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Nach vielen Überlegungen haben wir uns für eine Ferienwohnung für den Winter entschieden. Der Sunlight ist von seiner Bauart her einfach nicht für ein Leben im Winter darin geschaffen und war auch von uns nie dafür vorgesehen. Und da uns die Betreiber des Campingplatzes Stadtsteinach eine sehr nette 3-Zimmer-Ferienwohnung angeboten haben, haben wir das Angebot gerne angenommen. Bleiben damit flexibel, sollte sich ganz unerwartet doch noch ein Fenster öffnen um nach Hause fliegen zu können. Unverhofft kommt bekanntlich oft, wenngleich das in diesem Zusammenhang wohl nur eher der Ausdruck für "die Hoffnung stirbt zuletzt" ist. Das WoMo werde ich insofern winterfest machen, um Einkaufen etc. fahren zu können. LKW's fahren ja auch im Winter. Als warum nicht auch ein WoMO. Winterreifen habe ich nun auch bekommen. Nachdem ich feststellte, dass eine andere Reifengröße montiert ist als im Fahrzeugschein steht, war das auch kein Problem mehr. Dazu gibt es übrigens eine Ausnahmeerklärung (die man sogar mitführen müsste!). Muss man wissen, ich wusste es nicht. War vielleicht schon zu lange weg aus Deutschland. Ich habe übrigens schon viel Erfahrung mit Ausländerämter/Immigrations verschiedenster Ländern gesammelt. Meine Lebensgefährtin ist noch mit einem Schengen-Visum hier, das am 30. September abläuft. Die Lufthansa hat ihren Rückflug gleichen Tags bereits annulliert. Was auch sonst wenn der Einflug mit Passagieren in Thailand, wie für alle anderen Airlines auch, nach wie vor verboten ist? Und wie alle Ausländerämter/Immigrations, eigentlich überall auf dieser Welt, werden die Realitäten nicht wirklich wahrgenommen. Frühestens ab 28. September, also 2 Tage bevor das Visum abläuft, müssen wir dieses für eine Entscheidung kontaktieren. Dabei gibt's gar keine echte Alternative als das Visum zu verlängern. Wer nicht weg kann, kann eben nicht weg. Ich fürchte dieser Sport wird uns den ganzen Winter, Monat für Monat immer wieder begleiten. Aber das nur am Rande. Schön das du uns weiterhin auf dem laufenden hältst. Bin gespannt wie es weiter geht Anfang Oktober haben wir nun unsere erste Wohnmobilsaison beendet. Es wurde uns beiden zu kalt und zu eng. Wenn man sich den ganzen Tag bei Temperaturen unseres Kühlschranks nicht mehr wirklich mal raus setzen kann, dazu noch konzentriert arbeiten muss, dann hat uns das keinen großen Spaß mehr gemacht. Wir haben uns eine Ferienwohnung am Campingplatz Stadtsteinach gemietet, gut beheizt und vergleichsweise "riesig Platz". Eine Küche mit Herd und Microwelle ist auch wieder mal was Schönes. Das Wohnmobil haben wir winterfest gemacht und kommt morgen in eine Scheune. Mein Fazit nach der ersten Saison mit 5 Monaten im Wohnmobil. Solange es verhältnismäßig warm ist macht es Spaß mal hier, mal da zu sein. Unser Fahrzeug, ein Sunlight T68 hat uns voll und ganz überzeugt. An die Stolperstufen haben wir uns gewöhnt. Klar gäbe es viel bessere Gefährte. Aber letztlich hat uns nichts Essentielles im Stich gelassen. Mit der nachgerüsteten 2-Kreis-Luftfederung fährt es sich auch besser und dem Chip-Tuning kann man nun auch LKW's überholen ohne einen Rückstau zu verursachen. Was nächstes Jahr noch dazu kommt ist ein hydraulisches Stützsystem. Ich in es leid hin und her zu rangieren um halbwegs waagerecht zu stehen. Um viel zu sehen und zu erleben hat mich dieses Jahr in erster Linie meine Arbeit behindert und dann auch noch die Pandemie. Wir waren auf etlichen Campingplätzen und hin und wieder mal irgendwo in der Pampa. Durch meinen Job, der einen guten Internetempfang benötigt, war das gar nicht so einfach. Mir nutzt halt der tollste und schönste Platz nichts, wenn ich keinen Empfang habe. Gelernt habe ich, dass Grenzregionen oft nicht geeignet sind. Da loggt sich das Mobile gerne schon mal im Nachbarland ein und dann war's das meist auch für den Internetempfang mit meinem Vodafon Cube. Die beste Gegend mit einem superschnellen Internet habe ich in Oberfranken, rund um Stadtsteinach gefunden. Zudem eine schöne Gegend, ein richtig angenehmer Campingplatz und den unschätzbaren Vorteil zwar noch in Bayern zu sein, aber doch nicht mehr so richtig. Hier heißen die Knödel schon Klöße und wenn man ein Helles bestellt, bekommt man ein Pils. Muss man wissen, dass man ein Lager bestellen muss um ein richtiges Bier zu bekommen. Um nun auch noch heimfliegen zu können laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren. Für mich die Genehmigung zur Einreise beim Außenministerium in Bangkok beantragt. Die Hoffnung, dass diese bis spätestens den 27. Oktober eintrifft stirbt wohl zuletzt. Auslands-Krankenversicherung mit Bestätigung für Covid19 Erkrankungen abgeschlossen. Isolationshotel in Bangkok für je 2 Wochen gebucht. Covid19 Test für Sonntag 25. Oktober gebucht (geht am Flughafen, z.B. München um das Ergebnis noch am gleichen Tag zu bekommen), Montag dann Arzttermin für ein ärztliches Attest das einem bestätigt flugfähig zu sein. Und mit den ganzen Unterlagen dann zum thailändischen Konsulat um sich eine Bescheinigung zu holen, die bestätigt in den gebuchten LH Flieger nach Bangkok am 28. Oktober auch einsteigen zu dürfen. Was waren das für schöne Zeiten, als man nur mit dem Reisepass bewaffnet zum Flughafen gefahren ist und weg war man.... Für meine Freundin (Thailänderin) dürfte es kein großes Problem sein wie geplant fliegen zu dürfen. Die braucht nur das ärztliche Zeugnis und kriegt die Bescheinigung durch das Konsulat. Bei mir wird es spannender, ob sich das Außenministerium in Bangkok zu einer Genehmigung auch mit Vorlauf von "nur" 2 Wochen durchringen kann. Die erste Nachricht, dass es mindestens ein Monat dauern könnte, war nicht so prickelnd. Vielleicht müssen die vom Außen- dem Innenministerium auch gerade aushelfen um aktuell die vielen Demokratie-Protestler wegzusperren, oder noch schlimmeres. Wer weiß das schon? Egal, ob jetzt oder ein Monat später. Hauptsache wegkommen! Und dann ab Ende Mai/Anfang Juni 2021 die nächste Saison zu eröffnen! Dann hoffentlich schon mit Impfung und ohne diesen bürokratischen Covid19 Wahnsinn. Schön von euch zu hören und vor allem das es euch gut geht! :D Tja was kann ich berichten? Meine thailändische Lebensgefährtin ist diese Woche Mittwoch in die Isolation nach Bangkok geflogen und dort auch gut angekommen. Ich dagegen nicht. Für das notwendige „Certificate of Entry (COE)“, das man unter vielen anderem auch braucht um einen Flieger nach Thailand zu besteigen konnte nicht ausgestellt werden. Mein Name auf der Liste des thailändischen Außenministeriums fehlte. In Konsequenz musste ich mit einem hohen Frustrationspegel zurückbleiben. Bin nun auch wieder in mein WoMo auf dem Campingplatz Stadtsteinach/Oberfranken zurückgezogen da eine 5-köpfige Familie dringendst auf die Ferienwohnung wartete. Und ich allein in einer 3-Zimmer Wohnung und die in einem Zimmer ohne Bad und Küche ist für mich einfach nicht zu rechtfertigen. Das Blöde daran ist nun nur, dass ab Montag Covid19 bedingt der Campingplatz geschlossen werden muss. Mit den Betreibern habe ich nun einen Dauermietvertrag geschlossen, einen älteren Wohnwagen dazu gekauft und werde, wenn nötig meinen offiziellen Wohnsitz hier anmelden. Glücklicherweise bleiben die Sanitäranlagen teilweise offen und auch für Strom und Wasser ist gesorgt. Um es auch mal ausdrücklich zu betonen. Ohne die sagenhaft tolle und hilfsbereiten Betreiber Jörg und Manuela Schmidt wäre das alles so gar nicht möglich gewesen. Wie lange ich nun hier aushalten muss, steht völlig in den Sternen. Nach Auskunft aus Bangkok „sollte“ mein Name nächste Woche auf der wichtigen Liste des Außenministeriums zu finden sein. Doch damit ist Odyssey leider noch lange nicht vorbei. Die thailändische Botschaft und die Konsulate sind nur noch ein paar Tage berechtigt die COE auszustellen. Dann soll angeblich auf ein Internet basiertes System umgestellt werden das direkt aus Bangkok gesteuert wird. Ich bin nicht blauäugig und kann mir gut vorstellen warum und wieso. Man kann damit Einreisen aus Covid19-Hotspots, wie beispielsweise Europa, weitere Einreisen verhindern, zumindest massiv verzögern. Anders ausgedrückt, ich muss wohl damit rechnen sehr viel länger hier bleiben zu müssen. Wenn’s ganz blöd läuft den ganzen Winter. Hallo JO57, habe den gesamten Inhalt gelesen und muss sagen "Wahnsinn", mir wäre alles über den Kopf gewachsen. Wünsche Dir Gesundheit und Glück mit dem Flug nach Thailand. gruß Michael Unverhofft kommt oft! Woran es gelegen hat wird mir vermutlich nie gesagt werden. Aber ich habe heute völlig überraschend mein "Certificate of Entry" (COE) bekommen. Ich starte am 11.11.2020 um 11:00 Uhr von München über Frankfurt nach Bangkok. Alle Papiere zusammen, jetzt könnte mich nur noch ein positiver Covid19-Test nächsten Dienstag aufhalten. Ich bin überglücklich!!! Also am Montag mein WoMo zum zweiten Mal in diesem Jahr winterfest machen und wieder in die Scheune bringen. So kriegt das langsam Routine. Dann nach München, Covid19-Test am Flughafen machen, "Fit for Fly" Zeugnis beim Arzt abholen. Und am Mittwoch dann mit viel Papieren und Gepäck zum Flughafen. Der ganze Spaß mit den Umbuchungen, etc. kostet mich rund € 1.500,00 zusätzlich. Aber ehrlich? Es juckt mich nicht wirklich. Hauptsache wieder heim! Und nächstes Jahr komme ich erst Ende Mai wieder nach Deutschland. Und das auch nur wenn dieser Affenzirkus vorbei sein sollte. ![]() Nach nun einem ersten halben Jahr im Wohnmobil Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Der Sunlight T 68 hat für mich ganz generell alle Anforderungen erfüllt. Die Schwachpunkte im Fahrbetrieb habe ich mit einer zusätzlichen Zweikreis-Druckluft-Federung weitestgehend beheben können. Die verhältnismäßig schwache Motorleistung von130 PS mittels Chip-Tuning soweit kompensiert, dass ich beim Überholen von LKW’s auf den Autobahnen keinen Rückstau mehr verursache. Daneben spare ich rund 10 % Sprit ein, denn schneller fahre ich deswegen ja trotzdem nicht. Diese neue Langsamkeit, das ruhige „dahin cruisen“ ist für mich einfach viel zu entspannend. Der Wohnbereich, welcher auch gleichzeitig mein Büro ist, reicht völlig aus. Ich fliege auch nicht mehr über die eingebauten Stolperstufen bei Dunkelheit. Die Funktionalität ist ausreichend. Gut, das Thermostat für die Heizung würde ich wirklich woanders anbringen. Das Sitzpolster am Tisch habe ich mit meiner Desktop Arbeit sehr in Mitleidenschaft gezogen. Werde es nächstes Jahr austauschen. Die Betten dagegen sind offenbar von hoher Qualität. Die Küche naturbedingt extrem kleinteilig. Wenn mir etwas fehlt dann ist das ein kleiner Backofen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Was mich aber wirklich nervt ist das rum rangieren, auf Auffahrblöcke fahren um dann doch wieder nicht in der Waage zu stehen. Da kommt bis nächstes Jahr ein hydraulisches Hebesystem rein. Dann ist damit auch Schluss. Bewährt hat sich das kleine Moped in der Heckgarage. Schnell mal was Einkaufen fahren oder irgendwohin für ein Eis oder auch mal zum Baden an einen See. Ich würde mal sagen bis zu einem Radius von rund 70 km geht das. Auch zu zweit. Apropos zu zweit. Für vier Monate war meine Partnerin aus Thailand auch mit mir im Wohnmobil. Eigentlich hatte ich leichte Bedenken, weil es ja schon sehr eng ist und man ja wirklich mehr oder weniger ständig aufeinandersitzt. Solange es halbwegs warm ist, geht das sehr gut, weil man ja raus kann. Als es im Herbst sehr kalt und regnerisch wurde braucht man schon eine gewisse Harmonie mit dem Partner. Sonst könnte es vielleicht doch „anstrengend“ werden. Es ist übrigens ein völlig haltloses Vorurteil, dass thailändische Frauen immer nur lieb und nett wären. Auch wenn ihnen irgendwas nicht passen sollte. Aber was soll ich schreiben, wir haben auch die kalten, regnerischen Wochen Klasse zusammen verbracht. Was dieses Jahr nicht so geklappt hat war viel in Deutschland rumzureisen. Es lag am wohl eher durchwachsenen Wetter, den Covid19-Umständen und vor allem an meinem Job. Der war dieses Jahr extrem anstrengend. Zumindest für einen alten Mann wie mich. Sollte sich das nicht wieder ändern, werde ich nächstes Jahr lieber hinwerfen und aufhören. Wir wollen Ende Mai 2021 wiederkommen und dann uns viel mehr Gegenden in Deutschland noch anschauen. Das kam dieses Jahr einfach viel zu kurz. Und nächstes Jahr würden mir auch drei Monate reichen. Zumindest mit den Wetter und Temperatur Erfahrungen aus diesem Jahr. Ich freu mich für dich :) und wünsche dir eine schöne Überwinterung und das nichts mehr dazwischen kommt Schön regelmäßig von dir zu lesen :D Nur als kurze Info. Es hat alles letztendlich geklappt. Bin seit Donnerstag in Thailand in absoluter Isolation. Es fühlt sich schon nach wenigen Tagen sehr heftig an. Muss noch bis 27. November durchhalten, dann geht's wirklich ab nach Hause. Das schaffst du schon! :D :D Zum Abschluss des Jahres, es ist geschafft! Nach 16 Tage Isolations-Quarantäne, insgesamt 4 Covid-Tests bin ich endlich Zuhause angekommen. Nochmal will ich mir das nicht mehr antun. Deshalb werde ich 2021 nur dann wieder nach Europa kommen wenn sich das bis dahin entspannt haben sollte. ![]() Na dann genieße mal das schöne Wetter bei dir Nachdem ich mich nach wie vor in der schönst denkbaren Diaspora befinde, Bilder von zwei Haustierchen hierzulande. Die Schlange hat's nicht überlebt. Hat vorher noch unseren Thuk Tä gefressen. Seine frühmorgendliche Schreie wecken mich leider nicht mehr auf. Wie's dem Waran geht weiß ich nicht, denn das war nicht direkt bei uns. Haben die Viecher aber auch zahlreich hinter dem Haus. ![]() ![]() In diesem Sinne und Hoffnung, dass sich die Lage so beruhigt, dass wir im Mai/Juni nach Deutschland und vor allem für den nächsten Winter ohne Quarantäne wieder zurück nach Thailand. Bin eben ein hoffnungsloser Optimist.... :D Der Waran ist schon beeindruckend!
Dieses Jahr? Never. Was für ein großer Waran ............ ich weiß gerade nicht, ob ich da nicht bisscchen Angst bekommen würde. ;D Und die Hoffnung stirbt zuletzt - aber - dieses Jahr wird wohl noch voll ein Corona-Jahr, wenn das mit den Impfungen so schleppend weiter geht. Wer weiß, wie oft der Virus noch so mutieren wird ?
Das ist so ziemlich das Einzige was Deutschland und Thailand mit der jeweiligen Corona-Politik verbindet. Überall sind die Leute stinkesauer, weil es mit den Impfungen nicht voran geht. Hier ging's ja noch nicht mal los! Aber das Leben ist schön! :lol: Vielleicht hilft es den Corona-Ausgebremsten mal zu lesen wie es hierzulande so ist. Wir haben inzwischen auch ein für dieses Land hohes Level an Infektionen der englischen Mutation zu verzeichnen. Höher als in den ersten beiden Wellen im Februar/März und Dezember 2020. Die erste Welle hatten chinesische Touristen eingeschleppt. Die zweite wurde durch illegale Arbeitssklaven aus Myanmar ausgelöst. Die jetzige, dritte Welle hat ihren Ursprung im VIP-Nightlife-Spektrum. Aus einer inländischen Szene von Leuten für die sehen und gesehen werden existentiell zu sein scheint. Einige Minister der herrschenden Junta stehen nun auch unter Quarantäne. Diese englische Mutation hat sich unglaublich schnell durch das Land gefressen. Am 1. April hatten wir, nach offiziellen Zahlen, noch 26 tägliche Neuinfektionen, heute 20. April "1.767". In meinem Wohnort Hua Hin sind wir zwischenzeitlich bei einem umgerechneten Inzidenzwert von 115. Das mag lächerlich klingen, aber hier werden schon überall Feldlazarette der Armee aufgebaut weil die Krankenhäuser voll sind. Also eine ganz andere Situation als in Deutschland. Es wurden zwar diverse Branchen dicht gemacht, wie Nightlife-Unternehmen, etc., aber kein Lockdown und keine Ausgangssperre (morgen kann alles ganz anders sein!). Scheinbar braucht es das auch gar nicht. Wir waren heute ganz kurz einkaufen. Sonntags ist es normalerweise überall rappenvoll. Es war ziemlich leer und kaum Fahrzeuge auf der Straße Selbst da wo man sonst immer nur im Stau steht. Gespenstisch! Auch in meiner Familie wurden, ganz ohne staatlichen Zwang, die Geschäftsaktivitäten soweit als möglich zurückgefahren. Der Beauty Salon (Friseur) wurde komplett dicht gemacht. Die Fleischerei auf das Nötigste reduziert. Das Café bietet nur noch draußen Getränke an. Und das Steg-Hotel (auf einem Holzsteg über dem Meer) komplett geschlossen. Nur die Suppenküche öffnet noch. Aber die ist ja im Freien und bietet Distanz. Dazu ist es jahreszeitlich brütend heiß. Temperaturen um die 35 plus. Tagelang haben wir auf Abkühlung gehofft, heute kam endlich ein Gewitter. Hat aber auch nur kurz abgekühlt. Nach wie vor offen ist, ob wir dieses Jahr überhaupt nach Europa kommen können. Sollten wir geimpft werden und damit ab dem 3. Quartal wirklich eine Quarantänefreie Rückkehr möglich werden, dann würden wir es machen. Aber nochmal gehe ich nicht in eine Quarantäne. Das ist hier trotz Hotelunterbringung kein Zuckerschlecken. Bleibt gesund! :top: Hurra, seit letzten Sonntag sind wir wieder hier! Die Lage in Thailand hatte sich im Mai massiv verschlechtert und das Chaos ungeahnte Ausmaße erreicht. Das Regime glänzt seit Wochen mit täglich wechselnden Vorschriften. Was gestern verkündet wurde, wird heute zurückgenommen und gilt übermorgen dann doch wieder. Dazu hat man es geschafft bis zu unserer Abreise volle 2,7 % der Bevölkerung zumindest eine Impfung zu verabreichen. Welche 2,7 % das überwiegend sind, brauche ich vermutlich nicht ausführen. Ich muss immer grinsen, wenn in Deutschland von "Staatsversagen" geredet wird. Aber das kommt vermutlich nur auf den Standpunkt an, von wo man das Geschehen aus betrachtet. Aber egal. Bedingt durch die etwas chaotische Abreise letztes Jahr, hatte die Einwinterung nicht so wirklich geklappt. Vor allem auch, weil das Fahrzeug noch im Dezember ein hydraulisches Hubstützensystem bekam und bis das fertig war, konnte es nicht mehr abgeholt werden. So stand es wochenlang bei Eis und Schnee draußen. Diese Woche war dementsprechend vollgepackt mit Arbeiten um das Ding wieder wohn- und arbeitsfähig zu bekommen. So haben wir diese Woche mehr oder weniger eine Werkstatt-Tour über Marktredwitz, Regensburg, Sulzemoos bis nach Mindelheim gefahren. Das ist nun geschafft und die kommende Woche werden wir uns auf "unserem" Campingplatz in Stadtsteinach zurückziehen und einfach mal ein paar Tage gar nichts machen. Richtig toll ist es, dass es nicht mehr so heiß ist. Mir sagt zwar jeder, erst diese Woche wäre es warm geworden, aber das ist vermutlich auch nur eine Frage vom Standpunkt. Nachts jedenfalls wird es immer noch knackig kalt. Einmal hatten wir am Morgen tatsächlich nur 2 Grad! hola jo57, schön wieder von euch zu lesen und va, dass es euch gut zu gehen scheint. klasse, dass auch ihr das beste aus der situation macht. auch wir versuchen das.... bleibt gesund und haltet uns informiert. Die erste Woche war mit Wiederinbetriebnahme des WoMo, des Mopeds und einer Dichtigkeitsprüfung zwecks Garantieerhalt vergangen. Die zweite Urlaubswoche haben wir nun damit verbracht mal zu prüfen was wir alles so mit uns rumschleppen, aber gar nicht brauchen. Als Allererstes sind zwei Auffahrkeile und ein Kissen zum Niveauausgleich raus geflogen. Die neu eingebaute Hydraulik macht das super gut. Als ich das WoMo kaufte, überzeugte mich der Verkäufer, dass das bei so einem "Einsteigermodell" völlig daneben wäre. Es ist meines Erachtens zweifellos eine Geldfrage, aber den gemachten Erfahrungen nach nicht die Frage ob das das Basisfahrzeug bei Anschaffung nun günstig oder teuer war. Zumindest meine Meinung. Ferner habe ich einen weiteren Fehler beim Kauf halbwegs korrigiert. Ich bildete mir unbedingt ein WoMo mit separater Dusche ein. Gut, das kann ich nicht mehr rückgängig machen. Aber da wir praktisch nie im Fahrzeug duschen, habe ich der Dusche die Türen etc. genommen und mit einem Regal ausgestattet. Jetzt haben wir halt den eigentlich auch notwendigen Stauraum für Kleidung etc. Dabei nicht eine Schraube in der Duschkabine selbst gesetzt, falls ein späterer Eigentümer, der gerne im Fahrzeug duscht, das ganze einfach wieder umbauen kann. Raus geflogen sind auch eine Menge an Kochutensilien. Eigentlich koche ich ganz gerne. Aber die Küche setzt doch "enge" Grenzen. Und alles was ich bisher nicht benutzte, flog jetzt halt raus. Und siehe da, plötzlich and sich Raum für eine kleine Kaffeemaschine. Und so weiter und so fort... In unserem Heimathafen, dem Campingplatz in Stadtsteinach/Oberfranken haben wir dieses Jahr einen Dauerstellplatz gemietet. Da stand noch vom Vormieter ein kleines Gerätezelt mit einem Fahrradanhänger. Auf dem Gepäckträger meines Mopeds habe ich nun eine Anhängerkupplung montiert. Das ist zwar völlig illegal, aber die paar Kilometer zum Einkaufen "erleichtert" es komplett. Bisher war das tägliche Volumen auf einen Rucksack beschränkt. Wenn wir sonst wo in Deutschland unterwegs sind, schleppen wir den Anhänger natürlich nicht mit. Aber da wir hier mittels meinem Vodafone Cube eine superschnelle Internetverbindung haben, die ich für meinen Job brauche, sind wir zumindest unter der Woche sehr häufig immer wieder hier. Sehr viel Zeit haben wir diese Woche auch mit telefonieren verbracht. Ärzte abklappern um an eine Covid19 Impfung zu kommen. Bislang ohne jeden Erfolg. Das Blöde ist, wir müssen Ende August wieder heimfliegen, weil dann das Visum für meine Frau abläuft. Es wird also etwas eng, da die Zweitimpfung erst Wochen später erfolgt. Natürlich haben wir uns auch auf der Webseite im für uns zuständigen Impfzentrum angemeldet. Aber da tut sich ebenfalls nichts. Am einfachsten wäre ja eine Johnson&Johnson Einmalimpfung, aber bislang noch niemand gefunden der das Zeug verimpfen würde. Aber egal, wir würden ja jeden zugelassenen Impfstoff nehmen, wenn wir denn einen kriegen würden. Nächste Woche ist dann mein Urlaub auch wieder vorbei. Was ich so gehört habe, wartet ein sauberes Päckchen Arbeit auf mich. Aber die letzten beiden Wochen waren trotz viel rumbasteln, machen und tun sehr schön. Selbst das Wetter hat toll mitgespielt. Gut, dass wir hier nicht in Tropen leben, das weiß ich natürlich. Erwartet ja auch keiner! In diesem Sinne, bis bald! :D Schön von euch zu lesen. Ich hoffe es findet sich noch ein Arzt der euch impfen kann/will. Bei uns in der Stadt gibt es auch heute wieder eine "Impfaktion" für alle mit dem J&J Impfstoff, leider kann man da nur hin, wenn man hier gemeldet ist. Aber so sind schon über 1000 Einwohner zusätzlich geimpft worden. Die Dusche möchte ich in unserem Mobil nicht missen, wir nutzen zwar auch hauptsächlich die Duschen auf Plätzen aber über Ostern hatten die in Holland nur kaltes Wasser - da war ich froh warm duschen zu können. Euch noch eine gute Zeit und viel Glück für die Impfungen. ich hoffe ich habe das nicht ueberlesen und du hast schon sowas... Falls ihr nochmal den Winter im Wohnmobil verbringen muesst dann schaff dir eine AUSSEN Isoliermatte an die nicht nur die Scheibe sondern die ganze Front des Wohnmobils abdeckt. Es gibt auch Abdeckungen die das ganze Armaturenbrett und die Fussraeume abdecken falls die Aussenmatte nicht ausreicht.
Was ist den das ?
Das istein Thuk Tä ![]() Und das war der Übeltäter ![]() Das ist mein Moped mit Anhänger. Funktioniert einwandfrei... ![]() Übrigens, wir haben für nächste Woche einen Impftermin ergattert. Jetzt hoffen wir, dass das auch funktioniert... Unseren diesjährigen Deutschland-Aufenthalt hatten wir schon von Haus aus auf drei Monate begrenzt. War wettertechnisch auch gut so. Juli und August waren schon ziemlich semi-optimal. Corona bedingt sind wir wieder nicht so viel rumgekommen wie wir eigentlich wollten. Glück hatten wir auf den Rheinwiesen bei Düsseldorf. Wenig später, nach unserer Abfahrt wurden diese zuerst evakuiert und dann geflutet. Die Bilder der Katastrophe sind mir schon nahe gegangen und mich wieder mal Demut gegenüber der Naturgewalten gelehrt. Jetzt steht das Fahrzeug wieder aufgebockt in seinem Winterquartier in einer Scheune. Das Beste dieses Jahr war aber, dass wir beide voll durchgeimpft wurden. Nicht so toll, dass meine Frau bei der Ausreise gleich noch eine Strafanzeige kassiert hat. Weil sie angeblich einen(!) Tag zu lange in Deutschland war. Nach Excel waren es 89 Tage, das Schengen-Visum geht normalerweise 90 Tage. Warum die Deutsche Botschaft diesmal nur 89 Tage drauf geschrieben hat, weiß ich auch nicht. Trotzdem hätte es reichen müssen. Aber für den Grenzer waren es 90 Tage, weil man den Einreisetag auch noch dazu zählen muss. Hätten beinahe noch den Flieger verpasst. Kann man verstehen, muss man aber nicht. In Bangkok hat uns dann wieder die 16 Tage Isolationsquarantäne festgehalten. Zusammen mit dem PCR-Test vor Abflug waren es dann vier Tests in zwei Wochen. Ganz ehrlich, ich habe diesen Zinnober jetzt schon zweimal mitgemacht. Ein drittes Mal ganz bestimmt nicht!
menno... das ist nicht so toll, weil, auch wenn's nur ein Tag ist, ist es ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz. Das zieht dann meist auch einen Eintrag im Ausländerzentralregister (AZR) und/oder im SIS (Schengen Informationssystem) nach sich. Und die werden bei der Erteilung von Schengen Visa von den Botschaften abgefragt. Könnte also schwierig werden die nächsten Jahre. Wenn das ein Problem ist, würde ich mich da mit einem Anwalt, der in Migrationsfragen bewandert ist, beraten. Weil, so wie du das schilderst, käme ja vielleicht auch ein Tatbestandsirrtum in Frage. Eigentlich dachte ich, dass mit Omikron so langsam ein bisschen "normales" Leben zurückkehrt. Und tatsächlich die Einreise nach Thailand ist für Vollgeimpfte ohne lange Quarantäne wieder möglich. Und um es auch zu schreiben, für Touristen würde ich es nicht empfehlen wollen. Die Unwägbarkeiten hierzulande sind enorm. Und wer beispielsweise bei Einreise positiv getestet wird, der hat eine längere Insolation in einem sehr teuren Krankenhaus vor sich. Auch Symptomlose, und da zahlt keine Krankenversicherung dafür. Dazu ist das Infektionsgeschehen, sagen wir mal diffus. Wer nicht viel testet wird auch nicht viel finden und das staatliche Gesundheitssystem hat seine Grenzen längst überschritten. Doch nun haben wir diesen Krieg in der Ukraine dazu und das erlebe ich aus der Ferne als die eigentlich noch viel größere Bedrohung. Und vermutlich keiner weiß wie sich das morgen weiterentwickeln wird. Es hat mir zumindest deutlich gemacht, dass auch auf mittlere Zukunft nicht mehr mit stabilen Verhältnissen gerechnet werden kann. Dazu dann noch der ständige Ärger mit dem Visum für meine Frau. Kurzum, wir geben auf, mehrere Monate pro Jahr in Deutschland rumzugondeln. Als ich diese Idee 2019 hatte, war die Welt noch eine ganz andere. So werde ich im April noch ein letztes Mal nach Deutschland fliegen um das WoMo zum Verkauf vorbereiten und falls alles klappt auch gleich loswerden. Auf der einen Seite bin ich traurig, denn die Idee war ja wirklich nicht schlecht. Aber leider die falsche Zeit. Auf der anderen Seite brauche ich mir ja nichts vorzumachen. Mein Lebensmittelpunkt ist hierzulande. Und darauf werde ich mich künftig konzentrieren. Zeiten ändern sich. Man muss Prioritäten setzen. Das machst Du richtig :top: :top: Seit einer Woche bin ich wieder in Deutschland. Das Wohnmobil ist verkauft, das Moped ist verkauft und auch das ganze Zubehör etc. ist weg. Mein Kapitel "Leben im Wohnmobil" ist damit -leider- abgeschlossen. Und so wie es derzeit aussieht könnte es auch sein, dass dies mein letzter Besuch in der alten Heimat ist. Nächsten Samstag geht's wieder zurück nach Hause, meiner aktuellen Heimat. Und um es nochmal ganz deutlich zu sagen, ich bin nicht weg weil es in Deutschland so fürchterlich wäre, sondern weil es in Thailand anders, aber auch sehr schön ist. Das hatte sich eben so in meinem Leben ergeben. Ich habe in meinem Berufsleben in vier Ländern Europas, jeweils mehrere Jahre gelebt und in vielen mehr gearbeitet. Nirgends war es auch nur ansatzweise besser als in Deutschland. Nirgends ist es auch nur ansatzweise perfekt! Weder in Thailand, noch Deutschland, noch sonst irgendwo auf dieser Kugel. Sonst wäre es vermutlich nicht die Erde. Und schon gar nicht mit Humanoiden darauf. Wünsch dir alles gute für deinen weiteren Lebensweg! Tolles Stetman Ich wünsche dir auch alles gute |
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