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Ich habe Sorge, dass wir uns in eine Massenhysterie zu jedem Thema bewegen. Wir sind in Mitteleuropa so frei und sicher wie es vermutlich nur noch in Australien, Kanada und Neuseeland der Fall ist. Wir hören viele schlimme Nachrichten, weil unsere Medien - ob Print, TV, Social oder Internet diese besser an uns absetzen können als gute Nachrichten. Konkretes Beispiel: Ein soziales Medium ist 2018 dazu übergegangen die Algorithmen auf Beteiligungsoptimierung umzustellen. Die höchste Beteiligungsrate haben Inhalte, die Wut erzeugen. Das führt dazu, dass diese erregenden Inhalte priorisiert präsentiert werden und Menschen in Rage gehalten werden. Schlimme Nachrichten haben eine eklatante Überrepräsentanz. Wer sich dem hingibt verzerrt seine Wahrnehmung von der Realität. Konkretes Beispiel: Einfach mal Plausibilisieren: Wir haben in D rund 590000 zugelassene Wohnmobile. Wenn der Durchschnitt der Übernachtungen in den Mobilen bei (willkürlich ausgewählten) 20 liegt, sind das über 2 Millionen Übernachtungen im Jahr. Dem gegenüber steht eine Hand voll Meldungen mit Übergriffen während sich die Reisenden im Fahrzeug befinden. Natürlich ist Angst kein rationales Gefühl. Dennoch kann die Betrachtung der Repräsentativität einer Nachricht helfen einen anderen Blick zu bekommen. Es ist auch sicher sinnvoll sich bei einem "komischen Gefühl" einfach woanders hin zu stellen - man schläft ja auch schlecht, wenn nichts passiert. Wer so viel Angst bekommt und das Mitführen von Waffen zur Selbstverteidigung erwägt, soll sich lieber m.E. mit dieser und deren Ursache auseinandersetzen als sich zu bewaffnen. Das macht letztlich auch die Urlaube wieder unbeschwerter und schöner. Hallo Max, Dein Beitrag stellt die Situation gut dar, ich betrachte das auch mit wachsender Sorge. Irgendwie gerät das außer Kontrolle! Danke und ein :top: von mir Gruß Andreas Hallo Max, auch von mir ein Plus. Ich teile Deine Ansichten zu hundert Prozent. Dennoch sind die Gefahren nicht zu unterschätzen. Wir sind jetzt seit 23 Jahren mit dem Womo unterwegs und stehen/übernachten auch gerne mal frei. Erlebt haben wir leider schon Einiges. Es wurde einmal bei Brescia versucht, unser Womo auf einem Supermarktparkplatz aufzubrechen. Das Ergebnis waren beschädigte Türschlösser (Schlossstechen). In einem zweiten Fall waren die Täter erfolgreicher. 300 Euro Bargeld und eine Fotokamera waren weg. Wir haben ca. 100 Meter entfernt in Sichtweite an einem einsamen Strand bei Lido Volano gelegen und nichts bemerkt. Rein sind die Täter durch die Aufbautür. Dabei wurde zwar das Schloss verdreht, blieb aber schließfähig Ebenfalls am Strand an einem geschlossenen Bagno in Italien haben Unbekannte direkt neben unserem Mobil einen Müllcontainer abgefackelt, während wir schliefen. Wir waren dort mutterseelenallein. Und last but not least sind wir ungezählte Male nachts von Übermütigen aus dem Schlaf gerissen worden, die sich einen Spaß daraus gemacht haben zu klopfen oder sonstigen Spektakel vorm Mobil zu veranstalten, um zu testen, wie tief unser Schlaf war. Einmal haben auf einem Parkplatz in Bern Jugendliche aus sicherer Entfernung unser Mobil sogar mit Steinen beworfen, als wir schon im Bett waren. Vorsicht ist also trotzdem geboten. Mit Ausnahme des Aufbruchversuchs in Brescia sind unsere Fälle in keiner Statistik aufgetaucht, weil wir sie schlicht nicht gemeldet haben. Die Dunkelziffer ist also sicherlich nicht zu vernachlässigen.
Hallo Max Ich bin ganz deiner Meinung. Aber Sicherheit ist ein subjektives Gefühl. Durch die auf Einschaltquoten und Klicks fixierten Medien wird ein reißerischer Bericht über Überfälle und Einbrüche in den Fokus gerückt. Wir fühlen uns auf jeden Fall in Mitteleuropa sicher, vielleicht auch aus dem Grund, dass ich beruflich, auch schon in wesentlich unsichereren Ländern war, Südafrika, Mexiko, Brasilien, USA usw. Da relativiert sich vieles. Danke für das Statement, Max. Auch von mir nen Positiven dafür. Leider wird mit Angst viel Geld verdient, man muss sich schon bewusst von solcher Manipulation distanzieren, um ihr nicht zum Opfer zu fallen. Schliesstechnik, Alarmanlagen, nicht existentiell notwendige Versicherungen, letztendlich auch niedrigschwellig erhältliche Waffen aller Art... zum großen Teil Gewinnmitnahme durch Angstmachen. Wo das hinführt... unbedingt 'Bowling for Columbine' anschauen, wers noch nicht gesehen hat. bis denn, Uwe Oder die Berichterstattung über Winnenden...... Gruß Bernd Die Waffendiskussion finde ich sehr befremdlich. Sportschützen und Jäger werden reichlich Probleme im Fall der Notwehr bekommen, da die Waffen ja eigentlich verschlossen im Waffenschrank lagern müssen. Die Mitnahme von Schreckschusswaffen mag in Deutschland, sofern ein kleiner Waffenschein vorhanden ist erlaubt sein, aber bei Grenzüberschritt, egal wohin, dürfte reichlich massiver Ärger auf sie warten. Aus meiner Sicht führen Waffen, egal welcher Gattung immer zu einer erheblichen Eskalation. Wer mit Angst um sein Hab und Gut in den Urlaub geht, sollte ggf. die Art des Urlaubs überdenken. Egal was jetzt so Alles geschrieben wird, ich habe mein Urteil vor ca 30 Jahren gefällt, das war die Zeit wo man in Italien besonders aufpassen mußte, und viele sichtbare Fotoapparate etc gestohlen wurden. Habe einige Zeitzeugen als Freunde u Bekannte. Meine Devise ist mind. 30 Jahre alt, die kann sich Jeder denken, oder kukt ins Netz wie man sich schützt....mir hat noch nie Jemand etwas gestohlen oder so, denn was früher Italien oder Frankreich war, ist jetzt EU.... es ist Alles schlimmer geworden. Grüße
Ich habe jetzt ein paar Minuten lang gerätselt, aber mir hat sich trotzdem nicht die Spur erschlossen, was Du sagen wolltest. Liest sich wie ein Mitschnitt aus dem Hofbräuhaus ;D
Wirklich alles? "Was haben die Römer uns eigentlich gebracht?"
Und was vor 30 Jahren richtig war, gilt jetzt immer noch? Dürfte nicht in jedem Fall gelten, sowas muss man von Zeit zu Zeit mal überprüfen :)
Das ist so typisches Bauchgefühl. Alle Kriminalstatistiken weisen hingegen einen Rückgang fast aller Delikte über die Zeit auf. Das einzige, was im Moment steigt, ist der Diebstahl von e-Bikes... aber die Gesamtzahlen über alle Deliktklassen sind seit Jahren fallend. Da merkt man einfach, dass der Wohlstand in der EU steigt, dadurch gibt es schlicht und einfach weniger Verbrecher. Alles wird schlimmer, früher war alles besser... wenn man das meint, ist man auf das Geschäft mit der Angst schon reingefallen. Die Fakten sagen was anderes, zumindest, was Kriminalität angeht. bis denn, Uwe
Das sehe ich auch so.Ich denke, dass die Menschen weder besser noch schlechter geworden sind. Möglicherweise hat sich mit dem zunehmenden Bildungsstandard auch das Betätigungsfeld der Verbrecher geändert. Für manche Formen verlässt man ja nicht mehr das Haus oder geht ins Büro.
Es stimmt die Geschäftsfelder haben sich zum Teil geändert! Banküberfälle sind zurückgegangen dafür gibt es nun die Geldautomatensprenger. Dazu ist nun die Kriminalität per Tastatur im Internet dazugekommen, angefangen von Sexbranche mit ihren kriminellen Auswüchsen bis hin zu Fakeshops oder Kontenplünderungen durch Ausspähungen von Konteninhabern. So ist es. wir hausen nicht mehr in Höhlen und haben das Rad erfunden und somit entwickelt sich eben auch alles andere.
Der erste Teil des Satzes ist bestimmt richtig, aber weniger Verbrecher/Diebe gibt es bestimmt nicht. Es interessiert sich halt nur niemand mehr für den Fotoapperat vom hopfabaua. Grinsend, Andreas
Ist ja auch kein Wunder, wenn der 30 Jahre alt ist .... :D bis denn, Uwe :ironie: Das Reisen und Übernachten im Wohnmobil ist gefährlich man kann nur jeden vor diesem gefährlichen Hobby bzw. dieser Urlaubsform warnen!!! Während der Fahrt: keinen Unfallschutz Möbel fliegen durch die Kabine Alle sind überladen und dadurch platzen die Reifen und der Bremsweg verlängert sich dramatisch Auf den Stellplätzen oder Übernachtungsplätzen: Gasüberfälle Vandalismus Räuberbanden die Womos aufbrechen Schwer bewaffnete Nachbarn Kuschelparker usw. Fazit besser ins Hotel mit All inklusiv
Servus Ja richtig , vielleicht kann dein Spruch die Hotel und Flugreisen Lobby übernehmen. :ja: Und jetzt fahren die Womos noch ohne Gasprüfung durchs Land, Und keiner weiß dann ob die Explosion durch die fehlende Gasprüfung entstanden ist oder ob es ein feiger Terror Angriff war :lach: Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Da kann man ja nur hoffen, daß die Plätze wieder leerer werden ;D Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Die wirklichen Terroristen auf den Stell und Campingplätzen haben weiße Socken, Bierplautze und Adiletten :lach: Hast Du es denn immer noch nicht begriffen? Das ist topmodischer Wohnmobillifestyle,so muss es sein,das kennzeichnet richtige Wohnmobilisten! Gruß Bernd :mrgreen: denkt auch mal an uns notleidende sp - betreiber :!: :ja: allesbleibtgut hartmut
Ja,ja den Stellplatzbetreibern sollte man gesetzlich auf kosten der Allgemeinheit eine Sackkarre stellen um das viele Geld das sie verdienen wegzuschaffen :mrgreen: dann sind die bei der nächsten Wahl auch zufrieden :lol:
Und dann kommen ja auch noch die Lithiumbatterien und das Knallgas der Blei/nass Batterie dazu!!! Ja, das wird böse enden!!! Grinsend, Andreas
Lieber Andreas, Du hast noch die "Winterreifen im Sommer Fahrer" vergessen! Das die, welche bei jedem Stau hinten drauf fahren oder alle Nase lang im Graben gefunden werden. :autofahren: So ein Wohnmobil ist Teufelszeug, da braucht es nicht einmal die bösen Buben von außen! LG Carsten Da jetzt hier nur noch unpassende Sprüche und falsche Zitate kommen, mache ich mal lieber zu. |
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