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Jetzt will ich einfach mal etwas berichten. Im Mai diesen Jahres meinte mein linker Hinterreifen, dass er bei 80km/h mal explosionsartig die Luft ablassen soll.
Natürlich 200km von daheim. Immerhin aber 100m vor der Ausfahrt zum Rastplatz auf dem ich eh anhalten wollte.
Mein Schatz war völlig aufgeregt. "Oh Gott, wir müssen den ADAC rufen......." "Und? Was sollen die anderes machen, als das Reserverad montieren? Das kann ich auch selber." Da ich ja ein Reserverad dabei hatte, konnte ich das Rad dann tauschen und langsam mit mulmigem Gefühl heimfahren.
Die abgelöste Lauffläche hat ordentlich was zerschlagen.
Der alte Reifen machte keinen so guten Eindruck mehr.
Daheim dann aufgeräumt, die losen Teile entfernt und sauber gemacht. Das sieht von innen dann so aus.
Inzwischen habe ich auch den Schmutzfänger, die durchtrennte Abflussleitung der Dusche und eine zerborstene Seitenbegrenzungsleuchte ersetzt. Die Hinterreifen und das Reserverad sind inzwischen natürlich komplett erneuert. Vorderräder waren schon letztes Jahr dran. Jetzt rundum Pirelli AllSeason 215/75R16C116/114
Gleich nach dem Malheur habe ich meine Werkstatt verständigt. Und nun kommt es: Seit Mitte Mai warten wir auf die Ersatzteile. Hintere, untere Abschlussleite, äußere Radkastenverkleidung und Innenkotflügel.
Still ruht der See...... Eura ist sehr mitfühlend und (ver)tröstet.
Eura muss die Teile erst anfertigen. Für ein Fahrzeug aus Baujahr 2004 gibt es die Ersatzteile nicht mehr. Hauptsache, dass ordentlich Neufahrzeuge verkauft werden. Vielleicht kann ich ja im Herbst mal wieder los. Den Jahrhundertsommer habe ich leider verpasst.
Moral von der Geschicht. Fahr mit alten Reifen nicht!
Auch für fast aktuelle Fahrzeuge (2015) werden Ersatzteile extra angefertigt. Auch da dauert es drei bis vier Monate bis die Ersatzteile verfügbar sind. Ich "durfte" das selbst erleben.
Gast am 14 Sep 2018 13:24:44
Es wäre wirklich nett von dir wenn du dir die Mühe machen würdest noch folgende Daten zu nennen:
Laufleistung der Reifen Gefahrener Druck Tragfähigkeitsindex der Reifen Achslast sofern bekannt
Interessiert bestimmt den ein oder anderen (und mich)
Anzeige vom Forum
rkopka am 14 Sep 2018 13:43:11
Muscha hat geschrieben:Seit Mitte Mai warten wir auf die Ersatzteile. ... Eura muss die Teile erst anfertigen. Für ein Fahrzeug aus Baujahr 2004 gibt es die Ersatzteile nicht mehr.
Freu dich doch, daß es sie (wahrscheinlich) immer noch gibt. Von der Zeit abgesehen, ist es für den Hersteller ja sinnvoller, er stellt solche Teile (mit bestehenden Formen) erst her, als da viel Platz und Geld für ein Lager auszugeben, das kaum genutzt wird. Zumal der Aufwand ja kaum mehr ist, als bei einer Serienfertigung (ich nehme an, es sind GfK Teile).
Moral von der Geschicht. Fahr mit alten Reifen nicht! Achja, die alten Pneus waren knapp 8 Jahre alt.
Ich bin nicht für das zu schnelle Wechseln, aber 8 Jahre wären mir auch zuviel gewesen.
RK
Muscha am 14 Sep 2018 13:43:48
Laufleistung kann ich nicht genau benennen. Ich selber habe in 3 Jahren ca 30.000 km mit den Reifen gefahren. Davor hat das Fahrzeug knappe 100.000km in 11 Jahren gefahren Ich schätze daher mal auf ca 60.000 km Reifendruck war 5,5bar Achslast? Ja wenn ich das wüßte, aber ich habe sie sicherlich mit dem Roller in der Heckgarage recht hoch gebracht. Und vor dem Knall sind wir rund 300km am Stück gefahren. Die alten Reifen hatten auch einen niedrigeren Tragfähigkeitsindex. Die hatten nur 113/111 wie laut Papieren auch vorgesehen. Daher geben mir die neuen Reifen mit dem höheren Index auch ein etwas sichereres Gefühl.
waltertirol am 14 Sep 2018 13:44:00
8 Jahre ist doch schon relativ alt für Wohnmobilreifen!
Ich vermute, der lesbaren Bezeichnung 'A10' dürfte es eher ein Günstigreifen sein?
..und nach dem Profil zu urteilen auch eher ein Winter oder Ganzjahresreifen - im Mai hatten wir ja heuer schon recht hohe Temperaturen.... vielleicht zu heiß?
....aber sind nur Vermutungen - schon brutal was da gleich passiert, da kann man froh sein, wenn man nicht noch von der Straße fällt!
Muscha am 14 Sep 2018 13:49:06
Aus Schaden soll man angeblich ja klug werden. Ich zumindest bin einiges klüger geworden und werde bestimmt in spätestens 5 Jahren die Pneus wieder ersetzen. Auch wenn das Profil noch top ist. Der TÜV hatte die Reifen drei Wochen vorher ja noch durchgewinkt.
ossi2 am 14 Sep 2018 13:58:02
Mal dumm in die Runde gefragt: verträgt ein C-Reifen (also kein CP-Reifen) mit einem Lastindex von 113/111 überhaupt 5,5 bar? Ich habe auch die gleiche Reifengröße und bei mir steht auf dem Reifen max. 4,5 bar. Auch wenn in der Anleitung 5,5 bar angegeben sind (da gehen sie wohl von CP-Reifen aus).
Ciao ossi
wolfherm am 14 Sep 2018 14:26:28
Der Reifendruck ist abhängig vom jeweiligen Reifen und der gewichtsmäßigen Belastung. Das kann von Reifenhersteller zu Reifenhersteller differieren. Was in irgendwelchen Beschreibungen des Womo-Herstellers steht, kann maximal für die von ihm vorgenommene Erstbereifung gelten. Und ist auch dann von der gewichtsmäßigen Belastung abhängig.
Ich würde mich da immer auf die Angaben des Reifenherstellers für den aktuellen Reifen verlassen.
Muscha am 14 Sep 2018 14:39:41
So, nun bin ich auch völlig irritiert. Ich ging ja immer davon aus, dass ich Reifen gemäß Spezifikation der Papiere installiere, den Luftdruck gemäß des Aufklebers im Tankdeckel aufpumpe. Dass der Reifen diesen Luftdruck eventuell gar nicht aushält.... Dann kann sich Fiat den Aufkleber auch schenken und lieber ganz weglassen. Meine alten Reifen sind ja nun weg, da kann ich nicht mehr schauen. Wobei ich auf der Homepage von Hankook für den Reifentyp natürlich auch keine Angabe eines Maximaldrucks finden kann. Eigentlich finde ich bei fast keinem Reifen im Vorweg eine Angabe des Maximaldruckes, ist wohl wirklich nur auf dem Reifen selber zu finden. Bei den neuen Reifen kann ich gerade nicht schauen, da das Mobil gerade bei der Werkstatt steht.
ossi2 am 14 Sep 2018 14:51:51
Ja, genau das hatte mich auch gewundert. In der Anleitung und auch auf den Aufkleber in der Tür steht 5,5 bar. Die PSI-Angabe meiner Reifen sagen aber etwas anderes. Also habe ich es immer bei 4,5 bar belassen. Und als ich den Wagen mal nach der Inspektion aus der Werkstatt holte und irgendwann mal den Luftdruck überprüfte, staunte ich auch nicht schlecht, dass die Jungs dort auch 5,5 bar auf die Reifen gemacht haben. Da habe ich schnell wieder etwas Luft raus gelassen. Ich befürchte, dass du jahrelang mit zu viel Druck unterwegs warst und deswegen der Reifen geplatzt ist.
Ciao ossi
volki am 14 Sep 2018 15:43:04
ossi2 hat geschrieben: Ich befürchte, dass du jahrelang mit zu viel Druck unterwegs warst und deswegen der Reifen geplatzt ist.
Sorry, das ist totaler "Chabis". kein Reifen platzt, weil er etwas zu viel Luft hat, dann läuft er eher nur in der Mitte ab. Bei Zuwenig Luft kann das eher passierte, je weniger Druck, desto eher.
Bei den Michelin-Camping-Reifen schreibt der Hersteller sinngemäss ,dass man den auch mit einem Druck von 5.5 bar fahren dürfe, wenn das die Belastung erfordere (genauen Wortlaut müsste ich nachsehen).
Der OP hat noch Glück gehabt, dass sich der Protektor (das Mittelstück mit dem "Profil" nicht zerrissen hat wie bei mir. Das lose Teil, das um sich schlug hat u.a. meinen Unterboden teilweise zerfetzt und ich musste ohne Reserve-Rad von Griechenland nach Hause fahren.. :cry:
Der Reifen war erst 2 Jahre alt, etwa 20'000 km, etwa 15 km nach Abfahrt, bei ca. 100km/h und ein passender Cargo-Reifen des führenden deutschen Herstellers, mit 5 bar Druck hinten.. Das Camping-Modell dieses Herstellers gibt es nicht in meiner Grösse, nur von M.
Diagnose-Versuch eines mir bekannten Sachverständigen: "Protektor-Ablösung", vermutlich Fabrikations-Mangel (unbewiesen, da der Altreifen mit kaputter Felge in GR blieb.) .
JoFoe am 14 Sep 2018 16:27:55
waltertirol hat geschrieben:8 Jahre ist doch schon relativ alt für Wohnmobilreifen!
Ich vermute, der lesbaren Bezeichnung 'A10' dürfte es eher ein Günstigreifen sein?
War das ein Hankook RA 10 ?
Gandiva am 14 Sep 2018 17:01:31
ossi2 hat geschrieben:Ja, genau das hatte mich auch gewundert. In der Anleitung und auch auf den Aufkleber in der Tür steht 5,5 bar. Die PSI-Angabe meiner Reifen sagen aber etwas anderes. Also habe ich es immer bei 4,5 bar belassen.
Ciao ossi
Die PSI Angabe gilt für Reifendauertests und hat nichts mit dem normalen Luftdruck zu tun. Aussage von Conti-Technikabteilung.
Muscha am 14 Sep 2018 17:09:56
Ja, das waren Hankook RA10
pluplus am 14 Sep 2018 17:18:22
Da überlege ich doch gleichmal, wie ich mit meinem Reifenfüllkit da weiter kommen, wenn ich mir den Reifenplatzer ansehe. D quillt ja überall der "Bauschaum" raus :D Und die meisten Fahrzeuge habe keine Reserveräder mehr.... Nur noch den Schaum.
Muscha am 14 Sep 2018 17:35:36
pluplus hat geschrieben:Da überlege ich doch gleichmal, wie ich mit meinem Reifenfüllkit da weiter komme.
Du könntest den Minikompressor zumindest zum trocknen der Schweißperlen auf der Stirn nutzen.
macagi am 14 Sep 2018 20:53:58
Also ich habe fast dasselbe Fahrzeug, und fahre momentan mit hinten 4,6 bar. Max Druck laut Aufschrift ist 5 bar. Ich würde da nie 5,5 bar reinpumpen. Die Reifen sind 6 Jahre alt und 60000 km gelaufen. Wie gefährdet bin ich?
sternezaehler am 14 Sep 2018 21:18:28
Ich schrieb es schon einmal: Auf ein Wohnmobil gehört ein seitenverstärkter Pneu und zwar wegen der max Auslastung des Womos. Transporterreifen sind nicht Seitenwandverstärkt...eben weil sie nur in Einzelfällen mit vollem GG fahren. Meine neuen Gummimannreifen geben 80 psi an(5,5bar). Ich fahre mit 5,0 bar los und habe (jetzige Jahreszeit) nach 5km 5,35 bar Druck. Mein LKW 12 to mit einer Zuladung von 5,2 to fährt in der Regel mit 2-3 to Zuladung. Frage des Mechanikers fährst du mit voller Auslastung? Nicht! Dann vorn 7 statt 8,5 bar und hinten 7,5 statt 8,5 bar.
Übrigens hab ich erst letztens auf der A3 einen Reifenplatzer am Womo gesehen. Anscheinend häufen sich die Fälle!
Ergo ich bleib beim (seit 20Jahren) Gummimann. Werde aber öfter in den Spiegel schauen....
Die hier gezeigten Bilder sollten eine eindringliche Warnung sein, sich mehr Reifeninfos einzuholen.
Allzeit guten Druck auf den Pneus wünscht
Jürgen
Duc1302 am 14 Sep 2018 21:40:46
Hallo Jürgen, da muss ich dir widersprechen. Die C-Reifen funktionieren ausgezeichnet auf Wohnmobilen, wenn denn die Traglast berücksichtigt wird und die Reifen vom Fahrzeughersteller freigegeben sind. Außerdem können sie mit niedrigeren Drücken gefahren werden, entsprechend der Achsbelastung. Dass es unbedingt CP-Reifen sein müssen, ist ein Märchen. Macht vielleicht in der 215er Breite Sinn, aber die müssen dann an der Hinterachse tatsächlich auf 5,5 Bar aufgepumpt werden und fahren sich dann wie Vollgummiräder. Ich wechselte vor über zwei Jahren auf 225/70 R 15 mit Herstellerfreigabe und bin seitdem sicherer (wegen höherer Traglast) und komfortabler (wegen niedriger Reifendrücke) unterwegs.
Gruß Alwin
macagi am 14 Sep 2018 21:48:07
Wir sind gerade in Frankreich, und haben etst vorgestern auch eine Reifenplatzrt an einem Womo gesehen. Muss mal nachsehen was die mir draufgemacht haben, was Seitenwand und Lastindex betrifft.
Gast am 14 Sep 2018 22:19:02
Duc1302 hat geschrieben:Ich wechselte vor über zwei Jahren auf 225/70 R 15 mit Herstellerfreigabe und bin seitdem sicherer (wegen höherer Traglast) und komfortabler (wegen niedriger Reifendrücke) unterwegs.
Das ist leider ein sehr verbreiteter Irrglaube. Kleines Beispiel:
Auszug Continental Reifenratgeber.
225/75 R16 C LI 116 4,0bar 2180kg LI 118 4,0bar 2125kg
Ergo hat der höhere Lastindex einen höheren Druck bei gleichbleibender Achslast zur Folge. Der Wechsel auf eine andere Dimension hat den geringeren Druck zur Folge.
Desweiteren ist es egal welchen Index ein Reifen hat, sofern man den Reifen auf den passenden, niedrigst möglichen Druck für die jew. Achslast einstellt hat dieser Reifen genau diese Traglast. Eine höhere Sicherheit/Puffer/Traglast lässt sich nur durch "zu viel" Druck erreichen sofern der Reifen denn nicht bereits am Limit seines Indexes ist.
Zum Thema man benötige CP Reifen wegen der ständigen Auslastung kann ich nhr sagen: Stimme ich nicht zu. CP Reifen sind "verstärkt" um mit den langen Standzeiten und der übliche Überladung der Mobile klar zu kommen. Ich kann nur jedem empfehlen seine Achslasten zu ermitteln, und bei Überladung zumindest passende Reifen zu wählen, selbst wenn eine Auflastung nicht infrage kommt.
Aber andererseits stimme ich doch wieder zu: Die Aufbauhersteller kaufen Chassis welche sowohl ohne Zuladung als auch bei voller Zuladung funktionieren, also ist es nur logisch, dass man das Fahrverhalten mit entsprechend ausgelegten Komponenten enorm verpessern kann, Stärkere Federn und Stoßdämpfer und schon fährt sich das Mobil 1t "leichted". Dazu noch Reifen welche nicht als Pizzaroller durchgehen und schon hat man die Verkehrssicherheit seines Fahrzegges nahezu verdoppelt.
Duc1302 am 14 Sep 2018 22:37:28
Hallo Sebastian, du musst schon genau lesen, was ich schrieb. Reifendruck beim C entsprechend der Achslast. D. h. höhere Achslast benötigt auch mehr Reifendruck. Dennoch hat der 225er eine höhere Traglast als der 215er bei entsprechendem Reifendruck. Beim 225er sind das selbst bei Max. Traglast keine 5,5 Bar. Und, die Rede war vom 15 Zöller. Gruß Alwin
Tinduck am 15 Sep 2018 09:31:00
Das ist für Einsteiger alles sehr verwirrend, was hier geschrieben wird. 3 einfache Dinge:
- Womo achsweise wiegen
- Reifen mit passendem Lastindex aussuchen
- Nach Herstellerangaben auf die Achslast abgestimmt aufpumpen, notfalls den max. Druck auf der Reifenflanke einstellen, dann ist die Traglast maximal.
Auf keinen Fall nach Bedienungsanleitung oder irgendwelchen Aufklebern aufpumpen!
bis denn,
Uwe
Gast am 15 Sep 2018 11:47:55
Tinduck hat geschrieben:Nach Herstellerangaben auf die Achslast abgestimmt aufpumpen
Genau da liegt glaube ich das Problem:
!!!Reifenhersteller!!!
Weder Aufbauhersteller noch Basisfahrzeughersteller haben Ahnung welchen Druck dein reifen braucht...
JoFoe am 15 Sep 2018 12:06:29
Sebastiane hat geschrieben:!!!Reifenhersteller!!! Weder Aufbauhersteller noch Basisfahrzeughersteller haben Ahnung welchen Druck dein reifen braucht...
Bin mir aber nicht wirklich sicher ob das so richtig ist. Mittlerweile werden bei einigen Marken die Reifengrößen zwingend in der COC vorgeschrieben. Da sollte sich ja jemand bei den Reifen und dem zu fahrenden Druck Gedanken gemacht haben oder ? Und gerade der Aufbauhersteller wird diese Angeben nicht auf blauen Dunst machen . Bei den heutigen knappen Gewichten und der Zuladung bleibt da nicht mehr ganz viel Spielraum für die Auslegung . Ich habe mir aufgrund des Alters 7 Jahre, vor dem Urlaub neue Reifen aufziehen lassen .Und war als sie dann Demontiert waren über die Entscheidung ganz froh. Konnte man am Fahrzeug nicht wirklich sehen. Aufbauhersteller sagt max. 5,5 und der Monteur aus Erfahrung 4,9 bar . Liegt also dicht zusammen. Wichtiger ist meiner Meinung nach das Alter der immer an der Grenze belasteten Reifen . :mrgreen: Und aufgrund der relativ langen Standzeiten habe ich wieder die CP genommen.
Und die Antwort des Reifenherstellers steht noch aus. :mrgreen:
andwein am 15 Sep 2018 12:43:50
Tinduck hat geschrieben:Das ist für Einsteiger alles sehr verwirrend, was hier geschrieben wird. 3 einfache Dinge: - Womo achsweise wiegen - Reifen mit passendem Lastindex aussuchen - Nach Herstellerangaben auf die Achslast abgestimmt aufpumpen, notfalls den max. Druck auf der Reifenflanke einstellen, dann ist die Traglast maximal. Uwe
Ich erlaube mir eine Ergänzung: Egal welche Kilometerleistung, die Reifen gehören nach spätestens 7-8 Jahren gwechselt. Der Gummi versprödet, die Weichmacher verschwinden durch Sonne/UV, der Reifen hat nach 7-8 Jahren meistens schon kleine Risse in den Flanken, durch die Wasser in die Karkasse eindringen kann. Meine Erfahrung/Vorgehensweise bei meinen Womos, Gruß Andreas
Airemperor am 30 Mär 2019 13:18:29
Sebastiane hat geschrieben: Genau da liegt glaube ich das Problem:
!!!Reifenhersteller!!!
Weder Aufbauhersteller noch Basisfahrzeughersteller haben Ahnung welchen Druck dein reifen braucht...
Genau. Die sind nämlich alle auf der Wurstsuppe daher geschwommen. Und die haben mit Sicherheit auch keine Ahnung was zulässig und TÜV Konform ist. Bei denen darf nämlich immer ein Lehrling nen Dartpfeil in den Reifenkatalog werfen und so wird entschieden was als Erstausrüstung an die Karre kommt. Und was Alko in die Anleitung schreibt bezüglich Reifendruck wird bei denen jedes Jahr auf der Weihnachtsfeier beim Bingo spielen ermittelt......
Tinduck am 30 Mär 2019 13:52:05
Sehr schlaue Bemerkung. Erst nachdenken hilft.
Der Womo-Hersteller weiss maximal, was als Erstaustattung auf dem Womo ist. Höchstens für diesen Reifen stimmen die Aufkleber und die Bedienungsanleitung, was den Reifendruck angeht. Wenn man Glück hat.
Wenn der Besitzer des Womos andere (zugelassene) Reifen aufzieht, gelten die Empfehlungen des Reifenherstellers bezüglich Achslast und Druck, nichts anderes! Bei einem Wechsel z. B. von CP auf C fährt man sonst mit dem falschen Druck durch die Gegend.
Eigentlich gehört in jede Womo-Bedienungsanleitung der Satz, dass den Reifenherstellerangaben bezüglich des Luftdrucks Folge zu leisten ist. Könnte man ja sogar beilegen, für den aktuell aufgezogenen Reifen.
bis denn,
Uwe
Airemperor am 30 Mär 2019 20:30:35
na dann will ich dir mal helfen beim nachdenken. Damit das mal was wird.
Der Hersteller sagt dir welche Reifen die richtigen sind und welchen Druck sie haben sollen. Eigentlich ganz einfach. Wenn du meinst du musst von diesen Angaben abweichen dann ist das deine Sache. Und die Achslast zu prüfen um einen passenden Tragfähigkeitsindex zu ermitteln ist eigentlich nicht nötig wenn man nicht überlädt. Denn auch da hilft die der ahnungslose Hersteller indem er dir sagt was das Gefährt maximal wiegen darf und was für ein Gewicht auf der jeweiligen Achse zulässig ist. Und daran angepasst hat er die Reifen und den Luftdruck ausgewählt und in seine Betriebsanleitung geschrieben.
Vielleicht ist das ja immer noch nicht leicht genug erklärt. Deswegen vielleicht ein Vergleich:
Wenn du dir eine Brezel kaufst und anschliessend Kekse draus backst, heisst das nicht dass der Brezelbäcker keine Ahnung vom Brezeln backen hat.
Tinduck am 31 Mär 2019 17:28:50
I agree to disagree.
bis denn,
Uwe
gerhardrudolph1 am 01 Mai 2019 15:12:16
Hallo, mir bei meinen Euramobil 672 SB auf Fiat Ducato auch der linke Reifen geplatzt ,auch mit schäden am Boden,wurde in der Eura Werkstatt behoben. Habe noch 2 weitere Eura Fahrer mit gleich problem hinten links getroffen. Gruß Gerd
Swch am 01 Mai 2019 17:02:01
Hi zusammen.
Ich bin mir am überlegen ein TireMonitorsystem zu installieren. Hatte einer der Reifenplatzer einen DrucküberwachungsSystem aktive? Oder anders gefragt, hatte ein Reifensystem besitzer schon einen Reifenplatzer?
Lieber Gruss,
Rockerbox am 01 Mai 2019 19:02:02
at Airempeor:
Sorry aber dein letztes Statement ist so nicht richtig.
Auf meinem Mobil waren im Auslieferzustand irgendwelche Reifen montiert. Ich hab mir Zusatzluftfedern eingebaut und die Hinterachslast erhöht. Dazu hab ich Alufelgen und Reifen mit höherem Lastindex verwendet bzw. benötigt. Die waren von einem anderen Hersteller als im Auslieferzustand. Den Reifendruck hab ich vom neuen Hersteller erfragt und der war deutlich unterschiedlich zu der Erstausstattung.
Im CoC oder in Schein steht nur die Dimension der Reifen, aber nicht der Hersteller. Warum also soll man nicht den Reifenhersteller nach den korrekten Drücken abhängig von den Achslasten fragen?
Menkehorstbecker am 01 Mai 2019 22:29:42
Hallo zusammen, die Frage nach dem richtigen Luftdruck hatte mich auch umgetrieben, und ich habe dann den Hersteller um eine entsprechende Reifendrucktabelle gebeten:
Zufälligerweise passten die Daten mit dem Aufkleber im Wohnmobil überein.
Zusätzlich habe ich ein RDK von ELV montiert, funktioniert ohne Probleme. Aber seitdem kamen keine Reifenprobleme vor (Holzklopf).
Viele Grüße Thomas
WomoToureu am 01 Mai 2019 23:39:10
Swch hat geschrieben:Ich bin mir am überlegen ein TireMonitorsystem zu installieren.
Schaden kann es nicht, allerdings gebe ich Dir zu bedenken wenn Du unsicher durch den Tread bist:
1. Der TE hat erklärt er habe sich nie um das Gewicht gekümmert ( weiß es nicht, war nie auf der Waage ) = Ich war schockiert als ich das las, man sollte schon sein Gesamtgewicht und Achslast kennen und auch den Luftdruck entsprechend des Reifenherstellers einfüllen.
2. Wir haben Reifen mit einem höheren Lastindex ( Tragfähigkeitsindex ) als notwendig, der stabilere belastbere Reifen hat somit "Tragfähigkeitsreserven" udn seit wir es so machen ist uns noch nie ein Reifen geplatzt bzw. kaputt gegangen. Bis vor ca. 20 Jahren hatten wir einen Reifenbrand und ein Platzer so wie der TE. Leider muss ich einräumen, dass beide Reifen zu alt und überladen gefahren wurden. ( So wie der TE nicht drum gekümmert )
3. Reifenschäden = Sicherlich fährt jeder mal über einen Bordstein oder Schotterstrecken oder oder .... Reifenschäden sind somit immer vorhanden, sollte man im Auge haben und regelmäßig wie bereits geschrieben nach 6 Jahren den Austausch der Reifen im Auge haben.
wocaraft am 03 Mai 2019 12:49:01
Swch hat geschrieben:Hi zusammen.
Ich bin mir am überlegen ein TireMonitorsystem zu installieren. Hatte einer der Reifenplatzer einen DrucküberwachungsSystem aktive? Oder anders gefragt, hatte ein Reifensystem besitzer schon einen Reifenplatzer?
Lieber Gruss,
Nur mal so zum Überlegen: Wenn beim Fahren die Anzeige ständig im Auge behalten wird - kann - das Teil nützlich sein. Warum - kann - ? Wir haben es in über 30 Jahren (unter anderem auch in Afrika) 2 mal erlebt. Wenn der Reifen Luft verliert merkst du das beim Lenken erst wenn die Felge schon den Reifen zerstört hat. Ich würde mir so ein Gerät nicht einbauen und bleibe bei meiner Gewohnheit, vor Antritt der Fahrt oder beim Tanken, die Reifen zu überprüfen. Inzwischen sind meine Sinne schon so geschult das ich einen Minderdruck von 0,5 bar erkennen kann. Und alle 4 - 5 Jahre kommen, egal wieviel km die gefahren wurden neue Reifen auf die Felgen. Ich gönne uns das bischen mehr an Sicherheit.
MfG kheinz
lwk am 03 Mai 2019 14:01:28
Und die Montage von Metallventilen nicht vergessen.
oldi45 am 05 Mai 2019 10:35:13
Jeder, der nicht so einen feinfühligen Hintern hat um 0,5bar - Differenzen wahrzunehmen, sollte ein Reifendruckwarner montiert haben. So ein System ist ca. ab 70€ zu bekommen. Mir hat es gerade in Spanien einen Reifen gerettet. Es war eine Schraube eingefahren. Beim Start am nächsten Morgen warnte das Gerät und zeigte hinten rechts nur noch 3,4bar an. Gleich zum Reifendienst und der Reifen war gerettet. Auch macht das Gerät aufmerksam, dass bei extremen Unterschieden der Außentemperatur (15 - 30 Grd) nicht immer der empfohlene Startwert vorhanden ist. Das können mitunter 0,5 - über 1bar sein. Luftdruck nachregulieren und alles ist gut. Während der Fahrt erhöht sich der Reifendruck dann auch entsprechend der Reifentemperaturen. Das ist aber in den Vorgabewerten berücksichtigt. Gruß Hajo
Muscha am 11 Jan 2020 15:48:15
Update
Unglaublich, aber wahr. Ich habe das Mobil gerade wieder in die Werkstatt gebracht. Die Ersatzteile sind da. Jetzt können der Aussenkotflügel montiert und die hintere, untere Abschlussleiste ausgetauscht werden. Bisher war es ja nur provisorisch repariert. Anderthalb Jahre Lieferzeit für zwei Kunststoffteile. Ich hatte mich schon an das Provisorium gewöhnt, bin aber froh, dass es wieder ordentlich wird.
Julia10 am 11 Jan 2020 16:00:44
Konntest Du bei DeinerVersicherung einen Teil des Schadens geltend machen? Geplatze Reifen sind bei der Kravak versichert, meine sogar in der Teilkasko.
Energiemacher am 11 Jan 2020 16:49:08
Muscha hat geschrieben:Bisher war es ja nur provisorisch repariert.
Die lange Lieferzeit ist echt ärgerlich. Aber ich glaube du kannst froh sein, dass du tatsächlich noch Ersatzteile bekommen hast. Als ich letztens für meinen Bürstner aus 2008 etwas anfragte, wurde ich mit "Nicht mehr Lieferbar" abgefertigt. :-/
Wie konntest du denn den Schaden provisorisch reparieren? Insbesondere der Radkasten interessiert mich. Hast du davon auch Fotos gemacht?