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Hallo zusammen, ich bin so langsam ratlos, umd meine Werkstatt findet auch kein Problem. Wir haben zwei Batterien, jeweils 92 AH (Banner Running Bull AGM). Zusätzlich sind 220 Watt Solar verbaut. Ladegerät ist ein 300W Dometic. Wir konnten immer mehrere Tage stehen, ohne Landstrom zu nutzen. Wenn wir nicht unterwegs sind haben wir am Stellplatz immer Landstrom. Unterwegs wird nie unter 12,2 Volt entladen. Das entspricht einer Entnahme von max. 54 AH, was mir schon sehr wenig erscheint. Im Oktober dann fiel die Spannung innerhalb weniger Minuten auf 10 Volt ab. Zu dem Zeitpunkt hatten wir 50 AH entnommen. Danach hatten wir dann nur noch 10 AH zur Verfügung, bei voll geladenen Batterien. Auf Kulanz hat der Händler die Batterien getauscht. Die alten wurden durchgemessen und sollen i. O. gewesen sein. Auch mit den neuen Batterien konnten wir immer max. 55 AH entnehmen um nicht unter die 12 Volt zu fallen. Am Freitag sind wir zu einem Kurzwochenende aufgebrochen. Beide Batterien waren laut Batteriecomputer voll. Samstag Morgen wurde ich vom Unterspannungsalarm geweckt. 10 Volt! Und wir hatten nur 10 AH verbraucht. Durch die Solarzellen wurden 30 AH nachgeladen. Wir haben dann bis Sonntag Früh 9 AH verbraucht. Spannung lag bei 12,8 Volt. Dann wollte ich zum Test alle Lampen einschalten um zu sehen wie tief ich entladen kann. Ich kam nicht einmal dazu alle Lampen einzuschalten, da ging schon der Unterspannungsalarm los. WIr hatten wieder 10 Volt. Innerhalb von 15 Minuten von 12,8 auf 10 Volt. Was ich auch nicht verstehe ist das Datenblatt der Batterie. Es ist eine Wohnmobilbatterie, aber der max. Ladestrom soll 1/20 der Nennkapazität sein. Das wären gerade mal 4,5 A. Bei zwei Batterien dann 9 A. Alleine das Werksseitig verbaute Ladegerät macht ca. 25. A. Das Womo ist von Februar 2018. Wir haben nur kleine Verbraucher wie Licht, TV, Wasserpunpe und Heizung, Kein Wechselrichter. Ich kann mir dieses Phänomen leider nicht erklären. Hat jemand eine Idee? Viele Grüße Markus Hallo Markus, habe da ein zwei Frage..... - ging denn das Licht aus oder wurde es dunkler? - war tatsächlich keine Ernergiereserve mehr vorhanden? - wurde das (sofort/zeitnah) mit einer unabhänhigen Spannungsmessung bestätigt? ..für micht höhrt sich das ja fast schon nach defekten Battriecomputer an.... ..oder die Ladetechnik gaukelt dem BC etwas vor was gar nicht stattfindet Thomas Hallo! Wenn die Batterien wirklich nur noch 10 Volt gehabt haben, dann wären diese Tiefenentladen gewesen und damit defekt! Der plötzliche Spannungsabfall würde auf einen Zellschluss bei einer der Batterien hindeuten. Nur Messungen direkt an den Batterie-Polen sind hier massgebend! Das Panel kann falsche Werte anzeigen und dann abschalten wenn die Elektronik spinnt! Der Händler hat die Batterien (hoffentlich richtig) getestet und keinen defekt festgestellt. Die neuen Batterien zeigen jetzt den gleichen Fehler! Werden die Batterien wirklich voll geladen? Ist der Elektroblock auf AMG eingestellt? Werden eine oder beide Batterien beim Laden warm oder sogar heiß? Das ganze ist dermaßen unlogisch, es könnte auch ein Fehler in der EBL-Steuerung sein. Gruß Hans
Was sind das für Batterien. die Daten lassen mich hellhörig werden. Was zeigt dein Bordcomputer bei leerer Batterie für einen Ladestrom an. Was ist das für ein BC. Besorg dir ein Multimeter, das billigste das du bekommst. ca € 15.- Gruß Franz Hallo Thomas, ja, das Licht wurde bei scheinbar vollen Batterien beim betätigen der Toilettenspülung dunkler. Das hatte mich auch schon gewundert. Die Spannung wird am Panel und am BC gleich angezeigt. Einen defekten BC schließe ich aus, da die Werte, die er anzeigt mit denen des Solarreglers und des Panels übereinstimmen. MIt einem Spannungsmesser habe ich auch geprüft. Der zeigt das gleiche an. Ich hatte auch schon die Idee, dass die Batterien erst gar nicht richtig geladen werden. Dann müsste aber das Dometic-Ladegerät und der Solarregler defekt sein. Merkwürdig ist auch, dass die Batterien immer gut 6-7 Monate halten. Gruß Markus
Hallo Hans, die Batterien werden nicht warm. Am EBL kann man soweit ich weiß nichts einstellen. Das Ladegerät sollte richtig eingestellt sein. An den Polen konnte ich noch nicht messen. Viele Grüße Markus
Hallo Franz, diese Batterien: --> Link BC = Victron BMV712 Habe mir ein Multimeter gekauft. Kann damit auch induktiv den Strom messen. Zeigt die gleichen Werte. Gruß Markus Moin, ich hatte ein identisches Problem. Plötzlicher Spannungsabfall auf 10V. Da ich noch zwei Batterien im Keller stehen hatte, habe ich diese ausgetauscht und die (scheinbar) defekten Batterien für zwei Wochen an einen intelligenten Lader gehängt. Sie sind absolut ok. Für das eigentliche Problem habe ich keine eindeutige Ursache gefunden, glaube aber folgendes: Meine Starterbatterie hat 178Ah, die Bordbatterien 190Ah. Die Starter ist also recht üppig. Unser WoMo steht in einer Halle ständig an Landstrom. Ein paar Mal war das Pumpkin Android Radio an mit einem Fehlerbildschirm wenn ich hingekommen bin. Damit war dann auch der nachgeschaltete Verstärker an. Danit wurde dann wohl die Starterbatterie so nach und nach leergenuckelt. Dann habe ich im Februar das WoMo aus der Halle nach Hause geholt.. laufender Motor = Verbindung der Batterien = Spannungsausgleich Zu Hause musste ich das WoMo noch zweimal umparken.. das dritte Mal starten sollte der Fahrtbeginn sein, aber es ging nix mehr. Wir haben dann überbrückt und sind ca 200km zum WinterWackenFestival. Dort gab es dann die beschriebenen Probleme. Tagsüber lief alles über Solar, ca 30min nachdem von dort nichts mehr kam ging es sehr schnell auf 10V runter. Morgens immer nur 2° im Mobil :evil: Wie gesagt, das ist meine Vermutung, die ich durch nichts belegen kann. Gruß Uwe Hallo Markus Habe ich das richtig interpretiert. du hast 2 Batterien eingebaut.Die Batterien kannst du nicht mit zuviel Strom kapuut machen. Hier hast du etwas falsch interpretiert. Wo sind deine batterien eingebaut. direkt nebeneinander oder sind die an verschiedenen Plätzen. Wenn du alles abschaltest was misst du für einen Strom mit deiner A-Zange.Nicht mit dem BMV. Wenn du Leere Batt. Schalte mal den Solarregler ab. Lade nur mit einem Ladegerät. Wieviel Ah lädt dir das Ladegerät hinein. Anzeige BMV. Die Höhe der Spannung wenn es in den Floatmodus geht. Welche Float Spg sollte das Ebl Ladegerät haben. >diese Daten sind interessant. Lt. deiner Beschreibung geht nicht viel Ah hinein. Ich sehe 2 Möglichkeiten bei deinem Problem. Deine 2 Batterien sind in der Kapazität auseinandergedriftet. Eine deiner Batterien ist defekt. Oder auch Beide. Aber poste mal die Werte Ah reingeladen, bis zum Umschalten auf Float.Du hast ja alles notwendige Equipment um dir helfen zu können. Franz
Diese Daten passen irgendwie nicht zu zusammen. darum schalte bei deinen Messungen den Solarregler ab. ebenso das Dometic Ladegerät aus. Einfach Schritt für Schritt machen. Nur so kommst du ans Ziel. Gruß Franz Ich mache es mir ganz einfach. Die gemessene Spannung deutet auf leere Batterie, dass das Licht dunkler wird deutet auf leere Batterie. Die Fahrzeiten sind kurz. Der einzige der behaubtet dass die Batterie voll ist ist der Batteriecomputer. Entweder das Ding ist total aus dem Ruder gelaufen und muss mit einem Sync wieder auf die Spur gesetzt werden oder das Teil ist defekt! Für eine Beschreibung der Synchronisierung hifft am besten die BDA! Neu meine Vermutung anhand der Beschreibung und der Antworten. Gruß Andreas Im wesentlichen wurden schon alle Punkte genannt. Möglichkeiten: - Batterien werden nicht ausreichend geladen - Eine oder beide Batterien sind defekt Ich gehe wie Andreas davon aus, dass der BC den Ladezustand "voll" nicht richtig anzeigt. Wenn er nicht defekt ist, stimmen die Synchronisierungseinstellungen eventuell nicht (bei intakten Batterien). Deine Batterien sollten mit 14,7V Ladeendspannung aufgeladen werden. Einige behaupten es geht auch mit niedrigerer Spannung, wenn ja, dauert es jedoch viel länger und Du kannst nicht so eindeutig erkennen, wann die Batterien voll sind. Also mal die Batterien mit einem Ladegerät bis auf 14,7V aufladen. Die Ladeendspannung sollte länger (mind. 1 Stunde - 4 Stunden max.) anstehen. (Die geladenen Ah kannst Du vielleicht am BC ablesen) Anschließend alle Ladegeräte ausschalten und viele Verbraucher einschalten. Vielleicht kannst Du den Küli manuell auf 12V einschalten. Wenn ein WR eingebaut ist, kannst Du vielleicht auch über den eine Last erzeugen. Ideal wären so ca. 9A Last. Der entnommene Strom sollte möglichst konstant bleiben. Den Strom messen. Schauen wie lange Du den Strom fließen lassen kannst, bis 12V Batteriespannung erreicht sind. (Die entladenen Ah kannst Du vielleicht am BC ablesen) Dabei kannst Du so nebenbei die entladenen Ah ausrechnen und mit dem BC vergleichen. Die Batterietester eignen sich nicht wirklich gut, um die noch vorhandene Kapazität einer Batterie zu messen. Mit einem Entladetest nach einer Vollladung kann man aber recht genau erkennen welche Kapazität die Batterie noch hat. So lässt sich bestimmen, ob die Batterien nicht voll geladen wurden, oder die Kapazität nachgelassen hat. Wenn die Kapazität deutlich nachgelassen hat, den Test mit jeweils einer einzelnen Batterie wiederholen. So würde jedenfalls ich vorgehen. Gruß Gerald Ich habe so ungefähr das gleich Problem mit den den Banner AMG Batterien, sie sind auch in einen Knaus Sun Ti Bauj. 2017 eingebaut. Ich habe gleich nachdem ich das Fahrzeug vom Händler bekommen habe eine zweite Banner Batterie eingebaut.Die Batterien werden über das original eingebaute Ladegerät mit einstellung 14,7 Volt geladen. Zusätzlich habe ich eine Solaranlage mit Voltronic MPP-Regler eingebaut ( auch auf AGM 2 eingestellt) Zur überwachung der Batterien habe ich noch ein Hella Batteriesensor in die Masseleitung eingeschleift, der mir die Stromstärke etc. anzeigt. Die meiste Zeit steht das Womo im Carport am Netztrom und ich schaue schon mindestens einmal die Woche nach den Spannungen der Batterien. Heute war die Spannung runter auf 10,7 Volt.Wir sind am Sontag noch 400 km aus dem Urlaub gefahren. Hatte das Womo danach nicht an das Stromnetz angeschlossen und die Solaranlage hatt auch nicht geladen ( Carport). Nachdem ich den Netzstrom eingeschaltet habe gingen die Spannungen recht schnell über 14 Volt. Das deutet eigentlich schon auf defekte Batterien hin. Ich habe dann beide ausgebaut und sie einzeln mit ca. 40 Watt belastet. Bei der von mir damals zusätzlich eingebaute Batterie fiel die Spannung bis12,7 Volt und bleibt da konstant stehen. Bei der anderen vom Werk eingebauten Batterie viel nach einiger Zeit die Spannung auf ca. 10,5 Volt. Eigentlich sollte so eine Batterie doch schon deutlich länger halten, sie wurden ja auch nie wirklich stark belastet. Ich habe auch schon häufiger gehört das die Banner Batterien im Knaus nicht wirklich lange halten.Mal sehen was der Händler dazu sagt wenn ich sie reklamiere. Ich habe da aber keine grosse Hoffnung auf Ersatz. :twisted: Gruß Fredy Hallo Bitte die Dinge beachten, die hier schon von den Vorredner aufgezeigt wurden. 2 - 3 Sachen noch, die du, meiner Meinung nach, ev. beachten und gegebenenfalls ändern solltest! 1. Die Banner müssen so günstig auf die Aufbauhersteller sein, das die von recht vielen Herstellern verbaut werden. Ich hab auch jahrelang auf Banner geschworen, bin aber nach 3 Ausfällen, kurz hintereinander innerhalb 1 Jahres, weg von den Banner Batterien. Das Problem könnte in der Fertigung der neuen Batterien liegen ( neu Gittermodular Aufbau, alt Plattenaufbau ) Geschuldet des immer währenden Kampfes der Hersteller Fahrzeuge in der 3,5 To Klasse haben zu müssen, zählt für die Hersteller jedes Gramm Gewichtsersparnis. Die Banner sind leichter als andere Batterien. 2. Messe deine Spannungen und Ströme direkt an den Batterien. Über die Spannungen wurde schon ausführlich geschrieben, aber wenn kein Strom fliesst, kann auch die beste Batterie nicht geladen werden. Also orientiere dich zahlenmässig an deinen Landstromvorgaben. Dein Ladegerät macht mal angenommen max 14,4 - 14,7 Volt und lädt mit max. 16 A, je nach Zustand der Batterien. Das an deiner jetzigen Konfiguration direkt an den Batterien messen, am Landstrom hängend. Ergebnis notieren! Danach Landstrom ab, Maschine an, kurz warten bis die Dinge durchschalten und die Lichtmaschine Leistung bringt. Heutige Lichtmaschine bringen schon im Leerlauf 85 Prozent ihrer Leistung. Die Zahlen, die du jetzt nach der Messung erhälst, sollten also fast identisch zum Landstromtest sein. Sind diese das nicht, musst du auf Ursachenforschung gehen. Ursache für keine Ladeleistung kann zum Beispiel sein, das deine Lichtmaschine nach einem ESM ( Energy Smart Management ) arbeitet und die Leistung aus Spritspargründen runter nimmt. Das kann man bei manchen Herstellern ( zum Beispiel Renault) umprogrammieren. Sollten die Messungen identisch sein, musst du dir ein Spannungsmesser in Fahrerplatznähe hängen und fahren. Es kann auch sein, das es bis zu einer halben Stunde dauert, bis das ESM eingreift und die Ladung an den Aufbaubatterien reduziert. Das erkennt man dann auf Grund der Messung direkt aus Fahrersicht. Das Ganze wird noch verschlimmert, wenn der Kühlschrank auf 12 Volt läuft. Da bleibt für deine Aufbaubatterien nicht mehr viel an Ladung übrig. Aufbau Batterien dauernd unterversorgt, geben in kurzer Zeit auf! Weiterhin kurz angemerkt, durch einen Massefehler werden auch sehr viele Störungen an einer Womoelektrik verursacht. Falsche Anzeigen, keine Ladung, kurz um all die von dir beschriebenen Probleme können auch durch einen Massefehler verursacht werden. Ich denke mal, das man einen hohen Verbraucher zuverlässig ausschliessen kann, den dann würden die Sicherungen für den betreffenden Kreis kommen. 3. Ich würde an deiner Stelle als erstes konkret feststellen, ob die Batterien während der Fahrt richtig geladen werden. Wenn nicht, hast du dein Problem erkannt. Danach kann man zielgerichtet handeln und die Probleme lösen. Hallo, vielen Dank für eure vielen Tipps und Hinweise. Ich habe jetzt alles gemessen, was geht. Musste dafür eine neu Batterie einbauen. Mit der neuen Batterie funktioniert jetzt erst einmal wieder alle. - Ladespannung vom Ladegerät ist OK. Läd für mehrere Stunden mit 14,7 Volt, danach gehts runter auf 13,8. Anfangsstrom 25A. - Ladung über Solar funktioniert auch. 14,7 Volt, danach geht die Ladespannung runter auf 13,8. - Spannung am BC und direkt an den Batterien ist gleich. - Strom am BC und direkt an den Batterien gemessen ist auch gleich. Die Batterien habe ich nich unter 12,0 Volt entladen. Aus verfügbaren 180 AH nur 56 Ah entnommen. Mittlerweile weiß ich von einem Knaus-Händler, dass es enorme Probleme mit diesen Batterien gibt und diese eigentlich problemlos von Knaus ausgetauscht werden. (Mittlerweile nicht mehr gegen Banner). 2013 hatte hymer wohl auch ein Problem mit diesen Batterien. Da hat aber der EBL nur mit 14,4 Volt geladen. Das habe ich kontrolliert. Ist beim Knaus nicht so. Mein Händler kennt die Problematik nicht und weigert sich die Batterien auszutauschen. Morgen soll ich das Fahrzeug für 14 Tage bringen und die wollen den Fehler suchen. Sollte man feststellen, der Fehler liegt am Einbau meiner Solaranlage (Wurde bei einem anderen Knaus-Händler eingebaut) oder an meinem Nutzungsverhalten, wird er mir die ganze Aktion in Rechnung stellen. Für die steht fest, der Defekt an den Batterien liegt an der Solaranlage oder meinem Nutzungsverhalten. Die Verkabelung habe ich jetzt x-fach kontrolliert. Sie wurde so vorgenommen, wie Victron es vorschreibt. Ich bin mal gespannt, wie das endet. Wenn ich das Fahrzeug zurüch habe, werde ich berichten. Vielleicht gibt es ja noch mehr Knausfahrer, die diese Probleme haben. Viel Grüße Markus
Eine Ladespannung von 14,7V bei AGM Batterien fuert gerade bei Solaranlagen zu einen vorzeitigen Ausfall der Batterien ! Ladespannung auf unter 14,4V reduzieren und die Batterien leben laenger Gruss Erik Ich habe genau das selbe Problem. Beide Banner AGM Running Bull nach nicht mal 2 Jahren nur noch ca.20 Ah Kapazität. Der Händler meint könnte er nicht reklamieren, das würde nichts bringen. Ich alles habe überprüft und das Ladegerät und der Solarregler laden wie sie sollen. 14,7 Volt Schlußspannung und 13,8 Erhaltungsladung. Die Batterien wurden NIE sehr tief entladen und auch nicht nit hohen Strömen belastet.(Nur ein kleiner 300 Watt Wechselrichter der aber nie wirklich gebraucht wurde). Die meiste Zeit steht das Mobil zu Hause am Netzstrom und die Batteriespannung beträgt dann 13,8 Volt. Da ich fast nur im Sommer unterwegs bin, merkt man den Kapazitätsverlust gar nicht, da von der Solaranlage die Batterien gleich wieder vollgeladen werden. Und die Anzeige von Dometic mit Knaus Software ist auch nicht der Hit. Das Symbol der Füllstands für die Batterie ist aus unerklärlichen Gründen immer mal wieder verschwunden. Sollte ja mit dem Batteriesensor von Hella ein vollwertiger Batteriecomputer sein, der ja auch über das bus-system mit dem Ladegerät komuniziert. Ich denke viel mehr kann man gar nicht machen um seine Batterien ein langes Leben zu gönnen. Alles im allen war das bisher die kürzeste Batterie Lebensdauer die ich in der ganzen Wohnmobilzeit hatte. Gruß Fredy Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Die Ladespannung auf unter 14,4V einstellen und die AGM Batterien leben viel laenger. Gruss Erik Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Da gehen auf jedenfall die Meinungen auseinander. Auf den Batterien von Banner steht 14,8 Volt Max. Was ist jetzt richtig? Die ganzen Ladegeräte haben doch auch alle die Einstellung 14,7-14,8 Volt für AGM2. Wenn ich jetzt zwei neue Batterien kaufe und die mit unter 14,4 Volt betreibe kann mir auch keiner garantieren das die länger halten. Ich glaub von AGM insbesondere Banner lass ich erstmal die Finger. Gruß Fredy
Also ich würde das so nicht stehen lassen. wenn du Pech hast, zahlst du 2 mal. einmal das Testen und die 2 Batterien. da kauf ich lieber 2 neue Batterien und habe meine Ruhe. und vor allem Garantie für die nächste Zeit. Unter Kundennähe verstehe ich etwas anderes. Gruß Franz Das Problem hatte ich auch bei meinen Banner AGM Batterien. Bei mir war das Ladegerät falsch eingestellt. Es stand auf Blei-Säure anstatt Blei-Gel (laut Anleitung von EBL die Einstellung für AGM Batterien). Ich kenne mich nicht wirklich aus, aber es ist nicht nur die Volt-Zahl, sondern die gesamte Ladekurve, die passen muss. Bei Einstellung Blei-Säure werden die AGM nie voll geladen. Dadurch gehen sie schnell kaputt. Kannst ja mal am Ladeblock nachschauen. Viele Grüße, Christian Hallo Jungs, bei manchen Dingen haut ihr alles durcheinander........ Ich versuche mal ein wenig aufzuräumen. 1. Sich auf eine Garantie bei Batterien zu berufen, geht definitiv schief. Die Antwort vom Knaus Händler war eindeutig. Sollte die Messung bzw. der Test in den 14 Tagen nichts bringen, dann ist, so wie der Händler schon sagte, eindeutig das "Nutzerverhalten" schuld. Damit ist alles gesagt. 2. Der TE hat mein vorheriges Posting warscheinlich nicht richtig gelesen oder ich habe etwas überlesen. Meine Frage war, wie war das Ladeverhalten an den Aufbaubatterien bei laufenden Motor über eine Stunde gemessen ( Strom, Spannung ) ? 3. Ladekennlinie richtig einstellen. Ich hab hier mal etwas von Victron verlinkt. Mögliche Ladeschlussspannung bei AMG / GEL wird hier zum Beispiel beim Schnellladen bis 14,8 V vorgegeben. Ladungserhaltung 13,7 V. Aber Lebenserwartung bezüglich Umgebungstemperaturen im Schnitt 2 - 3 Jahre, da steht nichts mehr von 6 - 8 Jahren! --> Link
An den Banner B. liegt es sicher nicht, meine habe ich jetzt im 9ten (neun) gegen LiFe ausgetauscht obwohl sie noch gut waren [!!!] Mir war nur für unsere Jungen das Risiko im Ausland evtl. Probleme zu bekommen zu groß. Hallo Frank Gut beschrieben und ausführlicher als ich :lol: Im Prinzip haben wir das selbe gemeint. neue Batterien Kaufen und das ganze als Lehrgeld ausbuchen. Wenn der TE Pech hat, zahlt er die Zeche 2 mal. Und dafür geh ich lieber Essen, um das Geld. Gruß Franz Hallo Heimdall Deine sind, bei dem Alter, noch aus der alten Serie. Das Theater mit den Banner ist jüngerm Datum. Gruß Franz
Bei dem was jetzt noch oben steht gehen die Meinungen nicht auseinander, auch nicht bei Bleibatt-Herstellern und Fachbeiträgen. Deshalb werden die Ladeschlussspannungen auch bei USV-Notstromanlagen mit geringeren Spannungen gefahren. Aber Wohnmobilfahrer wollen eine schnellere Ladung und nehmen dafür weniger Zyklen in Kauf USV-Betreiber brauchen keine schnelle Ladung aber eine lange Lebensdauer. Gruß Andreas
So ist es ! Schnell-Ladung bei AGM Batterien mit 14,7/14,8V reduziert die Lebensdauer der Batterie beträchtlich und bringt bei der Ladezeit kaum Zeitgewinn. Gruß Erik Wenn ich das von T4Wohnmobil so lese, frage ich mich warum Exide die Garantie / Gewährleistung ablehnt, wenn die AGM-Batterien mit 14,3-14,4V geladen werden statt mit den 14,7-14,8V wie für die Batterie vorgeschrieben. :ironie: Auch andere Hersteller weisen auch nur auf die 14,7-14,8V hin, damit sie mehr Batterien verkaufen? Fürchten die nicht um ihren Ruf? Im übrigen sind USV-Batterien wohl kaum AGM-Batterien. (habe zwar schon viele USV-Anlagen gesehen, gehörten häufig in meiner alten Firma zum Lieferumfang, aber nie waren das AGM-Batterien, sondern Gel´s) Bei USV-Anlagen wird geladen und dann eine Spannung gehalten, die eine Sulfatierung verhindert. Zur Wartung werden "gelegentlich" manuell oder bei neueren Anlagen auch automatisch Zyklen gefahren. Die aber nicht sehr tief. Außerdem werden die Batterien in USV-Anlagen regelmäßig getauscht, lange bevor sie ihre techn. Lebensdauer erreicht haben. Ist bei vielen Anlagen sogar aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben. Z.B. Beispiel bei Feuertoranlagen. Gruß Gerald Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Okay, die Argumente kann ich nachvollziehen. Jedenfalls haben bei mir alle Batterien viel länger gehalten als die Ladegeräte noch keine Spannungen von 14,7-14,8 Volt hatten. So gesehen könnte mein frühes Batteriesterben doch an den zu hohen Ladespannungen liegen. Jetzt muss ich mich nur noch für eine Batteriesorte entscheiden. Gruß Fredy
Es gibt kein Datenblatt von AGM Batterien wo eine Ladespannung von 14,7/14,8V gefordert wird. Auch nicht von Exide !!! 14,7/14,8V wird in den Datenblättern von den Batterie Herstellern immer aus Max.Ladespannug angegeben. Und keiner schreibt natürlich dazu das durch die hohe Ladespannung die Lebensdauer einer AGM Batterie reduziert wird. Gruß Erik T4Wohnmobil. Das stimmt so nicht, was du schreibst. Wir haben viel mit Victron zu tun, daher habe ich oben ein Link eingefügt, wo Victron genau diese Dinge beschreibt. Wer sich das Pdf gut durchliesst erkennt genau, wo deine Argumentation hinkt. Tipp : sich auch mal das Diagramm von der 4 Stufige Ladekennlinie von Victron anschauen. Ebenso die Temperaturabhängigkeit in Bezug auf Kapazität und Zyklenfestigkeit. Victron schreibt über eine bestimmt Zeit 14,7 Volt vor, schreibt dazu das permanent anliegende 14,7 V die AMG killt usw. einfach lesen und gut. Dem TE Ersteller ist deshalb mit Pauschalansagen ( ala max 14,3 Volt / bloss nicht 14,7 Volt etc. )nicht wirklich zu helfen. Ich schrieb oben bereits, wichtig ist zu wissen, 1. was kommt wirklich als Ladung während der Fahrt an den Batterien an? (ständig nur um die 13,5 Volt, das ist zu wenig ) 2. welche Ladekennlinie macht der EBL? 3. welche Ladekennlinie macht der Solarregler?
Wo schreibt das Victron vor ? Bitte mal genau erklären ! Der Unfug das man zum Vollladen einer AGM Batterie eine Ladespannung von 14,7V benötigt wurde durch Halbwissen immer wieder im Forum verbreitet. Gruß Erik Erik einfach lesen. Mann, so faul kann man ja kaum sein! Steht alles da, man braucht nur zu lesen! Ich schrieb, weiter oben habe ich ein Link von Victron verlinkt, da ist alles erklärt. Im Übrigen, ich kenne mich da ein bisschen aus. Bin gelernter E Monteur und seit nunmehr 42 Jahren selbstständig. Und nun ist gut! --> Link LIES EINFACH! Bevor du weiter Dinge behauptest, die nicht haltbar sind! Moin, Ich heiz das hier noch mal auf mit ner Kopie aus der verlinkten Beschreibung :mrgreen: : Nachteile der üblichen Dreistufen-Ladung: • Während der Konstant Strom-Phase wird der Strom häufig auf einem hohen Wert gehalten, auch wenn die Gasungsspannung (14,34 V für eine 12 V Batterie) überschritten ist. Dies führt zu überhöhtem Gasdruck in der Batterie. Über das Sicherheitsventil wird Gas entweichen, was jedoch zur Verkürzung der Lebensdauer beiträgt. • Die anschließende Konstant-Spannungsphase wird über eine feste Zeitdauer gehalten, unabhängig davon, wie tief die vorangegangene Entladung war. Eine lange Konstant-Spannungs-phase auch nach nur geringer Entladung führt zur Überladung, was dann -Ufa. durch beschleunigte Korrosion an den Plus- Platten- gleichfalls eine Lebensdauer-Verkürzung zur Folge hat. • Untersuchungen haben gezeigt, daß eine Reduktion der Float’- Spannung auf einen niedrigeren Wert bei Nichtgebrauch der Batterie zur Lebensdauer-Verlängerung beiträgt. Viel Spaß damit... Gruß Thomas
Erik, das Thema hatten wir schon mal. Damals hatte ich Dir schon das Gegenteil bewiesen. Aber ich tue es gerne noch mal, siehe --> Link insbesondere Seite 9. Ich bezweifle nicht, das AGM Batterien auch bei 14,4V irgendwann mal voll werden. Für einen zyklischen Betrieb empfehlen viele Hersteller mit der höheren Spannung zu laden. Wenn ich täglich nur wenig entlade, mögen vielleicht auch 14,4V ausreichen. Als generelle Empfehlung würde ich es aber nicht propagieren. Gruß Gerald
Franz, da irrst du. Die alten hatten 95Ah (59501) ich hatte schon nie neuere Version (59201) mit 92 Ah. Franz zu diesem Thema noch ein paar Worte. Der Hymer - Banner Zirkus ging übrigens schon 2011/2012 los, als ich mit Hymer und Banner Kontakt aufnahm. Darauf kam sogar extra ein Banner Techniker aus OÖ vom Werk zu mir nach Hause um sich den Hymer Murks vor Ort anzuschauen. Der brachte mir auch 2 neue 59201 mit [!!!] so dass ich alle 4 testen konnte. Von dem Mann erfuhr ich so einiges wie das mit dem Hymer Konzern damals lief das für die Öffentlichkeit nicht bestimmt war. Nur gaben alle leider Banner die Schuld und Hymer und Schaudt wuschen ihre Hände in Unschuld. Das Ergebnis war, dass Hymer dann als sie nach Jahren von Schaudt endlich die neuen Bus Ladegeräte bekamen zumindest teilweise auf Varta umgestiegen ist. SO funktioniert Privatwirtschaft! Von Hymer und Schaudt kümmerte sich damals kein Schw. um das Thema und die Hymer Konzern Kunden blieben im Regen stehen und viele geben noch heute allein Banner die Schuld wie man sieht. Dass Banner seither auch einiges verbessert hat möchte ich nicht bezweifeln. SOO schauts wirklich aus! :evil:
Und was war bei den Schaudt Bus Ladegeräten anders? Es gab die AGM 2 Stellung mit 14,75V bei 22,5°C und den Temperaturfühler. --> Link Gruß Gerald Mittlerweile mag ich die 14,7V Fraktion - immer für Nüsschen, Chip's, Bier und sonstwas gut... Hallo Erik: Gib es auf - Du hast keine Chance (Andreas kann sich ja auch fusselig schreiben)
Ich gebe nicht auf ! Bin zur Zeit weit ausserhalb meiner Bayrischen Heimat im Einsatz. Kannst einfach nicht ertragen nach 40 Berufsjahren, welcher Unfug da immer wieder geschrieben wird. Ob 14,7/14,8V Ladespannung bei AGM, Bleikristall-Batterie als neue Batterie- Technologie oder Messung der Batterie- Innentemperatur am Minus--Pol. Batterie-Pulser, Ladebooster, da wird einfach an die Werbeversprechen geglaubt und es fehlt an den nötigen Grundlagenwissen. Gruß Erik Hallo Erik, ja ich bin auch einer derjenigen, die Werbeversprechungen glauben, jedenfalls dann wenn ich sie logisch oder durch Erfahrung oder meiner Ausbildung nachvollziehen kann. Ich nehme mal von allen Punkten, die Du angeführt hast, die Temperaturmessung am Minuspol der Batterie heraus. Die hältst Du ja, wie ich auch an anderer Stelle lesen durfte, für nicht genau genug. Nun rechnen wir doch mal: Bei einem Bleiakku von 120Ah nehme ich einen Innenwiderstand von 4mOhm an. Ich nehme mal einen Strom von 16A an. (Ist der Strom, den ich oft vom Solarregler ablesen kann, auch das Ladegerät liegt in der Größenordnung (18A), mein Verbrauch liegt meist etwas darunter.) Wie viel Wärme entsteht im Akku? Nach der Formel I*I*R kommt da etwa 1W raus. Bei der Wärme die im Akku entsteht, kann man wohl mit Fug und Recht behaupten, der Akku wird in etwa die Temperatur der Umgebung annehmen. Da wird nichts nennenswertes über die Anschlussleitung verfälscht. Wenn ich mir jetzt noch anschaue wo die Ladegeräte und die Batterien im Womo verbaut sind, stelle ich folgendes fest: - Das Ladegerät ist in der Heckgarage. - Der Solarregler ist im Innenraum in unmittelbarer Nachbarschaft der Heizung verbaut. D.h. wenn Wasser erwärmt wird oder geheizt wird, ist die Temperatur des Reglers wahrscheinlich höher als der Innenraum. (Deshalb habe ich einen Solarregler eingebaut, der bis 75°C arbeitet.) - Die Batterien sind in einem Behälter der zwar isoliert ist, aber ca. 15cm nach unten aus dem Wagenboden herausragt. Es führt zwar ein Heizungsausgang zu dem Behälter, aber ich glaube nicht dass die Temperatur dort der Temperatur von Ladegerät oder Solarregler entspricht. Dort kann es kühler oder auch wärmer sein. Dass man die Ladespannung (Ladeschlussspannung) aber je nach Akkutemperatur anpassen sollte, dürfte doch wohl unbestritten sein. Daher halte ich das Verfahren der Temperaturmessung am Minuspol für sinnvoll und auch für genau genug. :) Gruß Gerald Ergänzung: ich habe bei der Betrachtung noch den Wirkungsgrad der Bleibatterie unberücksichtigt gelassen. Rechnet man mit einem Wirkungsgrad von 80% (da ich es nicht besser weiss mal unterstellt jeweils ca.10% beim Laden und beim Entladen) kommen bei meinem Beispiel ca. 20W raus. Auch kein Wert, den der Akku nicht größtenteils über seine Oberfläche abgeben kann. D.h. zumindest für mich, die Temperaturmessung am Minuspol ist bei Strömen in der genannten Größenordnung genau genug. Hohe Ströme für z.B. Kaffeemaschine oder Fön treten ja nur kurzfristig auf und sind daher für die Erwärmung nicht wesentlich. Gruß Gerald |
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