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Western Isles - Die Äußeren Hebriden im Winter 1, 2, 3


gnarz18 am 14 Jan 2018 15:22:46

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Nach Wales im Winter doch über den Jahreswechsel wieder mal nach Schottland! Wir wollen auf die auch im Sommer eher ruhigeren Äußeren Hebriden fahren, die raue Inselgruppe vor der Westküste Schottlands. Bei unserem letzten Besuch dort in 2011 konnte ich die Inseln ja nur monopedisch bereisen, dies sollte nun anders werden.--> Link
Gleich vorweg, kulturell kann man auf den Äußeren Hebriden im Winter nicht viel erwarten. Die wenigen Sehenswürdigkeiten, die es auf der Inselgruppe gibt, sind alle geschlossen. Und auch sonst findet man kaum ein offenes Geschäft, Pub oder Hotel. Damit die Ernährungslage gesichert und immer ausreichend Sprit an Bord ist, muss man sich der Öffnungszeiten gerade im Winter bewusst sein: Sonntag ist immer Ruhetag (anders als im sonstigen Großbritannien sind die Geschäfte hier auch zur Hochsaison geschlossen); über die Feiertage und am 2ten Januar (Bank Holiday) bleibt ebenfalls das meiste geschlossen. Auch die Fähren zwischen den Inseln und dem Festland fahren gar nicht oder nur sehr eingeschränkt. Wovon es allerdings reichlich gibt, ist eine super tolle Landschaft: einsame Sandstrände und eine grandiose Atmosphäre. Da die Äußeren Hebriden nun nicht direkt vor der Tür liegen, haben wir uns um Zeit zu sparen diesmal für die Fähre Ijmuiden - Newcastle entschieden. Für knappe 400€ oneway bringt uns die etwas in die Jahre gekommene Fähre über Nacht von den Niederlanden bis fast zur Grenze nach Schottland. Obwohl die Fähre erst um 17:30 Uhr ablegt, müssen wir wegen hohem Gefährt laut DFDS spätestens um 15:30 eingecheckt haben. Damit wird die Zeit selbst uns recht knapp. Paula hat offiziell bis 13:30 Schule und zwei Stunden von Aachen bis Ijmuiden halte ich für sportlich. Aber das Glück ist mit den Dummen und wir schaffen es schon um halb zwölf in Aachen zu starten. Das reicht dann auch, ohne große Staus erreichen wir pünktlich den Check-In.

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Das Schiff hat schon seinen Bug geöffnet, aber es dauert noch eine Ewigkeit bis wir an Bord können. Das ganze Schiff ist wie gesagt schon recht alt, die Matratzen sind durchgelegen, in der Dusche macht sich der Schimmel breit und es ist laut. Der Shop ist gut sortiert und bietet besonders an schottischen Whiskys eine große Auswahl. Wobei uns die Vorstellung schwerfällt, dass hier häufig eine sicher gute Flasche Whisky für doch stolze 1099,99€ gekauft wird.

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Im abends angebotenen Tasting gab es diesen Whisky leider nicht. Die Abfahrt gestaltet sich recht unspektakulär, es ist inzwischen ziemlich neblig geworden. Den Leuchtturm von Ijmuiden erkennt man nur noch als leuchtenden Punkt.

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es ist ziemlich neblig bei der Abfahrt

Den Abend verbringen wir in einer der Bars. Günstig ist das Leben an Bord auf keinen Fall. Für eine größere Vorspeisenportion einer Spaghetti Bolognese werden 19,59€ fällig. Wir gehen zeitig schlafen und werden in der Nacht durch eine Schlägerei auf dem Gang geweckt. Ein armer asiatischer Stewart wird von einem stark alkoholisierten Briten in die Mangel genommen und es dauert eine halbe Ewigkeit, bis die Besatzung den Randalierer unter Kontrolle hat. Nach kurzem Wiedereinschlafen sind wir recht früh beim Frühstück und froh als das Schiff endlich in den Hafen von Newcastle einläuft. Leider ist das Wetter auch hier nicht besonders schön, aber es regnet zum Glück nicht.

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der Hafen von Newcastle kommt in Sicht

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Um kurz nach neun sind wir von Bord, wühlen uns durch die gefühlten tausend Kreisverkehre von Newcastle und machen direkt im nahen Morpeth Pause. Hier gehen wir ein zweites Mal, aber deutlich besser und günstiger als auf der Fähre, frühstücken und zu besorgen eine Pay-As-You-Go Karte -Internet muss schon sein. Bis nach Edinburgh haben wir nun Zeit uns zu entscheiden, von wo aus wir zu den Äußeren Hebriden übersetzen wollen. Zur Auswahl stehen Ullapool-Stornoway, Oban-Lochboisdale und Uig-Tarbert. Wir entscheiden uns für Ullapool-Stornoway, da diese Route von einer neuen modernen weniger Wetter anfälligen Fähre bedient wird und tatsächlich die einzige Verbindung ist, die für den morgigen Tag laut der Fährgesellschaft CalMac noch nicht auf gelbem Alarm steht. Dank der CalMac-App ist man immer gut über den Status der Verbindungen informiert und Dank der neuen SIM-Karten buchen wir auch sofort die Überfahrt. Ich halte das eigentlich für überflüssig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies im Winter nötig ist. Aber meine GG besteht darauf, schließlich ist Weihnachtsreiseverkehr. Über die neue „Queensferry Crossing“ – Brücke geht es an Edinburgh vorbei in Richtung Inverness.

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Quennsferry Crossing

Je weiter wir nach Norden kommen, desto kälter wird es und in der Höhe von Aviemore liegt dann auch der erste Schnee auf den Bergen.

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der erste Schnee

In Inverness tanken wir nochmal voll und machen uns dann auf die letzte Etappe nach Ullapool. Obwohl es eigentlich noch früh ist, kommen uns auf den 90 Kilometer der im Sommer vielbefahrenen Straße nur knapp ein Dutzend Fahrzeuge entgegen. Kurz nach fünf erreichen wir Ullapool und checken erst einmal die Lage für die kommende Nacht. Der Fährparkplatz würde sich anbieten, doch dieser ist sowas von schief, dass wir uns doch wieder auf den Tesco Parkplatz stellen. Das den Vorteil, dass wir noch ein paar frische Sachen einkaufen können und wir morgen zum Frühstück frische Brötchen haben.

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unsere Route nach Ullapool

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unser SP in Ullapool

Danach machen wir uns auf in das kleine Städtchen. In den Pubs und Restaurants ist Nichts los und erst im dritten Pub bekommen wir etwas zu Essen.

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die Pubs sind leer

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Ullapool

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Ullapool

Die meisten Gäste sind Einheimische bzw. Briten, die wie wir auf die morgige Fähre warten. In der Nacht wird es richtig windig und unsere Fährverbindung wechselt von grün nach gelb. Aber sie scheint noch zu fahren. Pünktlich sind wir am Fähranleger und müssen feststellen, dass der Parkplatz gerammelt voll ist. Ein Glück, dass meine GG darauf bestanden hat, zu buchen. Die Fähre scheint tatsächlich ausgebucht zu sein. Wir stellen uns artig auf den uns zugewiesenen Parkplatz und laufen noch einmal bei Tageslicht durch den kleinen Ort. Pünktlich um kurz vor zehn biegt dann das relativ neue Schiff der CalMac um die Ecke, die Loch Seaforth. Das Schiff wurde in Flensburg gebaut und erinnert uns mit seiner Bugform ein wenig an die Norröna, die von Hirtshals über die Färöer nach Island fährt.

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Loch Seaforth

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die Laderampe ist zwar offen aber wir dürfen noch nicht rein

Nach gut einer Stunde läuft ein geschäftiger CalMac Mitarbeiter durch die Reihen, verteilt Getränkegutscheine und verkündet, dass sich das „Loading“ aufgrund des Wetters um eine Stunde verzögert. Alle steigen daraufhin noch einmal ganz entspannt aus, führen die Hunde Gassi und/oder gehen Kaffee trinken. Nach gut einer Stunde sind alle wieder bei den Autos und schon bald können wir dann auch an Bord - wir müssen allerdings doch noch einmal wieder rückwärts raus, da noch ein LKW mit muss und ich im Wege stehe. Als wir dann auch endlich auf der Fähre sind, verkündet der Kapitän, dass sich die Abfahrt weiter verzögert. Man warte auf besseres Wetter. Der ein oder andere und meine GG im Besonderen wird bei dieser Ankündigung schon grün im Gesicht. Für Hundebesitzer sei hier gesagt, dass bei der CalMac Hunde gebucht mit an Bord dürfen. Was allerdings teilweise unter den vierbeinigen Passagieren für einige teils auch lautstarke Reibereien sorgt…
Um halb zwei geht es dann endlich los und im strömenden Regen verlassen wir Ullapool.

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wir verlassen Ullapool im Regen

Die Überfahrt ist trotz des ruppigen Wetters erstaunlich ruhig. Der ein oder andere lässt sich das Essen zwar noch einmal durch den Kopf gehen, aber so schlimm ist die Überfahrt Wegen der neuen Stabilisatoren dann doch nicht. Die Überfahrt dauert aufgrund des starken Gegenwinds auch länger und so ist es leider schon dunkel, als wir endlich in Stornoway ankommen.

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es ist schon dunkel als wir endlich Stornoway erreichen

Im Dunkeln in einem eher unbekannten Gebiet einen vernünftigen Schlafplatz zu finden, ist immer schwierig und so irren wir etwas planlos durch die Gegend. Wir müssen auch noch dringend entsorgen, aber dank unserer SIM-Karte finden wir schließlich eine Möglichkeit.
Unter --> Link kann man sich öffentliche Toiletten, Duschen und Disposal-Points auf den Äußeren Hebriden anschauen. Wir fahren doch noch bis nach Callanish und stellen uns dort auf den Parkplatz des Besucherzentrums. Ein VW-Bus und ein Allein-Reisender in einem Ford Fiesta stehen schon dort. Die Temperaturen sinken nachts unter den Gefrierpunkt, das wäre mir in einem Fiesta echt zu kalt. Am nächsten Morgen gehen wir die paar Meter zum Steinkreis von Callanish. Neben Stonehenge und dem Ring of Brodgar auf den Orkney Inseln gehört der Steinkreis von Callanish zu den bekanntesten Steinkreisen GBs. Der Steinkreis liegt sehr fotogen auf einer kleinen Anhöhe vor einer phantastischen Kulisse. Bei klarer Sicht kann man von hier aus auch die beiden kleineren Steinkreise Callanish II und III in der Nachbarschaft erkennen. Die Menhire von Callanish I sind über 3 Meter hoch und bilden eine tolle Formation.

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Über gut ausgebaute Straßen geht es zu unserem nächsten Ziel, Dun Carloway.

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Das ist ein recht gut erhaltener Broch. Auf dem Parkplatz könnte man – zumindest jetzt im Winter - auch gut für die Nacht stehen.

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Dun Carloway

An der höchsten Seite erreicht die Mauer eine Höhe von fast neun Meter und ist ca. 3Meter dick. Der ganze Broch ist ohne Mörtel gebaut.

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Ein paar Kilometer vom Broch entfernt liegen The Gearrannan Blackhouses. Die letzten Bewohner sind erst ca. 1969 ausgezogen. Heute ist es ein kleines Freilichtmuseum mit neun Blackhouses mit Cafe und Hostel. Jetzt im Winter ist natürlich alles zu. Das Hostel, welches sich in den Blackhouses befindet, scheint zwar geöffnet zu sein aber wir sehen keinen Menschen. Im Sommer kann man sich auf den Parkplatz des Freilichtmuseums stellen und die Facilities des Hostels nutzen.

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The Gearrannan Blackhousess

Wir besichtigen das kleine Dorf und fahren dann weiter nach Eoropie, dort gibt es einen der vielen tollen Sandstrände.

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durch die Dünen geht es zum Strand

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Für die Nacht stellen wir uns an den „Butt of Lewis“. Der Name ist schon passend gewählt, man kommt sich wirklich vor wie am „Arsch der Welt“. Gleich mehrere Hunde sind hier um diese Jahreszeit begraben.

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Außer dem wirklich toll gelegenen Stevenson Leuchtturm ist hier Nichts los.

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Wir suchen uns einen windgeschützten Platz direkt an der Mauer und begeben uns auf eine kleine Wanderung rund um den „Butt of Lewis“.

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Lang ist die Wanderung nicht und da Weihnachten ist, scharrt Paula natürlich schon mit den Hufen.

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Für die Rentiere vom Santa Claus werden von uns Hafer und Möhren bereitgestellt – so will es der britische Weihnachtsbrauch – und natürlich findet uns selbst hier oben am „Butt of Lewis“ dann auch das Christkind.
Der Abend wird ruhig und beschaulich, nur ab und zu kommt ein Einheimischer mit seinem Auto angefahren, bleibt ein paar Minuten in seinem Auto sitzen, wendet und fährt wieder zurück. Diese Aktionen beobachten wir in GB schon seit längerem öfters, den tieferen Sinn haben wir allerdings bisher nie verstanden. Der nächste Tag beginnt sonnig und wir machen uns auf zu den Arnol Blackhouses. In Shawbost halten wir, in der Hoffnung dass dieser geöffnet hat, kurz beim CP an. Der CP befindet sich direkt beim Wohnhaus des Besitzers. Warum sollte der Platz also nicht geöffnet sein, wenn der Besitzer anwesend ist? Am Wohnhaus prangt allerdings ein großes Schild „Sorry - we’re closed“. Aber kaum werden wir bemerkt, kommt der Chef auch schon aus dem Haus gestürmt und meint wir könnten auf seinen Platz, nur warme Duschen und das Spülhaus gäbe es nicht. Wir versprechen, am Abend wieder zu kommen und fahren weiter zu den Blackhouses. Die sind natürlich auch geschlossen. Wenn man so durch die Landschaft fährt, fällt sofort auf, dass viel Schrott in der Gegend rumsteht - seien es alte Busse, Traktoren, sonstige Fahrzeuge, Haushaltsgeräte oder Teile davon.

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An der ein oder anderen Hauseinfahrt sehen wir sogar alte Mikrowellen, die nun aber immerhin als Briefkasten oder Frische-Eier-Verkaufsstelle weiter genutzt werden. Wir fahren weiter zum Truiseil Standing Stone, der mit 5,80m der höchste Menhir Schottlands ist.

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Truiseil Standing Stone

Der Stein ist der Rest eines etwa vor 5000 Jahren erbauten Steinkreises. Der vorletzte Menhir wurde laut Wikipedia 1914 entfernt und als Sturz verwendet. Es ist noch früh und so fahren wir noch nach Great Bernara, eine Insel, die über eine Brücke mit der Isle of Lewis verbunden ist.

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verlassenes Wohnhaus auf Great Bernara

Über eine ziemlich holprige Single Track Road erreichen wir den Bosta Beach. Auch hier könnte man gut für die Nacht stehen, es gibt ein Toilettenhäuschen und Frischwasser. Wir laufen die wenigen Meter vom Parkplatz zum Strand und treffen auf ein paar fotogene Highland Cows, die am Strand genüsslich Seetang kauen.

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Kommunikation in der Einsamkeit

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Neben den Kühen gibt es hier auch noch eine Tide Bell. Da aber gerade Ebbe ist, gibt es nicht viel zu hören. --> Link

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Tide Bell

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Bosta Beach

Paula ist es ein wenig langweilig und möchte Krebse angeln gehen. Wir fahren also zum nahen Pier, aber der Winter scheint keine gute Zeit für die Krustentiere zu sein. Wir fangen keinen einzigen Krebs.

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Es ist schon dunkel, als wir wieder zurück auf dem CP in Shawbost sind. Viel Zeit/Licht hat man um diese Jahreszeit hier nicht: um neun Uhr morgens ist es erst richtig hell und um spätestens vier ist es schon wieder dunkel. Der Boxing Day (2ter Weihnachtsfeiertag) startet mit einem Sonne-Hagel-Gemisch und auf den Bergen von Harris hat es Neuschnee gegeben. An Callanish vorbei fahren wir über eine riesige Moorebene zurück zur Hauptstraße A859, die von Stornoway bis nach Rodel auf der Isle of Harris führt.

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Die tiefstehende Sonne taucht die Landschaft in ein wunderschönes Licht und gibt der Gegend eine unheimliche Tiefe. In den Bergen fängt es auf unserem Weg nach Harris an zu schneien und die Straße wird es ein wenig rutschig.

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es fängt an zu schneien

In Tarbert, der „Hauptstadt“ der Isle of Harris ist wirklich alles geschlossen - die Tankstelle, die Hotels, die Pubs selbst die öffentlichen Toiletten haben geschlossen.

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Wir fahren zurück und machen auf dem Clisham Pass erst einmal eine Pause. Wir laufen etwas den Weg zum Clisham, höchster Berg der Äußeren Hebriden, hoch. Das hat aber bei dem Schnee keinen Zweck, da man fast bis zu den Knien im Matsch versinkt.

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Clisham, der höchster Berg der Äußeren Hebriden

Wir fahren gemütlich zurück zum Visitor Center von Callanish, laut Aushang soll es angeblich morgen geöffnet haben. Abends fängt es wieder an zu schneien und die Nacht wird recht kalt.

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unser SP am Visitor Center von Callanish

Das Visitor Center bleibt entgegen des Aushangs auch am nächsten Tag geschlossen, zumindest ist um 10:15 Uhr noch niemand da. Es ist kalt und nass und wir müssen dringend Tanken und Einkaufen, also fahren wir nach Stornoway. Eine Metropole ist die kleine Stadt nicht, da hat Ullapool tatsächlich mehr zu bieten. Aber immerhin gibt es eine Tanke, Supermarkt und ein nettes Cafe´.

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wir haben freie Parkplatzwahl

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Fußgängerzone von Stornoway

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Der Supermarkt sieht ziemlich geplündert aus, viele Regale sind leer und frische Sachen gibt es heute noch nicht.

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die Auswahl ist beschränkt, die Regale leer

Wie gesagt, über die Feiertage fährt keine Fähre. Die frische Ware wird somit erst mit der nächsten regulären Fähre am Nachmittag geliefert. Unsere Vorräte können wir trotzdem auffrischen und da das Wetter inzwischen merklich besser geworden ist, fahren wir wieder in Richtung Harris. Kurz hinter dem Pass biegen wir nach Huisinis ab.
In den Bergen hat es nochmal geschneit und die ganze Gegend wirkt ziemlich verlassen. Der Schnee steht der Landschaft allerdings ausgezeichnet.

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Huisinis ist eine kleine Siedlung, die am Ende eines 20km langen Single Tracks liegt und mit einem wunderschönen Sandstrand ausgestattet ist.

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wir sehen viel Wild

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vorbei geht es am Amhuinnsuidhe Castle

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die Straße schlängelt sich durch die Landschaft

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Paula möchte unbedingt schwimmen gehen und so tuckern wir über die teils eisige Straße nach Huisinis. Unterwegs sehen wir viele Hirsche, Autos kommen uns hingegen keine entgegen. Huisinis ist wirklich ein schöner Ort und zu unserer Überraschung gibt es hier einen neuen kleinen CP mit einem Top Sanitär– und Wirtschaftshaus. Leider hat er jetzt natürlich geschlossen, aber im Sommer ist er mit Voranmeldung bestimmt zu empfehlen. Paula stürzt sich dann auch wie angekündigt in die Fluten, wobei es ein recht kurzes Bad wird. Der Wind ist einfach zu kalt.

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Huisinis

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Es dämmert schon als wir uns auf den Rückweg machen und wir müssen recht langsam fahren, da es angefangen hat zu frieren. Und damit haben wir ja leidlich Erfahrung… --> Link

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es wird dunkel und die Straße wird glatt

In Tarbert gehen wir erst einmal Duschen, zur Auswahl stehen die Duschen im Sportzentrum oder die Duschen bei der Tourist Information. Wir entscheiden uns für die Tourist Information und stellen uns für die Nacht auf den Parkplatz mitten in Tarbert. Viel los ist in Tarbert nicht, aber der Hotel-Pub hat geöffnet und es gibt sogar etwas zu Essen. Diese Gelegenheit lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Die Ankunft der Fähre bringt kurzzeitig ein wenig Betriebsamkeit in den Ort.

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die Fähre von Uig (Skye)

Die Nacht verläuft trotz Stadtmitten-Lage absolut ruhig. Am Morgen werden wir leider aber früh vom Gritter (Streudienst) und den Linienbussen geweckt, die auf dem Parkplatz ihre Motoren warmlaufen lassen. Noch vor Sonnenaufgang verlassen wir somit unseren SP und fahren nach Scalpay. Diese kleine Insel im Sund von Harris gelegen mit ihrem schönen Leichtturm hat es uns schon bei unserem ersten Besuch im Jahre 1999 angetan. Seit 1997 ist die Insel über eine Brücke mit der Isle of Harris verbunden.

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die Straße nach Scalpay

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Scalpay

Scalpay ist mit knapp 300 Einwohnern ein recht kleiner Ort und die einzelnen Häuser liegen verstreut in der Landschaft. Die öffentlichen Toiletten und Duschen haben auch im Winter geöffnet. Die in den Grundschulgebäuden untergebrachte Künstlerkolonie hingegen öffnet ihre Pforten aber leider nur im Sommer. Der lokale Shop musste letztlich schließen, aber: in den Gebäuden gibt es ein mit einer Menge „Awards“ ausgezeichnetes Fischrestaurant. Es hat noch geschlossen, aber ab 13:00 wird hier nach Aussage der scheuen Küchenfee frisch gekocht.
Also geht es nun zu dem sehr schönen Leuchtturm, dem Eilean Glas. Der heutige in den 1820er Jahren von Robert Stevenson erbaute Leuchtturm ist ein Nachfolgebauwerk des ältesten Leuchtturms auf den Äußeren Hebriden aus dem Jahre 1789. Leider sind die Gebäude um diesen schönen Leuchtturm herum seit Langem ungenutzt und verrotten immer mehr. Meiner GG blutet beim Anblick wiedermal das Herz und wenn sie das Gelände schon nicht selbst erwerben und bewirtschaften kann, sei an dieser Stelle auf die „Friends of Eilean Glas“ hingewiesen. Wer mag, kann hierüber in jeder erdenklichen Art Unterstützung zur Instandsetzung des Geländes leisten.
Da es keinen Fahrweg zu dem Leuchtturm gibt, muss man über einen neuen nicht allzu langen Wanderweg dorthin laufen. Das Wetter ist super und wir machen uns von dem kleinen Wanderparkplatz auf den Weg. Der gut zu findende Weg führt erst über eine alte Schotterstraße, später über einen mit Matten und Kies präparierten Weg zum Leuchtfeuer.

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der Weg ist gut markiert

Wir haben einen phantastischen Blick über den Sound of Harris, der die Äußeren Hebriden vom schottischen Festland trennt – das sieht den schneebedeckten Bergen der Insel Skye echt grandios aus.

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Eilean Gla

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im Hintergrund die Insel Skye

Der Weg ist nur gut 3km lang und nach vielen der Aussicht geschuldeten Pausen erreichen wir nach einer guten dreiviertel Stunde den Leuchtturm, der auf einem vorgelagerten Felsen liegt.

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Der Leuchtturm selber ist schon den Weg wert. Die alten Gebäude beherbergten wohl nach der Automatisierung des Turmes ein Hotel mit Pub. Heute verfallen sie wie gesagt leider langsam. Wir streunen durch die alten verlassenen Räume, schauen uns die alte Leuchtturm-Technik an und genießen die tolle Aussicht und das schöne Wetter.

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die Gebäude sind verlassen

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und Alles verfällt so langsam

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alte Technik

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Nach unserer Rückkehr kehren wir in das schont erwähnte Restaurant ein und genießen ein wirklich hervorragendes Mittagessen.

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Wir fahren über Tarbert zurück in Richtung Rodel, der Südspitze von Harris.

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Tarbert




gnarz18 am 14 Jan 2018 15:23:21


Als Alternative zur Hauptstraße bietet sich die „Golden Road“ an, eine recht wilde „Single Track Road“, die anlässlich des Besuches der Queen 1950 erbaut wurde. Man muss das Fahren auf den einspurigen Straßen mögen, sonst kann die „Golden Road“ schon stressig sein. Sie nimmt wirklich jede natürliche Gegebenheit mit und schlängelt sich eindrucksvoll durch die Landschaft. Mal geht es durch eine unwirkliche Steinlandschaft, mal direkt am Meer vorbei. In jedem Fall bietet die Straße immer eindrucksvolle Panoramen.

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Golden Road

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man sollte das Fahren auf den Single Tracks schon mögen

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Die 25 Meilen bis nach Rodel schaffen wir heute nicht, wir halten viel zu oft an und es wird auch schon langsam wieder dunkel. Auf der Hälfte der Strecke nehmen wir die direkte Verbindung zurück zur Hauptstraße und sind ein paar Minuten später auch schon wieder in Tarbert. Da haben heute die wenigen Geschäfte sogar mal auf. Die neue Distille hat leider über den Winter geschlossen und so müssen wir uns mit einem Tweed-Geschäft, dem kleinen Supermarkt und einem Gift-Shop zufrieden geben. Nach einem kurzen Besuch im Pub fahren wir zu einem schön an einem See gelegenen Parkplatz zwischen Tarbert und Scalpay. An dieser kleinen Straße befindet sich kurz hinter Tarbert auch das Recycling-Center von Tarbert. Hier kann man während der Öffnungszeiten entsorgen und bekommt auch kostenlos frisches Trinkwasser.

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unser SP zwischen Tarbert und Scalpay

Die Nacht war ruhig aber recht kalt. Die Pfützen sind alle gefroren und der Gritter hat Mühe, die Straße eisfrei zu bekommen. Für den heutigen Tag steht Rodel auf dem Programm und so fahren wir recht früh über die Hauptstraße Richtung Süden. Vorbei geht es an den riesigen Sandstränden, für die Harris so bekannt ist. Von der Hauptstraße biegen wir ab zum Luskentyre Strand.

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Leider ist es ziemlich bewölkt und es scheint, als ob es heute gar nicht mehr richtig hell wird.

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Auch hier gibt es am Parkplatz beim Strand ein Toilettenhäuschen mit Frischwasser.

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Nach den vielen riesigen Sandstränden erreichen wir Leverburgh und gehen in dem dortigen Supermarkt erst mal Frisches einkaufen. Dann geht es die paar Kilometer weiter bis nach Rodel, wo die bedeutendste vorprotestantische Kirche der Äußeren Hebriden steht. Die St. Clement’s Church stammt aus dem 13ten Jahrhundert. Wir laufen etwas durch und um die kleine Kirche herum und werden von einer Meute von recht gierigen Schafen bedrängt.

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St. Clement’s Church

Die denken wohl bei uns gäbe es was zu holen.

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Die Wollknäuel folgen uns und fangen schon an, unsere Jacken anzuknabbern.

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Irgendwann verlieren die Deppen aber doch das Interesse an uns und wir haben die Kirche wieder für uns alleine.

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Am leider mittlerweile verlassenen Rodel Hotel versuchen wir dann noch einmal unser Krebse-Angel-Glück, aber auch leider auch hier ohne Erfolg. Das Hotel hat seine beste Zeit schon hinter sich und steht schon seit zwei Jahren zum Verkauf. Hoffentlich findet sich ein Investor.

Wir entscheiden uns auf die Uists zu wechseln. Die Fähre pendelt zwischen Leverburgh und Berneray und am Fähranleger entdecken wir sogar ein geöffnetes Café. Nichts wie rein!
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Leverburgh

Pünktlich kommt die kleine Fähre um die Ecke gebogen. Man muss sich schon genau überlegen, wann man mit welcher Fähre fährt. Zum Teil gibt es im Winter auf manchen Strecken nur eine Überfahrt pro Tag und die fällt wetterbedingt z.T. auch noch aus. Wir wundern uns über den merkwürdigen Kurs, den die Fähre fährt.

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Wenn man sich im Nachhinein einmal den Weg anschaut, wird einem erst klar wie viel kleine Inselchen und Felsen es im Sound of Harris gibt. Nur gut, dass die Fahrrinne mit reichlich Leuchtbojen markiert ist.

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hier ist gute Navigation gefragt

Die Überfahrt dauert eine gute Stunde und man hat einen tollen Blick auf die Skye mit ihren Bergen.

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die schneebedeckten Berge der Skye

Die Fähre erreicht den Hafen auf der kleinen Insel Berneray, die über einen Damm mit North Uist verbunden ist. Wir durchqueren den kleinen Ort und fahren bis zum Ende der Straße. Dort liegt auch das Youth Hostel, welches in einem alten Blackhouse untergebracht ist und direkt am Wasser liegt. Wir suchen uns ein paar Meter weiter einen Platz in den Dünen. Wir sind fast alleine, nur eine anscheinend leicht esoterisch angehauchte junge Dame springt nahe unseres Wohnmobils halbnackt durch die Dünen.

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unser SP in den Dünen

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Der Sonnenaufgang in Berneray ist auf jeden Fall sehenswert und erst um 10 Uhr verlassen wir diesen tollen Platz.

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Berneray

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Im Ort liegen ( wie üblich ) die Seehunde faul auf einem Felsen. Um sie bequemer beobachten zu können, hat die Gemeinde eine kleine Picnic-Area mit Info-Tafel eingerichtet.

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Wir kommen wieder am Fähranleger vorbei, hier gibt es ebenfalls eine kostenlose Entsorgungsstation für Womos gibt. Leider wird das Wetter immer schlechter und als wir am Steinhügel Barpa Langass ankommen regnet es.

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etwas rustikal aber mit toller Aussicht

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Barpa Langass

Der Zugang zum Grabhügel ist leider „fachmännisch“ abgesperrt. Die Decke der Grabkammer ist eingebrochen und nun besteht Einsturzgefahr. Aber man kann trotzdem einen Blick ins Innere werfen.

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leidet ist der Eingang abgesperrt

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der Grabhügel ist eingestürzt

North Uist und das anschließende Benbecula ist eine ziemlich flache Gegend und landschaftlich recht langweilig. In Benbecula gibt es allerdings einen sehr gut sortierten Supermarkt und ein Krankenhaus mit Röntgengerät, wenn man es denn braucht.

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Benbecula

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die einzelnen Inseln sind über Dämme miteinander verbunden

Wir haben inzwischen einen Sonnen-Regen-Mix und sehen aufgrund der tiefstehenden Sonne und der flachen Landschaft ein paar tolle Regenbögen.

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Die Uists, Benbecula und Eriskay sind untereinander über Dämme verbunden und so erreichen wir am frühen Nachmittag den Polochar Inn an der Südspitze von South Uist.

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Polochar Inn

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Inzwischen ist es recht windig geworden und der Himmel sieht dramatisch aus. Wir gehen in dem einsam gelegenen aber gut besuchten Pub etwas trinken und fahren dann über den Damm nach Eriskay. In Eriskay gibt es am Fähranleger eine Dusche, Toiletten, Entsorgestation, Frischwasser und freies Wifi von der CalMac.

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SP am Fähranleger auf Eriskay

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Fahrzeuge mit großem Überhang können Probleme haben beim Auffahren auf die Fähre

Warmes Wasser in der Dusche kostet 1 Pfund, kalt duschen geht immer. Leider nimmt der Automat nur die alten Pfundstücke. Wir haben natürlich nur neue, und fahren schnell das kurze Stück zurück in den Ort, um beim Shop Geld zu wechseln. Die freundliche Dame erklärt uns, dass die alten Pfundstücke vor sechs Wochen eingezogen wurden. Sie würde aber mal nachschauen, ob sie noch welche hätte. Geben dürfte sie uns die Geldstücke allerdings nicht, das wäre verboten. Ich glaube Uschi und ich haben ziemlich blöd geschaut. Wir fahren weiter zum örtlichen Pub, dem ebenfalls gut besuchten Am Politician, und bekommen dort tatsächlich noch ein paar alte Pfundstücke. Als wir dann frischgeduscht so beim Abendessen sitzen, piepst das Handy und macht uns darauf aufmerksam, dass viele Verbindungen der Calmac in den kommenden Tagen ausfallen werden. Das ist natürlich jetzt echt blöd. Wir studieren intensiv den timetable und finden heraus, dass es morgen an Silvester noch eine einzige passende Fährfahrt für uns gibt: um 8:15Uhr von Berneray zurück nach Leverburgh. Neujahr gibt es keine einzige Überfahrt und für den 2ten (eh‘ eingeschränkter Service wegen Bank Holiday) und 3ten steht wegen dem anrollenden Sturm Burglind alles auf rot. Das wird also alles recht knapp, wir müssen ja auch irgendwie wieder aufs schottische Festland und wer weiß, ob diese Fähren dann fahren. Wir brechen unsere Übernachtung in Eriskay ab und fahren um zehn Uhr abends über die Inselkette zurück nach Berneray, um die morgige 8:15 Fähre zu bekommen. Nachts über eine wellige Single-Track Road zu fahren ist schon ein wenig nervig, man sieht den Verlauf der Straße schlecht und in den Senken liegen oft Schafe faul an bzw. auf der Straße. Und wir haben erstaunlich viel Gegenverkehr. Wir sind froh und müde als wir Berneray erreichen und stellen uns für die Nacht direkt an den Fähranleger. Immerhin haben wir am heutigen Tag fünf Inseln besucht: Berneray->North Uist->Benbecula->South Uist-> Eriskay.
Morgens werden wir dann von heftigem Klopfen am Womo geweckt. Ein schottischer Monteur erklärt mir, dass man die Nacht über am Pier gearbeitet hätte und dass nun ihr Auto nicht anspringen würde. Ob ich ihnen Starthilfe geben könnte? Ihr Auto stünde direkt vorne am Pier und müsse dringend weg, weil sonst die Fähre nicht anlegen kann.
Man hilft ja gerne und eine gute viertel Stunde später ist das Auto dann auch wieder fahrbereit. Die Fähre kommt pünktlich und um kurz nach neun sind wir wieder auf Harris. Sofort buchen wir sicherheitshalber für den 2ten Januar die einzige Überfahrt von Tarbert zurück nach Uig auf die Insel Skye.

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leicht aggressiv

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Wir besuchen erneut Rodel und machen eine kleine Runde über die „Golden Road“, dieses Stück hatten wir vor ein paar Tagen ja ausgelassen. Für die „Golden Road“ sollte man sich Zeit nehmen, hinter jeder Kurve - und davon gibt es viele - eröffnen sich neue phantastische Aussichten auf eine grandiose Landschaft.

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Golden Road

Wir lassen uns Zeit und halten oft an, laufen noch etwas über die riesigen Strände an der Westseite von Harris und schauen uns die gewaltigen Wellen an, die gegen die Küste klatschen.

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gewaltige Wellen treffen die Küste

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Gegen fünf sind wir wieder in Tarbert und fahren zu unserem Übernachtungsplatz an der Straße nach Scalpay. Es wird ein ruhiges Silvester.

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Die Nacht war wieder ziemlich kalt und wir werden wieder vom Gritter geweckt. Das neue Jahr startet mit Sonnenschein und wir wollen nach Ardoil fahren. Dort wurden am Strand die berühmten Lewis Chessmen gefunden. Unterwegs halten wir wieder oft an. Aus einem Haus kommt plötzlich eine noch junge Dame geschossen, die noch immer fleißig Silvester feiert und fragt, ob ich sie heiraten möchte!? Nach und nach steht die ganze Familie, jeder hat mindestens eine Bierflasche in der Hand, auf der Straße und wir tauschen Lebensweisheiten aus. Nach einer guten halben Stunde schaffen wir es, uns von der Gesellschaft zu lösen und fahren weiter zum Strand von Ardoil.

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ziemlich bunt

Unterwegs treffen wir noch ein paar echt bunte Schafe, an denen sich der Besitzer mit seinen Spray-Dosen ausgetobt hat. Der Strand selber ist riesig und auch hier gibt es ein Toilettenhäuschen mit Duschen. Für die Nacht und die Benutzung der sanitären Anlagen wird eine Gebühr von 2 Pfund/Person erbeten.

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Ardoil Beach

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Wohnmobil am Beach

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eine enge Schlucht führt nach Ardoil

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Da der Check-In für unsere morgige Fähre von Tarbert nach Uig schon um 6:45 schließt, fahren wir zurück nach Tarbert. Für die Nacht stellen wir uns verbotenerweise auf den Parkplatz der Distille und hoffen, da sie ja geschlossen ist, dass es niemanden stört. Wir haben ein ganz klein wenig ein schlechtes Gewissen, normalerweise halten wir uns immer ans „no overnight parking“. Wir stören aber niemanden und da der Wecker um 6:00 Uhr klingelt, sind wir lange bevor Leben in das Städtchen kommt wieder unterwegs. Es hat gefroren und die ganze Straße ist mit einer Eisschicht überzogen. Wir haben es gut, denn wir müssen nur die hundert Meter bis zum Check-In schaffen. Aber die anderen Passagiere, die von weiter weg kommen… Dienstbeginn des Gritters ist ja erst um 7:00.
Die Fähre ist tatsächlich fast ausgebucht und um 7:30Uhr legen wir planmäßig ab. Es ist stark bewölkt und erst kurz vor Uig kommt ein wenig Licht in die Landschaft.

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Uig kommt in Sicht

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Fähranleger in Uig

Als wir das Schiff verlassen schüttet wie aus Kübeln und so fahren wir ohne weitere Pause über Portree und die Skye-Bridge bis zum Eilean Donan Castle. Hier machen wir eine kleine Pause. Eigentlich haben wir auf einen kleinen Snack im Visitor Center gehofft, aber Schloss und Center bleiben bis Ende März wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

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Auch im Glen Shiel regnet es weiter in Strömen und je höher wir kommen, desto mehr geht der Regen in Schnee über. Über Fort William geht es weiter durch das Glen Coe, wo noch ordentlich Schnee liegt, ohne Pause am Loch Lomond vorbei durch Glasgow bis auf die Autobahn.

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es liegt viel Schnee im Glen Coe

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Für die Nacht haben wir wieder den CP in Moffat ausgewählt, da er günstig nahe der Autobahn liegt und der Ort einiges an Gastronomie zu bieten hat.
Um kurz nach 11 Uhr überqueren wir am nächsten Tag die Grenze nach England und beschließen uns Liverpool anzuschauen. Wir buchen uns auf dem Bridge Farm Campsite in Rainford ein und nehmen von dem 100 Meter entfernten Bahnhof den Zug nach Liverpool.

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Bridge Farm Campsite

Eine halbe Stunde später erreichen wir das Stadtzentrum von Liverpool und stürzen uns in den Einkaufsrummel. Das sind wir ja fast gar nicht mehr gewohnt. Liverpool gefällt uns richtig gut! Zum Teil tolle Architektur, nette Einkaufspassagen und eine tolle Lage am Wasser.

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die kennt ja nun jeder

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Liverpool

Viel zu früh müssen wir den letzten Zug zurück nehmen. Zum Glück gibt es direkt an der Bahnstation bzw. am Campingplatz einen Pub, der noch Essen serviert und wir bekommen ein wirklich leckeres Pie serviert. Am nächsten Tag geht es weiter Richtung Süden, auf dem Programm steht auf jeden Fall noch Eastbourne. Paula fährt dort im Frühsommer auf Klassenfahrt hin und möchte sich einen Informationsvorsprung sichern. Wir verschieben Eastbourne auf den morgigen Tag und bleiben in der Nähe von Southampton. Die Nacht verbringen wir auf dem Sunnydale Farm Campsite. Vom Campingplatz nehmen die den Bus bis in die City von Southampton.

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Sunnydale Farm Campsite

Die Stadt ist zwar ganz nett, aber so gut wie Liverpool gefällt sie uns nicht. Abends gehen wir zur Abwechslung mal italienisch essen und Paula freut sich über die riesigen Pizza Portionen.

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Einkaufstempel

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Paulas Pizza

Am nächsten Tag geht es dann nach Eastbourne. Vorher fahren wir allerdings noch zum Fort Nelson in der Nähe von Southampton. Der Eintritt ist frei und man kann sich die Ausstellung über Artillerie anschauen. Wir sind ziemlich schnell wieder draußen, so richtig kommt bei uns keine Begeisterung für diesen Waffenquatsch auf.

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Fort Nelson

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Munitiontunnel

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In der Nähe des Beachy Head finden wir bei der Black Robin Farm einen Platz für die Nacht. Der CP hat eigentlich geschlossen, erstens weil um diese Jahreszeit außer uns keine Gäste dorthin wollen und zweitens weil die Campingwiese viel zu nass ist. Aber wir werden auf eine Betonplatte neben der Scheune platziert, bekommen Strom und Entsorgung. Wir fahren mit dem Auto nach Eastbourne rein. Die Busverbindung ist sub-optimal und laut CP-Warden ist es um diese Jahreszeit kein Problem, direkt an der Strandpromenade einen Parkplatz zu bekommen. Recht hat er, jede Menge kostenloser Centrums-nahe Parkplätze – im Winter natürlich nur.
Eastbourne ist ein klassischer englischer Badeort mit einer sehr schönen viktorianischen Strandpromenade und einem tollen Pier. Wir schlendern an der Promenade vorbei, trinken Tee im viktorianischen Café auf dem Pier und bummeln durch die Einkaufsstrassen. Paula gibt der Stadt die Note 2 - 3, auch ihr hat Liverpool besser gefallen. Zum Abendessen fahren wir zum Pub „The Beachy Head“, der im Sommer total überlaufen ist. Heute sind außer uns nur noch wenig andere Gäste da und so können wir den schönen Pub und das leckere Essen in Ruhe genießen.

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Eastbourne Pier

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Am nächsten Tag laufen ein paar Meter bis zum Beachy Head und fahren dann langsam die Küstenstraße bis nach Dover bzw. St. Margaret’s at Cliffe. Wie schon so oft verbringen wir unseren letzten Abend beim Coastguard.

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Beachy Head

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beim Coastguard

Über Nacht ist es sehr windig geworden und die Überfahrt verspricht ein wenig ruppig zu werden. Wir sind zeitig am Hafen und können die Fähre um 7:40Uhr nehmen. Alle anderen Fähren haben aufgrund des Wetters Verspätung. Kurz vor Calais teilt uns der Kapitän mit, dass es Probleme mit den Stabilisatoren gäbe und man wieder zurück in den Kanal müsse. Erst um 12:25 Uhr sind wir endlich in Calais und um 16:00 Uhr wieder zu Hause in Aachen. Als Abschluss ist zu sagen, dass sich die Äußeren Hebriden natürlich auch im Winter lohnen, das wechselnde Licht verleiht der Landschaft einen ganz speziellen Zauber. Man ist absolut alleine, ein einziges anderes Womo ist uns in den anderthalb Wochen dort begegnet und der Fahrer hat genauso verwundert geschaut wie ich. Das muss man natürlich mögen. Aber solange die Grundversorgung gesichert ist, kann man ganz entspannte Tage in einer tollen Umgebung genießen.


kukeulke am 14 Jan 2018 19:41:18

Ein wirklich beeindruckender Reisebericht über eine Gegend in die es um diese Jahreszeit
wohl nur wenige zieht. Vielen Dank!

lilakatze am 14 Jan 2018 20:35:58

Ich fand euren Reisebericht sehr spannend und vor allem die vielen, sehr professionell aussehenden Fotos sind klasse! Ich möchte auch unbedingt einmal nach Schottland, aber ich denke nicht unbedingt im Winter :wink:

werzi am 14 Jan 2018 21:09:32

Hallo

Toller Bericht und noch bessere Bilder. Darf keine Bewertung abgeben. Deshalb mach ichs so

:top: :top: :top:

mantishrimp am 14 Jan 2018 21:12:52

Hallo,

wie immer wunderschöne Bilder, danke.

peter1956 am 14 Jan 2018 21:13:47

Danke für den tollen Bericht und die vielen tollen Fotos.

nuvamic am 14 Jan 2018 23:51:38

Traumhaft schöne Bilder... und ganz lieben Dank fürs mitreisen dürfen :mrgreen:

motorhome43 am 14 Jan 2018 23:55:00

Ich habe lange nicht mehr so viele schöne und vor allem dramatisch aussehende Bilder gesehen. Vielen Dank!

Mario1964 am 15 Jan 2018 00:58:02

Ganz toller Reisebericht,Danke :daumen2:

Mfg.

diper am 15 Jan 2018 01:26:55

Ich bin aufs Neue begeistert. Danke für den tollen Bericht!

sirbigkmi am 15 Jan 2018 14:49:37

Vielen Dank für den tollen Bericht und besonders für die Fotos.

Deine Reiseberichte sind wirklich nur durch eins zu toppen: Selbst hinfahren

Danke nochmal fürs Mitnehmen
Klaus

00garnix am 15 Jan 2018 15:52:55

Hallo,

vielen Dank für den tollen Bericht und die schönen Fotos. :daumen2: Bei den Bildern könnte man meinen, dass das Wetter häufig recht schön war. Das hätte ich zu der Jahreszeit nicht gedacht.
Nach dem Bericht freue ich mich um so mehr auf unseren 3. Besuch auf den äußeren Hebriden in diesem Jahr.

Servus
Horst

Tuppes am 15 Jan 2018 18:16:07

Ganz großes Kino! - Vielen, vielen Dank!
Ich bin selbst zweimal auf den Hebriden gewesen und habe vieles wiedererkannt. Zugeben muss ich allerdings, dass nicht eines meiner Bilder (es waren "damals" noch Dias) an die Qualität eurer Bilder heran kommt, was sicherlich nicht am Bildträger, sondern am Fotographen liegen dürfte. Wirklich erstklassig, wie es euch gelingt, die jeweilige Stimmung in euren Bildern wiederzugeben - und das bei "schottischen" Lichtverhältnissen im Winter.
Einen schönen Gruß auch an Deine Tochter. Ich bin etliche Male mit Schulklassen in Eastbourne gewesen. Der Vorteil dieser Küstenstadt ist sicherlich, dass sie im Vergleich zu Brighton oder Hastings "überschaubar" und die Strandpromenade nicht mit Bingohallen etc. gepflastert ist. Leider habe ich aber auch zunehmend feststellen müssen, dass die Qualität der Gastfamilien (positiv ausgedrückt) nicht gerade gestiegen ist - da muss man schon ein wenig Glück haben, dass man eine Familie erwischt, die Gastschüler nicht nur aus rein wirtschaftlichen Gründen aufnimmt (wobei ich jetzt davon ausgehe, dass die Unterbringung in Gastfamilien vorgesehen ist). So schön gemütlich wie in Papas Wohnmobil wird es sicherlich nicht sein.
Habt ihr schon ´mal die Isle of Man probiert? - Wäre ´mal meine Empfehlung - wenn man Inseln mag.
Erhard (Tuppes)

gnarz18 am 15 Jan 2018 19:26:59

Vielen Dank für die lobenden Kommentare. Das Wetter war dem Fotografen tatsächlich eher wohlgesonnen. Nur Sonne oder nur Regen hätten der Landschaft sicher nicht die nötige Dramatik beschert - also Künstlerglück. :)

at Tuppes: Die Isle of Man hatten wir im vergangenen Sommer auf dem Plan. Allerdings haben wir wegen der unerwartet hohen Fährkosten doch unsere persönliche die 3 Peaks Challenge gestartet. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben, wenn wir uns mit den Fährterminen und -preisen intensiver beschäftigt haben, wollen wir dort auf jeden Fall noch hinfahren.
Eastbourne: Die Unterbringung ist tatsächlich in Gastfamilien geplant (min 2 - max 4 Kinder pro Familie). Das man dabei eine "Niete" zieht ist große Sorge einiger Eltern, dazu gab es schon heiße Diskussionen auf dem Elternabend. :wink: Wir werden sehen ...

Viele Grüße

Michael

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