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Max Gewicht Belastung Heckwand 1, 2


angelinajolie am 03 Feb 2020 20:15:56

Hallo,
wir spielen mit dem Gedanken einen E Bikelift an unserem Eura anbauen zu lassen.
Nun hat ein etwaiger Lift ein Eigengewicht von ca. 20 kg, unsere Bikes wiegen zusammen 40 kg.
Eura sagt die Rückwand dürfe max. ein Gewicht von 50 kg tragen.
Ist dies übertrieben oder sollen wir uns besser daran halten und weiterhin mit unserem normalen Fiammaträger (Gewicht 8 kg) weiterfahren.
Eine Unterbringung der Räder in der Garage fünktioniert nicht.

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rasenderkerl am 03 Feb 2020 20:23:32

Ich würde keine Ebikes an der Rückwand montieren. Denke mal über eine Anhängerkupplung nach und darauf ein Fahrradträger.
Gruß Christoph

angelinajolie am 03 Feb 2020 20:26:20

Danke Christoph,
eine Anhängerkupplung kommt nicht in Frage.

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darec am 03 Feb 2020 21:07:30

Hallo Zusammen,

wir fahren seit ca. 4 Jahren immer mit 2 E-Bikes (zusammen ohne Akkus, ca. 40kg) auf einem normalem Fiamma-Radträger durch ganz Europa.
Der Träger wurde ab Werk mit bestellt und macht bis heute keinerlei Probleme. Ebenso erkenne ich keine Nachteile an unserer Rückwand!
Der Träger darf mit 60kg belastet werden.


Gruß
darec

WomoToureu am 03 Feb 2020 21:16:36

Ich würde empfehlen mit einem entsprechenden Fahrzeugbaubetrieb über eine Rahmenverlängerung zu sprechen, möglicherweise gibt es sogar so etwas Serienmäßig.

Ein Problem ist ja auch die Ausladung des Radträgers der ja nicht nur lotrecht die Wand belastet. Ich würde selbst die 50 kg nicht ausnutzen.

Gruß von jemanden der seine Pedelecs in der Garage transportiert ( so soll es eigendlich sein )

angelinajolie am 03 Feb 2020 21:26:03

WomoToureu hat geschrieben:Gruß von jemanden der seine Pedelecs in der Garage transportiert ( so soll es eigendlich sein )


wir hatten geschrieben das dies nicht passt

mischa1 am 03 Feb 2020 21:52:07

Meine Erfahrung:
Unser Frankia (Bj. 2001) fuhr knapp 5 Jahre mit 2 normalen Rädern auf dem Heckträger. Regelmäßige Dichtheitsprüfungen ergaben keine Beanstandungen. Dann haben wir uns zwei Pedelecs angeschafft. Der Heckträger hat das Gewicht (ohne Accus) verkraftet, die Rückwand nicht. Die nächste Dichtheitsprüfung ergab erste erhöhte Werte, ein paar Monate später haben sich die Halterungen des Fahrradträgers schon deutlich nach innen gedrückt. Durch das Gewicht ist die Naht zwischen Dach und Rückwand undicht geworden. Schadenshöhe geschätzte
10 k€ nur Material für eine neue Rückwand - zuzüglich Arbeitslohn ....
Haben zum Zeitwert abzüglich Reparaturkosten verkauft

Ich kann nun zwar nicht mit absoluter Sicherheit behaupten, dass die Belastung durch die Pedelecs für den „Tod“ der Rückwand verantwortlich war, oder ob es eine Verkettung unglücklicher Umstände war, aber die regelmäßigen Feuchtigkeitsmessungen legen dies sehr nahe.

Fazit: Ich würde Pedelecs nur noch auf einer Bühne, oder Kupplungsträger transportieren, wenn keine Garage zur Verfügung steht.

Gruß Mischa1

Inselblick am 03 Feb 2020 22:09:36

mischa1 hat geschrieben:
Fazit: Ich würde Pedelecs nur noch auf einer Bühne, oder Kupplungsträger transportieren, wenn keine Garage zur Verfügung steht.

Gruß Mischa1

Mischa, vielen Dank für deine ausführliche Darstellung des Sachverhalts. Wer jetzt noch an der Heckwand 2 Pedelec befestigt, der darf sich nicht über so einen möglichen Schaden ärgern. Ein Pedelec ohne Akku wiegt 23 kg. Mit Träger und 2 Räder ist man bei 50 kg!
Gruß Manfred

Knaus650MEG am 03 Feb 2020 22:20:04

Bei unserem Knaus passen auch die E-Bikes nicht in die Garage. Von einer Montage an die Heckwand wurde mir abgeraten. Nicht nur alleine vom Gewicht, auch von der Höhe. Nach langem Überlegen habe ich mich zähneknirschend für ein teuren Schiwago Heckträger entschieden. Gegen die Verschmutzung der Räder durch Gischt bei nasser Fahrbahn habe ich eine Fahrradabdeckung genommen die man auch unten zumachen kann. Den Träger kann ich auch bei Nichtgebrauch im Winter mit ein paar Handgriffen abnehmen. Ich bin mit dieser Lösung zufrieden.

kamann am 03 Feb 2020 22:39:50

Hallo:
Ich habe 28" E-Bikes; zu lang und zu hoch für die Garage von meinem Globebus:
Ich muß die Lenker drehen,und die Vorderräder ausbauen und die Fahräder mit der Gabel in eine Halterung stellen.
Die Räder stehen so stabil in der Garage, und werden nicht nass und schmutzig.
lg KH

Marsu123 am 04 Feb 2020 07:46:11

darec hat geschrieben:Hallo Zusammen,

wir fahren seit ca. 4 Jahren immer mit 2 E-Bikes (zusammen ohne Akkus, ca. 40kg) auf einem normalem Fiamma-Radträger durch ganz Europa.
Der Träger wurde ab Werk mit bestellt und macht bis heute keinerlei Probleme. Ebenso erkenne ich keine Nachteile an unserer Rückwand!

darec


Hallo darec,

vielen Dank für deine ausführliche Darstellung des Sachverhalts :-)
Wer jetzt noch Fahrräder in die viel zu enge Heckgarage stopft ist selber schuld.

Grüße Ralf.

veniziano am 04 Feb 2020 08:25:26

Mir war die Belastung der Heckwand auch zu ungewiss, ob das alles so hält. So habe ich mich entschieden, die E-Bikes auf ein Trägersystem von Fiedler Bremerhaven (Fiedler-Träger) zu transportieren. Da die Bikes doch recht viel kosten, konnte ich es nicht ertragen, sie im Heckwirbel klatschnass und saudreckig zu sehen und ließ mir noch eine passende Persenning anbringen, die auch von Fiedler angeboten wird.
Seitdem fahren sie trocken und geschützt mit.
Mein Grundriss ließ einen Transport in der Heckgarage nicht zu.


Rollator am 04 Feb 2020 08:42:41

Marsu123 hat geschrieben:
Hallo darec,

vielen Dank für deine ausführliche Darstellung des Sachverhalts :-)
Wer jetzt noch Fahrräder in die viel zu enge Heckgarage stopft ist selber schuld.

Grüße Ralf.


...oder hat auch den Beitrag von Mischa1 gelesen und nicht nur die, die die eigene Meinung bestätigen. :roll:

andwein am 04 Feb 2020 10:30:40

Wenn man sich die Antworten anschaut fällt auf, dass jeder von einem anderen Fahrzeug spricht. Interessant für die Frage ist eigentlich nur die Konstruktion der Rückwand und die Art der Befestigung des Trägers an der Rückwand.
Also: Lattengerüst, Hymer PUR oder andere Compoundwände?
Gibt es ein Fenster mit Holzrahmeneinfassung?? oder ist es eine aufgesetzte Rückwandverkleidung?
Will der TE durchbohren und die Schraubenlast auf Holzleisten/Blechplatten verteilen?
Fragen über Fragen, keine ist hier nachgefragt oder beantwortet. Bei 60 kg Last ohne den Belastungswinkel der Hecklast zu kennen ist einfach nicht genügend. Die Heckwand hält die Last, sie muss nur richtig verteilt und montiert sein.
Nur meine Meinung, Gruß Andreas

hansfranz am 04 Feb 2020 12:28:44

Wir haben seit 5 Jahren 2 Pedelecs auf einem Thule Lift V16 an einem Bürstner 728G. Ich habe die äußere untere Befestigung/ Auflage des Trägers mit einer 1m breiten Aluschiene unterlegt/verstärkt. Innen habe ich die kleinen Platten durch eine 1m breite Alu-Winkelschiene 50x20mm ersetzt. Davon verspreche ich mir eine bessere Drucklastverteilung.

msfox am 04 Feb 2020 14:46:16

andwein hat geschrieben:Wenn man sich die Antworten anschaut fällt auf, dass jeder von einem anderen Fahrzeug spricht. Interessant für die Frage ist eigentlich nur die Konstruktion der Rückwand und die Art der Befestigung des Trägers an der Rückwand.

Richtig...
Wir haben einen Chausson Flash 01 Bj 2008. Laut Chausson ist es überhaupt nicht zugelassen einen Fahrradträger an der Rückwand bei diesem Modell zu montieren, weil dafür keine Aufnahmepunkte vorgesehen sind.
Wir haben trotzdem einen Fahrradträger montiert - allerdings außen eine Fiamma-Schiene quer über die ganze Rückwand und innen ein Alu-Profil bzw. Airlineschiene auch auf die ganze Breite. Somit hängt die Last nicht nur an 4 Punkten.

Gast am 08 Feb 2020 15:02:04

angelinajolie hat geschrieben:Hallo,
unsere Bikes wiegen zusammen 40 kg.
Eura sagt die Rückwand dürfe max. ein Gewicht von 50 kg tragen.
mit unserem normalen Fiammaträger (Gewicht 8 kg) weiterfahren.


Wenn der Fiamaträger das Gewicht der E-Bikes trägt, wovon ich ausgehe, bei 40kg, spricht doch nichts dagegen das du die Bikes auf dem Träger durch die Gegend fährst.
Du hältst dann ja jede Vorgabe ein.
Ich habe einen Träger der 60kg trägt. Wenn ich das nicht ausreizen darf, ist die Angabe für die Katz.

Roman am 08 Feb 2020 16:29:42

angelinajolie hat geschrieben:...Eura sagt die Rückwand dürfe max. ein Gewicht von 50 kg tragen.
Ist dies übertrieben oder sollen wir uns besser daran halten...


Ganz ehrlich, mach dir selbst mal Gedanken über Deine Fragestellung. Erwartest du, dass jemand anders aus dem Forum die Verantwortung übernimmt...?

Die Aussage von EURA ist doch eindeutig, oder ? 50 kg sind 50 kg und nicht 55 oder 60 oder gar 65 kg...Natürlich wird da eine gewisse Reserve "eingebaut sein, aber wenn sich deine Rückwand auf einer Buckelpiste auflöst, steht du allein im Regen.

Mein Träger erlaubt in Verbindung mit der Befestigung an den Scharnieren der Hecktüren, 60 kg Zuladung. Ich würde diesen Wert nie bis zum Anschlag ausnutzen. Auch um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Ich will mir gar nicht ausmalen, wenn sich ein Träger mit 2 E-Bikes auf der AB bei 100 km/h selbständig macht......

bayernfranzl hat geschrieben:Wenn der Fiamaträger das Gewicht der E-Bikes trägt, wovon ich ausgehe, bei 40kg, spricht doch nichts dagegen das du die Bikes auf dem Träger durch die Gegend fährst.
Du hältst dann ja jede Vorgabe ein...


Das sehe ich anders. Die Angabe auf dem Träger bezieht sich ausschließlich auf den Träger selbst. Der Hersteller des Trägers kann ja nicht die Verantwortung für eine möglicherweise nicht fachgerechte Befestigung an einer dafür nicht geeigneten Rückwand mit übernehmen. Daher wäre für mich die Aussage von EURA verbindlich und da gehört das Gewicht des Träger nun mal mit dazu gerechnet. Also wird die Rückwand mit 60kg belastet und nicht wie zulässig mit 50kg.

Gruß
Roman

thomas56 am 08 Feb 2020 16:52:36

bayernfranzl hat geschrieben:Ich habe einen Träger der 60kg trägt. Wenn ich das nicht ausreizen darf, ist die Angabe für die Katz.


Hoffentlich geht dann keiner davon aus, dass die 60kg vom Träger auch automatisch für die Womorückwand gilt? :D

Elgeba am 08 Feb 2020 18:37:26

Ich möchte hier daran erinnern das es ja nicht nur die Nutzlast des Trägers gibt sondern dazu noch je nach gefahrener Strecke erhebliche zusätzliche Belastungen durch Scherkräfte usw.gibt die nicht unterschätzt werden sollten.Wenn die Rückwand erst beschädigt ist wird es teurer als wenn man gleich eine richtige Lösung einbaut,auch wenn die teurer ist.


Gruß Bernd

Gast am 08 Feb 2020 19:58:30

angelinajolie hat geschrieben:ich habe eine Frage gestellt und gar Nichts erwartet und schon gar nicht irgendwelche blöde Kommentare!

Dass Du ausgerechnet einen berechtigten und kritischen Kommentar zu Deiner Fragestellung als "blöd" bezeichnest, ist schon eine Frechheit.... oder soll ich das Blödheit nennen?

Dass Deine Fahrräder keinen Platz in der Heckgarage haben mag ja sein, aber das Du bessere Vorschläge mit Trägern auf Hängerkupplung oder Rahmenverlängerung oder die Fiedler-Bühne einfach mit "will ich nicht" ablehnst, zeigt doch, dass Du Dich bereits für die Rückwand entschieden hast. Dann mach‘s doch.... es ist Deine Verantwortung! :ja:

thomas56 am 08 Feb 2020 20:47:55

mal zum Vergleich. Eine Gehwegplatte von 75x50x7cm wiegt 60kg. Wer die ein paar mal hochgehoben hat, möchte dieses Gewicht mit den paar Schräubchen gar nicht mehr an seiner Rückwand haben! :wink:

Elgeba am 09 Feb 2020 01:38:03

Und wenn ich mir vorstelle mit so einem Gewicht an der Heckwand über Bahnübergänge oder schlechte Strassen zu fahren....nein danke.


Gruß Bernd

Beduin am 09 Feb 2020 09:20:39

Seit Jahren unke ich rum "Das geht nicht, das schwere und viel Räder einfach so auf einem Heckträger transportiert werden" Eben weil es zu Undichtigkeiten kommen kann. Ich arbeite bei einem Händler und habe es schon oft genug mit bekommen. Klar nicht bei allen, nicht immer, aber doch auch häufig. Kommt ja auch viel darauf an was man für Straßen fährt.

Wegen dem finde ich es besonders schön das Micha jetzt mal schreibt, dass er den Verdacht hat das es passiert ist.
Für ihn finde ich es natürlich nicht gut

drahre am 09 Feb 2020 20:05:36

Hallo
mir ist die Sache mit den Pedelecs an der Rückwand auch zu heikel gewesen. Die Räder im Fahrzeug transportieren ist nicht möglich, also mußte eine andere Lösung her. Anbau einer Anhängerkupplung und ein Träger von Thule.

"Wir werden nicht alt genug um alle Fehler selbst zu machen, wir können ruhig von anderen lernen. (A. Einstein)


Reisefreudige Grüße

Beduin am 09 Feb 2020 21:37:11

Beste meiner Ansicht nach ist eine Bühne. Die ist auch ein hervorragender Rammschutz, wenn man bei Rückwärtsfahren.............. oder wenn einer rein rollt. UU haben sich die Anschaffungskosten dann schnell amortisiert

Marsu123 am 11 Feb 2020 08:23:56

Beduin hat geschrieben:.. "Das geht nicht, das schwere und viel Räder einfach so auf einem Heckträger transportiert werden" Eben weil es zu Undichtigkeiten kommen kann. Ich arbeite bei einem Händler und habe es schon oft genug mit bekommen. Klar nicht bei allen, nicht immer, aber doch auch häufig. Kommt ja auch viel darauf an was man für Straßen fährt.



Moin,
wenn ich, in einer Fachfirma, einen Heckträger montieren lasse.
Dann muss der (inklusive der Heckwand) auch die Kg Angaben aushalten.
Wenn dann die Heckwand undicht wird, hat die Fachfirma was falsch gemacht und muss dafür geradestehen.
Die können auch nicht schlechten Straßen oder Bodenwellen die "Schuld" geben, das muss in die Berechnung der Tragfähigkeit mit einfließen !
Ich kann mich bei einer Anhängerkupplung ja auch auf die Angaben auf dem Typenschild verlassen, da sagt auch Niemand 1,2 Tonnen, aber nur auf gerader Straße, bei Bodenwellen halt weniger, müssen sie mal schauen.... Das wäre bei keinem TÜV durchzubringen.
Die Fachfirmen sind hier eindeutig in der Pflicht die Heckträger stabil zu montieren oder dem Kunden zu sagen, dass es nicht geht.
Wenn meine Fachfirma sagt 60 Kg (Träger + Bikes) sind ok, dann muss das auch halten.
Grüße Ralf.

MountainBiker am 11 Feb 2020 08:35:08

Hallo,

Die Fachfirmen sind hier eindeutig in der Pflicht die Heckträger stabil zu montieren oder dem Kunden zu sagen, dass es nicht geht.


Du mußt unterscheiden zwischen der Montageleistung (kein Gewerk -> keine Gewährleistung) und dem Fahrradträger (gegenständlich und unterliegt der gesetzl. Gewährleistung, wobei nach 6 Monaten eine Beweislastumkehr erfolgt). Der Händler bzw. Werkstatt muß nur sicherstellen, daß die Zulassungsbedingungen des Fahrzeugs nach der Montage noch Gültigkeit haben, bzw. die Eintragung entweder selbst oder über Kunden anzeigen.

Eine undichte Rückwand nach x-Monaten wird wohl nicht ursächlich auf eine "regelkonforme" Nutzung des montierten Fahrradträgers zurückzuführen sein. Deshalb hat man immer selber das Nachsehen!

Meine Meinung!

fschuen am 11 Feb 2020 09:03:52

Wenn ich den TE richtig verstanden habe, hat er die E-Bikes schon hinten drauf und denkt nur über den Lift nach. Das wäre eine Mehrbelastung von 12 Kilo. Ich weiss jetzt nicht, wie alt der Eura ist - aber wenn bereits eine Verschiebung der Bitte-Garantieleistung-erbringen- in Richtung der Ich-bau-mal-was-Mentalität stattgefunden hat, ist es vielleicht eine Idee, die oft fimschigen Haltepunkte innen mit zwei senkrecht angebrachten Aluwinkeln zu verstärken? Funktioniert natürlich nur, wenn die zugänglich sind, etwa in der Garage.

Gruss Manfred

angelinajolie am 11 Feb 2020 10:01:10

Hallo Manfred,
wir haben hinten quer unser Heckbad, da wird es schwer innen Haltepunkte anzubringen.
VG

Marsu123 am 11 Feb 2020 10:02:19

MountainBiker hat geschrieben:Du mußt unterscheiden zwischen der Montageleistung (kein Gewerk -> keine Gewährleistung) ).

Wenn die Montage gegen Geld kein Gewerk ist, was ist es dann ?

MountainBiker hat geschrieben:
Der Händler bzw. Werkstatt muß nur sicherstellen, daß die Zulassungsbedingungen des Fahrzeugs nach der Montage noch Gültigkeit haben,.

Die Werkstatt muss auch sicherstellen das das Gewerk Ordnugsgemäß ausgeführt wird.
Heiß auch das es halten muss.

MountainBiker hat geschrieben:Eine undichte Rückwand nach x-Monaten wird wohl nicht ursächlich auf eine "regelkonforme" Nutzung des montierten Fahrradträgers zurückzuführen sein. Deshalb hat man immer selber das Nachsehen!

Das würde ich von einem Richter klären lassen.
Ich möchte dich sehen, wenn bei einem Neufahrzeug, bei der ersten Bodenwelle der Fahrradträger mitsamt den Fahrrädern und der gesamten Rückwand auf dem Asphalt liegt.
Bist dann selbst schuld ?
Grüße Ralf.

cbra am 11 Feb 2020 10:08:58

Marsu123 hat geschrieben:....
Ich möchte dich sehen, wenn bei einem Neufahrzeug, bei der ersten Bodenwelle der Fahrradträger mitsamt den Fahrrädern und der gesamten Rückwand auf dem Asphalt liegt.
Bist dann selbst schuld ?
Grüße Ralf.


wenn von den herstellervorgaben nachweislich abgewichen wurde vermutlich ja.

und wenn dann ggf noch andere beeinträchtigt oder geschädigt wurden wirds spannend

MountainBiker am 11 Feb 2020 10:33:44

Hallo,

Ich möchte dich sehen, wenn bei einem Neufahrzeug, bei der ersten Bodenwelle der Fahrradträger mitsamt den Fahrrädern und der gesamten Rückwand auf dem Asphalt liegt.
Bist dann selbst schuld ?


Du vermischt die Themen:

(1) Lieferung neues Wohnmobil mit Fahrradträger (als Bestandteil des Kaufvertrages) - Gewährleistung auf das komplette Wohnmobil mit Fahrradträger.

(2) Nachträgliche Montage eines Fahrradträgers so wie ich geschrieben habe:
Montageleistung (kein Gewerk -> keine Gewährleistung) und dem Fahrradträger (gegenständlich und unterliegt der gesetzl. Gewährleistung, wobei nach 6 Monaten eine Beweislastumkehr erfolgt).

Wie soll der Händler auf die Beschaffenheit einer "beigestellten" Wohnmobilrückwand Gewährleistung geben?

Etwas weniger Aggression wäre nett, ich habe die Gesetze nicht gemacht!

Roman am 11 Feb 2020 11:07:59

MountainBiker hat geschrieben:...Wie soll der Händler auf die Beschaffenheit einer "beigestellten" Wohnmobilrückwand Gewährleistung geben?..


So ist es. Wenn der Trägerhersteller sagt, dass seine Konstruktion 100 kg aushält ist das eine Sache, sagt der Fahrzeughersteller jedoch, dass seine Rückwand nur mit 50 kg belastet werden darf, zählt natürlich der geringere Wert.
Eigentlich ganz einfach.

Gruß
Roman

Marsu123 am 11 Feb 2020 13:40:33

So ist es eben NICHT.
Wenn ich zu einer Fachfirma gehe, muss diese Prüfen ob der Träger zu meinem Wagen passt.
Sie sind die Fachleute, nicht ich.
Sie geben eine Garantie auf die von ihnen erbrachte Leistung : ein funktionsfähiger Fahrradträger an der Fahrzeugrückwand.

Was meint ihr was Passiert, wenn eine Fachfirma falsche Bremsbeläge verbaut ? oder einen Falschen Zahnriemen ?
Bin ich dann auch selber schuld ?

Eigentlich ganz einfach : Nein bin ich nicht.

Grüße Ralf.

thomas56 am 11 Feb 2020 14:02:37

darf ich denn einem Fiatfahrer einen 30 Tonnen-Abschleppgurt verkaufen, oder muss ich mir vorher eine notariell beglaubigte Bestätigung zeigen lassen, wo die Kenntnisnahme aufgeführt ist, dass ein Fiat keine 30 Tonnen abschleppen darf?

MountainBiker am 11 Feb 2020 14:05:44

Hallo,

einfaches Beispiel, Du gehst zu einem Fachbetrieb und verlangst nach dem Anbau eines Fahrradträgers, Du stellst das Wohnmobil samt maroder Rückwand auf dem Hof ab (das die Rückwand nur noch unten und ganz oben aus Torf besteht sieht man nicht auf den ersten Blick). Der Fahrradträger wird montiert und hält auch im ersten Moment. Nach 6 Monaten fällt die Rückwand ab, weil diese eben morsch ist.

Es wird bestimmt nicht auf Gewährleistung die Rückwand Deines Mobils saniert! Und es geht nicht darum ob Du schuld bist, sondern ob der Händler am Schaden schuldhaft ist, das ist ein feiner Unterschied.

Übrigens der Begriff Garantie hat hier nicht zu suchen, Garantie ist immer eine freiwillge Leistung!

Marsu123 am 11 Feb 2020 14:36:31

Hallo MountainBiker,
einfaches Gegenbeispiel, Du gehst zu einem Fachbetrieb und verlangst nach dem Anbau eines Fahrradträgers, Du stellst das Wohnmobil samt intakter Rückwand auf dem Hof ab.
Deine Rückwand hält laut Herstellen des Wagens nur 40 Kg aus, der Fachbetrieb montiert dir einen Träger der 60Kg tragen darf.
Der Fachbetrieb sagt dir zu das der montierte Träger die 60 Kg tragen darf.
Der Fahrradträger hält auch im ersten Moment. Nach 6 Monaten fällt die Rückwand ab....
Was nun ?
Ich habe doch nie was von Maroden Rückwänden geschrieben. In diesem Fall hätte der Fachbetrieb das erkennen müssen und eine Montage verweigern müssen.
Der Fachbetrieb ist für den Ordnungsgemäßen Einbau zuständig, dafür muss er auch Geradestehen (Garantie und/oder Gewährleistung ist im Volksmund immer noch dasselbe, du wirst hier aber sicherlich Recht haben.)
In beiden Fällen sehe ich die Schuld beim Fachbetrieb.
Oh, hm, natürlich meine ich das der Fachbetrieb am Schaden schuldhaft ist, sorry dass ich kein Jurist bin und nicht immer alle Fachbegriffe kenne :cry:
Grüße Ralf.


äth Thomas56
Dein Beitrag ist leider völlig daneben, hier geht es nicht um Loses Zubehör, sondern um fest verbaute Teile am Fahrzeug.

MountainBiker am 11 Feb 2020 14:52:45

In diesem Fall hätte der Fachbetrieb das erkennen müssen und eine Montage verweigern müssen


Leider ist ihm das nicht anzulasten, der Monteur ist nicht verpflichetet ein Begutachtung des Fahrzeugs durchzuführen!

Die Definition eines Gewerkes ist eindeutig und grenzt Beistellungen (hier Fahrzeug) aus, sofern nicht der Werkstatt eine "grobe Verletzung der Handwerkskunst" (z.B. Verwendung von Schrauben mit dem falschen Festigkeitswert entgegen der Installationsanleitung des Trägers...) haftet die Werkstatt nicht für die Montageleistung. Ich mache Dir einen Vorschlag, frag bei einen Anwalt nach, wenn Du glaubst im Recht zu sein!

Das ist das Problem, wenn Zubehöhr nicht vom Werk aus montiert irgendwann angebaut wird - ist zwar billiger aber auch ohne Gewährleistung für das Gesamtwerk (Wohnmobil)!

Roman am 11 Feb 2020 17:23:43

Eigentlich ist es doch ganz einfach.

Es handelt sich um zwei unterschiedliche Bauteile. Den Fahrradträger selbst und die Rückwand des Womos.

Der Hersteller des Trägers, lässt 60 kg Gewicht zu, der Wohnmobilhersteller sagt, dass seine Rückwand nur bis 50 kg belastet werden darf.
Wie soll man da auf die Idee kommen, dass wenn der Träger durch einen Fachbetrieb montiert wird, die Wand mit 60 kg belastet werden kann, weil der Träger das zu lässt....

Ähnlich verhält es sich doch bei einer Anhängerkupplung. Dort sind doch auch die max. Stütz- und Anhängelasten angegeben. Diese resultieren doch in erster Linie aus dem Fahrzeug, an das die Kupplung angebaut wurde und nicht aus der Kupplung selbst, die sicher deutlich höhere Lasten vertragen würde.

Gruß
Roman

kapewo am 11 Feb 2020 17:27:55

Völlig richtig.

Gast am 11 Feb 2020 18:08:15

thomas56 hat geschrieben:
Hoffentlich geht dann keiner davon aus, dass die 60kg vom Träger auch automatisch für die Womorückwand gilt? :D


Da der Träger mitbestellt, und von einer Hymer Vertragswerkstatt, mit dementsprechenden Gegenplatten, montiert wurde, gehe ich davon aus dass die wissen was sie tun.

wolfherm am 11 Feb 2020 18:13:18

Moderation:Hallllooooo, bitte bleibt beim Ursprungsthema. Eure halbjuristischen Ausführungen gehören hier nicht hin. Wenn ihr das diskutieren wollt, macht bitte an geeigneter Stelle ein eigenes Thema auf. Vielen Dank.


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