überlegen ob er sich "Hausmodule" aufs WOMO Dach montiert.

Gruß

Udo

rkopka am 11 Dez 2017 17:16:11

alpi1 hat geschrieben:nicht fachgerechte Verklebung und nicht bestimmungsgemäße Verwendung, weil für Hausdächer vorgesehen, des Solarmoduls.

Das mit der Verklebung OK. Das mit der nicht bestimmungsgemäßen Verwendung war aber doch kaum ursächlich für den Vorfall ? Wenn da wer irgendwelche Prüfnummern sucht, sind wohl >90% der Solar/Womobesitzer fällig, vermutlich auch bei kommerziellen Anlagen. Oder reicht es, wenn der Importeur die Bestimmung definiert ?

RK

alpi1 am 11 Dez 2017 17:29:52

Es gibt keine Solarmodule die eine spezielle Zulassung für Wohnmobile haben. Zumindest sind mir keine bekannt.
Aber jede seriöse Firma die Solarmodule für Wohnmobile verkauft bietet auch Sets an um die Module zu kleben.
Diese sind dann vom TÜV oder ähnlichen Organisationen geprüft und zertifiziert. Der Gutachter hat nur geprüft ob für das verwendete Modul der Hersteller ein solches Set anbietet.
Hat er natürlich nicht im Programm da diese ja aufs Hausdach sollen. Daraus hat er dann den nicht bestimmungsgemäßen Gerbrauch abgeleitet und der Richter ist dem gefolgt.
Ursächlich war nur die nicht fachgerechte Verklebung. Ich wollte nur mal darauf hinweisen wie dumm es im schlimmsten Fall kommen kann.


Gruß

Udo

deacheapa am 11 Dez 2017 17:47:13

alpi1 hat geschrieben:... nicht bestimmungsgemäße Verwendung, weil für Hausdächer vorgesehen, des Solarmoduls.


Ich habe ja schon ne Weile mit Modulen zu tun, aber bei keinem war auch nur Ansatzweise eine Verwendung in Sachen Aufstellort (Dach Fahrzeug Ständerwerk) vorgegeben, oder eingeschränkt.
Wie ein Sachverständiger somit dieses als mit ursächlich für den Schaden begutachten will,
ist mir schleierhaft. :roll:

Wenn es kein "Ich habe gehört von ... Märchen" ist,
die "Urteilsbegründung" oder das Aktenzeichen dazu würde mich ernsthaft interessieren. :ja:


MFG Mario

deacheapa am 11 Dez 2017 17:59:12

alpi1 hat geschrieben:Aber jede seriöse Firma die Solarmodule für Wohnmobile verkauft bietet auch Sets an um die Module zu kleben.
Diese sind dann vom TÜV oder ähnlichen Organisationen geprüft und zertifiziert. Der Gutachter hat nur geprüft ob für das verwendete Modul der Hersteller ein solches Set anbietet.


Kannst du solche Aussagen auch belegen????

Diese im Handel zu beziehenden Halter sind universell, kenne keine die da Einschränkungen für Module machen, oder Prüfzeichen von irgendwelchen Organisationen tragen.

zB
--> Link
Amazon Link
Amazon Link

alpi1 am 11 Dez 2017 18:07:11

Guck mal bei Solara oder Büttner. Die haben geprüfte Sets. Büttner sogar mit GS Zeichen.


Gruß


Udo

alpi1 am 11 Dez 2017 18:17:54

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.




Das hat mir mein Bekannter so berichtet der verurteilt wurde. Er rückt aber nicht mit dem Aktenzeichen raus weil er es einfach nicht möchte.


Gruß

Udo

deacheapa am 11 Dez 2017 18:34:25

meinst du diese Zeichen?

und


Das vom Tüv Rheinland sieht so aus


und die echten GS so
--> Link
und haben für jedes geprüfte Produkt eine ID die man hier einsehen kann --> Link

alpi1 am 11 Dez 2017 18:44:16

Genau. Kannst Du auch hier sehen was Dir aber sicher bekannt ist: --> Link
Hast es ja geschickt.

Gruß

Udo

alpi1 am 11 Dez 2017 18:50:41

Oder hier auf der Homepage von Büttner zu lesen:

Eine richtig ausgeführte Verklebung ist im harten Reisemobil- oder Bootseinsatz jeder Schraubverbindung überlegen. Auf lackierten bzw. GFK-Flächen lässt sich eine Festigkeit von über 4 N/mm2 erreichen, dies wäre auf die Klebefläche gerechnet ein Wert, der bei einer Schraubverbindung in die dünne Alu- bzw. GFK-Trägerschicht nicht annähernd erreicht wird. In umfangreichen Prüf- und Testverfahren wurden die Zug-, Reiß- und Scherfestigkeit ermittelt und ein Gutachten erstellt, auf dessen Basis ein Klebeset zusammengestellt wurde, das selbst einem Laien ermöglicht, eine absolut hochfeste Klebeverbindung problemlos und schnell auszuführen.

Zusätzlich wurde das Klebesystem in Verbindung mit den Halteprofilen vom TÜV nach strengster DIN-Norm getestet, um von höchster Stelle abgesichert zu sein. Nachdem auch hier alle Alterungstests, Klimaschwankungen sowie alle erdenklichen Fahr- und Unfallsituationen simuliert wurden, erhielt dieses System 1999 das GS-Zeichen für »geprüfte Sicherheit« – als bisher einziges auf dem Markt.

Gruß


Udo

deacheapa am 11 Dez 2017 19:01:36

alpi1 hat geschrieben:Genau. Kannst Du auch hier sehen was Dir aber sicher bekannt ist: --> Link
Hast es ja geschickt.



Na ja, genau die da bei Buettner verwendeten Prüfzeichen sind mir unbekannt,
wenn auch das eine sehr ähnlich ist.
Eine überprüfbare ID wird auch nicht angegeben.
Bin kein Anwalt und mir ist es völlig egal,
aber es wird in D und anderswo, nicht erst seit Heute mit merkwürdigen Behauptungen und "Prüfzeichen" geworben.
Ich habe genau solche Halter schon in natura in der Hand gehabt, allerdings nicht bei Denen gekauft,
die hatten keinerlei echte Prüfzeichen.

Ich verwende die selber eh nicht, sind mir auf Dauer auf einem Mobil zu gefährlich.

MFG Mario

WomoTechnikService am 11 Dez 2017 19:25:11

alpi1 hat geschrieben:Das hat mir mein Bekannter so berichtet der verurteilt wurde. Er rückt aber nicht mit dem Aktenzeichen raus weil er es einfach nicht möchte...


Dann ist es ganz einfach, er hat Dir einen riesigen Bären aufgebunden! Stammtischgelaber...

LG Peter

Gast am 11 Dez 2017 19:26:53

Hallo Uwe, (Tindunk)
Klar, die Module verkauft der Händler nicht...

Und warum nicht?

Ich verweise noch einmal auf den Link zum betreffenden Modul.

--> Link

Ich hatte mit dem Händler eher zufällig darüber gesprochen, das Modul auf einem Womo installieren zu wollen.
Umso erstaunlicher fand ich dann seinen Hinweis. Eigentlich hätte es ihm doch egal sein können was ich mit dem Modul anstelle.
Bestimmt werde ich dieses der ein ähnliches Modul trotzdem erwerben, auch auf die Gefahr hin, wegen nicht bestimmungsgemäße Verwendung, den Gewährleistungsanspruch verwirken zu haben.

Hallo Rkopka
Und zumindest hier im Forum liest man nichts von gebrochenen Modulen. Eher von Glasmodulen, die auch nach Jahren noch gut funktionieren.


Eben aus diesem Grund werde ich dieses oder ein ähnliches Modul auch montieren.

Hallo Alpi1
Ich kann nur jedem raten sich genau zu überlegen ob er sich "Hausmodule" aufs WOMO Dach montiert.


Es gibt keine Solarmodule die eine spezielle Zulassung für Wohnmobile haben. Zumindest sind mir keine bekannt.


Aber, wenn es keine speziellen Module für Womo’s gibt und Unterschiede zwischen einem Set vom Händler und einem
Modul aus den aus Bucht nicht besteht, was ist dann die Alternative?


Aber jede seriöse Firma die Solarmodule für Wohnmobile verkauft bietet auch Sets an um die Module zu kleben.


Das ist kein Grund die Anlage bei einem Händler für um die > 1000 € installieren zu lassen.
Jedenfalls nicht, wenn man selbst dazu in der Lage ist.
Den Primer, den der Händler für seine Zwecke konfektionieren lässt, bekommst Du auch hier:

--> Link

alpi1 am 11 Dez 2017 20:05:51

Hallo Peter,

mit welcher Berechtigung stellst Du solche Behauptungen auf? Ich weiß, dass es weggeflogen ist, ich weiß wer es montiert hat und ich weiß, dass mein Bekannter deswegen vor Gericht war.
Warum sollte er mir die Unwahrheit sagen?

Gruß

Udo

alpi1 am 11 Dez 2017 20:15:18

WomoTechnikService hat geschrieben:
Dann ist es ganz einfach, er hat Dir einen riesigen Bären aufgebunden! Stammtischgelaber...

LG Peter


Hallo Peter,

mit welcher Berechtigung stellst Du solche Behauptungen auf? Ich weiß, dass es weggeflogen ist, ich weiß wer es montiert hat und ich weiß, dass mein Bekannter deswegen vor Gericht war.
Warum sollte er mir die Unwahrheit sagen?

Gruß

Udo

WomoTechnikService am 11 Dez 2017 20:25:36

alpi1 hat geschrieben:mit welcher Berechtigung stellst Du solche Behauptungen auf? Ich weiß, dass es weggeflogen ist, ich weiß wer es montiert hat und ich weiß, dass mein Bekannter deswegen vor Gericht war. Warum sollte er mir die Unwahrheit sagen?


Wenn es wahr ist, kann er auch das Aktenzeichen rausrücken... Es gibt keine Vorschrift, auf KFZ montierte Solarmodule zu zertifizieren usw.... wenn der Händler die falschen Befestigungen oder den falschen Kleber verwendet hat oder falsch geklebt (zu kalt, zu kurz getrocknet, je nach Kleber nicht geprimert o.ä.) ist er dran, okay, aber nicht für die Module an sich.

LG Peter

alpi1 am 11 Dez 2017 20:57:31

WomoTechnikService hat geschrieben:
Wenn es wahr ist, kann er auch das Aktenzeichen rausrücken...

LG Peter


Nochmal. Der Händler wurde nur verurteilt weil er nicht fachgerecht und nach Vorschrift geklebt hat.
Er hat Büttner Profile ohne Verwendung des Primer geklebt, obwohl Büttner dies so vorschreibt.
Der Sachverständige hat dies festgestellt. Mein Bekannter hat mir dann noch berichtet, dass er ebenfalls verurteilt wurde weil der Sachverständige beim Hersteller der Module nachgefragt hat ob es für diese von ihm Profile zur Befestigung auf einem Wohnmobil gebe. Dies hat der Hersteller verneint mit dem Hinweis, dass seine Module zur Montage auf Hausdächern und nicht auf Wohnmobilen gefertigt werden. Daraus hat der Sachverständige gefolgert --> wenn der Hersteller so was sagt dann sind die Module auch nicht für ein Wohnmobil gedacht und geeignet.
Mehr kann ich dazu auch nicht sagen.

Gruß

Udo

deacheapa am 12 Dez 2017 00:33:53

alpi1 hat geschrieben:... dass er ebenfalls verurteilt wurde weil der Sachverständige beim Hersteller der Module nachgefragt hat ob es für diese von ihm Profile zur Befestigung auf einem Wohnmobil gebe. Dies hat der Hersteller verneint mit dem Hinweis, dass seine Module zur Montage auf Hausdächern und nicht auf Wohnmobilen gefertigt werden.

alpi1 hat geschrieben:Daraus hat der Sachverständige gefolgert --> wenn der Hersteller so was sagt dann sind die Module auch nicht für ein Wohnmobil gedacht und geeignet.
Mehr kann ich dazu auch nicht sagen.


Sorry das ist einfach alles Unfug,
weil in dem von Dir erzählten Fall die beauftragte Firma die Verantwortung auch dafür als Sachkundiger trägt, Niemals der Auftraggeber, das ist nun mal Gesetzt.
Keine Firma würde sich solch einem Risiko aussetzen wenn es dafür Bestimmungen gäbe.
Ich komme aus dem KFZ Bereich und kenne die diesbezüglichen Gesetze und Verordnungen recht gut.
Da droht im schlimmsten Fall nämlich sogar Knast für unser eines.

Als Sachkundiger darf man auch wenn der Kunde es will, keinerlei Zeug an nem Fahrzeug verbauen,
das gesetzwidrig ist, macht man es trotzdem geht es auf Lasten des Ausführenden,
der Auftraggeber ist auch in dem Fall raus, er ist nicht Sachkundiger.
Normal bin ich sogar verpflichtet, Fahrzeuge mit groben verkehrsgefährdenden festgestellten Mängeln stillzulegen, und oder den weiteren Betrieb zu untersagen.
Notfalls mit Einschaltung der Polizei.
Selbst so ein Zettel mit Unterschrift vom Kunden entlastet die Werkstatt/Prüfer nicht in jedem Fall.

Wenn das was Du schreibst richtig wäre, und in einem Schadensfall Schuld relevant wäre,
wären bei all diesen Fahrzeugen eh die Betriebserlaubnis erloschen,
und wir hätten über unsere Organisation längst diesbezügliche Rundschreiben mit entsprechenden Anweisungen.

Peter hat Dir ja auch schon mit
... er hat Dir einen riesigen Bären aufgebunden! Stammtischgelaber...

versucht nen "Rückzug" von der Geschichte zu ermöglichen.


Tut mir Leid, Deine Geschichte ist und bleibt ein Märchen, oder wie es inzwischen neudeutsch heißt,
"alternative Fakten". :wink:

MFG Mario

Gast am 12 Dez 2017 10:41:37

Was sagen denn die Sachverständigen hier im Thread zu dem Problem, dass sich großflächige Module durch Luftverwirbelungen aufschwingen können und dann zu Bruch gehen oder sich vom Dach lösen?

Zitat aus: --> Link

"Schon leichter Wind erzeugt Schwingungen im Solarmodul

Die Freiburger Forscher statteten ein Solarmodul komplett mit Sensoren aus, um Widerstandsänderungen an der Oberfläche und Ausdehnungen genau messen zu können. Das Ergebnis der Datenauswertungen zeigte, dass bereits leichter Wind Schwingungen im Solarmodul auslöst. Diese Schwingungen nehmen noch zu mit dem Anstieg der Umgebungstemperatur.

Zudem für die Alterung der Module dazu, dass sie steifer und spröder werden, so dass die Schwingungsfrequenz mit der Zeit ansteigt. Es entstehen mechanische Spannungen und Dehnungen. Als Folge ermüdet das Material und wird anfällig für Schäden. Besonders betroffen davon sind das Einbettmaterial aus Kunststoff sowie die dünnen Bändchen aus Kupfer, die die Solarzellen miteinander verknüpfen, die sogenannten Zellverbinder. „Das ist, als würden sie eine Büroklammer immer auf und ab biegen. Irgendwann bricht sie“, erklärt der Werkstoffmechaniker Alexander Fromm."


Für mich einer der Gründe, semiflexible Panels flächig zu kleben ...

Grüße, Alf

Tinduck am 12 Dez 2017 11:08:44

Das ist aber schon alles sehr theoretisch.

Wem ist denn schon mal ein grosses Modul vom Dach geflogen?

Ausserdem hindert einen ja niemand daran, mehr Befestigungspunkte zu montieren als beim kleinen Modul, wenn einem das sonst zu unsicher ist. Ein Spoiler vor dem Modul kann auch helfen, oder halt die Vorderkante gleich über die ganze Länge verankern.

Meiner Meinung nach versuchen da die arrivierten (teuren) Verkäufer von Markenmodulen ihren Markt zu schützen.

bis denn,

Uwe

Solarcomputer am 25 Dez 2017 16:58:12

Etwas spät, aber meiner Meinung nach zeigen die Tests der Freiburger, dass Vibrationen zu Ausfällen führt. Die Hausmodule sind meist recht starr am Hausdach oder Ständern befestigt. Es geht hierbei also um Eigenschwung innerhalb des Rahmens.

Beim Wohnmobil ist zusätzlich die Befestigung nicht so steif und kann beim Fahren verwinden. Die Belastung durch Vibrationen ist beim Fahrbetrieb sicherlich höher.

Viele Ausfälle entstehen durch Kontraktbrüche innerhalb des Moduls. Wobei die Amplitude der Vibration bei grösseren Modulen stärker ist. Gewöhnlich sind Hausmodule grösser, als spezielle Wohnmobilmodule. Daher behaupte ich, dass eine Ausfallrate tendenziell bei Hausmodulen auf dem Wohnmobil grösser ist.

Flächige Verklebung von flexiblen Modulen auf dem labilen Wohnmobildach dämpfen die Microvibrationen nicht unbedingt. Häufig fallen diese Module mit Hotspots aus (innerlich zu heiss gewordene Stellen). Diese Hotspots treten bei schlechten, gebrochenen Verbindungen innerhalb des Moduls auf (durch den erhöhten Kontaktwiderstand) und erzeugen so die durchgebrannten Stellen. Dies tritt auch bei flächiger Verklebung auf. Am besten wären leicht gekrümmte Untergründe (wie bei Booten), da diese weniger Vibrationanfällig sind. Ein ebenes Wohnmobildach Dach ist da leider weniger steif. Soweit meine Überlegungen dazu.

Schöne Feiertage
Kai

brainless am 25 Dez 2017 18:05:45

Solarcomputer hat geschrieben:Soweit meine Überlegungen dazu.



Überlegungen sind das eine, Fakten durch Erfahrungen sind mir lieber,


Volker 8)

ManfredK am 25 Dez 2017 18:06:02

Zu den "verlorenen" Modulen siehe Beitrag eines anderen Users:

--> Link Beitrag von Mike65

Ursache wohl fehlerhafte Montage.

andwein am 26 Dez 2017 12:10:58

brainless hat geschrieben: "Soweit meine Überlegungen dazu. "

"Überlegungen sind das eine, Fakten durch Erfahrungen sind mir lieber," Volker 8)

Da stimme ich dir grundsätzlich zu. Allerdings ist es bei Solarmodulen meist nur im Labor möglich, die eigentliche Ausfallursache herauszufinden. Ob das Modul durch "Hotspots" oder durch "Mikrorisse" der Siliziumzelle ausgefallen ist lässt sich für den Normaluser nicht herausfinden. Und ob die Mikrorisse durch Alterung oder Vibrationen aufgetreten sind ebenso wenig.
Und Erfahrungen, die nur auf Vermutungen basieren sind auch nicht unbedingt hilfreich.
Ich bin der gleichen Meinung wie "Solarcomputer" und würde sie auch so begründen, belegen kann ich diese allerdings nicht.
Gruß Andreas

Gast am 05 Feb 2018 15:55:16

Mal so ganz nebenbei eine allgemeine Frage an die Experten.

Warum werden WOMO- Solaranlagen regelmäßig, schlechthin als“ Solaranlage“ bezeichnet, obwohl es doch im engeren Sinne Photovoltaikanlagen sind?

Wiki:
Die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Strom – z. B. mittels Solarzellen – wird dagegen als Photovoltaik, die entsprechenden Anlagen als Photovoltaikanlagen bezeichnet.

andwein am 05 Feb 2018 18:09:39

Petri40 hat geschrieben:Mal so ganz nebenbei eine allgemeine Frage an die Experten.
Warum werden WOMO- Solaranlagen regelmäßig, schlechthin als“ Solaranlage“ bezeichnet, obwohl es doch im engeren Sinne Photovoltaikanlagen sind?

Weil sich vermutlich viele Experten (ich bin keiner) an der Umgangssprache orientieren und wassergeführte Solarkollektoren auf Wohnmobilen eher unüblich sind.
Nichts desto Trotz, du hast natürlich recht. Es gibt viele Arten die Energie der Sonne mit Solaranlagen zu sammeln, die Photovoltaik ist eine davon.
Gruß Andreas

brainless am 05 Feb 2018 23:59:20

Dann könnte man folgendes sagen:
- alle PV-Anlagen sind Solaranlagen
- einige Solaranlagen sind PV-Anlagen

Korrekt?


Volker

andwein am 06 Feb 2018 18:42:16

Ja, könnte man sagen.
Man könnte auch folgendes sagen: Jeder Mensch ist eine Solaranlage. Er macht aus Sonne Vitamin D
Grins, Gruß Andreas

Gast am 06 Feb 2018 20:09:00

Ups, jetzt wird kompliziert. Aber Ihr habt schon recht.

Ich habe mich nur gefragt, wenn es um V, A, Ah, Wp etc. geht, legt man sehr viel Wert auf eine genaue Bezeichnung. Das finde auch ok. so!

Jedoch im Fall einer „Solaranlage“ vs „Photovoltaikanlagen“ und deren Unterschiede, nimmt man es nicht ganz so genau mit den Fachausdrücken.

Ist ja auch nicht anzunehmen, dass jemand auf dem Womo- Dach warmes Wasser produzieren will. :(

Halten wir fest: „Solaranlage passt immer“ :smilingplanet:

Auch, wenn sie mal warmes Wasser und mal Energie oder gar Vitamin B erzeugt.
Naja, Ausgangspunkt sind ja in jedem Fall „Zellen“.

geralds am 10 Feb 2018 17:42:16

Hallo,
mal mein Erfahrungsbericht.

Auf meinem alten Womo. dass ich 20J, 9Monate gefahren habe, waren 3 Module BP 485J (Dimension 1209x537x50mm) längs auf dem Alkoven montiert.
Die Module waren längs an verklebten Alu-Winkeln (40mmx40mm) verschraubt. Die Aluwinkel waren fast so lang wie die Module.
Abstand der Module vom Alkoven ca. 15mm (geschätzt). Der Fahrtwind konnte also unter die Module.
Der Alkoven war Sandwich-Aufbau (Alu, Styrodur, Alu).

Fahrgeschwindigkeiten meist 100-115km/h, aber auch mal bis 140km/h.
Beim Verkauf waren die Module intakt und an der Verklebung waren keine Ermüdungserscheinungen bemerkbar.
(Das Womo ist so noch unterwegs.)

Ein Modul habe ich mal ausgewechselt, ein dicker Ast ist darauf gefallen. Da ich den Alu-Winkel nicht ab bekam, habe ich den senkrechten Teil des Winkels mit einer Flex abgeschnitten und das neue Modul leicht versetzt wieder befestigt. (Das defekte Modul war leider so befestigt, dass ich die Schrauben nicht lösen konnte. Da das defekte Modul zwar Risse in der Glasabdeckung hatte, elektrisch aber noch funktionierte, wollte ich es nicht Vollendens zerstören.)

Es kommt also scheinbar auch sehr auf die Befestigung / Verklebung an. Ob größere Module auch so unproblematisch gewesen wären, keine Ahnung.
Auf Grund der gemachten Erfahrung habe ich jedoch auch beim neuen Womo nicht die handelsüblichen "Spoilerteile" genommen, sondern wieder auf Alu und Module mit Rahmen gesetzt.

Gruß Gerald

IP71 am 23 Feb 2018 20:43:12

Noch mal zurück zu den Black-contact Modulen.
GNS spricht ja in jedem Video auf Youtube über ihre "Black-Contakt" Module!!
Gibt es die überhaupt? Für mich sind das ganz normale Backcontact Module Monokristallin oder Irre ich mich?

Gruß
Ingo

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