|
"Eine Wolfssichtung ist so selten wie ein Sechser im Lotto", hieß es mal - und: Wölfe sind von Natur aus scheu und wagen sich nicht in die Nähe des Menschen. Ich hätte schon dreimal im Lotto gewinnen müssen - demnach. Nun muss man als erwachsener Mensch nicht unbedingt Angst vor Wölfen haben. Anders sieht es aus, wenn man/frau einen Hund dabei hat. Die werden regelmäßig von Wölfen als Nahrungskonkurrenten und damit als Feinde angesehen. Mehrere Hunde sind auch bei uns schon durch Wölfe getötet worden. Neu ist es allerdings, dass sich Wölfe auch nicht durch einen Menschen in der Nähe des Hundes von einem Angriff abhalten lassen: --> Link Hund in diesen Gebieten an der Leine führen, Tierabwehrspray in der Tasche haben und alles ist gut. Man muss sich halt auf die neue Situation einstellen. Nur Doofe fordern immer gleich den Abschuss. Ich fordere nicht den Abschuss, aber lehne es ab, ein Tier, dessen Lebensraum leider inzwischen hier eingeschränkt ist, neu wieder hier beheimaten zu wollen. Die Gegebenheiten sind nunmal andere als vor 100 Jahren. Der Mensch lebt hier, und wir werden immer mehr, die Landschaft/der Platz ist leider nunmal nicht unbegrenzt erweiterbar. Ich möchte Ratten, Mäuse, die niedlichen Waschbären und die kampflustigen Marder zwar nicht gleichsetzen, sondern an ihnen sieht man, dass ein problemloses Zusammenleben nicht mehr möglich ist. Die Welt und die Lebensräume verändern sich, und das war schon immer so. Die Menschen können wir nicht zurückdrängen, um Tiere, die bereits auf dem Rückzug waren, wieder anzusiedeln. Dem ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht noch auf die überbordenden Mengen an Krähen und Raben, die ebenfalls immer noch geschützt werden, hinzuweisen. Aaskrähen dürfen bejagt werden, zumindest hier in NRW. Ja genau, alles abknallen was dem Mensch nicht passt :roll:
Landeswaldgesetz: (aus --> Link ) Für die Wälder in Deutschland wird die Leinenpflicht zumeist im jeweiligen Waldgesetz des Bundeslandes geregelt. Sieben Bundesländer (Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Thüringen) schreiben z.B. eine generelle Leinenpflicht im Wald vor, in NRW gibt es die Ausnahme, dass Hunde auf dem Waldweg ohne Leine laufen dürfen. Einige Bundesländer (Bremen, Niedersachsen, Saarland und Sachsen-Anhalt) erlauben ausserhalb der Brut- und Setzzeiten (1. März bzw. 1. April bis Mitte Juli) den Freilauf im Wald. In fünf Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen) dürfen Hunde auch im Wald frei laufen. Überall dort gilt aber ebenfalls, das ein Hund abrufbar sein muss und nicht wildern darf. Ansonsten besteht immer die Gefahr, dass ein Jäger den eigenen Hund tötet! Grüße, Alf
Und die Kormorane usw. Gibt viele Tiere, Vögel, die geschützt sind und sich unkontrolliert vermehren und enorme Schäden anrichten, weil sie keine oder wenige natürliche Feinde haben. Jo der doofe Komoran und der Fischotter räumen regelmäßig meinen Weiher aus. Und der Biber verstopft den Zulauf! Laßt uns einfach alles plattmachen was uns stört! Schließlich ist der Mensch ja hier der Chef. Wo kämen wir denn hin.... Moderation:Bleibt bitte sachlich. Eigentlich dachte ich ja, Wohnmobil und Natur passen prima zusammen. Wenn ich hier so manche Dinge lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln und irgendwie wird mir schlecht. Vielleicht solltet ihr hier eine Liste aufstellen von "Lebewesen" die nicht in die Natur gehören und Wert sind ermordet zu werden. Übrigens, auch der Mensch vermehrt sich auch unkontrolliert :twisted: - Die Jagt ist eröffnet -
Wer hat denn angefangen? Moderation:Ich habe doch darum gebeten, sachlich zu bleiben. Hier von Mord zu reden ist unsachlich.
Nun ja, wenn man es aus Sicht des Tieres sieht.... Aber was solls, ich leg mich nun entspannt zurück und verfolge das Thema nun passiv. Genau das ist das Problem. Die natürlichen Feinde fehlen, wenn man den Mensch nicht dazuzählt. Der Mensch ist aber fähig zu denken und zu planen. Er erstellt Statistiken und verbietet sogar den Straßenbau wegen einer zu schützenden Tierart. Das ist alles schön und wichtig, aber löst nicht die wirklichen Probleme. Er sollte auch schauen, dass das Zusammenleben auch mengenmäßig möglichst für alle Arten passt, und auch für uns Menschen problemlos bleibt. Wir haben vor kurzem in unsrer Garage tabula rasa gemacht, denn die Mäuse standen schon Spalier und grüßten frech. Carl hat frißt zwar Mäuse, aber genau wie beim Gras weiß er genau, welche Sorten schmecken und welche nicht. Also hab ich meinen Tierschutzausweis in den Schrank gepackt und bin in den Baumarkt gefahren, denn meine Abwehr ist runtergefahren und nun sind die Tiere für mich evtl. ungesund. Also, was muss, das muss. Huch, da kamen da so viele Beiträge dazwischen :eek: Egal. Meiner passt noch.
Ja. bei den Kormoranen gebe ich dir eingeschränkt recht. Was zuviel ist, ist zuviel. --> Link Allerdings sind die Kormoranschäden nur dort auffällig, wo aufgrund schlechter Gewässerzustände die Fischpopulation sowieso nicht in Ordnung ist. Grüße, Alf Also tomel falls du mich meinst.... Vielleicht hätte ich den Zwinkersmiley dazumachen sollen. 8) Ich hock oft stundenlang am Weiher und beobachte den Biber wie er "seinen Weiher" umgestaltet. Aber ich geb zu er dürfte auch gerne an den Nachbarweiher umziehen.
Nein, natürlich nicht, ich kann durchaus Ironie erkennen. Ja, Wölfe können gefährlich sein. Ja, sie stehen letztlich in Konkurrenz mit uns (oder unseren "Futtertieren"), was den Lebensraum angeht. Daraus den Schluss zu ziehen, sie dürfen hier nicht leben, könnte aber auch recht kurzsichtig sein. Wir Menschen haben schon an vielen Stellen in die Natur eingegriffen und oft (immer?) erst spät erkannt, dass es am Ende auch uns selbst schadet. Aktuelles drängendes Beispiel ist das Thema Insekten / Insektizide / Lebensräume. Manchen wird langsam klar, dass viele Pflanzen - auch die, die wir mögen und essen/verwerten - ohne Insekten auch nicht überleben werden. Meine Denke ist eher, sich mit der wilden Natur zu arrangieren (wir sind ja auch ein Teil davon). Und grade bei Insekten fällt mir das nicht immer leicht.... Wölfe habe ich noch keine in direkter Nähe, dafür aber Wildschweine und die sind derzeit noch riskanter. Trotzdem bewege ich mich meist recht unbedarft im Wald und mir scheint, das geht anderen ähnlich. Könnte es sein, dass unser Gefühl, was gefährlich ist und was nicht, nicht unbedingt den wirklichen Risiken entspricht? Naja, die Risiken sind uns doch allen klar. Und wir wissen auch, was gefährlich ist. Bei Bakterien angefangen... Ich meide in der dunklen Jahreszeit den Waldrand, dann komm ich den Wildschweinen nicht in die Quere.... dachte ich. Nein, dem ist nicht so. Sie dringen bis in unsre Gärten vor. Hat aber den Vorteil, dass die Füchse nun aus unsren Gärten verschwinden und ich Carl abends wieder gefahrlos in den Garten lassen kann. Ja, alles hat Vor- und Nachteile. Aber weder Fuchs noch Wolf noch Wildsau respektieren meinen Lebensraum und meinen Gartenzaun. Also muss man deren Verbreitung in unseren Städten nicht fördern. Sie gehören in den Wald und ins Feld. Aber dort ists denen inzwischen zu eng und da muss der Mensch eingreifen. Sau und Fuchs regelns grad, und die Sau wird inzwischen bei uns massiv bejagt. Laut unserm Förster leben von 68 nun nur noch 30. Und diese Zahl ist für unsern kleinen Wald genug, so dass sie nicht mehr in die Gärten kommen müssen. Und auch die Bauern brauchen ihre Felder nicht mehr mit Weidezaungeräten schützen, denn vorletztes Jahr blieb vom Mais nix mehr übrig. Und genauso ists mit dem Wolf. Er soll dort bleiben, wo weite Wälder und Felder und unbewohntes Gebiet ist. Da gehts ihm gut, es stört ihn niemand und alles ist ok. Hier im Ballungsgebiet ist nunmal kein Platz mehr für ihn. Wie immer und überall das Märchen vom bösen Wolf und der Großmutter sitzt. Allerdings nur in Deutschland... Ein Jäger der sich auskennt mit dem Thema. --> Link
Ja und? Das sind Zahlenklaubereien. Für einen Schaftzüchter mit einem Wolfsrudel in der Nähe ist es egal, ob es bundesweit 200 oder 1000 Wölfe sind. Er verliert durch das Rudel in der Nähe seine Schafe. Es ist alles immer relativ. Die Gefahr, von einer führenden Bäche verletzt zu werden, ist für die meisten Menschen bei uns wesentlich größer, als die Chance auf eine Wolfssichtung. Trotzdem ist es dem Schäfer...siehe oben. Hm, da habe ich ja was angestoßen..... Ich finde Wölfe faszinierend und bin auch der Meinung, sie sollten ihren Platz in D haben. Aber diesen Platz müssen sie auch kennen. Die enorme Scheu, die der Wolf früher mal hatte und die er in den Ländern, wo er bejagt wird immer noch hat, besteht inzwischen nicht mehr. Sie ist ja nicht genetisch angelegt, sondern die entsprechenden Erfahrungen werden von den Eltern weiter gegeben. Dagegen steht die Neugier, besonders der Jungwölfe. So kommt es, dass sie immer mehr ausreizen was geht. - Und da müssen wir ihnen Grenzen aufzeigen. Sprich: Der Wolf muss wieder lernen, dass der Mensch gefährlich und zu meiden ist. Um den Wolf in D zu erhalten, wird es also notwendig sein, einige Tiere mit einer auffallend geringen Distanz zu Menschen und ihren Siedlungen entweder zu schießen oder mit Gummischrot zu vergrämen - der Gesamtpopulation zuliebe. Auf Truppenübungsplätzen und im Kern großer Waldgebiete sollen sie ihre Ruhe haben. Sonst gibt es irgendwann eine Katastrophe und die Stimmung in der Bevölkerung* kippt vollends. *Da gibt es ja heute schon eine Diskrepanz zwischen naturseligen Städtern und der Landbevölkerung, die das ausbaden muss. Am meisten stinkt mir, dass das Wolfsthema inzwischen eine riesige Gelddruckmaschine bei einigen Naturschutzverbänden ist.
:lol: Das ist doch mal ne richtig gelle Ansicht der Problematik. Die Mücken in meinem Schlafzimmer tun das übrigends auch nicht. Hallo,
da gebe ich Dir Recht, die Top Gefahren in D im Wald für einen Mountainbiker sind: - Wildschweine (das wird total unterschätzt); - Hunde (freilaufend); - umherschießende "Jäger" (da gab es bei uns in der Gegend böse Zwischenfälle); aber kein Wolf und kein Luchs!
Unsre auch nicht. Deshalb hab ich überall Fliegentüll und sperre sie aus meinem Wohnraum aus ;D
Mountainbiker sind allerdings auch ziemlich schlimme Finger für das Wild. Und sie halten sich auch oft nicht an geeignete Waldwege, sondern benutzen oft auch kleinste Wildwechsel. Und Wölfe in Bayern gibt es noch kaum.....aber bald. :tach: Passend zum Thema hab ich das --> Link hier gelesen. Wobei aus forstlicher Sicht Wolf und Luchs in unseren Wäldern unbedingt notwendig wären um Reh und Hirsch auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Das "Raubtier Mensch" ist da wohl mehr an Trophäen interessiert, als an einem gesunden Ökosystem Wald? Hallo,
100% bei Dir Mountainbiker und insbesonders MountainBiker sind eine schlimme Plage! :D
Wie kommst du denn auf dieses schmale Brett? Dem Revierinhaber geht es in der Regel eher um das Fleisch. Damit kann man die Jagdpacht teilweise finanzieren.
Die Gesetze sind doch nur eine Sache, Alf. Hier muss der Mensch sich halt mal anpassen egal was ihm irgendwelche Gesetze zubilligen. Geh mal in die Laender mit Wolfbestaenden und erzaehle denen ueber unsere Wolfsfreunde. Die schuetteln mit dem Kopf ueber so viel Dummheit. Dort muss man teils wieder mit Waffen in den Wald gehen um sicher zu sein ob der teils grossen Rudel. Es gibt zwar einige Experten die das hier auch direkt ansprechen, aber die werden mundtot gemacht. Jaja nur noch bewaffnet in den Wald..... Nenn doch mal bitte ein paar belegte Angriffe auf Menschen. Laut Linnell-Report, auch NINA-Report genannt, des Norwegischen Instituts für Naturforschung aus dem Jahr 2002: In Europa (ohne Russland und Weißrussland) sind zwischen 1950 und 2000 insgesamt 59 Wolfsangriffe auf Menschen dokumentiert. Ein Teil der Attacken, deren 38, ging von allerdings von tollwütigen Wölfen aus. Der andere Teil, 21 ist auf gesunde Wölfe zurückzuführen. Bei den 21 Attacken durch gesunde Wölfe endeten vier tödlich (1957 vier Kinder in Spanien) In Italien 2017 zwei Angriffe, in Griechenland eine Tötung (britische Touristin) In Polen dieses Jahr zwei Kinder und eine Frau. Trotzdem ist die Gefahr, von einem Hund gebissen zu werden oder an einem Zeckenbiss zu erkranken größer. Aber dass vom Wolf keinerlei Gefahr ausgeht, kann ja wohl nicht behauptet werden. Wolf in D: Ja, aber in Grenzen und mit Verstand. "Ein Herz für Tiere ist fatal, wenn dabei der Verstand ausgeschaltet wird" (Horst Stern) Schon das Geleier des NABU, dass der Mensch nicht zum Nahrungsspektrum des Wolfes gehört.... Schön, schön.... aber fallende, oder verletzte Menschen und besonders weglaufende Kinder gehören zum Beuteschema. Denen gegenüber ist der Wolf natürlich nicht aggressiv: Bin ich ja auch gegenüber dem Schnitzel auf dem Teller.
Schau doch mal selbst nach. Auf die Schnelle gefunden. --> Link Genau dieser Artikel ist ja nun mehr als ungeeignet für diese Diskussion, wenn man ihn denn mal bis zum Ende liest. Und dieser andere Report... 59 Angriffe in 50Jahren(wieviele waren wirklich Wölfe??)...welch ein Wahnsinn!
Dann such weiter. Ich sagte ja, auf die Schnelle. Dann vielleicht noch den: --> Link Und da gerade zeigt sich absolute Unkenntnis: "Es ist ein absolut untypisches Verhalten für einen gesunden Wolf, der Menschen gegenüber nicht aggressiv ist, ..." Ein Raubtier ist seiner (schwächeren) Beute gegenüber nie aggressiv. Aggression ist ein Verteidigungverhalten. Wenigsten ein bisschen Lorenz sollte man mal lesen. wenn ihr euch totlachen wollt dann kugelt mal nach "wolfsmischlinge thüringen"... bei uns hat nämlich eine töle eine wölfin gedingst und dann fangen die probleme richtich an! ;D allesbleibtgut hartmut
59 sind mehr als "ein paar". Wir sollten liefern und haben geliefert. Unstreitig ist, dass sie sehr selten sind. Waren Wolfssichtungen ja auch mal. Ich allein habe allerdings in freier Wildbahn schon drei gesehen.
Hier: --> Link Hallo,
um eine solche Zahl real zu bewerten sollte man vielleicht dem gegenüberstellen: -wieviel Angriffe von Wildschweinen gab es in den letzten 50 Jahren, wieviele tödlich; -wieviel Angriffe von Hunden gab es in den letzten 50 Jahren, wieviele tödlich; -wieviel Schüsse von Jägern gab es in den letzten 50 Jahren, wieviele tödlich (da könntet Ihr staunen - sollte verboten werden); -wieviel Zeckenbisse gab es in den letzten 50 Jahren endeten mit schwersten chronischen Erkrankungen oder sogar tödlich (FSME oder Borlesose); Übrigens mehr als 3.000 Verkehrstote pro Jahr das ist in 50 Jahren eine ganze Stadt! Ja das Leben ist schon sehr gefährlich und endet immer mit dem Tod ;-) Allerdings habe ich in meiner Bekanntschaft noch keinen, der von einem Wolf angefallen wurde. Dafür wurde ein Freund von uns vor einigen Jahren von einem Keiler getötet. Auch Tote durch Blitzschläge sind häufiger. Lesenswert: --> Link Jetzt werden wir aber spitzfindig. Fast so, wie in den Batterie-Threads. :D Es soll doch jetzt nicht gegeneinander aufgerechnet werden. Es ging doch eher darum: Sind Wölfe harmlose Gesellen oder geht doch ab und an eine Gefahr von ihnen aus? Beide Extreme übertreiben: die Wolfsbefürworter und die Wolfsgegner. Aber harmlos ist er nicht. Weniger für Menschen als für die Nutztiere, von denen andere Menschen leben. Hallo,
Nein das sind Sie natürlich nicht und wenn nicht wie in Italien die Türe "angefüttert" werden, dann werden die meisten von uns nie das "Glück" haben einen freilaufenden Wolf zu sehen. Ich habe aber durch den unkontrollierten Wildschweinbestand in den Wäldern mittlerweile eher "Bammel"! |
Anzeige
|