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Carado A 464 oder doch beim Wohnwagen bleiben?


Surferdad1983 am 23 Sep 2019 11:32:52

Hallo Community,
Wir sind aktuell noch Besitzer eines WoWa von Hobby (2003er 495 Ufe Deluxe easy) und sind am liebäugeln auf ein Carado Wohnmobil umzusteigen. Wir sind eine 3 köpfige (iwann 4 köpfige) Familie mit 2 Hunden. Evenutell gibt es ja auch hier Leute, die von WoWa auf Wohnmobil umgestiegen sind. Ich persönlich fühle mich durch den Wohnwagen sehr eingeschränkt in der Manövrierbarkeit und dem "einfach mal schnell stehen bleiben". Die Reise in den Urlaub dauert gerne mal 3 Tage einfach und da wäre eine Dusche und Flexibilität bei der Suche nach einem Nachtlager schön. Wir persönlich finden eine nutzbare separate Nasszelle/ Dusche eine tolle Sache wie auch das Mehr an Platz im Vergleich zu unserem Wohnwagen. Bei diesem ist sie aufgrund der Enge nicht wirklich nutzbar. Ein größerer WoWa scheidet aus, da er ja noch weniger wendig wird. Der Carado A 464 ist mMn von der Aufteilung her super und hat einen "Durchgang" in die Heckgarage was unsere Hunde, die "Höhlen" lieben und dort ihre Box hätten super finden würden :-)
Vielleicht kann der/die ein oder andere ja noch ein wenig Input geben, welcher uns bei der Entscheidungsfindung hilft.
Viele Grüße

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topolino666 am 23 Sep 2019 11:43:13

Hallo!
Passt doch, Euch muss nur klar sein:
- dass ein WoMo mit 7,30 m mit 4 Personen + 2 Hunden und einem Nutzer der das Wort "Surf" im Nick hat wohl kaum unter 3,5 to zu halten ist (d.h. auflasten und den passenden FS machen)
- ihr dann vor Ort kein "Beiboot", d.h. Auto mehr habt.
- dass die separate Dusche für manchen zu klein ist -> ausprobieren (evtl. ist auch der Radkasten in der Dusche!)

Der Grundriss ist natürlich Klasse (haben wir auch im Dethleffs A6971), aber eben nichts für das 3,5to-Segment (bei uns - zu Dritt ohne Hunde - sind die 4,0 to schon oft genug knapp).

rkopka am 23 Sep 2019 12:35:42

topolino666 hat geschrieben:- ihr dann vor Ort kein "Beiboot", d.h. Auto mehr habt.

Das braucht dann bei entsprechenden Hobbys (ich kenns fürs z.B. Surfen oder Tauchen, aber da gibts sicher noch mehr) eine viel genauere Wahl des Zielorts, bzw. CP. Entweder nah am passenden Strand, Tauchbasis, oder man sorgt für einen Shuttleservice. Beim Tauchen kommt man zu manchen Basen gar nicht hin (zu schmale Anfahrt) oder kann dort nirgendwo stehen. Das ist alles in den Griff zu kriegen, beschränkt nur die Freiheit wieder etwas. In abgeschwächter Form gilt das auch für manche Besichtigungen, wo kein passender Parkplatz im Umfeld zu finden ist. Auch größere Städte kommen (fast) nur mit CP/SP und Öffis infrage. Fahrräder usw. können das zum Teil abfangen, sind aber nicht für jeden und jedes Land die Lösung.

Man sollte sich vorher im klaren sein, was für eine Art Urlaub man (hauptsächlich) wo machen will.

RK

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Surferdad1983 am 23 Sep 2019 12:59:40

Vielen Dank für die raschen Antworten,

ja, einen neuen FS würde ich in Kauf nehmen, wenngleich ich denke, dass es auch unter 3,5 T gehen würde. Sportequipment beschränkt sich auf ein Surfbrett mit knapp 6kg, das fällt wenig ins Gewicht. Mit dem Nachwuchs wird's jedoch nicht weniger werden, das ist auch klar. Camping vor Ort wäre ganz klar Hauptbasis, da man/wir dort alles vorfinden und auch Nachwuchs super Anschluss hat. Flexibilität ist eher auf Hinreise und Rückreise gewünscht. Portugal wäre auch mal ein Ziel und da ist's an der Küste mitm Wohnwagen superschwer mit Parken und teils total unebenen Pisten.
Es ist schon klar, Hauptfaktor ist wohl Mobilität vor Ort...Da muss man sich einfach klar werden:-/

rkopka am 23 Sep 2019 13:09:19

Surferdad1983 hat geschrieben:ja, einen neuen FS würde ich in Kauf nehmen, wenngleich ich denke, dass es auch unter 3,5 T gehen würde. Sportequipment beschränkt sich auf ein Surfbrett mit knapp 6kg, das fällt wenig ins Gewicht.

Ohne Fahrräder wirds kaum gehen ? Campingmöbel, Markise, SAT, Solar, Wasser, Lebensmittel... Ich hab "nur" den A361 und bin mit 3 Personen fast ohne Gepäck schon nah an der Grenze. Die Diskussionen hatten wir schon öfter, und es gibt auch einige Beispiele, wo es ging, aber generell müßtest du bei 3,5t sehr genau schauen, was du montierst und mitnimmst. Kinder werden auch älter, haben schwerere Fahrräder oder wollen mehr Zeug mitnehmen. Es geht mehr, wenn man "fast leer" auf einen CP fährt und dort dann Wasser tankt und einkauft.

RK

Surferdad1983 am 23 Sep 2019 13:28:42

Das stimmt natürlich auch wiederum. Gerade wenn man autark sein will wird's eng mit der Begrenzung. Ich denke, wenn man nicht "rechnen und knobeln" will kommt man um den C1 nicht rum...

Gast am 23 Sep 2019 16:08:30

Grüß Dich, unsere Ausgangslage war ähnlich zu Deiner... ich hatte hier eine längere Geschichte geschrieben, vielleicht hilft´s Dir: --> Link
VG
Andi

Surferdad1983 am 23 Sep 2019 18:39:03

AndiObb hat geschrieben:Grüß Dich, unsere Ausgangslage war ähnlich zu Deiner... ich hatte hier eine längere Geschichte geschrieben, vielleicht hilft´s Dir: --> Link
VG
Andi


Super, vielen Dank hierfür! Das werde ich mir mal in Ruhe zu Gemüte führen :-)

Surferdad1983 am 23 Sep 2019 23:23:41

Sehr gerne können auch Vorschläge gemacht werden neben dem Carado A464.
Sollte Alkoven oder Hubbett haben, separate oder trennbare Dusche und eine Tür in Heckgarage für Doggies. Es gibt ja ein schier unüberschaubares Angebot

topolino666 am 24 Sep 2019 05:14:11

..... neu oder gebraucht? Budget?

Wobei das (Alkoven, Volldinette, Querbett, separate Dusche) ein "Standard-Grundriss" ist den eigentlich jeder Hersteller hat(te).

Die Tür zur Garage ist beim Händler in einer Stunde in jedem Mobil drin! ;-)

Surferdad1983 am 24 Sep 2019 10:44:45

Hätten gerne nen neuen, aber auch ein ordentlicher Gebrauchter ist ne feine Sache. Limit bei MAXIMAL 60.000€, lieber darunter. Das mit der Tür in Garage geht mMn aber nur wenn da keine Treppe hinten ist, sondern eine ausreichend große "Fläche" um eine Öffnung reinzuschneiden. Zumal ja eventuell Technik dahinter verläuft. Diesbezüglich wollen wir dann hinten auch nur ein großes Querbett oder verbindbare Einzelbetten.

thomas56 am 24 Sep 2019 10:56:23

einen Niedergang mit Treppe zur Garage braucht Platz. Bei mir ging es neben dem Längsdoppelbett runter zum Kinderzimmer.





Surferdad1983 am 24 Sep 2019 15:18:21

thomas56 hat geschrieben:einen Niedergang mit Treppe zur Garage braucht Platz. Bei mir ging es neben dem Längsdoppelbett runter zum Kinderzimmer.






Hey, coole Lösung, aber bei uns scheidet das aus, da wir den Platz in der Garage für die Hunde(box) und Material bräuchten. Kann mir aber vorstellen, dass die Kids ihr eigenes Zimmer super finden :-)

Duc1302 am 24 Sep 2019 20:26:04

Surferdad1983:
Wir waren 2014 in der gleichen Ausgangssituation wie ihr.
Umstieg vom - etwas größeren Wohnwagen - auf einen Sunlight A70 baugleich Carado 464.
Der Grundriss ist genial. Die separate Dusche wird regelmäßig genutzt. Kinder im Alkoven oder Heckbett, je nach Gusto. Auflastung auf 3,85t war unbedingt nötig (ab Modelljahr 2020 sind ohne aufwändige Umbauten wie Luftfederung usw. nur noch 3,65t möglich). Große Heckgarage ist ideal (auch für große Hunde = Landseer, 80 kg), einige Nachrüstungen wie WR, zweite Aufbaubatterie, Solaranlage waren notwendig. Achtung: ab einem gewissen Baujahr sparte sich der Hersteller das zweite Fenster im „Schlafzimmer“, das Spülbecken schrumpfte und einige offene, praktische Ablagen zwischen den Oberschränken fielen ebenfalls dem Sparstift zum Opfer.
Wie lang ist dein Surfbrett? Mein 3,25 m Mistral bringe ich im Womo nicht unter.
Falls du kitest, Heckgarage!
Unser Womo hat übrigens 70.000 Km drauf, einziger Defekt war ein hängendes Rückschlagventil im Wassersystem.
Wintertauglichkeit ist nur bedingt gegeben, da ist ein Doppelbodenmobil sinnvoller, auch wenn die Truma 6 im Carado kräftig einheizt.
Alkoven hat noch einen weiteren großen Vorteil: Du kannst während der Fahrt das Gepäck besser verteilen und die Vorderachse mehr belasten, was Traktionsvorteile bringt.
Gruß
Alwin

Surferdad1983 am 25 Sep 2019 14:50:19

Duc1302 hat geschrieben:Surferdad1983:
Wir waren 2014 in der gleichen Ausgangssituation wie ihr.
Umstieg vom - etwas größeren Wohnwagen - auf einen Sunlight A70 baugleich Carado 464.
Der Grundriss ist genial......


Hallo Alwin,
Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Das bestätigt ja die wir Überlegungen die wir angestellt haben. Wir haben 2 Hunde mit 11 und 17kg und deren Box in der Heckgarage mit offener Klappe wäre perfekt für sie, da sie es lieben "eingehölt" zu sein :-). Um die Auslastung bzw. neuen FS komme ich wohl nicht rum. Winterfestigkeit spielt momentan noch keine Rolle, aber gut zu wissen. Surfbrett ist gottseidank nur ein 1.80 Shortboard, das bekommt man immer unter.
Mich würde noch interessieren was wir konkreten Gründe waren vom WoWa umzusteigen und ob ihr es bereut habt bisher aufgrund der fehlenden Mobilität vor Ort? Welcher WoWa war es denn vorher?
Liebe Grüße

Duc1302 am 29 Sep 2019 15:34:45

Hallo Surferdad,
wir hatten einen Dethleffs 500 TK mit 5,8 m Aufbaulänge. Solange unsere fünf Kinder teils mit ihren Anhängen mit uns urlaubten, blieben wir meist für zwei bis drei Wochen auf einem Campingplatz. Als die Kinder nicht mehr mitfuhren, stiegen wir auf das Womo um, da wir nun mehr reisen und weniger rumstehen wollten. Auch (verlängerte) Wochenendtrips standen nun auf dem Plan. Und stets wollten wir unsere eigene Dusche im Womo haben und nutzen. Vor Ort gibt es mehrere Möglichkeiten, Mobilität zu organisieren. Entweder Die mitreisenden Mountainbikes (ohne Elektrounterstützung!!!), einen Hondaroller für die Heckgarage, oder auch ein Mietauto. Nach dem Wechsel aufs Wohnmobil bereisten wir Frankreich (verschiedene Regionen), Spanien (verschiedene Regionen, auch Andalusien 2016 im Februar), Italien (verschieden Regionen), Kroatien, Ostseeküste. Städtetouren machten wir nach Wien, Dresden, Zürich, Hamburg. Die nächsten Jahre geht es ausgiebig nach Griechenland und Skandinavien. Danach stehen Alaska, Feuerland, Südafrika und Namibia, Australien und Neuseeland, die Mongolei und Schottland/Irland auf dem Programm.
Wir haben den Wechsel zu keiner Sekunde bereut. Mittlerweile produzieren wir unseren Strom via Solar fast ausschließlich selbst, haben einen Wechselrichter für Fön und Kaffeevollautomat an Bord und zwei Fernseher am Campingman hängen, falls die Interessenlage in Sachen Fernsehen mal unterschiedlich ist. Eine zweite Schwarzwassercassette fürs Klo verlängert die Autarkiezeit.
Dennoch werden wir uns in den nächsten Jahren noch mal vergrößern. Da wir dann neun Monate des Jahres im Wohnmobil leben werden, müssen Doppelboden und mehr Wohnraum sein. Vermutlich wird es ein Dethleffs Globetrotter XXL oder ein vergleichbarer Phoenix. Immer mit Alkoven, falls mal Familienmitglieder irgendwo als Besuch auftauchen.
Gruß
Alwin

Surferdad1983 am 30 Sep 2019 09:15:55

Danke für die langen Ausführungen, interessant zu hören was ihr für Pläne habt mit dem WoMo. Wir stehen tendenziell schon lange an einem Platz, da die Tochter erst 2 Jahre ist und Nachwuchs noch in Planung, wie auch befreundete Familien mit Kids auf dem Platz, die fest dort stehen den Sommer über. Dennoch habe ich mir schon oft gewünscht "spontaner" und kompakter unterwegs zu sein, wie auch mit ausreichend Platz und "nutzbarer" Nasszelle und der Möglichkeit mal autark zu stehen. Ist natürlich auch eine finanzielle Komponente dabei- WoMo viel teurer als WoWa, konzeptbedingt :-) mit Alkoven und großem Bett ist's halt für mich auch angenehmer als immer in der (dauerhaft) zum Bett (und somit nicht als solche nutzbaren)umgebauten Sitzgruppe zu nächtigen.
Fraglich ist natürlich auch WIE viel maneuvrierfähiger und wendiger man mit einem 7.30m WoMo ist im Vergleich zu dem 7.50m Wohnwagen mit Audi A6 Zugfahrzeug. Ich habe bei der Reise in den Urlaub schon sehr oft 2x überlegt wo man jetzt reinfährt oder nicht.
Vielleicht kann jemand diesbzgl. ja eine Aussage treffen, wie es sich verhält im Vergleich WoMo mit WoWa was volle Rastplätze und Tankstellen angeht. Können berufsbedingt leider immer nur in den Schulferien in Urlaub was immer viel Verkehr bedeutet:-D

Einzelfahrer am 30 Sep 2019 13:26:36

:ironie: "Kompakter" war ich früher mit Zug- und Wohnwagen unterwegs:
27670
Aber heute habe ich das Gespann "umgedreht" und den Wohnwagen nach vorne geholt:
27669
Allerdings nur, wenn ich in Sachen Ententreffen unterwegs bin. 8)

Nein, im Ernst, man ist schon deutlich beweglicher ohne ein Anhängsel jedweder Art unterwegs. Wenn man aber längere Zeit an ein und demselben Standort verweilen möchte, dann ist ein separates Fahrzeug schon komfortabler! Daher denke ich darüber nach, zur Überwinterung im Süden trotzdem meinen Trailer für mein "2CV-Beiboot" mitzuschleppen, auch wenn so ein 12 Meter Gespann oftmals behindernd ist. Ansonsten wird das Falt-E-Bike oder der E-Scooter in der Heckgarage wohl auch reichen. :wink:

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