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Ladebooster nötig oder nicht? 1, 2, 3, 4


Lakritz am 25 Sep 2020 17:50:40

Hallo,

ich habe mir eine 100A - LifePo4 gekauft und überlege nun, ob ich bei meinem Euro4/5-Fahrzeug einen Ladebooster zwingend benötige oder erstmal ausprobieren sollte, ob die Batterie auch ohne vernünftig nachläd.
Von der LiMa ist es kein Problem, die macht max. 150a.

Wichtig wäre mir, dass ich im Winter in sehr kurzer Zeit sehr gut nachlanden kann. Die Kabel von der Starterbatterie zur LifePo werden ca. 1-1,5m lang sein und ich werde 35qm-Kupfer nehmen.

Wer für Tips weitere Infos benötigt, bitte sagen.

Ansonsten wäre ich gespannt auf Eure Sicht der Dinge: Booster zwingend nötig oder ggf. verzichtbar?

Gruß,
L.

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Gast am 25 Sep 2020 18:04:34

Das Problem mit Euro6d LiMas hast du ja nicht, dennoch würde ich mir, aus eigener Erfahrung, immer wieder einen als B2B einbauen, kontrolliertes Laden und Kopf zu machen, wobei ich meinen dieses Jahr noch kein Mal benutzt habe (wegschaltbar) das hat alles die Sonne erledigt :-)

Gruß

Gast am 25 Sep 2020 18:15:30

Lakritz hat geschrieben:...ich habe mir eine 100A - LifePo4 gekauft und überlege nun, ob ich bei meinem Euro4/5-Fahrzeug einen Ladebooster zwingend benötige oder erstmal ausprobieren sollte, ob die Batterie auch ohne vernünftig nachläd...Die Kabel von der Starterbatterie zur LifePo werden ca. 1-1,5m lang sein und ich werde 35qm-Kupfer nehmen...


Hallo,

wichtig wäre noch, was ist es für ein Fahrzeugbasis (Fiat/Peugeot/Citrön, Ford, Mercedes...) und was für ein Trennrelais willst du verwenden?

Davon ab, bei Euro4/5 kannst du von einer traditionellen Lichtmaschine ausgehen, damit benötigst du nicht zwingend einen Booster und wenn dann eher zur Ladestrombegrenzung.

Mein Rat an dich, installiere deine LiFePO4 und mache bei entladenem Akku (da ist er am stromhungrigsten) ein paar Probemessungen. Dann sieht tu am schnellsten ob du einen Booster benötigst oder nicht.

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Lakritz am 25 Sep 2020 18:36:11

"wichtig wäre noch, was ist es für ein Fahrzeugbasis (Fiat/Peugeot/Citrön, Ford, Mercedes...) und was für ein Trennrelais willst du verwenden?"

Opel.
Als Trennrelais käme das Cyrix 120a in der Lithium-Version in Frage.

"Davon ab, bei Euro4/5 kannst du von einer traditionellen Lichtmaschine ausgehen, damit benötigst du nicht zwingend einen Booster und wenn dann eher zur Ladestrombegrenzung."

Das war auch mein Gedanke.
Zuletzt hat die LiMa meine Bleibat. mit 70A aufgeladen. Keine Ahnung, warum die das überhaupt annahm.
Normalerweise bekommt die max. 35A ab.
Ich kann mir nicht erklären, warum die plötzlich so hoch lud.

"Mein Rat an dich, installiere deine LiFePO4 und mache bei entladenem Akku (da ist er am stromhungrigsten) ein paar Probemessungen. Dann sieht tu am schnellsten ob du einen Booster benötigst oder nicht."

Schwieriges Unterfangen, aber das wäre auch meine Idee gewesen.
Dazu müsste ich die LiFePo4 erstmal entladen und dann provisorisch anschließen. Weil es ja entscheidend vom ladeverhalten abhängt, wie und wo ich Bat., ggf. B2B und Kabel verlegen muss.

schmalkalden am 25 Sep 2020 23:00:28

Hallo Lakritz,
wir haben auf Lifepo4 umgestellt (Versprechen 1 zu1 tauschen zu
Bleibatterie/aufLiontron). Nach 2 Fahrten war klar das wird nix. Mit 100%geladener Lifepo4 Batterie gestartet und mit 90% angekommen. Durch die höhere Spannung der Lifepo4 Batterie legte sich irgendwie alles schlafen und benutze die Bordbatterie zur Versorgung. Jetzt haben wir einen B2B von Victron und alles funktioniert bestens. Denke das muß jeder selbst versuchen und entscheiden. Bordcomputer ist wichtig /richtig um alles zu beobachten. Gibt kein Universalrezept. Einfach Testen.
Viel Spaß und bleibt Gesund

Ruefue am 25 Sep 2020 23:22:59

Hallo, wir haben zusätzlich zur LiFePo4 auch einen Li-fähiges Ladegerät von Büttner (BCB 25/20) mit Booster verbaut. Das war bei uns (Fiat Ducato, Euro 5) notwendig, da das Originalladgerät von CBE keine Kennlinie für LiFePo hatte. Zusätzlich war ein vorhandenes Trennrelais fest auf dem EBL verlötet und alle Ströme laufen über den EBL und die dortigen Leiterbahnen. Das Gerät von Büttner tut zuverlässig seinen Dienst! Gruß

Stocki333 am 25 Sep 2020 23:42:10

Lakritz hat geschrieben:ich habe mir eine 100A - LifePo4 gekauft und überlege nun, ob ich bei meinem Euro4/5-Fahrzeug einen Ladebooster zwingend benötige oder erstmal ausprobieren sollte,
Wichtig wäre mir, dass ich im Winter in sehr kurzer Zeit sehr gut nachlanden kann.

Diese Ausagen soltest du mal präzieser zu Display :lach: bringen.
Die Kabel von der Starterbatterie zur LifePo werden ca. 1-1,5m lang sein und ich werde 35qm-Kupfer nehmen
.
Bei dieser Länge wäre ein Eisenkabel mit isolierung die bessere Wahl. :mrgreen:
Zuletzt hat die LiMa meine Bleibat. mit 70A aufgeladen. Keine Ahnung, warum die das überhaupt annahm.

Dein Kabel ist zu kurz und hat einen zu großen Querschnitt. Da brauchst du dich nicht wundern, über zu viel Ladestrom.
Bei der LifePO4 wirds noch mehr in der Regel. leider nicht bekannt, welches Fabrikat.
Was mich zu der nächsten Frage bringt.
Welche Ladeströme gibt dir der Verkäufer an. bzw. sind zulässig.
Also ein dünnes Eisenkabel mit Isolierung oder was die bessere Wahl für dich ist. Bau einen Booster ein. und verschalte den so, das du ihn mit einem Schalter abschalten kannst. Im Winter.
Hast du eigentlich auch eine Sicherung , an der Starterbatterie. Wenn ja welche. bei 70 A.!!
Gruß Franz

Lakritz am 26 Sep 2020 10:50:09

"Diese Ausagen soltest du mal präzieser zu Display :lach: bringen."

Was genau meinst Du?
Welche Info fehlt?

"Bei dieser Länge wäre ein Eisenkabel mit isolierung die bessere Wahl. "

Du meinst, ich solle über das Kabel die Ladeleistung begrenzen?

"Bei der LifePO4 wirds noch mehr in der Regel. leider nicht bekannt, welches Fabrikat."

Robur-Akku.

Grundsätzliche Frage: Wie wichtig ist der LiFePo4 eigentlich die Ladekennlinie?

popey46 am 26 Sep 2020 11:43:20

Überlege nicht lange, baue das Teil ein, Du wirst es nicht bereuen, die Unabhängigkeit im Winter ohne Landstrom ist garantiert.
Gruss Popey46

thomker am 26 Sep 2020 11:55:36

Lakritz hat geschrieben:Grundsätzliche Frage: Wie wichtig ist der LiFePo4 eigentlich die Ladekennlinie?

Sehr gute Frage.
Antwort: Unwichtig, Li brauchen keine „Kennlinien“. Entscheidend sind die Ladeschlussspanungen. Bei Limaladung begrenzt diese die Spannung auf maximal 14,4 V, was schon perfekt ist.
Der Strom geht bei Standardverkabelung über das „EBL“ wobei der nicht über die dünnen Leiterbahnen der Platinen geht. Das Trennrelais (meist 70 A) schaltet einfach Starter- und Aufbaubatterie über die mehr oder weniger dicken Kabel parallel.

Auch eine leere Bleibatterie nimmt sich zu Beginn der Ladung hohe Ströme, mitunter wegen der niedrigeren Entladespannung sogar mehr als Li (11,5 vers.12,8 V) dafür aber nicht so lange. Entscheidend für den Ladestrom ist die Spannungsdifferenz und die Leitfähigkeit (Dicke, Länge) der Kabel.

Wenn Du also in kurzer Zeit viel Strom speichern willst, geht entweder ein fetter Booster (<40A) oder gar keiner.
Also ich würde es wirklich erst ohne probieren. Messmöglichkeiten hast Du ja scheinbar...

Gruß
Thomas

Stocki333 am 26 Sep 2020 12:36:28

Die Kabel von der Starterbatterie zur LifePo werden ca. 1-1,5m lang sein und ich werde 35qm-Kupfer nehmen.

Gibts da ein Trennrelais dazwischen.
Du meinst, ich solle über das Kabel die Ladeleistung begrenzen?

Bingo
Auch Sicherungen arbeiten als Strombremser.
Ich denke mir das du über 10-16 mm2 genug rüberbringst. So Pi x Daumen. Schaltbar über 2 Leitungen.
Robur-Akku.

Mit oder ohne Ladebegrenzung bei tiefen Temperaturen.
Mit Heizung eingebaut.
Die haben aber 105 Ah. Du schreibst von 100 Ah.
Hat man diese infos mal zusammen, kann man dir auch einige Vorschläge machen, wie du das sinnvoll lösen kannst.
Nicht mißverstehen bitte. Aber keiner weiß ob das ein Selbstausbau, Van oder Womo ist. Und vielleicht auch noch ein Ford. :cry:
Wichtig wäre mir, dass ich im Winter in sehr kurzer Zeit sehr gut nachlanden kann.

Hier möchte ich eine Bildungslücke schliessen.
LiFePO4 Zellen haben keine Freude das bei Temperaturen unter 10 Grad mit extrem hohen Ladestrom gefüttert werden.
Je näher du der 0 Grad Grenze kommst, desto geringer soll der Ladestrom sein.
Jetzt weiß du meine Ironie anders, ein zu schätzen. Den Aufwand, den machst du nur einmal um das vernünftig zu machen.
Und die Lithium werden nun mal träge unter +10 Grad. Aber das Teil hast du nun. Rein damit, und vernünftig lösen.
Gruß Franz

Lakritz am 26 Sep 2020 12:59:36

Hat man diese infos mal zusammen, kann man dir auch einige Vorschläge machen, wie du das sinnvoll lösen kannst.
Nicht mißverstehen bitte. Aber keiner weiß ob das ein Selbstausbau, Van oder Womo ist. Und vielleicht auch noch ein Ford.


Ich verstehe das nicht miss. Nur wenn man die Lösung nicht kennt, ist es als laie schwierig einzuschätzen, welche Informationen wichtig oder gar nötig sind.
Also, 105er Robu-Akku, stimmt. Mit Heizung und Abschaltung bei tiefen Temperaturen.
Trennrelais habe ich derzeit das Cyrix-ct 12/24V 120A drinn. Das muss aber sicherlich raus, da es ja Schaltschwellen für Bleibatterien hat.
Daher dachte ich jetzt an das Victron Cyrix Li-load 12/24V 120A. Oder gibt es einen Weg, das erstgenannte auf Lithium einzustellen?
Ok, also keine 35qm Kabel, sondern dünner.
Gedacht ist es so:
Von der Batterie über eine 150A-Sicherung (ich weiß, die ist groß, aber das Cyrix hat eine interne Starthilfe-Funktion, daher sagte man mir bei Fraron, ich solle eine 150er nehmen), dann zum Cyrix und dann zur Audbaubatterie.
Würde also nun (da noch ausreichend vorhanden) ein 14qm Kupfer nehmen.

Ich denke mir das du über 10-16 mm2 genug rüberbringst. So Pi x Daumen. Schaltbar über 2 Leitungen.


Was meinst Du mit "schaltbar über 2 leitungen" ?

Der Strom geht bei Standardverkabelung über das „EBL“ wobei der nicht über die dünnen Leiterbahnen der Platinen geht.


Ich habe keinen EBL. Ich habe einen Transporterumbau, also nix mit EBL bei mir.
Mein bisheriger Aufbau der Elektrik sieht so aus: (mit kleinen Abweichungen bei den Sicherungen)



Wenn Du also in kurzer Zeit viel Strom speichern willst, geht entweder ein fetter Booster (<40A) oder gar keiner.


Kleiner 40A? Ich hatte für den Fall, dass ich einen Booster brauche an einen 50A-Booster gedacht. :?:

Also ich würde es wirklich erst ohne probieren. Messmöglichkeiten hast Du ja scheinbar...


Jaja, zumindest die, die das BMS und der BMV-712 so hergeben...

LiFePO4 Zellen haben keine Freude das bei Temperaturen unter 10 Grad mit extrem hohen Ladestrom gefüttert werden.
Je näher du der 0 Grad Grenze kommst, desto geringer soll der Ladestrom sein.


Oops. Und wie stark sollte ich die 105er bei 5-10 Grad laden? Darunter sollte sie wohl nicht kommen, da ich sie unter dem Sitz verbaue und im Winter heize. Aber bis 5 Grad könnte sie schon runter gehen, da sie fast auf dem Bodenblech (3mm Armaflex ist nicht viel) aufliegt.

.

andwein am 26 Sep 2020 13:33:00

Lakritz hat geschrieben:.....ich habe mir eine 100A - LifePo4 gekauft. Von der LiMa ist es kein Problem, die macht max. 150a.
Gruß, L.

Klar, jeder sieht es anders, aber hier geht es nicht um die Kapazität sondern rein ums Laden/Nachladen eine 100 Ah Li Batterie
Eine normal arbeitende Lima mit 150 A, egal ob Fiat, Ford oder MB, in einem 14,2V Bordnetz kann mindestens 60A für die Ladung einer LI Batterie abzweigen. Damit wäre eine Ladung nach 2-3h Fahrtzeit möglich. Ein Ladebooster kann auch nicht mehr.
Auch ein Solid State Relay bringt keine großen Vorteile, ein mechanisches 70A Relais schafft das auch.
Die Winterthematik "woher Ladung" wird durch den Einbau eines Boosters nicht geändert, fahren und den Standplatz verlassen muss man trotzdem!! Leider wurde keine Energiebilanz beigefügt, deshalb kann man nicht abschätzen ob 100 Ah Li genügen für ein Skiwochenende.
Ich fahre übrigens die fast gleiche Energielade/Vorhalte Konfiguration: 150 A Lima und 180 Ah AGM und keinen Booster und ich komme von Gastn mit vollen Batterien in den italienischen Skigebieten an um dort ein Wochenende zu verbringen. Kaffe koche ich allerdings auf dem Gasherd!
Gruß Andreas

Lakritz am 26 Sep 2020 13:46:09

Leider wurde keine Energiebilanz beigefügt, deshalb kann man nicht abschätzen ob 100 Ah Li genügen für ein Skiwochenende.


Hab mir doch gedacht, dass noch was fehlt. ;)

Über Sommer brauchen wir nicht reden, da hat war dank Solar (2x100WP) immer genug Strom vorhanden.

Also Winter.

Ich überschlage mal, dass ich ca. 4-5A/h bei Aufenthalt im Camper nutze.
- 2kw-Diesel-Standheizung
- 300W WR + Laptop, Handy usw.
- 40l Engel Kompressor
- Rest, wie Licht, Wasserpumpe usw. ist vernachlässigbar.

Soll heißen, wenn ich tagsüber Ski fahren gehe, sollte es für die Nacht locker reichen, oder?
Komplizierter wird es, wenn ich Tag+Nacht im Camper bin...

Was ein bischen schade ist, ist, dass ich keine sinnvolle Blei-LiFePo4-Lösung im Parallelbetrieb gefunden habe. Denn ich habe unterm Auto nochmal eine 95AH-Bleibatterie als Versorger. Die bleibt auch dort, aber vermutlich dann unangeschlossen...

thomker am 26 Sep 2020 14:27:40

Lakritz hat geschrieben:Kleiner 40A? Ich hatte für den Fall, dass ich einen Booster brauche an einen 50A-Booster gedacht. :?:


Sorry, natürlich größer 40 A, sind aber nicht ganz billig. Meist schafft man das auch ohne...vor allem bei der Kabellänge.

Mit 2 Kabeln ist wohl gemeint, z.B 2x16 qmm parallel, davon eine ab/zuschaltbar. Relativ einfach zu realisieren.

Gruß
Thomas

thomker am 26 Sep 2020 14:43:01

Lakritz hat geschrieben:Also Winter.

Ich überschlage mal, dass ich ca. 4-5A/h bei Aufenthalt im Camper nutze.
- 2kw-Diesel-Standheizung
- 300W WR + Laptop, Handy usw.
- 40l Engel Kompressor
- Rest, wie Licht, Wasserpumpe usw. ist

Denn ich habe unterm Auto nochmal eine 95AH-Bleibatterie als Versorger. Die bleibt auch dort, aber vermutlich dann unangeschlossen...


Die Reihenfolge Deiner Verbraucher würde ich mal nach Verbrauch/24h etwas anders sortieren:
1. Kompressor KS 30-40 Ah Minimum
2. Laptop je nach Dauer
3. Licht, Pumpe vernachlässigbar, wie auch Handy wenn nicht über WR geladen wird, sondern über USB Dosen.

Und klar kannste die Bleibatterie drin lassen, auch angeschlossen. Die wird solange nicht angetastet, wie de Li nicht leer ist. Liegt an der höheren Grundspannung der Li. Ist auch noch ein schöner Puffer, falls mal die Li streikt. Hab ich bei mir auch, allerdings nur 17 Ah Gel.

Gruß
Thomas

Stocki333 am 26 Sep 2020 14:54:25

Hallo Lakritz
Mit 2 Kabeln ist wohl gemeint, z.B 2x16 qmm parallel, davon eine ab/zuschaltbar. Relativ einfach zu realisieren.

Thomas hat schon erkannt, was ich dir vorschlage. kennt mich ja schon lange. :mrgreen: :mrgreen:
Die Idee dahinter ist ganz einfach.
Du gehst vom Trennrelais mit 2 Kabeln vom Trennrelais weg. In jedes der Kabeln gibst ein einfaches Schlieserrelais. diese Relais löst du über jeweils einen Schalter aus.
So kannst du verschiedene Zustände vom Ladestrom realisieren.
Kein Ladestrom
Geringer Ladestrom
Voller Ladestrom.
Je nach Lust und Laune. :cry: :cry:
Nee, eher nach Temperatur oder der Fahrzeit die dir zur Verfügung steht.
Die unbekannte ist der Kabelquerschnitt. Du hast 14 mm2 zur Verfügung.
Einfach mal die Länge anschliessen. Den Accu vorher mit dem WR auf 50 % bringen. Um realistische Daten zu erhalten.
Und dann startest du die Maschine. und läßt die mal 10 min laufen. Nach den 10 min weißt du den Ladestrom der über die 14 mm2 fließen. Jetzt kannst du abschätzen, Welche 2 Kabelstärken du für die 2 Kabel brauchst.
Ich würde die Erste Stufe so auf 20A einstellen.
Die 2 Stufe Auf die 2 Stufe kannst du dann nochmal 30-40 geben. Für Schnelladung.

Stocki333 am 26 Sep 2020 15:09:58

Trennrelais kannst du ausprobieren, ob das bei dieser Schaltungsvariante funktioniert. vermutlich ja. denn du kannst ja die Versorgerbatterie wegschalten. Auch deine Starthilfe funktioniert noch.
Hier dazu ein Tipp. Die Lithium liegt in der Ruhespg höher in der Spannung. Damit kannst du spielen. Drückst du den schalter, verbindet das Cyrix für 30 sec. die beiden. Das machst du ein paar mal. das bringt deine Starterbatterie, wenn leer auf Startfähigkeit.
Solaranlage ist ja vorhanden. Wenn du einen Ladekreis eingeschaltest hast wird auch deine Starterbatterie mitgeladen.
Einfach ausprobieren, und Posten. so gibst du etwas zurück. :lach: :ja:
Passt deine 95 Ah noch neben die Lithium. Schlies die parallel dazu. Ist zwar nicht die beste Lösung. Aber es hilft dir in der kalten Jahreszeit. Sollte die Li Leer werden, übernimmt die Blei deine Heizung und Kompressor. Das geht keine Sorge.
Normalerweise hat die Blei ja nicht viel zu tun. durch das Höhere Niveau der Li. Aber die wird damit auch schön gepflegt.
Und wenn du sie brauchst, arbeitet sie. Und wird damit autmatisch mitgeladen. Bevor du fragst, wie soll ich die 3 batterie laden, wenn ich fahre. :cry: :cry: :cry:
Alles verstanden.
Franz

Stocki333 am 26 Sep 2020 15:14:25

Noch etwas ist mir bei deinem Plan aufgefallen:
Die Stromversorgung des BMV. Das + Kabel direkt auf den Pol. so bleibt er Aktiv. Und die 2 mA kannst du vergessen.
Franz

Lakritz am 26 Sep 2020 16:00:22

thomker hat geschrieben:Die Reihenfolge Deiner Verbraucher würde ich mal nach Verbrauch/24h etwas anders sortieren:
1. Kompressor KS 30-40 Ah Minimum
2. Laptop je nach Dauer
3. Licht, Pumpe vernachlässigbar, wie auch Handy wenn nicht über WR geladen wird, sondern über USB Dosen.


Heizung nicht vergessen, die zieht unter Last auch dauerhaft ihre 3A, beim Starten sogar bis zu 13A.

thomker hat geschrieben:Und klar kannste die Bleibatterie drin lassen, auch angeschlossen. Die wird solange nicht angetastet, wie de Li nicht leer ist. Liegt an der höheren Grundspannung der Li. Ist auch noch ein schöner Puffer, falls mal die Li streikt. Hab ich bei mir auch, allerdings nur 17 Ah Gel.


Das ist so ein wenig meine "Gretchenfrage". Kann ich das wirklich oder nicht? Und was passiert, wenn z.b. die Bleibat. einen Kurzschluss hat o.ä. ? Kann ich dann die LiFePo4 ungewollt beschädigen?

Stocki333 hat geschrieben:Du gehst vom Trennrelais mit 2 Kabeln vom Trennrelais weg. In jedes der Kabeln gibst ein einfaches Schlieserrelais. diese Relais löst du über jeweils einen Schalter aus.


In die Richtung hatte ich mir das auch vorgestellt. Hast Du mal einen Link für ein solches Schließrelais für mich? Ich habe mal gegugelt, aber irgendwie nur welche mit Steckfüßen gefunden.
Danke auf jeden Fall für die Idee mit den Doppelleitungen. :top:

Stocki333 hat geschrieben:Trennrelais kannst du ausprobieren, ob das bei dieser Schaltungsvariante funktioniert. vermutlich ja. denn du kannst ja die Versorgerbatterie wegschalten. Auch deine Starthilfe funktioniert noch.


Das normale Cyrix schließt bei > 13V und trennt unterhalb von 12,8 V. Bedeutet, dass ich es auch heraus lassen könnte, wenn es sauber arbeitet, oder? :? Die LI-Version sollte in beiden Werten etwas höher liegen.

Stocki333 hat geschrieben:Passt deine 95 Ah noch neben die Lithium. Schlies die parallel dazu. Ist zwar nicht die beste Lösung. Aber es hilft dir in der kalten Jahreszeit.


Ich wäre happy, wenn ich beide parallel betreiben könnte. Das sind immerhin 30-40 nutzbare AH, die ich dann mehr hätte.
Und die 95Ah ist eh unterflur montiert, die nimmt keinen Platz weg.




Stocki333 am 26 Sep 2020 16:40:02

Die LI-Version sollte in beiden Werten etwas höher liegen.

Trennrelais würde ich drinnen lassen. Wenn die lithium leer wird, trennt das die beiden Batterien. Ist eine Sicherheit gegen menschliches Vergessen. :x
Und es ist nun mal eingebaut, mit Starthilfe.
Relais habe ich auf die Schnelle nur das bei Fraron gefunden.

--> Link
Ich gebe dir Recht, bei deinen geplanten Ladeströmen solltest du auf Schraubanschlüsse setzen. zumindest bei den zweiten mit hohen Strom.
Die Hohe Sicherung würde ich anpassen. Du hast ja einen BMV, Somit weißt du welcher Strom fließt, wenn die Starthilfe überbrückt wird.
Das ist so ein wenig meine "Gretchenfrage". Kann ich das wirklich oder nicht? Und was passiert, wenn z.b. die Bleibat. einen Kurzschluss hat o.ä. ? Kann ich dann die LiFePo4 ungewollt beschädigen?

In die Zuleitung zur Blei gehört eine Sicherung. Geschätzt so um die 30-40 A. Ausprobieren.
Lithium auf 20 5 Runterfahren. und laden mit Maschine. Wenn die nicht fällt mit 30 A.
Im Schadensfall brennt die durch.
Und unbediengt die Sicherung Unterflur montieren. Es gibt nix Schöneres als bei Matsch und Schneettreiben mit viel Wind sich unter das Auto zu legen. Um die Sicherung zu flicken. :lol: :cry: :mrgreen: :mrgreen:
Ich wäre happy, wenn ich beide parallel betreiben könnte.

Bei mir Läuft seit 5 jahren eine 33 aH AGM parallel mit. zu einer 300er Winston. Wenn auch aus anderen Gründen als bei dir.
Also das geht. Thomas und ich schreiben dir nicht etwas, was ein Blödsinn ist. Im Schadensfall der Blei dreht dir als letzte Instanz, das BMS den Saft ab. Wie in der Ehe. Die Frau will immer das letzte Wort....
Gruß Franz

Lakritz am 26 Sep 2020 17:08:39

Stocki333 hat geschrieben:Trennrelais würde ich drinnen lassen. Wenn die lithium leer wird, trennt das die beiden Batterien. Ist eine Sicherheit gegen menschliches Vergessen. :x


Wer trennt wann?
Wenn die Lithium leer wird, übernimmt erstmal die Blei, oder?
Und wenn die leer wird, setzt das (alte) Trennrelais ein.
Frage: Wenn die Lithium leer wird, warum setzt beim parallelen Betrieb mit der 2. Versorger-Blei kein Rückfluss der Stromes zur Lithium ein?
Wie weit fällt die Lithiuum spannungsmäßig ab?

Stocki333 hat geschrieben:In die Zuleitung zur Blei gehört eine Sicherung. Geschätzt so um die 30-40 A. Ausprobieren.
Lithium auf 20 5 Runterfahren. und laden mit Maschine. Wenn die nicht fällt mit 30 A.


20 5 = 20% ?
In die Zuleitung zur Blei? Also vom Cyrix zur Blei meinst Du?
Da ist eine Sicherung drin. Natürlich auch eine 150A wegen Starthilfe :?
Hat Fraron mich da so falsch beraten?


Stocki333 hat geschrieben:Und unbediengt die Sicherung Unterflur montieren. Es gibt nix Schöneres als bei Matsch und Schneettreiben mit viel Wind sich unter das Auto zu legen. Um die Sicherung zu flicken. :lol: :cry: :mrgreen:


Das ist nicht zum lachen :P
Was glaubst Du ist in der weißen Verteilerdose auf Bild3 meines letzten Posts drinn, hm? :lach:
Gab keine andere Lösung, ohne die Kabelwege deutlich zu verlängern...ich habe darüber lange nachgedacht und mich zu diesem Kompromiss entschieden... naja, bei 150A konnte ich mirs auch leisten. ;D

Sag(t) mal, gibts eigentlich auch ein Relais, dass nicht nur schließt oder öffnet, sondern auch zwischen 2 Leitungen "umschalten" kann?

Stocki333 am 26 Sep 2020 18:31:12

Das ist nicht zum lachen :P
Was glaubst Du ist in der weißen Verteilerdose auf Bild3 meines letzten Posts drinn, hm?

War ein Schuß ins Blaue mit Treffer. :mrgreen:

Erst dann, wenn die Starterbatterie die voreingestellte Spannung erreicht hat, beginnt die Parallelschaltung und Parallelladung der übrigen angeschlossenen Batterien.
Und bei 12.8 Volt werden die Batterien getrennt. In deinen Fall: SB und Hybrid.
Die Ruhespg einer SB ist ungefähr bei dieser Spg. Das passt mal.
Ausserdem setzt du bei meiner Schaltungsvariante, also beide Ladezweige ausgeschaltet, das Trennrelais ausser Betrieb.
Es funktioniert das Starthilfesystem noch immer. mußt nur beide Zweige einschalten.
Und noch ein paar Zahlen die dir die Funktion verständlich machen.
Ein Starter nimmt im kalten Zustand ca 350-450 A auf.
Das sagt das BMS "Kurzschluß" und schaltet ab. Strom kommt jetzt nur von der 2 Aufbaubatterie. Limitiert durch Kabel und Widerstand der Sicherung und Verbinder.
-
Und deinen Denkfehler hab ich schon am Anfang entdeckt.
Du wolltest das mit 35 mm2 Verkabeln. Damit du dir selber Starthilfe geben kannst. Übersehen das aber das Relais nur 120 A kann.
Hier dazu ein Tipp. Die Lithium liegt in der Ruhespg höher in der Spannung. Damit kannst du spielen. Drückst du den Schalter, verbindet das Cyrix für 30 sec. die beiden. Das machst du ein paar mal. das bringt deine Starterbatterie, wenn leer auf Startfähigkeit.

Zu diesem Punkt: Sind alle Klarheiten beseitigt.
Auf diesen Problemkreis bezog sich das.

Stocki333 am 26 Sep 2020 18:51:04

Sag(t) mal, gibts eigentlich auch ein Relais, dass nicht nur schließt oder öffnet, sondern auch zwischen 2 Leitungen "umschalten" kann?

Ja nennt sich Wechsler. Aber dan schaltest du nur zwischen den Ladekreisen um. Also hast du immer nur einen Ladekreis Aktiv geschaltet.
-
Frage: Wenn die Lithium leer wird, warum setzt beim parallelen Betrieb mit der 2. Versorger-Blei kein Rückfluss der Stromes zur Lithium ein?
Wie weit fällt die Lithiuum spannungsmäßig ab?

Die Ruhespannung liegt bei 13,4-13,65 Volt. = Voll wenn der Strom gegen 0 A Geht. Je nach Zellentyp. So als Faustformel. Die Ladeschlußspg. der Lithium ist 14,4 Volt
Die Ladeschlußspg der Blei ist 14,4 Volt. Aber die Ruhespg. liegt bei ca.12.8Volt.
Sind die beiden jetzt parallel geschlossen wird die Blei einfach auf das Spannungsniveau gehalten. Die muß mit, ob sie will oder nicht.
Jetzt fängst du zu entladen an. Die lithium bleibt bei deiner Last, Kompressor und Heizung, (6-7 A) immer über 13 Volt. Also kann die Blei in diesem Verbund nichts dazu beitragen.
neigt sich die Kapazität dem Ende zu fällt die Spannung ab. Unter 12.8 V beginnt ein Stromfluß von der Blei zu den Verbrauchern. Bei 11,8 sind beide Batterien leer.
Ab 12,8 Volt bis zum Ende der kapazität stütz praktisch die Blei die Lithium. Vereinfacht gesagt.
Die Entladetröme stellen sich somit automatisch ein.
Bis zum Bitteren Ende fürdie Blei.

Stocki333 am 26 Sep 2020 19:23:02

das umgekehrte passiert beim Laden. Jeder bekommt seinen Ladestrom nach dem Innenwiderstand zugeteilt.
Also zuerst wird die Blei voll voll und dann die Lithium.
Du wirst das sehr gut beobachten können. Deine Li hat ja einen Bc eingebaut. Und du hast einen BMV. So kannst du sehen was gesammt in den Hybrid reinläuft. Und Wieviel davondie Li bekommt. was dir fehlt geht in die Blei.
Ein bischen Kopfrechnen hält das Gehirn fit. :razz: :razz:
Und dann kannst du hier im Forum mitteilen, ob der Schaß den ich geschrieben habe, stimmt. :cry: :cry:
Noch etwas ist mir aufgefallen. durch die Hybridlösung hast keine Abschalteinrichtung mehr für die Blei. Als Schutz gegen die Tiefentladung.
-
Gab keine andere Lösung, ohne die Kabelwege deutlich zu verlängern...ich habe darüber lange nachgedacht und mich zu diesem Kompromiss entschieden... naja, bei 150A konnte ich mirs auch leisten.

Das ist mir nicht klar, was du damit meinst.
Franz

Lakritz am 26 Sep 2020 20:21:50

Stocki333 hat geschrieben:War ein Schuß ins Blaue mit Treffer. :mrgreen:


...versenkt :mrgreen:

Stocki333 hat geschrieben:Ausserdem setzt du bei meiner Schaltungsvariante, also beide Ladezweige ausgeschaltet, das Trennrelais ausser Betrieb.
Es funktioniert das Starthilfesystem noch immer. mußt nur beide Zweige einschalten.


Zumindest für die LiFePo4.
Für die Blei würde ja alles beim Alten bleiben.
Die 2 Zweige gehen ja ausschließlich hzur LiFePo, und zwar direkt hinter dem Cyrix. Oder habe ich Dich da missverstanden?

Stocki333 hat geschrieben:Und noch ein paar Zahlen die dir die Funktion verständlich machen.
Ein Starter nimmt im kalten Zustand ca 350-450 A auf.
Das sagt das BMS "Kurzschluß" und schaltet ab. Strom kommt jetzt nur von der 2 Aufbaubatterie. Limitiert durch Kabel und Widerstand der Sicherung und Verbinder.


Äh..und woher sollen die 350-400A kommen???
Die LiMa macht doch "nur" 150A.

Stocki333 hat geschrieben:Und deinen Denkfehler hab ich schon am Anfang entdeckt.
Du wolltest das mit 35 mm2 Verkabeln. Damit du dir selber Starthilfe geben kannst. Übersehen das aber das Relais nur 120 A kann.


Nene, daran hatte ich gedacht, aber da hat mich Fraron einfach falsch beraten. Die sagten, das passt schon.

Stocki333 hat geschrieben:Hier dazu ein Tipp. Die Lithium liegt in der Ruhespg höher in der Spannung. Damit kannst du spielen. Drückst du den Schalter, verbindet das Cyrix für 30 sec. die beiden. Das machst du ein paar mal. das bringt deine Starterbatterie, wenn leer auf Startfähigkeit.


Verstehe. Gute Idee.
Heißt also, ich "pimpe" die Starter, aber ich mache den eigentlichen Startvorgang nicht bei Parallelschaltung.

Stocki333 hat geschrieben:Ja nennt sich Wechsler. Aber dan schaltest du nur zwischen den Ladekreisen um. Also hast du immer nur einen Ladekreis Aktiv geschaltet.


Hast Du da auch mal nen Link für mich?
Habe danach gesucht, aber immer nur Schließer gefunden, selbst wenn Wechsler in der Produktbezeichnung war, wars ein Schließer.

Stocki333 hat geschrieben:Sind die beiden jetzt parallel geschlossen wird die Blei einfach auf das Spannungsniveau gehalten. Die muß mit, ob sie will oder nicht.


Ist wahr?
Ok...wußt ich nicht.

Stocki333 hat geschrieben:das umgekehrte passiert beim Laden. Jeder bekommt seinen Ladestrom nach dem Innenwiderstand zugeteilt.
Also zuerst wird die Blei voll voll und dann die Lithium.


Wie bitte? Das wäre doch kontrproduktiv für mich (und jeden anderen auch).
Die Lithium muss zuerst voll werden, nicht die Blei... sonst kann ich doch das ganze Konstrukt vergessen. :?

Stocki333 hat geschrieben:Noch etwas ist mir aufgefallen. durch die Hybridlösung hast keine Abschalteinrichtung mehr für die Blei. Als Schutz gegen die Tiefentladung.


Abschalteinrichtung für Blei?
Was genau meinst Du damit?
Ich habe derzeit genau eine Abschalteinrichtung, nämlich die, dass ich das Cyrix stromlos setze und es somit nicht mehr verbinden kann und da ändert sich ja nichts.

Stocki333 hat geschrieben:Gab keine andere Lösung, ohne die Kabelwege deutlich zu verlängern...ich habe darüber lange nachgedacht und mich zu diesem Kompromiss entschieden... naja, bei 150A konnte ich mirs auch leisten.

Das ist mir nicht klar, was du damit meinst.


Hatte mit dem Platzbedarf und den entsprechenden Kabelwegen zu tun.
Und bei einer 150A-Sicherung dachte ich mir, dass die eh nicht anspringt..das meinte ich.

Stocki333 am 27 Sep 2020 08:24:21

Hallo
Du mußt die Texte die ich schreibe, genauer lesen. Ich weiß es ist nicht einfach, aber zeichne dir selber einen Plan, damit du es besser verstehst.
Die 2 Zweige gehen ja ausschließlich hzur LiFePo, und zwar direkt hinter dem Cyrix. Oder habe ich Dich da missverstanden?

Hybrid:
Es werden die Pole beider Batterien, Robur und Varta miteinander verbunden. + zu + Mit Sicherung dazwischen.
- zu - , also eine Parallelschaltung der beiden unterschiedlichen Batterietechnologien.
Äh..und woher sollen die 350-400A kommen???
Die LiMa macht doch "nur" 150A.

Von der Starterbatterie. Die Lima hat mit dem Starten nichts zu tun.
Nene, daran hatte ich gedacht, aber da hat mich Fraron einfach falsch beraten. Die sagten, das passt schon.

Glaube ich nicht. Du hast nur das hinen interpretiert, was du wissen wolltest.
Wie bitte? Das wäre doch kontrproduktiv für mich (und jeden anderen auch).
Die Lithium muss zuerst voll werden, nicht die Blei... sonst kann ich doch das ganze Konstrukt vergessen. :?

Das mußt du mir schon genauer erklären.
Warum muß die Lithium als erster voll werden. weil sie so teuer war. :cry:
Und sei doch froh darüber. Stelle dir folgende Situation vor.
2ter Tag Ski fahren, abends Zurück zum Fzg. Lithium ist leer. BMS hat abgeschaltet. Die Standheizung hat den Dienst eingestellt, wegen zu geringer Spg. Aber das Bier ist schön kalt. Hast aber keine Freude damit. :cry:
Und was machst du dann. du startest die Maschine.
Und jetzt nehme ich deinen Schaltplan als Basis mit 35 mm2 Verkabelung.
Maschine läuft.
Nach ein paar Minuten schaltet das Trennrelais durch, weil 13 Volt an der SB erreicht wurden.
BMS Lithium sagt aber: Ich lasse nicht Laden, weil unter 0 Grad.
Deine Verbraucher werden jetzt von der Starterbatterie versorgt. Über Trennrelais. Standheizung beginnt zu arbeiten.
Ebenso schaltet das BMS die Heizung des Accus ein.
Irgendwann ist der Accu über 0 Grad aufgeheizt, und das BMS schaltet den Ladevorgang Frei.
Die lithium bekommt ca 70A zu fressen.
Super, denkst du dir. Aber Theorie íst das Eine. Praxis das andere.
LiFePO4 Zellen, wenn Leer dürfen nur mit geringen Strom geladen werden. Bis ca 25 % Ladung. Sonst blähen sie sich auf, und verlieren an Kapazität. Ich habe dir ja auch schon einiges geschrieben über das Kälteverhalten der Lithium.
Schon vergessen.!!!!
So einfach ist es eine Lithium in den Himmel zu schicken. Oder 800 Euro zu versenken. Du hast das falsche Produkt für deinen Einsatzzweck gekauft.
Dramatisch geschrieben, aber so könnte es laufen. Will dich nur zum Nachdenken bringen.
So, das selbe Spiel mit meiner Varinate mit 2 Ladezweigen und Hybrid.
du kommst zum Fzg. Batterien Leer, Standheizung hat abgeschaltet wegen Unterspannung. Es ist kalt in der Hütte.
Maschine wird gestartet.
Du schaltest den schwächeren Ladekreis ein.
Trennrelais schaltet bei 13 Volt ein.
BMS Hat die Ladung des Accus unterbunden.
Der Ladestrom geht aber in die Blei.
Nach einiger Zeit ist der Accu über die 0 Grad. Das Bms schaltet dir die Ladung frei. Und die Lithium bekommt nur geringeren Ladestrom zum Futtern,. Weil die Blei ja einen Teil für sich beansprucht. Von den 20 Ampere.
Und deine Meinung dazu stelle ixch noch mal hierher.
Wie bitte? Das wäre doch kontrproduktiv für mich (und jeden anderen auch).
Die Lithium muss zuerst voll werden, nicht die Blei... sonst kann ich doch das ganze Konstrukt vergessen.

:juggle: :bindagegen: :bindafür: :abgelehnt:
Und wenn du es jetzt nicht verstanden hast, um was es geht. Dann geht mir der Schmäh aus.
Abschalteinrichtung für Blei?
Was genau meinst Du damit?
Ich habe derzeit genau eine Abschalteinrichtung, nämlich die, dass ich das Cyrix stromlos setze und es somit nicht mehr verbinden kann und da ändert sich ja nichts.

Zeichne mir in deinem Plan die Abschalteinrichtung ein. Ich bin anscheinend zu blöd um das zu erkennen. :mrgreen:
Gruß Franz

Lakritz am 27 Sep 2020 09:39:44

Stocki333 hat geschrieben:Hallo
Du mußt die Texte die ich schreibe, genauer lesen. Ich weiß es ist nicht einfach, aber zeichne dir selber einen Plan, damit du es besser verstehst.


Genauer lesen?
Ok, ein Beispiel:

Stocki333 hat geschrieben:Ein Starter nimmt im kalten Zustand ca 350-450 A auf.


Strom aufnehmen bedeutet doch "geladen werden".
Du meintest aber offensichtlich damit "Strom abgeben", denn im nächsten Post schreibst Du:

Stocki333 hat geschrieben:Äh..und woher sollen die 350-400A kommen???
Die LiMa macht doch "nur" 150A.

Von der Starterbatterie. Die Lima hat mit dem Starten nichts zu tun.


Du siehst, ich lese Deine Beiträge sehr genau... :wink:

Stocki333 hat geschrieben:Es werden die Pole beider Batterien, Robur und Varta miteinander verbunden. + zu + Mit Sicherung dazwischen.
- zu - , also eine Parallelschaltung der beiden unterschiedlichen Batterietechnologien.


Und Minus?

Stocki333 hat geschrieben:Und sei doch froh darüber. Stelle dir folgende Situation vor.
2ter Tag Ski fahren, abends Zurück zum Fzg. Lithium ist leer....


Ok. Sehe ich ein.

Stocki333 hat geschrieben:du kommst zum Fzg. Batterien Leer, Standheizung hat abgeschaltet wegen Unterspannung. Es ist kalt in der Hütte.
Maschine wird gestartet.
...
Nach einiger Zeit .... und die Lithium bekommt nur geringeren Ladestrom zum Futtern,. Weil die Blei ja einen Teil für sich beansprucht. Von den 20 Ampere.


Nur um sicher zu gehen. Ich dachte bisher, dass nur die Lithium über 2 Stränge geladen wird und bei der Blei alles so bleibt wie gehabt.
Soll heißen, das ich davon ausging, dass die komplette Bleiverkabelung so bleibt und ich ab dem Cyrix 2 weitere Kabel a 14qmm ziehe, die über je ein Schließrelais zur Lithium gehen, sodass ich wählen kann zwischen:
- Nur Blei wird geladen
- Blei + wenig Lithium wird geladen
- Blei + viel Lithium wird geladen

Aber so meintest Du das anscheinend nicht?
Dann habe ich ein Problem mehr, denn ich habe jetzt schon nahezu den kompletten Platz ausgenutzt, der für kabelei zur Bleibatterie zur Verfügung stand. Ich glaube nicht, dass ich da noch mehr Kabel unterbringen kann... :?

Lakritz am 27 Sep 2020 11:45:04

Ich habs versucht, mal als Plan darzustellen.

Ich hatte zuerst gedacht, Du meinst so:



Und jetzt denke ich, Du meinst so:



Ist das korrekt, mal von den Sicherungsgrößen abgesehen?
Oder liege ich mit beiden Skizzen falsch und Du meinst es noch anders?

.

Stocki333 am 27 Sep 2020 12:40:47

Die letzte skizze ist Ok. Nur mal kurz darübergeschaut. Die 2 Schalter zum Einschalten fehlen noch.
Bis nachmittag. Dann wieder Zeit.

Lakritz am 27 Sep 2020 12:50:21

Stocki333 hat geschrieben:Die letzte skizze ist Ok. Nur mal kurz darübergeschaut. Die 2 Schalter zum Einschalten fehlen noch.
Bis nachmittag. Dann wieder Zeit.


Erstmal danke für die schnelle Antwort und ich würde mich freuen, wenn Du heute nachmittag nochmal länger drüber schauen könntest. :top:

Lakritz am 27 Sep 2020 13:51:45

Hier nochmal eine leicht verbesserte Skizze:


Stocki333 am 27 Sep 2020 16:44:12

Hallo
Der Plan passt fast.
Das Kabel von S1 gehört auf die Sicherung und nicht auf den Pol. Umzeichnen.
Was du noch anpassen mußt, ist die Kabelstärke.
Das habe ich dir am Anfang geschrieben. Ich setze es noch einmal hier rein, damit es keine Verschlimmverbesserung von deiner Seite gibt.
Die unbekannte ist der Kabelquerschnitt. Du hast 14 mm2 zur Verfügung.
Einfach mal die Länge anschliessen. Den Accu vorher mit dem WR auf 50 % bringen. Um realistische Daten zu erhalten.
Und dann startest du die Maschine. und läßt die mal 10 min laufen. .

Nach den 10 min weißt du den Ladestrom der über die 14 mm2 fließen. Jetzt kannst du abschätzen, Welche 2 Kabelstärken du für die 2 Kabel brauchst.
Ich würde die Erste Stufe so auf 20A einstellen.
Auf die 2 Stufe kannst du dann nochmal 30-40 geben. Für Schnelladung

Die hunderte Zeilen die ich noch schrieb, nachdem ich das geschrieben habe, waren.....
Und jetzt pass auf was ich schreibe. den ich beschreibe dir die <vorgehensweise wie du den Ladestrom einstellst.
Du arbeitest noch ohne die Relais, aber mit den Sicherungen.
Beide Accus sollten voll sein. Also auf Ladeschlussspannung 14,4 Volt.laden.
Die Blei Versorgerbatterie muß schon Parallel zur Lithium angeschlossen sein.
Accu auf 50 % entladen. lt. App. Mit WR und Last.
Jetzt schließt du ein 14 mm2 Kabel an. Einmal vom Cyrix Relais zum Pluspol der Lithium Batterie.
Dann startest du die Maschine. Nach 10 min liest du am BMV den Ladestrom ab. Genauso an der APP des Robur Accus.
Diese Werte postest du hier.
Und dann bekommst du weitere infos wie es weitergeht.
Sorry deswegen, aber hast einfach zuwenig Wissen. Das ganze soll auch Hand und Fuß haben.
Sicherungshalter, würde ich so etwas verbauen.
--> Link
Die Mega-Sicherung ist für den WR. du gehst von der Lithium +Pluspol mit einem Kurzen Kabel auf diesen Sicherungshalter.
Dort wird der Strom aufgeteilt.
Deine Unterflursicherung kannst du dort lassen. Die Passt schon weil, du ja eine Karosseriedurchführung hast.
Ist nur ein Tipp von mir, aber so bekommst du Ordnung in den Kabelsalat.

Stocki333 am 27 Sep 2020 17:00:03

Nächster Punkt.
Hast du die Nullpunktkalibrierung des BMV gemacht.
Poste mal einen Screenshot der Einstellungen des BMV.
-
Ein Starter nimmt im kalten Zustand ca 350-450 A auf.

Damit wollte ich dir Erklären, warum du die Starterbatterie pimpen mußt. wenn sie mal zu schwach ist zum Starten.
Solltest du auf die Idee kommen, bei leerer Starterbatterie die Maschine mittels der Aufbaubatterien zu starten. :cry:
Bei diesem Startstrom fliegen dir alle Sicherungen und wenn du Pech hast, verkleben dir die Kontakte am Trennrelais.
Viel Spass bei der Fehlersuche und beim Bezahlen der defekten Teile. :mrgreen: :mrgreen:
Auf die Sicherung unter deinem <fzg vergisst du dann. Deine Unterflur batterie entlädt sich dnn selbst mit der Zeit und wird Tiefenentladen = defekt

Lakritz am 27 Sep 2020 17:50:37

Stocki333 hat geschrieben:Damit wollte ich dir Erklären, warum du die Starterbatterie pimpen mußt. wenn sie mal zu schwach ist zum Starten.
Solltest du auf die Idee kommen, bei leerer Starterbatterie die Maschine mittels der Aufbaubatterien zu starten....


Ok. Ich weiß inzwischen schon, was Du mir sagen wolltest.
Dementsprechend sollte man aber auch mit dem BMV kontrollieren, ob die ca. 30 Sek. schon vergangen sind, bevor man startet...

Stocki333 hat geschrieben:Nächster Punkt.
Hast du die Nullpunktkalibrierung des BMV gemacht.
Poste mal einen Screenshot der Einstellungen des BMV.


Bringt im Moment noch nichts, weil ich ja derzeit noch nur die Blei verbaut habe...

Eine Frage noch aus vergangenen Posts:

Kannst du mir mal einen Link für ein Last-Wechselrelais schicken?
Ich habe noch nie eins gesehen...

Jetzt schließt du ein 14 mm2 Kabel an. Einmal vom Cyrix Relais zum Pluspol der Lithium Batterie.
Dann startest du die Maschine. Nach 10 min liest du am BMV den Ladestrom ab. Genauso an der APP des Robur Accus.
Diese Werte postest du hier.


Ich weiß, wie Du vorgehen willst.
Macht es einen Unterschied, ob ich das 14qmm zum Plus der Lithium oder der Blei führe? Parallel angeschlossen sollte das doch identisch sein, oder?

Stocki333 am 27 Sep 2020 18:54:04

Kannst du mir mal einen Link für ein Last-Wechselrelais schicken?

Für was benötigst du das.?
Macht es einen Unterschied, ob ich das 14qmm zum Plus der Lithium oder der Blei führe? Parallel angeschlossen sollte das doch identisch sein, oder?

Gehen dir die Anschlüsse aus, wo du noch ein Kabel dazu flicken kannst. Ich dachte die Blei ist ausserhalb Unterflur befestigt.
Hast du die Nullpunktkalibrierung des BMV gemacht.
Bringt im Moment noch nichts, weil ich ja derzeit noch nur die Blei verbaut habe...

Ja mei, was soll ich darauf schreiben. Da geht ma schei langsam da Schmäh aus. :angry: :aerger:
Gruß Franz

Lakritz am 27 Sep 2020 19:32:33

Stocki333 hat geschrieben:Kannst du mir mal einen Link für ein Last-Wechselrelais schicken?
Für was benötigst du das.?


Ich frag für nen Freund.. :mrgreen:
Sag doch einfach "nein", wenn Du auch nichts findest....


Macht es einen Unterschied, ob ich das 14qmm zum Plus der Lithium oder der Blei führe? Parallel angeschlossen sollte das doch identisch sein, oder?
Gehen dir die Anschlüsse aus, wo du noch ein Kabel dazu flicken kannst. Ich dachte die Blei ist ausserhalb Unterflur befestigt.
Hast du die Nullpunktkalibrierung des BMV gemacht.


Merkst Du auch, dass Du keine meiner Fragen wirklich beantwortest, sondern stattdessen mit einer Gegenfrage aufwartest? :roll:
Wie will ich etwas lernen, wenn meine Fragen unbeantwortet bleiben? :?


Bringt im Moment noch nichts, weil ich ja derzeit noch nur die Blei verbaut habe...
Ja mei, was soll ich darauf schreiben. Da geht ma schei langsam da Schmäh aus. :angry: :aerger:
Gruß Franz


Hey... ich bin grad 50km von meinem BMV entfernt, ok?
Und ich kann nicht "auf Zuruf" das, dies oder jenes machen.
Wenn davon Deine Hilfsbereitschaft abhängt, ist das sehr schade, aber nicht zu ändern.
Ich plane derzeit... und kann nicht tun+machen und dann Rückmeldung geben...
Das Thema ist schwierig für einen Laien und Hilfe bedeutet eben, sich auf das Wissensniveau des Fragenden einzulassen.
ich weiß das das mitunter schwer und anstrengend ist.. ich bin selber Fachmann auf einem Gebiet, wo viele verzweifeln und ich helfen muss/kann/will...

Und schaue mal in diesen Thread hinein --> Link, dann siehst Du, dass ich nicht alleine mit meinen knapp 1000 Fragezeichen bin...

thomker am 27 Sep 2020 20:45:39

Moin,

So, ich bin auch mal wieder da. Hab nicht alles nach meinem Post genau gelesen, keine Zeit. Zu Deinen Bedenken bzgl. defekter Bleibatterie: Ja, der Einwand ist sehr berechtigt. Beim Plattenschluß zieht Dir die Bleibatterie langsam aber sicher die Litium leer. Ist einfach ne Frage der Spannungsdifferenz. Normal ist bei voller Bleibatterie die Ruhespannung 12,8 V. Wenn jetzt eine der 6 Zellen Defekt ist, fehlen 2 V. Dass heißt, die ganze Batterie hat noch eine Ruhespannung von 11,8 V und saugt damit permanent an der Li, ohne sonstige Last. Und irgendwann ist dann alles dunkel und kalt.

Da entsteht allerdings kein enormer Kurzschluß, nur ein stetiges Entladen im einstelligen Amperebereich, mit eventueller Erwärmung und Gasung der Bleibatterie, was eine AGM oder Gel dann endgültig trockenlegt und killt.

Wenn die Bleibatterie allerdings noch völlig in Ordnung ist, trägt die nur seltenst zur Versorgung bei, ist immer voll und hat keine Zyklen. Damit hält die fast ewig.

Trotzdem sollte man das eventuelle Problem natürlich nicht völlig vergessen.

Gruß
Thomas

Lakritz am 27 Sep 2020 22:00:37

thomker hat geschrieben:Moin,

So, ich bin auch mal wieder da.


Hallo Thomas,

das freut mich! :)

thomker hat geschrieben:Hab nicht alles nach meinem Post genau gelesen, keine Zeit. Zu Deinen Bedenken bzgl. defekter Bleibatterie: Ja, der Einwand ist sehr berechtigt. Beim Plattenschluß zieht Dir die Bleibatterie langsam aber sicher die Litium leer.


Ich habs befürchtet.
Aber so schlimm ist das nicht. Wenn ich parallel schließe, habe ich beschlossen, meine Blei-Bat. zu ersetzen.
Ich habe den Eindruck, sie pfeifft grad aus dem letzten Loch, daher macht das Sinn, wenn ich eh dort Hand anlege...
Zudem gut zu wissen, dass sie max. die LiFePo leer zieht, aber nicht killt.

thomker hat geschrieben:Wenn die Bleibatterie allerdings noch völlig in Ordnung ist, trägt die nur seltenst zur Versorgung bei, ist immer voll und hat keine Zyklen. Damit hält die fast ewig.


.. wäre ,mein Ziel :ja:

Danke für Deine Wiederaufnahme des Freds :top:

Stocki333 am 27 Sep 2020 22:41:27

Bringt im Moment noch nichts, weil ich ja derzeit noch nur die Blei verbaut habe..

Ich habe nur eine vernünftige Frage gestellt. Nicht mehr und nicht weniger. Und es ist scheißegal, ob eine Blei oder Lithium dran hängt. Nicht gemacht ist nicht gemacht. Bis nicht der erste und nicht der letzte, der nicht weiß warum man das machen soll.
Ich Habe dich nur mit Tipps versorgt, wie du es besser lösen kannst. So wie den BMV mit der Stromversorgung direkt auf den Pluspol.
-
Abschalteinrichtung. Es tut mir leid, ich sehe auf dem letzten Plan wieder keine.
Ich habe derzeit genau eine Abschalteinrichtung, nämlich die, dass ich das Cyrix stromlos setze und es somit nicht mehr verbinden kann und da ändert sich ja nichts.

Die Antwort darauf weißt nur du. Und wenn du etwas nicht verstehst, Warum fragst du nicht. Aber ich will dir nicht auf die Zehen treten. Aber das Cyrix ist keine Abschalteinrichtung. Das nur zur Richtigstellung.

Ein Starter nimmt im kalten Zustand ca 350-450 A auf
Deine Antwort
Strom aufnehmen bedeutet doch "geladen werden".

Eines muß man dir lassen. du traust dich über ein Projekt drüber, was viele Scheuen. Wie der Teufel das Weihwasser.
Aber Ahnung von der Materie hast du nicht viel. Darum hab ich auch so viel geschrieben
Und noch etwas, Als du deinen Plan hier reingestellst hast. Ich habe dich nicht kritiesiert, sondern dir Verbesserungsvorschläge gemacht. Mir sehr wohl Gedanken darüber gemacht, wie eine Lösung auszusehen hat. Die sogar berücksichtigt, wie du die Ladung der Solaranlage zur Starterbatterie bringst. Dein Solarregler kann das nicht.
Sicherungshalter, würde ich so etwas verbauen.
--> Link

Mit so einem Verteiler bekommst du Ordnung in deine Elektrik. Die Frage nach dem Anschluß des ersten Ladekabel deutet darauf hin. Meine Antwort kennst du ja. auch wenn sie dir nicht Passt.
Abgesehen davon. du hast recht, es geht. Aber nur zum Feststellen deines Stromflusses mit dem vorhanden 14mm2 Kabel.
Nur die Länge sollte die selbe sein. Und der BMV sollte vernünftig anzeigen.
Schönen Abend
Franz

Lakritz am 28 Sep 2020 11:01:01

Stocki333 hat geschrieben:Sind die beiden jetzt parallel geschlossen wird die Blei einfach auf das Spannungsniveau gehalten. Die muß mit, ob sie will oder nicht.


Kurze Zwischenfrage:
Entstehen hierbei eigentlich Verluste? Also wieviel A kostet das pro Std. in etwa?

Und noch eine:
Du hast geschrieben
Stocki333 hat geschrieben:Noch etwas ist mir aufgefallen. durch die Hybridlösung hast keine Abschalteinrichtung mehr für die Blei. Als Schutz gegen die Tiefentladung.


Was hast Du damit genau gemeint?

Lakritz am 28 Sep 2020 11:22:12

Hier noch der Nachtrag zum BMV (Kapazität habe ich aufgriund des Akkualters auf 85AH angepasst, was vermutlich immer noch zu hoch ist)


Stocki333 am 28 Sep 2020 11:30:56

Lakritz hat geschrieben:Kurze Zwischenfrage:
Entstehen hierbei eigentlich Verluste? Also wieviel A kostet das pro Std. in etwa?

Das bewegt sich im mA Bereich. Kannst vergessen. Die Blei ist ja Voll. Ausserdem hast du ja Solar.
Abschalteinrichtung:
Hier hattest du einen Denkfehler. Du bist immer auf das trennrelais fixiert gewesen, Das trennt dir nur die Starterbatterie von der Bordversorgung. damit bleibt die Startfähigkeit erhalten.
Aber du hast mit der Hybridlösung keine Abschalteinrichtung für die Bordbatterien. Diese trennen normalerweise die Verbraucher von den Bordbatterien. Dein Li macht ja das über das BMS. Aber die Blei. Kein Schutz vor Tiefentladung .
Ob du das Willst ist eine andere Geschichte. Manche sind der Meinung, das Brauche ich nicht. Ich passe schon auf. Aber der Fehlerteufel schläft nicht.
Und es kommt bei dir noch etwas hinzu. Das Langsame Laden bei komplett entladener Batterie. Normalerweise sollte man die letzten 10-15 % nicht angreifen. So als Faustformel.
Alles verstanden. Franz

Stocki333 am 28 Sep 2020 11:34:51

Die Daten mußt du ändern auf die Daten der Lithium.
Nullstromkalibrierung.Hast du die jemals gemacht. bietet sich an oder. Bei deiner Baustelle.
Franz

Stocki333 am 28 Sep 2020 11:49:19

Bevor du lange suchst in der BA.
Am Shunt sind 2 Kabel. Eines kommt vom -Pol des Accus.
-
Das zweite ist das abgehende Kabel, das zu den Verbrauchern oder Minusverteilung führt.
Und das mußt du abschliessen. Der Plus muß angeschlossen sein.
Damit ist Sichergestellt, das kein Strom über den Shunt geht. In der App drückst du jetzt Kalibriere.
Fertig.
Gruß Franz

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