aqua
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Trend bei Neufahrzeugen Länge Gewicht 1, 2


Julia10 am 17 Jun 2020 11:55:01

Trend bei Neufahrzeugen

Habe mich in letzter Zeit bei verschiedenen Wohnmobilhändlern umgeschaut und festgestellt, dass Neufahrzeuge (bis 3,5 t), die zum Verkauf, standen zu über 80 % mit einer Länge von um die 7,5 m aufwarteten.

Wer „vom Hof“ kauft hat kaum eine Möglichkeit, ein kürzeres Fahrzeug zu erwerben.

Schon klar, dass man sich sein Wunschfahrzeug nach Katalog bestellen kann.
Die Gewichtsdiskussionen bei diesen langen Fahrzeugen kennen wir hier zu genüge.

Ein Fahrzeug (7.8m lang) war mit 6 Sitzplätzen ausgestattet und ich dachte, das wird ja wahrscheinlich aufgelastet sein. War es aber nicht, sondern bis 3,5 t. zugelassen.

Was denkt Ihr? Geht der Trend unter 3,5 t hin zu längeren und damit schwereren Wohnmobilen mit entsprechend wenig Zuladung?

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

chrisc4 am 17 Jun 2020 12:05:37

Die meisten Hersteller haben auch Fahrzeuge mit knapp 7 Meter, auch mit Längsbetten und großer Garage im Angebot.
Ich habe mir in den letzten Monaten viele angesehen und einen neuen Bürstner 690 Harmony gekauft. Der ist 699 cm lang.
Die 3500 kg Grenze ist trotzdem schwierig einzuhalten.

Es werden Fahrzeuge mit 750 cm Länge und Hubbett mit 3500 kg Zulassung angeboten, natürlich mit großer Garage!
Wie das funktionieren soll ist mir allerdings ein Rätsel! :roll:
Wie sollen 4 Personen plus Geraffel damit auskommen?

botego am 17 Jun 2020 12:55:34

Ich glaube es machen sich beim Kauf zu wenige Gedanken darüber. Lassen sich das Gewicht nicht vertraglich bestätigen und wiegen dann auch vor Übernahme nicht.
Und dann ...Peng ... Zu spät.

Anzeige vom Forum


Gast am 17 Jun 2020 13:13:59

botego hat geschrieben:Und dann ...Peng ... Zu spät.

Dann gibt’s hier einen neuen Trööt! :D

botego am 17 Jun 2020 14:09:49

Ich glaube nicht, dass der Trend zu längeren Fahrzeugen auf Kosten der Zuladung geht.
Das wäre doch ein Komfortverlust.

Karmann-Schmitti am 17 Jun 2020 14:17:09

Moin ...

chrisc4 hat geschrieben:Es werden Fahrzeuge mit 750 cm Länge und Hubbett mit 3500 kg Zulassung angeboten, natürlich mit großer Garage!
Wie das funktionieren soll ist mir allerdings ein Rätsel! :roll:
Wie sollen 4 Personen plus Geraffel damit auskommen?


Na, Du hast aber die Klima, 1-2x TV & die E-Bikes vergessen :wink:
Könnte klappen - wenn man die Möbel aus Pappe & Spucke baut ...

wascho55 am 17 Jun 2020 14:27:41

Hallo,

lt. einer Umfrage in div WoMo Zeitschriften geht der Trend zu längeren Einzelbetten und üppigen Queensbetten, daß geht entweder zu Lasten des Wohnraums, bzw. Sanitäreinrichtungen oder das WoMo wird länger, die Garagen werden gefühlt immer kleiner.

Gruß Walter

Allzeit gute Fahrt

rkopka am 17 Jun 2020 14:30:32

chrisc4 hat geschrieben:Es werden Fahrzeuge mit 750 cm Länge und Hubbett mit 3500 kg Zulassung angeboten, natürlich mit großer Garage!
Wie das funktionieren soll ist mir allerdings ein Rätsel! :roll:
Wie sollen 4 Personen plus Geraffel damit auskommen?

Da muß man nicht mal so lang werden. Das würde ich mit meinem gar nicht so schweren 6,6m Alkoven auch nicht mehr schaffen. Bei 4 Personen geht es nur noch mit sehr leichtem Gepäck und ohne Wasser legal. Fahrräder nur, wenn 2 davon leichte Kinder sind.

Meine letzte Suche ist jetzt schon 8 Jahre her. Damals fiel mir vor allem auf, daß man praktisch nichts unter 6m findet (hatte vorher 5,5m). In meiner Größe (6,6m) gabs dann schon einiges.

RK

DoReNo am 17 Jun 2020 14:34:46

...und eine Markise, zweite Batterie, Campingtisch und Stühle, ein Fahrer und Beifahrer welcher mehr als 75 kg wiegt, und und und...
Alles was über 6m ist und mit 3500 kg betitelt ist würde mich als Käufer stutzig werden lassen.
Da braucht man sich außer über eine fast nicht mehr vorhandene Zuladung auch über die Qualität der Möbel nicht mehr zu beschweren.
Den Firmen bleibt bei diesen unrealistischen Wünschen mancher Käufer garnichts anderes übrig als zu schummeln.
Aufblasbare Möbel wären noch eine Option :lach:

xenio am 17 Jun 2020 14:36:31

Es gibt aber auch Hersteller, deren Fahrzeuge < 3,5 t mit über 7 m Länge für 2 Personen + Kind durchaus zum Verreisen geeignet sind. Man muss auch nicht für alle Eventualitäten alles Mögliche reinpacken, als wollte man 1 Jahr Urlaub auf dem Mond verbringen. Ebenso kann man durchaus mal vor Ort Getränke u. Lebensmittel kaufen...

SG
Jens

thomas56 am 17 Jun 2020 14:48:11

xenio hat geschrieben: Ebenso kann man durchaus mal vor Ort Getränke u. Lebensmittel kaufen...


klar kann man es sich schönreden einen großen Teil seines Urlaubs auf Tankstellen und in Getränkeläden zu verbringen.

Ich bin froh, dass meine gesamten Getränke für 4 Wochen in der Heckgarage liegen und ich nur alle 2.000km an die Tanksäule muss! :ja:

rkopka am 17 Jun 2020 14:55:24

thomas56 hat geschrieben:Ich bin froh, dass meine gesamten Getränke für 4 Wochen in der Heckgarage liegen und ich nur alle 2.000km an die Tanksäule muss! :ja:

Das ist IMHO übertrieben. Aber zumindest für 2-3 Tage will ich ohne Besorgungen wo stehen können. Und auch dann nicht jedesmal ein leeres Womo wieder anfüllen, sondern einige Reserven haben, wenn man mal nichts bekommt. Es gibt durchaus noch Ecken in Europa (oft die interessanten), wo nicht alle 2km ein Supermarkt mit allem nur Erdenklichen steht.

Spätestens bei Sportequipment wird es kritisch. Nicht jeder kann oder will sich alles vor Ort ausleihen. Bei Tauchen oder Windsurfen stehen dann schnell mal 30-50kg pro Person auf der Waage. Bei etwas extremerem Tauchen auch mal das 2-3fache.

RK

Julia10 am 17 Jun 2020 15:08:11

Den Wohnmobilbauern scheint es bislang noch nicht gelungen zu sein, leichtere Aufbaumaterialien zu nutzen, um das Gewicht zu mindern.

Am Chassi eines Fahrzeugs läßt sich wahrscheinlich kaum Gewicht einsparen.

An den Aufbauten? Und wie stabil könnten diese Aufbauten sein?

Zusätzliche Einbauten bringen weiteres Gewicht auf die Waage.

Es scheint auch keine gesetzlichen Regelungen zu geben, wieviel Zuladung als Mindestmaß möglich sein muss.

Womofreund2 am 17 Jun 2020 15:56:06

Julia10 hat geschrieben:Den Wohnmobilbauern scheint es bislang noch nicht gelungen zu sein, leichtere Aufbaumaterialien zu nutzen, um das Gewicht zu mindern.

Am Chassi eines Fahrzeugs läßt sich wahrscheinlich kaum Gewicht einsparen.


Sicher gibt es hochstabile, leichte und haltbare Werkstoffe. Könnte man sowohl beim Aufbau als auch beim Chassis verbauen. Materialien aus Rennsport, Luft- und Raumfahrt. Das Fahrzeug kostet dann zwar ein vielfaches mehr, bleibt aber endlich unter 3,5t. :D
Komfortansprüche wiegen nun mal. Und die Hersteller würden es nicht bauen wenn der Kunde es konsequent ablehnen würde. Ich denke auch wenn die vielen Vermieter als Halter ihrer Fahrzeuge immer mit zur Kasse gebeten würden gäbe es auch dort ein Umdenken. Als wir als Neulinge 2010 das erste mal gemietet haben, hat uns der Vermieter einen Knaus Sport TI 700MEG für eine Reise mit 3 Personen als 3,5t vermietet. Ausgerüstet mit SAT, Fernseher, Fahrradträger. Übernommen am Tag der Abholung mit 2x 11kg Gas und vollem Wassertank. Zu Hause dann natürlich noch Campingmöbel, Fahrräder und Gedöns eingeladen. Und den tollen Megakühlschrank auch noch voll gemacht. Heute weiß ich auch, daß wir definitiv zu schwer gewesen sein müssen. Und als Familienmobil werden heute TI's mit Hubbett in Verkauf und Vermietung als 3,5ter angepriesen. :roll: Am Besten noch mit Automatik und großer Maschine. Geht weg wie geschnitten Brot - Also muß es doch so gewünscht sein!

chrisc4 am 17 Jun 2020 15:58:23

#Julia10
Ein Gesetz nicht direkt, jedoch über die gesetzliche Sachmängelhaftung kann man versuchen das ungeeignete Fahrzeug zurückzugeben.
Die Erfolgsaussichten hängen stark vom Einzelfall ab, das Risiko auf den Kosten sitzen zu bleiben ist recht hoch.

--> Link

andwein am 17 Jun 2020 16:13:44

Julia10 hat geschrieben:.........Den Wohnmobilbauern scheint es bislang noch nicht gelungen zu sein, leichtere Aufbaumaterialien zu nutzen, um das Gewicht zu mindern. Es scheint auch keine gesetzlichen Regelungen zu geben, wieviel Zuladung als Mindestmaß möglich sein muss.

Na, ja in meinen Augen nicht ganz korrekt:
Es gelingt schon, Experimente waren auch auf Messen zu sehen, aber der Preis wird zu hoch. Die Interessenten werden halt bei diesen Preisen keine Kunden! Stichworte wären Kevlar Compound wie im Flugzeugbau.
Und (quasi gesetzliche) Regelungen gibt es mit der DIN EN 1645-2-2008-09. (Masse im fahrbereiten Zustand und die so genannte persönliche Ausrüstung oder Zuladung)
Gruß Andreas

Tinduck am 17 Jun 2020 16:17:49

Solange die Händler nicht in die Pflicht genommen werden, dass nur zulassungsfähige Fahrzeuge verkauft werden können, wird sich da nix ändern.

Dazu braucht man eine verpflichtende Wägung zur Ermittling des Gewichts im fahrbereiten Zustand bei der Übergabe. Erreicht der Wagen nicht die zugesicherte bzw. für die Anzahl an Sitzplätzen benötigte Zuladung, darf der Händler ihn behalten... eigentlich ganz einfach. Was meint ihr, wie gut die Beratung plötzlich würde?

Ist aber eigentlich nix neues, das Thema. Schaut euch mal in Frankreich und Italien um, was da für Riesenkisten als 3,5-Tonner rumfahren. Familienalkoven über 7 m, 6 feste Schlaf und Sitzplätze... kein Problem mit 3,5 Tonnen! Das ganze ist ein einziges Lügengebäude, das nur deshalb nicht zusammenbricht, weil viel Geld verdient wird und letztendlich nur der Kunde der Dumme ist, und der hat ja nix zu melden.

bis denn,

Uwe

chrisc4 am 17 Jun 2020 16:36:45

Ich habe mehrfach erlebt, dass bei ausgestellten Wohnmobilen Sondermodellen eine Zuladung von über 500 Kg auf dem Verkaufsschild angegeben war. Erst auf gezielte Nachfrage beim Verkäufer ob die Zuladung bei diesem Fahrzeug wirklich so realistisch ist, wurden per Taschenrechner die echte Zuladung errechnet. Die war dann natürlich viel geringer!
Die vom Werk eingebauten Zusatzausstattungen für die Sondermodelle sind zwar im Angebotsschild aufgezählt, aber nicht gewichtsmäßig in der Zuladung berücksichtigt worden! Im Verkaufsschild wird die Zuladung vom nakten Basisfahrzeug angegeben, natürlich nach DIN.. mit Fahrer 75 kg usw. :roll:
Das tatsächliche Gewicht vom ausgestellten Fahrzeug muss errechnet werden :roll:
Wer das nicht erfragt, geht von falschen Daten aus!

dieter2 am 17 Jun 2020 17:13:04

Tinduck hat geschrieben:... und letztendlich nur der Kunde der Dumme ist, und der hat ja nix zu melden.



...aber er hat das letze Wort :wink:

andwein am 17 Jun 2020 17:25:08

andwein hat geschrieben:Und (quasi gesetzliche) Regelungen gibt es mit der DIN EN 1645-2-2008-09. (Masse im fahrbereiten Zustand und die so genannte persönliche Ausrüstung oder Zuladung) Gruß Andreas

Sorry, Korrektur, es ist die DIN EN 1646-2:2008-09, die gilt für Motorcaravans.
Gruß Andreas

mafrige am 17 Jun 2020 18:25:38

Julia10 hat geschrieben:Trend bei Neufahrzeugen ... dass Neufahrzeuge (bis 3,5 t), die zum Verkauf, standen zu über 80 % mit einer Länge von um die 7,5 m aufwarteten.
... Geht der Trend unter 3,5 t hin zu längeren und damit schwereren Wohnmobilen mit entsprechend wenig Zuladung?


Hallo alle,

es gibt ja moderne Wohnmobile, mit GFK/Hartschaum/GFK, ohne Doppelboden, Möbel aus Hohlverbund mit folierter Front, absolut Holzfrei ... :ja:
Allein ein Doppelboden nimmt 150 - 250 Kg Zuladung. Möbel mit Holzfurnier und Holzkantungen ca. 30 - 50 kg, ein Hubbett ca. 200 Kg, eine Warmwasserheizung ca. 50 Kg ... u.s.w. !
Schaut euch mal einen Forster an, das ist der Versuch, von Euramobil so ein modernes Wohnmobil zu platzieren, mit 6,99 m und Markise, bleibt das Gewicht unter 2900 Kg.
Damit reise ich jetzt im 2. Jahr natürlich mit Alkoven wegen Platz und winterfest.
Natürlich kann man so ein Wohnmobil von den handwerklichen Verarbeitung in Italien, mit einem deutschen Produkt nicht vergleichen, aber ist es das Wert, dafür ein Holzgestell "Made in Germany" mit Styropor zu kaufen?

chrisc4 am 17 Jun 2020 18:32:07

Du meinst sicher das Hubbett mit 2 Personen Inhalt :mrgreen:
Ich habe das Hubbett weggelassen und 40 Kg dadurch gespart, leider nicht mehr :)

MountainBiker am 17 Jun 2020 18:48:48

Hallo,

zum Thema leichtere Chassis:

das Alko-Chassis ist im Schnitt ca. 50kg leichter als das original Fiat/Daimler-Chassis bei gleichem Gesamtgewicht (3,5t oder 4,5t)!

brauwe am 17 Jun 2020 18:51:31

Moin,

ein wichtiger Punkt, washalb es solche gewichtsmässig grenzwertigen Mobile als 3,5t gibt wurde bisher nicht genannt. Die Hersteller haben es aber sicher auf dem Schirm.

Die Klientel, die ihren Lappen (alte Klasse 3) vor 198 gemacht haben und somit bis 7,5t fahren dürfen werden immer weniger.
Und "nachwachsen" gibts nicht.

Die Gruppe der potentiellen Käufer mit LKW- oder Buslinzenz ist weitaus kleiner.

Und darum werden die Kunden weiter verarscht mit Womos grösser 7m und 3,5t zulGesGew.

Gruß
Uwe

goldfinger am 17 Jun 2020 19:16:10

Die Lösung ist eigentlich ganz einfach. Der Gesetzgeber müsste die Führerschein-Grenze von 3,5t auf 5 t anheben, natürlich europaweit und auch bei der Maut. Das wäre nur konsequent. Die Fahrzeuge werden seid zig Jahren immer schwerer. Mein Pkw hat schon ein zul. Gesamtgewicht von 2.840kg bei 700kg Zuladung. Das passt doch nicht mehr zusammen.

Die Folgen wären:
- Weniger verkohlte Kunden
- Mehr Sicherheit durch weniger überladene Fahrzeuge
- Die Wirtschaft würde angekurbelt, ganz ohne Zuschüsse oder Abwrackprämie.


Andreas

Lancelot am 17 Jun 2020 19:20:13

goldfinger hat geschrieben:Die Lösung ist eigentlich ganz einfach. Der Gesetzgeber müsste die Führerschein-Grenze von 3,5t auf 5 t anheben, ...

Alternativ könnte man auch den passenden FS zum benötigten Gewicht erwerben ... :roll:
wäre das nicht viel einfacher .. :ja:

goldfinger am 17 Jun 2020 19:25:09

Nein, diese Möglichkeit exsistiert ja schon länger und trotzdem haben wir das Problem der überladenen 3,5 Tonner.


Andreas

brauwe am 17 Jun 2020 19:29:55

Lancelot hat geschrieben:Alternativ könnte man auch den passenden FS zum benötigten Gewicht erwerben ... :roll:
wäre das nicht viel einfacher .. :ja:


Moin,

wer macht das schon... sich mit 40 oder mehr Jahren nochmal in die Fahrschule setzen.
Ich glaube eher, dass die WoMos grösser 3,5t langsam aber sicher weniger werden.

Und die großen gebrauchten werden irgendwann billiger angeboten werden. Stichwort "Todesfall" und die Erben haben keine passende Lizenz.

Auf so etwas spekuliere ich in 5 - 8 Jahren :D

Gruß
Uwe

Lancelot am 17 Jun 2020 19:36:41

goldfinger hat geschrieben:Nein, diese Möglichkeit exsistiert ja schon länger und trotzdem haben wir das Problem der überladenen 3,5 Tonner.

Weil der Gesetzgeber - vermutlich Lobby-beeinflußt - da nicht entscheidend durchgreift ..

Wer "mehr Gewicht" braucht muß den passenden Schein erwerben - Basta :!:
Hätte auch gern den 8,8 to MAN ... dann müßte ich den großen FS erwerben.
Wo ist denn da ein Problem ... :nixweiss:

Faulheit ? Kosten ?

Tinduck am 17 Jun 2020 19:42:05

dieter2 hat geschrieben:
...aber er hat das letze Wort :wink:


Nee, das letzte Wort hat ein Richter, wenn so ein verkonfiguriertes Ungetüm ohne Zuladung nicht den Beifall des Kunden findet, und das ist teuer und langwierig.

ätt mafrige: Forster baut sicher moderner als Capron ( dahin ging doch dein Seitenhieb? :D ), aber ich würde weder das eine noch das andere wollen, nur um unter 3,5 Tonnen zu bleiben.
Einen nicht existierenden Doppelboden als modern zu empfinden, erschliesst sich mir auch nicht. Wenns nur noch ums Gewicht geht: Zelt und PKW :) ansonsten hat ein Doppelboden ausser Gewicht und Bauhöhe nur Vorteile.

Irgendwie klingt das langsam so, als ob man sich jeden Mist schönredet, damit man ja bloss unter 3,5 Tonnen bleibt. Wie sagte Erich Kästner: „Was immer auch geschieht, nie sollt ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!“.

bis denn,

Uwe

goldfinger am 17 Jun 2020 19:46:40

Lancelot hat geschrieben:.....Wer "mehr Gewicht" braucht muß den passenden Schein erwerben - Basta :!:
Hätte auch gern den 8,8 to MAN ... dann müßte ich den großen FS erwerben.
Wo ist denn da ein Problem ... :nixweiss:

Faulheit ? Kosten ?


Die Realität ist das Problem.
Kaum jemand möchte den Zusatzführerschein machen oder seinen Kindern zumuten diesen machen zu müssen um auch mal das WoMo fahren zu dürfen. Deshalb versuchen die Hersteller mit allen Mitteln, darunter auch mit Grenzwertigen, unter der m.M.n. überholten 3,5t-Grenze zu bleiben.


Andreas

Lancelot am 17 Jun 2020 20:02:39

Andreas,

nach was geht´s jetzt bei uns ?
Nach dem was "man" möchte oder nach Gesetz ?

goldfinger am 17 Jun 2020 20:06:36

Hast Du mein Posting nicht gelesen?
Ich bin für eine Gesetzesänderung weil ich die 3,5t für nicht mehr zeitgemäß halte.


Andreas

mafrige am 17 Jun 2020 20:12:05

Lancelot hat geschrieben:Andreas,

nach was geht´s jetzt bei uns ?
Nach dem was "man" möchte oder nach Gesetz ?

Wolfgang so isses, bevor jemand es schafft in Europa die 3,5 t Grenze nach Oben zu verschieben, würden Jahrzehnte vergehen.
Nächste Chance wäre der E-Transporter, wiegen ja die Batterien und E-Motoren sehr viel mehr als die jetzige Technik.

Rockerbox am 17 Jun 2020 20:21:40

Und ihr glaubt, dass der Wunsch an eine Gesetzesänderung irgendjemand juckt?

Die aktuellen Gewichtsklassen sind europaweit ziemlich gleich. Daran wird sich nichts ändern.

Und bei einer theoretischen Anhebung auf 4 Tonnen verschiebt sich das Geschrei nur auf 4 Tonnen plus xxx Kilo, weil „warum muss man so kleinlich sein“? Es gehen doch auch 4,2 t oder4,5 oder oder oder.

Es ist - zumindest mit 2 Personen - durchaus möglich, auch mit 7,40 m mit 3,5 t das Auslangen zu finden. Und für alles was drüber liegt, gibt es - auch heute schon - eine Lösung und die heißt „passender Führerschein“. Das Argument „mit 40 noch die Schulbank drücken“ ist nur vorgeschoben. Entweder will ich was haben, dann muss ich was tun oder ich lass es bleiben..
Ich hab auch mit 40 den Motorradschein gemacht und mit über 50 den Sportbootführerschein Binnen und See, weil ich es eben haben wollte. Und ich war beileibe nicht der Dümmste im Kurs.

Also, abfinden mit dem, was man hat (und fahren darf) oder den Hintern heben und das machen, was man braucht oder haben will.

Elgeba am 17 Jun 2020 20:42:03

Adi, dafür ein Positiv von mir.Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.


Gruß Bernd

goldfinger am 17 Jun 2020 20:42:17

Rockerbox hat geschrieben:....Also, abfinden mit dem, was man hat (und fahren darf) oder den Hintern heben und das machen, was man braucht oder haben will.


Oh, bitte nicht falsch verstehen. Es geht hier nicht um mich. Ich darf noch 7,5t fahren und fahre 4,8t. Nutze meine Grenze also nicht aus.

Weil du den Sportboot-Führerschein erwähnst. Vor ein paar Jahren wurde die PS-freie Grenze von 5PS auf 15PS angehoben, mit ein paar Ausnahmen. Weil die alte Grenze nicht mehr zeitgemäß war.

Nennt mir doch jemand mal einen guten Grund warum jemand mit einem 3,5t Schein nicht auch 5t fahren kann. Von mir aus auch erst nach 5 Jahren Führerscheinbesitz.


Andreas… der jetzt erstmal spachteln geht.

huohler am 17 Jun 2020 20:46:18

goldfinger hat geschrieben:Die Lösung ist eigentlich ganz einfach. Der Gesetzgeber müsste die Führerschein-Grenze von 3,5t auf 5 t anheben, ...

Wo führt das hin? Nach weiteren 20 Jahren auf 7,5t erhöhen? Die ganze Führerscheineinstufung in ganz Europa neu regeln?

Die Alternative: Der Gesetzgeber lässt solche Fahrzeuge die praktisch nicht mit mehr als 3,5t gefahren werden können einfach nicht mehr zu.
Wohnmobile müssen als solche nutzbar sein, das bedeutet mit vollen Tanks und Zubehör müssen je Schlafplatz noch 250kg Zuladung vorhanden sein. Dann bleiben nur noch spartanisch ausgestattete für 2 Personen oder sie haben über 3,5t.
Weiterhin müssten die Strafen für Überladung denen in den anderen europäischen Ländern angepasst werden. Es ist schon krass wie groß die Unterschiede in diesem "vereinten" Europa sind.
Wenn das der Status Quo ist werden auch wieder viel mehr freiwillig den C1 Führerschein machen oder eben aufs Wohnmobil verzichten. Evtl. wird dann sogar der C1 in jungen Jahren als Standard gemacht.

Ich hatte meinen LKW Führerschein mit Anfang 30 gemacht weil der Arbeitgeber das wollte. OK, wurde auch von ihm bezahlt. Ich musste kaum fahren aber ich war u.a. für den Fuhrpark zuständig.
Ich kenne eine Frau die mit 50 Jahren einen C gemacht hat um den 12Tonner mit Beiboot fahren zu dürfen. Das konnte sie sich vorher auch nicht vorstellen. Heute, 10 Jahre und einige tausend Kilometer Erfahrung später, lacht sie drüber. Das ist alles halb so wild! Ich verstehe nicht warum sich so viele wegen des Führerscheins in die Hose machen. Das Geld kann es bei den Preisen eines neuen Wohnmobils definitiv nicht sein. Da wo es nicht anders geht, wie z.B. Bootsführerschein wird er doch auch gemacht. Und so ein großer Segelschein ist sicher um einiges aufwändiger als ein C1.

Hubert

dieter2 am 17 Jun 2020 21:05:05

Wir hatten doch so eine schöne Führerscheinregelung,bis 7,5 to mit den 3er, bis die EU kam.

Man könnte bei Freizeitfahrzeugen schon eine Ausnahme machen,in den USA darf jeder bis 12 To fahren.

Juckt mich persöhnlich nicht groß,habe eh den 2er und da gibt es keine Grenze nach oben.

sumpfbaer am 17 Jun 2020 21:21:20

Ich gehöre auch noch zu der Personengruppe welche mit dem alten FS bis 7,5 to fahren darf.
Wir hatten einfach nur Glück dass das Gesetz erst später kam, eine höhere Qualifikation war es auf jeden Fall nicht und der heutige FS ist mit Sicherheit nicht einfacher geworden.
Somit ist es nicht eine Frage der besseren Ausbildung sondern einfach nur Glück früh genug den Schein gemacht zu haben.
Ich bin auch der Ansicht das die Regelungen in gewissen Zeitintervallen auf den Prüfstand gehören, heute sind Fahrzeuge grundsätzlich schwerer aber auch leichter manövrierbarer durch die kleinen Helferlein. Wieso sollte nicht eine Schwelle nach oben verändert werden, nach unten ging ja auch.
Auch wenn es nicht zum Threat gehört, auch die Überholverbote für > 3,5 to sollten mit den Bussen gleichgesetzt werden da die heutigen Mobile von ihrer Agilität eher in diese Rubrik gehören und nicht zu den LKWs, aber auch hier hält man an alten Zöpfen fest. ( bis auf wenige Ausnahmen mit einem entsprechenden Zusatzschild für Mobile.
Ist nur meine Meinung

Gast am 17 Jun 2020 22:55:13

Ich sehe es so, dass der Gesetzgeber nicht will, dass ihr mit so schweren Fahrzeugen rumkurvt. Je leichter ein Fahrzeug, desto geringer der Verbrauch, desto besser für die Umwelt. Also warum was an der Führerscheinregelung ändern? Die Zeiten ändern sich, die Fahrzeuge auch.

Gast am 18 Jun 2020 00:17:22

So eine Wohnmobil hat ja 2 Seiten - die Hersteller / Verkäuferseite und die Kundenseite. Die erste weiß meist mehr als die Zweite, oder? Also wo fehlt es? Genau beim Wissen der Käufer und es geht dabei auch um eine Menge Geld. Wer also unwissend in einen Laden geht und sich mal eben ein WoMo für 70K kauft ohne sich zuvor damit mal intensiv auseinanderzusetzen, keine Prospekte wälzt, nicht recherchiert und vergleicht, sich nicht die Infos sucht, die einem das WWW zur Verfügung stellt, um die Aussagen des Herstellers / Verkäufers einmal auf Plausibilität zu hinterfragen und dann hinterher laut jammert, weil der böse Händler einem das ja alles nicht gesagt hat - Sorry, da hält sich mein Mitleid etwas in Grenzen. Ich erinnere an die Schrottimmobilienabzockerei, da waren die Käufer auch ähnlich naiv, nur die Summen, um die es ging waren noch deutlich größer. Wie heißt es immer so schön "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" Ich weiß - klingt hart, klingt vielleicht überheblich (so meine ich es aber nicht!) aber so ist sie eben eben "Die Realität".

Natürlich ist so eine Anschaffung auch eine emotionale Geschichte, da blendet man gerne auch mal den Verstand etwas aus und die kognitive Dissonanz ein, aber nach 24Std sollte das Hirn doch wieder funktionieren und man müsste mal beginnen sich damit einmal rational auseinandersetzen und sich nicht über ein 7,5m WoMo für 4 Personen plus Hund mit Doppelboden und allen Extras und 3,5t freuen, ohne selbst in der Lage zu sein das einmal rational und eigenrecherchiert zu durchdenken und zu überprüfen.

Viele sagen - Das wußten wir alles gar nicht - Richtig! Aber wir wußten das auch alles nicht und haben uns bis zum Kauf 1 1/2 Jahre mit dem Thema befasst, Modelle gesucht, angesehen und verglichen, Leergewichte geprüft, Beladungslisten erstellt und gerechnet, alle Extras aufaddiert etc. pp. mit dem Ergebnis, das alles was wir haben wollten, drin und dran ist, alles eingeladen werden kann was wir mitnehmen wollen und wir inkl. Roller und 80l Wasser, ziemlich genau bei gewogenen 3,5t liegen. Ebenso weiß ich aber auch seit dem auch, das fast jedes andere Fahrzeug, das 20cm länger, oder 10 cm breiter, oder x höher, einen Doppelboden oder sonst noch etwas hat für uns nicht mehr passen würde.

Ja das ist viel Arbeit und kostet sehr viel Zeit, aber das ist die einzige Möglichkeit sich selbst abzusichern und auch die Hersteller unter Druck zu setzen. Denn solange "dumme und naive" Kunden selbigem ungeprüft alles abkaufen, muß er sich ja nicht bewegen. Nur der aufgeklärte wissende Kunde, kann dem Händler sagen : Sorry "Geht so nicht - Kaufe ich nicht!" Spätestens beim 5. nicht verkauften meldet der sich beim Hersteller und mahnt Änderungen an.

Im Übrigen: Das von mir berechnete Leergewicht unseres Fahrzeugs, inkl. aller werksseitigen und nachträglich noch verbauten Extras wich auf der Wage zum berechnetet Wert nur um +5kg ab.

Wissen ist Macht - Unwissenheit kostet Geld und Nerven.

Meine Befürchtung ist jedoch, das sich daran nicht viel ändern wird, weil der Mensch es immer möglichst einfach haben möchte, sozusagen tafelfertig serviert wie eine All Inclusive Pauschalreise und somit wird es weiterhin Wohnmobile geben, die nicht funktionieren werden und den Käufern wird dann auch oft kein Jurist mehr helfen können, denn Dinge die man nicht weiß oder einschätzen kann, kann man vertraglich ja auch nicht rechtssicher festhalten und so werden wir das (Murmeltier-)Thema wahrscheinlich in regelmäßigen Abständen hier immer wieder neu eröffnen.

Schade eigentlich!

Gruß

Gruß

Tinduck am 18 Jun 2020 07:12:17

Alles richtig. Aber keine Rechtfertigung dafür, dass es Händlern möglich ist, nicht zulassungsfähige Fahrzeuge legal an Kunden herauszugeben. Wenn ein Fahrzeug die nach DIN geforderte Zuladung für die Anzahl der eingetragenen Sitzplätze und seine Länge nicht erreicht, haben auch Hersteller und Händler was falsch gemacht.

Klar muss man sich auch selber schlau machen. Aber die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen. Und dass alle Kunden mündig genug sind, um sich selbst vor so einem besch....eidenen Geschäftsgebaren zu schützen, halte ich für ein Märchen. Auch unter Womo-Besitzern ist der Anteil der Dummen genau so hoch wie in jeder anderen beliebig definierten Bevölkerungsgruppe. Sich hinzustellen und zu sagen, die sind dann halt selber schuld, ist schon ziemlich zynisch und das Gegenteil von Verbraucherschutz.

bis denn,

Uwe

fschuen am 18 Jun 2020 13:32:42

Auch so ein Aufreger: der Trend geht zu immer leistungsstärkeren Motoren! Wie soll man sich da noch an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten!?

Vielleicht ist es einfach nur eine kleine Minderheit, die zwanghaft auf das Gewichtsthema fixiert ist. Wenn man will, kann man sich dran halten. Wenn man drauf pfeift, muss man das Echo vertragen können. Wer meint, der Gesetzgeber MÜSSTE die Regeln ändern, weil er sich nicht daran halten will, sollte vielleicht mal zur MPU. Es gibt nicht EINE Gewichtsgrenze, die man verändern könnte, sondern verschiedene Regelungen zu Fahrzeugzulassung, Führerschein und Verkehrsregeln. Dass hier überall 3,5 to stehen, ist jahrzehntelanger Harmonisierung zu verdanken - nicht nur, aber auch wegen der EU.

Der deutsche Gesetzgeber sieht das jedenfalls äusserst entspannt, da werden bei 300 kg Überladung nur lächerliche Trinkgelder fällig. Und da muss man ja auch erst mal hinkommen. Und schon mal überlegt, wieviel Pkw überladen vom Supermarktparkplatz rollen?

Gruss Manfred

rkopka am 18 Jun 2020 13:40:22

fschuen hat geschrieben:Auch so ein Aufreger: der Trend geht zu immer leistungsstärkeren Motoren! Wie soll man sich da noch an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten!?

Man kann auch mit einem Ferrari langsam fahren (legal), bis es wieder schneller geht. Aber mit manchen 3,5 kann man nicht mal die Ehefrau (legal) mitnehmen. Da muß man das Womo leer zum CP fahren und die Ehefrau und Kinder kommen mit der Bahn und allem Gepäck nach...

Und schon mal überlegt, wieviel Pkw überladen vom Supermarktparkplatz rollen?

Soviel kann man kaum einkaufen. Ich habs mal für meinen PKW(Kombi) nachgerechnet und selbst mit 4 Tauchern mit vollem Equipment wäre er noch im Limit. Also wenn man nicht gerade Backsteine transportiert, geht das kaum.

RK

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Umbuchung von Fährterminen
WoMo Übergewicht - im Spiegel und auf N-TV
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt