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hallo
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Vorschläge für bestimmten Typ eines Teilintegrierten


Richy65 am 11 Apr 2020 11:38:09

Hallo Gemeinde,

wir haben uns hier angemeldet, weil wir uns nun langsam für das Thema Wohnmobil interessieren. Warum, nun, weil wir langsam in die Jahre kommen, wo wir uns da leisten können und wollen
Da wir noch ganz am Anfang unserer Wissensreise stehen, benötigen wir mal Euer Schwarmwissen, welches hier ja zweifelsfrei vorhanden ist.

Was suchen wir?
Modelle ähnlich dem Challenger 270 oder Chausson 630

Warum?
Normale Betten nehmen tagsüber nur Platz weg. Wir finden die Lösung mit den Hubbetten genial Es bringt einen Raumgewinn, und zum Schlafen sind die Betten einfach herunterzulassen. Da wir eh nur zur 2 unterwegs sind, ist das für uns ein Muss, ebenso wie eine grosse Garage.

Also, wenn ihr uns hier einmal ein paar Alternativen noch am Mark befindlicher Modelle nennen könntet, welche ähnliche Grundrisse haben, bedanken wir uns im Voraus.
Auch Pros und Cons zu dem Konzept nehmen wir gerne an, und natürlich auch Erfahrungen mit den genannten Modellen, auch was die 3,5t Grenze angeht.

Wir hoffen uns noch öfters zu lesen, schöne Ostern und bleibt gesund....
Schibbi und Richy

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bhomburg am 11 Apr 2020 13:00:15

Der grösste Nachteil Teilintegrierten mit diesem Konzept ist der, dass bei heruntergelassenem Bett /Betten die Sitzgruppe nur noch gar nicht bzw. sehr eingeschränkt (beim Modell mit den Längseinzelbetten) nutzbar ist. Das mit den beworbenen "unabhängigen Betten" ist m.E. deutlich weniger praxisgerecht als es auf Bildern den Anschein hat. Das bedingt dass bei zwei Personen die Rhythmen kompatibel sein sollten, weil praktisch immer beide zu gleicher Zeit aufstehen und ins Bett gehen müssen. Das muss man definitiv berücksichtigen.
Alleine deshalb würde ich mir erstmal eins mieten und ein paar Tage lang ausprobieren ob das Konzept in Frage kommt - gerne auch während einer Schlechtwetterperiode.
Ausserdem ist die Kopffreiheit im Sitzgruppenbereich durch das darüberliegende Bett eingeschränkt; grosse Menschen sollten auf jeden Fall mal probewohnen.

Ich hatte die Chausson/Challenger jetzt schon ein paarmal als Mietmobil. Was auffiel, ist dass die sehr helle Innenausstattung im Neuzustand schick aussieht, aber schon nach einer Saison im Vermietgeschäft sichtbare Alterung zeigte. Man sieht halt jeden kleinsten Dreck sofort - wer Vermietmobile auch mit weissen Polstern konfiguriert... Verarbeitung und Qualität waren aber OK.
Die Dieselheizung in den Dingern hat ihre Eigenheiten (Stromverbrauch, Langzeithaltbarkeit bei nicht optimaler Nutzung) und könnte für den echten Vierjahreszeitenbetrieb gerne auch 'ne Nummer grösser dimensioniert sein. Wenns gegen Aufpreis eine leistungsfähigere gibt, würde ich bei geplantem Ganzjahresbetrieb die Option ankreuzen.

Vollintegrierte - bei denen das Hubbett über dem Cockpit angebracht ist und die uneingeschränkte Benutzung der Sitzgruppe auch bei heruntergelassenem Bett ermöglicht - sind für dieses festbettlose Konzept besser geeignet als Teilintegrierte. Wenn das Budget es zulässt würde ich auch in der Richtung schauen.

Grandeur am 11 Apr 2020 13:58:38

Hallo Schibbi und Richy,

das Konzept Eurer beiden Favoriten sieht für mich auf den ersten Blick stimmig aus.
Für mich sind allerdings die Prioritäten falsch gesetzt. Großes Bad, was man immer spazieren fährt, und eigentlich im Vergleich zum Wohnen/Schlafen wenig nutzt. Dafür fehlen bei den genannten Modellen der großzügige Laderaum für Fahrräder, Tisch und Stühle, Kajak,... . Auch innen sehe ich nicht all zu viele Schränke. (neben Hubbetten ist kein Schrank) Sind die Schränke nur hinter dem Bad?

Hubbetten sind bewegliche Elemente, alles was beweglich ist, geht auch gerne mal kaputt oder wackelt/klappert. :?

Helle Bezüge sind gerade eine Modeerscheinung. Schön, wenn sie neu sind. Das gibt sich und dann sehen die Bezüge gebrauchter aus, als sie vielleicht sind. :lol:

Für mich sind die genannten Modelle Wohnmobile für südliche Länder, wo man hauptsächlich Badeklamotten braucht und den Weg zum Strand läuft bzw. gerne Fahrräder bei jedem Stop zuerst zusammenbaut bzw. vor Abfahrt demontiert.

Was evtl. für Euch noch ne höherwertige Alternative ist: Wingamm Brownie
(Monocoque für weniger Dichtungen im Aufbau!)

Gruß Grandeur

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guitarp am 11 Apr 2020 14:26:56

Hallo Schibbi und Richy,
die erste Antwort auf eure Frage lautet: wenn Ihr mit dem Gedanken "Wohnmobil spielt", dann kauft es euch sofort (egal welches Modell).
Das erste Modell wird nie das letzte sein, da Ihr erst im Laufe der Zeit merkt, was Ihr eigentlich an Grundriss und Zubehör haben wollt.
Geniest die Zeit mit dem (eurem) Hobby so Intensiv wie nur irgendwie möglich und einen Blueprint wie Ihr die Mobile Zeit gestalten solltet wird euch keiner liefern können.
Ich wollte auch erst immer am Ende meier passiven ATZ mit dem Thema Wohnmobil starten. Meine Gattin, welche leider Mitte letzten Jahres bei einem unserer Wohnmobil Touren verstorben ist hat mich Gottseidank bereits vor 7 Jahren dazu überredet gleich zu starten und nicht zulange zu warten – und Sie hatte Recht.
Fangt einfach mal mit irgendeinem Wohnmobil an und Ihr werdet nach einer gewissen Zeit merken ob der Grundriss zum aktuellen Zeitpunkt passt. Ich habe mit meinem Sohn inzwischen das 5te Womo gekauft und ich bin mir sicher, dass dieses tolle Teil nicht das Letzte war.
Gruß
Jürgen

geralds am 11 Apr 2020 16:54:33

Hallo Schibbi und Richy,,

bevor wir unser erstes Womo gekauft haben, haben wir 3 verschiedene Mobile gemietet.
Danach wussten wir, worauf wird beim Kauf achten müssen, damit unsere Vorstellungen realisiert werden.
Erst bei der Nutzung sieht man was für einen selbst wichtig ist.

Das erste Womo haben wir dann über 20 Jahre gefahren, und würden es wahrscheinlich immer noch fahren, wenn sich unsere Lebensumstände nicht geändert hätten.

Meine Frau hat künstliche Kniegelenke bekommen, was das Klettern ins Bett (Alkoven) zumindest anfangs eine Zeitlang behindert hat und wir wollten beim nächtlichen Gang zur Toilette nicht mehr übereinander weg klettern.
Daher jetzt ein Womo mit 2 Längsbetten.

Gruß Gerald

rkopka am 11 Apr 2020 17:29:32

guitarp hat geschrieben:Das erste Modell wird nie das letzte sein, da Ihr erst im Laufe der Zeit merkt, was Ihr eigentlich an Grundriss und Zubehör haben wollt.

Nicht jeder kann so einfach Womo wechseln. Daher wird man das nur tun, wenn man genug Geld über hat oder etwas wirklich nervt. Ansonsten paßt man sich halt an. Bei meinem letzten war es hauptsächlich der fehlende Stauraum. Getauscht wurde es aber erst, als mit >20Jahre wiedereinmal ein Schaden am Motor aufgetreten ist.
Man muß die Balance finden zwischen man will endlich fahren und man will genau das richtige Modell finden.

Wie einfach ist es bei diesen Modellen, den Tisch ein/wegzuklappen ? Am Tag will man doch öfter mal nach hinten durchgehen. Wenn das Klo nicht sichtbar sein soll am Tag, ist dort einiges an Platz, der nicht wirklich genutzt werden kann.
Wenn das eine Bett unten ist, ist die Türe blockiert (wie bei vielen Hubbetten). Da es über einen größeren Teil keine Dachluken gibt, hat man viel Platz für Solar :-).

RK

stegi am 13 Apr 2020 10:20:27

Hallole,
guck mal hier:

--> Link

Ein Freund ist mit dem 600L sehr zufrieden, Fahrräder kommen bei ihm auf den Rahmenträger, Wohngefühl ist üppig und im Schlafmodus kann man noch sitzen....ein 2-Personen-Womo...
Gute Wahl wünscht
Stegi

bhomburg am 16 Apr 2020 13:46:26

RK:
Der Tisch ist in der Mitte geteilt und lässt sich mit einer Handbewegung einfach umklappen. Man kommt als halbwegs schlanker, beweglicher Mensch aber auch so ganz gut dran vorbei. Ausserdem ist er in alle Richtungen verschiebbar.
Mit der Tür wird es eng - es verbleibt zwar ein schmaler Rest Platz zwischen Bett und Kühlschrankblock, der ist aber zu eng um sich durchzuquetschen. Praktisch bedeutet das in der Tat dass die Aufbautür blockiert ist wenn das rechte Bett runtergelassen ist.

Noch eine Eigenheit die der Einbauposition der Betten geschuldet ist: Bei heruntergelassenen Betten hängen die Kopfenden in der Luft - mit aufgerichtetem Oberkörper im Bett liegen und lesen oder TV gucken geht bei dem Mobil nicht vernünftig weil eine Wand zum anlehnen/abstützen fehlt. Wenn die beiden Fahrerhaussitze in Fahrstellung gedreht sind kann man deren Lehnen zwar zu dem Zweck benutzen, aber ideal ist das nicht. Ich habe mir eines der Rückenpolster der Sitzbank dahingelegt - als Notlösung brauchbar, aber wenn ich so ein Mobil mein Eigen nennen würde hätte ich mir ein paar grosse, dicke Kissen zu dem Zweck angeschafft.
Positiv ist die niedrige Einstiegshöhe. Die Betten sind wesentlich weiter unten als bei den üblichen Grundrissen mit Garage unter den Festbetten. Man kann sich reinplumpsen lassen und muss nix erklimmen.

Was mir sonst noch einfällt zu den Challengers/Chaussons: Das Wassersystem funktioniert mittels Druckpumpe, also ohne anfällige Tauchpumpen und Mikroschalter an den Armaturen. Finde ich das bessere System auch wenns etwas lauter arbeitet.
In dieser Klasse einmalig ist dass Dusche und Klo unabhängig gleichzeitig genutzt werden können - OK, bei zwei Personen vielleicht nicht so entscheidend, aber ich habe öfter die Situation dass mein (gemietetes) Mobil für eine grössere Gruppe die sanitären Einrichtungen bereitstellt, da ist das praktisch.

Der Kleiderschrank ist tatsächlich nur vom Bad aus erreichbar, aber dafür ist er wesentlich grösser und besser zugänglich als das was andere Hersteller in dieser Grössenklasse so anbieten.
Die Garage ist gut fahrradtauglich - hoch, wenn auch etwas schmal - und durch die Riesen-Heckklappe auch gut beladbar.

Die Chausson/Challenger mit den Hubbetten über der Sitzgruppe sind mit knapp unter 3m Höhe ca. 20 cm höher als vergleichbare Standard-Mobile mit Festbett. Das bedingt wohl einen gewissen Mehrverbrauch. Theoretisch ist es auch nicht sonderlich vorteilhaft soviel Gewicht so weit oben im Fahrzeug anzuordnen, aber ich konnte über mehrere Mieten von 180ern und 270ern keine negativen Auswirkungen auf das Fahrverhalten feststellen obwohl ich vor allem auf Autobahnen meist sehr zügig unterwegs bin. Ganz im Gegenteil, der 180er (6m mit Quer-Hubbett) ist eines der handlichsten und zum Fahren angenehmste Wohnmobile das ich kenne so lange es nicht auf Strässchen geht bei denen die Breite (2.30) zum Problem wird. Wenn ich ständig in Norwegen oder Ligurien rumkurven würde würde ich mir was schmaleres zulegen.

Würde bei den Triganos vom Fahrverhalten und -Komfort her den Transit als Basisfahrzeug nehmen. Der ist wesentlich komfortabler gefedert als der Ducato, auch leiser und (mit 170 PS) auch besser motorisiert als der übliche 150 PS-Fiat (kenne aber die neuen 140/160 PS-Motoren nicht). Noch ein pro-Transit-Argument: die verfügbaren Extras. Vor allem Xenonlicht und den adaptiven Tempomaten würde ich auf jeden Fall mitbestellen (beides gibts beim Fiat nicht). Das Xenon macht richtig schön hell und ist echt ein Fortschritt. Man merkt hier deutlich dass der aktuelle Ducato im Grunde eine inzwischen eine fast 15 Jahre alte Entwicklung ist...

Soweit ich weiss hat Trigano hier bei den Betten ein Alleinstellungsmerkmal - mir ist kein anderes Wohnmobil in dieser Klasse bekannt bei dem es Einzel-Längs-Hubbetten gibt.

Wie gesagt - ich würde definitiv erstmal über mehr als ein Wochenende Mieten um zu sehen ob das prinzipiell im Zusammenspiel funktioniert und dan erst kaufen. Und beim Kauf die Preisliste én detail durchgehen und auf Kleinigkeiten achten. In unseren Breitengraden wichtige Dinge wie beheizter/isolierter Abwassertank, eine leistungsfähige Heizung und das Heizgeraffel für die Gasanlage sind definitiv nicht serienmässig und ob die in irgendwelchen Paketen enthalten sind weiss ich nicht.

Mit der 3.5t-Grenze sollte es bei 2 Personen kein Problem geben. Ich bin in der Schweiz einmal gewogen worden und hatte nur mit 70 kg Fahrer und 30 kg Hund belegt, aber ansonsten gut beladen mit Vorräten, Klettergepäck (mehrere hundert m Seil wiegt ganz schön), fast vollem Wassertank (auch Abwasser war nicht leer), zu 3/4 vollem Dieseltank usw. noch 150 kg Abstand zur Obergrenze (wobei ich nicht weiss ob das die 3.5t waren oder da noch eine Toleranz eingerechnet wurde. Hab das Gewicht nicht gesehen, der Beamte hat es mir nur so gesagt).

rkopka am 16 Apr 2020 14:46:58

bhomburg hat geschrieben:Was mir sonst noch einfällt zu den Challengers/Chaussons: Das Wassersystem funktioniert mittels Druckpumpe, also ohne anfällige Tauchpumpen und Mikroschalter an den Armaturen. Finde ich das bessere System auch wenns etwas lauter arbeitet.

Vielleicht ist der Druck bei Verwendung angenehmer. Dafür muß das Leitungssystem auf den Druck ausgelegt sein und richtet bei einem Schaden evt. mehr an, und man liest auch von defekten Druckpumpen. Die Mikroschalter fallen allerdings weg.

In dieser Klasse einmalig ist dass Dusche und Klo unabhängig gleichzeitig genutzt werden können - OK, bei zwei Personen vielleicht nicht so entscheidend, aber ich habe öfter die Situation dass mein (gemietetes) Mobil für eine grössere Gruppe die sanitären Einrichtungen bereitstellt, da ist das praktisch.

Wenn man so liest, daß Leute nur das eigene Klo benutzen und bei Gebrauchtkauf alles neu machen etc. dann wird das für die wenigsten ein Thema sein.

Das bedingt wohl einen gewissen Mehrverbrauch. Theoretisch ist es auch nicht sonderlich vorteilhaft soviel Gewicht so weit oben im Fahrzeug anzuordnen, aber ich konnte über mehrere Mieten von 180ern und 270ern keine negativen Auswirkungen auf das Fahrverhalten feststellen obwohl ich vor allem auf Autobahnen meist sehr zügig unterwegs bin.

Der Mehrverbraucht dürfte sich sehr in Grenzen halten. Und das Gewicht ist auch bei Alkoven weiter oben und wirkt sich nicht viel aus.

besser motorisiert als der übliche 150 PS-Fiat (kenne aber die neuen 140/160 PS-Motoren nicht).

Üblich vielleicht in D. In A ist der 130er Standard. Bei meiner Suche nach jungen Gebrauchten habe ich nichts anderes gefunden.

RK

jochen-muc am 16 Apr 2020 15:43:57

Ich habe die restlichen Daten nie so angeschaut aber mir hat

Chausson 711-travel-line

irgendwie toll gefallen als ich über ein Video gestolpert bin.

Die Hecksitzgruppe und die beiden Hubbetten und auch die beiden Türen wären für uns auch passend gewesen, auch deshalb weil wir oft mit Hänger fahren und deswegen die kleine Garage nicht so ins Gewicht gefallen wäre.

Aber wir sind mit unserem Gustl mit festbetten sehr zufrieden ergo war es kein Thema mehr

DonCarlos1962 am 16 Apr 2020 16:17:32

Ich verstehe die Beweggründe für ein Mobil mit Hub- aber ohne Festbetten.

Das liest sich erst einmal sehr gut. Wir hatten auch diese Überlegung, sind dann aber doch auf ein Mobil mit Festbetten umgeschwenkt.
Auch wenn diese Betten viel Platz wegnehmen, so haben sie auch Vorteile.

Wenn mal der Partner kränklich ist, oder auch nur müde, oder bei schlecht Wetter etwas im liegen lesen oder Fernsehen möchte, geht das nur mit festen Betten.
Interessant wird das besonders, wenn es mal ein paar Tage schlechtes Wetter am Stück gibt!
Der Raumgewinn ist nicht zu verachten, zudem können wir mit einer Schiebetür die beiden Räume abtrennen, so kann der Eine schon schlafen gehen und der Andere vielleicht noch lesen oder fernsehen.
Nur mit Hubbett ist die Sitzgruppe eben nicht mehr nutzbar.

Wenn ihr nur bei schönem Wetter unterwegs sein werdet, vielleicht kein Problem.

Wir wollen irgendwann auch Langzeiturlaub mit unserem WoMo machen. Da ist dann jeder cm. mehr im Innenraum ein Gewinn.

Die Angst, dass ein längeres WoMo Probleme beim fahren macht, ist bei uns inzwischen widerlegt. Ein Meter mehr macht da nichts aus. Im Regelfall merkt man das kaum. Allenfalls beim einparken. Wichtig ist nur, dass es unter 3m Höhe bleibt.

Dafür hat man unter den (Fest-)Betten eine riesige Garage und muss die Fahrräder nicht nach draußen hängen, wo diese nass und dreckig, vielleicht sogar geklaut werden. Auch Tisch und Stühle haben hier bequem Platz und man kommt gut dran.

So hat jedes Konzept seine Vor- und Nachteile.

Der Tipp sich ein Fahrzeug zu mieten ist bestimmt nicht schlecht. Wollt ihr denn nur Wochenende fahren oder soll es auch mal für ein paar Wochen z.B. nach Norwegen gehen?

RollerTeam hatte mal ein Fahrzeug nach euren Vorstellungen im Angebot: --> Link
Das gab es zumindest bis 2018. Hat sich aber wohl nicht verkauft und ist deshalb nicht mehr im aktuellen Angebot.

Vielleicht gibt es den noch gebraucht.

LG Carsten

rkopka am 16 Apr 2020 16:34:00

DonCarlos1962 hat geschrieben:Wenn mal der Partner kränklich ist, oder auch nur müde, oder bei schlecht Wetter etwas im liegen lesen oder Fernsehen möchte, geht das nur mit festen Betten.
...
Nur mit Hubbett ist die Sitzgruppe eben nicht mehr nutzbar.

So eben schon. Die eine Seite bleibt ganz normal, die andere ist das Bett. Wie bequem das ist ? TV je nach Position. Tür gibts halt keine dazwischen.

Wichtig ist nur, dass es unter 3m Höhe bleibt.

Aber auch nur für AB in Frankreich. Oder man hat eine niedrige Einfahrt.

Dafür hat man unter den (Fest-)Betten eine riesige Garage und muss die Fahrräder nicht nach draußen hängen, wo diese nass und dreckig, vielleicht sogar geklaut werden. Auch Tisch und Stühle haben hier bequem Platz und man kommt gut dran.

Der Grundriß hat eine hohe Garage für Fahrrad und so. Sicher bequemer als die Garage unter dem Bett.

RK

FilderWomo am 16 Apr 2020 21:10:42

Auch wir haben den Chausson/ Challenger letzte Jahr auf der CMT gesehen und waren ziemlich begeistert vom Grundriss, weil uns auch die Längsbänke sehr gut gefallen haben.
Wir haben dann den Challenger 260 mit Querbett für ein verlängertes Wochenende gemietet und danach Abstand von dem Grundriss genommen.
Gründe waren:
- Wenn das Bett unten ist gibt es nur noch Ablagefläche auf der Küchenplatte
- Was schon mehrfach gesagt wurde, dass bei heruntergelassenem Bett die Sitzfläche nicht mehr nutzbar ist
- Der Badschrank ist direkt über dem Waschbecken montiert und daneben ein Fenster. Man kommt sehr Suboptimal ans Waschbecken z.B. Zum Zähneputzen
- Der Kleiderschrank ist sehr groß. Ob man immer durch das Bad will ist Geschmackssache
- Auch ob man die Schiebetür vom Bad immer offen oder geschlossen lässt ist Geschmackssache
- Die Garage ist zwar hoch aber schmal. Für unsere zwei Bikes mit ca. 800mm breiten Lenkern war es fast nicht möglich sie ohne Ausbau des Vorderrades unterzubringen.
- Und dann wird es m.E. mit weiteren Möbeln schon eng.

Der Ford fuhr sich recht komfortabel. Und ich hätte ihn vermutlich dem Fiat vorgezogen.
Wir haben uns dann doch für einen klassischen Grundriss mit Längsbetten entschieden.

Soweit ich weiß hat Bürstner inzwischen auch Grundriss(e) nur mit Hubbett. Ich glaube auch in Längsform.
Und Forster hat ein kompaktes Mobil auch nur mir zwei Hubbetten und Hecksitzgruppe herausgebracht.

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