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Die Sache mit den 20 (oder mehr) Schafen gibt mir zu denken. Ich denke nicht, daß Wildtiere in einen derartigen "Blutrausch" verfallen. Normalerweise töten sie doch soviel wie sie zum Fressen brauchen. Leider werde ich den Verdacht nicht nicht los, daß hier wildernde Hunde am Werk waren. Auf alle Fälle sollte, und wird mit Sicherheit, genaustens untersucht werden, wer hier am Werk war. Hoffentlich wird das Ergebnis dann auch so veröffentlicht. Den Umgang mit Wölfen sind wir hier seid Generationen nicht mehr gewöhnt und die Einwanderung der Wölfe ist wahrscheinlich nicht unproblematisch und wird uns vor Probleme stellen. Aber alle Vorfälle den Wölfen in die Schuhe zu schieben kann es auch nicht sein. Da gab es Gen Untersuchungen, es war zweifelsfrei ein Wolf der die vielen Schafe gerissen hat
... na dann zähle mal die Opfer von Asteroiden auf … 8) Zitiere:"Laut Naturschutzbund Deutschland (Nabu) kam es zwischen 1950 und 2000 in Europa zu 59 Angriffen, bei denen neun Menschen starben. Bei fünf der tödlichen Angriffe seien die Wölfe an Tollwut erkrankt gewesen. Der Nabu beruft sich bei den Angaben auf eine wissenschaftliche Untersuchung eines norwegischen Institutes (Nina), das weltweit dokumentierte Fälle zusammenstellte … " Ich glaub´s ja nicht! Es war von 40 getöteten Tieren die Rede und das es vor einem Jahr schon mal einen solchen Angriff gab. Und wenn ich sowas wie von dir lese kann ich "markgräfin" schon verstehen! Ups, da sind schon einige Beiträge dazwischen Wildtiere (z. B. Marder) geraten schon mal gerne in einen "Blutrausch". Habe mal einen Hühnerstall gesehen, in dem ein Marder gewütet hat. Wölfe sind dazu sicherlich auch in der Lage. Aber wie dem auch sei, der Wolf ist da und der Zeitgeist verlangt momentan einen geschützten Umgang mit ihm. Müssen halt die Herdenhalter für den Schutz ihrer Herden sorgen, bis sich was ändert. Das kostet viel Geld und wird viele zur Aufgabe zwingen. Auch die Herden der Naturschützer werden irgendwann betroffen sein. Mal schaun, was dann wird. Wenn dem so ist haben wir dort einen, oder mehrere, "Problemwölfe". Dann wäre ein Abschuss (nach meiner Meinung) wohl sinnvoll. Am Rande: Bis vor einem Jahr hatten wir einen Pferdebetrieb und haben damit in Absprache mit den Naturschutzbehörden auch Naturschutzgebiete beweidet, nur mit den ehrenamtlichen Naturschützern gab es immer Diskussionen. Als ich einmal in dieser Runde fragte "Wer schützt die Natur eigentlich vor den Naturschützern" hätten die mich fast gefressen, während die Behördenvertreter laut lachten. Ich will damit sagen Naturschutz, auch Wolfsschutz, ist gut und sinnvoll. Aber er darf nicht zu lasten von anderen gehen.
Die Verhaltensweise aus früheren Jahren, dass der Wolf sich fern vom Menschen gehalten hat, war nur wegen der Bejagung und A ngst vom Mensch getötet zu werden! :wink: Seit diese Wölfe nicht mehr bejagt werden, werden sie uns irgendwann auch nicht mehr respektieren … nur eine Frage der Zeit! 8) Das Wölfe nur soviel töten, wie sie fressen können ist ein Märchen. In der Natur jagen Wölfe andere Wildtiere und in der Regel bekommen sie nur das schwächste, die anderen sind dann schon geflüchtet. Unsere Schafe sind in ein Gehege und können nicht flüchten, da wird alles getötet, dass wird später gefressen, das der Mensch die toten Tiere entsorgt, wissen Wölfe nicht, kommt ja in der Natur so nicht vor! Da muß eine Bejagung möglich sein,nur so wird den Wölfen die Furcht vor dem Menschen wieder beigebracht.Wenn die entsprechenden Gesetze das derzeit nicht hergeben muß eine Änderung her und zwar schnell. Gruß Bernd
Ich war am Wochende auf der Hundemesse, da waren richtig tolle Herdenschutzhunde - ich sprach mit der Züchterin ein paar Worte. Die Züchterin sagte, der Staat unterstützt die Anschaffung eines Herdenschutzhundes mit 5000 Euro pro Tier. Ihr Schutzhund kostet ca. 2500 Euro - da ist dann sogar noch die Ausbildung dieses Hundes zum Herdenschutzhund mit drin. Leider, so meint sie, würden eben nur sehr wenige Schäfer und Landwirte von der Anschaffung eines Herdenschutzhundes Gebrauch machen. Ich persönlich finde das sehr schade, denn das wärer wirklich eine gute Methode des Schutzes vor dem Wolf.
Ich war am Wochende auf der Hundemesse, da waren richtig tolle Herdenschutzhunde - ich sprach mit der Züchterin ein paar Worte. Die Züchterin sagte, der Staat unterstützt die Anschaffung eines Herdenschutzhundes mit 5000 Euro pro Tier. Ihr Schutzhund kostet ca. 2500 Euro - da ist dann sogar noch die Ausbildung dieses Hundes zum Herdenschutzhund mit drin. Leider, so meint sie, würden eben nur sehr wenige Schäfer und Landwirte von der Anschaffung eines Herdenschutzhundes Gebrauch machen. Ich persönlich finde das sehr schade, denn das wärer wirklich eine gute Methode des Schutzes vor dem Wolf. Alle wollen zurück zur Natur, aber bloß nicht zuviel, dann lieber alles abknallen was in der eigenen Befindlichkeit stört. Warum nicht mit der Natur arrangieren? Geht doch in anderen Ländern auch. Nur hier wird direkt zur Knarre gegriffen. Problemwolf, Problembär, Problemwiesent, Problemeichhörnchen, .... Sehr sehr traurig was man teilweise hier liest. In diesem Sinne.
soweit ich das verstanden habe schützen diese herdenschutzhunde zwar die schafe hervorragend vor dem wolf, betrachten aber auch wanderer und deren hunde als feinde und in tourismusgegenden wird das als noch problematischer eingeschätzt als der wolf, zumindest hier bei uns in der gegend. wie es wirklich ist kann ich nicht beurteilen. In den französischen Naturschutzgebieten ist die Mitnahme (auch auf dem Arm) eines Hundes teilweise verboten. Der Grund liegt genau darin, dass die Herdenschutzhunde sich von den wirklichen Feinden der Herde ablenken lassen. Dennoch dürfen Menschen in diesen Gebieten wandern. Es geht also schon ... nur nicht für den Haushund. Wir haben einen Herdenschutzhund, von vielen auch Hütehund genannt, aber in dem Aufgabengebiet ist ein großer Unterschied. Auch die Herdenschutzhunde können innerhalb einer Rasse sehr unterschiedlich aufgestellt sein. Bei unserer Rasse gibt es zwei Linien. Die eine wurde so gezüchtet, dass sie 24/7 bei den Schafen & Co. bleiben, die zweite Linie leistet abends und in der Nacht dem Schäfer Gesellschaft. Unser Hund kommt aus letzterer Linie. Man kann sie schon an (fremde) Menschen gewöhnen, aber bei fremden Hunden im eigenen Revier sind sie sehr territorial.
In Anbetracht, dass jeder Rassehund heute locker 1.200€ kostet finde ich das seeehr überschaubar. Ich hätte gedacht, dass die Ausbildung mehr kostet. Da bin ich echt baff :eek: Welche Rasse hast du denn? Herdenschutzhunde und Hütehunde sind eigentlich zwei verschiedene Verwendungen.
Es ist ein Briard. Auf der Seite briard.net --> Link steht folgendes
So gesehen ist es ein Mix aus beidem. Wobei die Schutzaufgabe im Fall der Fälle vor dem Hüten steht. Deswegen würde ich ... wenn man nicht differenzieren will ... eher Herdenschutzhund sagen. Soweit mir bekannt, kann man grob sagen, dass ein Herdenschutzhund seinen Job kennt und sehr selbstständig agiert, eine Hütehund ist sehr fixiert auf den Schäfer und warten auf Anweisung. Das sieht man sehr gut bei Border-Collies oder Australian Shepard. Die hängen quasi am Gesicht ihrer Herrchen und Frauchen. Hallo, ich empfehle den Besuch des Wolfcenter in Niedersachsen (Dörverden). Die sprechen auch ganz offen über die Wolf-Schaf-Thematik. Auch richtige Herdenschutzhunde kann man dort sehen. In Rumänien wird das auch so praktiziert. Mit den eventuell zu erwartenden Toten, angegriffenen Menschen etc. sollte man etwas relativ sehen. Jedes Jahr kommen mehrere Menschen durch Wildschweinangriff um. Da fordert ja auch keiner, gleich alle Wildschweine abzuschießen. Gruß Jonas Na ja, Wildschweine greifen dich nicht an, weil sie dich fressen wollen. Sie greifen dich an, weil sie z. B. ihre Frischlinge verteidigen oder weil du einfach in ihrer Fluchtrichtung stehst. Ich hatte schon einige Wildschweinbegegnungen. Wenn sie eine Fluchtmöglichkeit haben, verziehen sie sich. Soll heißen: Bei richtigem Verhalten deinerseits passiert dir gar nichts. Also ich bin auf jeden Fall der Meinung auch zu versuchen hier Löwen anzusiedeln. Greifen auch nur wenige Menschen an, solange sie noch leichtere Beute bekommen.(Ironiemodus aus) Löwen stammen aber nicht aus Europa, sind hier nicht zuhause. Wölfe jedoch schon so lange wie die Menschen. Bei Kfz gibts bestimmt unterschiedliche Meinungen, in D wurden 2017 über 3000 Menschen bei "Begegnungen" getötet. Weltweit wurden über 80 Mio. Tonnen Schaffleisch von Menschen verzehrt. Vom großen bösen Wolf sehr viel weniger. Aber...der ist halt im Weg... macht diffuse Angst und...bringt keinen Gewinn. Jetzt könnt ihr mich gerne Gutmensch nennen. 8) Aber eigentlich bin ich eher ein schlechter Mensch. Gruß Micha Micha, jetzt machst du es dir aber etwas zu einfach. Die Schafe gehören jemandem. Der lebt davon. Die Entschädigung deckt nur den Fleischpreis. Da hängen schon Existenzen dran. Hallo Micha, na bei deinem Vergleich fehlen aber die getöteten Menschen durch rauchen und und ..... ![]() Wolfgang ... du dir aber auch. Wenn Lösungen mit 5 Mille gefördert werden, die nur 2.500€ kosten, dann kann aber auch sagen, dass die, die davon leben ebenfalls nen einfachen Weg einschlagen, wenn es nur durch die Abschlachtung der Wölfe gehen kann. Woher stammen die Angaben? Ich kenne dieses Programm nicht. Und nicht jeder Schäfer kann einfach einen Herdenschutzhund ohne Aufsicht in einem Ausflugsgebiet bei der Herde lassen. Den Schadenersatz für getötete Trethupen, die sich unangeleint der Herde nähern, kann der gar nicht versichern. Und weißt du, was ein Hund im Unterhalt kostet? Müsstest du eigentlich. Das geht vom Betriebsergebnis ab. Und ein Hund reicht auch nicht gegen ein Rudel. Das sind wieder Illusionen von Nichtfachleuten. Reicht nicht . Wir haben einen Gos. Die sind , wenn alleine mit der Herfe im Gebirge schon im Rudel.
??? Antwort auf deinen Letzten Absatz
Ist mir klar. Aber ich habe das nicht verstanden. Ein Hund reicht nicht gegen ein Rudel (Wölfe ect pp.) Alles klar. Genau richtig. Ein Hund braucht mindestens einen zweiten als Absicherung wenn ein Rudel angreift.....
Aus diesem Beitrag
Illusion von Nichtfachleuten :roll: Als Fachmann schien dir auch nicht klar zu sein, dass es auch Rassen gibt, die sowohl Herdenschutzhund als auch Hütehund sind. Aber lassen wir mal die Spitzen. Wer Geld verdienen will muss sich halt entsprechend aufstellen. Passt die Rechnung betriebswirtschaftl. nicht, muss man sich halt ein neues Feld des Erwerbs suchen. Ausrottung einer Spezie kann da nicht die Lösung sein. Die Haltung finde ich echt pervers. Es gibt unzählige Beispiele in denen sich Berufsfelder im Laufe der Jahre neuen Herausforderungen stellen musste. Hätte ich damals die Forderung stellen sollen jeden Kameraverkäufer zu töten, nur weil die Digitaltechnik bezahlbar wurde und den Berufsfotografen einen Teil vom Kuchen weggenommen hat? Nein, natürlich nicht. Und wenn ich mir anschaue, welche Notwendigkeiten ich für meine Selbstständigkeit in den letzten 20 Jahren zahlen musste, finde ich 2 * 2.500€ für ausgebildete Hunde, die vielleicht 5-6 Jahre ihre Arbeit verrichten können, wirklich überschaubar. Klar, Futter, Versicherung, Arztbesuche etc.etc. kommen noch dazu, aber so ist das nunmal ... wer verdienen will muss investieren. Klingt vielleicht hart, aber die Tiere töten weil der Profit nicht passt klingt für mich eben härter. Mit dir kann man sachlich nicht diskutieren. Und meine Spitze mit dem Kombinationshund hast du nicht verstanden. Echt jetzt Wolfgang? Du hast gefragt welche Rasse, dazu kam nix ... zumindest nichts was man als Spitze sehen kann Den Vorwurf mit mir nicht sachlich diskutieren zu können, überlese ich einfach mal.
Ja, aber die Existenz des Wolfes hängt eben auch dran. Es muss doch einen Weg geben, das miteinander zu vereinbaren. Wenn dem Schäfer mehr Kosten entstehen, muss er für sein „Produkt“ am Ende eben einen höheren Preis nehmen und bekommen (!) Dann hängt auch nicht seine Existenz dran. Höhere Preise ist nicht. Die bekommen fürs Fleisch schon wenig genug und die Felle hauen sie in die Tonne. Zum einen gerbt kaum noch jemand und zum anderen wirds dann eh zu teuer. Was hier an Fleisch verkauft wird kommt viel aus Neuseeland und Felle aus dem Osten sind auch billiger.
ich seh das wie charly gesamt betrachtet gibt es hunderte gefahren wo ich mir mehr sorgen um meine enkelin mache als der wolf. und wir haben eben eine situation wo viele glauben dass ihre aktuelle situation gottgegeben ist und immer so sein wird, jede veränderung wird aufs heftigste bejammert. ob der klimawandel unsere "armen" seilbahnbetreiber um ihren profit bringt, die digitalisierung ganze berufsgruppen pbsolet macht - wasauchimmer. die diffusen ängste sind ein problem und werden gerne polulistisch befeuert - wir rotten zwar die haie aus, aber das gefahrenbild ist andersrum, und vor dem wolf sollen wir uns genauso fürchten wie vor allem fremden... der wolf gehört - wie viele andere tierarten - schon immer hierher, die temporäre ausrottung war menschgemacht. es gab hier nie naturgegegeben / gottgewollte schafweiden die absolut gefahrlos waren wenn man wandert sollte man immer und überall aufpassen was man macht - ob man das wetter ignoriert, zu nah an den abgrund geht oder die wildtierpolulation nicht beachtet ( auch rehe vertreiben ist nicht gut - mal andersrum gedacht. ich glaube mit dem wolf sollte man sich gut und einfach arrangieren und ihn schätzen, so wie jedes lebewesen. und ja - es ist für das schaf sicher kein spass vom wolf gerissen zu werden, aber solange wir tierfabriken ohne ende haben, einen extremen fleischverbrauch und wohl die meisten der gerissenen schafe nur gezüchtet wurden um nach businessplan wieder getötet zu werden kann ich dem grossen gejammere nicht 100% glauben Es gab hier in der Gegend über tausende von Jahren den Säbelzahntiger und das Mammut. Den Höhlenbären nicht zu vergessen. Die sind auch alle durch den Menschen ausgerottet worden ( vermutlich). Aber Wissenschaftler arbeiten dran, die wieder zum Leben zu erwecken. Und dann....?? Ich bin kein Typ, der rigoros gegen den Wolf wettert. Aber es dürfte doch jedem halbwegs vernünftig denkenden Menschen klar sein, das ein durchaus kluges Raubtier wie es der Wolf ist, in einem so dicht besiedelten Gebiet wie Deutschland nicht menschenscheu bleibt. Und damit durchaus zu einer ersthaften Gefahr werden kann. Ich wohne in einem kleinen Ort direkt an einem ausgedehnten Waldgebiet. Seit letzem Jahr haben wir regelmäßig ( so alle zwei Wochen ) Besuch von einem jungen Wolf in unserem eingefriedetem Garten. Er war auch schon auf unserer Terrasse, und hat morgens ins Wohnzimmer geschaut, uns gesehen und ist stehen geblieben. Als ich bei der ortsansässigen Biologischen Station angerufen habe, um es zu melden, kam nur die Antwort " kann nicht sein, die sind viel zu menschenscheu". Absoluter Bullshit !! Ich bin ja mal gespannt, wie schnell sich die ganzen Wolfsfreunde weg ducken, wenn es die ersten wirklich ernsthaften Angriffe auf Menschen gibt.......und das wird kommen!! Leute klar geht die Zeit weiter Auch die Märchen vom bösen Wolf und Rotkäppchen wurden bereits angepasst :lol: --> Link Wenn hier immer Birmen mit Äpfeln verglichen wird mach ich das auch mal. Dein "Gejammere" kann ich auch nicht nachvollziehen. Wer gerne grünen Klee und Tofu mag dem sind die "Wurstfabriken" natürlich egal, manch anderem aber nicht. Da wird von Tierschützern das kastrieren der Ferkel bei Vollnakose gefordert, in den Schlachthäusern muß es für das Schlachtvieh einen "ehrenwerten" Tot geben. Aber wenn ein Wolf blutrünstig und vielleicht sogar "wollüstig mordent durch eine Schafherde jagt, ist das ok. Da wird dann sogar der böse provitgierige Landwirt in den Pranger gestellt, der ja mehr für die Sicherheit der Schafe tuen könnte. Und von Ausrottung redet hier keiner , nur eine geregelte und gezielte Bejagung regelt doch eine vernünftige Population. Liebe Wolfsfreunde, als Städter hat man sicher einen anderen Blick auf die Natur wie jemand der in und mit der Natur lebt. Da findet man es doch ganz schön das der Wolf sich wieder ansiedelt, und auch das auswildern der Wisente im Siegerland findet man wunderbar. Die selben Menschen fordern auch das die Nutztiere wieder raus aus den Ställen auf die Weide sollen. Soll der Bauer oder Schäfer doch sehen wie er diesen Widerspruch auflöst, ist ja nicht mein Problem, alternativ kann er sich doch eben einen anderen Job suchen. Ich komme aus dem Münsterland, habe kein Weidevieh, bin also noch nicht betroffen, höre aber von Berufskollegen aus den Neuen Bundesländern und auch aus Regionen von Niedersachsen das sie, die Weidehaltung von Schafen und Ammenkühen, aufgrund der Wolfsproblematik, eingestellt haben. Nicht weit von meinem Wohnsitz wurde 1835 der letzte Wolf Westfalens erlegt. Die Bevölkerung, besonders die Landbevölkerung war darüber so erleichtert, daß dort ein Denkmal errichtet wurde. Und nimmt die Population dann so zu, daß Wildschweine, Füchse, oder Waschbären bis in die Stadtrandbezirke kommen ändert sich auf einmal auch die Sicht der urbanen Bevölkerung. Gruß Franz-Bernd das hat doch überhauptnichts mit wolfsFREUND zu tun. aber alles wegmachen was einem nicht in den kram passt - egal obs einem passt oder nicht kann nicht der weg sein. mir wäre es auch lieber ich kann singend rumwandern, muss mir keine gedanken über lawinen oder wölfe machen, durch den wald heizen ohne wild zu verstören etc. spielts aber nicht. und mit stadt / land hat das wenig zu tun, bei uns zieht sich die diskussion quer durch. mein vermieter hat zwar "nur " kühe, will aber keinen wolf in der nähe haben, die biobäuerin daneben findet der wolf soll her. die gleiche diskussion mit bibern ( die uns den kirschbaum gefällt haben) oder mardern und auch den rehen die die hecke fressen... ich finds ja lustig wie unterschiedlich die reaktionen sind - wenn alte autos uns alle mit abgasen gefährden wird auch "bestandsschutz" etc. gepocht und jeder der die abgasgefährdung ein wenig reduzieren will ist ein feind. ich seh aber für uns alle die gefahr durch den kfz verkehr erheblich grösser als durch den wolf ;) aber ist halt ein frage von egoismus und lobbying...
Doch, auch von Ausrottung war hier schon die Rede. Gegen eine sehr gezielte Bejagung sage ich nichts. Wenn der Wolf einer Ortschaft nahe kommt, wird es wohl keinen Ausweg geben, aber wenn man tief in den Wald hinein geht, um ihn daran zu hindern jemals an eine Ortschaft zu Nahe zukommen, dann gleicht das halt einer Ausrottung. Es ist doch absurd, dass manche den Wolf angefüttert haben, der Wolf die naturgegeben Scheu verliert und dann der Wunsch nach Ausrottung im Raum steht. Ich stelle nicht den Landwirt an den Pranger. Wenn es nicht passt, dann passt es einfach nicht. Das ist sicherlich schade. Wenn man heute zu wenig für Fleisch bekommt, die Felle eh nicht verkaufen bzw. verarbeiten kann, dann geht das leider eher in den Bereich Hobby. Ich frag mich halt nur, warum es in anderen Ländern funktioniert und bei uns nicht. Man schaue sich einfach mal an, was wir im Vergleich zur EU für Lebensmitteln ausgeben, obwohl wir zahlungskräftig sind. Das Problem ist die Geiz-ist-geil Mentalität, und das ist nunmal in D sehr ausgeprägt. Wären wir bereit tiefer in die Tasche zu greifen, würde man heute sicherlich den Landwirten auch die Chance geben sich passend aufzustellen. Ich sehe das Problem bei der Bereitschaft der Kunden und nicht bei den Produzenten, die müssen es ausbaden. Es kann nicht sein, dass die Menschheit vor 50 Jahren auf dem Mond gelandet ist, wir aber bis heute keine Technik haben um eine Herde zu schützen. Ich bin kein Städter ... ich wohne auf dem Land in einem Dorf mit 3000 Einwohnern. Ich sitze nicht in der 14ten Etage und träume von der tollen Naturromantik. Der Städter hat sicherlich einen anderen Blick auf die Natur als die Landbevölkerung, aber der, der seinen Erwerb auf dem Land erzielt, hat auch einen anderen Blick wie der reine Bewohner. Die Frage ist nur, welche Sicht die richtige ist. Die Problematik ist doch selbsterklärend. Der Wolf muss sich, um in unserer industrialisierten, dicht besiedelten Welt überleben zu können, wohl oder über anpassen. Er MUSS die Angst vor Autos und auch Menschen verlieren, um zu bestehen. Die immer wieder propagierte freie Natur mit dem scheuen Wildtier ist eine absolute Illusion. Hinzu kommt noch, das es immer mehr Bastarde gibt, Wildkreuzungen aus Schäferhund und Wolf. Da diese das genetische Material beider in sich tragen, kann man sich selbst ausrechnen, was das bedeutet. Selbst wenn ich jetzt gesteinigt werde : Ich brauche den Wolf definitiv nicht. In den Dörfern in Brandenburg werde immer wieder Wölfe gesichtet. Kinder und Jugendlich dürfen, sobald es dunkel wird, nicht mehr allein auf die Straße. Der Wolf hat dort längst seine Scheu vor den Menschen verloren. Wir hören hier bei uns immer wieder Wölfe heulen und in die Wälder trauen sich die Leute mit ihren Hunden schon lange nicht mehr. Aber natürlich, der Wolf ist so schön und es ist so toll, dass er sich wieder in Deutschland ansiedelt. Sollen doch die Menschen dahin gehen wo sie herkommen, oder so. Ich hoffe inständig, dass der erste Wolf, der einem Menschen angreift, (und das wird passieren) einen erwischt, der so vehement die Rückkehr des Wolfes verteidigt. Und nicht etwa ein Jugendlicher, der angesäuselt aus der Disco nach Hause kommt, oder auch "nur" der geliebte Haushund. Und dieses Gerede um Zäune und Herdenschutzhunde : Es geht doch verdammt nocheins nicht darum, finanzielle Leistungen abzugreifen. Können sich die Wolfbefürworter annähernd vorstellen, wie es ist, zu seiner Herde zu kommen und dort 40 !!! tote und noch mindesten 20 halbtote und schwerverletzte Schafe vorzufinden? Bloß, weil ein so tolles Tier, wie der Wolf in einem Blutrausch geraten ist? In diesem Sinne: Schönes Wochenende.
Der Wolf stirbt definitiv nicht mehr aus, das wird eher eine Plage wie Waschbär und Wildschwein. Im Nationalpark in den Seealpen (Frankreich) ist es seit Jahren schon so, dass Hirten Schusswaffen erlaubt und diese bei Wolfsangriffen auf Mensch und Tier eingesetzt werden dürfen. Die Begegnungen von Wolf und Mensch nehmen deutlich zu. Tiere die nicht gejagt werden, verlieren ihre Scheu. Vor etwa 1 Jahr hat ein Wolf ein Rentnerehepaar im Urlaub (Bayerischer Wald) über eine halbe Stunde lang verfolgt und ist schließlich bis auf 10 Meter aufgerückt und diese angeknurrt. Anfangs hat man die Rentner als unglaubwürdig hingestellt, danach wollte man den Wolf als entlaufenes Haustier hinstellen erst als es durch ein Foto keinen Zweifel mehr gab, dann wurde dieser Wolf zum "Problemwolf" erklärt der entweder eingefangen oder abgeschossen werden sollte. Ende vom Lied: Das Ganze dauerte derart lange bis der Wolf abgewandert und verschwunden war. :evil: Aber in seinem "neuen" Revier ist es dann kein Problemwolf mehr sondern der wollte nur spielen :lol: |
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