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Umstieg Wohnwagen auf Wohnmobil


StefanSchwenk am 20 Apr 2020 19:45:53

Hallo. wir möchten von unserem Wohnwagen auf ein Wohnmobil oder Kastenwagen umsteigen.
Unser Fendt Wohnwagen ist 7 m lang und hat zwei Einzelbetten.
Deshalb soll der Kastenwagen oder das Wohnmobil auch zwischen 6,36 und 7,00 m sein und Einzelbetten haben. Reichen 3500 kg für zwei Personen oder hat man dann zu wenig Zuladung. Als Extras sollen zumindest eine Markise und ein Fahrradträger dabei sein.
Preislich möchten wir zwischen 45.000 und 50.000 Euro landen. Worauf muss man bei einem gebrauchten Wagen achten? Max. Km oder Max. Alter. Lohnt es sich einen Wagen aus der Vermietung nach der Saison zu kaufen? Ist ein Kastenwagen auch für ältere Semester ab 60 geeignet oder ist die Umstellung vom Wohnwagen kommend zu gross aufgrund der schmalen Breite des Kastenwagen?
Für jeden Tipp oder Vorschlag wäre ich dankbar. Schön fand ich bis jetzt den Knaus 650 MEG, Carado T 447, Etrusco T7400 SB, Chausson 627 GA bei den Wohnmobilen bzw. ADRIA Supreme 640 und Chausson 697 Anniversary bei den Kastenwagen.

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volley97 am 20 Apr 2020 20:05:24

Hallo Stefan,

denke dass es für Deine Fragen keine pauschalen Antworten gibt, welche richtig oder falsch sind.
Es kommt absolut darauf an, was Ihr vor habt, welche Reisen Ihr plant mit welchen Zielen und auf welches Zeitfenster Euer Projekt angelegt ist.
Beispiel von uns: hatten 2 WW 1. zum Motorradtransport - Kombination zwischen Hobby Rennstrecke und Familienurlaub; Hobby weg, Skifahren forciert
aufgrund Nebentätigkeit Skilehrer, d.h. wir haben einen gr. WW günstig erworben 9,2m - Stand immer ca. 7 Monate im Skigebiet, dann Sommerurlaub mit
Fam, dann wieder Skigebiet. Tätigkeit wird aufgrund gesundheitlicher Einschränkung und Priorisierung der persönlichen Dinge reduziert, Kind bald außer Haus,
Urlaub nur noch zu Zweit; Gewünscht war Flexibilität - krass war der Raumverlust, das ist bis heute mein größtes Problem! Wir sind bei 7,6 m und 4,5 to - da fehlen halt
mal schnell 3 m Aufbau (Fahrerhaus ist ja nicht so nutzbar) und 20cm Breite.... aber mit Heckbox komme ich klar; Dann war für mich klar, ich möchte frei sein, d.h. mind. 6
Tage stehen können ohne irgendetwas; Frau gesundheitlich sehr angeschlagen, also wie bisher Doppelbett - das Ganze ohne Stufen und Winterfest; Ich muss mit 1,91 cm stehen können, ohne dass die Haare an der Decke kratzen; und ich wollte langfristig schauen, d.h. ggf. ist es die Rentenplanung, wer weiss….
D.h. Ihr müsst Euch wirklich überlegen, wohin, wie lange, was soll das Fahrzeug können - davon ist auch die Frage abhängig ob 3,5 to reichen (da gibt es massig Threads im Forum dazu, wo Du hunderte Hinweise findest - mit Minimalismus ist es sicher irgendwie möglich, mit Komfort / Ausstattung / Autarkie wird dies kaum zu realisieren sein.
Tipp daher, haben wir auch so gemacht, auf Messe gehen anschauen, reinsteigen - und mit vorgenannten Aspekten abgleichen, dann wisst Ihr ob Kastenwagen oder Womo.
Jeder ist hier anders, Mai 2019 war ich am Hintertuxer Gletscher 4 Tage - Dauerschnee, jeden Tag 50 cm = Nasse Sachen; Bei mir war alles easy, neben an Kastenwagen, Pärchen und Hund - da hatte ich Vorstellungsprobleme in jeglicher Form...…. - aber Camping ist individuell :lol:

Thoddie am 21 Apr 2020 08:37:00

StefanSchwenk hat geschrieben:... Schön fand ich bis jetzt den Knaus 650 MEG ...


Moin Stefan,

ich werde Dich auch nicht umfassend beraten können, knüpfe aber mal an Deinem Interesse am Knaus an.
Die 100%ige Knaus-Tochter WEINSBERG, hat ein Womo im Programm, das eventuell in Frage käme.
Der "CaraCompact EDITION [PEPPER]" (--> Link) entspricht in etwa Deinen Vorstellungen und ist (daher der Namenszusatz) mit einigen Extras "aufgepeppt".
Einen Überblick findest Du hier: --> Link
Das hat sehr schnell dafür gesorgt, dass der [PEPPER] zu einem sehr beliebten Womo in Deutschland wurde.
Gebraucht gibt es ihn bereits ab 40.000,- €: --> Link
Neu gibt es ihn ab etwa 53.000,- €.

Natürlich habe ich auch einen [PEPPER] und wir zwei kommen mit den 3,5to sehr gut zurecht.

Vielleicht hilft Dir das ein wenig weiter.

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kheinz am 21 Apr 2020 11:02:02

In die Zukunft gesehen würde ich mal ganz abgesehen vom Platzbedarf, vergleich Wohnwagen / Wohnmobil - Heute - kein Wohnmobil mehr kaufen.

MfG kheinz

SteamingWolf am 21 Apr 2020 17:19:10

StefanSchwenk hat geschrieben:Hallo. wir möchten von unserem Wohnwagen auf ein Wohnmobil oder Kastenwagen umsteigen.
Unser Fendt Wohnwagen ist 7 m lang und hat zwei Einzelbetten.
...
Schön fand ich bis jetzt den ... Chausson 627 GA bei den Wohnmobilen bzw. ADRIA Supreme 640 und Chausson 697 Anniversary bei den Kastenwagen.

Da wir letztes Jahr genau diese Entscheidung getroffen haben und Du unter anderem unser WoMo favoritisierst, hänge ich mich mal hier rein. Unser Knaus war mit Deichsel auch 7m lang. Wenn Du die Länge Eures WoWas ohne Deichsel angegeben hast, erübrigt sich die Frage nach einem Kasten. Da braucht Ihr dann verdammt viel Eingewöhnung an den sehr beengten Raum. Und auch sonst (wenn der Wagen nur 5m hatte) wird es gefühlt sehr eng. Es kommt natürlich auch aufs Reiseverhalten an. Bei Städtetouren würdet ihr den (einzigen) Vorteil eines Kastenwagens natürlich zu schätzen wissen.
Zum 627 GA, ist zu sagen, dass wir mit Fahrradträger (drei Fahrräder) und Markise, zu Dritt eingeschränkt klar kommen. Sollte für Euch zu Zweit also passen. Ich weiß aktuell nicht, ob es das Modell auch ohne Hubbett gibt, wenn ja, dann passt er auf alle Fälle.
Je nach Vermieter kann sich ein Wagen aus dessen Flotte sicher lohnen. Gerade dieses Jahr, dürften die nicht so viele Kilometer abgespult haben und wenn der Verleiher hinterher ist, sind die Fahrzeuge in bestem Zustand und Garantiearbeiten zum Teil schon gemacht. Passt dann auch zum Budget.

kheinz hat geschrieben:In die Zukunft gesehen würde ich mal ganz abgesehen vom Platzbedarf, vergleich Wohnwagen / Wohnmobil - Heute - kein Wohnmobil mehr kaufen.
MfG kheinz

So kommentarlos in die Luft geschossen...
...wie soll das dem TE auch nur annähernd helfen? Natürlich kannst Du Deine Meinung hier kund tun, aber so ohne jeglichen Input ist es sinnfrei...

Rollator am 22 Apr 2020 07:58:26

Hallo Stefan,
nach 4x Wohnwagen mit immer größeren Grundrissen in 20 Jahren, sind wir letztes Jahr auch umgestiegen. Wenn Ihr nur ansatzweise die Breite und zur Verfügung stehende Fläche und Schrankvolumen liebgewonnen hättet, solltet Ihr genau überlegen, was Ihr tut. OK, zugegebenermaßen kommen wir zuletzt von einem knapp 10 Meter messenden 2,5 Tonnen Tandemachser, aber in jedem unserer Wohnwagen war weitaus mehr Platz, als in unserem nicht mal kleinen 7057, den wir jetzt haben. Alles, was im WW war, ist auch hier vorhanden, aber alles außer der Heckgarage wirkt nach einem Umstieg bedrückend eng. Konnte man im WW noch zu zweit umher tanzen, heute überlegen wir, in welcher Rei6man aufsteht oder sich hin setzt. Entgegen vielen Aussagen kommen wir Gewichtsmäß zu zweit so gerade eben hin. So gerade eben.
Gekauft haben auch wir einen halbjährigen aus der Vermietung. Bereuen tun wir das keinesfalls, zumal u derer auch top ausgestattet daher kam. Sogar Solar war bereits drin, zusätzlich alle Pakete und auch Automatk, Markise, Fahrradhalter.
Aber die "Sitzgruppe" würde ich nie als bequem bezeichnen und da wir bisher nur in Herbst und Frühjahr testen konnten, sehnen wir den Sommer herbei, um endlich aus der Enge raus zu können. Bei Zuladung und Innenstauraum haben wir schwer umdenken müssen. Besser erst mal mieten und testen.

SteamingWolf am 22 Apr 2020 10:13:55

Rollator hat geschrieben:Hallo Stefan,
...aber in jedem unserer Wohnwagen war weitaus mehr Platz, als in unserem nicht mal kleinen 7057, den wir jetzt haben. Entgegen vielen Aussagen kommen wir Gewichtsmäß zu zweit so gerade eben hin. So gerade eben.
...Bei Zuladung und Innenstauraum haben wir schwer umdenken müssen. Besser erst mal mieten und testen.

Klar in einem 7,40 m - Mobil sind 3,5 t sehr schwer umsetzbar. Daher fragte der TE nach Fahrzeugen zwischen 6,36 und 7,00 m. Und bei Denen ist das Einhalten des Gewichtes (im Gegensatz zu Eurem Mobil, Rollator) nicht unbedingt einfach, aber realistisch.
Wie bereits geschrieben, fahren wir den 627GA in der hohen Titaniumausstattung, MIT Wandlerautomatik (ordentlich zusätzliches Gewicht) und Hubbett (und Chausson und Challenger sind nicht gerade für eine hohe Zuladung bekannt, eher im Gegenteil). Wir kommen zu dritt, mit drei Fahrrädern, 4,5 m - Markise, Schlauchboot (3 Pers.) und SUP - Board (3m), plus persönlicher Ausstattung und Grundausstattung hin. Allerdings seeehr knapp.
Wenn der TE auf Automatik und/ oder Hubbett verzichten kann und nur zu Zweit unterwegs ist, geht das mit diesem Mobil durchaus.
In unserem Knaus 500 EU war man auch nicht viel beweglicher und wir sitzen in der Sitzecke prima zu Dritt. Noch dazu ist der Tisch aufklappbar und daher größer als im WoWa.
Nur Mut Stefan, in der 6,50 - 7,00 m Klasse, können Deine Vorstellungen und Wünsche, Realität werden.
Schau Dich doch mal bei Roller Team um. Ich denke, der 285 in 6,99 m könnte Eure eierlegende Wollmilchsau werden. Voll-GFK, relativ viel Zuladung und liegt als Kronos in Eurem Budget...

Daint am 22 Apr 2020 16:05:51

volley97 hat geschrieben:Bei mir war alles easy, neben an Kastenwagen, Pärchen und Hund - da hatte ich Vorstellungsprobleme in jeglicher Form.

Hauptsache, das Pärchen hatte keine Probleme!

volley97 hat geschrieben:...aber Camping ist individuell :lol:

Genau!

Obwohl wir schon deutlich auf der weniger populären Seite der 50 stehen, bedeutet die Anschaffung eines 636er-Kastenwagens für uns schon einen grossen Komfortgewinn, gegenüber unserer jahrzehntelangen Camperfahrung in relativ kleinen Zelten.

Es spielt wohl auch eine Rolle, wie du campierst: Schönwetter-Camper in warmen Regionen verbringen deutlich weniger Zeit im Womo/Wowa, als Allwettercamper in rauen Regionen. Das wirkt sich auch auf den Platzbedarfs aus.

WomoToureu am 22 Apr 2020 17:06:50

Daint hat geschrieben:Obwohl wir schon deutlich auf der weniger populären Seite der 50 stehen..
Ja, das ist zutreffend.

Wer mag kann immer ein Vorzelt aufstellen, wenn er mehr Platz will und ähnliches. Man muss sich selbst überlegen und aufschreiben udn ausarbeiten was wichtig ist und was nicht.

Wir lieben unseren 6,5 m langes VI Wohnmobil nach wie vor und sind damit zufrieden.

Als kleinen Tipp für den TE u.a. für uns war die Breite des Mobils sehr wichtig und wir haben ein Fiat Ducato Maxi Fahrwerk genommen. Würden wir immer wieder machen, denn es fährt sich wesentlich besser als die "Light"Ausführung wegen der Spurweite der Räder. Auch innen genießen wir die Länge der Querbetten.

Aber jeder wie er mag, nur als Hinweis und Kurzerfahrungsbericht. So oder so mit welchem Fahrzeug oder Anhänger auch immer, ich wünsche allen eine gute Fahrt und schöne Zeit etc.

rkopka am 22 Apr 2020 17:23:35

Daint hat geschrieben:Es spielt wohl auch eine Rolle, wie du campierst: Schönwetter-Camper in warmen Regionen verbringen deutlich weniger Zeit im Womo/Wowa, als Allwettercamper in rauen Regionen. Das wirkt sich auch auf den Platzbedarfs aus.

Und was man auf der Reise macht. Wir waren 2 Wochen mit einem 5,5m Womo zu viert (Kollegen) in Schottland. Wenn wir wo länger geblieben wären nur im Womo, wäre das ein Krampf. Aber da wir die ganze Zeit unterwegs waren und besichtigt haben, waren wir nur am Abend zum Schlafen im Womo am CP. Da ist das ganz was anderes.

RK

rkopka am 22 Apr 2020 17:33:27

WomoToureu hat geschrieben:Als kleinen Tipp für den TE u.a. für uns war die Breite des Mobils sehr wichtig und wir haben ein Fiat Ducato Maxi Fahrwerk genommen. Würden wir immer wieder machen, denn es fährt sich wesentlich besser als die "Light"Ausführung wegen der Spurweite der Räder.

Da sehe ich aber im Fiat Prospekt keine Unterschied bei der Spurweite egal ob Maxi oder nicht. 181cm vorn, 179cm hinten. Nur die Federung ist anders. Allerdings sind die Leiter/Tiefrahmen der Aufbauer teilweise hinten breiter. Bei meinem Carado ein Breitspurfahrwerk (kein Maxi) mit 198cm.

RK

Alemanne am 22 Apr 2020 21:07:04

wir möchten von unserem Wohnwagen auf ein Wohnmobil oder Kastenwagen umsteigen

Hallo,
bevor Ihr das macht, bedenkt folgenden Ablauf:

Zwei befreundete Ehepaare fahren in Urlaub. Die einen im Wohnmobil, die andern mit Wohnwagen.
Beide kommen zur gleichen Zeit am Ziel an (CP). Beide bekommen einen netten Platz, beide stellen
ihr Fahrzeug dort ab, beide stellen das Gerät ins Lot und auf Stützen, beide fahren die Markise aus,
legen den Teppich vor's Gerät, stellen Stühle und den Tisch raus, hängen die Seitenteile der Markise
ein und nehmen endlich Platz. Die Ehefrauen haben den Kaffee fertig und legen die Kuchenteller
daneben. Man genießt das Ankommen und das warme Klima.

Dann beschließen die Frauen in den nächsten Ort zu fahren um einzukaufen ... wer von beiden hat
dafür ein passendes Fahrzeug ?

PS:
Ich hatte ein 8,50m Womo und einen 6,20m Wowa ...

Rockerbox am 22 Apr 2020 21:17:30

Alemanne hat geschrieben:Hallo,
bevor Ihr das macht, bedenkt folgenden Ablauf:
.......

Dann beschließen die Frauen in den nächsten Ort zu fahren um einzukaufen ... wer von beiden hat
dafür ein passendes Fahrzeug ?


Naja, sehr theoretischer Ablauf. Wer am CP ankommt hat üblicherweise alles dabei und muss nicht gleich einkaufen fahren.

WoMo und WoWa haben beide ihre Berechtigungen, muss jeder selbst entscheiden was er will.

WomoToureu am 22 Apr 2020 21:24:54

Alemanne hat geschrieben:Dann beschließen die Frauen in den nächsten Ort zu fahren um einzukaufen ... wer von beiden hat dafür ein passendes Fahrzeug ?

Ehrlich gesagt fahren wir im Urlaub fast ausschließlich mit unseren Pedelecs einkaufen. --> Link

Ausnahmen sind wenn wir mehrere Waschmaschinen waschen wollen, dann trocknen und auch Diesel und Flüssiggas Tanken wollen. Das verbinden wir dann natürlich auch mit einer Einkaufsfahrt, aber nur jede 2 - 3 Wochen.


An "rkopka", wenn Du Dir die Fahrzeuge ansiehst, siehst Du das z.B. bei den "normalen" ( Light) die Vorderräder ca. 15 cm hinter der Chassiskante liegen, beim Maximodell lediglich 2 - 3 cm ( wie bei unserem )

Gast am 22 Apr 2020 21:39:03

Wenn ich Einkaufen muss dann mach ich das immer bevor ich den Stellplatz anfahre. Oft sogar im gleichen Ort oder einen Ort davor wenn gerade ein Supermarkt am Ortsausgang ist. In die Verlegenheit direkt nach Ankunft am Stellplatz Einkaufen zu müssen bin ich noch nie gekommen. Und da wir selten länger als 2 Tage an einem Ort stehen benötigen wir auch während des Aufenthalts keinen Einkauf.
Mit einem Gespann würde ich natürlich auch erst den Wowa abstellen und dann Einkaufen. Wer seine Wowa Gewohnheiten 1:1 auf Womo überträgt hat den Sinn des Womo nicht verstanden.
Gruß Andreas

rkopka am 22 Apr 2020 21:39:55

Alemanne hat geschrieben:bevor Ihr das macht, bedenkt folgenden Ablauf:

Zwei befreundete Ehepaare fahren in Urlaub. Die einen im Wohnmobil, die andern mit Wohnwagen.

Der Rest ist die Wowa Variante. Das Womo wäre eher so: fahre am Nachmittag ab. Um Mitternacht bin ich müde, übernachte irgendwo. Am nächsten Tag ein kleines Dorf besichtigt, Parken kein Problem. Weiter eine enge Straße zu einem See, dort gegegessen. Am weiteren Weg hoch auf einen Berg, dort eine Burg angeschaut. Dann noch in den Ort in der Nähe einer anderen Burg und dort am kleinen SP übernachtet.
Mit dem Wowa würde man wo hinfahren, dort einen CP suchen, lang aufbauen, dann die nächsten Tage herumfahren. Dann alles zusammenpacken, zum nächsten CP fahren und das Spiel beginnt von neuem.
Das ist einfach unterschiedlich und man sollte sich im Klaren sein, was man im Urlaub will. Es gibt genug Varianten, wo der Wowa viel praktischer ist, z.B. beim Tauchen. Aber mit dem Womo kann ich (fast) überall stehenbleiben, oder auch einfach dort übernachten (wenn erlaubt). Mit dem Wowa geht das teilweise gar nicht, teilweise ist es umständlicher.

RK

Rockerbox am 22 Apr 2020 21:46:22

rkopka hat geschrieben: . Es gibt genug Varianten, wo der Wowa viel praktischer ist, z.B. beim Tauchen.

RK


Hallo RK,
das sehe ich anders. Wie oft bin ich früher nur für ein, zwei Tage mit dem Mobil zum Grundlsee, zum Weißensee oder sonstwohin zum Tauchen gefahren, das hätt ich mir mit einem Wohnwagen nie angetan.

rkopka am 22 Apr 2020 21:57:03

WomoToureu hat geschrieben:An "rkopka", wenn Du Dir die Fahrzeuge ansiehst, siehst Du das z.B. bei den "normalen" ( Light) die Vorderräder ca. 15 cm hinter der Chassiskante liegen, beim Maximodell lediglich 2 - 3 cm ( wie bei unserem )

Dann sind die ganzen Datenblätter von Fiat falsch ? 2014: --> Link 2020: --> Link
Oder hat eurer vorne eine Spurverbreiterung ? Außerdem zeigen die ganzen Grafiken nur wenig Platz zwischen Kante und Rad.
So sieht meiner aus (kein Maxi):


RK

rkopka am 22 Apr 2020 22:06:52

rkopka hat geschrieben: . Es gibt genug Varianten, wo der Wowa viel praktischer ist, z.B. beim Tauchen.
Rockerbox hat geschrieben:das sehe ich anders. Wie oft bin ich früher nur für ein, zwei Tage mit dem Mobil zum Grundlsee, zum Weißensee oder sonstwohin zum Tauchen gefahren, das hätt ich mir mit einem Wohnwagen nie angetan.

Stimmt. Aber beim Süßwassertauchen hat man oft schon Probleme Platz für einen PKW am See zu finden. Mit dem alten 5,5m Womo ging noch etwas mehr, mit dem neuen größeren könnte ich auf manchen Plätzen nicht mal manövrieren, besonders, wenn viel los ist und schon die PKW kaum rauskommen.

Ich denke da eher an den Urlaub. Mit dem Wowa haben wir uns irgendeinen CP in dem Gebiet(Meer) gesucht und ich bin dann einfach mit dem PKW zur Tauchbasis oder in den Hafen gefahren.
Mit dem Womo will ich bei einer Woche nicht jeden Tag rumfahren, also suche ich mir einen CP mit Basis oder eine Basis in der Nähe, wo ich mein Zeug lassen und mit dem Fahrrad fahren kann. Bei mehreren ging das nicht, dafür wurde man am Morgen abgeholt, was jedesmal ein Krampf ist mit Termin ausmachen, das Zeug zum CP Eingang schleppen, einladen... Am Nachmittag dann wieder zurück.
Zu einer Basis hätte ich nicht mal mit dem Womo fahren können, weil die Straßen so eng waren, daß Womos (aus gutem Grund) dort verboten waren. Andere sind über enge Straßen durch die Stadt zu erreichen und es gibt im Hafen keine genügend großen Parkplätze für einige Stunden.
Wenn meine Mutter mit war, konnte ich auch nicht so einfach mit dem Womo dort hinfahren, weil meine Mutter dann den ganzen Tag hätte warten müssen, statt gemütlich am CP zu sitzen.

Ich mag mein Womo, aber fürs Tauchen ist es nicht praktisch.

RK

volley97 am 23 Apr 2020 09:29:53

wie ich schon schrieb, alles ist sehr individuell 8)
Richtig Daint - das mit dem Pärchen - Skifahren - nasse Klamotten - nasser Hund 4-5 Tage im Kastenwagen, ging weit über meine Vorstellungskraft :eek:
Aber mein Pysio teilte gestern mit, dass er bei seinem T4 einen 60l Wassertank unters Fahrzeug gebaut hat, ist das 5 fache von bisher und jetzt mit Außendusche,
und er geht davon aus, dass Sie (Pärchen) damit auch so ungefähr 6 Tage auskommen :? :eek: wie gesagt alles sehr individuell.

Zum Thema tauchen, ist es sicher heute so, dass es Möglichkeiten gibt, also im Monte Mare ist parken mit Womo kein Problem, im Dive4Life wird es schwerer, gibt aber auch Möglichkeit, Deglersee und Kronau geht ebenso unproblematisch - also so pauschal würde ich es nicht sagen - heutzutage bieten auch viele Basen Pickup Service an, wenn Ausrüstung dort ist, komme ich mit Rad einfach auch hin - muss man sicher im Einzelfall sehen. Habe mir gerade 2 Plastikkisten für die Heckbox geholt, wo wir nasse Dinge reintun können, ohne etwas zu versauen - sobald ich in der Lage bin (ja diesmal liegt es tatsächlich an mir :roll: ) hoffe ich dass wir wieder zum tauchen können und zumindest ich etwas weiter machen, gemeinsam erst mal 1 Grundtraining Apnoe, dann möchte ich noch den Stress & Rescue noch machen :wink:

Die These dass ich mit dem WW dann einkaufen fahre, kann ich nicht bestätigen, 2-3 Leute welche wir näher kennen gelernt haben die letzten Jahr, inkl. uns gehen die ersten 3 Tage nur einmal zum Mark (entweder Rad oder zu Fuss) und dort holen wir ausschließlich Wein, Obst, Salat & Gemüse - dies ändert sich auch in der Folgezeit nicht wirklich, außer dass es um Fisch ergänzt wird, weil wir teilweise jeden 2. Tag uns frischen Fisch für den Grill holten; erst in der 3. Woche kamen wir - wenn es gewollt war in die Versuchung zum einkaufen zu gehen - teilweise war dies jedoch Vorrat für zuhause; und Getränke für Frauchen, ggf. Kind - die letzten 2 Jahre nur für Frauchen, Kind reichte auch - also wir hatten im WW definitiv signifikant mehr (alles für mind. 14 Tage) dabei wie im Womo - unabhängig davon konnten wir die Einkäufe auch mit dem Rad machen, ggf. wiederhole ich das 2 oder 3 Tage, Bewegung ist ja gesund :mrgreen:

Denke schon, das Wichtigste ist, was möchte ich konkret wo, wie lange und in welchem Umfang machen, daher ist auch die Variante testen sicher nicht verkehrt :wink:

Frauchen bekommt ende Mai Ihr E-Bike, damit können wir dann auch wirklich mal radeln, von daher passt es mit dem Womo für uns gut - wenn wir länger stehen sollten, und irgendetwas zum anschauen weiter weg ist, kann ich immer mal noch schauen, ob es einen Leihwagen gibt z.B. - denke im Bedarfsfall, kann ich nach heutiger Sicht, aus unserer Perspektive erst mal viel Abenteuer abdecken :ja:

Alemanne am 23 Apr 2020 09:54:33

Ich wollte mit meinem Beitrag (zwei Ehepaare) nicht werten, sondern nur zu ernsthafter Überlegung anstossen.
Da ich beides hatte, sind mir auch die jeweiligen Vorzüge beider Varianten bekannt. Der größte Vorteil des
Wohnmobils ist wohl die Zuladung. Hier mußte ich beim anschließenden Wohnwagen drastisch umdenken.

Kommt man vom großen (ich hatte einen 5,5 Tonner) Womo, und sucht einen komfortablen Wohnwagen, dann
will man ja alle Vorzüge die man gewohnt ist auch haben. Ich fand dann einen bereits aufgelasteten FENDT
und wollte Mover, Klima, Fahrradständer, automatische Antenne, zwei Fernseher, Safe, 2. Gasflasche, Tod und
Teufel. Gab's nicht, warum nicht ? Ganz einfach, fast alle hier wissen es: das urlaubsfertige Gewicht !

Dann fängste an Abstriche zu machen, dies und das wieder auszuladen ... dann das Ding völlig leerräumen.
Selbst den Ersatzreifen hab ich raus und unter den Zugwagen geschraubt und auf die Super-Waage zur Kiesgrube.
Man glaubt es nicht ! Dann stellt man die Waage aus dem Badezimmer neben die Wowa-Tür und wiegt alles nach
was man rein tun will/kann ... viel isses nicht ! Solche Probleme kennt der Dreiachser-Fahrer überhaupt nicht ...
noch 'ne Kiste Wein und zwei Kisten Obst ? Das Surfboard auch noch ? Her damit !

Daher will genau überlegt sein, für was man sich letztlich entscheidet. Jetzt, alleine lebend, kommt das
Womo wieder in die Planung.

Alemanne am 23 Apr 2020 10:26:29

Noch ein Nachtrag:

Nichts desto trotz würde ich mir (70) zu zweit (!) nur einen Wohnwagen kaufen, denn das subjektive (!)
Raumgefühl ist im 6m Wowa gegenüber einem 8m Womo deutlich größer, fast alles ist größer. Die Sitz-
gruppe hat keinen Durchgang zum Fahrerhaus, da keines vorhanden ist. Überm Bett ist deutlich mehr
Raum, da keine Heckgarage vorhanden ist, etc.

Und allen Fahrrädern, Pedelecs, Rollern oder gar Motorrädern (hatte ich am Womo) ist ein Negativum
zu eigen: wer mal eine Woche Kälte und Regen im Sommerhalbjahr hatte, weiß, daß er sich auf keines
dieser Dinger setzt um Einkaufen zu gehen, Schlösser, Burgen oder Museen zu besichtigen, oder abends
in ein Restaurant in der nächsten Stadt zu fahren.

Es hat eben alles Vor- und Nachteile ...

Rockerbox am 23 Apr 2020 10:42:24

Alemanne hat geschrieben:
Es hat eben alles Vor- und Nachteile ...


Genau so ist es und die Einsatzzwecke sind eben vielfältig. Wer eher öfter und länger an einem Ort bleibt für den ist der Wohnwagen sicher die erste Wahl.
Wer aber wie wir "herumvagabundiert" oder z.B. sich auch nur mal für eine Übernachtung bei einem Konzert vor die Veranstaltungshalle stellt - wie z.B. in Oberhausen - für den ist sicher das Wohnmobil das passendere Gefährt.

Das muss eben jeder für sich abwiegen, wie seine Präferenzen sind und danach entscheiden. Eine allgemein gültige Lösung gibt es nicht.

volley97 am 23 Apr 2020 10:51:22

Alemanne hat geschrieben:Kommt man vom großen (ich hatte einen 5,5 Tonner) Womo, und sucht einen komfortablen Wohnwagen, dann
will man ja alle Vorzüge die man gewohnt ist auch haben. Ich fand einen aufgelasteten FENDT, wollte Mover, Klima, Radständer,
autom. Antenne, zwei Fernseher, Safe, 2. Gasflasche, etc. - fast alle hier wissen es: das urlaubsfertige Gewicht


grundsätzlich verstehe ich was Du meinst - faktisch habe ich jedoch ein Verständnis Problem damit - wenn Du jetzt ein 5,5 to Womo mit einem WW vergleichst,
so ist das nicht so ganz einfach, weil Stefan von einem 7 m WW sprach, im Verhältnis zu einem Kastenwagen oder Wohnmobil zwischen 6,36 und 7 m - und da behaupte ich mal, werden die meisten WW deutlich mehr Platz und Zuladung haben, denn bei einem 3,5 to Womo ist die Zuladung, überwiegend sehr mau.
Bei meinem WW 9,2 hatte ich deutlich mehr Platz Klima, Mover, Satanlage, fahrbares Dach, DuoControl, 2x 11kg Gas, Radträger / Räder, Schränke bis zum abwinken, als bei meinem Womo mit 7,6m und 4,5 to - der WW hatte rund 650 kg Zuladungsmöglichkeit, da musst Du beim Womo schon eine ganze Weile suchen; Unabhängig davon habe ich Kunden, welche auch die von Dir genannten Optionen umgesetzt haben, die haben mit gr. Klima, Satanlage, Waschmaschine, Spülmaschine, 180 l Wassertank/150l Abwasser, Micro, Backofen, gr. Kühlschrank, mittlerer Gefrierschrank, FestWC, halber Hausstand, verteilt auf 3,5 to wirklich alles im WW - das wäre dann der Vergleich zu einem 5,5 to Womo - und hier wäre der WW erneut größer, weil der auch noch SlideOut hat und ein Mega Wohnzimmer, bei einer Gesamtlänge von 9,4m :lach: unterm Strich auch noch günstiger :lach: :eek:
Daher ist aus meiner Erfahrung, der Umstieg in Sachen Platz, Zuladung erst ein mal eine signifikante Verkleinerung, alleine schon 20 cm in der Breite sind krass, dies habe ich beim WW Umstieg von 2,30 auf 2,5m Breite gemerkt - das sind Welten, wenn Du da mal 2-3 Tage am Stück darin mit 3 Personen verbringst 8)

rkopka am 23 Apr 2020 10:57:11

Alemanne hat geschrieben:denn das subjektive (!) Raumgefühl ist im 6m Wowa gegenüber einem 8m Womo deutlich größer, fast alles ist größer. Die Sitzgruppe hat keinen Durchgang zum Fahrerhaus, da keines vorhanden ist. Überm Bett ist deutlich mehr Raum, da keine Heckgarage vorhanden ist, etc.

Die Frage ist aber: braucht man das ? Will man reisen und das Womo ist nur zum Übernachten ? Oder will man drin leben und reist nur hin und wieder. Auch wenn das Beharren auf wohnMOBIL mancher etwas übertrieben ist, hat es schon seine Grundlage.

wer mal eine Woche Kälte und Regen im Sommerhalbjahr hatte, weiß, daß er sich auf keines dieser Dinger setzt um Einkaufen zu gehen, Schlösser, Burgen oder Museen zu besichtigen, oder abends in ein Restaurant in der nächsten Stadt zu fahren.

Hier kommt eben der Unterschied des Reisens ins Spiel. Mit dem Womo bleibt man eher nicht irgendwo längere Zeit, wenn auch noch das Wetter schlecht ist. Wenn ich fast jeden Tag fahre, dann kann ich irgendwo am Weg einkaufen. Die Besichtigungen mache ich mit dem Womo. Ich esse untertags, gehe zufuß in die nahe Stadt oder koche im Womo. Auf meinen Reisen habe ich zwar ein Fahrrad dabei, nutze es aber fast nie. Am ehesten noch beim Tauchen (siehe vorige Beiträge), fast nie zum Einkaufen oder Besichtigen.

Wenn man es praktisch haben will, muß das Verhalten zum Reisegefährt passen. Sonst wird es nervig. Es gibt ein paar Kompromisse wie Pickups und FifthWheeler. Aber die üblichen Arten sind auf bestimmte Nutzung ausgelegt.

Es hat eben alles Vor- und Nachteile ...

Genau. Und man muß selber abwägen, welche für einen wichtiger sind.

RK

Gast am 23 Apr 2020 15:52:41

Rockerbox und rkopka haben das ja schon völlig richtig beschrieben. Derjenige, der für sich eine Entscheidung dazu treffen muß, muß sich vorher so einige Gedanken machen.

Hier noch ein paar Tipps / Erfahrungswerte aus 2 Jahren WoMo Reisen.

Es kommt eben, wie im richtigen Leben, immer darauf an....;-)

Grundsätzlich muß er für sich entscheiden ob er REISEN oder nur Verreisen / Wohnen möchte. Bekannte von uns hatten sich mal ein WoMo gekauft und sind dann mit den Kids 2 Jahre lang für 3 Wochen auf den CP in Venedig (Lido) gefahren. Dafür ist ein WoMo Blödsinn und ein Wohnwagen besser geeignet. Sie haben es wieder verkauft und sind heute Dauercamper an der Ostsee :lol: Willst Du aber sowas in der Art machen --> Link dann ist ein WoMo die bessere Entscheidung. Dazu ist abzuwägen, wie groß soll es sein, wieviel Platz brauche ich (wirklich), denn ab einer bestimmten Größe des WoMo´s kommt man mit dem WoMo eben auch nicht mehr überall hin. Den Platz eines 7m WoWa´s einfach auf ein WoMo zu übertragen bringt einen da auch nicht weiter, denn damit würde es richtig teuer ;-)

Wenn man also weiß, das man Reisen möchte, als kein CP Hopping betreiben möchte, dann sollte man sich in Ruhe überlegen was man haben möchte. Sofern man dann ein WoMo anschaffen möchte, sind dann die ersten Gedanken die, an die räumliche Aufteilung, TI oder VI, Betten hinten / längs oder Hecksitzgruppe [Übrigens: WoMo´s mit Hecksitzgruppe sind kaputt :-)]

Der Vorteil von Betten hinten und damit Sitzgruppe vorn, ist meist eine recht große Garage = Stauraum für Räder / Roller und andere Dinge.

Der Vorteil von Betten hinten seitlich und Bad hinten gibt vorn viel Platz, aber der Preis ist dann eine recht kleine Garage -> nix Fahrräder / Roller in Garage UND erforderlicher Heckträger.

Der Vorteil von Hubbetten / Alkoven ist viel Platz im WoMo aber Einschränkungen in der Flexibilität. Da müssen beide gemeinsam aufstehen oder schlafen gehen. Ebenso ist die Hecksitzgruppe dann obligatorisch )s.o.) und die Garage ist auch meist eher klein.
usw.

Da muß jeder schauen, was einem zusagt oder eher nicht.

Also jede Lösung hat Vor- UND Nachteile, die gegeneinander Abzuwägen sind und am Ende muß man einen Tod sterben ;-)

Länge / Höhe / Breite - meine Erfahrung und damit völlig subjektive und nicht allgemeingültige Meinung. z.B Kurz / Breit / Hoch ist häßlich ;-) Auch wenn ein WoMo i.d.R. eine weiße Kiste ist sollte doch wenigsten ein Rest von Ästhetik (Form) bleiben.

Länge: läuft mit - behindert manchen vielleicht beim normalen Parkplatz etwas ( uns nicht), ansonsten stört die Länge gar nicht (unsere Länge: 7m)
Breite: Es kommt immer darauf an, wir wollten schmal (2,22m) und würde es immer wieder so wählen. man kommt besser und ohne Probleme (fast) überall hin. Bis dato im Verkehr 3 Worts Case Situationen, wo es breiter nicht mehr weiter gegangen wäre. Enge Straßen, Nebenstraße, Pässe etc. oder mal ins "off" sind kein Problem.
Höhe: Ich denke unter 3m ist alles stressfrei, wir fahren inkl. Aufbauten (SAT / Solar) mit etwa 285cm .

Thema Extras: Das geht von A - Z - Nur die Extras raussuchen die zum Reisestil erforderlich sind - Solar und ausreichende PB/LiFe Bat. Kapazität, sind nur für recht "freistehendes" Reisen notwendig, für reine CPler überflüssig. WR, TV, SAT, Markise etc. nach Gusto. Am Ende daran denken: Jedes Extra kostet Zuladungsreserve.

Am Ende kann ich nur dazu raten, sich ausreichend Zeit zu lassen, viel zu lesen, zu schauen, reinsetzen und die Türe mal zu machen, UND am Ende die Gewichtsproblematik nicht vergessen.

Das ist nur meine Meinung und dazu gibt es noch viele andere - die eigene mußt Du Dir selbst bilden :-)

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung und Suche

GRuß

wascho55 am 23 Apr 2020 16:32:02

Hallo,"

möchte mich dem Thoddie anschließen, bin mit meinem Pepper sehr zufrieden, hat alles drin und dran was Du zum Campen brauchst, außer die Aufbaubatterie ist etwas mager dem kann aber je nach Geldbeutel abgeholfen werden, allerdings habe ich noch einen mit Querbett, reicht für mich 1,78m

Gruß Walter

rkopka am 23 Apr 2020 16:50:06

bigben24 hat geschrieben:Der Vorteil von Hubbetten / Alkoven ist viel Platz im WoMo aber Einschränkungen in der Flexibilität. Da müssen beide gemeinsam aufstehen oder schlafen gehen. Ebenso ist die Hecksitzgruppe dann obligatorisch )s.o.) und die Garage ist auch meist eher klein.

Das mit der Hecksitzgruppe sehe ich nicht so, ist außerdem selten. Hubbett vs. Alkoven muß man da unterscheiden. Ein Hubbett blockiert oft die Sitzgelegenheit und/oder die Tür, das hat man beim Alkoven nicht. Dafür muß man dort hochklettern. Außerdem ist der Platz immer verfügbar, auch als Stauraum. Ein Alkoven ist eine Möglichkeit, viel Platz zu haben, auch ohne Umbau, bei relativ geringer Länge.

Länge: läuft mit - behindert manchen vielleicht beim normalen Parkplatz etwas ( uns nicht), ansonsten stört die Länge gar nicht (unsere Länge: 7m)

Manchmal wirds beim Manövrieren eng, weil man um eine Kurve nicht rumkommt. Da hilft weniger Länge. Auch z.B. am CP oder Supermarkt. Andererseits fährt man sowieso vorausschauender, um solche Probleme zu vermeiden.

Breite: Es kommt immer darauf an, wir wollten schmal (2,22m) und würde es immer wieder so wählen. man kommt besser und ohne Probleme (fast) überall hin. Bis dato im Verkehr 3 Worts Case Situationen, wo es breiter nicht mehr weiter gegangen wäre. Enge Straßen, Nebenstraße, Pässe etc. oder mal ins "off" sind kein Problem.

Schmal ist relativ. Mein alter hatte 2,15m, der neue 2,3m. Probleme sind sehr selten. Und noch seltener ist es, daß einem da 10cm weniger wirklich helfen.

Höhe: Ich denke unter 3m ist alles stressfrei, wir fahren inkl. Aufbauten (SAT / Solar) mit etwa 285cm .

Auch sehr selten. Manchmal Brücken bei kleinen Straßen unter der Bahn oder so. Allerdings auch da ist meist jedes Womo betroffen. 3m hauptsächlich für Maut auf F AB.

RK

thomas56 am 23 Apr 2020 17:00:06

bigben24 hat geschrieben:Höhe: Ich denke unter 3m ist alles stressfrei


Und ich sage, alles unter 4m ist stressfrei! Ins Parkhaus können Beide nicht!

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