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An hmarburg und an thomas56: Interessante These und Antithese .... bin wirklich gespannt über die weiteren Argumente. Vielen Dank für die klaren Aussagen! Steffen
Korrekt, ich hatte oben geschrieben: "In vorangegangenen Versuchen konnte ich den Akku problemlos mit ca. 110A über den Multiplus laden." Und dazu mußte der Multiplus an Netzstrom. Für mich war wichtig, wie stromhungrig sind bzw. ist meine 24V/400Ah LiFeYPo um anschließend die Entscheidung zu treffen, einen LB im Fahrzeug einzusetzen. Das Problembauteil bleibt für mich die Lichtmaschine. Außerdem war es für mich auch wichtig, wie es #huohler und #hmarburg bereits geschrieben haben, mit einer exat definierten Ladespannung die LiFeYPo zu laden. Wichtig, es geht hier im Speziellen um LithiumAkkus und nicht um Bleiakkus.
In jedem Fall alles sehr interessant! Nun, ich habe AGMs drin. Verstehe nicht, warum die "definierte Ladespannung" für LiFeYPos so wichtig ist. Dafür sind doch die intelligenten Ladegeräte mit ihren intelligenten Ladekurven da, oder nicht? Es sei denn man will ein vorhandenes mieses Ladegerät mit dem Ladebooster umgehen, um stabile Verhältnisse zu haben, richtig?
Der Kontrapunkt zwischen den Posts von hmarburg und thomas56 interessiert mich noch; der eine will die stabilen Verhältnisse (mit LiFes oder auch AGMs ?) und der andere wundert sich, warum man erst leistungsfähigere LiMa einbaut, um die Leistung dann mit einem LB zu deckeln. Wäre schön, wenn beide ihre Situationen (Geräte, Schaltungen prinzipiell) im WoMo kurz darstellten, damit man ihre gegenteiligen Ansichten einordnen könnte, um daraus zu lernen. Gruß Steffen
Hallo, die verstärkte Lichtmaschine wurde vom Hersteller des Basisfahrzeugs (Peugeot Boxer) im Auftrag von Knaus verbaut. Dafür kann ich nichts. Außerdem hat Knaus eine AGM mit 80Ah verbaut. Optional kann eine zweite Aufbaubatterie dazu geordert werden. Möglich, dass das der Grund war, warum Knaus die verstärkte Lichtmaschine vorgesehen hat. Ich habe die AGM gegen eine 150Ah LiFePO4 getauscht und in dem Zug auch aus den o.g. Gründen (definierte Ladespannung und -strom) einen Booster dazu installiert. Durch den definierten maximalen Boosterstrom war es mir möglich die benötigten Ladeleitungen auszulegen und passend abzusichern. Vor meiner Entscheidung habe ich viel gelesen und diskutiert ob ein Booster nötig oder nicht nötig ist. Die Variante mit der zuschaltbaren parallel geführten Ladeleitung war für mich nicht akzeptabel. Hier mein Bericht über den Entscheidungsweg, die Planung und den Umbau: --> Link.
Welche 2x80Ah baut Knaus denn da ein, die mit 200A geladen werden können? Die Ladespannung kann glaube ich jeder Boschdienst auf den jeweiligen Batterietyp anpassen? Meine 2. 80A-Lima hat keine Booster oder Schaltungen und am Panel sehe ich nur, dass die 80A auch an der Batterie ankommen. Vielleicht ist ja eine 2.Lima nicht immer möglich oder für den Hersteller zu teuer? Aber manchmal denke ich, dass heute alles verkompliziert wird.
Das musst du Knaus fragen. Davon ab liefert die Lima ja nicht nur die Energie für die Aufbaubatterieen
Auf Glauben wollte ich mich nicht verlassen. Außerdem hängt ja nicht nur meine LiFePO4 an der Lima.
Wenn du natürlich eine zweite Lima hast und diese nur deine Aufbaubatterie füttert ist das etwas anderes. Aber auch eine zweite Lima bekommt man nicht geschenkt und von alleine kommt die auch nicht ins Fahrzeug.
mit einer 2. Lima schon! Anschluss, Einstellung und Fehlersuche stellen keine Probleme mehr dar.
So gibt es zwei Ansätze und das ist gut so. So wie du mit deinen zwei Limas habe ich mit meiner Ladetechnik keine Probleme mit den passenden Einstellungen sowie bei der Fehlersuche. Gut Strom und Kapazität. Was mir hier fehlt, soweit ich es nicht überlesen haben sollte: Hier wird darüber diskutiert a) LB = konstante (Lade-) Verhältnisse und b) ohne LB = große LiMa - reicht das? Aber wirklich relevant dabei ist doch, mit wieviel A die LiMa OHNE LB real lädt? Das hat aber noch niemand als kontinuierliche Ladekurve mal präsentiert. Was würde mir ein LiMa mit 120A möglichem Ladestrom nützen, wenn sie meine Aufbaubatterie nur mit 5A laden würde und ich das, wg. fehlendem LB, nicht beeinflussen könnte? Gruß
Das hängt hauptsächlich von der vorhandenen Verkabelung und bei Blei auch noch vom Ladestand SOC ab. Wollte man die Kabel so dimensionierte dass der Strom begrenzt wird fällt auch die Spannung. Der Booster regelt immer wieder nach, auch wenn die Spannung von der Lichtmaschine wegen vieler Verbraucher einbricht. Hubert
Du liest die Beiträge wirklich nicht! Nirgendwo steht, dass ich einen Ladebooster verbaut habe. Aber für Dich: Ich fahre einen Ford Transit Bj 2008 ohne intelligente Limaregelung, mit 150 A Lima und 2x 65A Starterbatterie. Meine Spannung im Chassisnetz liegt zwischen 14 und 15,1 V (gemessen). Als Aufbaubatterien habe ich 2x 95 Ah Ecide AGM verbaut. Solar habe ich ca. 100 Wp, Kühlschrank läuft auf Gas, Kaffee koche ich auf Gas, mein Verbrauch liegt im Sommer so bei ca. 20-30 Ah (gemessen) Fazit: Für mein Fahrzeug und meine Bedürfnisse wäre ein Ladebooster einfach rausgeworfenes Geld! Andreas
Ich habe ein mieses Ladegerät. Und ich möchte so gern einen Ladebooster um endlich stabile Verhältnisse zu haben. Weiß aber nicht wo ich den anschliessen sollte. Irgendwie ist das wie im richtigen Leben. Die Freundin wil stabile Verhältnisse. Die Frau aber auch. Ist schon ein Kreuz. :mrgreen: :mrgreen: Gruß Franz
Du solltest dich erst weiter in Womo Elektrik einlesen bevor du dich hier weiter blamierst. Der Booster hat nichts mit Ladegeräten zu tun, also er ersetzt oder ergänzt keine Ladegeräte die am 230V hängen. Der Booster wird nur aktiv wenn der Motor läuft. Ohne Booster hast du null Intelligenz zwischen Lichtmaschine und Aufbaubatterie. Der Booster wird sozusagen als intelligentes Steuergerät zwischen Lichtmaschine und Aufbaubatterie geklemmt. Im einfachen Fall kann man auf die Intelligenz verzichten. Im anspruchsvollen Fall, und vor allem bei Lithium bringt die Intelligenz einige Vorteile. Ob man das benötigt lässt sich nicht in wenigen Sätzen abhandeln. Such doch erst einmal alles was hier im Forum über Booster geschrieben wurde. Da hast du ein paar Tage zu lesen. Wir werden dir das hier nicht auf 3 Sätze komprimieren. Hubert
So isses Hubert, - ich wollte einen - ich habe einen - ich will auch nicht mehr drauf verzichten Klare Verhältnisse - Motor an -> Stabile Verhältnisse - lädt definiert, dauerhaft und stabil anders als bei Franz :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Gruß Es währe vieleicht nicht ganz verkehrt, wenn man erwähnen würde um welche Batterien es sich jeweils handelt. Wieviel Ah sie haben und bei welchem Ladezustand der Strom gemessen wurde. Ich beziehe mich hier erst mal nur auf AGM. Es wird ja immer alles munter vermischt. Die meisten Aussagen mit den hohen Ladeströmen beziehen sich doch immer auf den Beginn der Ladung. Daß der Strom kontinuierlich zurück geht (AGM), wird meist unterschlagen. Ich messe ja immer gerne mal alles nach. Meine halbvollen 220Ah AGM ziehen wenn ich losfahre durchaus ihre 50A. (hängt immer etwas von den äußeren Umständen ab). Nach gut einer Stunde sinkt der Strom unter 30A. Bei 2-3 Stunden Fahrt währe ich mit oder ohne einen 30A Booster ungefähr bei dem gleichen Ladezustand. Danach hat der Booster die Nase vorn. Einfach mal messen. Wieviel Stunden fahr ich im Durchschnitt. Wie voll ist meine Batterie wenn ich losfahre und wie voll wenn ich ankomme. Reicht die nachgeladene Menge, brauch ich keinen Booster. Wenn nicht, kann ich entweder dickere Kabel in mein Auto ziehen oder einen Booster einbauen.
So ist es. Und wenn man jetzt die "intelligenten Ladekurven" nicht nur Strom/spannungsmässig betrachtet sondern auch die im Booster fest einprogrammierte Laufzeit der verschiedenen Phasen wird es bei manchen Vergleichen Mit/Ohne Booster recht eng. Diese Zeiten sind allerdings nicht immer angegeben!! Gruß Andreas Zur Vorbereitung meiner Umrüstung --> Link habe ich auch diverse Messungen mit der orginalen Verkabelung (10mm²) und EBL99 gemacht. Dabei hatte ich mit den Bleikameraden bei 60%SOC 15A - max. 20A (wenn ich die Anfangsspitze von 30A ca. 30sec. mal weglasse). Ab ca. 90% SOC ging dieser Wert aber dann rasant in die Knie. Somit stand für mich schnell fest beim Umbau auf 200AH LiFeYPO4 gleich noch einen Ladebooster (VCC12/30) einzubauen. Vorm Umbau hatte ich das noch mit den alten Batterien getestet und da waren dann stabil 27-30A an Ladeleistung zu sehen. Nach dem Umbau nur noch das Ladeprogramm auf Lithium umgestellt und nun wird auch die neue Batterie stabil mit 27-30A geladen. ;D Das deckt den Tagesbedaf von 40-60AH (je nach E-Bike Nutzung) bei 2h Fahrt dann locker.
Lieber Hubert, DAS ist eigentlich ein böser Satz. Vielleicht sollte man dann die Forumsbetreiber darum bitten, bestimmte Forumsbereich für Spezialisten einzuführen, die ohne Belästigung durch Fragende und Suchende unter ihresgleichen Austausch betreiben können. Und diejenigen Spezialisten, welche gern Auskunft und anderen von ihrem Spezialwissen weitergeben, machen das dann bewusst und gerne im Bereich der Nicht-Spezialisten, Fragesuchenden und Lernwilligen. Da ich immer ans Gute im Menschen glaube, denke ich, dass Du es wohl nicht so gemeint hast. Es wäre schön, wenn man systematisch zwischen beispielsweise AGM und den Li-Dingern unterscheiden würde. Das geht quer durchs Forum komplett durcheinander. Die Bedürfnisse in technischer Hinsicht sind da und dort unterschiedlich. Vielleicht sollte man auch noch die Wintercamper unterscheiden. Ich habe ja deutlich geschrieben, was bei mir verbaut ist ... es ist dann sicher nicht optimal, wenn Verhältnisse mit Li-Batterien beschrieben werden. Füge jetzt noch dazu, dass wir nicht im Winter unterwegs sind. Wenn manche geneigte Foristen nur zeigen wollen, was sie alles Hochtechnisches verbaut haben und was sie darüber alles wissen, dann sollen sie doch wenigstens nicht auch noch angesäuert auf Unwissen reagieren, oder? Wäre ich Autoelektriker bräucht ich wohl das Forum in diesem Punkt nicht; bin ich aber Autoelektriker, würde ich helfen wollen oder mich zurückhalten. Ich denke schon, dass das Durcheinander an Vorraussetzungen (Sommer oder Winter, AGM oder Lithium) nicht gut ist .. Vielleicht hat jemand von den ADMINs eine Idee, das besser in den Griff zu bekommen. Denn die Beiträge, Gedankengänge und Erklärungen werden durch die Vielzahl an Threads gewissermaßen zerrissen, da hilft auch die Suchfunktion nicht immer den Durchblick zu fördern und die Übersicht zu behalten. Erst recht, WEIL ja fast alles technisch durcheinander geht. Dennoch, viele Beiträge, auch der Deine, Hubert, hat mir im Detail immer ein Stück mehr Einblick verschafft in die Problematik LBs. Gruß Steffen
Das ist nicht das einzige, was durcheinander geht. Aber würde ein Sortierung da helfen ? Woher soll ein Fragender wissen, was er sucht ?
Tut man ja. Jeder Fall ist anders....
Genau das ist das Problem! Jeder Fall ist anders! - vorhandene Womo Elektrik (EBL, Kabelquerschnitte und längen) - Batteriesorte und Kapazität - Art der Strom Nutzung (Menge, Stromstärke, Solar, typische Standzeiten und Fahrzeiten, wie oft Landstrom, Sommer/Winter) -... Um im Einzelfall die richtige Konfiguration zu wählen muss man erst die Zusammenhänge der Faktoren verstehen. Ohne längeres Einlesen in die Thematik geht das nicht. Und dann gibt es noch die zwei Vorgehensweisen und alle Varianten dazwischen. Sparsame Variante: schauen ob es reicht und evtl. ergänzen oder gar umbauen. Teure Variante: Alles reichlich dimensionieren mit der Gefahr dass man mehr ausgibt als unbedingt nötig. Weitere Varianten die vom jeweiligen Sicherheitsbedürfniss und handwerklichen Fähigkeit abhängen: Bauen lassen oder selber machen, Markenprodukte, Chinaware oder Bastelprojekt. Die Anzahl der Möglichkeiten ist enorm. Und genau deshalb gibt es hier tausende Beiträge zu dem Thema. Es gibt nicht die eine richtige Lösung, aber es gibt sehr viele verschiedene Lösungen die im jeweiligen Einzelfall optimal bzw. zumindest gut sind. Hubert Es gibt noch einen Aspekt. Ein Fragender kann sich einen Rat holen. Oder er kann sich alles erklären lassen.
Hallo Steffen, du weißt aber schon, daß du hier im "LiFeYPO4 und LiFePO4" Thread bist? Und LBs werden hauptsächlich im Zusammenhang mit Lithiumbatterien verbaut. Und dann ist es schon verständlich, daß hier einiges durcheinander gehen kann. :flehan: :flehan: :daumen2: Ein Ladebooster schafft im ersten Versuch stabile Verhältnisse und funktioniert immer. Wenn der Profi eine Gesamtlösung einbaut, wird folglich ein Ladebooster dabei sein. Wenn man selber baut und Zeit hat, kann man es erst mal ohne versuchen und messen. In vielen Fällen ist der Ladestrom ausreichend, wenn nicht, kann man das mit Ladebooster-Nachrüstung oder anderen Kabeln lösen. Und wenn seltene Betriebszustände - eine starke Entladung der Aufbaubatterie, oder ein Betrieb eines Wechselrichters an der Aufbaubatterie bei Motorlauf - eine Strombegrenzung erfordern, kann man diese leicht und billig mit einer selbstrückstellenden Sicherung im Ladestrang realisieren. Womit das zusammenhängt: Basis, Generator, Aufbau, Verkabelung … womit das nichts zu tun hat: die Batterie. Ob Pb oder Lithium ist völlig wurscht. Von daher ist dieser Thread hier wirklich in der falschen Kategorie versteckt. Gruss Manfred
Hallo Harty, JETZT ja ... erstmal sorry, aber zu meiner Verteidigung ... Ich habe "Ladebooster" in die Suchfunktion eingegeben .. Da kommt gleich an erster Stelle "Ladebooster nötig oder nicht" ... Das Kleingeschriebene darunter ist nicht eindeutig .. für mich hieß das, dass in dem Forum die Nützlichkeit von LBs diskutiert wird ... Dass das "eigentlich" nur für die Lithiums sein sollte ... okay, im Nachhinein ... Jetzt guck ich gleich mal, ob et Äquivalent für Pb, AGM usw. auch existiert. Gruß Steffen |
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