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Der Wolf stirbt definitiv nicht mehr aus, das wird eher eine Plage wie Waschbär und Wildschwein. Ende vom Lied: Das Ganze dauerte derart lange bis der Wolf abgewandert und verschwunden war. :evil: Aber in seinem "neuen" Revier ist es dann kein Problemwolf mehr sondern der wollte nur spielen :lol:
Genauso wird es kommen. Aber es wird eben nicht diejenigen treffen, die den Wolf so toll finden, sondern die, die mit ihm leben müssen.
Das macht Dänemark, um den Zuzug ehemaliger Wildtiere zu verhindern: --> Link
Sind zwar keine Wölfe sondern Wildschweine. Die werden dort rigoros bejagt, damit Nutztiere nicht zu Schaden kommen. Aber da geht es ja auch nicht um ein paar Schafe sondern um Millionen Hausschweine.
Elgeba am 13 Okt 2018 18:21:09
Wir haben hier seit Jahren eine Wildschweinplage.Der Jagdpächter hat mir gegenüber geäußert: Ich komme mir vor wie ein Metzger mit dem Gewehr in der Hand,nicht mehr wie ein Jäger,hat mir sogar angeboten auf seine kosten die Jägerprüfung zu machen.
Gruß Bernd
Anzeige vom Forum
Heinz53 am 13 Okt 2018 19:52:40
Wildschweine werden zunehmend zum Problem, weil sie nicht nur große Schäden anrichten sondern auch den Erreger der Schweinepest einschleppen. Die Seuche wird vom Süden aus verbreitet. Dadurch werden die Hausschweine massiv gefährdet.
hampshire am 14 Okt 2018 00:40:52
Schon in der Eselskomödie heißt es vor 2200 Jahen, dass der Mensch des Menschen Wolf sei. Wir müssen eben ein Miteinander lernen - meine Erwartugshaltung an den Menschen ist da etwas größer als an den Wolf. Gut finde ich die Anregung, sich an einer Wolfsstation zu informieren, statt sich reißerischer Vorfallberichte zu bedienen, deren Repräsentativität ungeprüft bleibt. In den Gebieten, in denen der Wolf zurückkehrt ist das sicher auch ein wichtiges Thema für die Schule. Kenntnis und Wissen sind besser als diffuse Angst. Auf der gewerblichen Seite müssen vermutlich andere Lösungen her - eine zu geringe Entschädigung ist kein Argument gegen den Wolf, sondern gegen die Handhabung von Wolfsschäden. Es scheint, als hätten wir angesichts der immer komplexeren Herausforderungen eine wachsende Sehnsucht nach einfachen Lösungen wie hier z.B. „Der Wolf muss weg“ oder „Dann müssen die Schäfer eben ihr Geschäftsmodell überdenken“... oder die Verkürzung der Diskutierenden in „Wolfsgegner” und “Wolfsbefürworter”. Dieser Trend zur vereinachten steuerbaren Fehlfokussierung ist viel gefährlicher als jeder Wolf. So wird der Mensch des Menschen Wolf.
Gast am 14 Okt 2018 11:07:21
hampshire hat geschrieben:Dieser Trend zur vereinachten steuerbaren Fehlfokussierung ist viel gefährlicher als jeder Wolf. So wird der Mensch des Menschen Wolf.
:daumen2: Das trifft auf alles eingewanderte zu, nicht nur auf Wölfe!
Gruß Andreas
wige am 14 Okt 2018 11:55:22
Hallo an alle, zu meiner Person; Womo Fahrer seit 1988, Saarländer. Ich verfolge seit Feb. dieses Forum. Jetzt muss ich meinen Senf mal dazu geben. Der böse Wolf als theoretische Bedrohung für die Kinder. Letztes Jahr starben 85 Kinder im Straßenverkehr, 4600 schwerstverletzt. Das sind belegbare Zahlen. Alles andere ist angstmachende Rhetorik. Gruß von der Saar
markgraefin am 14 Okt 2018 12:11:08
wige hat geschrieben:Der böse Wolf als theoretische Bedrohung für die Kinder. Letztes Jahr starben 85 Kinder im Straßenverkehr, 4600 schwerstverletzt. Das sind belegbare Zahlen. Alles andere ist angstmachende Rhetorik.
Aha, weil 85 Kinder im Straßenverkehr starben, macht es nichts, wenn mal eines durch einen Wolf .... Es wird Verletzte und Tote durch den Wolf in absolut absehbarer Zeit geben. Vielleicht nicht im Saarland, aber in Brandenburg sicher und in Meck. Pom auch. Und das wird dann auch "belegbar" und ganz und gar nicht mehr nur "theoretisch" sein. Aber nicht so schlimm. Ist doch ein so wunderbares Tier. Ich könnte....
wige am 14 Okt 2018 12:27:59
Liebe Markgräfin, richtiges Lesen hilft im Leben ungemein. Ich wollte damit sagen; kein Mensch wird deswegen das Auto verbieten wollen. Und für die nächsten Lottozahlen werde ich Dich kontaktieren. Wo Du ja eine Glaskugel besitzt. Und übrigens: im Pfälzerwald gibt es Luchse und vermutlich auch einen Wolf.
rolfwam am 14 Okt 2018 14:10:22
markgraefin hat geschrieben:Nein, tut mir leid, bei diesem Thema gaht mir jegliches Verständnis und Sachlichkeit ab.
Wohl wahr. :roll:
markgraefin am 14 Okt 2018 19:25:39
Dazu stehe ich mit Leichtigkeit. Meine Leute sind durch diese "Liebe" zum Wolf betroffen und haben Angst vor noch mehr Vorkommnissen und Begegnungen.
Ich denke, dass die Meisten, die die uneingeschränkte Einwanderung dieses Raubtieres befürworten, garantiert nicht mit ihm und seinen Bluträuschen leben müssen. Schön weit weg, im gemütlichen Sessel diese, zugegeben wunderschönen Tiere, sicher im Fernsehen anschauen und alle, die Zweifel und Angst äußern, für dumm, hinterwäldisch und einfältig beschimpfen.
Gast am 14 Okt 2018 20:07:30
Ich schätze Deine Beiträge normalerweise weil sie gut sind, Markgräfin.
Was Du hier jedoch, sicher mit Herz und wohl gut und innig gemeint, ablieferst ist Polemik par excellence. Und das möchte ich nicht einfach so stehen lassen, verzeih´.
Du drehst hier Meinungen die Dir nicht passen in Deine Richtung um, stellst Dich selbst als beschimpftes Opfer dar, beschimpft aber andere u.a. als Sesselhelden und teilst heftigst mit "spitzen" Bemerkungen aus.
Komm bitte wieder runter, es ist nur eine Diskussion in einem Womo-Forum.
Lieben Gruß Micha
JACKYONE am 14 Okt 2018 20:13:08
Das ist deine Meinung! Meine ist : Die Markgräfin hat mit jedem Wort zu 100% recht!!!
LG Robert
Canadier am 14 Okt 2018 20:17:52
Da ja das www nichts vergisst werden wir uns bestimmt diese Beiträge wieder vor Augen führen wenn die ersten Angriffe auf einen Meschen stattgefunden haben. Aber wahrscheinlich haben sich dann die Menschen falsch verhalten!
Gast am 14 Okt 2018 20:34:03
Es geht da drum daß man einen anderen nicht abqualifizieren muß mit
Zitat: Ich hoffe inständig, dass der erste Wolf, der einem Menschen angreift, (und das wird passieren) einen erwischt, der so vehement die Rückkehr des Wolfes verteidigt.
Zitat: Aha, weil 85 Kinder im Straßenverkehr starben, macht es nichts, wenn mal eines durch einen Wolf
Zitat: Schön weit weg, im gemütlichen Sessel
Nur darum. Das sind billige diffamierende Totschlagargumente, mehr aber nicht.
Jeder darf seine Meinung haben und äußern, aber nicht injuriös .
Gruß Micha
skysegel am 14 Okt 2018 23:12:25
markgraefin hat geschrieben:Ich denke, dass die Meisten, die die uneingeschränkte Einwanderung dieses Raubtieres befürworten, garantiert nicht mit ihm und seinen Bluträuschen leben müssen.
Es gibt keinen "Blutrausch". Zu Mehrfachtötungen durch Wölfe kommt es, weil durch die eng zusammengepferchen Tiere, der Beutegreifreflex der Wölfe immer wieder ausgelöst wird, so das sie nicht zum Fressen kommen. Macht für die bedauernswerten Schafe zwar keinen Unterschied, der wertende Begriff sollte in einer sachlichen Diskussion aber trotzdem nicht verwendet werden.
Ulli
Ingbilly am 14 Okt 2018 23:17:18
Nabend,
den einzigen Unterschied zwischen anderen invasiven Tierarten und dem Wolf ist doch, daß er frühers schon mal "hier" war. Zwischenzeitlich aber hat sich "hier" viel verändert (Bevölkerungsdichte, Bewaffnung, Freizeitverhalten, vielleicht auch Dummheit) und somit wird das auf Dauer nicht gutgehen können. Früher ging der wilde Mensch in den Wald und holte sich dort Futter. Da wußte eigentlich jeder Waldbewohner, daß es jetzt besser ist, den Kopf nicht aus der Hecke zu strecken Heute rennen doch die bunten Hippster im Wald rum, das ist was Anderes.
Bei anderen invasiven Arten hatte man doch eigentlich das gleiche Thema gehabt. Man hat sie wenig bejagt oder versucht, der Population wieder Herr zu werden und als man eingreifen wollte, war es zu spät. Waschbären fand man putzig, Katzenwelse waren als Speisefisch gewollt, ....
Und genau das machen wir jetzt beim Wolf auch wieder, wir warten und gucken zu, bis es ein Problem gibt. Der Wolf passt hier nicht mehr her, aber das weiß er leider noch nicht. Angeblich ist er ja scheu, aber wovor soll er denn scheuen? Die wenigsten Wölfe werden sich an die "Gefahr", die vom Menschen ausgeht, erinnern und somit werden sie auch sicher mal ausprobieren, was da geht. Ist nur eine Frage der Zeit.
Sind die Wildschweine nicht eigentlich auch so scheu angepriesen, die neuerdings in den Randbezirken der Städte auf Beutezug gehen?
Gruß Jürgen
jonka am 15 Okt 2018 00:04:35
Hallo, Fakten zählen bei solchen Themen nicht. Wie bei vielen anderen Themen auch, werden die Diskussionen leider nur noch über Emotionen und ideologisch geführt. Beispiele? Die Stickoxide in einigen Städten sind so schrecklich hoch, dass Fahrverbote etc. eingeführt werden. Fakt ist, dass die Grenzwerte an den Arbeitsplätzen ein mehrfaches betragen dürfen, in den USA die Grenzwerte auch ein Vielfaches höher sind und kein Mensch deswegen zu Schaden gekommen ist. Trotzdem wird die Diskussion rein ideologisch geführt. Oder: Im Hambacher Forst bricht gerade der Notstand aus, weil dort Bäume gefällt werden. Ein mehrfaches an Bäumen wird für Windräder gefällt, sogar in Naturschutzgebieten - aber das ist dann in Ordnung, weil ja für eine angeblich gute Sache. Ideologie eben. Und beim Wolf ist das ähnlich. Es könnte in Zukunft mal jemand zu Schaden kommen, es könnte vielleicht eine Umstellung von liebgewordenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen notwendig werden. Da werden Ängste geschürt und viel ohne Fakten diskutiert. Ideologie eben.
Gruß Arne
Ingbilly am 15 Okt 2018 00:53:30
Was sind denn die Fakten beim Wolf? 1850 gabs übrigens auch noch keine Unfälle mit Autos.
nulpe am 15 Okt 2018 02:14:36
Kann ich mein hier eingestelltes Thema bitte wieder zurückhaben? Ich wollte doch damit nur klar stellen, dass die hier noch von (finanziell) nutznießenden Organisationen verbreitenden Behauptungen im günstigsten Fall falsch, im schlimmsten Fall gelogen sind, dass nämlich: 1.) Niemand in D den Wolf auch nur sehen würde -> Lottogewinn. 2.) Er sich von Siedlungen und von Nutztieren fernhalten würde. 3.) Dass er definitiv und prinzipiell keine Gefahr für Menschen darstellt.
Der Wolf hat sich teilweise hier wieder angesiedelt und er gehört für ganz Europa gesehen auch nicht zu einer bedrohten Tierart. Er kann mit dem Menschen einigermaßen auskommen (bzw. umgekehrt), wenn er seine frühere Scheu wieder erlernt. Dazu gehört ein aktives Fernhalten von bewohnten und zur Tierhaltung genutzten Gebieten. Dazu gehören mitnichten aufwändige Wolfsschutzprogramme, die bestimmten Menschen nutzen, der Spezies Wolf hier in D auf Dauer aber eher schaden.
Eifelwolf am 15 Okt 2018 09:31:08
jonka hat geschrieben:...Oder: Im Hambacher Forst bricht gerade der Notstand aus, weil dort Bäume gefällt werden. Ein mehrfaches an Bäumen wird für Windräder gefällt, sogar in Naturschutzgebieten - aber das ist dann in Ordnung, weil ja für eine angeblich gute Sache. Ideologie eben...
Keine Ideologie, sondern Manipulation eines Landesinnenministers. Die von ihm verbreitete Aussage, dass im Aachener Münsterwald mehr Bäume für Windkraftanlagen gefällt würden als für Kohle im Hambacher Wald, wurde von der WDR-Sendung "Westpol" als unrichtig nachgewiesen, worauf dieser Minister auch die Unstimmigkeit der Zahlen, nicht jedoch des "Phänomens", zugab.
Zusammenfassung und worum es geht: Die im Hambacher Wald zu rodende Fläche ist zehnmal so groß. Sie besteht auch nicht, wie im Münsterwald, aus forstlich genutzten Wirtschaftswäldern, sondern aus einem alten Bürge-Wald, d.h. eine forstwirtschaftliche Nutzung hat dort nicht stattgefunden. Entsprechend findet man dort viele Laubbäume (vor allem Eichen), die 250 Jahre und älter sind. Mit entsprechender begleitender Flora und Fauna, wie es sie in Wirtschaftswäldern nicht geben kann. In Deutschland findet man nur noch bei 0,3% des vorhandenen Waldes eine solche Qualität. Die Frage: Soll man diesen abholzen (einschl. Umsiedelung mehrerer Dörfer, was gerne "vergessen" wird und bei Windrädern noch nicht vorgekommen ist) für eine Energieart, deren Ausstieg längst beschlossen ist und wo es nur noch um das "wann" geht?
Zurück zum Wolf: Gerade habe ich eine kanadische Jägerin zu Besuch. Ein Land, in dem man das Zusammenleben mit Wölfen also durchaus kennt, sowohl in der Freifläche (Küstenwölfe) als auch im Wald (Waldwölfe), allerdings in anderen Maßstäben. Über manche Bedenken und Ängste hier im Thread muss sie dann doch schmunzeln. Allerdings stellt sie auch in Frage, wo in Deutschland noch die großen unbesiedelten Flächen, sei es als Wald oder Freifläche, sein sollen, die ein Wolf (und ganz besonders ein Wolfsrudel) zum artgerechten Leben benötigt. Sie sieht auch die Gefahr, dass in Deutschland der Wolf irgendwann zunehmend, wie Fuchs und Wildschwein, zum "urbanen Zivilisationsräuber" werden könnte.
Und vor allem müssten wir Deutsche erst einmal wieder das Zusammenleben mit dem Wolf lernen, altes Wissen wieder aktivieren. Momentan wäre es in Deutschland doch so: Ein Wolf reißt ein Schaf. Er frisst sich satt, lässt die Beute, die er aufgrund der Größe nicht komplett an einem Tag verschlingen kann, am Ort zurück. Was macht der Deutsche? Er kassiert das Schaf schnellstmöglichst ein, untersucht es aufwändig, um zu dem Ergebnis zu kommen: Es war ein Wolf! Was aber soll der wieder hungrige Wolf machen, wenn er am Tag 2 sein gerissenes Schaf nicht mehr wiederfindet? Der Hunger ist da... vielleicht ja auch noch ein paar weitere Schafe. Oder er wird massiv vergrault und zieht hungrig weiter. Insoweit: Gerissene Beute sollte man einem Raubtier auch lassen. Sonst schnellt die Anzahl der Beutetiere zwangsweise nach oben.
Die Jägerin erzählte noch von einer besonderen Wolfs-Strategie aus ihrem Land: Mit seinem Geheul lockt er bewusst Hunde an. Die Hundesteuereinnahmen in Deutschland könnten also zukünftig durchaus sinken :eek: .
Grundsätzlich sei der Wolf für den Menschen keine Gefahr. Er geht ihm einfach aus dem Weg. In Kanada ist man jedoch auch Begegnungen mit Bären gewohnt. Das wäre schon ein anderes Kaliber als ein Wolf.
cbra am 15 Okt 2018 09:34:47
ätt eifelwolf - danke für die richtigstellung
Canadier am 15 Okt 2018 09:50:35
Hallo Eifelwolf, auch ich bin hin und wieder in Kanada unterwegs.
Ein Land, in dem man das Zusammenleben mit Wölfen also durchaus kennt, .... allerdings in anderen Maßstäben. Allerdings stellt sie auch in Frage, wo in Deutschland noch die großen unbesiedelten Flächen, .. sein sollen, die ein Wolf (und ganz besonders ein Wolfsrudel) zum artgerechten Leben benötigt.
Und der springenden Punkt ist doch genau der. Da nicht genug Fläche, und damit verbunden auch Beute, für ihn nicht vorhanden ist, hält er sich an den "Nutztieren" schadlos.
Sie sieht auch die Gefahr, dass in Deutschland der Wolf irgendwann zunehmend, wie Fuchs und Wildschwein, zum "urbanen Zivilisationsräuber" werden könnte.
Wenn das nicht mehr reicht sucht er nach neuen Fressquellen, sprich er kommt näher an die Orte und verliert die Scheu vorm Menschen. Frag mal deine kanadische Jägerin nach der Bärenpopulationen in einigen Gegenden Kanadas, insbesondere in BC. Dort werden sogar schon spezielle Abfalltonnen mit " Bärensperren" aufgestellt.
Allradmobilist am 15 Okt 2018 10:22:37
Eifelwolf hat geschrieben:...Keine Ideologie, sondern Manipulation eines Landesinnenministers. Die ... Aussage, dass im Aachener Münsterwald mehr Bäume für Windkraftanlagen gefällt würden als für Kohle im Hambacher Wald, wurde von der WDR-Sendung "Westpol" als unrichtig nachgewiesen ... ..
Danke für die schnelle Richtigstellung! Im Zeitalter der Fakenews wird das leider immer wichtiger. Danke nochmal!
Eifelwolf am 15 Okt 2018 10:59:07
Canadier hat geschrieben:..Frag mal deine kanadische Jägerin nach der Bärenpopulationen in einigen Gegenden Kanadas, insbesondere in BC....
Sie ist aus BC :) .
jonka am 15 Okt 2018 11:01:55
Hallo, eine mengenmäßige Gegenüberstellung habe ich doch nie behauptet. Und bei den Windrädern geht es um zum Teil 800 Jahre alte Bestände in Naturschutzgebieten: --> Link oder auch hier: --> Link Mir ging es darum, dass die Argumentation sich nach der jeweiligen Interessenslage richtet und die ist je nach ideologischer Ausrichtung eben unterschiedlich (mal abgesehen von den monetären Interessen, die auch eine große Rolle spielen. Es gibt eben keine "eine" Wahrheit.
Gruß Arne
markgraefin am 15 Okt 2018 17:28:16
Micha1958 hat geschrieben:. beschimpft aber andere u.a. als Sesselhelden und teilst heftigst mit "spitzen" Bemerkungen aus. Komm bitte wieder runter, es ist nur eine Diskussion in einem Womo-Forum.
Ich bin gar nicht oben, kann also auch nicht wieder runter kommen. Ich drehe auch nichts um und fühle mich ganz und gar nicht beschimpft, aber warum dürfen denn nur Wolfliebhaber hier ihre Meinung sagen?
Ich habe eine und die ist die für mich die Richtige und ich hoffe wirklich inständig, dass der erste Wolfsangriff niemand Unschuldigen trifft. Wie sollte ich denn auch anders denken? Ich polemisiere nicht, ich stelle fest, denn meine Leute SIND Opfer und ja, wer von den Wolfsverteidigern hat denn Schafe, Fohlen und Kalb verloren? Durch wessen Dorf läuft denn ein Rudel Wölfe?
Canadier hat geschrieben:Da ja das www nichts vergisst werden wir uns bestimmt diese Beiträge wieder vor Augen führen wenn die ersten Angriffe auf einen Meschen stattgefunden haben. Aber wahrscheinlich haben sich dann die Menschen falsch verhalten!
Natürlich, die dachten dann, der wolle nur spielen. Oder sie besaßen die Frechheit im Wald spazieren zu gehen. Der gehört schließlich den Wölfen. Ok, das war jetzt wirklich überspitzt und ironisch. So sollte es auch sein.
skysegel hat geschrieben:Es gibt keinen "Blutrausch". Zu Mehrfachtötungen durch Wölfe kommt es, weil durch die eng zusammengepferchen Tiere, der Beutegreifreflex der Wölfe immer wieder ausgelöst wird, so das sie nicht zum Fressen kommen. Schafe zwar keinen Unterschied, sollte in einer sachlichen Diskussion aber trotzdem nicht verwendet werden. Ulli
Merkwürdig, vor kurzem habe ich einen Beitrag von einem Menschen gelesen, der genau diesen Ausdruck gebraucht hat. Und der lebt mit einem Wolfsrudel zusammen. Leider kann ich den Artikel nicht wieder finden. War vor ein paar Wochen, evtl. bei Fb oder auch in unserer Tageszeitung. Der Ausdruck ist also nicht auf meinem Mist gewachesn.
Ingbilly hat geschrieben:Und genau das machen wir jetzt beim Wolf auch wieder, wir warten und gucken zu, bis es ein Problem gibt. Der Wolf passt hier nicht mehr her. Angeblich ist er ja scheu, aber wovor soll er denn scheuen? Ist nur eine Frage der Zeit.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Und da wir jetzt von den Wölfen bei Windrädern, Dieselfahrverboten, Wildschweinplage und Hambacher Forst angekommen sind, bin ich hier raus.
Zum Schluss: Ich wünsche niemanden wirklich einen Kontakt zu den, inzwischen gar nicht mehr scheuen, Wölfen. Schaut euch die Dörfer in Brandenburg an, da könnt ihr sie nachts sehen. Vom sicheren Wohnmobil aus, bestimmt ein tolles Erlebnis, auch wenn die Dorfbewohner das so bestimmt nicht sehen. Aber wahrscheinlich spinnen die sowieso alle oder sind betrunken.
Habt eine schöne und gesunde Woche.
Gruß Markgräfin
wolfherm am 15 Okt 2018 18:26:05
Ich habe den Ausdruck hier auch schon gebraucht im Zusammenhang mit Marder im Hühnerstall. Der ist gebräuchlich. Zumindest bei uns. Das ist aber jetzt auch Wortklauberei. Es ändert ja nichts an der Tatsache. Oder wie nennst du den Fall mit den Dutzenden Schafen?
skysegel am 15 Okt 2018 19:12:15
wolfherm hat geschrieben:Oder wie nennst du den Fall mit den Dutzenden Schafen?
Fachlich richtig: Mehrfachtötung. "Blutrausch" ist eine emotionalisierte Sprache, die suggeriert, Wölfe seien per se blutrünstige Bestien. Das sind sie nicht. Deren Verhalten beruht zu einem großen Teil auf Erbkoordination. Es gibt auslösende Reize, die ein bestimmtes Verhalten triggern. Wenn das aus menschlicher Sicht unerwünscht ist, muss man verhindern, dass das passiert. Und da haben 'wir' leider bisher noch zu wenig Erfahrung. Es könnte z.B. sein, dass in dem fraglichen Fall der Zaun zu niedrig war. Es war davon die Rede, der sei 100-110cm hoch gewesen und habe keine Elektrolitze als Abschluss gehabt. Möglicherweise war der auch wegen der Trockenheit nicht ausreichend geerdet usw. Das müssen die untersuchen und entsprechende Lehren draus ziehen. Wir stellen an die Länder der unterentwickelten Welt hohe Anforderungen an den Artenschutz und erwarten von denen, dass sie den Schutz von Tiger, Löwe, Leopard usw. gewährleisten, nässen uns aber selbst wegen ein paar Wölfen ein. Das kann es nicht sein. Da ich den Eindruck habe, dass sich die Debatte hier im Kreis dreht und ich keine Lust habe, mich zu wiederholen, hab ich mir mal die Mühe gemacht, meine Beiträge bisher hier zu verlinken.
Hallo Eifelwolf, und was erzählt sie so? Zum Beispiel vom "Garibali Prov Park" oder auch die Ecke um die kleine Stadt McBride.
wolfherm am 15 Okt 2018 19:38:07
Selbst beim Nabu --> Link wird vom "Beuteschlagreflex umgangssprachlich Blutrausch" gesprochen.
wolfherm am 15 Okt 2018 19:45:51
Uli, und noch einmal zum Zaun: Der Wanderschäfer hat einen einfachen Weidezaun. Der kann auch 2 Meter hoch sein. Den rennt ein Hund oder Wolf einfach um. Elektrozaun ist unterwegs auch nicht ganz so einfach.
Also: Man kann zwar allerhand tun, aber das muss auch noch machbar sein und finanziert werden können.
Das ist immer das Problem in solchen Diskussionen : Es treffen Extreme aufeinander. Jeder hat seine Ansichten und anscheinend auch immer eine passende Lösung. Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Das ist wie bei der Diskussion um die sog. Kampfhunde. Es gibt solche und solche. Und nicht jeder Wolf ist sofort auch eine Bestie, aber auch nicht jeder Wolf ist harmlos wie ein Schaf.
skysegel am 15 Okt 2018 19:55:58
wolfherm hat geschrieben:Selbst beim Nabu --> Link wird vom "Beuteschlagreflex umgangssprachlich Blutrausch" gesprochen.
Zitat Nabu: "Vom sogenannten „Beuteschlag-Reflex“ (umgangssprachlich auch „Blutrausch“) spricht man, weil die eingezäunten Weidetiere nicht flüchten können und der Jagdtrieb des Wolfes dadurch immer wieder ausgelöst wird. Normalerweise würden Wölfe, die auch Aas zu sich nehmen, später zurückkehren, um die „überschüssige“ Beute zu fressen." Nein, der nabu spricht vom Beuteschlag-Refex. Er verweist nur darauf, dass dieser umgangssprachlich Blutrausch genannt wird. Ansonsten ist die Erklärung dort völlig korrekt und stimmt mit der von mir vorgetragenen 100% überein.
Ulli
skysegel am 15 Okt 2018 20:05:15
wolfherm hat geschrieben:und noch einmal zum Zaun: Der Wanderschäfer hat einen einfachen Weidezaun. Der kann auch 2 Meter hoch sein. Den rennt ein Hund oder Wolf einfach um. Elektrozaun ist unterwegs auch nicht ganz so einfach.
Ohne mind. 120cm hohe Elektrozäune wird das nach allem, was man weiß nicht gehen. Die Haltungsbedingungen müssen sich einfach ändern. Die Berufsschäfer sind da eigentlich noch ganz gut aufgestellt. Das Problem haben die Hobby-Schäfer, die sich nicht fulltime um ihre Herde kümmern können und da auch kein Geld mit verdienen, sich aber z.B. um die Zucht ausstebender Schafrassen kümmern. Das ist aber kein Problem der Wölfe sondern eins der Politik, da entsprechende finanzielle Lösungen zu finden. Das wird aber nicht passieren, solange die davon träumen, die Zeit 150 Jahre zurück drehen und die wieder ausrotten zu können. Um nichts anderes geht es nämlich bei dem Geschwätz von der Bestandsregulierung.
Ulli
wolfherm am 15 Okt 2018 20:16:49
Uli,
ein Wanderschäfer ist kein Hobbyschäfer und er kann keinen einbruchsicheren Zaun mitführen.
Aber lassen wir es.
Du vertrittst das eine Extrem, ich versuche es eher realistisch. Nicht jeder, der von Regulierung spricht meint die Ausrottung. Und umgangssprachlich ist die eher klare Sprache. Beuteschlagreflex benutzen eher die sogenannten Fachleute um den Normalbürger zu beeindrucken.
skysegel am 16 Okt 2018 08:42:33
wolfherm hat geschrieben:ein Wanderschäfer ... kann keinen einbruchsicheren Zaun mitführen.
Machen die doch! Jeden Abend werden die mit einem mobilen stromführenden Zaun eingepfercht. Außerdem sind gerade die Wanderschäfer tagsüber bei der Herde. Bei den Deichschäfern sind (oder werden, soweit das noch nicht passiert ist) die Deiche stationär eingezäunt. Was für mich als Hundehalter ärgerlich ist, weil wir die Deiche auch dann nicht mehr zum Spazieren gehen nutzen können, wenn grad keine Schafe da sind. Die sind jetzt ganzjährig gesperrt. Bei uns in der Heide kommen die Schafe nachts in Ställe. Es passiert immer wieder was, aber das beruht auf Unfällen, wie z.B. ein versehentlich nicht zum Boden reichender Zaun oder dergl. Das eigentliche, auch wirtschaftliche Problem haben die, die Nutztiere aus Liebhaberei halten und trotz der Zuschüsse die hohen Investitionen in den Herdenschutz nicht leisten können. Die leisten aber trotzdem oft einen wichtigen Beitrag zum Fortbestand alter Nutztierrassen. Die sollte die Politik nicht allein lassen.
Du vertrittst das eine Extrem, ich versuche es eher realistisch.
Zu beurteilen, inwieweit meine Position extrem und deine realistisch ist, überlass ich mal anderen
Nicht jeder, der von Regulierung spricht meint die Ausrottung.
Doch! Die Gründe dafür hab ich schonmal erklärt. --> Link zweiter Absatz --> Link
Und umgangssprachlich ist die eher klare Sprache. Beuteschlagreflex benutzen eher die sogenannten Fachleute um den Normalbürger zu beeindrucken.
Das sind keine "sogenannten" Fachleute sondern Wildbiologen, die ihr Geschäft verstehen und nicht aus dem Bauch raus argumentieren. Gegen irrationale, auf Mythen beruhende Ängste hilft nur eine rationale, wissenschaftsbasierte Debatte.
Ulli
Canadier am 16 Okt 2018 09:19:16
Ich sag´s ja immer wieder: R...... und H....besitzer! :mrgreen:
phoenix am 16 Okt 2018 12:06:11
skysegel hat geschrieben:Das sind keine "sogenannten" Fachleute sondern Wildbiologen, die ihr Geschäft verstehen und nicht aus dem Bauch raus argumentieren. Gegen irrationale, auf Mythen beruhende Ängste hilft nur eine rationale, wissenschaftsbasierte Debatte. Ulli
Hallo Ulli, ein großer Teil der zitierten Wildbiologen lebt ganz gut von der Wolfsproblematik, sei es als von den Bundesländern finanzierte Wolfsbeauftragte, Wolfsgutachter etc., oder aber von NGOs finanzierte freie- oder feste Mitarbeiter. Die nächsten Jahre werden uns zeigen wie irrational die auf "Mythen beruhende Ängste" sind.
Gruß Franz-Bernd
skysegel am 16 Okt 2018 12:09:32
phoenix hat geschrieben:ein großer Teil der zitierten Wildbiologen lebt ganz gut von der Wolfsproblematik, sei es als von den Bundesländern finanzierte Wolfsbeauftragte, Wolfsgutachter etc., oder aber von NGOs finanzierte freie- oder feste Mitarbeiter.
Langsam gleitet das auf Bürgerwelle-Niveau ab. Ich bin raus.
Ulli
phoenix am 16 Okt 2018 12:24:28
skysegel hat geschrieben:Langsam gleitet das auf Bürgerwelle-Niveau ab. Ich bin raus.
Ulli
Hallo Ulli,
was verstehtst Du den unter "Bürgherwelle-Nivaeau", der 'Begriff ist mir jetzt nicht geläufig? Zu meiner Vita, ich war fast 40 Jahre selbständig, als staatlich geprüfert Landwirt tätig, bin kein aktiver Jäger habe aber seit 1983 einen Jagdschein. Nach meiner Ausbildung habe ein halbes Jahr in Kanada verbracht. Ich glaube schon das meine Beiträge zu diesem Thema fundiert sind.
Gruß Franz-Bernd
skysegel am 16 Okt 2018 12:57:51
phoenix hat geschrieben:was verstehtst Du den unter "Bürgherwelle-Nivaeau", der 'Begriff ist mir jetzt nicht geläufig?
Das ist beruhigend! Google hilft.
Alter Hans am 16 Okt 2018 13:19:12
phoenix hat geschrieben: Hallo Ulli, ein großer Teil der zitierten Wildbiologen lebt ganz gut von der Wolfsproblematik, sei es als von den Bundesländern finanzierte Wolfsbeauftragte, Wolfsgutachter etc., oder aber von NGOs finanzierte freie- oder feste Mitarbeiter.
Gruß Franz-Bernd
Was heisst hier "leben ganz gut"? Fürstlich wird die Bezahlung wohl nicht sein.
Sollen die Wildbiologen das etwa ohne Bezahlung machen?
hampshire am 16 Okt 2018 13:29:43
Mal ins Verhältnis gesetzt: Wie sicher und von der Natur abgekoppelt wir doch hier leben, wenn uns schon die Möglichkeit von Wölfen in der Nähe verängstigt. Angst macht oft das, was man nicht kennt kombiniert mit Geschichten und Phantasie. Mit offenen Augen finden sich Umgang und Lösungen. Leider mangelt es oft am Willen zum Augenöffnen. Sei es aus wirtschaftlichem Eigeninteresse oder Bequemlichkeit.
goldfinger am 16 Okt 2018 14:46:58
Ich habe hier eine interessante Studie über das Zusammenleben zwischen Wolf und Mensch in Kanada und Alaska.
Zu Berücksichtigen ist natürlich, dass allein Kanada mit 9.984.670km² fast 28 mal so groß ist wie Deutschland (357.385,71m²) und die Bevölkerungsdichte beträgt in Kanada gerade mal 3,6 Einwohner pro km², in Deutschland sind es 232 Menschen pro km² (Angaben von Wikipedia)
Andreas
Labrador am 16 Okt 2018 18:19:37
goldfinger hat geschrieben:Ich habe hier eine interessante Studie über das Zusammenleben zwischen Wolf und Mensch in Kanada und Alaska.