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biauwe hat geschrieben:Das hat mit UPS garnichts zu tun. Mein LiFePO4 von HXX hat der DPD zollfrei geliert.
PS.: Auch der Steuersatz ist falsch. Einfach man beim Zoll nachschauen.
OK, sorry! UPS hatte da lange eine Alleinstellung.
Man kann wohl auch mittlerweile DHL mit der Nachverzollung beauftragen, aber die schlagen dann ordentlich Gebühren drauf, erspart dann aber die Warterei beim Zoll.
Wenn schon der Zoll von mir falsch angegeben war, hättest ja den richtigen Wert nennen können. :-)
Und natürlich ist die Einfurhumsatzsteuer aktuell auf 16% gesenkt.
joekel hat geschrieben:....Garniert mit diesem BMS ....
Welches BMS sollte man denn für den 200 Ah Akku am besten nehmen ? zusätzlich dann noch das bluetoot Module - richtig ?
Energiemacher am 30 Sep 2020 19:19:40
WomoToureu hat geschrieben: Welches BMS sollte man denn für den 200 Ah Akku am besten nehmen ? zusätzlich dann noch das bluetoot Module - richtig ?
Kommt auf deinen Strombedarf an! Ja!
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WomoToureu am 30 Sep 2020 19:29:27
Energiemacher hat geschrieben:Kommt auf deinen Strombedarf an!
Selbstverständlich, da man so sicher nicht in die Zukunft schauen kann, sicherlich am besten das 4 S 120 A Lifepo 4 BMS ?
Die Spannungsmessungs Anschlüsse des BMS sind nicht ganz klar, das es 5 Leitungen sind ist klar, da scheinen 3 + 1 Kontaktflächen zu sein und zwei Steckanschlüsse. Ganz rechts werden die 5 Spannungsmessungen angeschlossen, die anderen bleiben frei ?
Letzte Frage ist das inkl. einem aktiven Balancer ?
Energiemacher am 30 Sep 2020 19:33:12
WomoToureu hat geschrieben:Selbstverständlich, da man so sicher nicht in die Zukunft schauen kann, sicherlich am besten das 4 S 120 A Lifepo 4 BMS ?
Sorry!
Ich meine den Strom in A den du maximal entnehmen willst.
Also muss ein WR bedient werden oder andere Stromhungrige Abnehmer?
WomoToureu am 30 Sep 2020 19:37:12
Energiemacher hat geschrieben:Also muss ein WR bedient werden oder andere Stromhungrige Abnehmer?
Wenn wir umbauen, dann muss das für die nächsten > 10 Jahre sein, was da an Verbraucher kommt weiß ich nicht. Wir haben derzeit einen 4 kW Wechselrichter um z.B. Bügeleisen, Fön usw. auch auf CP mit 6 A Sicherung betreiben zu können. 2000 W / 12 V = ca. 200 A ( Verluste berücksichtigt ) wird also nicht mehr gehen.
Energiemacher am 30 Sep 2020 19:41:15
Dann müsstest du ein anderes BMS nutzen. Sowas evtl: --> Link
Und ob die blauen Zellen 200A (Dauer) mitmachen weiß ich nicht. Evtl. gibt es Nutzer hier die solche Belastungen schon getestet haben.
WomoToureu am 30 Sep 2020 19:45:41
Energiemacher hat geschrieben:..Und ob die blauen Zellen 200A (Dauer) mitmachen weiß ich nicht..
Na ja ich habe angedacht später ein zweites Pack anzuschaffen also 400 Ah da wir gern noch eine Fussboden Wärmepumpe ( 230 V ca. 1 kW Eingangsleistung ) nachrüsten wollen, da wo derzeit die "Bleifüße" sind. Die beiden Akkusätze darf man doch parallel schalten und wenn dann zwei 120 A BMS vorhanden sind geht das dann ?
sch8mid am 30 Sep 2020 20:02:42
biauwe hat geschrieben: Gekauft vor 6,5 Jahren und selber zusammen gebaut
4 x 60 Ah LiFeYPO4 Akku 4 x Balancer CM6
Heute läuft die Akku ohne BMS, einfach nur mit Balancer, die hier einer schon mal madig gemacht hat.
Preis für die 60 Ah Winston ca. 450,00€ ohne Zubehör.
Bei all diesem Gequassel , wohltuend. Und aus diesem Grund hab ich bei all dieser geballten LiFePO4 Kompetenz auch dem TP angeraten sich zuerst mal 3-4 Tage auf den Hosenboden zu setzen und sich in das Thema einzulesen. Keineswegs aus Sarkasmus. Bin dabei bei biauwe : Nicht ganz 6,5 Jahre sondern nur 5 ,5 Jahre , ähnliche Config. Meine erste Winston für einen Freund (T5 cali) . Inzwischen sind es 3 Stück. Winston 90 Ah Starterakku , damals 429 .- € bei Sven von Litrade Deckel entfernt . EV Balancer auf die Zellen . Fertig . Winston 90 Ah für 500 € .- Kein weiteres BMS , kein BC . 150 W Solar auf Klappdach. User ist ein "digital nomad" , achtet auf den Akku (nahezu 365 Tage Betrieb ) Dieser Akku hat noch etwas mehr als 85 % Kapazität .
Nette Grüsse as
mauimeyer am 30 Sep 2020 21:44:21
Und aus diesem Grund hab ich bei all dieser geballten LiFePO4 Kompetenz auch dem TP angeraten sich zuerst mal 3-4 Tage auf den Hosenboden zu setzen und sich in das Thema einzulesen.
Hab ich, hab ich auch geschrieben, aber es hat meine Frage nicht beantwortet, weil immer widersprüchlich. Und das ich nicht der einzige bin wurde mir auch bestätigt.
Gast am 30 Sep 2020 23:03:03
mauimeyer hat geschrieben: Hab ich, hab ich auch geschrieben, aber es hat meine Frage nicht beantwortet, weil immer widersprüchlich. Und das ich nicht der einzige bin wurde mir auch bestätigt.
Ich befürchte, das wird leider auch so bleiben. Das nennt man "Kognitive Dissonanz", denn jeder muß ja, seine eigene getroffen Entscheidung vor sich selbst vertreten ;-) und die muß ja positiv sein :) Am Ende bist es aber nur Du, der die Entscheidung treffen muß.
Was ich an Deiner Stelle machen würde, wobei meine Meinung eben nur meine subjektive ist. Mach Dir eine Liste aller verfügbaren oder bekannten Akkutypen / Lieferanten / Hersteller. Suche danach im Forum oder sonstwo und filtere für Dich nach positiven oder negativen Erfahrungen, wobei man berücksichtigen muß, das das natürlich nicht repräsentativ sein kann. Entferne die, wo Akku oder BMS oder Ladezustände zu Problemen geführt haben. Dann bleibt am Ende irgendetwas übrig. Dann kannst Du immer noch bewerten ob Du einen fertigen kaufst, selbst baust (ist nicht schwer) und was Dir das Ergebnis Wert ist. Du kannst Dir z.B auch die Einzelteile des Systems (Das Beste aus allen Welten) zusammenkaufen und zusammenbauen.
Ob der Preis das alleinige Kriterium sein muß, halte ich für fraglich. Ich habe es immer so gehalten. Billig kauft man oft mehrfach - Preiswert muß nicht schlecht, sondern kann durchaus gut sein - Wirklich Gutes ist meist nicht billig. Ich habe mich daher meist für das Letztere entschieden und war damit eigentlich immer zufrieden. Enttäuschungen sind mir bis dato immer erspart geblieben. Ob es am Ende preiswerter war - keine Ahnung, aber zufrieden bin ich mit meinen diesbezüglichen Entscheidungen eigentlich immer gewesen.
Ich habe mich mit meiner Akkuentscheidung auch schwer getan und billig war diese auch nicht, aber bin mir sicher, das mein System mitgehen wird, falls ich mir nochmal ein neues WoMo kaufen sollte.
Nimm Dir Zeit, gute schottische Hochlandgetränke und denke in Ruhe nach, bevor Du Dich entscheidest und LiFe an sich ist schon die richtige Entscheidung und nimm einen "Schoppen" mehr, als Du denkst, das Du brauchst ;-)
Gruß
bstocker am 01 Okt 2020 00:01:31
Die Therapie- und Selbsthilfegruppe Lyceum (oder wie man das Chemiezeugs halt schreibt) hat ja recht regen Zuspruch, wie es scheint 8)
LG Bernd
thomas56 am 01 Okt 2020 07:27:58
Hallo,
wie ist das eigentlich mit der Erweiterung einer bestehenden Life Anlage, also man hat z.B. 200Ah und benötigt 400Ah, stellt man dann einfach einen Block dazu oder muss die gesamte Anlage neu konfiguriert werden? Ist es möglich mit und ohne Y zu mischen, geht das gar nicht, oder wäre das unter Null Grad sogar von Vorteil?
fschuen am 01 Okt 2020 07:37:59
Energiemacher hat geschrieben:Und ob die blauen Zellen 200A (Dauer) mitmachen weiß ich nicht. Evtl. gibt es Nutzer hier die solche Belastungen schon getestet haben.
Ich habe "Blaue Zellen", die vielleicht nicht immer nur von einem Hersteller stammen müssen, mit 60 Ah / 150 A und 200 Ah / 400 A. Sind also mit zwo bis zwoeinhalb C spezifiziert, und das stemmen sie auch. Und Belastbarkeit unterhalb 1C (also 200 A bei 200 Ah-Zellen) habe ich noch nie gesehen.
Ein BMS "pflegt" übrigens gar nichts, sondern fast drei Funktionen zusammen: - Balancing - kann man auch über ein billiges Balancerboard oder einzelne Balancer auf den Zellen realisieren. Die zweite Lösung ist deutlich besser, da BMS oder Balancerboards mit vielleicht 100 mA balancen können, die Einzelzellbalancer mit mehreren Ampere. - OVP, schaltet bei Überspannung die Batterie ab. Nette Idee, falsche Umsetzung - man sollte bei OVP die Überspannungsquelle abschalten, sonst schont man zwar die Batterie, himmelt aber die Bordelektrik. - UVP, schaltet bei Unterspannung ab. Guter Gedanke, allerdings normalerweise in EBL und WR bereits vorhanden, damit also überflüssig.
Nachteile des BMS sind erstens, dass es auf den Entnahmestrom abgestimmt sein muss und damit recht teuer wird, und dass es zweitens natürlich ein Stück Elektronik ist und damit die Zuverlässigkeit der Anlage senkt. Aus Gewährleistungsgründen wird eine Fertigbatterie fast immer ein BMS enthalten, aber beim Selbstbau würde ich nur Balancer nehmen, und zwar die ordentlichen.
Gruss Manfred
biauwe am 01 Okt 2020 07:49:04
fschuen hat geschrieben:OVP, schaltet bei Überspannung die Batterie ab. Nette Idee, falsche Umsetzung - man sollte bei OVP die Überspannungsquelle abschalten, sonst schont man zwar die Batterie, himmelt aber die Bordelektrik. - UVP, schaltet bei Unterspannung ab. Guter Gedanke, allerdings normalerweise in EBL und WR bereits vorhanden, damit also überflüssig. Gruss Manfred
Ob das jeder bedacht hat, der nur einen LiFePO4 hat? bzw. ein BMS?
WomoToureu am 01 Okt 2020 14:48:03
fschuen hat geschrieben:... aber beim Selbstbau würde ich nur Balancer nehmen, und zwar die ordentlichen...
Das sehe ich ebenfalls so, könntest Du mal einen Link auf ein aktives "ordentliches" setzen ? ( Mir fehlt da noch die Erfahrung )
Rockerbox am 01 Okt 2020 15:01:32
fschuen hat geschrieben:[
Nachteile des BMS sind erstens, dass es auf den Entnahmestrom abgestimmt sein muss und damit recht teuer wird, und dass es zweitens natürlich ein Stück Elektronik ist und damit die Zuverlässigkeit der Anlage senkt. Gruss Manfred
Servus Manfred,
das kommt aber auch auf das verwendete BMS an. Meins von REC hat mit dem Entnahmestrom nichts zu tun. Dafür hat es einen kompletten Batteriecomputer eingebaut, man braucht also kein extra Teil. Aktives Balancing (Pack to Cell und Cell to Pack bis zu 2 A) runden das BMS ab. Ist aber nicht das günstigste ....
fschuen am 01 Okt 2020 17:09:02
WomoToureu hat geschrieben: könntest Du mal einen Link auf ein aktives "ordentliches" setzen ?
Nicht so einfach, wie ich gern würde. Ich habe die von eBay für 3,50 (+1,99 Versand) genommen, 4 Stück sind nötig. Sind aber leider gerade nicht verfügbar. Ich hab auch die China-Dinger bestellt: --> Link Die sind aber noch in der Post - daher noch keine Messung, keine Erfahrung, keine Empfehlung. Ansonsten hat i-tecc sowas noch im Shop: --> Link
Die eine wie die andere Version ist aber ein passiver Balancer. Der macht bei 3,6V auf und verheizt den Strom, greift also erst bei Vollladung ein. Wird einfach parallel zu jeder Zelle geschaltet - muss aber unbedingt die LiFePO4-Version sein, wegen der Spannung. Ein aktiver Balancer macht einen aktiven Ladungsausgleich bei unterschiedlichen Spannungen, lädt also aus volleren in leerere Zellen um, unabhängig von Zellchemie und Ladungszustand. Ich finde das ein bisschen Overkill; bei einmal balancierten Zellen ist die Drift im allgemeinen äusserst gering. Andererseits sind aktive Balancer echt billig geworden, bei ali oder ebay ("aus China") gibt es reichlich Angebote im unteren zweistelligen Bereich. Für 12V brauchst du die "4s"-Version für vier Zellen.
Gruss Manfred
WomoToureu am 01 Okt 2020 17:16:15
fschuen hat geschrieben:.. Andererseits sind aktive Balancer echt billig geworden, bei ali oder ebay ("aus China") gibt es reichlich Angebote im unteren zweistelligen Bereich. Für 12V brauchst du die "4s"-Version für vier Zellen.
Genau, deshalb würde ich mich über einen Link sehr freuen, da ich und sicherlich auch viele andere nur unzureichend Erfahrungen habe.
Energiemacher am 01 Okt 2020 17:35:20
fschuen hat geschrieben:Nachteile des BMS sind erstens, dass es auf den Entnahmestrom abgestimmt sein muss und damit recht teuer wird, und dass es zweitens natürlich ein Stück Elektronik ist und damit die Zuverlässigkeit der Anlage senkt. Aus Gewährleistungsgründen wird eine Fertigbatterie fast immer ein BMS enthalten, aber beim Selbstbau würde ich nur Balancer nehmen,
Ich bin da auf deiner Seite, jedoch fehlt dann eine "Fernüberwachung". Je nach Einbauort ist die einfache Kontrolle der Einzelzellenspg. nicht mehr gut zu überprüfen. Und der Vorteil der BMS, ist auch das man nicht unbedingt einen BC benötigt, da die Funktion das BMS schon bietet inkl. Bluetooth Verbindung.
Oder hast du eine Idee zur Fernüberwachung der Zellen um ein komplettes BMS "einzusparen"?
Teilweise haben die BMS sogar nur 30mA Balancingstrom.....das ist dann reichlich wenig.
joekel am 01 Okt 2020 17:44:32
Die BMS haben tatsächlich nur 30 mA für das Balancing, aber dieses wird normalerweise nie gebraucht. Bei Erreichen der Endspannung des Blocks oder einer einzelnen Zelle macht das BMS zu. Schaltet aber den Ladestrom immer wieder ein und führt meist 6-7 Peaks durch, reicht schon um die Zellen auszugleichen.....mit Victronanlagen und deren Auswertungen kann man das sehr gut sehen.
fschuen am 01 Okt 2020 17:49:07
Energiemacher hat geschrieben:... jedoch fehlt dann eine "Fernüberwachung". Je nach Einbauort ist die einfache Kontrolle der Einzelzellenspg. nicht mehr gut zu überprüfen.
Korrekt - allerdings kann man immer messen, wenn man keine geschlossene Batterie hat. Auch ein Vorteil von Lithium zu Blei :D - und neulich hab ich das sogar gemacht, bei Erstladung mit einer nachhinkenden Zelle. 3x 3,8V, 1x 3,3V. Die drei Balancer heizten fleissig vor sich hin, übrigens auch nach Wegnahme der Ladespannung (bis die Zellen wieder bei 3,6V waren). Also alles bestens und so, wie es soll. Einmal balanciert, sollten die Einzelzellen übereinstimmen, und interessieren nicht mehr - daher lege ich auf diese Form der Überwachung keinen Wert; könnte man sonst mit Messkabeln realisieren. Leichte Drift wird bei Vollladung wieder eingefangen. Allerdings haben die einfachen passiven Balancer noch den Vorteil, dass sie auch leichte Überspannungen einfangen - wenn der (schlecht kontrollierbare) Generator bei vollen Batterien da ein paar hundert Millivolt mehr draufschiebt, dann heizen die halt alle vier ein wenig vor sich hin. 30 mA wären mir auch zu wenig; ein paar Ampere dürfen schon sein.
Gruss Manfred
biauwe am 01 Okt 2020 19:10:13
fschuen hat geschrieben:30 mA wären mir auch zu wenig; ein paar Ampere dürfen schon sein.
Gruss Manfred
Welche LiFePO4-Zelle ist so schlecht, das man sowas brauch?
macagi am 02 Okt 2020 06:35:26
sch8mid hat geschrieben:Nicht ganz 6,5 Jahre sondern nur 5 ,5 Jahre ....
Dieser Akku hat noch etwas mehr als 85 % Kapazität .
Das bedeutet im Wesentlichen dass er nahezu sein Lebensende erreicht hat - 80% Restkapazität gilt als "fertig".
Ich weiss nicht ob ich nach 6 Jahren schon wieder ziemlich viel Kohle für den nächsten LiFePO4 Akku ausgeben wollte.....
Irgendwie schade dass es NiMH nie ins Wohnmobil geschafft hat - die Energiedichte ist ähnlich wie LiFePO4, und der Akku in meinem 9 Jahren alten Prius (ist NiMH) scheint immer noch top zu sein.
MountainBiker am 02 Okt 2020 07:46:38
Hallo,
Welche LiFePO4-Zelle ist so schlecht, das man sowas brauch?
Das hat nichts mit schlecht oder der Qualität der LiFePO4 Zellen zu tun, sondern lediglich mit Fertigungstoleranzen der Zellkapazität! Leider ist es so das Li-Zellen beim Erreichen des Ladeschlusses sehr schnell die Spannung ansteigt. Bei den von mir vor kurzen neu aufgebauten Akku --> Link mit diesem Balancer (1A) --> Link ist das Zeitfenster zwischen Start Balancing (3,6V) und erreichen kritischer Spannung für Balancer und Zelle (ca. 3,8V) auch bei einen Ladestrom von nur 5A nur ca. 15 Minuten (selbst getestet). Hinzu kommt dass die Balancer ja nicht mit vollen Querstrom (Balancerleistung) starten, sondern je nach Kennlinie mit einen geringen Strom beim Beginn starten und mit zunehmender Ladespannung den Balancerstrom vergrößern: EV-Power: Lipopower:
Die Balancerkapazität (Topbalancer) ist dann das Integral aus der Kennlinie zwischen Balancer-Start und OVP - das sind bei meiner Variante (1A) lediglich ein Ausgleich von ca. 0,1Ah (bei 100Ah Zellkapazität sind das eine Produktionstoleranz von 0,1% beim Laden nach UVP/LVP!!!
WomoToureu am 02 Okt 2020 07:50:07
macagi hat geschrieben:...Das bedeutet im Wesentlichen dass er nahezu sein Lebensende erreicht hat - 80% Restkapazität gilt als "fertig"..
Das sehe ich eigendlich ebenfalls so, auch ist zu erwarten das ältere Akkus mehr driften und ein Ausgleich immer mehr erforderlich ist, was die Verfügbarkeit bei laden und entladen weiter einschränkt insbesondere mit zu kleinen Balancern.
biauwe am 02 Okt 2020 08:49:05
Ein Balancer mit 1,2A, der bei jeder Spannung balanciert: --> Link Und der Strom wird nicht vernichtet!
joekel am 02 Okt 2020 08:51:55
Warum sollten alte Zellen mehr driften ? Meine Winston verhalten sich nach 8 Jahren genauso wie im Neuzustand. Solange die Zellen gemeinsam altern, passiert da nichts.
biauwe am 02 Okt 2020 08:56:44
joekel hat geschrieben:Warum sollten alte Zellen mehr driften ? Meine Winston verhalten sich nach 8 Jahren genauso wie im Neuzustand. Solange die Zellen gemeinsam altern, passiert da nichts.
Winstion 6,5 Jahre alt, auch keine Drift.
fschuen am 02 Okt 2020 09:02:18
MountainBiker hat geschrieben:Das hat nichts mit schlecht oder der Qualität der LiFePO4 Zellen zu tun, sondern lediglich mit Fertigungstoleranzen der Zellkapazität!
Jein. Ich weiss nicht, ob die Zellkapazität merklich schwankt, und wenn man die Batterie nicht ganz entlädt, ist das auch egal. Der ärgerliche Punkt beim Eigenbau von Batterien ist der unterschiedliche Ladungszustand (SOC) bei Auslieferung. Das heisst, ich muss die Zellen einmalig balancieren, indem ich sie alle volllade - parallelgeschaltet, einzeln oder über die Balancer. Wenn ich also faul bin, bau ich die Batterie zusammen, hänge 1 A drauf (bis 14,4V) und warte. Wenn dann eine Zelle bei 200 Ah um 10% hinterherhinkt, heizen drei Balancer einen Tag und eine Nacht schön vor sich hin, und dann stimmt alles. Wenn der Balancer aber nur 30 mA kann, dauert das einen Monat - ich hätte nicht so viel Geduld.
Einmal ausbalanciert, erwarte ich keine nennenswerte Drift mehr. Dann reichen auch 30 mA, manche lassen die Balancer auch ganz weg. Das hat den Vorteil, dass die Batterie noch betriebssicherer wird, weil man den (seltenen) Fall vermeidet, dass ein Balancer kaputt geht und selektiv eine Zelle entlädt. Und natürlich den Nachteil, dass man sich nach Monaten oder Jahren vielleicht mal wieder um ein Balancing bemühen sollte; für diesen Fall würde ich mir einen Zugang mit Steckkontakt legen, sodass man leicht einen anschliessen kann.
Das ist jetzt bei Ali, "4s Li-Ion LiFePO4" auswählen. Gibt's auch bei ebay um 18-20 Euro, mich nervt in letzter Zeit aber die deutlich weniger komfortable Bezahlfunktion dort. Ich empfehle dringend, die Suchfunktionen zu nutzen - das ist erkenntnisreicher, als windigen Tipps von mir zu folgen. Für die beschriebene Erstladung ist ein aktiver Balancer sicher eine feine Sache. Man kann ihn auch dauernd drin lassen, ich bin dazu noch unentschlossen. Ich mag bei der passiven Variante, dass sie meistens nur rumsitzen und nix tun, aber auch alle zusammen eine Überspannung über die gesamte Batterie wegbraten können. Mit diesem Balancer habe ich noch KEINE praktische Erfahrung. Meine Erwartung ist trotzdem ziemlich hoch, da niedrige Preise bei Elektronik nur mit Massenfertigung, niedriger Fehlerrate und gutem Produktdesign funktionieren. Mein 150-Euro-Wechselrichter funktioniert seit vielen Jahren anstandslos, während ich mit dem 330-Euro-WR davor nur Probleme hatte. Ich hoffe, das lässt sich hier übertragen.
Gruss Manfred
MountainBiker am 02 Okt 2020 09:23:17
Hallo,
biauwe hat geschrieben:bei jeder Spannung balanciert
Das befürchte ich auch - die Frage ist nur, tut dieser das immer in der richtigen Richtung. Diese einfachen aktiven Balancer vergleichen immer nur: Zelle 1 mit Zelle 2 Zelle 2 mit Zelle 3 Zelle 3 mit Zelle 4 ... wenn sich die Zellen (alle) unterschiedlich verhalten wird dies eine "wildes" hin- und herschieben von Ladung es sind x-Iterationen bis zum kompletten Ladungsausgleich notwendig (und das passiert auch beim Entladen). Das relativiert die Aussage mit der "Verlustwärme" der passiven Top-Balancer. Hinzu kommt, dass die Abweichungen der Zellspannung in der Phase SoC10% bis SoC90% extrem gering sind.
Jetzt wird wieder die Aussage kommen - "Bei mir funktionierts", aber wer kann sagen, dass sein System mit wirklichen Zero-Touch (als keinerlei Eingriff - außer anstecken an Landstrom zum Laden) funktioniert- mein System --> Link arbeitet seit Februar 2017 (also 3,5 Jahre) mit wirklichem Zero-Touch!!!
Meine Meinung dazu!
fschuen am 02 Okt 2020 11:54:58
MountainBiker hat geschrieben:wenn sich die Zellen (alle) unterschiedlich verhalten wird dies eine "wildes" hin- und herschieben von Ladung
Ein aktiver Balancer soll ja keine Ausrede dafür sein, die auf dem Dachboden und in der Grabbelkiste aufgefundenen Zellen zusammenzuschalten. Wenn man neue Zellen aus derselben Charge verbindet und einmal ausbalanciert, macht der aktive Balancer vermutlich dasselbe wie meine passiven - nämlich nichts. Wenn die Zuverlässigkeit vergleichbar ist, ist das vielleicht einfach die technisch bessere Lösung. Man muss sich um die Abwärme keine Gedanken machen, und die allgemeine Elektronikerfahrung besagt, dass das am ehesten kaputt geht, was warm wird. Vielleicht muss ich meinen Ansatz mal überdenken - die Entwicklung geht weiter, und die aktiven Balancer sind möglicherweise ein bisschen von gestern.
Gruss Manfred
biauwe am 02 Okt 2020 12:35:00
fschuen hat geschrieben:....die Entwicklung geht weiter, und die aktiven Balancer sind möglicherweise ein bisschen von gestern.
Gruss Manfred
Vor 6,5 Jahren gab es nur Balancer die über Abwärme Energie vernichtet haben oder die Spannung ab einer bestimmten Höhe (3,65V) weiter geleitet haben.
Spannungdifferenzen im Bereich der Zellen 3,2 bis 3,5V habe ich bis heute an meinen Zellen noch nie gesehen. Wenn man weiter läd in Richtung 3,5V und mehr, dann kann man eventuell eine Drift sehen.
Gast am 02 Okt 2020 12:45:15
Irgendjemand muss mir erklären wo das Problem ist, wenn die Balancer über 3,5 Volt an der schwächsten Zelle ein oder zwei Watt verheizen? :lol:
WomoToureu am 02 Okt 2020 14:52:17
pfeffersalz hat geschrieben:Irgendjemand muss mir erklären wo das Problem ist, wenn die Balancer über 3,5 Volt an der schwächsten Zelle ein oder zwei Watt verheizen? :lol:
Normalerweise ist es so das die einzelnen Zelle geringe Unterschiede haben, so das beim laden an der "stärksten" Zelle, also an der mit der größten Kapazität die höchste Spanung ist. Hier wird dann entweder Strom verbraten oder bei aktiven Balacern der Strom auf andere "schwächere" umverteilt.
Das kann so bei jeden Ladevorgang also täglich passieren und um wieviel Watt es sich handelt ist Spekulativ. Ich neige übrigens auch deshalb zum Selbstbauen da selten mehr als eine Zelle ausfällt. Ob es dann sinnvoll ist eine Ersatzzelle zu montieren oder alle auszutauschen lasse da hin gestellt. Wenn hier nur eine ausgetauscht wird, wird es auf jeden Fall zum driften kommen, wo ein aktiver Balacer Sinn macht. Ich fühle mich mit eine aktiven Balancer auf der sicheren Seite. Noch vor Jahren wurden PV Module und Akkus eingemessen d.h. sortiert nach Kapazität, die bei der Herstellung eigendlich nie genau ist. Es fällt mir schwer zu glauben, dass stets alles so gleichmäßig verläuft und ganz lange hält usw. Meine bescheidenen Litiumakku Erfahrungen sind da von teils sehr kurzen Lebendauerzeiten erfüllt, trotz guter Behandlung. Hier wird ja auch zutreffend davor gewarnt vollständig entleerte Litium Akkus mit vollem Strom aufzuladen. So Pflegeleicht sind teure Litiumakkus nicht.
sch8mid am 02 Okt 2020 15:13:56
"macagi" erzählte : Das bedeutet im Wesentlichen dass er nahezu sein Lebensende erreicht hat - 80% Restkapazität gilt als "fertig". Ich weiss nicht ob ich nach 6 Jahren schon wieder ziemlich viel Kohle für den nächsten LiFePO4 Akku ausgeben wollte..... Irgendwie schade dass es NiMH nie ins Wohnmobil geschafft hat - die Energiedichte ist ähnlich wie LiFePO4, und der Akku in meinem 9 Jahren alten Prius (ist NiMH) scheint immer noch top zu sein. NiMH Akkus sind nicht problemlos : a. Ohne hohen konstruktiven Aufwand haben sie eine Selbstentladung von bis zu 1 % am Tag b. Sie haben genauso wie billige LiFePos Schwierigkeiten bei Ladung unter 0 Grad und müssen beheizt werden c. Haben den sog. "laziness" Effekt d. Obergrenze der Zellkapazität ist 10 Ah Dieser angesprochene 90 Ah Lifepo Akku ist jetzt seit fast 6 Jahren ausser an Sa/Sonntagen + Urlaub , also an ca. 300 Tagen, Sommers wie Winter , im Auto eines "Digitalnomaden" (und Freundes) in Dauerbetrieb in einem T5 unterwegs . Er betreibt ein Hochleistungslaptop an einem 27 " Monitor (dient auch als TV ) einen Engelkühlschrank , Licht , Radio und die Eberspächerheizung . Die Entladetiefe dürfte aberhunderte Male bei der Abschaltschwelle 11,0 V gelegen haben. Wenn du mir jetzt einen einzigen 90 Ah Akku für ca. 500 € zeigst , dem Du nach dieser Zeitspanne und diesen immensen Zyklen noch über 70 Ah entnehmen kannst , der die volle Lichtmaschinenleistung eines T5 und die Leistung des Solarmoduls nahtlos in Ladung umsetzt , werde ich ihn unbesehen kaufen . Ich höre.
Mit netten Grüssen Armin
WomoToureu am 02 Okt 2020 15:49:56
sch8mid hat geschrieben: ..a. Ohne hohen konstruktiven Aufwand haben sie eine Selbstentladung von bis zu 1 % am Tag b. Sie haben genauso wie billige LiFePos Schwierigkeiten bei Ladung unter 0 Grad und müssen beheizt werden c. Haben den sog. "laziness" Effekt d. Obergrenze der Zellkapazität ist 10 Ah
Hallo Armin, ich bin zwar nicht Primär angesprochen aber antworte gern: zu a,b und c dürften diese Effekte bei der von Dir beschriebenen Nutzung nicht relevant sein. Bei d bin ich mir nicht sicher was Du meinst, manche nehmen auch viele Litiumeinzelbatterien und schalten sie zusammen.
Das der von Dir angesprochene Akku fast am Ende ist, darüber sind wir uns einig. Das ist normal bei fast 2.400 Zyklen und absolut kein Problem. Wenn die Frage der Wirtschaftlichkeit zu betrachten ist, müssen wir wissen, was Oekonomischer ist.
Wenn es sich nicht um einen Akku der > 1000 € kostet handelt kein Problem, deshalb will ich ja selber bauen.
Meine Meinung dazu aber ich diskutiere sehr gern mit netten Kollegen wie Dir. Leider habe ich schon einiges an Geld bei Litiumakkus "versenkt", dass muss sich ändern.
Wenn ich nachfragen darf, der Kollege läd den Akku aber wenn er leer ist mit reduziertem Strom ?
sch8mid am 02 Okt 2020 18:04:41
Es ist obsolet über NiMH Akkus zu diskutieren . ganz einfach ,weil es ausser einem Versuch von Toyota im EV Bereich keine NiMH Akkus mit Kapazitäten über 10 AH gibt. Ein Winston LiFePO4 Akku 90 Ah (real streuen die Winstons ca 6-10 % nach oben) mit einer Kapazität von 85 % ist beileibe nicht am Ende . Es können problemlos noch 70 Ah bei einer Entladeschlussspannung von ca 11, 2 V entnommen werden. Das entspricht der nutzbaren Kapazität eines nagelneuen 120 Ah Gel Akkus der Fa Exide . Standard . So einer steht gerade neben mir . 360 € . Bei einer Zyklentiefe von 60 % und einigen Zyklen im unteren Bereich geb ich diesem Akku 3 Jahre , nicht mehr. Exide hat mit Sonnenschein GEL Akkus nichts mehr zu tun. Die hielten doppelt so lang. Zum eigentlichen Thema: Ich bin kein besondere Freund der schnell zusammengeschusterten Lithiumakkus aus der Alibaba/Aliexpressecke. Wer sicher sein kann , dass er prismatische Zellen eines noch einigermassen anerkannten Herstellers wie CATL oder EV beziehen kann und sich ein hochwertiges BMS beschafft , kann sicher in einer Stunde einen ordentlichen Akku bauen . Das ist kein Hexenwerk. Aber manche heute in Deutschland vertickte Chinaakkus mit brüllenden Aufklebern , bei denen mies selektierte Rundzellen mit einem mittelmässigen BMS gepaart dann 100 fach an sogenannte Influencer und Jubelperser verschenkt werden , die das Produkt dann devot auf YouTube und Amazon in den Himmel loben ,sind in meinen Augen äussert fraglich. Sorry. Ich finde , einem eigen zusammengestellten Bausatz mit Winston, Calb, Sinopoly Zellen können solche Konstrukte niemals das Wasser reichen. Wer das sich nicht zutraut ist bestens aufgehoben bei Lisunergy , Nothnagel ,GWL die Bausätze zusammenstellen , die wirklich einfach auch für Laien zusammenzubauen sind. Man hat dann sicher lange Freude daran. Oder als mein persönlicher TIPP einer der beiden ordentlichen Fertigakkus von Lisunenergy oder itecc , die sich nicht gravierend unterscheiden . Ich hab jetzt Monate zugebracht von einem der wirklich renommierten Hersteller in China einen guten Fertigakku zu bekommen. Das ist nicht einfach. Die Aliexpressdealer sind meistens nichts anderes als 10 Mann Kistenschieberfirmen , von den wirklich etablierten Firmen ist da kaum was zu bekommen. Das geht dann eher über Alibaba. Im Augenblick teste ich gerade einen 50Ah LifePo4 Fertigakku mit Bluetooth . Er stammt von einem sehr seriösen chinesischen Markenhersteller , der seit über 50 Jahren schon professionelle OPZ und OPzV Akkus baut . Und seit 10 Jahren auch Akkus auf Lithiumbasis ( übrigens schon länger auch in einer beheizten Version für Ladung unter 0 Grad. ) . War sehr schwierig zu bekommen , da sie als OEM Hersteller einen skandinavischen Verkäufer exclusiv beliefern. Kann noch wenig dazu sagen - hat ungefähr 10 % mehr als die angegebene Kapazität (55 Ah C/5)und ein proprietäres BMS , also nicht die üblich zugekauften Smart oder Daly BMSes . Stell ich nach den Tests vll . hier in den Marktplatz ein. Nette Grüsse Armin
biauwe am 02 Okt 2020 18:23:49
sch8mid hat geschrieben:War sehr schwierig zu bekommen , da sie als OEM Hersteller einen skandinavischen Verkäufer exclusiv beliefern. Nette Grüsse Armin
Tolle Geschichte. Die gefallen mir besser: --> Link
Dein TIPP: einer der beiden ordentlichen Fertigakkus von Lisunenergy oder itecc Wo stammen denn die Akkus her?
macagi am 02 Okt 2020 18:44:46
sch8mid hat geschrieben:Ein Winston LiFePO4 Akku 90 Ah (real streuen die Winstons ca 6-10 % nach oben) mit einer Kapazität von 85 % ist beileibe nicht am Ende . Es können problemlos noch 70 Ah bei einer Entladeschlussspannung von ca 11, 2 V entnommen werden. Das entspricht der nutzbaren Kapazität eines nagelneuen 120 Ah Gel Akkus der Fa Exide . Standard .
Ich würde sagen, NiMH ist für fast alle obsolet, stimmt. Jedoch verbaut Toyota diese immer noch im Prius, auch im heutigen Prius IV. Bei den anderen Hybriden glaube ich auch, bei den Plug-In Hybriden nicht. Da sind LiIon drin. Ich weiss nicht ob Selbstentladung für Toyota auch ein Thema ist - in der Praxis habe ich das noch nie bemerkt bei meinem Prius. Generell ist das natürlich ein Thema - mein alter Akkuschrauber ist immer leer wenn man ihn gerade braucht ....:-(
Klar kann ein älterer LiFePO4 Akku noch genutzt werden - aber es sinkt eben die Energiedichte. Bei meinem Fahrradakku (der zweite LiFePO) ist das ja auch so. Interessanterweise sinkt nicht nur die Kapazität, sondern die Maximalspannung, bzw die Kapazität sinkt weil die Maximalspannung nicht mehr erreicht wird.
Was Exide angeht - ich habe bei mir 2 x 80Ah Exide Gel verbaut. Die erste habe ich mit dem Womo gekauft, BJ 2004. Die habe ich vor ein paar Monaten getauscht, 150€. Die Zweite habe ich 2012 erworben und parallel zur Ersten geschaltet. Dieser Akku zeigt bisher keine Ermüdungserscheinungen, ich mache regelmäßig Belastungstest, vielleicht einmal im Jahr. Die Akkus sind immer unter Erhaltungsladung wenn zuhause, und ein Magapulser ist parallel geschaltet. Wenn die in 2012 erworbene Exide genauso lang hält wie die andere wäre in 8 Jahren wieder eine Neue fällig. Keine Ahnung wie viele Zyklen die Akkus wirklich hatten - vor Corona waren wir fast jedes Wochenende weg, und fast immer ohne Landstrom (haben auch Solar). Für mich lohnt sich LiFePO4 bei den derzeitigen Preisen definitv nicht.
Womotoureu Was Ersatz von einzelnen Zellen angeht - habe ich auch schon öfters gemacht. Hat bei dem ersten LiFePO Fahrrad Akku gut geholfen. Der jetzige ist noch nicht ganz so weit, die Zellen gehen eigentlich alle zusammen runter, was die Kapazität angeht (kann ich messen). Vorletzte Woche habe ich einen neuen Akkuschrauber mit zwei Li Akkus bestellt, einer zeigte leichte Unterspannung, und wurde auch vom Ladegerät nicht mehr geladen. Habe das reklamiert, und vom Verkäufer einen neuen Akku bekommen. Jetzt habe ich den kaputten aufgemacht, und siehe da, 5 Rundzellen drin, 18650iger, LiIon, 1,5Ah. Eine nun total entladen. Die habe ich ersetzt, aber mit einer Samsung Qualitätszelle mit 2,5 Ah, hatte nix anderes da. Mal schaun wie lange das so hält. Ziemlich viel Elektronik drin in dem Akku, übrigens. Sieht nach aktivem Balancer aus.
biauwe am 02 Okt 2020 18:57:16
macagi hat geschrieben: Keine Ahnung wie viele Zyklen die Akkus wirklich hatten - vor Corona waren wir fast jedes Wochenende weg, und fast immer ohne Landstrom (haben auch Solar). Für mich lohnt sich LiFePO4 bei den derzeitigen Preisen definitv nicht.
Genau das ist der Grund, dass das hier nicht her passt! Wir sind dieses Jahr schon 248 Tage unteregs und auf LiFe(Y)PO4 möchte ich nicht mehr verzichte.
Meine Gel-Akkus vom Hybridsystem haben ca. 550 Nutzungstage gehalten. Ich habe auch Solar :D
macagi am 02 Okt 2020 20:57:31
biauwe hat geschrieben:Genau das ist der Grund, dass das hier nicht her passt! Wir sind dieses Jahr schon 248 Tage unteregs und auf LiFe(Y)PO4 möchte ich nicht mehr verzichte.
Sicher? Wenn ich mich richtig erinnere ist glaube ich der OP meinem Nutzerverhalten eher ähnlicher. Aber jeder muss für sich entscheiden ob LiFePO4 für IHN passt.
biauwe am 02 Okt 2020 21:07:30
macagi hat geschrieben:Sicher? Wenn ich mich richtig erinnere ist glaube ich der OP meinem Nutzerverhalten eher ähnlicher.
Bestimmt nicht. :D
macagi am 02 Okt 2020 21:16:50
mauimeyer hat geschrieben:Meistens sind wir am WE in Dänemark unterwegs, heisst wir fahren pro Tag ca. 40km (20 morgens, 20 Abends)
biauwe, Scheint mir doch so. Oder kennst du den Herrn Meyer aus Maui?
silo am 02 Okt 2020 21:17:54
sch8mid hat geschrieben:Ich finde , einem eigen zusammengestellten Bausatz mit Winston, Calb, Sinopoly Zellen können solche Konstrukte niemals das Wasser reichen. Armin
Jetzt habe viel in diesem Thread gelesen, aber so richtig zum Loslegen reichts immer noch nicht. Es wäre schön, wenn einer der vielen Experten hier einfach mal einen einfachen, aber konkreten und beispielhaften Vorschlag machen könnte, welche Komponenten man wo einkaufen kann, um damit einen LifePo4 zusammenzubauen.