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Erfahrungen mit den Längen der Wohnmobile 1, 2


cryptix am 12 Dez 2017 20:54:47

Guten Abens Forum,

Ich weiß nicht genau, ob das Thema hier reinpasst. Wir überlegen uns ein Wohnmobil zu kaufen. Bis jetzt haben wir uns welche angeguckt, die nicht länger als 6 (5,50m) meter waren. Nun ist eins in den Focus gerückt, dass 6,40 m lang ist. Das hat gute Werte.

Wie sieht es mit der Länge aus in Sachen Kosten für Stellplätze, Fähren oder Maut? Oder ist das noch ein Standardmaß?

Vielen Dank

Gruß

Canadier am 12 Dez 2017 20:58:40

Bei Stellplätzen spielt es keine Rolle.
Aber bei Fähren , grade in Norwegen , sind die Fahrzeuge über 6 m. nen ganzen A...ch teurer

cryptix am 12 Dez 2017 21:01:01

Ja das habe ich auch gerade rausgefunden...aber der Unterschied war 90 euro von 1200 eurk (6,40) auf 1110 euro(5,50),...

Canadier am 12 Dez 2017 21:04:37

Äääh was genau meinst du jetzt?
Ich rede von den Fähren im Landesinneren zB. auf der E6.

LotharAldi am 12 Dez 2017 21:10:34

Wir haben für uns herausgefunden , dass 7m ein gutes Mittelmaß sind . Nicht zu groß, aber genügend Freiraum um sich nicht gleich auf die Füße zu treten . Ansonsten ist es wie im täglichen Leben , mit einem Mini Auto findet man eher einen Parkplatz als mit einem Van . Aber wo wir hinwollten sind wir immer hingekommen .
Und mit der Fähre fährt man ja nun auch nicht jedes Jahr . Das würde ich persönlich nicht als Argument gelten lassen wollen .
Und Maut wird nur nach Gewicht bezahlt .
Gruß Lothar

Taunuscamper am 12 Dez 2017 21:12:39

Toll, aber wer wegen der Womolänge auf den Urlaub in Norwegen verzichten muss, fährt besser zu Hause mit dem Fahrrad an den Baggersee!!

spider53 am 12 Dez 2017 21:13:20

Mit der umfassenden Antwort zu dieser Frage kann man wahrscheinlich ein mehrbändiges Lexikon füllen, da es zur Berechnung irgendwelcher Leistungen die ausgefallensten Preismodelle gibt.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Stellplätze für WOMO bis ca. 7-8 m so gut wie immer geeignet sind und es preislich keinen Unterschied macht. Auch bei der Maut kenne ich hier keine Differenzierung, da ist eher das zGG (3,5t) entscheidend.
Bei den Fähren ist oft bei 7m eine Grenze, aber da macht jeder Anbieter was er will.
Ich würde aber die Entscheidung für oder gegen ein WOMO nicht von diese Kriterien abhängig machen, vor allem in diesem engen Bereich 5,5 - 6,5 m. Das WOMO muß für einen passen und die Kostenunterschiede sind wie geschrieben nicht vorhanden oder doch überschaubar, vor allem in Relation zu den Gesamtkosten eines WOMOs.

Canadier am 12 Dez 2017 21:15:10

Taunuscamper hat geschrieben:Toll, aber wer wegen der Womolänge auf den Urlaub in Norwegen verzichten muss, fährt besser zu Hause mit dem Fahrrad an den Baggersee!!

Er hat nach dem Unterschied bei der Fähre gefragt, und den hab ich gesagt, mehr nicht.

Roman am 12 Dez 2017 21:21:38

cryptix hat geschrieben:...Bis jetzt haben wir uns welche angeguckt, die nicht länger als 6 (5,50m) meter waren. Nun ist eins in den Focus gerückt, dass 6,40 m lang ist.
Wie sieht es mit der Länge aus in Sachen Kosten für Stellplätze, Fähren oder Maut? Oder ist das noch ein Standardmaß?


Wenn du Längen Frage ausschließlich auf den Faktor Kosten reduzierst, vergiss es. Die Mehrkosten fallen bei den Gesamtkosten, die ein Womo im Jahr verursacht, nun wirklich nicht ins Gewicht.

Gruß
Roman

Taunuscamper am 12 Dez 2017 21:24:30

Ich wollte damit auch nur sagen, dass es jede Menge besserer Argumente für oder gegen ein Womo gibt, als die Fähre in Norwegen!

Mann am 12 Dez 2017 21:25:30

spider53 hat geschrieben: und es preislich keinen Unterschied macht.


ein bissl o.t.,
waren in Freiburg / Breisgau, dort gehts nach Länge, da sind lustige bunte Striche gemalt, für jede Länge und wenn deine Länge ausgebucht ist nimmst du eine größere und bezahlst auch diese.
Ist schon erstaunlich wie kreativ manche sind.

rolfblock am 12 Dez 2017 21:43:22

mit einem Alkoven verlagerst du 1 m bis 1,5 m nach oben. Gibt dann 3,15 m Höhe. Dafür sehr viel Platz auf 6 m Länge.

tztz2000 am 12 Dez 2017 22:10:42

Mann hat geschrieben:waren in Freiburg / Breisgau, dort gehts nach Länge, da sind lustige bunte Striche gemalt, für jede Länge und wenn deine Länge ausgebucht ist nimmst du eine größere und bezahlst auch diese.
Ist schon erstaunlich wie kreativ manche sind.

Wahnsinn, das ist ja jeweils 1 € mehr! :eek:

bis 7 m 9 €
bis 8 m 10 €
bis 9 m 11 €

--> Link

Unglaublich.... dass sich da jemand überhaupt ein Womo über 7 m Länge kauft! :D

Duc1302 am 12 Dez 2017 22:20:11

Hallo Thomas,

ich teile ja nicht immer deine Ansichten, aber diesmal bin ich zu 100 % bei dir.

Gruß
Alwin

caradoroland am 12 Dez 2017 23:07:47

hallo zusammen,

ich bin öfter in Freiburg, Bessierstrasse.

Als ich vor Jahren ankam wurde ich nach der Länge meines Fahrzeuges gefragt. Ich sagte 6,98m.
Die Antwort war: und der Fahrradträger?

Also bezahle ich immer für ein Fahrzeug über 7.00 m Länge.

Was solls, Freiburg lohnt sich immer, da mach ich nicht rum wegen null komma irgendwas.

morcenx am 12 Dez 2017 23:21:23

Also mein erstes war ca. 8m, und mein jetziges gut 6m. Vom Handling her fand ich die größere Länge in diesem Bereich noch unproblematisch. Im Zweifelsfall halte ich jedoch etwas mehr Innenraum für praktisch.Hier und da ein paar Euro mehr an Gebühren halte ich angesichts der Gesamtkosten eines Womos für vernachlässigbar.

spider53 am 12 Dez 2017 23:32:37

Mann hat geschrieben:waren in Freiburg / Breisgau, dort gehts nach Länge, da sind lustige bunte Striche gemalt, für jede Länge und wenn deine Länge ausgebucht ist nimmst du eine größere


Wir waren dieses Jahr auch in Freiburg, aber selbst bei dieser kreativen Preispolitik macht es keinen Unterschied ob 5,5 m oder 6,5 m. Zudem finde ich den Preis für einen ruhigen Platz mitten in der Stadt voll ok, auch wenn er ausser dem Stellplatz und VE nichts zu bieten hat.

tztz2000 am 12 Dez 2017 23:36:01

caradoroland hat geschrieben:.... da mach ich nicht rum wegen null komma irgendwas.

Richtige Einstellung, denn:

nicht alles was hinkt ist ein Vergleich....

.... eine 100 qm Wohnung ist auch teurer als eine mit 80 qm! :ja:

Canadier am 12 Dez 2017 23:44:09

Der gute will sich ein Womo kaufen ,
und hat diese Frage gestellt.
cryptix hat geschrieben:Wie sieht es mit der Länge aus in Sachen Kosten für Stellplätze, Fähren oder Maut? Oder ist das noch ein Standardmaß?

Ob er sich die 6 oder 7 m oder überhaupt nen Stellplatz leisten kann war doch gar nicht die Frage.

eaglesandhorses am 12 Dez 2017 23:50:42

Was ist ein Standardmaß und für wen...... müßige Frage, noch müßigere Diskussion. Das muss letztendlich jeder für sich entscheiden.
Ich empfehle , um nicht unnötig Geld zu versenken, erst einmal ein Mobil zu mieten und dann die Planung eines Kaufs anzugehen.

Sprinterklasi am 13 Dez 2017 14:47:06

Hallo,
die Länge wächst mit den Ansprüchen.
Unser 1. Womo war 5,5m und paßte noch auf geräumige PKW-Parkplätze. Das 2. sollte eigentlich nicht mehr als 6m haben, es wurden dann doch 6,15m. Da war das Parken schon viel schwieriger. Das 3. Womo ist jetzt 7m und mit dem 4m-Radstand auch etwas unhandlicher, aber es bietet halt mehr Wohnkomfort. Parken in der Stadt kaum mehr möglich.
Die Mehrkosten der Länge sind vernachlässigbar, das wurde ja schon mehrmals geschrieben.
Schöne Grüße, klasi

Asterixwelt am 13 Dez 2017 14:54:43

Hallo in die Runde,

unser WOMO ist 6,99 m lang und 3,5 t schwer, es passt im Alltag.
Habe vor dem Kauf nicht nach Preis Parklücke, Fähren oder Maut geschaut.

gruß

Michael

rkopka am 13 Dez 2017 17:01:01

Asterixwelt hat geschrieben:Habe vor dem Kauf nicht nach Preis Parklücke, Fähren oder Maut geschaut.

Meine Vorgabe war ein Parkplatz zuhause, der etwa 6,6m erlaubte. Außerdem wollte ich Alkoven und Heckbetten/Garage. Längere habe ich gar nicht erst angeschaut, kürzere mit den gewünschten Punkten gab es nicht. Die 6m Grenze(N) kannte ich, war aber kein Entscheidungsgrund. Als das Womo dann kam, hatte ich aber den Parkplatz nicht mehr :-(. Mein jetziger Standplatz ist aber auch nur gerade so ausreichend.
Die Breite hatte ich überhaupt nicht am Kieker. Das habe ich erst bei einer recht engen Langzeitbaustelle bei uns gemerkt, als es plötzlich deutlich enger war (2,15 -> 2,30m).

Einmal habe ich die Länge deutlich gespürt. Ich parkte am Morgen auf einem normalen Parkplatz mit genug Platz. Zu MIttag dann waren auch einige Bereiche, die kein Parkplatz waren, zugeparkt. Ich bin rausgekommen, aber nur mit x-fachem Reversieren, Aussteigen und Heck kontrollieren und gegen die Fahrtrichtung ! Den PKW, die unterwegs waren gefiel es nicht, aber es gab einfach keine andere Möglichkeit.

RK

DonCarlos1962 am 13 Dez 2017 17:40:41

Wenn man viel auf Fähren in Skandinavien oder vielleicht auf die Kanaren (oder sonstige weite Fährwege) unterwegs ist, kann der Fährenpreis vielleicht ein Grund sein auf ein größeres Mobil zu verzichten.
Das muß dann aber schon oft der Fall sein.

Leider wissen wir nicht um die sonstigen Fahrprofile: Viel in engen Städten unterwegs und immer auf der Suche nach einem Parkplatz zwischen PKW, um ganz nah an der Innenstadt zu stehen?
Größe des Stellplatzes Zuhause?
Eine klare "bis dahin ist es billig" - Grenze gibt es wohl nicht. Allenfalls beim Gewicht und eingeschänkt bei der Höhe.

Das muß jeder für sich und seinen Bedarf selbst entscheiden.

Genau so, ob der Lebensraum im Fahrzeug ausreichend ist. Wenn es zu eng ist, tritt man sich schnell auf die Füße. Besonders wenn das Wetter mal für ein paar Tage nicht mitspielt! Ob man dann etwas gewonnen hat?
Im Ganzen ist es immer ein Kompromiss und ein abwiegen der persönlichen Vorlieben.

LG Carsten

trevor2 am 13 Dez 2017 23:31:36

Hallo,

kann mich einigen VorrednerInnen anschließen.
In erster Linie würde ich überlegen, was für Urlaub Ihr machen wollt - in welche Länder bevorzugt, SP oder Freistehen, benötigter Raum, mehr oder weniger Luxus, usw.

Wir wollten unbedingt ein Womo unter 6,00m Länge wegen den Fähren und wegen mehr Zuladungsreserven (bis 3,5t) und dazu war uns ein möglichst kurzer Radstand wichtig zwecks Wendigkeit. Es ist dann ein Alkovenmodell auf 5,34m Länge geworden - für uns zu zweit optimal! Wir passen auf jeden PKW-Parkplatz und können auf schmaler Straße mal eben auf der Stelle wenden. Das waren für uns u.a. wichtige Kriterien.

Die Höhe spielt übrigens bei manchen Fähren - sofern es unterschiedlich hohe PKW- und LKW-Decks an Bord gibt - auch eine Rolle. Wir hatten zwar bisher so eine Fähre noch nicht, müssten aber mit unseren 3,05m Höhe auf solchen Fähren sicher schnell mehr zahlen. :wink:

Viel Spaß bei der Suche!

Head aega, Anne

NiBi am 14 Dez 2017 07:18:33

Wir haben ein Wohnmobil mit 8,30m Länge und hatten bisher noch nie ein Problem.
Davor hatten wir eins mit 7,30 Länge.
Ich empfehle dir erst einmal eins oder öfters, in verschiedenen Größen zu mieten.
Solltest du dir ein zu kleines Womo kaufen, um eventuell ein paar Euro bei der Fähre/Stellplatz auf Campingplatz zu sparen, dann bedenke auch, dass es eventuell später teuer werden kann, falls du dann doch wieder ein anderes kaufst da du feststellst dass dein voriges zu klein war.
Aber ich denk dass jeder im Laufe seines Wohnmobil Lebens seine eigenen Erfahrungen machen muss.

Nach dem Motto:
Jeder Jeck ist anders.

Trashy am 14 Dez 2017 08:41:12

caradoroland hat geschrieben:hallo zusammen,

ich bin öfter in Freiburg, Bessierstrasse.

Als ich vor Jahren ankam wurde ich nach der Länge meines Fahrzeuges gefragt. Ich sagte 6,98m.
Die Antwort war: und der Fahrradträger?

Also bezahle ich immer für ein Fahrzeug über 7.00 m Länge.

Was solls, Freiburg lohnt sich immer, da mach ich nicht rum wegen null komma irgendwas.


Bei dem Korinthenkacker wären wir wieder vom Hof gerollt, oder ich hätte den Träger abgebaut und ins Fahrzeug gestellt, nur um den zu ärgern.

Zum Thema: Ich hatte schon immer einen Langen - auch noch zu Mietzeiten. Bei den Fähren in unserem Fahrtgebiet ist es egal. Wir Fahren in der Kategorie 6-8m. Hier und da kommt sicherlich mal ein Euro mehr dabei raus, aber dafür gibts auch etwas mehr Platz. Ich hoffe, du hast schonmal ein 6m Fahrzeug gemietet und das Platzangebot mal längere Zeit getestet. Der Fährpreis richtet sich nach der Länge - aber mach die Länge niemals am Fährpreis fest.
Was das Parken innerorts angeht, so muss man wahrscheinlich etwas länger suchen..aber geht nicht, gibts nicht.

drasi am 14 Dez 2017 09:35:42

Trashy hat geschrieben:Bei dem Korinthenkacker wären wir wieder vom Hof gerollt, oder ich hätte den Träger abgebaut und ins Fahrzeug gestellt, nur um den zu ärgern.


Ich glaube der hätte sich wegen dem einem Euro eher tot gelacht.

kiteliner am 14 Dez 2017 09:42:15

Mit meiner geringen Erfahrung als WoMo-Anfänger kann ich nur schreiben:
Wir haben uns über die Abmessungen des Fahrzeugs keine Gedanken gemacht, lediglich darüber nach dem Ausbau unter 7,5to zu kommen, damit meine Frau ihn mit ihrem alten "Dreier" auch fahren darf. Er musste in unsere Scheune passen, die ich allerdings um 1m verlängern musste damit man wenigstens drum rum gehen kann.
Wichtig war für uns das Busfahrgestell, der Ausbau, die Zuladung, und der Platz.
Auch wenn wir Drachenflieger und bisher Sommerfahrer sind, also eigentlich die ganze Zeit außerhalb des Busses, so war es uns wichtig, das wir uns drinnen wohlfühlen und das gewünschte Raumgefühl haben.
Urlaub machen/ Hobby ist nie billig, die entstehenden Kosten aufgrund von Maut, Gebühren haben wir zu keiner Zeit betrachtet, eher den Kraftstoffverbrauch, wir wollen eigentlich fahren und nicht stehen (sofern unser Auto uns lässt, derzeit ist er noch ein wenig zickig).

Mit den 7,5x2,3x3,0m komme ich da durch, wo ein Müllwagen auch durchkommt, zur Not zentimeterweise und mit "angelegten Ohren" (abgebauten Rückspiegeln, dauert 10 Sekunden pro Seite).
Wenn wir mal irgendwo nicht durch- oder hinkommen, dann ist das eben so, kein Stress, wir sind im Urlaub.

rkopka am 14 Dez 2017 10:16:15

Trashy hat geschrieben:Was das Parken innerorts angeht, so muss man wahrscheinlich etwas länger suchen..aber geht nicht, gibts nicht.

Es ist halt meist eine Frage der Entfernung. Je weiter draußen, desto eher findet man einen Platz. Und je länger, desto weiter draußen :-).
Wobei es auch Sehenswürdigkeiten gibt, wo einfach kein vernünftiger Platz für was größeres ist, oder wo man stehen dürfte. Da kann die Entfernung dann schnell mal recht groß werden.

RK

thomas56 am 14 Dez 2017 11:00:31

man muss dann wohl unterscheiden, ob man den Komfort bei der Nutzung oder beim Parken sucht?

trevor2 am 14 Dez 2017 12:13:58

Ich weiß garnicht, warum Ihr bei kurzen Womos Komfort ausschließt???

Wir kommen vom 'richtigen' Camping (jahrzehntelang mit Zelt, dann WoWa) und für uns ist Trevor absoluter Luxus. Uns fehlt nichts! Wir haben ein Festbett, eine Küche mit dreiflammigem Herd, eine üppige Sitzgruppe, Dusche und WC und viele Staumöglichkeiten. Mehr brauchen wir nicht... Achja, natürlich auch noch eine gut funktionierende Heizung mit Warmwasserboiler.

Was uns hingegen noch wichtig war bei der Entscheidung, dass bei der Kürze trotzdem getrenntes Schlafengehen möglich ist. Bei uns ist es öfter so, dass einer noch länger aufbleibt oder früher aufsteht. Oder eine/r ist krank, hatten wir auch schon. Wenn dann der/die andere nichts machen kann, weil im Womo zB. Küche und/oder Sitzgruppe mit dem Hubbett blockiert ist und dann vielleicht auch noch schlechtes Wetter ist... das wäre für uns nichts. Und das hat sich schon auf der ersten längeren Reise absolut bestätigt. :ja:

Head aega, Anne

kiteliner am 14 Dez 2017 12:26:54

Also, für mich persönlich, ist der Raum der Komfort und da habe ich bei 7,5m mehr von als bei 5,6 oder 6,5m :lach:
Aber jedem das Seine, finde ich gut, dass nur so wenige so ein Auto fahren wie ich, sonst würden die Preise noch höher gehen und die verfügbaren E-Teile noch seltener werden... :wink:

LotharAldi am 14 Dez 2017 12:42:54

Länge ist eben auch nicht alles .... auf die gesamte Raumaufteilung kommt es ebenfalls an . Aber das Wichtigste ist doch wohl , das Womo muss auf den individuellen Vorstellungen des Besitzers angepasst sein .
Gruss Lothar

trevor2 am 14 Dez 2017 12:58:16

Thomas, und ich finde es gut, dass Ihr mit Euren riesigen Dingern nicht dahin könnt, wo wir bevorzugt stehen, nämlich mitten im Nichts... :ja:

Lothar, ich stimme Dir 100% zu. Wobei für komplette Neulinge sicher nicht ganz leicht ist rauszufinden, wie sie denn den Campingurlaub mögen. deshalb finde ich auch für diese Menschen ist es sinnvoller, erstmal ein paarmal ganz unterschiedliche Womos zu testen durch Mieten.

Head aega, Anne

xenio am 14 Dez 2017 13:17:13

Hallo,
vor dem Kauf ein paar mal mieten und testen, hört sich gut an und bringt sicherlich auch was hinsichtlich der Meinungsbildung. Wenn das Mieten in der Hauptsaison aber schon über 100 € am Tag plus Reinigungspauschale kostet, kommen da dann auch schnell 1000 - 2000 € insgesamt zusammen. Schaut man sich stattdessen die Fahrzeuge an und überlegt was einem wichtig ist und was man will, kann man das Geld schon gut in Zubehör stecken. Ich habe es so gehandhabt und auch nicht bereut....

Schöne Grüße
Jens

Canadier am 14 Dez 2017 13:19:46

Hallo Jens,
ausserdem ist der Lenkeinschlag nicht bei allen Fahrzeugen gleich somit auch der hintere Schwenkbereich.

Canadier am 14 Dez 2017 13:23:55

Ups,
bin da jetzt "irgendwie im falschen Film".
Sorry, Bild

rkopka am 14 Dez 2017 13:35:34

xenio hat geschrieben:Schaut man sich stattdessen die Fahrzeuge an und überlegt was einem wichtig ist und was man will, kann man das Geld schon gut in Zubehör stecken. Ich habe es so gehandhabt und auch nicht bereut....

Dann hast du Glück gehabt. Ich wohl auch :-). Aber nur mal schauen oder vielleicht 1h drin sitzen reicht nicht für alles. Besonders am Anfang. Beim x-ten Womo weiß man schon, auf was man schaut, wo man Platz braucht, welche Türen... einem evt. im Weg sind.
Und das Geld für die Vermietung ist ja nicht verloren. Immerhin hat man dann 1 Woche(?) Urlaub gemacht. Genau gerechnet kostet das auch im eigenen Womo etwas. 3x 1 Woche Urlaub mit verschiedenen Womos und dann erst im nächsten Jahr kaufen ist auch nicht teurer als der Wertverlust in einem Jahr plus die ganzen laufenden Kosten. Vermutlich sogar weniger. Ausgenommen ältere gebrauchte.

RK

Tinduck am 14 Dez 2017 13:52:52

Es gibt genug Leute (auch hier im Forum), die durchaus nicht blöd sind, vorher überlegt haben und dann trotzdem ein halbes Jahr nach dem Kauf soweit sind oder waren, sich ein anders aufgeteiltes Mobil zu wünschen.
Mal wieder der berühmte Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Im übrigen verrechnen viele Händler die Miete auch mit dem Kaufpreis, wenn man dort dann ein Mobil kauft. Kann man ja vorher in Erfahrung bringen und dann zumindest das Ergebnis seiner theoretischen Ergüsse in der Praxis testen, bevor man es kauft.

bis denn,

Uwe

kiteliner am 14 Dez 2017 14:53:47

Hallo Anne,
rein interessehalber, definiere bitte mal "mitten im Nichts".
Das ich mit meinem Bus nicht in jeden Hinterhof einer Kleinstadt komme ist mir klar, will ich auch nicht, aber das verstehe ich auch nicht unter Nichts.
In freier Natur, das verstehe ich eher unter Nichts, sehe ich eher Probleme mit der Höhe als mit der Länge. Da ihr aber auch keinen niedrigen KaWa habt, weiß ich nicht, ob da so der große Unterschied besteht. Ein anderer Hinderungsgrund irgendwo hinzukommen könnte die Straßenbeschaffenheit sein, aber Allrad habt ihr auch nicht.
Nicht falsch verstehen, nur reines Interesse.

trevor2 am 14 Dez 2017 18:36:04

Hallo Thomas,

mitten 'im Nichts' ist für uns am Rand der Zivilisation. Wir sind schon oft kleine verschlungene Wege gefahren, da wäre kein langes Teil durchgekommen. Stimmt, auf die Höhe müssen wir bei manchen solcher Wege auch besonders achten. Bisher sind wir aber immer überall hingekommen. Und ja, wir haben leider (!!!) kein Allrad, aber viel Bodenfreiheit, die wir auch schon öfter ziemlich ausgereizt haben... zB. auf einer handbetriebenen Ponton-'Fähre' in einem klitzekleinen Dorf (2 Häuser) in Eesti über den Emajõgi oder auf extrem hubbeligen und löchrigen Wegen durch lettische und estnische Wälder... da wärst Du wahrscheinlich nicht durchgekommen. :wink:

Wir amüsieren uns übrigens manchmal in Kiel/Klaipeda bei der Einschiffung über die langen Überstände der langen Teile, die kaum eine normale Rampe einfach so hochfahren können und dann auch ewig nicht nur mit viel Rangiererei um die engen Kurven kommen - übrigens oft sehr zum 'Spaß' der Einweiser... :roll:

Also, ich möchte unser kleines 'Luxusmobil' nicht mit einem größeren tauschen. Ich würde es noch nicht mal geschenkt nehmen! Das Geld würde ich dann lieber in einen kompakten Woelcke Autark Runner oder ein kleines Bimobil stecken. :ja:

Aber gottseidank sind die Geschmäcker ja total verschieden! :D

Dir/Euch weiter tolle Reisen mit Eurem Womo!

Head aega, Anne

kiteliner am 15 Dez 2017 09:08:21

Danke Anne,
gut, offroad werden wir mit unserem Bus nicht so weit kommen, der Überhang ist dafür zu groß, erst recht nachdem ich ihn wieder auf Originallevel "tiefer gelegt habe".
Aber dafür ist von meiner Finanzministerin, wenn auch erst in 3-4 Jahren das nächste Projekt genehmigt worden, zusätzlich! zum Bus und der kann dann dahin wo unser Kiteliner nicht hin kann. Der hat dann Allrad, allerdings eher Kat3 als Kat1, ich muss nicht quer durch die Sahara. Freu mich schon drauf, endlich wieder schweißen und flexen! :wink:
Andererseits habe ich als Soldat gelernt, dass der Fahrer einen wesentlichen Anteil daran hat, wo es noch weitergeht oder wo nicht. Mit dem gleichen Fahrzeug waren die "Fahrleistungen" im Gelände schon mal sehr verschieden. wo der Eine gestresst ausgestiegen ist, hat für andere der Spaß gerade erst angefangen :mrgreen:
Auch euch weiterhin gute Fahrt und das ihr immer dort ankommt wo ihr hinwollt.

trevor2 am 15 Dez 2017 10:35:05

Danke, Thomas!

Ja, das stimmt mit den Fahrerleistungen! Wir haben auch schon geländetauglichere Fahrzeuge getroffen, die sich da nicht mehr langgetraut haben, wo wir noch lang sind.
Ich steige dann allerdings immer lieber aus, mir ist das oft zu kribbelig - aber Felix hat Spaß dran und kriegt es eben sehr gut hin. Bisher haben wir uns nur einmal festgefahren und das war gottseidank nicht in der Pampa sondern auf einem CP. Und da waren gleich zwei nette finnische Camper, die mitgeschoben haben und ruckzuck hatten wir Trevor wieder raus. Auch das natürlich mit einem kleineren leichteren einfacher... :wink:

Bin ja gespannt, was dann bei Euch offroad-tauglich dazukommt?

Herzlichen Gruß in meine alte Heimat, Anne

kiteliner am 15 Dez 2017 10:54:41

Wir bleiben, logisch, bei Magirus, entweder 130D7 oder D8. Vorteil wäre, dass der den gleichen Motor hat wie unser Bus.
Lieber wäre mit aber der 170D11, aber schwieriger mit 7,5to. Beide Ex-THW oder Feuerwehr, Katastrophenschutz, irgend so etwas.
Mal abwarten, erst mal muss unser Bussi endgültig fertig werden.
Herzliche Grüße aus der verschneiten Eifel.
Thomas

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