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Hallo zusammen! Bei unserer nächsten Tour wollen wir möglichst auch draußen kochen können. Die naheliegende Variante, wie damals zu Wohnwagen-Zeiten den Gasgrill mitzunehmen, scheidet wegen verschiedener Dinge aus. Wir suchen nun nach einer Alternative. Unsere Anforderungen: -geeignet für Familienmahlzeiten (also kein Minikocher) -kein aufwändiger Auf- und Abbau (jeden Tag wird weiter gefahren) -möglichst geringes Gewicht und Packmaß -im Idealfall keine Belastung der Gasreserven an Bord, da ein Auffüllen nicht garantiert ist Es standen schon mehrere Überlegungen im Raum wie Gaskocher mit Kartusche, Trangiakocher etc. Alles nicht so das gelbe vom Ei, da irgendein alternativer Brennstoff transportiert werden muss. Aber vielleicht ist auch ein Hobokocher mit Holz oder ein Holzvergaser (z.b. Solo Stove) möglich. Wer von euch hat Erfahrungen für meine Problemstellung? Wie würdet ihr das lösen? Servus, wenn du ausreichend Batteriekapazität (am besten LiFeYPo4-Akkus) und entsprechend Solar verfügbar hast ist eine Induktionsplatte eine Alternative. Die nutzen wir von Fall zu Fall fürs Draußen-Kochen.
Das kommt leider nicht in Betracht. Hab kein Solar und auch nicht genug Akkus. turold, langsam frag ich mich, wie du dir Kochen überhaupt vorstellst - ohne Energie wird das nicht gehen. Gas willste nicht, Strom geht nicht, Lagerfeuer u.ä. wird aufgrund des schnellen Auf- und Abbaus wohl auch wegfallen. Wie wäre es mit Essen gehen? Schätze er meint den klassischen großen Gasgrill. Sonst :nixweiss: wüsst ich auch nicht Ich könnte noch Kokosziegel empfehlen. Brennen in 1 Minute und heizen dann 2 Std. lang. Einfach und schnell zu entsorgen. Aber wäre auch nicht groß anders als Gaskartuschen. Gruß Micha
Aber zum Kochen für die ganze Familie???
Der hat eine Grillfläche von 20 x 50 cm. Für ein 5 Gängemenue wird es sicher nicht reichen, und wenn du schreibst die ganze Familie, meinst du dann auch die Großeltern und die Enkelkinder? Vielleicht solltest du deine Anforderungen klarer Formulieren. Bei mir würde der Grill locker für die ganze Familie reichen. Auf der einen Seite einen Topf, und auf der anderen Würstl oder Steak. Alternativ kenne ich noch einen super Tipp. Ganz ohne Auf/Abbau, ohne Dreck, ohne Gasverbrauch, super klein verpackt, und für Familienmahlzeiten sehr gut geeignet. Das nennt sich Restaurant. Geht zwar auf den Geldbeutel, aber der ist dann ach dem Essen etwas schmaler und leichter. Also noch besser zu verstauen. ;) Gruß, Michael. PS. Alternativ beim Nachbarn mitgrillen... Meine erste und häufigst praktizierte Alternative ist: Restaurant Meine zweite Alternative bei gutem Wetter und bei allem was spritzt und riecht: Kartuschenkocher draußen (unter der Markise). Dafür habe ich auch eine geniale Grillplatte. :D Hallo turold, eventuell ein Solarkocher (Punktfokussierung von Solarstrahlung)? Soll in Afrika gut funktionieren. Allzeit gute Fahrt Michael73 Wie wäre es denn mit dem großen Cobb ? Mit ihm kann man nicht nur grillen sondern auch kochen mit Wok dünsten backen ( Brot Pizza) und braten Und nicht nur draußen sondern auch drinnen. Gruß Dieter Hi, Wie wäre es mit dem altbewährten Potjie? Lg Claudia Vergiss es! Dreimal eingesetzt und schon zerlegt sich der Griff der Ascheschale. Hitze zu groß. Als nächstes verabschieden sich die M4 Schrauben. Werden durchgeglüht. Wurde an Ort und Stelle entsorgt! (Müllgerecht) Der Link von RichyG, volle Zustimmung. ABER die englische Version kaufen! Geht dann mit Kartusche und normalen Womo-Druck mit 30mbar an der Gasflasche. Moin, ich versteh das Problem nicht. Was spritzt und stinkt, kommt auf Grill und Gaskocher nach draußen. Dann frage ich mich immer, was ich mit den drei Flammen im WoMo soll :mrgreen: Viele Grüße landmesser Feuerstelle und DutchOven und die ganze Familie kann versorgt werden. Allerdings ist ein DutchOven kein Leichtgewicht :D leicht zu reinigen und sehr flexibel. Als Feuerstelle kann man auch einen Raketenofen nutzen oder offene Feuerstelle oder einfach Holzkohle. Kelly kettle Basecamp Kit! Enthaelt den 1,6l Kessel, zwei Toepfe, zwei Tassen, Hobokocheraufsatz, zwei Teller, die Zange, Grillrost und Kaminaufsatz fuer Topfset. Hier gibt es eine neue Variante welche die Brennkammer vom Boden entkoppelt. Als Brennstoff nutze ich zum Start etwas Holzwolle und selbst erzeugte Anzuendsticks. Der weitere Brennstoff kommt aus der Umgebung, Zweige, Gras, Zapfen, Aeste. Gelegentlich ein paar Stuecke Holzkohle, ne 5 kg Packung haelt lange vor. Viel Brennstoff wird nicht benoetigt! Kleinere Versionen koennen bspw. bei Wanderungen mitgenommen werden! Ich habe direkt bei kk in Irland bestellt, ist teils aufgrund laufender sales guenstiger. Vielleicht sollte man zu Zelt und Spirituskocher zurückkehren, wenn man Küche und Gasgrill vom Wohnmobil nicht mehr benutzen will?! :nixweiss:
Dein Essen stinkt ??? Bei uns wird nicht ständig, aber immer wieder drinnen gekocht und mir wäre da keine Beeinträchtigung aufgefallen. Die Dachluke oder Tür muß sowieso offen sein. Vielleicht muß man etwas mehr abwischen, aber das ist draußen auch nicht ohne Spuren. Mich würde dabei vor allem nerven, daß man immer alles hin und hertragen muß (KS innen).
Was machst du bei Regen, Kälte oder Wind, wenn man kein Zelt oder Markise haben will/kann ? Einfach nichts essen oder nur essen gehen ? RK So ist es! Der KK funktioniert auch bei Sturm und Regen gut. Der Trick ist ja den Brennstoff nicht mitschleppen zu muessen! Der liegt praktischerweise kostenlos ueberall herum und man muss ihn nur noch aufsammeln und nutzen. Notfalls geht das auch mit trockenen Kuhfladen! den guten alten Pfannenknecht nehmen, gibt es in verschiedenen Preisklassen in der Bucht Link zum eBay Artikel da hat man gleich Beschäftigung für die Kinder (Holz sammeln) at Rita offenes Feuer ist vielerorts nicht erlaubt, besonders in Südeuropa im Sommer. Außerdem ist der Holzverbrauch enorm!! Irgend wie lustig. Es soll so groß sein, eine Familienmahlzeit darauf zubereiten zu können und dann wird von dem Treadsteller ein kleiner Hobo-Ofen mit 10,7cm als Möglichkeit genannt. Es soll schnell auf und abgebaut werden können und ohne zusätzlich mitzunehmende Brennstoffe betrieben werden. Das ist wie wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass :nixweiss: . Außer Induktion bei ausreichender Batteriekapazität oder Dieselkocher wie z.b. Katadyn sehe ich nichts, was schnell und jederzeit zu gebrauchen wäre ohne zusätzliche Brennstoffmitnahme, da Gas ja ausgeschlossen wurde. Holz oder andere Brennstoffe in trockenem Zustand zu finden ist möglich, aber eben nicht immer :lol: Für mich wäre ein Gaskartuschenkocher mit den 225g Butankartuschen die Lösung. Klein, standstabil und die Kartuschen bekommst du fast überall auf der Welt. Ich weiß gemopstes Brennmaterial ist billiger. :oops: Gruß Sparks Naja, am Strand kann man durchaus gutes Brennmaterial suchen und sammeln, ohne dass man damit ein Eigentumsdelikt begeht. Wir sind allerdings begeisterte Indoor-Kocher. Wir waren mal mit PKW und Zelt in Irland unterwegs, hatten herrlichstes Wetter und tolle Sachen zum Grillen gekauft und suchten nur noch ein schönes Plätzchen, um den Grill aufzubauen. Da kam doch tatsächliche eine Wolke...... wer schon mal in Irland war, weiß was das heißt. Seitdem sind wir nicht mehr so die Draußengriller. Ab und zu klar, aber meistens nutzen wir den Wohnmobilherd. Ist einfach bequemer.
Morgens: Wasserkocher für Tee oder löslichen Kaffee (sie), Mokkakanne für kräftigen Kaffee (er), kleiner Topf für gekochte Eier (beide).
Immer gleich den Einweggrill mitkaufen und entsorgen scheint mir nach dem Restaurantbesuch des „Problems“ einfachste Lösung zu sein. Kein Gas, kein aufwändiger Auf- und Abbau, kein zusätzliches Gewicht. Mit solchen Problemstellungen habe ich keine Erfahrung. Diese Art von Problem stellt sich nur Menschen, die mit dem Problemdenken beginnen und erstmal auflisten was alles nicht sein soll. Ist mir zu anstrengend, hab ich im beruflichen Umfeld oft genug, nehme ich sicher nicht mit in den Urlaub.
Wir kauften 1987 ein Wohnmobil und hatten keine Probleme. Oder strengten den eigenen Grips an, wenn uns etwas nicht ganz klar war. Dann meldete ich mich 2005 hier im Forum an. Und merke, dass wir ganz schön sorglos durchs Leben fuhren. :lol:
... und seid vermutlich (hoffentlich) weiter sorglos durchs Leben gefahren :mrgreen: Klasse Lena und Max :gut: Uns geht's ähnlich. Kleiner KaWa, da geht nicht alles was man manchmal möchte. Gut, geht's dann halt nicht. Aber das hindert uns nicht den total zu genießen. Und je älter wir werden umso weniger fehlt uns. Älterwerden hat auch Vorteile. :) Gruß Micha Also bei mir ist der 1200er Weber dabei. Kleiner Tisch und Stuhl raus aus der Garage und alles steht innerhalb 5 min bereit zum Einsatz. Genauso schnell geht's rückwärts wieder beim Abbau... Vg Schorsch Hallo, wir sind ganz begeistert von diesem (muss nicht genau dieses Modell sein) Kocher. Amazon Link Es passen große Pfannen und Töpfe drauf und zusätzlich haben wir uns noch eine Grillplatte gekauft. Mit einer Gaskartusche kann man ca. 4 mal richtig gut kochen und preiswert sind sie auch. Wir kaufen sie meist im Kramladen oder auf Flohmärkten, da bekommt man meist 8 Stück für ca. 6 Euro. Liebe Grüße Maritzebill Der TE ist ja jetzt schon über ein Jahr von seiner Reise zurück....da kommen bestimmt alle Tipps zu spät. :P Vermutlich hat er im Baltikum doch Gasflaschen benutzt....
Jetzt hast du mir alle Illusionen geraubt, ich dachte jetzt hätte ich endlich mal was konstruktives zu einem Thema beizutragen :D LG Maritzebill
Hast du doch trotzdem !!....das Thema kommt sicher wieder uns tut der MSR - Whisperlite - Mehrstoffkocher in südamerika gute dienste. der cobb wurde nach „nur 1x benutzt in 2 jahren“ (fehlende kokosbrennstoff briketts) ausgemustert. Hallo Leute, jetzt wo der Thread wiederbelebt wurde sehe ich dass ich gar keine Rückmeldung mehr gegeben habe. Das tut mir leid, das kann ich eigentlich selbst nicht leiden. Für alle die es interessiert, in Kürze mal wie es ausgegangen ist: Wir waren knapp 7 Wochen mit drei kleinen Kindern und Hund im Baltikum unterwegs. Jeden Tag wurde gefahren und wir standen planmäßig bis auf drei Übernachtungen frei, sprich ohne Strom. Die mitgeführten Gasvorräte mussten für den Kühlschrank und auch ab und zu für die Heizung reichen, daher die Suche nach einer Alternative. Wir haben uns für einen Holzvergaser entschieden, in diesem Fall den "Solo Stove Campfire", der mit kleinen Holzstücken, Ästchen oder auch mal Tannenzapfen betrieben wird. Durch die Bauart ist das Feuer schnell entzündet und brennt zuverlässig, auch wenn das Material mal feucht ist. Die Verbrennung ist sehr effizient und es bleibt kaum Asche übrig. Die konzentrierte Flamme erhitzt den Topf sehr schnell, durch die leichte Bauweise kühlt der Ofen aber auch schnell wieder ab wenn das Feuer abgebrannt ist. Nach dem Essen konnten wir ihn jeweils schon wieder einpacken. Brennmaterial gab es natürlich überall, und wir haben jeden einzelnen Tag darauf gekocht und waren hochzufrieden. Die Kinder waren auch versorgt und konnten Holz suchen gehen. Anbei noch ein paar Bilder. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Sieht interessant aus. Hier ein Link Amazon Link dazu. Und hier noch die "Billigvariante", die das gleiche können soll Amazon Link (das ist aber ein kleinerer). RK Ist aber zur Zeit maßlos überteuert. Für den Preis hat man schon das Komplettset mit den beiden Töpfen bekommen. Und auch das war nicht billig.
Ich hab mir jetzt den kleinen besorgt und heute erstmals angefeuert (Holzstücke, Zapfen, Papier). Beim ersten Versuch ist er nach einigen Flammen wieder ausgegangen. Beim zweiten mit etwas neuem Papier brannte er gut und hat eine kleine Kanne (Test)Wasser recht schnell zum Kochen gebracht. Allerdings sollte man das richtige Geschirr haben. D.h. Griffe hitzefest und es darf einem nichts ausmachen, wenn es nachher mit Ruß überzogen ist. Ich hatte unten ein paar Holzstücke von einem Stab drin, von denen recht bald nichts mehr zu sehen war. RK Hallo Gleichgesinnte, zu dem Thema Draußen kochen benötigen wir euer Expertenwissen. Wir möchten auf Campingplätzen auch vor dem Wohnmobil kochen, allerdings habe ich mit meiner besseren Hälfte eine Meinungsverschiedenheit. Er möchte ein transportablen Induktionsherd mit zwei Platten ca. 2000 W. Dieser würde dann über den Stromanschluss am CP laufen. Ich bin der Meinung, dass die Stromnetze dies auf vielen Campingplätzen nicht hergeben. Wie sieht Ihr das und was kommt alternativ in Frage? Es geht nicht ums Grillen, da haben wir einen kleinen Weber. Es geht darum geruchsintensive Gerichte im Freien zuzubereiten. Wir freuen uns auf Euren Rat. Freundliche Grüße Gabi Hallo Gabi, Willkommen im Forum. Ich kenne eure Gegebenheiten nicht (ob ihr eine Küche im Mobil habt). Da du von geruchsintensiven Kochen sprichst, vermute ich ja, soll eben nicht innen geschehen. Wir haben einen Foker Gas Hockerkocher. Da gibt es ja zig verschiedene Hersteller, aber mir war da ein sicherer Stand mit 4 Füßen wichtig. Eine Induktionsplatte mit 2000W kann durchaus die Sicherungen fliegen lassen. Wir haben eine mit 1500W, stellen diese nur an, wenn nichts anderes an ist. Am liebsten ist mir aber immer noch der Foker. 9.5 KW und selbst Wokgerichte werden super. Und vor Kurzem haben wir noch ne Feuerschale von Petromax (38cm) gekauft, die dann auch noch oben rauf gelegt werden kann und eine Riesenkochfläche wird. LG |
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