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Schlauchboot mit Motor und Wohnmobil?


mefor am 13 Mai 2020 04:10:39

Hallo,

ich bin am überlegen, ob ich mir ein Schlauchboot mit Motor zulege.
Gedacht hatte ich so an 3,5 bis 3,8m Boot mit 10-15 PS Motor für max. zwei Personen und Angelausrüstung. Das Ganze soll in der Heckgarage verstaut werden. Der Einsatzzweck wird Hauptsächlich in Norwegen (bei wenig Wellen auf den Fjorden) sein.
Bisher haben wir uns dort schon oft Boote geliehen. Das ist aber nicht so einfach, da die Boote vor Ort oft vermietet sind und wir nicht wissen, wann wir wo sind.
Gesehen habe ich schon öfters Leute die dort das eigene Schlauchboot mithaben, deswegen kam mir der Gedanke, ob das auch was für mich wäre.
Vielleicht gibt es hier schon Erfahrungen?
Lässt sich das alles so Händeln oder ist das zu viel Aufwand? Bekommt man so ein Schlauchboot mit Motor gut ins Wasser (Gewicht) und auch wieder raus?

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Marsu123 am 13 Mai 2020 06:59:52

Hallo Lars,

wir hatten eine Zeitlang ein Schlauchbot mit Holzeinlegeboden und winzigem Außenborder.
Etwa so eins (nur hatte unseres einen Holzboden) --> Link
Gewogen hat das min. 100Kg
Für den Aufbau musst du (zu zweit) min. 30-50 Minuten rechnen.
Wenn du das Boot auf eine Handkarre packst, ist das zu Wasser lassen und bewegen des Bootes ok.
Wenn deine Heckgarage die Zuladung verträgt, sicher keine schlechte Sache.

Hier gibt es ein Aufbauvideo : --> Link

Grüße Ralf.

altenrather am 13 Mai 2020 07:01:59

Guten Morgen,
Diese Idee hatte ich auch einmal,allerdings zu Wohnwagen Zeiten...
Ich kam durch Zufall an ein kleines Schlauchboot von 4 Meter Länge in Frankreich dran...auf dem Campingplatz hat es jemand für kleines Geld verkauft....ohne Motor.....
Ich sehe da ein großes Problem, wenn du nicht eine sehr große Garage hast oder mit einem Anhänger fährst,wo das zerlegte Boot drin ist...
Das Boot nimmt selbst ohne Luft zusammengelegt viel Platz weg,dann hast du Zubehör vom Boot wie Paddel,Holzboden , die Transporträder usw...und der Aussenborder....diesen kannst du nicht in irgend eine ecke für den Transport legen.....
dann gibt es Unterschiede 2 oder 4 Takt Motoren.....ich möchte den Motor nicht in der Garage haben....die stinken dir alles voll...der 4 Takter muss hochkant stehen, sonst läuft Öl aus....je größer der Motor, umso schwerer ist er ...bei 15 ps ( du brauchst ja auch den Bootsführerschein ) wiegt er schon allerhand....also hier auch deine Zuladung beachten.
Ich finde, wenn Boot, dann in einen kleinen Anhänger zerlegt transportieren oder direkt auf den Trailer.
Dann fangen die Problemchen mit ins Wasser lassen an....je nachdem wo du bist , mit dem Wohnmobil den Trailer ans Wasser fahren? ich weiß nicht.... bei einem kleinen 4 Meter Boot kannst du die Transportrollen am Heck Festschrauben und dann wie eine Schubkarre ins Wasser schieben....das wäre machbar...

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Trashy am 13 Mai 2020 07:23:25

Moin Moin,

wir haben das mit einem 5m Kanalpariser mit Aluboden gemacht. Da das Packmaß sehr klein ist geht das problemlos.

Der AB wurde auf der AHK transportiert wie auf diesem Beispielbild

Bild

altenrather am 13 Mai 2020 07:47:22

Die Befestigung ist schon klasse, allerdings hätte ich bedenken, das er mir gestohlen wird...man ist mit dem WoMo ja doch immer auf reisen...aber Stützlast der Ahk beachten....

wippi63 am 13 Mai 2020 08:11:07

Moin
Wir fahren seit 15 Jahren mit Schlauchboot und 15 PS Motor nach Norge.
Das erste Boot war ein Zodiac mit Holzboden. Zum slippen hatten wir Räder die man am Heckspiegel befestigen konnte. Das Boot war 380 cm lang und mit 2 Sitzbänken ausgestattet.
Das Zodiac wurde in 2 Paketen verpackt einmal der Schlauch mit Zubehör und einmal der Boden.
Gewicht ca. 85 kg der Motor ca 35 kg, Plus Zubehör wie Tank usw.
Das Boot war super stabil aber der Auf/Abbau etwas anstrengend (die Bodenleisten waren schwer zu montieren wenn Sand ins Boot gekommen ist) und das slippen mit den Rädern auch nicht so einfach, da viel Gewicht zu heben war. Außerdem war das Sitzen unbequem, da die Sitzhöhe sehr gering war.
Qualität des Bootes sehr gut und alles extrem robust.
Das Boot sah so aus:




Vor 3 Jahren haben wir umgestellt auf ein Honwave T38 Luftboden Boot, dazu einen kleinen Hafentrailer (Zerlegbar) aus Alu. Das Boot wiegt komplett 48 kg der Hafentrailer 11 kg.
Der Auf und Abbau geht deutlich einfacher und schneller, 5 Kammern aufblasen, Sitzböden rein und Motor einhängen: Fertig. Der Trailer ist in 5 Minuten ohne Werkzeug montiert.
Der Trailer bietet einen ganz entscheidenden Vorteil, ich kann das Boot alleine zu Wasser lassen.
Das Boot selbst ist stabil und ich fühle mich jederzeit sicher. Auch der Luftboden ist sehr gut, man kann ohne Probleme im Boot stehen. Das Sitzen ist viel angenehmer da der Sitzboden höher ist. Der Umstieg war für uns eine sehr gute Entscheidung.
Das Boot sieht so aus, allerdings haben wir jetzt 2 Sitzböden drin.
Gruß Dirk


framov am 13 Mai 2020 08:19:10

Hallo,
ich hatte auch mal eines für 4 Personen mit Elektroaußenboarder. War ganz nett zum Sonnen auf dem See, zum Wasserwandern untauglich, da die Kanuten schneller an einem vorbei fuhren als die höchste Stufe des E- Motors ergab. Ich glaube Enten waren schneller. Nach 8km war der 88Ah Bleiakku (schön schwer- ich weiß es gibt auch Li Akkus) leer. Zum Glück hatten wir einen Ersatz dabei oder wären gepaddelt. Es war trotzdem schön. Aber egal, darum gehts ja gar nicht.
Will sagen, dass der Aufwand dafür alles zu Wasser zu lassen, schon bei diesem kleinen Boot nervig war. Besonders, wenn man weiter weg vom Wasser stand und alles erstmal dahin bringen musste. Wir haben uns jetzt gesagt, das Gedöns wird verkauft und wenn wir mal Bock auf so was haben, wird gemietet. Und wenn grad alle ausgeliehen sind, wird für den nächsten Tag reserviert oder was anderes gemacht. Allein der Platz für das ganze Zeug. Da ging das ja noch mit dem kleinen E Motor.
Und es wurde am Ende zu wenig genutzt, weil wir eben nicht nur am Wasser sind. Da liegt es dann auch nur rum und nimmt Platz in der Garage weg. Die Ganze Sache sieht dann schon anders aus, wenn man das des Öfteren macht.
Aber das ist nur so meine Erfahrung. Ich hab es probiert und es war sicherlich schön auf dem Wasser, aber für mich selbst ist das Experiment gescheitert.

BadHunter am 13 Mai 2020 08:35:36

Ich spiele auch schon länger mit dem Gedanken, mir ein Schlauchboot mit Motor (so ab 20 PS, Führerschein vorhanden) zuzulegen. Mein Gedanke war, es im Doppelboden zu transportieren, und der Motor sollte hinten auf die Motorradbühne, entsprechend gegen Diebstahl gesichert... Für die nächste Zeit habe ich diesen Gedanken erstmal verworfen, da wir sowieso schon recht viel Zeugs mit uns rumschleppen (Angelausrüstung, oft Surfausrüstung, Motorrad auf dem Anhänger), so dass es mit der Zuladung langsam knapp wird...
Evtl. wäre unser nächster Schritt ein geschlossener Anhänger, in den dann Motorrad und das Boot mit Motor reinpassen. Andererseits würden wir dann wahrscheinlich so ein Boot nur einmal im Jahr im Sommerurlaub nutzen, und wenn wir dann nicht gerade mehrere Wochen auf einem CP irgendwo am Wasser verbringen wäre mir der ganz Aufwand für Auf- und Abbau des Bootes dann wieder zuviel, dann lieber mal mieten, wenn sich die Möglichkeit bietet.

Verlockend finde ich den Gedanken schon sehr lange, andererseits sehe ich selbst, wenn Wasser vorhanden ist, nicht immer die Möglichkeit, das Boot zu nutzen, und an Seen sind Verbrennungsmotoren auch oft nicht erlaubt...

dejerry am 13 Mai 2020 10:03:05

Hallo Zusammen,

Wir sind dabei genau das Gleiche zu planen :)

Die Hauptfrage dabei ist: zerlegbar oder mit Trailer ?

Zerlegbar hat den Vortail dass Slipräder am Heck montiert werden können oder ein Handkarren zum slippen reicht.
Gerade hierbei frage ich mich jedoch wie schwer ( oder wie gross) das Boot sein darf damit man das zu 2 noch schafft...?

Mit Trailer ist das Boot sofort bereit, ich stelle mir jedoch das slippen mit Womo vun 7m40 etwas schwer vor...

Hat hier villeicht Jemand Erfahrung was das slippen mit Womo angeht? Habe da schon gesehen dass Leute sich vorne wo der Haken zum Abschleppen hinkommt eine Kupplung anschrauben und so vorwärts das Boot ins Wasser setzen können...

Mit freundlichen Campergrüssen,

Jerry

duca250 am 13 Mai 2020 10:12:32

Moin,
ich bin ehemaliger Segler und hatte ein 3m-Dingi von Bombard. Dazu ein 5 PS-Außenborder. Den zu händeln war schon eine Herausforderung, er "parkte" bei Nichtgebrauch an der Heckreling. Einen 15 oder 20 PS-Motor möchte ich nicht mehr tragen wollen... Hinzu kommt das nicht unerhebliche Gewicht des zerlegbaren Boots, dessen Paketgröße und ruckzuck ist die Heckgarage in der Regel für nichts anderes mehr nutzbar (Belastbarkeit u. Platz). Und dann der zeitliche Aufwand des Auf- und Abbaus (das Ding sollte auch trocken wieder in der Heckgarage lagern). Baue das mal bei Regen ab... :eek:

Daher würde ich mir eventuell überlegen nicht doch ein gutes gebrauchtes Schlauchboot einschl. Trailer und 4-Takt-Motor zuzulegen, dann sogar als RIP mit wesentlich besseren Fahreigenschaften als mit Luftboden und dergleichen. Mit Glück hat so ein Teil auch schon einen Fahrstand.
Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung
der Duc

Carado461 am 13 Mai 2020 12:55:57

wir hatten ein zodiac 3,80 m mit Honda 15 PS. Das war auf Trailer. Händisch tragen hätte ich das nicht wollen . Also haben wir immer geslippt. Geht alles, ist aber Aufwand. Insgesamt war es dann so, dass nach Anfangsbegeisterung die Nutzung immer weniger wurde. Habe es dann nach 4 Jahren wieder verkauft.

DieselMitch am 13 Mai 2020 13:10:18

Was mich etwas irritiert: Keiner (?) hat sich bisher Gedanken gemacht, ob die restliche Zuladungskapazität des WoMos so ein Schwimmzeugs überhaupt noch abdeckt.

Ich lese "wiegt so um die 100kg", gerne auch mehr je nach Motor, da würde ich erstmal auswiegen was
- überhaupt noch in das WoMo an Freimasse reindarf (real vorhandene Gesamtmasse vs. zGG.)
- wie die aktuelle Lastverteilung Vorder-/Hinterachse ist (meistens ist die HA eh am Limit .. oder drüber :eek: )

Und dann auch den Platzbedarf nicht unterschätzen, da werden schon ein paar Sachen für Zuhause bleiben müssen :cry:

Hat das WoMo allerdings eine AHK, würde ich mir, wenn es denn so dringend mit dem Schlauchboot ist, einen 750kg Trailer/Baumarkthänger zulegen und da alles reinpacken.
Da freut sich dann auch die Hinterachse 8)

Bei richtiger Massendimensionierung des WoMos kann man mit dem Ding hinten dran auch legal (!) 100km/h fahren.

JM2C dazu

altenrather am 13 Mai 2020 13:19:33

DieselMitch hat geschrieben:Was mich etwas irritiert: Keiner (?) hat sich bisher Gedanken gemacht, ob die restliche Zuladungskapazität des WoMos so ein Schwimmzeugs überhaupt noch abdeckt.


Doch- ich :D

dejerry am 13 Mai 2020 13:23:42

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.




Da ich meine Heckgarage komplett ausgebaut habe passt da eh nichts Anderes mehr rein ;)
Ich habe noch einen Motorrad Anhänger bis 750kg, da wollte ich mir einen Kasten drauf bauen wo alles rein passt.

DonCarlos1962 am 13 Mai 2020 14:14:31

Unser Boot ist 3,80m lang und kann bis zu 35PS tragen.

Zu Beginn hatten wir auch einen 35PS 2T Johnson dran und konnten prima Wasserski damit laufen.


Dann war mir der Motor zu schwer geworden, weil der nur mit Lenkung und Gas/Schaltungszügen an einem Steuerstand gefahren werden konnte.
Also back to the roots - neuen 10 Tohatsu gekauft und nur noch von der Pinne gefahren.

Die 10 PS des Tohatsu sind so stark, dass man mit drei Erwachsenen noch ins gleiten kommen kann.
Dabei ist er ausgesprochen sparsam, weil 4 Takter und er ist sehr leise. (Für einen Außenborder)

Zusammengepackt sieht das 3,80m Schlauchboot mit Aluboden so aus:


Wenn wir mit kleinem Gepäck reisen, reicht das Gumotex und 17Kg :


LG Carsten

Torsti5 am 13 Mai 2020 21:05:27

Wir haben im bzw. am 6 m Kasten eine 1290er KTM (Motorrad) und ein 370 er Schlauchboot mit 15 PS und allen Zubehör dabei. Vom Platz sollte es doch für ein Wohnmobil mit Heckgarage kein Thema sein wenn es bei uns in den kleinen Bus gestopft werden kann.

Auf- und Abbau mit E-Pumpe ca. je 30 Minuten. Der Einbau des störrischen und sau schweren Holzboden führt zu erheblichen Schweißausbrüchen da die Spannprofile aus Alu so stramm sitzen, dass man die zuerst kaum rein- und nachher fast nicht mehr herausbekommt. Wenn dies nicht wäre würde ich sagen - perfekt. Ob dies bei allen Booten mit Holz- oder Aluboden so ist kann ich nicht sagen. Der 2-Takt-Motor ist leicht, dafür aber saumäßig laut und stinkt. 4-Takter ist sicher angenehmer, dafür aber schwerer.

Gruß
Thomas

DonCarlos1962 am 13 Mai 2020 22:32:49

Hallo Thomas,

bist Du schon einmal mit Deinem WoMo mit dieser Zuladung auf die Waage gefahren?

Wir hätten diese Zuladung nicht. Allein das Boot wiegt komplett etwa 80Kg, dazu kommt der Motor mit 37Kg und der Tank.
Da sind wir schon bei leichten 120Kg. So wie es auf dem Bild zu sehen ist.

LG Carsten

mefor am 14 Mai 2020 03:51:48

Ich danke euch schon mal für die Infos :top:
Das Gewicht ist nicht das Problem. Das nächste Womo hat 4,5t (vielleicht auch 4,8t) und der Platz reicht auch.
Ein Boot mit Trailer an der AHK wäre natürlich am Besten. Allerdings habe ich keinen Platz um das Ganze bei mir hin zu stellen. Dazu kommt noch, dass man dann ständig mit Hänger unterwegs ist und das Gespann auch auf den Fähren deutlich teurer ist. Deswegen der Gedanke so ein Schlauchboot in der Heckgarage zu packen.
Ist es tatsächlich so, dass man 4 Takter nur stehend transportieren kann wegen dem Öl? (Leider) gibt es ja keine 2 Takter mehr neu.

wippi63 am 14 Mai 2020 05:54:29

Hallo Lars
Versuche doch einen 2 Takter gebraucht zu kaufen. Den kannst du legen wie du willst und er ist deutlich leichter bei gleicher PS Leistung.
Bin froh meinen 15 PS Mercury zu haben. :D

Gruß Dirk

dejerry am 14 Mai 2020 07:43:31

Zum Thema stehennd lagern habe ich dies gefunden:

--> Link

Gruss

Jerry

Torsti5 am 14 Mai 2020 08:00:17

DonCarlos1962 hat geschrieben:Hallo Thomas,

bist Du schon einmal mit Deinem WoMo mit dieser Zuladung auf die Waage gefahren?
Da sind wir schon bei leichten 120Kg. So wie es auf dem Bild zu sehen ist.

LG Carsten


ja, bin ich. Mit Motorrad, vollen Tanks und komplette Urlaubsausstattung + Vorräte - 3700 Kg. Mit Boot inkl. Benzinvorräte, Zubehör usw. werden dann ungefähr 3850 Kg sein. Passt und noch genügend Luft für nochmals 2 Boote plus 2 Fahrräder. Scheitert aber daran, dass nix mehr in die Stauräume passt :)

Torsti5 am 14 Mai 2020 08:13:52

mefor hat geschrieben:Ist es tatsächlich so, dass man 4 Takter nur stehend transportieren kann wegen dem Öl? (Leider) gibt es ja keine 2 Takter mehr neu.


nein, der 4 Takter kann/darf auch gelegt werden. Nur nicht in alle Richtungen und nicht auf den Kopf gestellt.

Es gibt eine gute Auswahl an 4 Takter von 15 - 20 PS die von einem gesunden Mannsbild getragen werden können. Über 20 PS wird es vom Gewicht heftig. Die 2 Takter machen so einen mordslärm, dass einen (z.B. mir) der Spaß vergehen kann. Wenn dich der Lärm nicht stört, verkaufe ich dir gerne meinen Johnson 2-Takter mit 15 PS. Der geht wie die Wildsau ab, jedoch nicht Trabi-Orchester

Grüße
Thomas

duca250 am 14 Mai 2020 08:49:47

Torsti5 hat geschrieben:ja, bin ich. Mit Motorrad, vollen Tanks und komplette Urlaubsausstattung + Vorräte - 3700 Kg. Mit Boot inkl. Benzinvorräte, Zubehör usw. werden dann ungefähr 3850 Kg sein. Passt und noch genügend Luft für nochmals 2 Boote plus 2 Fahrräder. Scheitert aber daran, dass nix mehr in die Stauräume passt :)


...na ja, Torsti, das hast Du prinzipiell recht. Das Gesamtgewicht spielt sicherlich eine Rolle, ist aber erstmal nur nebensächlich. Gewogen werden sollte jede Achsseite einzeln und insbesondere die Hinterachslast ist in einem solchen Fall zu beachten. Aber der TE fährt ja einen 4,5-Tonner :) Dennoch würde ich an seiner Stelle mit verladenem Boot und AB auf die Waage fahren.

Und ein 15/20 PS-Viertakter wiegt trocken fast 50 kg. Den als gesundes Mannsbild durch die Gegend zu schleppen habe ich vielleicht vor 30 Jahren geschafft und das auch nur ein paar Meter. Jetzt lagert der in der Heckgarage, die Wuchterei male ich mir lieber nicht aus, das gibt Rücken :eek: ... Wie viel willste da für eine rückenschonende Verladehilfe investieren? Wie lange macht das der Rücken mit? Oder als Tragehilfe die Ehefrau?
Grüße
der Duc

DonCarlos1962 am 14 Mai 2020 10:34:29

duca250 hat geschrieben:Und ein 15/20 PS-Viertakter wiegt trocken fast 50 kg. Den als gesundes Mannsbild durch die Gegend zu schleppen habe ich vielleicht vor 30 Jahren geschafft und das auch nur ein paar Meter.
Grüße
der Duc

Darum haben wir vom großen Motor auf den 10PS und Pinnensteuerung umgestellt. Selbst die 37Kg des Tohatsu reichen uns schon!

Sehr hilfreich sind die beiden Transporträder am Heck. Das erspart den Trailer..... und sind leichter, zudem besser zu verstauen.


Der Schwager hat es schon einmal mit dem WoMo-Roller kombiniert.
(Der hat wohl zu viel WERNER gesehen, "nix zu Fahrrad Meyer, da tüddlen wir ein Stück Schweißdraht drumherum...!"

Damit gehen dann auch weitere Wege auf dem Campingplatz. :lach:
Das ist keine Faulheit, dass ist Selbsterhaltungstrieb bei über 30° Grad. ;D

LG Carsten

Gast am 14 Mai 2020 10:50:30

Moin,
vor einigen Jahren hatte ich ein Aluboden SB 330 cm mit 15 PS 4 Takter, feste Heckräder zum anklappen und eine Rad/Transport Vorrichtung für den Bug. Dazu hatte ich mir auch eine Vorrichtung für die AHK gebaut. Die kann aber nur auf den CP SP gnutzt werden. Die ganze Kombi blieb aber zusammengebaut während der Saison auf dem Dauerplatz. War sehr gut zum Slippen und auch alles alleine machbar. Für die Zukunft mit dem KaWa werde ich ein SB mit Luftboden und 9,8 PS Tohatsu auch mit Heckrädern und eine Rad/Transport Vorrichtung für den Bug besorgen. Grund: Der 15 PS ist einfach zu schwer und der Aluboden zu viel Aufwand für ständig auf und ab zu bauen. Weiter ist ein Luftboden mit einem 9,8 er noch ohne große Verwindungen des Bodens fahrbar. Das ist ab 15 PS nicht mehr der Fall. Alles ausprobiert. Weiter hat der 9,8 er den Gewichtsvorteil und auch er lässt das leichtere Luftbodenboot auch mit 2 Leuten locker gleiten. Außerdem spart man sich in französischen Gewässern die Maut. Die ist nämlich ab 9,9 PS verpflichtend. Was ich noch ausprobieren werde ist, ob ich Boot und Motor im KaWa transportieren kann oder einen Hänger dazu hole. Die Motoren stinken i.d.R. nicht und wenn, kommt ein luftdichter Sack drüber. EBike soll auch immer dabei sein, aber dafür habe ich meine Thule für die AHK.
at Carsten zwei Männer ein Gedanke! :mrgreen:

Torsti5 am 14 Mai 2020 22:22:33

duca250 hat geschrieben:Und ein 15/20 PS-Viertakter wiegt trocken fast 50 kg. Den als gesundes Mannsbild durch die Gegend zu schleppen habe ich vielleicht vor 30 Jahren geschafft Wie lange macht das der Rücken mit? Oder als Tragehilfe die Ehefrau?


15 PS 2 Takter ca. 36 - 37 Kg
10 PS 4 Takt ca. 40 KG
15 oder 20 PS (meist gleicher Motor) 4 Takt ca 45 Kg

Meine Empfehlung: Zuerst Boot ins Wasser, dann Tank ins Boot, dann Motor mittels klappbarer Alu-Sackkarre zur Wasserlinie fahren oder zerren, Motor einhängen und fertig. Ob 40 oder 45 Kg ist dann auch schon wurscht. Wenn das Skelett nicht mehr mitmacht, dann lieber gar nichts in diese Richtung und event. ein richtiges Boot mit entsprechenden Vorzügen auf den Anhänger.

DonCarlos1962 am 14 Mai 2020 23:45:07

Der Tohatsu 9,8 4 Takter gilt mit 37Kg als Leichtgewicht. Reicht für ein kleines Rubberboat im Urlaub zum Spass haben aber aus.

LG Carsten

mefor am 15 Mai 2020 02:39:42

Was mir noch eingefallen ist (das Thema eigenes Boot ist für mich völlig neu).
Muss so ein Schlauchboot mit <15PS Motor eigentlich irgendwie zugelassen und versichert werden? Gesehen habe ich schon welche mit einer Nummer drauf. Braucht man die nur wenn man auch in Deutschland damit aufs Wasser will?

Marsu123 am 15 Mai 2020 07:13:56

Moin Moin,

kommt aufs Gewässer an.
Teilweise sind Motoren gar nicht erlaubt.
Teilweise nur gegen Gebühr (gild auch für Boote ohne Motor).
Vorher erkundigen spart viel Ärger und Kosten ;-)

Grüße Ralf.

duca250 am 15 Mai 2020 07:15:05

Moin,
ab 3 PS Motorleistung gibt es eine Kennzeichenpflicht, je nach Bundesland und Gewässer sogar für Boote ohne Motor. Die Zuteilung des Kennzeichens erfolgt z.B. über den ADAC. Mehr zum Kennzeichnungsthema hier: --> Link Ab 15 PS benötigst Du einen Sportbootführerschein und eine Wassersporthaftpflicht ist generell unerlässlich (z.B. Umweltschaden)! Im Ausland müssen Boote teilweise extra registriert werden, so beispielsweise in Kroatien. Belese Dich unbedingt, insbesondere in Sachen Sicherheit (Schwimmwesten, Paddel, Schöpffass, Vorfahrtregeln etc.) :!:
Grüße
der Duc

BadHunter am 15 Mai 2020 08:19:51

Soweit ich weiß besteht auf Binnengewässern meist eine Zulassungspflicht, man bekommt ein Kennzeichen zugeteilt, das irgendwie aufs bzw ans Boot muss (kleben, draufpinseln), kostet aber dann nicht jährlich Steuern oder so... In anderen Ländern, wie schon für Kroatien genannt, kann es auch auf dem Meer oder grundsätzlich andere Regelungen geben. Immer vorher informieren.

Alles das sind auch Gründe, warum ich die Idee erstmal verworfen habe. Habe sogar die passenden Führerscheine (Binnen und Küste/See), aber dann miete ich lieber vor Ort ein Boot, sofern möglich...

Challuwe am 15 Mai 2020 09:06:36

Hallo mefor,

Wenn du noch nach einem preiswerten AB suchst, ich hätte noch einen fast fabrikneuen Honda 10 PS AB.
Ursprünglich hatte ich dasselbe vor wie du doch dann hat mir die Gesundheit einen Strich durch den Plan gemacht.
Jetzt sucht der Motor für günstige 1500€ einen neuen Skipper.

Uwe

DonCarlos1962 am 15 Mai 2020 12:15:54

Bei einem Boot ist, wie bei einem Auto auch, ein COC Papier dabei.
Es beschreibt die Eigenschaften, Zulassungen und Abmasse Deines Bootes.

Alle Boote, die seit dem 15. Juni 1998 in Verkehr gebracht werden, brauchen ein CE-Kennzeichen.

Ein Kennzeichen für Dein Boot erhältst Du bei verschiedenen Institutionen:

WSA, Wasser und Schifffahrsamt (in unserem Fall Köln) deswegen auch das K-S 260.
M-DMYV, Deutscher Motoryachtverband
S-DSV, Deutscher Seglerverband
A-ADAC, Allgemeiner Deutscher Automobil Club

Über das zugeteilte Kennzeichen wird ein Ausweis ausgestellt, der an Bord mitzuführen ist. Außerdem ist das Kennzeichen in mindestens 10 cm hohen Buchstaben und Ziffern dauerhaft in heller Farbe auf dunklem Grund oder dunkler Farbe auf hellem Grund außen an beiden Bug- oder Heckseiten oder am Spiegelheck des Kleinfahrzeugs anzubringen.

Anders als für Straßenfahrzeuge, gibt es für Sportboote keine Versicherungspflicht. Jeder Wassersportler haftet jedoch für alle Schäden, die er im Zusammenhang mit dem Besitz oder Gebrauch eines Sportbootes einem Dritten schuldhaft zufügt.
Wir haben Pantaenius als speziellen Bootsversicherer gewählt und bezahlen knapp 60,- Euro im Jahr für unser Schlauchboot.

In Kroatien z.B. brauchst Du aber eine Versicherung und Registrierung um Dein Boot beim Hafenmeister anmelden zu können.

Was Duc geschrieben hat, kann ich nur unterstreichen. Gut vorher schlau machen und nicht nur einfach den Gummischnuller ins Wasser und den Quirl hinten dran!

Jedes Gewässer hat seine Vorschriften und Führerscheinregeln.

Z.B. brauchst Du in den Niederlanden immer den Wateralmanak 1 in der aktuell gültigen Fassung an Bord. Und das Binnenvaartpolitiereglement (BPR) in der aktuell gültigen Fassung. Das darf aber auch in deutscher Sprache und sogar elektronisch vorhanden sein, solange man unmittelbar darauf zugreifen kann.

Auf dem Rhein ist der Sportbootführerschein Binnen auch unter 15PS Pflicht! Ohne eine solche Lizenz darf man auf dem Rhein lediglich im Kanu, auf dem Surfbrett und im Ruderboot unterwegs sein.

LG Carsten

Birgit1953 am 15 Mai 2020 13:08:20

Hallo,

wir haben seid 2 Jahren ein Schlauchboot Suzumar mit Aluboden, 3,80 x 1,75, mit 6 PS Motor.
Mit dem Gewicht kommen wir gut hin, zerlegt sieht das so aus wie im Bild oben.
Alles zusammen paßt in die Womo Garage. Für den Motor wurde eine Halterung gebaut, wo der Motor senkrecht eingehängt und verzurrt werden kann.
Erst hatten wir einen 15 PS Motor, der war jedoch zu schwer um ihn vor Ort allein zu heben und im Boot einzuhängen...(ca. 45 kg)
Der 6 PS`er hat 24 kg. Das Boot wiegt ca. 70 kg.
Wenn das in der Garage ist, lassen wir die Räder zu Hause, die nehmen wir nach Norwegen eigentlich auch nie mit. Für diverse andere Sachen ist noch Platz genug.
Das Boot hat sich schon gut bewährt, auch wenn der Aufbau bei uns noch recht lange dauert, es ist nicht so einfach und erfordert Geduld...



Es trägt uns auch gut zu Zweit , ist für 5 Personen zugelassen, aber da wird es sicherlich ziehmlich eng :/


DonCarlos1962 am 15 Mai 2020 13:22:36

mefor hat geschrieben: max. zwei Personen und Angelausrüstung. Das Ganze soll in der Heckgarage verstaut werden. Der Einsatzzweck wird Hauptsächlich in Norwegen (bei wenig Wellen auf den Fjorden) sein.


Wenn Du es etwas langsamer angehen lassen kannst, kaufe Dir ein kleines 3,3m - 3,6m Schlauchboot mir Alu oder Luftboden und einen 5PS 2Takter.
Davon gibt es noch genug auf dem Kleinanzeigenmarkt und gutem Zustand. Allerdings meist auch recht teuer. Gute Exemplare werden da noch mit bis zu 500€ gehandelt!!

Zum Angeln fahren reicht das auf Binnengewässern auch aus. In Gleitfahrt wird man damit aber nicht mehr kommen. Dafür ist der Motor dann doch zu schwach.

Der Vorteil liegt im Gewicht. So ein 5PS 2T Motor wiegt nur 19Kg ohne den externen Tank. (Gerade einmal bei unserem 5PS 2T Mercury gewogen.)


Hier ein chinesischer Vertreter, der schon eine ganze Weile auf dem Markt ist.
--> Link

Der Preis ist interessant, wiegt aber als 4 Takter auch schon wieder 27Kg.

LG Carsten

mefor am 16 Mai 2020 03:22:21

Danke für Eure Infos. Der Plan wird erst mal weiter verfolgt, einen richtigen Showstopper sehe ich jetzt für mich nicht. Das Ganze steht auch nicht aktuell vor der Tür, so in ein bis zwei Jahren soll das erst los gehen. Ich plane aber gerne etwas vorraus, auch was das nächste Womo und die benötigte Zuladung angeht.

audiquattro20v am 16 Mai 2020 18:20:25

Moin,

ich hatte ein 430HD QuickSilver mit 30PS und Trailer.

Jedesmal auf und abbauen geht ja gar nicht.

Und dann noch das ganze geraffelt Nass und mit Pech noch im Regen im Auto verstauen. Nein wenn dann mit Trailer .

Aber der eigentliche Grund warum ich aufgegeben habe ist, wie komme ich an Benzin im Urlaub ran. ?

Folgendes zenario . Du stehst mit dem Wohnmobil in Kroatien . Boot auf dem Trailer Und Wohnmobil auf dem CPlatz . Ok ein paar Jungs zum Trailern findet man vielleicht, aber nun erst mal zum Hafen kommen um das Boot (in Kroatien) beim Hafenmeister Anzumelden. Aber wie dahin kommen ? Und dann muss man ja auch ab und an auch tanken. ....

Probleme die mich nervten. Boot ist verkauft. Bei Bedarf wird gemietet

Holger

DonCarlos1962 am 16 Mai 2020 19:27:31

audiquattro20v hat geschrieben:Moin,

ich hatte ein 430HD QuickSilver mit 30PS und Trailer.
Aber der eigentliche Grund warum ich aufgegeben habe ist, wie komme ich an Benzin im Urlaub ran. ?

aber nun erst mal zum Hafen kommen um das Boot (in Kroatien) beim Hafenmeister Anzumelden. Aber wie dahin kommen ?


Wieder ein Vorteil für den 9,8PS Tohastu. Das Ding ist sehr sparsam. Da kann man mit einem Tank voll (separater 12 L Tank) stundenlang herumdüsen.
Angegeben ist er mit 3.8 l/h Kraftstoffverbrauch bei Volllast.
Wenn man aber nach erreichen der Gleitphase das Gas um ein Drittel zurück nimmt, aber trotzdem im gleiten bleibt, kann man locker unter 3L Verbrauch bleiben!
Also etwa 4 Stunden flott fahren sind mit den 12 Litern im Tank immer möglich.

Wir haben den Sprit auf der Anreise zum Campingplatz an der letzte Tanke gebunkert. Die letzen paar Kilometer hatten wir eben etwas zuviel in Kanistern an Bord.
(Was ja eigentlich verboten ist.)

Später haben wir auch im Hafen von Rovinj getankt. Da ist für Boote eine Tanke auf der Nordseite. Der Hafenmeister hingegen ist auf der gegenüberliegenden Seite der Altstadt. Aber auch mit dem Boot erreichbar.

Andere kroatische Häfen werden es nicht viel anders haben. Aber der Themenstarter möchte ja in Skandinavien Fjorde befahren. Da sieht die Sache ganz anders aus.

LG Carsten

Gast am 25 Mai 2020 10:17:00

Moin,
in Kroatien ist für jedes Boot mit Verbrennungsmotor, egal wieviel PS, ein deutscher Sportbootführerschein See oder ein kroatisches Zeugnis notwendig. Das kroatische ist vom Lernaufwand und den Kosten nicht zu empfehlen da es vom Aufwand dem deutsche SBF See fast gleich kommt und nur in Kroatien gültig ist. Das deutsche dagegen fast überall in Europa. Früher war das in Kroatien mal anders. Da war der Aufwand sehr überschaubar. :mrgreen: --> Link

Auf dem Rhein darf man ohne Führerschein nicht nur Kanu, Surfbrett und Ruderboot sondern auch mit einem Boot mit Außenborder bis 5 PS fahren. Fast alle anderen Gewässer sind bis 15 PS führerscheinfrei. Auf dem Bodensee kann man mit bis zu 6 PS ohne Schein fahren. Dort werden die Boote auch so verliehen. --> Link

DonCarlos1962 hat geschrieben:In Kroatien z.B. brauchst Du aber eine Versicherung und Registrierung um Dein Boot beim Hafenmeister anmelden zu können.

Auf dem Rhein ist der Sportbootführerschein Binnen auch unter 15PS Pflicht! Ohne eine solche Lizenz darf man auf dem Rhein lediglich im Kanu, auf dem Surfbrett und im Ruderboot unterwegs sein.
LG Carsten

DonCarlos1962 am 25 Mai 2020 20:58:02

Entschleunigter hat geschrieben:
Auf dem Rhein darf man ohne Führerschein nicht nur Kanu, Surfbrett und Ruderboot sondern auch mit einem Boot mit Außenborder bis 5 PS fahren.


Stimmt! Auf dem Rhein wird ein Sportbootführerschein mit dem Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen erst dann erforderlich, wenn das motorisierte Sportboot mehr als 3,68 kW (5 PS) Nutzleistung hat.

Ich muss also kräftig zurückrudern!

Ich habe mich durch einen Zeitungsartikel verunsichern lassen. Sorry.

Aber tatsächlich ist es mir schon passiert, dass ich von der Wasserpolizei mit einem 5PS Schlauchboot auf dem Rhein "aufgegriffen" und aufgefordert wurde, sofort in den Hafen zurück zu kehren.
Es ging dabei nicht darum, dass ich keinen Führerschein hätte, den habe ich ja. Wir hatten auch Normalwasserstand. Kein Hoch- oder Niedrigwasser.

Die Beamten begründeten es damit, dass die Leistung von 5PS nicht ausreichen würde sicher auf dem Rhein zu manövrieren. Im Hafengebiet sei das in Ordnung, sonst nicht.
Ich habe nicht diskutiert, wollte eh nur den Motor testen und das geht ja auch im Hafengebiet.

LG Carsten

Gast am 25 Mai 2020 23:05:11

Moin,
dass die WSP auf dem Wasser in Deiner Gegend Boote mit 5 PS einfach so zum umdrehen zwingt, glaube ich nicht. (Und nochmal: für 5 PS braucht man keinen Führerschein auf dem Rhein.) M.E. dürfen sie das gar nicht. Dafür gibt es keine Rechtgrundlage. Ausser es ist Gefahr im Verzug. Aber es war wahrscheinlich ein gut gemeinter Ratschlag gewesen, der seine Gründe hat und die du auch treffend bechreibst. Die Beamten auf dem Wasser kennen alle Situationen zur Genüge. Das ist ihr Job und wir sollten ihnen dankbar sein für solche gute Tips. Warum ich das sage? In meiner Familie habe ich einen von ihnen. :mrgreen:
Ich selbst bin mit meinem 5 PS Schlauchboot schon vor Jahren zu Beginn meiner Bootskarriere zwischen Koblenz und Bingen unterwegs gewesen und mich hat niemand von der Rennleitung aufgehalten. Und da fahren und fuhren immer Boote mit 5 PS. Nun ist es so, dass es sehr auf das Leistungsgewicht ankommt, ob du mit 5 PS noch maneuvrieren kannst. In meinem Fall waren das knapp 200kg für Schlauchboot, Motor und mir an der Pinne. Da komme ich sogar mit knapp 20 km/h noch ins gleiten, wenn ich kaum Strömung habe wie an der Mosel oder ich talwärts auf dem Rhein unterwegs bin. Lenken lässt sich so ein Boot immer. Auch mit mehr Leuten an Bord. Nur gegen die Strömung kann es eng werden mit dem Vortrieb. Aber dann kann man immer noch abdrehen und mit der Strömung fahren. Ans Ufer kommst du auch immer, solange sich die Schraube dreht. Am Binger Loch bergwärts habe ich mich nie mit 5 PS versucht. Da ist die Fahrrine zu eng und der Betrieb und die Strömung zu groß. Aber talwärts kenne ich Leute, die auch das problemlos mit 5 PS geschafft haben. Da fahren sogar Kajaks Richtung Nordsee und Richtung Alpen und was weiss ich noch alles für Wassserfahrzeuge. Ich habe sogar mal ein Holzfloß mit Besatzung bei Bingen flußabwärts gesehen. Die sind aber dort an den Buhnen hängen geblieben. Konnten nicht mehr maneuvrieren. Motor zu schwach. :mrgreen: WSP Einsatz dann obligatorisch.
Also alles relativ. Das wichtigste ist nur, dass man sich nicht überschätzen darf und man ggf. auch die Verantwortung für die Passagiere, die oft die eigene Familie sind, hat. Und der Rhein hat es schon in sich. Er ist die meist befahrene Wasserstraße Europas. Und zwischen Bingen und Koblenz ist es ganz besonders knifflig. Wenn ihr mich fragt. Hin mit dem WoMo. Boot ins Wasses und fahren. Aber einmal würde mir reichen. Da gibt es schönere und vor allem ruhigere Gewässer für ein 5 PS Boot. Ich habe seit seit 20 Jahren Boote besessen. Von 5 bis 300 PS. Und werde auch mit meinem neuen KaWa wieder eins mitnehmen. Es ist einfach schön auf dem Wasser. :ja:

Gast am 03 Jun 2020 22:47:43

Aktuell zum Thema Schlauchboot auf dem Rhein : --> Link

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