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Wolf und Hund 1, 2, 3, 4, 5, 6


goldfinger am 16 Okt 2018 19:02:01

Labrador hat geschrieben:....In Alaska gibt es anscheinend öfter tödliche Übergriffe von Wölfen: --> Link


Zitat aus dem verlikten Artikel (2010):
"Es wäre die erste Wolfsattacke auf einen Menschen seit Beginn der Aufzeichnungen in Alaska."

Andreas

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Canadier am 16 Okt 2018 19:08:02

Muß denn erst das Kind in den Brunnen gefallen sein?

cbra am 16 Okt 2018 19:13:14

Canadier hat geschrieben:Muß denn erst das Kind in den Brunnen gefallen sein?


aber alle brunnen verbieten oder zumauern kanns ja auch nicht sein

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Canadier am 16 Okt 2018 19:17:29

Nee, aber ne Abdeckung drauf das es erst gar nicht reinfallen kann, das Kind meine ich!

cbra am 16 Okt 2018 19:23:32

Canadier hat geschrieben:Nee, aber ne Abdeckung drauf das es erst gar nicht reinfallen kann, das Kind meine ich!


also zaun und andere schutzmassnahmen

und nicht jedes kind alleine bei jedem brunnen spielen lassen

und aufpassen dass man die abdeckung nicht aufs kind oder die zehen legt ;)

eben ein kompromiss mit annäherung auf beiden seiten - ist halt aufwändiger aber meistens besser als schwarz / weiss

IchBinsWieder am 16 Okt 2018 19:24:18

goldfinger hat geschrieben:Zitat aus dem verlikten Artikel (2010):
"Es wäre die erste Wolfsattacke auf einen Menschen seit Beginn der Aufzeichnungen in Alaska."

Andreas



Wenn ich mitbekomme wie schnell so etwas überlesen wird, bekomme ich Gänsehaut.
Headline-Leser haben es wirklich schwer die volle Information mitzubekommen. :roll:

IchBinsWieder am 16 Okt 2018 19:42:23

Ehrlich gesagt ärgere ich mich über diese Art von Journalismus und genauso über die Leser, die daraus Horrormeldungen generieren. Das sind dann die Fakenews á la Trump, aber bei uns versteht kaum einer, wie die Amis ihn wählen konnten. :roll:

In der dritten Zeile steht schon „mit großer Wahrscheinlichkeit", warum die Leser daraus ableiten und dann behaupten "Das ist so" ist mir wirklich schleierhaft. Der ganze Artikel beruht nur auf "hätte, könnte, vermutlich etc.etc.".
Die Blödzeitung hätte sicherlich geschrieben "Bild sprach mit der Toten" ... und auch das würde keinen interessieren, weil Panikmache leider funktioniert.

Das ist mir echt zu doof ... ich geh jetzt mal das Einhorn füttern (und nein, ihr dürft es nicht streicheln)

nulpe am 16 Okt 2018 19:51:00

Wie ich schon immer schrub: Ich finde Wölfe fascinierend und sie "gehören zu Deutschland". Aber jegliches Schöngerede darüberhinaus sollte unterbleiben.
Wölfe sind schlau und gehen kein Risiko ein. Wenn sie aber erst mal merken, dass es überaus leicht ist, an bestimmte Beute zu kommen, lernen sie daraus.
So sind in dem letzten in Deutschland belegte Fall, 11 Kinder innnerhalb von 12 Monaten im Raum Viersen Niederrhein 1810/11 getötet worden. Dies wird einem einzigen Wolf oder Wolfspaar zugeschrieben. Die haben sich eben spezialisiert.
Auch die 7 getöteten Kinder in Spanien 1957-74 sind auf nur 2 verschiedene Wölfe zurückzuführen.

In Anbetracht der im Straßenverkehr oder von Hunden getöteten Kinder wäre dies natürlich zu vernachlässigen.

Quelle: --> Link

Canadier am 16 Okt 2018 19:52:53

Man kann immer vor allem die Augen zumachen .
Und alles was nicht bewiesen wird ist erstmal falsch.
So hat´s ja auch jeder Autobauer bis zuletzt gemacht.
Für mich war´s das hier.
Werde aber gerne, in ein paar Jahren , wenn die Sache erst wird mal diese Beiträge wieder hervor holen und nach eurer Meinung fragen!

Alter Hans am 17 Okt 2018 21:23:10

Leicht OT:


1976 waren wir von diesen kleinen afghanischen Wölfen so begeistert dass wir sie fast gekauft hätten.
GsD taten wir das nicht.!!
Wäre heutzutage nicht begeistert wenn ich beim Waldspaziergang auf Wölfe treffen würde.

JoFoe am 02 Nov 2018 18:41:03

Alter Hans hat geschrieben:Wäre heutzutage nicht begeistert wenn ich beim Waldspaziergang auf Wölfe treffen würde.


Wer wäre das schon ? Aber sie sind da und vermehren sich .
In der Nacht zum Freitag hat mutmaßlich ein Wolf in Brammer bei Nortorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) 14 Schafe gerissen. Die Tiere standen dort auf der Winterweide. Es ist nicht das erstes Mal, dass der Schäfer Tiere durch einen Wolfsriss verloren hat.

HerrKalle am 02 Nov 2018 19:37:43

JoFoe hat geschrieben:In der Nacht zum Freitag hat mutmaßlich ein Wolf in Brammer bei Nortorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) 14 Schafe gerissen.



14 Schafe in einer Nacht? :gruebel:

wolfherm am 02 Nov 2018 20:25:29

Ja, kommt öfter vor. Lies mal die Seiten vorher. Da sind einige Links zu Zeitungsartikeln.

goldfinger am 02 Nov 2018 20:43:32

Das waren die Augen wohl größer als der Mund, bzw. das Maul.

Das ist wie bei manchen Pauschalurlaubern am kalten Buffet. Hinterher stehen überall die vollen Teller rum. :(


Andreas

JoFoe am 02 Nov 2018 20:58:41

Aber sie sind jetzt so nah :eek: Wolfsnachweise auf dem Truppenübungsplatz Senne .

IchBinsWieder am 02 Nov 2018 21:16:45

wolfherm hat geschrieben:Ja, kommt öfter vor. Lies mal die Seiten vorher. Da sind einige Links zu Zeitungsartikeln.


Würde jeden Tag eine Meldung abgesetzt das in der letzten Nacht nichts passiert ist, wäre es schwer die paar Links zu finden :lol:

wolfherm am 02 Nov 2018 21:18:09

Bleib doch bitte sachlich. Nicht das hier schon wieder was entgleitet. Du weißt schon.

IchBinsWieder am 02 Nov 2018 21:43:43

Wolfgang, mal abgesehen vom :lol: war das mein voller ernst.
Es liegt in der Natur, dass man sich nur an das erinnert von dem berichtet wird, von den ruhigen Nächten schreibt niemand, interessiert ja auch niemanden.

Vor ziemlich genau einem Jahr gab es die Meldung von 60!!! Rudeln in Deutschland, 13 mehr als im Vorjahr --> Link . In 2018 sind es vermutlich noch mehr.
Es ist aber nicht so, dass die Meldungen explositionsartig durch die Decke gehen.
Wenn hier und da eine Meldung kommt, ist jede schlimm genug. Aber das es so irre oft vorkommt, wie es hier gerne suggeriert wird, ist eher auf Bild-Niveau, oder bekommst du eine Meldung pro Rudel zusammen?

Mag sein, dass dir nicht gefällt was ich schreibe, aber von unsachlich/Entgleitung zu sprechen ist doch echt ne Schüppe zu viel.

wolfherm am 02 Nov 2018 21:58:01

So, jetzt zum letzten Mal: Dein erster Beitrag war so, wie ich es schrieb. Dein zweiter Beitrag hat das dann relativiert. Hättest du den als erstes geschrieben, hätte ich mich nicht gerührt. Und jetzt bitte wieder sachlich zum Thema.

IchBinsWieder am 04 Dez 2018 16:42:36

Auch wenn das Thema schon seit Wochen wieder ruhig geworden ist.
Ich dachte, der Angriff auf den Friedhofsgärtner hätte das Thema wieder befeuert.
Gut dass es nicht so kam ... hier die aktuellen Infos zum Thema --> Link

Winterurlauber am 04 Dez 2018 20:53:03

Die letzte Wolfatacke auf dem Friehof hat Nachwehen bekommen.

Er sei von einem Wolf an der Hand gebissen worden, mehrere andere Wölfe hätten zugesehen – so schilderte ein Friedhofsgärtner aus Niedersachsen eine Wolfsattacke, die sich zugetragen haben sollen. Doch jetzt rudern die Behörden zurück:

So siehts jetzt aus mit unserem Rotkäpchen ganz aktuell
ENTWARNUNG
Keinerlei Wolfs-DNA bei dem angeblichen Wolfsangriffs in Steinfeld (Landkreis Rotenburg). Es war KEIN Wolf. Gefundene DNA war u.a. vom Rehwild.



Jagstcamp-Widdern am 05 Dez 2018 11:19:15

ogottogott, killerrehe in niedersachsen... :eek:
aber die kann man wenigstens essen! :ja:

allesbleibtgut
hartmut

siemueller am 05 Dez 2018 12:42:50

Zu meiner Kindzeit konnte ich beim Spaziergang über Feldwege Hasen , Kaninchen, Hamster usw. sehen. Heute sind die meisten von Jägern abgeknallt oder durch die Landwirtschaft vergiftet ! Amseln gibt´s momentan auch wieder "zuviel" !

rolfwam am 05 Dez 2018 12:54:16

Ja so ein Hamsterfell als Jagdtrophäe... :eek:

skysegel am 05 Dez 2018 13:27:05

Winterurlauber hat geschrieben:Keinerlei Wolfs-DNA bei dem angeblichen Wolfsangriffs in Steinfeld (Landkreis Rotenburg).

Selbst wenn es ein Wolf gewesen wäre, wäre das kein Angriff gewesen. Das wäre dann ein neugieriger Youngster gewesen, der mal hätte gucken wollen, was so geht und hätte dabei was auf die Finger bekommen. Genau so sollte das sein. Der hätte dann nach der Hand gegriffen, wie Hunde das auch machen, nicht um zu beißen. Das hätte ihm die Knochen gebrochen.
Soweit der Mann sich verletzt hat, ist das vermutlich beim Zurückziehen der Hand passiert. Das scheint nicht ernst gewesen zu sein. Der ist erst am Folgetag zum Arzt gegangen und auch nur, weil ihm sein Bürgermeister wegen des Infektionsrisikos dazu geraten hat. Die Welle, die gemacht wurde, hat ja auch nicht der betroffene Gemeindearbeiter selbst gemacht.

Ulli

babenhausen am 05 Dez 2018 14:52:03

Selbst wenn es ein Wolf gewesen wäre, wäre das kein Angriff gewesen. Das wäre dann ein neugieriger Youngster gewesen, der mal hätte gucken wollen, was so geht und hätte dabei was auf die Finger bekommen. Genau so sollte das sein



Und was hätte das jung liebe unbedarfte Wölfchen so man dem folgt daraus gelernt?
A: Mensch schmeckt nicht schlecht und wehrt sich nicht
B:Großer Mensch wehrt sich ist zäh aber die kleinen Menschen muss ich noch probieren (sind zart; lecker und wehrlos)

C....

skysegel am 05 Dez 2018 16:30:54

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Dazu hätte er abbeißen müssen, um das festzustellen. Ich geb aber zu, mit Kindern wär das nicht so schön gewesen. So haben/hätten er und seine Geschwister gemerkt, dass das mit einem gewissen Verletzungsrisiko verbunden ist, sich Zweibeinern zu nähern. Außerdem die Erkenntnis, dass die nicht auf ihren Händen stehen und deshalb da ganz andere Sachen mit machen können, mit denen man nicht ohne weiteres rechnet und die auch ziemlich weh tun können.
Man hat weder DNA von Wölfen noch von Hunden gefunden. Insofern weiß man nicht, was es war. Deshalb bleiben die da auch dran. Fakt ist aber, dass es jedes Jahr etwa 1000 Fälle von schwerwiegenden Verletzungen und auch Todesfällen mit verhaltensauffälligen Hunden gibt. Bisher noch keine derartigen Fälle mit Wölfen. Auch in diesem Fall scheint der Mann nur Kratzer abbekommen zu haben. Wären es Wölfe gewesen, wäre das Verhalten auch nicht auffällig gewesen, sondern für Jungwölfe normal. Die Jungen von dem Rudel in der Gegend sollen jetzt etwa 7 Monate alt sein. Die sehen dann schon aus wie richtige Wölfe, sind aber eigentlich noch Welpen. Ausgewachsen sind die, anders als Hunde, erst mit etwa zwei Jahren.
Wie gesagt, der Mann selbst hat die Begegnung eher locker gesehen. Die Welle haben anschließend andere gemacht.

Ulli

cbra am 05 Dez 2018 17:38:29

falls es wen interessiert - in der ORF Mediathek unter "expeditionen" sind dokus zum thema zu sehen - 3x "mit wöfen unter einer decke" und "indiens wölfe" - mir hats gut gefallen

--> Link

IchBinsWieder am 05 Dez 2018 18:02:59

Schade: Dieses Video darf aus rechtlichen Gründen nur in Österreich wiedergegeben werden

Heinz53 am 05 Dez 2018 19:47:50

Die Videos könnt ihr auf youtube aufrufen.
Gruß

skysegel am 05 Dez 2018 22:43:54

Ich hab grad auf N3 einen sehr schönen Bericht über die Wöfe auf Ellesmere Island gesehen. Den gibt's bestimmt auch in der Mediathek. Ich kannte schon einen Bericht aus dem Anfang der 90er Jahre, der auf Forschungen von David Meech zurückgeht. Seit dem weiß man überhaupt erst was näheres über die Sozialstruktur wild lebender Wölfe und dass man alles vergessen kann, was man an Erkenntnissen dazu über Wölfe in Gefangenschaft gewonnen hatte. Z.B. dass die Geschichte mit den Alpha, Beta ... Wölfen quatsch ist.
Die Wölfe auf Ellesmere Island sind die einzigen Wölfe, die man in der Natur beobach.ten kann, weil die keinerlei Scheu vor Menschen haben. Die haben mit Menschen seit hunderten von Jahren keinen Kontakt zu Menschen gehabt. Die Insel, halb so groß wie Deutschland, ist bis auf eine Forschungs-, Wetterstation oder sowas namens Heureka praktisch unbewohnt und darf nur mit Genehmigung der kanadischen Regierung betreten werden.
Interessant ist, dass die Nahrungsbasis für die Tiere relativ prekär ist, die Moschus Ochsen ziemlich wehrhaft und deshalb nur mit hohem Risiko zu jagen sind und der Umgang mit den Filmern aber trotzdem durchaus als freundlich zu betrachten ist. Erkennbar ist, dass die definitiv nicht in deren Beuteschema passen. Das lässt die Frage zu, warum das hier, mit einem schlaraffischen Nahrungsangebot an Rot- und Schwarzwild, anders sein soll.

Ulli

ducato666 am 05 Dez 2018 23:47:39

skysegel hat geschrieben:Erkennbar ist, dass die definitiv nicht in deren Beuteschema passen. Das lässt die Frage zu, warum das hier, mit einem schlaraffischen Nahrungsangebot an Rot- und Schwarzwild, anders sein soll.


Und warum soll der Mensch nicht in das Beuteschema passen? Was der Bauer und der Wolf nicht kennt, oder was? Das kategorisch auszuschließen ist wohl zu kurz gedacht.
Der 150kg Keiler ist wehrhafter als ein Frischling, der 100kg Mann wehrhafter als eine zierliche Frau oder ein Kind.
Ohne alle genannten Individuen probiert zu haben: schmecken werden alle nicht großartig unterschiedlich. :-)

Keine Panik, es ist wahrscheinlicher von einer Kokusnuss erschlagen als von Hai oder Wolf gefressen zu werden. Blauäugig verklärt sollte man an das Thema aber auch nicht herangehen.

Viele Grüße
Ducato666

nulpe am 06 Dez 2018 21:02:37

skysegel hat geschrieben:
Selbst wenn es ein Wolf gewesen wäre, wäre das kein Angriff gewesen. Das wäre dann ein neugieriger Youngster gewesen, der mal hätte gucken wollen, was so geht und hätte dabei was auf die Finger bekommen. Genau so sollte das sein.

Genau so!
Fast lehrbuchmäßig die Phase 6 des 7-stufigen Verhaltens von Wölfen beim Zusammentreffen mit Menschen nach dem Verhaltensforscher Dr. Valerius Geist:
"6) Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit auf Menschen und nähern sich so nah, anfangs bloß, um sie aus der Nähe für mehrere Minuten zu untersuchen. Das bedeutet ein Wechsel vom Abstecken des Territoriums zum Zielen auf Menschen als Beute. Die Wölfe können zögernde, fast spielerische Attacken machen, indem sie beißen und an der Kleidung ziehen, an den Gliedern und am Körper zwicken. Sie ziehen sich zurück, wenn sie konfrontiert werden...."
Rabiater sind sie von Anfang an zu Hunden, da sie diese als Konkurrenten ansehen und als "Artgenossen" auch gut einschätzen können.
Es ist nicht ganz richtig, dass der Mensch nicht zum Beuteschema des Wolfes gehört. Sicher gehört er nicht zum gewöhnlichen Nahrungsspektrum.
In dem Augenblick, wenn der Mensch nicht mehr als das erscheint, was ihn zunächst als Beute unattraktiv macht: Fremder Geruch, Körpergröße, offensichtliche Wehrhaftigkeit - also durch ein Nebeneinander am Dorfrand oder an den Mülltonnen, durch hockende Haltung (Gärtner) bzw. geringe Körpergröße, Weglaufen, Hinfallen (ich denke da z.B. an verletzte Mountainbiker) - wird er mindestens interessant. Kommt dann noch ein Erfolg dazu, ist die Stufe 7 erreicht.
Ich bin keineswegs dafür, Wölfe auszurotten. Sie sind schon eine Bereicherung der Natur.
Aber die Konsequenzen (Kollateralschäden) werden wir wohl in Kauf nehmen müssen. Es werden aber weniger sein als von Hunden gebissene Kinder.
Ein typischer Angriff von Wölfen, die sich durch Müll um ein Lager an Menschen gewöhnten:
--> Link

Ich habe eine Datsche am Wald, habe schon drei Wölfe gesehen, einer wurde 300 hinter dem Haus vor 2 Monaten an einer Kirrung fotografiert. Trotzdem mache ich mir persönlich keinen Kopf. Den sollen sich jetzt die anderen machen.

skysegel am 06 Dez 2018 22:11:00

Nein, V. Geist hat kein Lehrbuch geschrieben. Geist und Pfannenstiel sind *keine* zitierfähigen Fachleute in der Verhaltensforschung. Die hatten in ihrer aktiven Berufstätigkeit mit Wölfen nichts zu tun. Das sind Pensionäre, die sich unfundiert wichtig machen.

nulpe am 07 Dez 2018 08:28:37

Ich habe nicht behauptet, dass V. Geist ein Lehrbuch über Wölfe geschrieben hätte. Aber er ist Verhaltensforscher wie seine Kollegen. Allerdings an wilden Huftieren. Sein Hauptgegner Piquet, der Übergriffe von Wölfen strikt verneint, hat definitiv z.B. im Fall Carnegie falsch gelegen, als er von Fotos (sic!) aus behauptete, dessen Tod wäre definitiv von einem Bär verursacht worden. Dabei waren dort von ALLEN wildnis-erfahrenen Personen nur reichlich Wolfsfährten gesichert und Wölfe gesehen worden. Bären jedoch keine. Schon die Behauptung Piquets, dass Wölfe ihre Opfer nicht wegschleppen und "auskleiden", ist definitiv durch weltweite Vorfälle widerlegt Letztendlich haben in diesem Fall wohl die Tatsachen gesprochen.
Geist hat vor allem Berichte über Wolfsangriffe weltweit verwertet, auch Berichte, die in der damaligen SU aus politischen Gründen unterdrückt wurden. Und seine 7-Punkte Strategie scheint mir als Summe mit einigen Abstrichen stimmig.

nulpe am 07 Dez 2018 08:52:09

Oops, Tippfehler: Statt Piquet muss es Paquet heißen.

skysegel am 07 Dez 2018 10:07:13

Besser als den unqualifizierten Unsinn von Geist (Arbeit über das Verhalten und Ökologie großer Paarhufer in Nordamerika und deren Haltung) und Pfannenstiel (Arbeit über Embrionalstadien maritimer Wirbelloser), sollte man die hier genannten Arbeiten studieren, bevor man anfängt Panik zu schieben:
--> Link
Ja, es gab/gibt Attacken von Wölfen. Das sind Raubtiere, teufennocheins. Aber die Umstände unter denen das passiert, haben nichts mit dem zu tun, was Geist verbreitet.

Winterurlauber am 07 Dez 2018 11:06:16

skysegel hat geschrieben:Nein, V. Geist hat kein Lehrbuch geschrieben. Geist und Pfannenstiel sind *keine* zitierfähigen Fachleute in der Verhaltensforschung. Die hatten in ihrer aktiven Berufstätigkeit mit Wölfen nichts zu tun. Das sind Pensionäre, die sich unfundiert wichtig machen.


Ist oft so. Fast alle Wissenschaftler sind sich irgendwann einig, wenn sie genug wissen was Sache ist. Dann kommt ein „Besserwisser“ daher und behauptet was anderes weil er auffallen will oder aus einem sonst nicht nachvollziehbarem Grund. Ein paar andersgläubige rennen dieser These dann gutgläubig hinterher.

nulpe am 07 Dez 2018 13:09:53

skysegel hat geschrieben:......sollte man die hier genannten Arbeiten studieren, bevor man anfängt Panik zu schieben:
--> Link

Danke für den Link - und den dort aufgeführten Unterlink:
--> Link
, in dem nachvollzogen wird, wie voreingenommen manche Experten (hier Paquet) sind, wenn sie in ein Wolfschutzprogramm eingebunden sind.
In diesem Fall stellt es McNay richtig.

Und Panik schieb ich nicht. Ich seh´ es gelassen kommen. Und will den Wolf auch nicht wieder weghaben.

Eifelwolf am 07 Dez 2018 23:58:23

Der o. a. Vorfall hat auch den WDR erreicht: --> Link

Grüße aus dem Wolfserwartungsland :schaf:

wolfherm am 15 Dez 2018 11:48:17

Jetzt spricht selbst der Nabu von "Entnahme" eines Problemwolfes. --> Link

IchBinsWieder am 15 Dez 2018 15:22:59

Den Artikel kann man nur mit Probe-Abo lesen :roll:

Aber, wenn man von "von "Entnahme" eines Problemwolfes" schreibt, dann geht es um EINEN Problemwolf.
Keiner kritisiert die "Entnahme" eines Problemwolfes.

Dein Beitrag suggeriert aber, als wenn jetzt selbst der Nabu schon grundsätzlich dafür ist, und das ist er ganz sicher nicht ... dafür braucht man den Artikel gar nicht erst lesen, denn das steht da bestimmt nicht drin.

IchBinsWieder am 15 Dez 2018 15:43:01

Da scheint die NRZ sich aber aktuell auf´s Thema "Wolf" einzuschießen (Wortspiel beabsichtigt :mrgreen: )
Ein Tag später erscheint dieser Artikel --> Link, den man auch ohne Abo lesen kann.

Die letzten Zeilen gefallen mir eigentlich sehr gut um die Gefährder auszumachen ... die Menschen.
Zitat:
... In Sachsen wurde vor zehn Jahren ein junger Wolf eingeschläfert: Menschen hatten ihn mit Wurstbroten gefüttert, er hatte jede Scheu verloren. Wolf „Kurti“ lief immer wieder Menschen hinterher, wurde dann erschossen.

Erst anfüttern, dann abknallen ... eine perverse Welt :evil:

EDIT ... und noch viel wichtiger ist die Bildunterschrift:
War es der Wolf? Das Landes-Umweltamt untersucht derzeit noch die Angriff auf eine Herde in Hünxe. Es könnte auch ein Hund gewesen sein.


Scheinbar wieder viel Rauch um nichts. Ich zweifle nicht ohne Grund an solch reißerischen Artikeln oder Headlines (Wortspiel wieder beabsichtigt :mrgreen: )

wolfherm am 15 Dez 2018 16:15:51

Inoffiziell wurde der Wolf bestätigt. Die warten nur bis zur endgültigen Bekanntgabe die Untersuchung ab. Suggerieren will hier keiner was. Es ist ein Wolf und nicht alle Wölfe. Punkt. Ende der Diskussion bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses.

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