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Wechselrichter auch zur Hauseinspeisung 1, 2


Osischwabe am 09 Aug 2020 21:42:50

Hallo alle Mitglieder,ich bin relativ neu hier,habe ein anderes Thema schon mal thematisiert.
Was mich schon länger beschäftigt ist folgemdes.
Mein Wohnmobil hat Sonnenkollektoren und eine Lithiumbatterie und das ist das Wesentliche, es steht immer wieder für längere Zeit neben meinem Haus.
Im Sommer ist die Batterie dann schon am Tagesanfang voll geladen.
Nun möchte ich gerne die weitere Energie,wie bei den Balkonkraftwerken,in mein Hausnetz einspeisen. Mit den üblichen Wechselrichtern wie sie im Wohnmobil eingesetzt werden geht das nicht. Diese synchronisieren sich nicht auf das Hausnetz (Phasenlage)
Habt ihr Lösungsvorschläge?
Die Wechselrichter für Balkonkraftwerke muss man direkt an die Kollektoren anschließen. Ich will natürlich auch die Lithiumbatterie mit nutzen.
Gruß Walter

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Manitu66 am 10 Aug 2020 09:56:24

Darüber habe ich mir auch in der letzten Zeit Gedanken gemacht und zwischen Solarpanel und Laderegler eine Steckverbindung installiert.
Damit verbinde ich zukünftig den WR der in der Garage hängt und einspeist.
Das ist soweit ja recht simple.
Warum soll deine LiFepo Teil des Systems sein? Oder liefern deine Solarpanels so viel Strom, dass es Sinn macht, den zwischenzuspeichern?

LG Frank

Osischwabe am 10 Aug 2020 15:21:43

Ja,meine Anlage produziert viel Strom und ich wollte, auch wenn zeitweise die Sonne weniger scheint, die Einspeisung garantieren.
Ansonsten ist Deine Idee gut einen Abzweig vor dem Laderegler einzubauen.
Aber was macht man um die Lifepo-Batterie mit einzubinden?
Die Hersteller der üblichen Wechselrichter bieten für solche Anwendungen nichts an,bzw. mir ist nichts bekannt.
Was mich noch interessiert, hast Du schon einen Wechselrichter ausgeguckt für Deine Garage?
LG Walter

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joekel am 10 Aug 2020 16:55:03

mit 24 Volt System alles recht einfach, da hat Victron sehr gute Geräte und habe es daheim laufen ...

gibt es auch für 12 Systeme : --> Link

Dazu braucht es noch passenden Zähler und USB Kabel für einen Raspi 3b und selbigen......

georg1025 am 10 Aug 2020 17:02:08

Hallo Walter
Ich hatte den gleichen Gedanken schon vor Längerer Zeit.
Da ich auch 400 Watt auf dem Womo habe und die Batterien immer Voll sind ,hab ich mir einen 600 Watt Grid Inverter für kleines Geld bestellt der mir den Strom vom Womo umwandelt und ins Hausnetz einspeiste.
Das klappt jetzt schon seit Jahren und beeinflusst natürlich auch die Stromrechnung.

Grüße vom Main Georg

kroppie am 10 Aug 2020 20:39:00

Link zum eBay Artikel

arbeitet seit 4 jahren problemlos mit 3x 275Wp panelen parallel

jos

Osischwabe am 10 Aug 2020 22:58:55

Hallo Georg,
Ist ein grid inverter einfach die englische Bezeichnung für Wechselrichter oder doch spezieller ?
Was hast Du für einen, Marke etc. ?
Kann man den direkt an die 12V Lifepo anschließen,
Synchronisiert er sich auf das 230V Netz?
Viele Fragen, ich weiß aber ich bin hierin ein Neuling, auch wenn ich einen elektronischen Beruf habe.
LG Walter

andreasnagel am 11 Aug 2020 07:17:49

Moin.

Das Thema hatten wir schon hier: --> Link und hier: --> Link

Osischwabe hat geschrieben:Ist ein grid inverter einfach die englische Bezeichnung für Wechselrichter oder doch spezieller ?

Es ist ein spezieller Wechselrichter, der sich mit dem Stromnetz (englisch: "grid") synchronisiert.

Osischwabe hat geschrieben:Was hast Du für einen, Marke etc. ?

Passende Geräte findest Du in den beiden Beiträgen, die ich oben verlinkt habe.

Osischwabe hat geschrieben:Kann man den direkt an die 12V Lifepo anschließen,

Ich denke, dass das nicht geht. Diese Geräte werden direkt an die Solarmodule angeschlossen.

Viele Grüße,
Andreas

Osischwabe am 16 Aug 2020 16:18:15

Hallo Andreas,
vielen Dank für Deine Antwort So werde ich es machen.
Den grid-Wechselrichter an die Kollektoren anschließen, dann im Wohnmobil das Ladegerät daran anschließen und dann ins Hausnetz.
Nochmals vielen Dank für Deine Ratschläge. Auch allen anderen die sich bei der Diskussion beteiligt haben danke ich.
Gruß Walter

4x4RaumschiffW906 am 17 Aug 2020 03:47:21

Osischwabe hat geschrieben:Den grid-Wechselrichter an die Kollektoren anschließen, dann im Wohnmobil das Ladegerät daran anschließen und dann ins Hausnetz.


Wenn ich das richtig verstanden habe kann man so ein grid inverter nur wenn er ans Netz angeschlossen ist verwenden. Was machst du dann wenn du weg fährst?
Musst es dann wahrscheinlich von den Solarkollektoren wieder entkoppeln und dein Solarregler erneut anschließen um deine Batterie wieder laden zu können?

So wie du es gerade vor hast hat man doppelt Verlust. Ein Mal wenn man den Gleichstrom der Kollektoren in den Wechselstrom der Netzspannung umwandelt und nocheinmal wenn man es zurück wieder in Gleichstrom wandelt um die Batterien aufzuladen.

Gruß, Ricci

4x4RaumschiffW906 am 17 Aug 2020 04:11:25

georg1025 hat geschrieben:Da ich auch 400 Watt auf dem Womo habe und die Batterien immer Voll sind ,hab ich mir einen 600 Watt Grid Inverter für kleines Geld bestellt der mir den Strom vom Womo umwandelt und ins Hausnetz einspeiste.
Das klappt jetzt schon seit Jahren


Wie hast du es geschaltet dass es die Batterien voll lässt und nur das überschüssige Strom ins Hausnetz einspeist?

Gruß, Ricci

andreasnagel am 17 Aug 2020 06:33:28

Osischwabe hat geschrieben:Hallo Andreas,
vielen Dank für Deine Antwort So werde ich es machen.
Den grid-Wechselrichter an die Kollektoren anschließen, dann im Wohnmobil das Ladegerät daran anschließen und dann ins Hausnetz.
Nochmals vielen Dank für Deine Ratschläge. Auch allen anderen die sich bei der Diskussion beteiligt haben danke ich.
Gruß Walter


Moin Walter.

So geht das nicht!

Du kannst immer nur entweder den Solarladeregeler des WoMo oder den Gridwechselrichter (Microwechselrichter) an die Solarpanels anschließen.

Du kannst das (Landstrom-)Ladegerät des WoMo nicht an den Gridwechselrichter anschließen!

Sorry, aber ich denke, dass Du die Finger davon lassen solltest! Ich rate Dir dringend, jemanden hinzuzuziehen, der etwas von der Materie versteht.

Viele Grüße,
Andreas

bernierapido am 17 Aug 2020 13:45:01

Ich glaube schon, dass das geht.
Die Solarpanele vom Solarladeregler trennen und an den Grid-Wechselrichter anschließen.
Den Grid-Wechselrichter an eine Steckdose deines Hausnetzes anschließen.
An dein Hausnetz das Ladegerät deines Campingfahrzeuges anschließen, damit die Batterien auf Erhaltungsladung bleiben.

andwein am 17 Aug 2020 13:59:51

bernierapido hat geschrieben:...Die Solarpanele vom Solarladeregler trennen und an den Grid-Wechselrichter anschließen.
Den Grid-Wechselrichter an eine Steckdose deines Hausnetzes anschließen. An dein Hausnetz das Ladegerät deines Campingfahrzeuges anschließen, damit die Batterien auf Erhaltungsladung bleiben.

Ja, so gehts, ist aber arg durch die Brust ins Auge. Und du hast ständig die Haus zu EBL Leitung und die Grid zu Hausnetzleitung im Freien liegen. Sommer wie Winter, Regen und Schnee.
Gruß Andreas

kdupke am 17 Aug 2020 14:14:30

Und was spricht technisch dagegen, bei anliegen von Außenspannung die Solarpanele per Relais auf den Gridwechselrichter zu legen und die CEE-Verbindung als Einspeisung zu nutzen?

CEE-Verbindung ist verpolungssicher und dann funktioniert das auch auf dem Campingplatz....

gruss kai, ja ich weiss, VDE V 0628‐1, VDE 0100-551-1 etc. pp.

bernierapido am 17 Aug 2020 14:15:01

andwein hat geschrieben:Ja, so gehts, ist aber arg durch die Brust ins Auge. Und du hast ständig die Haus zu EBL Leitung und die Grid zu Hausnetzleitung im Freien liegen. Sommer wie Winter, Regen und Schnee.
Gruß Andreas

Nö, nicht ganz.
Wenn ich den Wohnwagen ans Netz anschließe, kann ich doch den Grid Wechselrichter und auch Das Ladegerät im Wohnwagen anschließen.
Dann habe ich nur eine Leitung zum Haus. Die liegt bei mir z.B. sowieso.
So habe ich das auch angeschlossen.
Auf dem Campingplatz mache ich das nicht, da ich den überschüssigen Strom dann für Pedelecs und Kühlschrank verbrauche.

Gast am 17 Aug 2020 14:48:38

bernierapido hat geschrieben:Wenn ich den Wohnwagen ans Netz anschließe, kann ich doch den Grid Wechselrichter und auch Das Ladegerät im Wohnwagen anschließen.
Dann habe ich nur eine Leitung zum Haus. Die liegt bei mir z.B. sowieso.

Was den besonderen Charme hat, dass jeder denkt, du würdest dein Womo speisen....

Dass es umgekehrt ist ( O Gott O Gott ! sagen die Normen), weiss ja niemand.

KAWADO am 17 Aug 2020 19:09:31

Osischwabe hat geschrieben:Ja,meine Anlage produziert viel Strom


Hallo Walter,

wie groß ist denn Deine Anlage?

Osischwabe am 17 Aug 2020 23:36:08

Meine Anlage hat 200Wp und ich habe
eine 100A Lithiumbatterie und für unterwegs einen 1700 W Sinuswechselrichter.
Zur Hauseinspeisung will ich einen grid-Wechselrichter kaufen.
Dabei geht mir noch eine andere Idee durch den Kopf.
Um meine Lithiumbatterie mit zu nutzen überlege ich mir nach der Batterie einen DC/DC-Wandler von 12V nach 24V anzuschließen und mit dieser 24 V Spannung auf den Eingang des grid-Wechselrichters zu gehen.
Der Vorteil wäre, dass im entsprechenden grid-Wechselrichter die Mppt-Mindestspannung von 15 V locker erreicht wird und ich die Batterie miteinbeziehen kann.
Gruß Walter

Osischwabe am 17 Aug 2020 23:52:05

Moin Walter.

So geht das nicht!

Du kannst immer nur entweder den Solarladeregeler des WoMo oder den Gridwechselrichter (Microwechselrichter) an die Solarpanels anschließen.

Du kannst das (Landstrom-)Ladegerät des WoMo nicht an den Gridwechselrichter anschließen!

Sorry, aber ich denke, dass Du die Finger davon lassen solltest! Ich rate Dir dringend, jemanden hinzuzuziehen, der etwas von der Materie versteht.

Viele Grüße,
Andreas[/quote]

Hallo Andreas
natürlich bringe ich nichts durcheinander. Der grid-Wechselrichter ist selbstverdtändlich seperat an den Kollektoren und der Laderegler ist dann abgeklemmt.
Ich denke doch, dass man das Batterieladegerät an den Ausgang des grid-Wechselrichters legen könnte um die Batterien mit der Erhaltungsladung zu bedienen. Ich denke, dass genügend Energie für das Haus übrig bleibt.
Gruß Walter

KAWADO am 18 Aug 2020 00:48:07

Osischwabe hat geschrieben:Meine Anlage hat 200Wp


Hallo Walter,

mal unabhängig von Deiner GROSSEN Solaranlage.

Hast Du mal Kosten/Nutzen von diesem Projekt berechnet?.... unabhängig von der Umsetzbarkeit bzw. Vorschriften.

Ich habe selber seit 12 Jahren eine KLEINE (4,0KW) Photovoltaik Anlage auf meinem Haus und habe das Glück den erzeugten Strom wieder in das Netz einzuspeisen zu können bzw. vom Versorger erstattet zu bekommen.

Georg hat ja sogar 400 W und speist in sein Hausnetz ein. Ich wäre dankbar für ein paar reelle Zahlen zu Kosten, Nutzen, Einsparungen und technische Umsetzbarkeit. Ich möchte es nur verstehen :idea:

Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, das sich Dein Aufwand mit 200 W rechnet.

Für ein Wohnmobil wohl ausreichend, aber für einen normalen Haushalt, denke ich wird das nicht reichen.

Viel Erfolg bei dem Projekt.

Aus heißem Wasser Strom machen wäre da schon interessanter. ;D

Gast am 18 Aug 2020 10:11:18

KAWADO hat geschrieben:
Ich wäre dankbar für ein paar reelle Zahlen zu Kosten, Nutzen, Einsparungen und technische Umsetzbarkeit. Ich möchte es nur verstehen :idea:



Das hängt davon ab, was du wie kaufst.

Nimmst du einen Envertechwandler und kaufst neue Elemente, bist du bei 8 Jahren Kapitalrücklaufzeit.

Billiger gehts so:
- Gebrauchte Solarelemente von Ebay Kleinanzeigen.
Nicht die überteuerten Elemente von Einzelanbietern, sondern von Händlern bzw. abgebauten Anlagen. Muss man geduldig suchen.
Nicht mehr als 1/4 eines Neupreises zahlen, dafür 1 Eement mehr nehmen. Möglichst 72 Zeller, 60 geht auch.

- Chinesenwandler 600 Watt, die "blauen". Tatsächlich machen die max. 470 Watt.
70 bis 80 Euro.

- MC4 Stecker gibts im 10er/20er Pack preiswert bei Aliexpress. Dazu eine Crimpzange, oder Löten.
Bastelt nicht mit was anderem rum...

Damit bekommt ihr um ca. 300 Euro eine Anlage, die ca 500 kWh im Jahr erzeugt.
Kapitalrücklaufzeit 2-3 Jahre. Mehr Rendite gibt euch niemand......

Natürlich ist das ein Klacks. Aber es senkt die eigene Stromrechnung um 500 kWh. Jedes Jahr.

Und wenn das jeder machen würde, wäre es ein richtiger Beitrag zum Umweltschutz. Aber da arbeiten die Energieerzeuger noch erfolgreich dagegen.

andwein am 18 Aug 2020 10:26:42

Osischwabe hat geschrieben:Meine Anlage hat 200Wp
Gruß Walter

Bei einem Bezugspreis (gesamt) von ca. 0,32 €/kWh erspart dir dein 200 W Panel so ca. 6 Cent pro Einstrahlungsstunde.
Ein gutes 50m Verlängerungskabel nach VDE mit IP67 Stecker/Kupplung kostet im Baumarkt ca. 50 €. Für die Kabelkosten benötigst du 833 Sonnenstunden. Ich glaube, so was darf man nicht rechnen, das ist einfach Spass am Basteln
Gruß Andreas

kdupke am 18 Aug 2020 12:25:21

Solar gehört bei vielen Wohnmobilen zu den EDA-Kosten. Hausanschluß mit CEE haben wahrscheinlich ein viele, sind also auch EDA-Kosten.

Was bleibt sind ein Relais und ein Wechselrichter.

[Wobei bei dem China-Zeugs mir nicht klar ist, ob die eine Netzerkennung haben, sprich die sollen erst dann Saft liefern, wenn auch wirklich Landstrom da ist (dadurch wird dann verhindert, dass der CEE Stecker Spannung drauf hat, wenn er niicht eingesteckt ist).]

Hannover hat 1600 Sonnenstunden, wenn ich 1/3 fahre, dann bleiben noch rund 1000h. Bei 200Wp nehme ich mal 50% Abschlag für den Durchschnitt an, dann ergibt das:

1000h * 200Wp * 0.5/p = 100000Wh = 100kWh ~ 25€

Kleinwechselrichter + Relais kostet ca. 150€

Nach 6 Jahren hat sich das amortisiert.

Wobei ich davon ausgehe, dass der Trend hin zu mehr Solar auf dem Dach geht, sprich in 2 Jahren haben wir eher 300, 400 Wp oder mehr auf dem Dach.

Deutlich besser, als bei wenn ich eine 'echte' PV durchkalkuliere.

gruss kai

P.S.: EDA-Kosten = sind eh-da die Kosten

kdupke am 18 Aug 2020 12:31:45

Eben noch über --> Link gestolpert. Da kommen dann 183kWh für ein ganzes Jahr raus - sollte also hinkommen, was ich oben als Ertrag angegeben habe.

Gast am 18 Aug 2020 18:03:36

kdupke hat geschrieben:[Wobei bei dem China-Zeugs mir nicht klar ist, ob die eine Netzerkennung haben, sprich die sollen erst dann Saft liefern, wenn auch wirklich Landstrom da ist (dadurch wird dann verhindert, dass der CEE Stecker Spannung drauf hat, wenn er nicht eingesteckt ist).]


Natürlich haben die eine.

(Und nicht nur das. Sie erkennen auch Frequenz 50/60 und Spannung 110/220....)

Sicher weiss ichs von den blauen, die ich benutze. Die haben eine Konformitätserklärung, wie es sich gehört, und darin ist nicht die letzte, sondern die vorletzte diesbezügliche Norm drin, was sich nicht gehört.... :D
(und getestet hab ichs auch.....)


Das Thema Netzerkennung ist jetzt immerhin 25+ Jahre alt, fast solange für die Installation gefordert, und seitdem gehört das praktisch zum Standard der Funktion des Wechselrichters selbst. Auch für unsere chinesischen Kollegen. Was glaubst du denn, wo ein Großteil der hiesigen im Fachhandel erhältlichen Wechselrichter herkommt ?

Das unsere Normen noch nicht mitgekriegt haben, das das Thema erledigt ist, und das daran immer noch rumgeschraubt wird, ist eine andere Sache.

kdupke hat geschrieben:Kleinwechselrichter + Relais kostet ca. 150€


Relais ? Was für ein Relais ?

kdupke hat geschrieben:P.S.: EDA-Kosten = sind eh-da die Kosten


A-Ha ! :D

btw, ab da
--> Link Beitrag ab 16.26 Uhr,

habe ich mich über Solarleistung im Winter ausgelassen, und die Gründe, warum das so schnell gegen fast nix geht. Das geht vor/nach der tag-und nacht-gleiche rapide Auf/Abwärts.

kdupke am 18 Aug 2020 18:17:10

George67 hat geschrieben:[...], und seitdem gehört das praktisch zum Standard der Funktion des Wechselrichters selbst. Auch für unsere chinesischen Kollegen. Was glaubst du denn, wo ein Großteil der hiesigen im Fachhandel erhältlichen Wechselrichter herkommt ?


Das Geräte bei uns aus China kommen, heisst nicht, dass das chinesische Anforderungsprofil unserem entspricht.

Relais ? Was für ein Relais ?


Um bei Anliegen von Netzspannung die Solarpanele auf den Wechselrichter zu schalten. Ich will doch nicht ständig umstecken....

gruss kai

Osischwabe am 18 Aug 2020 18:29:19

Hallo Womo-Freunde

Ich beziehe mich jetzt auf mehrfach geäußerte Kosten und Rentabilität und Amortisation.
Natürlich gibt es hier keine schnelle Erfüllung dieser Dinge, es ist halt ein Hobby, wie unser Mobil an und für sich.
Wenn ich den Kaufpreis beachte, so wird es sich nie rentieren. Für dieses Geld hätte ich bis an mein Lebensende in 5*Hotels gehen können. Oder wenn ich an meine Hubstützenanlage denke, dann ...
Mich grämt nur bei meinen Kollektoren, dass man diese doch nicht ungenutzt vor dem Haus stehen lassen sollte. Auf Amortisation schaue ich dabei nicht.
Nun zum Thema, was haltet ihr von meiner angedachten Lösung mit dem vorgeschalteten Spannungswandler von 12V auf 24V um in den MPPT-Bereich des Grid-Wechselrichters zu kommen und somit die Lithiumbatterie mitzunutzen.
Dann könnten die Kollektoren wie gewohnt die Fahrzeugbatterie laden.
Gruß Walter

kdupke am 18 Aug 2020 18:36:56

Nichts.


Zu Aufwendig, zu wenig Nutzen. Außer Du hast 50kWh oder so an Akku verbaut.

gruss kai

Gast am 19 Aug 2020 08:32:03

Zwischenwandler geht nicht.

Aber ich habe schon Grid Tie Inverter für 12 V Panels gesehen. Du müsstest danach suchen.

andwein am 19 Aug 2020 10:34:40

kdupke hat geschrieben:Solar gehört bei vielen Wohnmobilen zu den EDA-Kosten. Hausanschluß mit CEE haben wahrscheinlich ein viele, sind also auch EDA-Kosten.

So kann man jede Kalkulation begründen. Das Dumme an der Sache ist: Was "eh da ist" ist bei jedem Nutzer und Leser unterschiedlich. Deshalb ist in meinen Augen eine reelle buchhalterische Kalkulation sinnvoller. Sonst könnte man auch noch anfü+hren dass die aufgewandte Arbeitszeit nicht zählt, denn die ist ja auch spätestens seit deinem Eintritt in die Arbeitswelt da.
Grinsend, Andreas

kdupke am 19 Aug 2020 11:11:29

Deswegen ist es ja eine Kalkulation und keine Vorgabe.

Der eine muß erst noch eine Scheune bauen, um ein Dach für eine Solaranlage zu haben, der andere hat bereits ein Haus. Wir haben häufig sogar schon die Solarpanele auf dem Wohnmobildach.

Wie rechne ich dann die Anschaffung meines Wohnmobiles rein? Und gibt es einen Weg, die Kalkulation zum Break-Even zu führen mit <5 Jahren? Dann würde es sich doch lohnen, ganz viele Wohnmobile anzuschaffen, um PV zu installieren. Finde den Fehler....

Zurück zum Thema hier, wenn ich eh Solar auf dem Mobil habe, und im Bereich von ~400Wp bin, dann lohnt sich ein Microwechselrichter. Unter 400Wp geht es auch, ist aber nicht so efektiv was die Kosten angeht. Darüber haben die wenigsten wohl genügend Dachfläche, es braucht einen größeren Wechselrichter, ich will das auch unterwegs nutzen, brauche eine viel größere Batterie oder einen Inselwechselrichter und bei 900W (?) oder so ist Ende mit Balkon-PV.

Und dann kommt noch ein echtes Problem dazu, was ist, wenn ich 2/3 des Jahres mit dem Mobil unterwegs bin? Dann hilft mir die Einspeisung nur auf Campingplätzen mit Zähleranschluß....

Gibt es eigentlich eine Kiste, wo ich Solar, Batterie, Netz etc anschließe, dann intern immer 230V habe, überflüssige Energie gespeichert ud rückgespeist wird, etc. etc. AFAIK gibt es Versorgungseinheiten, die einen Wechselrichter haben und nur die fehlende Leistung aus dem Landstrom entnehmen. Aber Da fehlt ja noch die Rückeinspeisung, oder? Und ich vermute eine Kiste die das Kann, die wiegt dann zuviel für die meisten 3.5t ....

gruss kai

Gast am 19 Aug 2020 18:51:37

George67 hat geschrieben:Zwischenwandler geht nicht.

Aber ich habe schon Grid Tie Inverter für 12 V Panels gesehen. Du müsstest danach suchen.


z.B....
Link zum eBay Artikel

bernierapido am 19 Aug 2020 19:41:26

Ich habe vor eineinhalb Jahren meine zwei 100W Solarpanels vom Wohnwagen runtergebaut und aufs Flachdach unseres Hauses auf den Ständer der Wassersolaranlage gebaut. Dann einen Grid-Wechselrichter für 140€ drangehängt und das Kabel durch einen Elektriker direkt über eine Uhr in mein Wohnungsnetz einspeisen lassen. Ist fest angeschlossen.
Auf den Wohnwagen habe ich zwei 150W flexible Panels auf die Lastschiene bebaut. Da auch hier "viel Energie" anfällt, die sinnlos verpufft, habe ich auch da einen Grid-Wechselrichter für 140€ eingebaut. Da das mit 12V nicht funktioniert sind in beiden Fällen die Panels in Reihe geschaltet. Hat beim Wohnwagen den Vorteil, dass auf dem relativ langen Weg vom Wohnwagendach bis zum Laderegler der Verlust kleiner ist (weniger Strom bei höhrer Spannung). Der MPPT Laderegler regelt dann ja die Ladespannung für die Batterie wieder runter.
Das Kabel habe ich sowieso, da ich ja die Batterie im Wohnwagen, wenn mal nicht genug Sonne scheinen würde, vor der Urlaubsfahrt auflade.

Sicher, alle die ausrechnen wollen, wie lange ich brauche, bis die Sonne mir genug Strom geliefert hat um die Kosten wieder reinzuholen, haben Recht.
Mein Bruder hat auch ausgerechnet, wie viele Tage ich für den Preis meines Gespanns und den Unterhaltskosten im Hotel Urlaub machen kann.
Auch, dass ich mit überschüssigem Strom aus der Solaranlage den Kühlschrank im Wohnwagen laufen lasse, ist, gemessen am Aufwand für die Verkabelung ein Fliegenschiss.
Auch, dass ich im Urlaub keinen Strom nehme sondern Solarzellen und Lithium-Batterien im Wohnwagen habe lohnt sich finanziel nicht (müsste ja bei 3€/tag 2000 Tage Strom nehmen .....

Alles "Spielerei", aber mich macht es glücklich .....
und jede gesparte Kilowattstunde tut der Umwelt gut.

Ich habe zu Hause eine Zisterne aus der die Toilette und die Waschmaschine gespeist wird und im Wohnwagen eine Trockentrenntoilette.
Jeder Tropfen eingesparten Trinkwassers tut der Umwelt gut.
Und das Bewusstsein tut mir gut.

georg1025 am 19 Aug 2020 19:54:15

Hallo George 67
Genau solche Teile verwende ich ,einer für meine 4 Platten auf dem Hausdach der ist immer in Betreib.
Einen zweiten hab ich fürs Womo wenn es vor der Haustür steht.Wenn die Batterien vollgeladen sind Klemme ich einfach den Inverter an und der Stecker kommt an die 230 Voltdose in der Garage. Zum wegfahren wird einfach wieder zurückgeklemmt.Sollten den Batterie im Womo nach einigen Wochen der Saft ausgehen wird einfach das Kabel für den Ladestrom für einige Tage angesteckt.Somit wird der überschüssige Strom der Solarplatten verwendet.
Ich hab immer mehr Stromgewinnung durch die Platten ,als das Wiederaufladen der Batterie Gebraucht wird.
Wenn wir auf Reisen sind ,schlag ich auch den Stromanbietern ein kleines Schnäppchen den die Grundversorgung für Kühltruhe und Warmwasserbereitung sind gesichert.

Gr.Georg

4x4RaumschiffW906 am 20 Aug 2020 02:45:02

George67 hat geschrieben:z.B....
Link zum eBay Artikel



Da meine 800W WoMo Anlage bald so weit sein wird überlege ich mir diesen grid inverter zu holen
Link zum eBay Artikel
Wenn das WoMo vor dem Haus steht werde ich die Solarregler von den Paneelen per zweipoligen Schalter trennen um dann die 8 Paneele per Schalter ans Hausnetz mit dem grid inverter verbinden.

Was hält ihr davon?

Gruß,Ricci

Gast am 20 Aug 2020 08:09:17

4x4RaumschiffW906 hat geschrieben:Wenn das WoMo vor dem Haus steht werde ich die Solarregler von den Paneelen per zweipoligen Schalter trennen um dann die 8 Paneele per Schalter ans Hausnetz mit dem grid inverter verbinden.

Was hält ihr davon?

Gruß,Ricci


Gar nichts. Falls du in Europa lebst: Das Forum ist für diese Frage der falsche Ort. Bespricht das mal mit deinem zuständigen Energie-Versorgungsunternehmen und lass dir gleich einen Meisterbetrieb empfehlen, der dir die notwendigen Dokumente für die Netzeinspeisung unterschreibt.

Gast am 20 Aug 2020 08:37:07

4x4RaumschiffW906 hat geschrieben:Wenn das WoMo vor dem Haus steht werde ich die Solarregler von den Paneelen per zweipoligen Schalter trennen um dann die 8 Paneele per Schalter ans Hausnetz mit dem grid inverter verbinden.

Was hält ihr davon?

Gruß,Ricci

Das ist hier auf diesem Board etwas schwierig zu beantworten:

pfeffersalz hat geschrieben:Gar nichts. Falls du in Europa lebst: Das Forum ist für diese Frage der falsche Ort. Bespricht das mal mit deinem zuständigen Energie-Versorgungsunternehmen und lass dir gleich einen Meisterbetrieb empfehlen, der dir die notwendigen Dokumente für die Netzeinspeisung unterschreibt.


Google doch mal "guerilla pv ohne EEG", und schon kannst du dich in die kriminellen Machenschaften einlesen, in die über hunderttausend Bundesbürger in den letzten Jahrzehnten verstrickt sind, Tendenz zunehmend.
Technisch scheint das, wenn man es richtig macht, also zu funktionieren.

PS: in anderen Ländern ist sowas sogar erlaubt...... vollkommen unverständlich.

georg1025 am 20 Aug 2020 10:41:13

Die Einspeisung von einem KW ist das bei uns völlig unproblematisch mann nennt das auch Balkonanlagen.
Es gibt genügen Berichte im Netz ,es muss nur gewährleistet sein das immer 50 Herz am Inverter Anliegen.


Gr Georg

bigmacblau am 20 Aug 2020 11:06:43

georg1025 hat geschrieben:Die Einspeisung von einem KW ist das bei uns völlig unproblematisch mann nennt das auch Balkonanlagen.
Es gibt genügen Berichte im Netz ,es muss nur gewährleistet sein das immer 50 Herz am Inverter Anliegen.


Gr Georg

völlig unproblematisch ist bei uns erst mal garnichts. :mrgreen:

1) anmeldung der Anlage mit allen drum und dran
2) 2 Wege Zähler montieren lassen (Messstellengebühr)
3) Gewerbe - Finanzamt- Einkommensteuer- Gewerbesteuer zumindest erklären !
4) evtl. Eigenverbrauch versteuern, Umsatzsteuer abführen.

Nur meine Meinung

Gruß
Wolfgang

abenn am 20 Aug 2020 11:28:15

georg1025 hat geschrieben:Die Einspeisung von einem KW ist das bei uns völlig unproblematisch mann nennt das auch Balkonanlagen.
Es gibt genügen Berichte im Netz ,es muss nur gewährleistet sein das immer 50 Herz am Inverter Anliegen.
Gr Georg


Ich als Elektriker möchte noch einwerfen, das der einspeisende Wechselrichter nicht nur immer 50Hz liefern muss, sondern auch bei Stromausfall offline gehen muss.
Sonst grillst Du nämlich den armen Techniker der gerade Wartungsarbeiten macht! :roll:

VG
Alf

georg1025 am 20 Aug 2020 12:41:02

Hallo Alf
da hast du natürlich Recht das macht das Teil ja auch sonst wäre das auch zu gefährlich.
Mann kann auch alles ganz kompliziert machen das der Amtsschimmel auch richtig wiehert, mach ich aber nicht.

abenn am 20 Aug 2020 12:58:49

georg1025 hat geschrieben:Mann kann auch alles ganz kompliziert machen das der Amtsschimmel auch richtig wiehert, mach ich aber nicht.

Da hast Du mich falsch verstanden, ich als gelernter Elektriker finde es teilw. fahrlässig wie Leute mit solchen 230V Basteleien umgehen! Es ging mir nicht um den Amtsschimmel, mit dem haben ich als "normaler" PV-Einspeise-EEGUmlagenErhöher-Gewerbetreibener schon mehr als genug Ärger!
Alles > 50V kann für den Menschen gefährlich werden!
Nix für ungut!

VG
Alf

kdupke am 20 Aug 2020 14:04:09

Klein PV aka Balkon-Anlagen sind zulässig.

Hier die Verbraucherzentrale dazu --> Link

Technisch ist das also gar kein Problem.

Ob solch eine Anlage nun auf dem Balkon, dem Dach oder dem Wohnmobil installiert ist, ist aus Sicht der PV egal.

AFAIK das einzige Problem ist die Einspeisedose (weil fester Anschluß geht ja nur, wenn man nicht fahren würde :mrgreen: )

Eine 16A CEE ist ggf nicht formal zertifiziert. Aber von der EU her reicht auch eine Schuko-Dose, da sollte dann eine CEE erst recht reichen.

EU hat AFAIK ein Limit von 1KW, DE ein Limit von 600W - allerdings ist das die Einspeiseleistung in die Dose, nicht Wp.

Sprich, zulässig in der EU (aber nicht überall in DE) ist es, Solarpanele mit Microwechselrichtern zusammenzustecken und den Schukostecker in die Dose zu stecken. In DE braucht es die Einspeisedose (genauso wie alles andere - von der neuen Steckdose bis zum neuem Lichtschalter, darf die nur ein Elektriker in Betrieb nehmen). Wenn die denn da ist, dann gilt auch hier - einfach einstecken.

Bei uns gilt, wir haben 16A CEE am Haus, eigenen Stromkreis für das Wohnmobil mit FI und LS, Solarpanele auf dem Dach - fehlt also nur noch ein Wechelrichter, die sind für rund 100€ zu bekommen

gruss kai

Gast am 20 Aug 2020 14:43:10

abenn hat geschrieben:
Ich als Elektriker möchte noch einwerfen, das der einspeisende Wechselrichter nicht nur immer 50Hz liefern muss, sondern auch bei Stromausfall offline gehen muss.
lf

Das ist sachlich richtig.

Ist aber nur dann von Bedeutung, wenn im Handel befindliche Wandler das nicht können.

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