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Planung Reisemobil - Frage der Zuladung


3haco am 09 Dez 2018 19:50:57

Tach alle,
so richtig neidisch hab ich immer den Reisemobilen nachgeschaut, dabei ging es nicht um Größe, Hersteller oder Aussehen, vielmehr um wirklich unabhängiges Reisen. Das hab ich auch mit meinem Wohnwagen mal versucht, mehr schlecht als recht. :? Stellplätze sind sehr oft nicht für Gespanne zugelassen. Die Zufahrtwege zu erstrebenswerten Zielen, sind nicht selten wirklich für ein Gespann geeignet. :D Aber ich will hier nicht jammern, hab ich mich doch dazu durchgerungen den geliebten Wohnwagen, durch ein Reisemobil zu ersetzen. Über die nicht unwesentliche Unterschiede im Reiseverhalten hab ich mir schon geraume Zeit Gedanken gemacht und bin mir sehr sicher, das will ich so haben. Um meine Meinung zu bestätigen werde ich noch im nächsten Jahr ein Reisemobil nach meinen Vorstellungen mieten und mal Deutschland auszugweise erkunden.
Und hier fangen meine Fragen an, wir, 2 Erwachsene, Campingerfahrene Naturliebhaber halten ausschau nach einem für uns geeignetem Gefährt. Was wir wissen: Nicht unter 3,5 t, wenn alles reinkommt was ich mir vorstelle, sind alle Reserven eines 3,49t erschöpft und ich muß die beste aller Ehefrauen zu Hause lassen :mrgreen: Auch soll das Reisemobil nicht kürzer als 7,50 sein. Wir glauben das ist so die Größe in der wir und wohlfühlen können. Worüber ich mir nicht im klaren bin ist, reicht ein Maxifahrwerk 4,25t aus ? (bei angenomener Vollausstattung, 2E-Bike, oder und Roller) Wie sind da die Erfahrungen die Ihr so gemacht habt :?: Über die Anschaffungskosten wioll ich erst mal nicht weiter Nachdenken, das Konto wird ordentlich bluten müssen :cry: Ich würde mich freuen wenn ich an Euren Erfahrungen teilhaben darf. Ach so ich habe noch Zeit zum Planen die nächste Messe in Düsseldorf wird genutzt eine Entscheidung zu finden.
freundliche grüße an alle
haco

RolWi am 10 Dez 2018 15:46:19

Hallo und erstmal herzlich willkommen hier im Forum.

Ich denke so pauschal lässt sich deine Frage nicht beantworten, denn......

Entscheident bei allem ist die Zuladung. Und diese ergibt sich aus dem Höchstgewicht des Fahrzeugs minus dem Leergewicht + zusätzlichem Gewicht durch Sonderausstattung, Fahrer (75 kg) 90 % Tankfüllung etc.

Somit kann dir ein Fahrzeug mit 3,5 to unter Umständen die gleiche Zuladung bringen, wie ein Fahrzeug mit Maxi Fahrwerk. Wobei in den meisten Fällen die Zuladung bei einem Maxi Fahrwerk schon "entspannter" zu sehen ist.

Du solltest, das ist meine persönliche Meinung, dir ein Fahrzeug aussuchen, dass dir vom Grundriss zusagt. Dann schaust du bei dem Hersteller, wie das Leergewicht dieses Fahrzeuges ist. Vom Leergewicht kommst du dann zu dem Gewicht im fahrbereiten Zustand. In den Preislisten findest du meist die Angaben, welche Gewichte das Sonderzubehör mit sich bringt. Dann rechnest du deine persönlichen Gewichte (angefangen vom Sportzubehör (E-Bike, Roller und Konsorten) bis hin zum persönlichen Equipment (Kleidung, Essen, Getränke etc. ) hinzu und kommst auf das Gewicht x. Das sollte deine Entscheidung, ob light oder heavy Fahrwerk beeinflussen.

Somit erliegst du nicht dem gleichen Fehler den ich gemacht habe, als ich dann festgestellt habe, dass ich mit meinem 3,5 to Fahrzeug ganz schnell an die gesetzlichen Grenzen gestoßen bin, ob wohl nur zu zweit unterwegs.

Meine 2Cent
Roland

PS: Es wird im Übrigen gerne gesehen, wenn man sich hier im Forum erst einmal kurz vorstellt, so als gutgemeinter zweiter Tipp ;-)

wolfherm am 10 Dez 2018 17:21:06

Moderation:Bei der Erstellung Deines Themas wurde Dir der Hinweis angezeigt, welche Informationen im Titel des Themas anzugeben sind. Bitte mache Dich unter --> Link mit unseren Regeln vertraut und vergib zukünftig einen aussagekräftigen Thementitel. Dein Beitrag wurde geändert.


rolf51 am 10 Dez 2018 17:44:18

Hallo,
ein Maxi-Fahrwerk reicht, das es bis 4,5t. aufgelastet werden kann.

bigben24 am 10 Dez 2018 18:05:32

Moinsen,

also aus meiner zeitlich noch recht beschränkten, mit 3,5t aber ausreichenden Erfahrung würde ich sagen 3,5t reicht nicht mehr. Bei uns mit Roller ohne Ebikes ja, ABER
wenn alles reinkommt was ich mir vorstelle, sind alle Reserven eines 3,49t erschöpft
unter dieser Prämisse plus Ebikes plus Roller, definitiv NEIN :-)
Maxi Fahrwerk würde ich eh immer nehmen, auch bei 3,5t, darüber sollte es eh obligatorisch sein. Dann kannst Du Dir sowieso aussuchen was Du willst (Fahrtzeug), außer den gesetzten Limits Deiner Portokasse und der 4,5t.

Viel Spaß beim suchen :-)

Sprinterklasi am 10 Dez 2018 18:37:30

Hallo, das von euch angestrebte Luxusmobil mit 7,5 m dürfte bei der Übergabe ca. 3300 -3500 kg wiegen. An Zuladung braucht ihr mit 2 Pers. ca. 700-800 kg, mit besonderem Luxus, z.B. Kaffeemaschine, evtl. Roller, werden es auch 1000kg. 4250 kg sollten also gerade so reichen. Wir haben ein Leergewicht von 3050kg und starten ohne besonderen Luxus, aber mit 2 e-bikes, mit 3600 kg in den Sommer.
Noch eine schöne Zeit der Vorfreude wünscht klasi

Gast am 12 Dez 2018 11:52:35

Ich kann nur persönliche Erfahrungen beisteuern, eine generelle Empfehlung hingegen nicht.

Wir waren 22 Jahre mit einem 3,5 to Wohnanhänger unterwegs, plus 3,5 to Kastenwagen. Für wirklich autarkes unabhängiges Reisen hätte es nicht weniger sein dürfen. Jetzt sind wir auf ein 7,5 to LKW-Fahrgestell mit Euro 6d umgestiegen und haben unsere aktuelle Wohnkabine da drauf gesetzt. Weil das Fahrgestell nur 3 to wiegt, kommen wir mit voller Beladung, Tanks, Fahrräder und 4 Personen auf nicht ganz 7 to. Das lässt sich prima fahren, das Wohnmobil kommt besser überall hin, wo´s mit dem Gespann schwierig wurde, und wir sind nahezu unbegrenzt autark bei einem sehr angenehmen Komfort.

Ich habe Zweifel, ob wir mit weniger als dieser Gewichtsspanne wirklich "Autarkie" und "Wohnfähigkeit" hingekriegt hätten. Irgendwie sich behelfen geht immer, vor allem wenn man auf bestehende Infrastruktur zurückgreift. Wir meinen mit "Autarkie" aber auch wirklich "Autarkie", da ist nicht der Campingplatz oder das Hallenbad im Hintergrund mit in der Kalkulation.

Von der Kostenseite ging es eigentlich. Das ausgesuchte LKW-Fahrgestell hat nicht mehr gekostet, als ein kleines Mobil auf Kastenwagenbasis, ca 50-60.000 Euro - und ist ein Neufahrzeug. Die Wohnkabine etwa das Doppelte, das lag aber an unseren Ansprüchen. Man kriegt einen guten autarken FM 2 Shelterausbau auch für 35.000 Euro hin, haben wir gerade in einem anderen Projekt gemacht. Also wäre ein (neues) Fernstraßenreisemobil, das ganzjährig autark komfortabel bewohnbar ist, in Selbstbauweise für 85-95 tausend Euro realistsch. Das zahlt man auf dem Caravan Salon auch durchaus für mittlere Weißware Camper von der Stange.

Dakota am 12 Dez 2018 12:34:45

Moin Gode,

Gode hat geschrieben:Jetzt sind wir auf ein 7,5 to LKW-Fahrgestell mit Euro 6d umgestiegen und haben unsere aktuelle Wohnkabine da drauf gesetzt.

Weil das Fahrgestell nur 3 to wiegt, kommen wir mit voller Beladung, Tanks, Fahrräder und 4 Personen auf nicht ganz 7 to.


da wir selber gerade in einem Fernreiseprojekt stecken frage ich mal um welches LKW-Chassis es sich bei dir handelt, mit Euro 6-Temp und nur 3 Tonnen Chassisgewicht?

Selbst unser gewählter Daily 4x4 wiegt mehr (in der 7to Ausführung) und hat kein Euro 6 d-temp :roll:

babenhausen am 12 Dez 2018 12:46:52

Einfach das Allrad weglassen dann passt das

Gast am 12 Dez 2018 15:29:37

Es handelt sich um einen Fuso Canter 7C18D, also mit Doppelkabine (wir sind 4 Personen) als 4x2 Fahrgestell. Das wiegt leer 2,8 to, wir haben noch Klimaanlage, Standheizung, Schleuderketten und Zusatzdieseltanks ab Werk montieren lassen, somit sind wir leer auf 3,0 to gekommen, hatten damit 4,5 to Zuladungskapazität. Unsere Wohnkabine wog komplett ausgestattet und beladen etwa 3,5 to. Plus Werkzeugausstattung, Fahrräder und 4 Personen haben wir beim letzten Urlaub mit vollen Tanks 6,9 to auf die Waage gebracht.

bigben24 am 12 Dez 2018 15:38:36

Jetzt sind wir auf ein 7,5 to LKW-Fahrgestell mit Euro 6d umgestiegen und haben unsere aktuelle Wohnkabine da drauf gesetzt. Weil das Fahrgestell nur 3 to wiegt, kommen wir mit voller Beladung, Tanks, Fahrräder und 4 Personen auf nicht ganz 7 to


Alter Falter - Wenn das die Lösung ist, hätte ich gerne das Problem zurück - Nee mal im Ernst - räumt Ihr Eure ganze Bude aus, wenn Ihr in Urlaub fahrt? Wahrscheinlich bringt Ihr 2/3 davon unangetastet wieder mit nach Hause :lol:

Dakota am 12 Dez 2018 16:04:12

Gode hat geschrieben:Es handelt sich um einen Fuso Canter 7C18D, also mit Doppelkabine (wir sind 4 Personen) als 4x2 Fahrgestell.


Ok, das erklärt es. Ist in meinen Augen genauso wenig ein LKW Chassis wie der von uns gewählte Daily, aber dann passt das Gewicht.
Wir werden (fertig aufgebaut) um 6 tonnen liegen, bei 7,5 tonnen zul. GG.

Gast am 12 Dez 2018 17:57:56

bigben24 hat geschrieben:Alter Falter - Wenn das die Lösung ist, hätte ich gerne das Problem zurück - Nee mal im Ernst - räumt Ihr Eure ganze Bude aus, wenn Ihr in Urlaub fahrt? Wahrscheinlich bringt Ihr 2/3 davon unangetastet wieder mit nach Hause :lol:


Nö, ist dauerhaft ausgestattet und ausgerüstet, und hängt ständig am Strom und Netzwerkkabel. So brauchen wir Freitags nachmittags nur einsteigen und losfahren, ohne vorher irgendwas packen zu müssen. Ist eigentlich immer startklar und reiselustig. So fahren wir viel spontaner und häufiger los, als wenn wir erst noch planen und packen müssten. Wir kommen so auf rund 20 - 30 Fahrten pro Jahr, die meisten im Nahbereich (100-300 km). Wochenendtouren halt.

Gast am 12 Dez 2018 18:01:33

Dakota hat geschrieben:Ok, das erklärt es. Ist in meinen Augen genauso wenig ein LKW Chassis wie der von uns gewählte Daily...


Ach ja, was ist schon "richtiger LKW" ... Wahrscheinlich nur das ganze Euro 3 bis 4 Dieselzeugs mit H-Kennzeichen und endlosen Reparaturen? Gibt´s auch "falsche" LKWs?

duderstaedter am 12 Dez 2018 20:49:32

Hallo haco,
un ging es genauso und wir haben uns für ein Womo 7,49m 4,1t entschieden.
Eins vorweg: Zuerst ein Mietfahrzeug nutzen hatten wir auch auf dem Plan, aber das eigentlich in Frage kommende für einen Kauf wurde als Mietfahrzeug nicht angeboten, und wenn doch, dann waren mit allem drum und dran ca.1000€ fällig und welche Fragen soll und ein Mietfahrzeug beantworten? Da es für und feststand, das wir ein Womo kaufen, konnten wir die eingesparten 1000€ in das neue eigene investieren. Manche Leute hatten bereits das 3. gemietet und wussten immer noch nicht was es für eins sein soll.
Wir haben uns eine Prioritätenliste erstellt und sind dann bei dem o.g. Fahrzeug angekommen, natürlich in Verbindung mit mehreren Beratungen bei Fachhändlern.
Wenn du auf ein wenig "Luxus" nicht verzichten willst (E-Bike Roller) kommst du mit unter 3,5t nicht zurecht. Es ist wie bei einem Haus, wenn du ohne Keller baust fehlt der Platz und kannst nicht nachrüsten. Bei einem Womo kannst du zwar später auflasten, aber das kostet Geld und techn. Veränderungen sind auch notwendig. Ich kaufe mir ja auch kein günstiges Fahrrad um es später auf Elektro umzurüsten.
Anfangs wollte ich unbedingt unter 3,5t bleiben, aber mehrere Händler haben mich eines besseren belehrt.
Hier ist UNSERE Prioritätenliste:
Wir sind Rentner und wollen ganz viel wegfahren, auch mal 3 Monate nach Spanien.
Wir wollen unser Auto nicht mit Waage und Taschenrechner beladen.
Wir möchten möglichst viele Annehmlichkeiten (z.B. Dusche Bad getrennt, Bewegungsfreiheit durch eine Smartlounge (Chausson) Markise Solar usw.
Klar kann man beim Zubehör auf einiges verzichten (um Gewicht zu sparen), aber warum?
Ein Fahrzeug mit 7,50m Länge wiegt von natur aus mehr, als ein 6,50m Fahrzeug und demzufolge weniger Zuladung bei unter 3,5t.
Wir haben einen Chausson 747GA auf Fordbasis mit 170PS Baujahr 2017 (2018er Modell) 4,1t und sind rundum zufrieden.
Wir reisen zu zweit und haben keine Haustiere.
Ich hoffe, ich konnte dir bei deiner Entscheidung eine kleine Hilfe sein.
Nette Grüße aus dem Eichsfeld
Jürgen

rkopka am 12 Dez 2018 21:53:24

duderstaedter hat geschrieben:Eins vorweg: Zuerst ein Mietfahrzeug nutzen hatten wir auch auf dem Plan, aber das eigentlich in Frage kommende für einen Kauf wurde als Mietfahrzeug nicht angeboten, und wenn doch, dann waren mit allem drum und dran ca.1000€ fällig und welche Fragen soll und ein Mietfahrzeug beantworten?

Jemandem, der schon Erfahrung hat, wird es wenig bringen. Jemand ohne Erfahrung erkennt dann vielleicht, daß ein Alkoven oder Querbetten nichts für ihn sind. Oder daß dies oder jenes gar nicht geht.

Manche Leute hatten bereits das 3. gemietet und wussten immer noch nicht was es für eins sein soll.

Ohne Mieten hätten sie vielleicht schon das 3. gekauft ohne das richtige zu haben. Und das kostet mehr pro Versuch.

Natürlich kann man Glück haben oder man kann sich alle Möglichkeiten genau vorstellen und findet so das passende. Vielleicht auch nicht. Ich hab die ersten beiden auch ohne viel Testen gekauft. Ging schon, aber nachher wußte ich eine Menge, was ich anders haben wollte oder was fehlt. Außerdem waren die Budgets jeweils recht begrenzt, sodaß die Auswahl generell gering war. Da war nicht viel mit Aussuchen und so habe ich mich angepaßt.

RK

tomas am 24 Dez 2018 14:20:23

duderstaedter hat geschrieben:Wir haben einen Chausson 747GA auf Fordbasis mit 170PS Baujahr 2017 (2018er Modell) 4,1t und sind rundum zufrieden.

Hallo, das ist auch ein Fahrzeug, was bei uns in der engeren Wahl steht.
Ist das 4,1 t Fahrgestell mit einem Automatikgetriebe lieferbar? Bei RoolerTeam steht z.B. dass Automatikgetriebe nicht bei 4,1 t Fahrgestell bestellt werden kann.
Gruß Tomas

Tinduck am 25 Dez 2018 00:11:34

Gode hat geschrieben:Gibt´s auch "falsche" LKWs?


Nee. Aber alles unter 12 T zGG wird von BCE-Inhabern im allgemeinen als ‚Brötchenlaster‘ angesehen :D

Die leichteren Fahrzeuge sind nicht schlechter, aber ‚Captain of the Road‘-Allüren sollte man sich damit besser sparen. Und die korrekte Bezeichnung wäre ‚LLKW‘.

bis denn,

Uwe

wolfherm am 25 Dez 2018 00:31:22

Also fährst du einen Brötchenlaster? :D :D :D

mafrige am 25 Dez 2018 01:07:03

Hallo Hako,

in 2 Tagen sind wir wieder unterwegs nach Südspanien zum Überwintern.
Wir stehen vorwiegend frei und das mit einem Forster 699 EB.
Als Rat gebe ich dir folgendes mit:
- es kommt zum Wohlfühlen nicht auf die Größe oder Länge an, sondern auf einem Grundriss, der euren Bedürfnissen entspricht.
- Im Alkoven kann man super zu zweit schlafen (in der Regel 1,60 m Breit und 2,20 m lang), das gleiche im Heckquerbett (1,60 m Breit und 2,20 m Lang), es kommt aber auf die Breite drauf an, mit 140 ist es im Sommer zu eng, 1,60 m geht gut.
- wir haben Alkoven und Heckbett gehabt und wollten jetzt Einzelbetten!
- Gewicht, das alles bekommt man auch mit < 3,0 t und hat mehr als 500 kg Zuladung, also < 3,5 t meine Empfehlung!
- Wir stehen vorwiegend frei und haben auch 2 E-Bike's in der Garage. Ein Motorrad oder Auto würden wir immer auf einem Anhänger mitnehmen, im Moment brauchen wir ihn nicht, da wir im Umkreis von 10-30 km alle Sehenswürdigkeiten und Einkäufe mit den E-Bike's tätigen können.
- wir haben Kaffeemaschine, Toaster, Eierkocher, Föhn und Staubsauger an Board, bei < 3,5 t und können uns im Ausland wie ein PKW bewegen!
- wir haben 2 Toilettenkassetten und 190 Ah AGM Batterien mit 200 W Monosolar und sind bei unserem Verbrauch bis zu 4-6 Tage Autark, dann müssen wir entsorgen.
- es kommt beim Freistehen nicht auf die Größe und Länge des Wohnmobils an, man muss sich darin wohlfühlen und entsprechend lange stehen können bevor "Versorgt bzw. Entsorgt" werden muss und wie man mit seinen Umfeld umgehen kann (mit den Mitcampern!).
- Wenn das dir alles klar ist, wirst du unvergessliche Abende in freier Natur oder auf kostenlosen Stellplätzen mit anderen Campern erleben. Auf kostenpflichtigen Stellplätzen und Campingplätzen wird dir sowas eher nicht begegnen, es ist dort fast wie im Hotel, nur eben mehr Camping … :lol:

Tinduck am 25 Dez 2018 19:01:38

wolfherm hat geschrieben:Also fährst du einen Brötchenlaster? :D :D :D


Ja, wie fast alle hier. Ich versuche aber nicht, ihn als LKW zu betiteln.

bis denn,

Uwe

mansch am 26 Dez 2018 13:18:17

Hallo haco,

die primären Fragen sind ja schon beantwortet... Länge ist nicht das Wahlkriterium, Grundriss ist wichtiger. Länge als Kriterium hilft nur, wenn du in der Innenstadt parken willst/musst und dann sind 7,5m zu viel. :?

Bzgl. Gewicht könnte es schwieriger werden! Gerade mit der Anforderung 2x E-Bike (also schon rund 60kg) u./o. Roller (150kg+)! :eek: Damit dürften dann bei betanktem/beladenem Fahrzeug selbst die 4,1t schnell weg sein.
Das Leergewicht des Herstellers ist erfahrungsgemäß so genau, wie die Verbrauchsangabe im Katalog, außerdem basiert es meist auf der Basisausstattung mit dem kleinsten Motor. Hier hilft nur wiegen, wiegen, wiegen. Und genug Luft nach oben einplanen! Ob man 7,5t braucht, glaube ich bei 2 Personen nicht, mit 3,5t zGgw wird das aber garantiert nichts. (Und gewogen werden und dann die Strafe zahlen müssen, ist nicht schön, kann aber schnell passieren.)

Wiege/rechne doch einfach mal mit einer Tabelle nach, was Deine Ladung so wiegen könnte, rechne 15% drauf für den Kasten Bier und die "die nehme ich noch mit"-Weinflaschen usw., dann addiere das angebliche Leergewicht zzgl. 10% (für den Hersteller"fehler").
Ach ja, vergiß nicht den Beifahrer und die zweite Gasflasche und die Ladegeräte für die Räder und die Fahrradträger und die AHK usw. und wiegst Du wirklich nur 75kg? Passt das wirklich?
500kg Zuladung klingt viel, ist aber erstaunlich schnell erreicht und ob man wirklich soviel real und legal hat?

Manni

volley97 am 26 Dez 2018 17:01:44

da wir auch gerade das Projekt gestaltet haben, mit 7,6 m und 4,5 to, kann ich Dir sagen, wenn das Geld keine Rolle spielt, hast Du mit 5 -5,5 to auf 8,6m (Doppelachse Dethleffs z.B) einfach mehr Möglichkeiten.
Voll ausgestattet mit Klima, Markise, 220 Watt Solar, 2 Batterien, volle Tanks & 2x 11 kg Gas mit Getränken, Kleider für ca. 2 Wochen und 2 Personen - eingeräumt mit allem was man so benötigt bleiben dann noch ca. 350 kg übrig.
Wenn Du z.B. größere Solaranlage - mehr Autark, 2 gr. Batterien - z-B- 2x 150, Wechselrichter, Heckträger für Roller und darüber Heckträger E-Bikes um volle Lademöglichkeit zu behalten, wäre meines eine Nr. zu klein - das o.g. würde jedoch gehen.
Alles eine Frage, wie wollt Ihr es nutzen 8)

kamikaze am 26 Dez 2018 18:24:51

Hallo Haco,

falls es auch ein Gebrauchter sein darf, bringe ich mal den meinigen ins Spiel. Der steht nicht zum Verkauf, aber man findet einen guten 8jährigen schon in der Gegend von 60 - 70T.

Bei maximal 5 Tonnen hat der beladen mit Fahrer, 2x Gas, halbvoll Wasser und 3/4tel Sprit und der Dauerausrüstung in der Küche, Tische, Stühle etc. 4100 kg.
Zu zweit, 2 Ebikes, zusätzliche Gasflasche, viel Vorräten und noch mehr Gedöns war ich bei 4500 kg. Auch die Achslasten waren gut im Limit.
Mit der Länge von 7,75 m ist man z.B auf Fähren unter dem Limit von 8 m, ab da kann es richtig teuer werden.

Wahrscheinlich schafft man das alles auch mit einem 4,25tonner, wenn das Leergesicht entsprechend weniger ist. Bei mir würde es nicht reichen.

Gruß
Günter

FastFood44 am 26 Dez 2018 18:56:58

3haco hat geschrieben:....dabei ging es nicht um Größe, Hersteller oder Aussehen, vielmehr um wirklich unabhängiges Reisen. .....Die Zufahrtwege zu erstrebenswerten Zielen, sind nicht selten wirklich für ein Gespann geeignet. :D


Für halbe LKWs, über die jetzt hier geschrieben werden, sind die angesprochenen Zufahrtswege meist ebenso wenig geeignet.
Und ruck zuck war es das mit der Unabhängigkeit.

lwk am 27 Dez 2018 16:36:37

Solche Wege würde ich aber lieber mit 6to und Heckantrieb als mit 5to und 3Achser fahren.

kamikaze am 30 Dez 2018 14:54:46

Der TE hat sich über die Erreichbarkeit erstrebenswerter Ziele mit einem Gespann geäußert. Gespann = Auto + Wohnwagen, da sprechen wir ab 10 Metern. Und da wird er Recht haben.
Ich habe gerade fast 4000 km innerhalb Schottlands gefahren. Kein Ziel, das ich ansteuern wollte, war nicht erreichbar, und ich habe gelernt, dass der "LKW" auch 20% Steigung noch gut im 3 Gang bewältigt.

Da er sich im Klaren ist, dass bei seiner geplanten Zuladung es nur in Richtung >3.5 to geht, sprechen wir hier über Längen ab gut 7 m.

Guten Rutsch an alle
Günter

3haco am 31 Dez 2018 00:38:09

Tach alle, und danke fürs verschieben. Ich gelobe Besserung und entschuldige mich ausdrücklich dafür, die Regeln vorher nicht gelesen zu haben.

vielen lieben Dank an alle Schreiber, die aus der Sicht alle recht haben mit ihrer Meinung. Klar muß ich letztlich selbst mit meiner Entscheidung leben, aber nix geht über Erfahrung auch die, die andere gemacht haben, ich lerne daraus einiges auch mal von einer anderen Seite zu betrachten. Danke deshalb für Eure Erfahrungen und Meinungen. Ich hab die Tage genutzt mich auch weiter um zu schauen und habe einige belastbare Daten bekommen und bin mir zumindest darüber im klaren, 4,5 tonnen müssen es doch sein. Wenn dann noch die Option Auflastung auf ? 4,8 t realistisch sind ? (Luftfederung ) Dann könnte das schon gehen. Der Frankia zB. 7900 GD Platin ( nice to have ) aber da tränen einem schon die Augen wenn ich auf den Preis schaue :cry: hat eine, aus meiner Sicht nahezu perfekte Ausstattung.
Aber warum ich das Fahrzeug erwähne, gut der hat schon 5,5 t, aber spannend finde ich die Herstellerangaben zum Gewicht. Der will bei dieser Ausstattung 4,45 tonnen haben fahrbereit mit den üblichen Werten Fahrer eine 11kg Gasflasche usw.
Was soll ich da annehmen ? Ich rechne mal mein eigenes Gewicht 85 kg plus Beifahrer 60kg, plus voller Tank 93 Liter ca.73 kg, Roller 150kg, 2 E-Bike 50kg, Tisch, Stühle, Sonnenliegen ca.35kg Kleidung, Geraffel, und Kühlschrank 100kg macht übern Daumen 4878.kg.
Bei 5,5tonnen, Klasse da ist noch Luft nach oben, aber wie soll das gehen mit 4,5tonnen :?: Selbst wenn ich auflaste auf 4,8tonnen, da muss ich doch alles sehr genau wiegen, wenn ich nicht gefahr laufen will, an einer Grenze oder wo auch immer, durch die Behörden zum abladen gezwungen zu werden :ja:
Mir macht das schon ziemliche Kopfschmerzen, wenn ich auf den Luxus nicht verzichten will, komm ich um die 5tonnen nicht herum, oder hab ich hier Gedankenfehler, falsch gerechnet ? Sind hier Reisemobilisten, die mit einem Mobil 7,5m und Luxusaustattung mit dem oben angegebenen Gedöns mal auf einer Waage gefahren ? Jedenfalls fahre ich zur Messe nach Stuttgart, versuche den dortigen Anbietern mal auf den Zeiger zu gehen und mit Fragen löchern bezüglich Gewichte und so.

Ich hoffe Ihr hattet entspannte Weihnachten und den Nerv Euch mein Geschreibsel an zu tun. ;D Allen einen guten Start ins neue Jahr mit den allerbesten Wünschen für das neue Jahr mit viel Zeit zum Reisen, meint freundlichst der
Jürgen

3haco am 31 Dez 2018 01:07:11

PS: Es wird im Übrigen gerne gesehen, wenn man sich hier im Forum erst einmal kurz vorstellt, so als gutgemeinter zweiter Tipp ;-)

Ja, das ist richtig, ich hab da gedankenlos, einfach ohne nach zu denken auf die Tastatur gehämmert, was mir so wichtig erscheint. :oops: sorry

Ich nutze das gleich hier
Wir, Renate und Jürgen, verheiratet (die silberne Hochzeit ist schon Geschichte :ja: ) wir befinden uns im Unruhe(zu)stand.
Wir reisen gerne durch Europa, zur Zeit noch mit dem Wohnwagen, soll sich aber in kürze ändern. Wer weiteren Informationsbedarf hat bitte melden, meint freundlichst der
Jürgen

Tinduck am 01 Jan 2019 11:39:10

Leider wird bei den Großserienherstellern meist nur das Fahrgestell vorgesehen, das noch so gerade eben reicht, mit hoher Zuladung kann man da nicht rechnen.

Der Ausweg ist in der 3,5-Tonnen-Klasse das Upgrade auf das Maxi-Fahrgestell (beim Ducato jetzt), dann hat der Hobel plötzlich bei gleicher Ausstattung ein paar hundert Kg mehr Zuladung. Das kann man dann mit mehr Luxus wieder verballern.

Darüber wirds schwieriger, weil meist kein ähnlich grosser Befreiungsschlag per einfacher Bestell-Änderung möglich ist. Bei Modellen auf Iveco könnte man evtl. dann das schwerere 7-Tonnen-Fahrgestell statt dem 6-Tonner nehmen, da ändert sich nur der Rahmen und die Achsen. Die Frage ist, ob sich da ein Womo-Hersteller drauf einlässt, wg. Typzulassung etc.

Bei den Ducato-Doppelachsern ist bei 5,5 T Schluss, und bei guter Austattung und solidem Möbelbau bleibt da auch nicht unbedingt viel über an Zuladung. Ausserdem kaum noch Anhängelast.

Beim Individualausbauer geht natürlich alles bzw. mehr, aber das gilt dann auch für den Preis. Vielleicht wäre ja ein schweres, hochwertiges Gebrauchtfahrzeug eine Option? Bei Deinen Ansprüchen ist das Budget schon eine erhebliche Einschränkung, gebraucht erweitert sich der Horizont an Möglichkeiten stark.

bis denn,

Uwe

3haco am 02 Jan 2019 15:03:02

Tach alle, ich wünsche allen ein gesundes neue Jahr.

Danke Uwe für deine Meinung, schauen wir mal was geht, Wenn bei einem 5,5tonner incl. allem Zubehör (wie schon erwähnt)noch 500kg übrig bleiben, dann passt das ja.

Ich versuche aber heraus zu finden, ob es mit einem 4,5 bzw nach Auflastung auf 4,8t auch geht. Ich hoffe ja, es meldet sich noch ein Reisemobilist, der seinen 4,8tonner, mit den Extras, mal Reisefertig auf eine Waage gefahren hat.
Jedenfalls bin ich mal auf der Messe Stuttgart und mach mich (unbeliebt?) mit Fragen nach den tatsächlichen Gewichten, auf dem Papier kann ich mir alles selber schön rechnen, meint freundlichst der
Jürgen

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