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Hallo, meine Frau und ich (57 + 50J.) überlegen uns gerade ein WOMO zukaufen, es wird unser erstes sein. Da wir außer eine Reise mit dem WOMO vor ca. 15 J. keine Erfahrung haben, hoffe ich auf Unterstützung aus dem Forum. Um uns schon mal einen groben Überblick über das Angebot zu machen waren wir auf der diesjährigen Campingmesse in Düsseldorf. Nachdem wir uns eine Vielzahl an WOMO angeschaut haben erscheinen uns folgende Punkte als wichtig: - Länge max. 6,99 m - 3,5 t Klasse, Führerschein für 7,49 t vorhanden - Einzelbetten Längsrichtung, als Doppelbett verbindbar - Schlafplätze 2, ggf. 1 mehr mittels Hubbett da wir wahrscheinlich bald Oma + Opa werden - ausreichende Innenhöhe da ich 1,92 m groß bin - Budget ~50. T€ für ein gebrauchtes WOMO (soll nicht wesentlich älter als 1 - 2 Jahre sein --> Mietfahrzeug OK.) - Motor: Diesel / Euro 6 oder Benziner (ca. 130 - 150 PS, Automatik wünschenswert aber kein Muss) - AHK für vorhandenen Fahrradträger (2x E-Bikes) oder Stellfläche in der "Garage" - Geplant ist nicht mit dem WOMO in den Ski-Urlaub zu fahren.Wenn Winter dann höchstens einmal für ein paar Tage an die Ost- oder Nordsee. Vor dem Kauf sollen die möglichen Kandidaten natürlich Probe gefahren werden. Zu den Kandidaten / Kandidat. Auf der Messe hat uns der Dethleff Trend T 6717 EB sehr gut gefallen. Er war vom Raumgefühl ansprechend, die Bettenlänge OK. Das kombinierte Bad aus WC / Dusche war nicht zu 100% überzeugend aber ich glaube ausreichend. Fragen: 1. Worauf sollte man beim Kauf eines WOMO von der Ausstattung her achten? Auf der Messe war die Aussage der Verkäufer sehr unterschiedlich als man sich als "WOMO Einsteiger" geoutet hatte. Es war hauptsächlich die Bettform und das innere Erscheinungsbild, alles andere so hieß es sein zweit bzw. drittrangig. 2. Wie wichtig ist die Dusche (es ist nicht geplant deutlich länger als 3 Tage an einem Standort zu sein) 3. Welche Alternativen zum Dethleffs T 6717 EB könnt ihr mir empfehlen damit ich gezielt nach diesen Suchen und natürlich Probe fahren kann. Danke für eurer Feedback im Voraus. Gruß Volker Wir haben den Carado T337 und sind damit voll zufrieden. Da wir oft an Wochenenden Unterwegs sind und da keinen Strom haben, Haben wir uns 160 Ah Lithium Batterie, Solar, Ladebooster und eine TTT einbauen lassen, damit sind wir Autark. LG Bernd Hallo Bernd, ich würde zuerst mal rechnen ob du mit 3,5 t hinkommst. Du möchtest E-Bike mit nehmen das macht ca 60kg, dann vielleicht eine Anhängerkupplung macht auch ca 60kg sowie ein Fahrradträger ca. 15 kg, dann noch Camping möbel usw. Desweiteren fahren wir nicht mit 20- 30 Liter Wasser los. Wir brauchen unserer Dusche oft. Daher würde ich mich für über 4 t entscheiden, auch wenn andere der Meinung sind man kommt mit 3,5t aus, das klappt unter Umständen aber nur mit ständigen Ein- und Ausräumen. Schaue dir mal die Firma Pilote an, die haben gute Grundriss, was ich besonders zu schätzen weiß, ist das man das Schlafzimmer mit einer Schiebetür verschließen kann und mit der Toillettentür ein Raumbedarf erzeugen kann! Wer Wahl hat, hat die Qual ☺ Gruß Christoph Hallo, lieber noch einmal mieten und testen. Am besten das ins Auge gefasste Fahrzeug. Ist zu viel Geld, was bei einem Probekauf verbrannt wird. Wie die Vorschreiber bereits erwähnt haben, werden die 3.5 Tonnen bei 7 Metern und Beladung grenzwertig. Testen, sprechen, fragen, lesen, Händler und Messen besuchen und wenigstens noch einmal mieten. Es sei denn, dass Geld keine Rolle spielt. Gruß Holger
Mieten und testen wird auf jeden Fall gemacht. Mir geht es hier ja auch darum eine Alternative zum Dethleffs Trend T6717 EB zu finden damit ich mehr als nur einen Kandidaten zum mieten und testen habe. Also wir kommen mit den 3,5 T locker aus, wir haben aber auch die Markiese abgebaut weil nie benutzt und die Lithium Batterie spart auch einiges an gewicht, E-Bikes fliegen zu gunsten eines E-Rollers raus was dann Trotzdem noch langt. Letzte wiegung voll bepackt, Wassertank und Benzintank voll, 3420 Kg. LG Bernd
Tja, und dann einmal beim Winzer zugeschlagen und schon fast überladen... wäre MIR zuviel Stress. In der 7-m-Klasse sollte man vernünftigerweise zum Heavy-Chassis greifen und lieber mit ehrlichen 4,25 als mit knappen oder gelogenen 3,5 Tonnen durch die Gegend fahren. Dann kann sogar die Markise dranbleiben, und man muss nicht unbedingt für tausende Euro in LiFePo investieren :D Ausserdem hat man Reserven, falls nochmal mehr Personen mitfahren (Enkel!) oder Hobbys dazukommen. Die Leute, die mit solchen Fahrzeugen auf Biegen und Brechen versuchen, unter 3,5 Tonnen zu bleiben, werden hinterher meist gute Kunden von Goldschmitt und Konsorten und müssen dann doch Auflasten. Dann lieber gleich Maxi, ist billiger und spart Ärger. bis denn, Uwe
1. Über oder unter 3,5to? Neufahrzeug oder ein Gebrauchter? Beim Neufahrzeug sollte die Wunschliste der Extras nicht zu lange sein, sonst wiegt das Fahrzeug am Hof schon 3,2to. "Alles andere" ist hauptentscheidend! Ich würde dir wirklich empfehlen, den Herbst zu nutzen und viel in Foren zu lesen, dann wird dir die Entscheidungsfindung massiv erleichtert. 2. Spaltet die Nation - für die einen ist eine (separate) Dusche unerlässlich, für die anderen überflüssig. Das müsst IHR für euch selbst herausfinden. Beispiel: ich bin ein zwanghafter Morgenduscher. Letzten Urlaub (3 Wochen) habe ich nie morgens nie im Womo geduscht, weil wir immer am CP standen oder ich lieber gleich ins Meer gesprungen bin. Trotzdem ist die Dusche ein absolutes Muss, auch wenn sie viel Platz braucht. 3. Als Ausgangspunkt kann ich euch die Webseite von Carado empfehlen. Die haben die gängigsten Modelle am Markt vereint in einer schönen Übersicht über Aussehen und technische Daten. Von da kann man sehr viele andere Hersteller und Modelle ableiten. Cardo Teilintegrierte: --> Link T 337: 6,9m, Längsbetten, Dusche in WC integriert, nur kleiner Unterbau-Kühlschrank T 447: 7,4m, Längsbetten, Dusche separat, L-Küche, großer Kühlschrank T 334: 6,96m, Querbettern, Dusche separat, L-Küche, großer Kühlschrank Man kann zusammenfassen grob sagen - die Platzfresser sind: A) Längsbetten B) Separate Dusche C) Hoher Kasten für großen Kühlschrank Nimm 2, wenn du unter 7m bleiben willst. :) Hallo Volker, Es gibt zahlreiche Faktoren, welche einfliessen sollen, und mit 50k Budget für ein neues gebrauchtes auch berücksichtigt werden können. Nur ein paar Faktoren von meiner Seite (natürlich nur meine subjektive Meinung): - Materialien des Aufbaus, für mich besonders Unterboden und Boden. Unterboden aus bemaltem Holz ist sehr wartungsintensiv und kann schnell kaputt gehen. Unterboden GFK und Boden holzfrei ist empfehlenswert. Zudem Isolierung in XPS anstatt EPS finde ich auch gut (saugt kein Wasser auf, wenns mal doch ein Problem gibt oder aus der Luftfeuchtigkeit). Hat der Dethleffs Trend übrigens mit dem «Winterpaket», auch holzfreier Boden. Ich persönlich würde primär wegen dem Boden des Aufbaus keine Discountermarke nehmen. - Fahr mal im Führerhaus eines Ducato T herum. Mit deiner Grösse wird das meiner Meinung nach etwas mühsam. Ich bin 1.86 und muss mich bei den Ampeln schon immer bücken um was zu sehen und das Fahren ist nicht angenehm, wenn man mehr von der Kabine sieht als von der Strasse (dafür sehen wir bei unserer Grösse die Totwinkelspiegel wieder, welche für kleinere Leute im Ducato meistens durch die Verdunkelungsanbauten verdeckt sind). Die Frontscheibe sitzt einfach sehr tief und der Sitz sehr hoch. - Hubbett würde ich in deinem Fall nicht wählen. Besonders bei deiner Grösse ist dieses immer im Weg (ohne Hubbett hast du dann eine Stehhöhe von 2.13 im Dethleffs Trend) und wenn es unten ist, ist alles blockiert, inklusive der Aufbautür. Für Enkel würde ich eher ein Einhängebett für die Führerkabine nehmen, gibt’s selbst bei Dethleffs selbst im Zubehörshop, aber auch sonst einige im Markt für Kinder. - Dusche ist praktisch, in meiner Erfahrung aber nicht wirklich wenn lange das Badezimmer umgebaut und danach alles wieder manuell getrocknet werden muss, damit man wieder zurückbauen und z.B. das WC benutzen kann. Wenn Dusche, dann würde ich schon eine separate in Betracht ziehen (z.B. Trend 7057 EB oder analoge Grundrisse anderer Marken). Auch wie oben schon genannt, ist das Raumbad und die Abtrennung Wohnraum zu Bad/Bett sehr nützlich, wenn man mal länger unterwegs ist. Heute bieten die meisten Anbieter sehr ähnliche oder gar identische Grundrisse an. Über Design kann man sich lange streiten, ob das wirklich wichtig ist müsst ihr entscheiden. Generell geht es darum eine Marke zu finden, welche euch zusagt und zweitens (und das ist fast wichtiger) einen Verkäufer zu finden, welche nicht zu weit weg ist und dem ihr vertrauen könnt. Es gibt noch zahlreiche Faktoren. Wie soll deine Küche aussehen (Winkelküche oder nicht, eine «gespaltene» Abdeckung für die Kochplatten ist nützlich, etc.), willst du eine L-Sitzgruppe, eine «Lounge» Sitzgruppe oder doch konservativ eine klassische Halbdinette mit eingehängtem Tisch (hat alles Vor- und Nachteile), etc., etc., etc. Wie oben schon erwähnt, lies mal viele der Thementitel hier im Forum, dann siehst du etwa, was man alles beachten kann/soll/muss. Liebe Grüsse und viel Erfolg Max PS: und ja, ich unterstütze auch das Maxi Fahrgestell. Haben das unter 3.5t versucht und es war wirklich stressig immer den Tank nur teilweise zu füllen (ganz abgesehen davon, dass es praktisch gar nicht so einfach ist z.B. nur 30 l zu füllen, da die Anzeigen träge und ungenau sind und nur in 4 Stufen anzeigen). Der Inhalt des Wassertanks musste dann immer wieder mit dem Dieseltank addiert werden, um eben nicht über die Limite zu kommen. Und wenn man eben nicht die 500ml Flasche Spüli nehmen kann oder den Kindern/Enkeln gewichtsbedingt nein zum neuen Spielzeug sagen muss, da es nicht in die gemessene Limite passt, das ist wirklich nur stressig... Lieber die (doch zahlreichen) Nachteile akzeptieren und dann ohne Stress und sicher in die Ferien gehen.
Ortsbedingt (A und nur den dortigen FS mit 3,5t) will ich bei 3,5t bleiben, was nicht immer einfach ist.
Das mit den Mitfahrern ist ein Problem. Wenn ich mit zwei anderen fahre, sind keine Räder möglich und nur leichtes Gepäck, keine Sportausrüstung. Wobei die Hobbies ja differieren, in bezug auf Platz- und Raumbedarf. Meine Flugmodelle z.B. brauchen haptsächlich Raum, sind aber leicht. Beim Tauchzeug sieht es genau andersherum aus.
Man kann sie ja auch anderweitig nutzen, z.B. als Abstellraum oder um die nassen Sachen wo unterzubringen. Ist gerade bei einigen Sportarten recht praktisch. Bei mir reisen dort manchmal auch einige Flugmodelle mit :-).
Naja. der niedrige KS kann auch unter die Spüle/Herd. Allerdings verliert man dann dort den Stauraum, der ja für eine Küche auch wichtig ist. Beim letzten Womo war ein wichtiger Entscheidungsgrund der größere AES KS vs. einem kleinen manuellen. AES finde ich sehr wichtig. Und selbst wenn ich allein reise, ist der KS oft voll. Allein schon weil ich gern kalte Getränke habe.
Das ist ganz einfach. Wenn man den eigenen Schlauch benutzt, braucht man nur einen Wassermesser (Gartenbedarf, z.B. Gardena) einfügen und man weiß es genau. Wenn nur ein montierter Schlauch geht, bringt einem das halt nichts. Ist aber IMHO eher selten. Oder du nimmst eine Gießkanne :-). RK Hallo, danke für eure Hinweise. Wenn ich diese richtig interpretiere geht es eher Richtung >3,5 t. Nachteile > 3,5 t sind doch wie folgt: - 100 km/h max. - wenn WOMO älter als 5 Jahre, jährlich TÜV - höhere Maut, elektronisches Mautgerät in Österreich - meine Kinder (29 / 26 / 18J.) können mit dem WOMO nicht fahren da ihnen der Führerschein dafür fehlt Habe ich etwas vergessen? Vorteile: - Freiheit bzgl. Zuladung Bzgl. der Länge des WOMO hatte ich die Länge auf 6,99 m begrenzt da ich gehört habe, dass die Fähr- und Brückenkosten Richtung Skandinavien deutlich höher sind sobald das WOMO länger als 6,99 m ist. Jetzt habe ich aber mal ein paar Fähr- Brückenverbindungen Richtung Schweden gegoogelt. Dort geht die Erhöhung der Kosten los sobald das Fahrzeug > 6 m ist also nicht 7 m. Für mich als Skandinavienliebhaber heißt das, selbst wenn das WOMO > 7 m ist keine Mehrkosten gegenüber 6,99 m. Also kann es auch ein etwas größeres sein. Natürlich soll es nicht zu groß werden aber 7,4 m an Stelle von 6,99 m sollten fahrtechnisch nicht deutlich unterschiedlich sein, oder? Ich merke schon, viele Fragen sind noch unbeantwortet und ich muss noch viel lesen, einen Händler meines Vertrauens suchen und Probe fahren. Ich wohne im Hunsrück PLZ Gebiet 554xx könnt ihr mir einen guten Händler empfehlen der nicht nur verkaufen will sondern auch gut berät? Hallo, wir sind in diesem Jahr auch zu einem WoMo gekommen und möchte Euch von daher gerne unsere Erfahrungen mitteilen. Unsere Bedingungen waren ähnlich wie Eure, Längsbetten, Raumbad (statt Bad & WC) Wir haben auch viel geschaut, bis wir eine Richtung hatten. Bei uns waren in Summe folgende Dinge ausschlaggebend: 2 Personen FZ, Längsbetten ,max 7m Länge, große Garage (für Roller) Raumbad (Dusche &WC) schmal sollte er sein (2,22) da wir viel in den Bergen unterwegs sind, was sich auch schon 3 x bewährt hat. Mit 10cm mehr Breite wäre ich schon 2 x nicht weitergekommen (40-Tonner auf Alpenpaß) Der dadurch etwas schmalere Innenraum ist der einzige Kompromiß, den wir damit eingehen mussten, aber daran gewöhnt man sich recht schnell. nac 3 Wochen hat uns das nicht mehr gestört. Zusatzausstattungen: 2 Wohnraumbatterien, 2 x 120W Solarpanel, Ladebooster, 1.700W Sinus Wechselrichter, Außengas, Fahrwerk: Ja der ewige Streit um das Gewicht. Ich kann nur jedem raten, soweit er die Möglichkeit hat, das MAXI Fahrwerk zu nehmen, idealerweise in Verbindung mit einem ALKO Tiefrahmen und Einzelradaufhängungen. Wir haben das drin, mit 3,5t Ablastung und geben es auch nicht mehr her. Das Fahrzeug ist bockstabil, kein Einsinken, super Straßenlage, kein Aufbauwanken, kein "Heckknallen" bei schlechter Straße. Ich bin den Knaus (3,5t) mit Standard Ducato Fahrwerk eines Freundes in Urlaubsbeladung gefahren und war froh, als ich ihn wieder abstellen konnte, das war alles schwammig und immer am wanken - KEIN Vergleich zum Maxi Fahrwerk mit 16" Rädern, dazwischen liegen einfach "Welten". Und ja, das geht mit 3,5t. Unser Exist-T 588, Abfahrbereit, mit 2 Personen, Roller in der Garage, vollgetankt und 80l Frischwasser lag gewogen bei 3.490kg. Und selbst wenn man dann mit einem Weinkauf mal 100kg drüber liegen würde, wäre es zumindest technisch überhaupt kein Problem. Man muß halt etwas suchen, bis man ein Fahrzeug findet, daß alle Kritereien erfüllt. Vor allem aber muß es ab Werk LEICHT sein. Und das herauszufinden ist manchmal gar nicht so einfach. Ich hoffe geholfen zu haben und wünsche viel Erfolg bei der Suche. ich kann mich nur den Empfehlungen von Maxritter anschließen. Ein holzfreier Aufbau mit XPS oder PU (Hymer) Isolierung ist dann, wenn man das WoMo länger fahren will, besonders wichtig. Carado hat z.B. noch einen Holzfachwerkaufbau und einen Holzboden. Viele machen den Fehler, beim ersten Kauf nur auf das Design und den Grundriss zu achten. Das Basisfahrzeug und die Abgasnorm ist ebenso wichtig, besonders, wenn Dun in einer Stadt wohnst oder in Städte fahren willst.. Leider haben ca. 80 % den Fiat Ducato. Der hat zwar Euro 6, aber ohnen SCR Katbund Adblue. in einem Jahr muss sich das ändern. Die bis auf den Motor baugleichen Citroen Jumper und Peugeot Boxer haben hingegen bereits einen SCR Kat und Adblue, ebenso der Ford Transit, der Renault Master, der Mercedes Sprinter und der neue VW Krafter. Die Vor- und Nachteile einer Auflastung über 3,5 t hast Du bereits richtig zusammen gefasst. Die teuere LKW Maut, z.B. in Östereich, und das LKW ÜBerholverbot sind noch zu erwähnen. Nach meinen Erfahrungen kann man unter 7,00 m und zwei Personen nebst E-Bikes mit 3,5 t auskommen, wenn man den Wassertank nur zur Hälfte füllt, der Abwassertank leer ist und man nicht " 3 Kisten Bier mitnimmt". Auch aus diesem Grunde empfiehlt sich ein holzfreier Aufbau, da dieser leichter ist. Ich möchte jedenfalls die LKW Beschränkungen vermeiden und nicht nach 5 Jahren jährlich zur Hauptuntersuchung. Hinsichtlich der Fähr-und Brückenmautkostennach Skandinavien geht die günstigere Klasse allerdings nur bis zu 6,00 m und nicht 6,99 m. Ein am Heck befestigter Fahrradträger führt allerdings dazu, dass die 6,00 m Grenze überschritten wird. Hallo Volker, Nachteile betreffend mehr als 3.5t sind die von dir genannten, plus ein weiterer Punkt, welcher für mich fast am wichtigsten ist: In jedem Land gelten in Europa gelten wieder andere Gesetze und auch andere Verfahren betreffend z.B. MAUT (oder LSVA, etc.) müssen beachtet werden. Also musst du dich, bevor du ein Land besuchst, zuerst darüber aufklären, was dich erwartet und was du wie machen musst. Dies heisst entweder du ignorierst die fremden Gesetze einfach («was gut genug für Deutschland ist, wird auch gut genug für X sein»), oder aber du musst vorausplanen und recherchieren. Das ist kaum relevant, wenn du zwei Mal im Jahr aus Deutschland über die Schweiz nach Italien an die Adria fährst, aber es erschwert den kurzen Abstecher nach Frankreich aus dem Elsass oder den spontanen Zweitagestrip nach Louxembourg aus dem Urlaub in Belgien, etc. Nur ein paar Beispiele (es gibt leider sehr viele davon): • Allgemein bekannt das Problem mit der MAUT, LSVA, Go-Box, DARS, etc. Bevor du in ein Land einfährst, musst du zuerst abklären welches System gilt, wie du dich anmelden musst (geht das am Zoll, an der nächsten Tankstelle, muss ich das vorher bestellen?), etc. Wenn du flexibel bleiben möchtest, fährst du dann mit einer kleinen Kiste voller diverser MAUT-Boxen, Stempelkarten, Vignetten, etc. herum, die natürlich auch konstant überprüft und verlängert werden müssen. • Gesetze sind nicht gleich in Europa. Hier bei uns in der Schweiz z.B. gelten diverse Verbote nur für grösser 3.5t UND Sachentransport oder Personentransport, also nicht für Wohnmobile (egal welches Gewicht), während dieselben Verbote z.B. in Deutschland generell für über 3.5t gelten. Dies ist nur ein kleines Beispiel aus der Schweiz, aber sei dir bewusst, dass es ziemlich relevante Unterschiede in den Strassenverkehrsordnungen der einzelnen Länder gibt, ganz besonders wenn du über 3.5t bist. Die unterschiedlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote kann man noch relativ einfach lernen, aber die Unterschiede gehen noch viel weiter als das. Immerhin gibt’s soweit ich weiss in Europa noch nirgends ARV sowie Nacht-/Wochenendfahrverbote für Womos (welche übrigens in der Schweiz auch ganz anders sind als in Deutschland, davon können dir die LKW-Fahrer aber sicher viel erzählen…). • Was du per Gesetz dabeihaben musst, ist auch von Land zu Land unterschiedlich. Bei uns in der Schweiz ist über 3.5t z.B. ein Keil für unter die Räder Pflicht, wie auch ein «geeigneter» Feuerlöscher mit mindestens 6 kg Füllmenge – auf welchem die Anleitung auf mindestens Deutsch, Französisch UND Italienisch steht (welcher Deutscher Womo Fahrer hat das schon…). In Deutschland muss dann aber wieder z.B. eine Warnlampe mit, sowie wie im PKW auch ein Erste Hilfe Paket und Warnwesten. In andern Ländern gibt es wieder andere Sachen die über 3.5t mitgeführt werden müssen (z.B. Markierungslampen fürs Parkieren in der Nacht, etc.). Das nur schon für alle europäischen Länder zu wissen ist schon kompliziert genug, aber dann noch den ganzen Plunder mitnehmen… Das füllt schon eine Box in der Heckgarage. Die meisten Womo-Fahrer interessieren sich (leider) nicht dafür und fahren im Ausland einfach so wie in Deutschland und nehmen einfach das mit, was in Deutschland Pflicht ist. Aber wenn du das seriös angehen willst (und die ausserhalb Deutschlands doch hohen Bussen vermeiden willst), solltest du dich jeweils darüber schlau machen, bevor du in ein neues Land fährst. Für mich ist das ein grosser Nachteil der grösser als 3.5t Klasse: mehr Planung, mehr Recherchen durch grössere Unterschiede in den jeweiligen Gesetzen. Hoffentlich ändert sich da mal was in Europa (identische Bedeutung der Verkehrsschilder, eine einheitliche «Go-Box», etc.), aber soweit ist nichts in Sicht. Liebe Grüsse Max Und noch einen Punkt vergessen: Es gibt diverse Fahrverbote für Fahrzeuge über 3.5t (Betriebsgewicht). In Frankreich z.B. hält sich eh niemand daran (sonst kann man kaum in ein Dorf reinfahren), aber an manchen Orten kann es schon eine Einschränkung sein. Es gibt auch Stellplätze, welche nur unter 3.5t (legal) erreicht werden können. [Trotz der Nachteile, nochmals zum erwähnen, ich habe mich auch für grösser als 3.5t entschieden und bereue es nicht]
Das ist zwar unter 3,5t etwas einfacher, aber genauso relevant. Z.B. welches Mautpickerl in A oder SLO, AB in H, PL... Zweites Dreieck nötig ? Grüne Karte ? Alkogrenzen... Ohne Vorbereitung ist man u.U. aufgeschmissen. RK Der von Dir favorisierte Detleffs Trend ist nicht holzfrei und XPS isoliert. Er hat nur einen GFK Boden. (lifetime smart genannt). Holzfrei ist erst der Detleffs ADVANCE. Beim Dethleffs Trend ist nur der Boden holzfrei, die Wände und Dach jedoch nicht. XPS anstatt EPS ist im Boden Serie, in den Wänden und Dach aber nur mit dem Winterpaket (Sonderausstattung). Dies wird aber wohl schwieriger gebraucht zu finden sein. Advantage ist voll holzfrei und XPS Serie.
Habe nach dem Advantages gegoogelt. Kann es sein, dass dieser kein aktuelles Modell ist? Holzfrei wäre für mich schon ein Merkmal auf das ich Wert lege würde. Welche Hersteller bieten den holzfreie Aufbauten in der "Teilintegrierten Klasse" an? "Advantage" gibt es ab Modelljahr der 2019 nicht mehr, wird durch den "Pulse" ersetzt, welcher aber nicht mehr holzfrei ist. Optionen sind Hymer, Eura, Knaus mit TVT, LMC, im günstigen Segment auch Forster (einfach gehalten und wenige Optionen ab Werk, aber moderne Materialien). Dann natürlich praktisch alle in höheren Preisklassen. Aber immer unbedingt auf das jeweilige Modelljahr schauen! Nur weil heute holzfrei heisst nicht dass es im Gebrauchten holzfrei ist. Nur als Bemerkung: ob ganz holzfrei wirklich so viel besser ist, ist eine Glaubensfrage. Am wichtigsten finde ich den Unterboden (also eben dort nicht "bemaltes" Holz wie Carado und Co. Zweitens Streben im Boden (Wasser fliesst ja bekanntlich nach unten). Aber wie gesagt, darüber wurden und werden Glaubenskriege gekämpft... Hallo! Also für uns waren folgende Sachen wichtig. Höchstens 7,00m Einzelbetten längs mit Verbindung Separate Dusche Haben uns vor 1,5 Jahren für einen Weinsberg MEG 650 entschieden. War absolut richtig. Außer dem Schiebewaschbecken, da kann ich nur abraten!!!!! Schlauch schon 2 mal gerissen. Dauert stundenlang, die Reparatur. Knaus will jetzt auch nicht mehr bezahlen. Sind jetzt seit 1,5 jahren ca. 20.000km gefahren und fühlen uns pudelwohl. Gruß CostaRica
Hallo danke für die Tipps bzgl. der "holzfreien Modelle. Ich habe mich ein wenig belesen und bin auf folgende Modelle gestoßen die meiner Meinung nach durchaus vergleichbar scheinen. A) Forster T 699 EB - 100% holzfrei - 5 J. Dichtigkeitsgarantie - Fiat Basis - die angebotenen Optionen scheinen uns auch zu reichen. - Preislich attraktiv - sehr einfach über den Konfigurator individuell konfigurierbar B) Chausson 627 GA - angeblich holzfrei ob jedoch 100% = ? - 7 J. Dichtigkeitsgarantie - Fiat als auch Ford Basis verfügbar --> Ford wäre für mich durchaus eine Alternative zu der ich tendieren würde wegen der moderneren Motortechnologie, Euro 6B soll er haben!? - Bzgl. Optionen, Preis ist es sehr schwer etwas zu finden. Gibt es irgendwo im Web einen Chausson Konfigurator wo ich mir den 627 GA individuell mit allen Motorvarianten, Optionen, Paketen konfigurieren kann um zu sehen was dieser in meiner Konfiguration kosten würde oder muss ich dies zwingend über einen Händler machen? Gruß Volker Hallo, ich verzweifel derzeit auch, weil wir auf der Suche nach einem neuen Womo sind. Ich erstelle gerade eine Liste der Dinge, die ich derzeit im Womo habe und müß mal wirklich entscheiden, ob ich das alles brauche. Darum will ich jetzt einmal das Pferd von hinten aufsatteln. Da jeder andere Maßstäbe anlegt, muß man da selbst einmal nachrechen. Was wiegt mein Fahrrad, Was die Schlösser, Satteltaschen? Helm? Welche und wieviele Stühle, Tisch (für 2 oder 4) Kabeltrommel Schlauch Grill? 2.Gasflasche? Gewicht der Personen, angezogen. Handtasche ;-) Werkzeug (und wenn es auch nur Häringe Hammer und Spanngurte sind, Bettzeug auch evtl Unterlagen. Ersatzbezüge? Toilettensachen, Rasierer... 1 Rolle Klopapier wiegt auch schon 130 gr. 100 liter (also 80 kg Wasser mehr) sollten es sein. Ich lass doch keinen Tank ab um 20 km weiter wieder nachzufüllen. WENN es denn dort Wasser geben sollte. Geht es an den Strand? Badetasche, Schlappen Wandern? Hobbyfotograf? Lesen? Fersehzeitung, Kartenmaterial, Broschüren, Laptop mit Ladegerät, Ladegerät für Batterien... 6 * 1,5 l Wasser sind auch schon 9 Kilo, Kola? Saft, Milch (Kinder oder selbst) Bier Wein... Thermoskanne, Schüssel, .. ein Putzeimer mit Lappen, Aufnehmer Schwamm, Reinigungsmittel, Handfeger Kehrblech Wenn ich nur ins Restaurant gehe, brauch ich zur Not eine Dose Ravioli - sonst... Und wenn die Liste fertig ist, kann ich von dem gewünschtem Gesamtgewicht alles abziehen und weis wieviel das Womo selbst wiegen darf. Der von Dir genannte Detleffs hätte nach jetziger Preisliste (mit 150 Ps, Automatik, Sat, und Insektenschutztür, Beifahreairbag , XPS, Anhängerkupplung, aber noch ohne Radio schon ein Gewicht von 3007 kg. Und bis jetzt haben wir noch nicht über Achslasten gesprochen. Thema > 3,5 Tonnen: Find ich auf jeden Fall für Deutschland uninteressant. Wer spätesten nach 6 j. und 11 Mon. zum TÜV fährt, der bekommt die Plakette für 2 Jahre. Also nach ca 9 Jahre wird es jährlich. Alle 2 Jahre einmal Tüv mehr, macht dann ca 60 Euro Pro Jahr mehr. Das ist im Vergleich, was ein Womo jährlich kostet - Peanuts! Tempo? Mit einer wohl möglich überladenen Kiste auf der dritten Spur mit 130 und 2 Kindern .... Rechte Spur, 85 / 87 Temomat rein - und lass rollen... Selten, das ich das Überholverbot bedauert habe. (jetzt gerade zurück. Bielefeld (A2) Spreeewald und zurück - Duc 130 ps, Maxi, gut 4000 kg - 8,5 L /100 km.) Fahr die Strecke auf der linken Spur und lass uns dann noch mal über TÜV Kosten unterhalten ;-) Das vielleicht als Gedanke ... Gruß Trecke Chausson und die Schwester Marke Challenger haben immer wieder top ausgestattete Sondermodelle, die preislich atraktiv sind. Beide sind nicht 100 % holzfrei, aber fast. Sie haben Holzleisten in den Verbindungen Wand - Boden bzw. Decke. Den Ford Transit gibt es dort so gar mit der neuen Wandlerautomatik. Einen Chausson auf Ford Transit Automatik hatte ich vor einem Jahr bei dem geplanten Neukauf selbst in die engere Wahl einbezogen. Am Ende ist es dann doch ein Hymer MLT geworden, allerdings - selbst zum Sonderpreis - mit TV, SAT, Markise, Fahrradträger - 10 TE teurer. Ich habe noch nie ein Wohnmobil gesehen wo an alles gedacht wurde. Ich kenne hunderte. Immer fehlt irgendetwas. Da haben einige die genau passende Inneneinrichtung, dafür haben sie dann aber nur einen Ducato und keinen Mercedes im Programm..und die die Mercedes im Programm haben, haben dann eine grauenvolles Innendesign...und und und Deshalb gibt es ja die Manufakturen. bis denn, Uwe |
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