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Liontron Lifepo4 180Ah Unterspannung Wie laden ? 1, 2


mk40 am 02 Okt 2020 19:21:24

Hallo
Ein Freund von mir hat eine Liontron Lifepo4 180Ah nicht Bluetooth Fähig.

BMS hat wegen Unterspannung abgeschaltet . Erst spät mitbekommen , so das der Akku jetzt bei 10,00V steht .

Wie laden ?
-Mit max 0,1C ?
-wie lange bzw. bis zu welcher Spannung ?
ab wann wieder mit z.b. dem 18A EBL Ladegerät ?

Nein , Einzelzellen Spannung Messung ist Dank Garantieversiegelung nicht möglich.

Wie allgemein jetzt vorgehen.
Besten Dank für eure Hilfe.

Mfg. Steffen

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Stocki333 am 02 Okt 2020 20:35:28

Hast du ein kleines ladegerät mit so um die 5 A.
Wenn nicht:
Ist Solaranlage vorhanden. Damit könnte es auch gehen. Eventuell Module Abdecken wenn zuviel Leistung.
Wenn du das Ebl einschaltest. nimmt der Accu die Ladung an.
Franz

mk40 am 02 Okt 2020 20:42:34

Hallo Franz

Ja , ein 4A Ladegerät wäre vorhanden .
Wenn eine Zelle es nicht überlebt hat , wie macht es sich bemerkbar? Brennt sie wech ? Ich hoffe doch nicht .
Mit dem 4A Ladegerät , wäre das nicht auch schon zu viel ?
Das mit dem EBL , war das eine Frage ? Oder meinst , wenn ich den EBL einschalte , lädt der mit 18A .

Wir hatten heute Nachmittag/ Abend schon mal die Solaranlage aktiviert. Auf 2A . Mittlerweile hat der Akku 11,54V ...da sollte doch vielleicht das 4A Ladegerät nicht schaden ....nur leider liegen keine Einzelzellen Spannungen vor ...
Besten Dank für deine Mühe

Anzeige vom Forum


Stocki333 am 02 Okt 2020 20:58:09

mk40 hat geschrieben:Hallo Franz
Wir hatten heute Nachmittag/ Abend schon mal die Solaranlage aktiviert. Auf 2A . Mittlerweile hat der Akku 11,54V ...da sollte doch vielleicht das 4A Ladegerät nicht schaden ....nur leider liegen keine Einzelzellen Spannungen vor ...

Alles Richtig gemacht.
Einfach über Nacht mit dem 4 A Ladegerät laden. Bis morgen Mittag. Damit bist du auf der Sichern Seite. Ich habe auch so ein 4 A Ladegerät immer mit. Lädt allerdings nur 3 A. das Miststück. :mrgreen:
Dann den Accu vollladen. auf 14.4 Volt. Du hast wahrscheinlich am EBL Blei/Saure eingestelt. Als bleibt es normalerweise einige Zeit auf dieser Spg. So kann das BMS die zellen ausbalanzieren. Falls notwendig.
macht euch nicht zu grosse Sorgen. Das BMS hat schlimmeres Verhindert. Morgen abend wißt ihr mehr. Dann ist der wieder voll. und lässt er sich auf 14.4 Volt Laden. hast du zu 99% gewonnen.
Franz

Stocki333 am 02 Okt 2020 21:14:24

Dann den Accu vollladen. auf 14.4 Volt.

Du kannst dann Mittags mit beiden Ladegeräten volladen. Oder mit Booster von der Maschine. Ist der Accu mal in der Nähe von 13 Volt. ist das schon die halbe Miete.
Das mit dem EBL , war das eine Frage ? Oder meinst , wenn ich den EBL einschalte , lädt der mit 18A . Es ging eigentlich bei der Frage darum ob der Accu vom Ladegerät Ladung annimmt. Und aus seinem Spannungstief rausgeht. Mit der Solaranlage habt ihr es richtig gemacht.
Wie lange war der Accu eigentlich schon im Tiefentladebereich.
Franz

RG Regalbau am 02 Okt 2020 21:20:00

Hallo,
entschuldigt die Frage.
Wie ist es möglich eine 180 Ah Lifepo so tief zu entladen?
Soll keine Klugscheisserei oder was weiß ich , sein.
Ich habe selbst 3 x 75 Ah Lifepo.
War seit 3 Jahren nicht mehr am Landstrom.
Das Auto steht manchmal 3 Wochen in der Halle.
Danach sind immer noch 13,1 V oder 99 % SOC
War da ein defekt,oder vergessen was auszuschalten ?
Ich habe mit eingeschalteter Bordelektrik ca.
0,8 A Grundrauschen.
Aber nach 3 Wochen immer noch 99%SOC.
Oder 3310mV pro Zelle.
Abgelesen mit Bluetooth am BMS.
Nicht falsch verstehen, ich möchte nur verstehen und verhindern warum Lifepo sich soweit entladen können,
bei normalen Voraussetzungen.

mk40 am 02 Okt 2020 21:31:38

Hallo Ralf

Kann ich so nicht beantworten . Ist bei einem Freund passiert , den ich versuch zu helfen . Es sollen aber laut seiner Aussage mehrere Verbraucher an geblieben bzw. vergessen worden sein . Fahrzeug steht in einer Halle . Am / Im Fahrzeug wurde gearbeitet und dabei 12V genutzt aber nicht am Landstrom. Nach etlichen Tagen viel dann heute die Unterspannung auf .

Rollator am 02 Okt 2020 21:33:05

RG Regalbau hat geschrieben:Hallo,
entschuldigt die Frage.
Wie ist es möglich eine 180 Ah Lifepo so tief zu entladen?
Soll keine Klugscheisserei oder was weiß ich , sein......

Sicher? Also ich würde mir ein Forum wünschen, in drm es eben Antworten gäbe mit den Worten "weil" und weniger Antworten mit "warum". Das wäre für den, der Hilfe sucht sinnvoller und ich schätze, auf Dauer wäre das gerade über den langsam einsetzenden Winter Blues dem Klima im Forum zuträglicher.

Um mal zu einen Versuch zu wagen, das in in diesem Thread zu übersetzen: Einer fragt dich, ob er gerade ein 1000 Teuro Teil gehimmelt hat und ob man es retten kann, ein anderer fragt, wie hast Du Depp das denn vergeigt. Ich denke nicht, dass Gleichgesinnte sich so "helfen" sollten.

mk40 am 02 Okt 2020 21:37:13

Vielen Dank Franz , wir werden dann mit dem 4A Lader erstmal die Nacht bis morgen laden .
Werde berichten....
Besten Dank für deine Hilfe.
Mfg. Steffen

Rollator am 02 Okt 2020 21:37:57

Ätt mk40 wenn dad BMS zugemacht hat, sollte es eigentlich verhindert habrn, dasd fie Batterie geschädigt wurde. Ich würde erst mal ruhig bleibrn und dann bri Liontron nachfragen, wie man jetzt vorgehen soll

Stocki333 am 02 Okt 2020 21:44:47

Rollator hat geschrieben:Ätt mk40 wenn dad BMS zugemacht hat, sollte es eigentlich verhindert habrn, dasd fie Batterie geschädigt wurde. Ich würde erst mal ruhig bleibrn und dann bri Liontron nachfragen, wie man jetzt vorgehen soll

Und das einzige vernünftige was er gemacht hat, Laden mit kleinen Strom, abbrechen. Damit die noch bis Montag im entladenen Zustand stehen.
Das würde ich persönlich nicht machen.
Wenn dein Freund noch Garantie hat, könnte diese Anfrage ein Schuß ins eigene Knie sein. :cry: :cry:
Franz

RG Regalbau am 02 Okt 2020 22:26:53

Einer fragt dich, ob er gerade ein 1000 Teuro Teil gehimmelt hat und ob man es retten kann, ein anderer fragt, wie hast Du Depp das denn vergeigt. Ich denke nicht, dass Gleichgesinnte sich so "helfen" sollten.

Schlechten Tag gehabt?
Lies meinen Beitrag nochmals durch.
Es war nie meine Absicht beim Problem zu helfen, sondern mehr danach zu fragen, wie ich mir es ersparen kann .
Und wenn Du zitierst, dann nicht so, sondern Objektiv
Ich bin schon lange hier dabei, aber so langsam verliere ich den Spaß daran.

lisunenergy am 03 Okt 2020 08:13:57

Also, ich sage mal, wenn der Akku nicht länger wie 20 Tage so verblieben ist, sollte nichts passieren, wenn man mit sehr kleinem Strom läd. Danach mal ein paar Teilzyklen fahren und mal einen Test mit 90 %er Entladung. Denke das nichts passiert ist.

Mann am 03 Okt 2020 08:44:41

RG Regalbau hat geschrieben:Aber nach 3 Wochen immer noch 99%SOC.
Oder 3310mV pro Zelle.
Abgelesen mit Bluetooth am BMS.


schon wieder sowas ich nicht verstehe, lt. der bekannten Grafik sind doch 3,3/ Zelle fast leer.


fschuen am 03 Okt 2020 08:56:12

10V sind vollkommen harmlos, einfach wieder aufladen. Wenn du auf Nummer sicher gehen (lassen) willst und nicht weisst, wie die Balancer arbeiten, auch obenrum (bei 14,4V) mit geringem Strom laden. Die Zellen sterben erst, wenn man sie unter 0V entlädt - dann aber ziemlich schnell, durch Korrosion der Elektroden. Das geht bei 10V nicht, daher auch die Abschaltschwelle dort. Brand ist bei LFP unmöglich.

Auf die "bekannte Grafik" würde ich nicht viel geben, das ist ein Werbebildchen. SOC=100% ist bei Ladeschlussspannung, das sind 3,6V. Um da noch 10% draufzuladen, braucht man etwa 5,5V pro Zelle - ein sehr ungesunder Prozess. Die Kurve dürfte - wenn man denn mal misst - an beiden Enden deutlich steiler verlaufen. Vor allem verschiebt sich die ganze Kurve aber je nach Lade- und Entladestrom. Mit 14,4V habe ich die Batterie vollgeladen, wenn ich sie dann stehenlasse, fällt sie mit der Zeit auf 13,2-13,8V ab. Voll ist sie trotzdem.

Gruss Manfred

Muelliontour84 am 03 Okt 2020 09:04:59

Das Auto steht manchmal 3 Wochen in der Halle.
Danach sind immer noch 13,1 V oder 99 % SOC
War da ein defekt,oder vergessen was auszuschalten ?
Ich habe mit eingeschalteter Bordelektrik ca.
0,8 A Grundrauschen.
Aber nach 3 Wochen immer noch 99%SOC.
Oder 3310mV pro Zelle.
Abgelesen mit Bluetooth am BMS.
Nicht falsch verstehen, ich möchte nur verstehen und verhindern warum Lifepo sich soweit entladen können,
bei normalen Voraussetzungen.[/quote]

Eine Frage: 0.8A Grundrauschen in 3Wochen = 384AH. Da müsste die Batterie doch leer sein. Oder hab ich hier einen Denkfehler?

Muelliontour84 am 03 Okt 2020 09:11:00

RG Regalbau hat geschrieben:Ich habe mit eingeschalteter Bordelektrik ca.
0,8 A Grundrauschen.
Aber nach 3 Wochen immer noch 99%SOC.
Oder 3310mV pro Zelle.
Abgelesen mit Bluetooth am BMS.
Nicht falsch verstehen, ich möchte nur verstehen und verhindern warum Lifepo sich soweit entladen können,
bei normalen Voraussetzungen.


Sorry war falsch zitiert.

Eine Frage: 0.8A Grundrauschen in 3Wochen = 384AH. Da müsste die Batterie doch leer sein. Oder hab ich hier einen Denkfehler?

WomoToureu am 03 Okt 2020 09:33:54

Rollator hat geschrieben:...Um mal zu einen Versuch zu wagen, das in in diesem Thread zu übersetzen: Einer fragt dich, ob er gerade ein 1000 Teuro Teil gehimmelt hat und ob man es retten kann, ein anderer fragt, wie hast Du Depp das denn vergeigt. Ich denke nicht, dass Gleichgesinnte sich so "helfen" sollten.


Ich finde Deinen Beitrag dem Kollegen "Regalbau" gegenüber grob unverschämt.

Der Threadersteller hatte gefragt wie er vorgehen soll und sofort und korrekt Antworten erhalten. Der Akku ist auch offenbar nicht beschädigt, geschweige denn defekt was Du als "gehimmelt" bezeichnest.

Absolut zu Recht und auch angemessen fragt der Kollege "Regalbau" nach und regt damit den TE an, darüber nachzudenken was da passiert ist, damit das nicht nochmal passiert. Der Kollege "Regalbau" hat nicht ansatzweise etwas geschrieben was auf "Depp" schließen läßt, sondern sehr höflich nachgefragt und unterstrichen das er es ehrlich meint.

Zu Recht deshalb, da ein Unterspannungswächter vorhanden sein muss, der jedoch offensichtlich zu spät abgeschaltet hat oder das einige Verbraucher nicht über die Unterspannungsabschaltung laufen. Bei einem Eigenbasteln passiert das schnell das jemand Verbraucher falsch anschließt, so das diese nicht mit abgeschaltet werden.

Wenn nun einige schreiben, dass sie mitlerweile keine Lust mehr haben etwas zu schreiben, kann ich das verstehen bei DEINEM Beitrag "Rollator" !

Ansonsten kann ich mich den Kollegen nur anschließen die geraten haben, normal aufladen und testen ob die Batterie noch in Ordnung ist, wovon auszugehen ist. Weiterhin Ursache finden, die Unterspannungsabschaltung ist nicht so wie sie soll, bitte optimieren.

Gast am 03 Okt 2020 09:36:29

Muelliontour84 hat geschrieben:Eine Frage: 0.8A Grundrauschen in 3Wochen = 384AH. Da müsste die Batterie doch leer sein. Oder hab ich hier einen Denkfehler?


Nö, hast Du nicht. :wink:

Ist halt die Frage welche Anzeige da mogelt.
Entweder stimmt die Höhe das "Grundrauschen" nicht, oder das BMS rechnet nicht richtig.
Wobei wenn die Spannung dann wirklich bei 13,1V steht, würde ich zweiteres annehmen.

Mein normales Grundrauschen beträgt laut BC Victron 1,1-1,3A, wird auch von den 3 Liontron BMS so dargestellt und für die % berechnet.
Ruhespannung bei echt Voll sind 13,4V bei mir.
Nenn (Verkauf) Kapazität 350Ah aber wegen Bauweise insgesamt 32Ah mehr.

Bisher kann ich zu Ruhespannung 13,1V nichts sagen, so weit runter waren meine noch nicht.

mv4 am 03 Okt 2020 09:38:50

Mit Sicherheit stimmen bei Ralf die 0,8A und die 99% SOC nicht...die 13,1V werden passen.

Gast am 03 Okt 2020 09:58:15

mv4 hat geschrieben:Mit Sicherheit stimmen bei Ralf die 0,8A und die 99% SOC nicht...die 13,1V werden passen.


Wer misst, misst Mist.

Seit langem verfolge ich hier im Forum die Beiträge der "Spezialisten", welche sich über per Bluetooth abgelesene Werte wie " Zelle 1 hat 3,412 Volt, Zelle 2 nur 3,409 Volt, muss ich den Akku zuruckschicken" oder "Im Winter zieht die Elektronik 0,15A dauernd" Gedanken machen.

Vor längerer Zeit habe ich mal gelernt, dass die üblichen Messverfahren fehlerbehaftet sind. Welche Genauigkeit hat wohl so ein China-BMS für 12,99 € bei der Spannungsmessung, welche Auflösung haben die A/D-Wandler, wie viel sind +-0,1 % Fehler vom Messbereich bei einem BMS für 200 A?

Nur mal so zum Nachdenken eingeworfen. :?:

Stocki333 am 03 Okt 2020 10:21:38

WomoToureu hat geschrieben:Ich finde Deinen Beitrag dem Kollegen "Regalbau" gegenüber grob unverschämt.
Der Threadersteller hatte gefragt wie er vorgehen soll und sofort und korrekt Antworten erhalten. Der Akku ist auch offenbar nicht beschädigt, geschweige denn defekt was Du als "gehimmelt" bezeichnest.

Deine geschrieben Zeilen gehen wie Öl runter. :mrgreen:
Weiterhin Ursache finden, die Unterspannungsabschaltung ist nicht so wie sie soll, bitte optimieren.

Genau so ist es. Aber das sollte ein späteres Thema sein, Wenn der Accu wieder macht, was er soll. Nicht früher.
Und jetzt mal eine Bitte an alle. Haut doch nicht einfach in die Tatatur, wenn ein Fehler passiert. Sondern konzentriert euch auf das was den TE Sorgen macht. Ist der seine Sorgen los, und der will weitere Tipps für die Fehlerbehebung, um dieses Szenario nicht wieder zu haben.
Auch mich intressiert, wieso es passiert ist. So ähnlich hätte ich auch gefragt, wie RG Regalbau. Aber gestatte mir die Kleine Kritik.
Der Zeitpunkt war zu früh.
-
Hört das Haxlbeisen auf. wir werden durch diese Methode immer weniger erfahren, warum etwas passiert ist.
Und eines sollte man immer beachten.
Man kann nur etwas dazu lernen, wenn man es auch erfährt. So kann jeder etwas dazu lernen.
Seid Fair zueinander. Wollt ihr es selber das, das man so etwas zu euch schreibt. Und antwortet nicht auf diese Zeilen. Sonst nimmt der Tröt wieder ein schlimmes Ausmaß an. Den das ist ein Fachthema, Kein Irgendetwas - Tröt
Einfach nur darüber nachdenken. Franz

Tinduck am 03 Okt 2020 11:21:20

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.


Und genau deswegen sollte man sich nen vernünftigen (!, keinen für zweieurofuffzich von Aliexpress) BC zu seiner wie auch immer gearteten LiFePO gönnen. Dann bleiben einem solche Erlebnisse wie beim Freund des TE erspart, zumindest wenn man ab und an mal draufschaut.

bis denn,

Uwe

WomoToureu am 03 Okt 2020 14:25:55

mk40 hat geschrieben:...BMS hat wegen Unterspannung abgeschaltet . Erst spät mitbekommen , so das der Akku jetzt bei 10,00V steht


Ich kenne ja die Elektrische Anlage nicht, aber bei meiner Planung würde auch der Elektroblock ( wir haben einen Schaudt EBL 99 ) abschalten. Die Notwendigkeit zu einem BC sehe ich absolut nicht.

Vieleicht könntest Du uns mitteilen ob es vieleicht der Elektroblock war der abgeschaltet hat ?

Stocki333 hat geschrieben: ...Auch mich intressiert, wieso es passiert ist. So ähnlich hätte ich auch gefragt, wie RG Regalbau. Aber gestatte mir die Kleine Kritik. Der Zeitpunkt war zu früh.

Vielen Dank Franz auch von mir für den zutreffenden Beitrag ( dafür ein + ), hinsichtlich des Zeitpunkt wollen wir doch mal nicht so kleinlich sein.

Auch ich bin geschockt das so etwas passieren kann, das Gerede das einige Kollegen schon "auf ihren Akkus Aufpassen werden" habe ich nie viel gegeben. Eine Unterspannungsabschaltung die zuverlässig funktioniert muß sein und ist doch in jedem Wohnmobil serienmäßig vorhanden. Wenn man diese nicht nutzt muss man Alternativ etwas haben was funktioniert, so sehe ich das jedenfalls.

Stocki333 am 03 Okt 2020 16:12:32

Wechselrichter sind von der Ebl Abschaltung nicht erfasst. Auch andere Einbauten laufen nicht über diesen Schutz. Ausserdem ist der Schutz von der Spg. zu niedrig. Auch für Blei.
Aber ich spiele mal ein Szenario durch, wo ein BMS abschaltet.
Irgend ein Verbraucher nimmt sich ca 1 A von der Lithium. Permanent. Könnte eine nicht abgeschaltete Lampe sein.
Fiktive Annahme. Die Abschaltspg. ist 10,5 Volt.
Der Accu nähert sich dem Ende der Kapazität. Das BMS schaltet ab, bei 10,5 V.
Der Accu geht schnell wieder hoch in der Spannung. erreicht die Einschaltspg des BMS. von 11 Volt.
Der Verbraucher der ja noch immer aktiv ist und schaltet wieder ein.
Die Spannung fällt wieder beim fast leeren Accu.
Das BMS schaltet wieder Ab.
So geht das Spiel weiter. die Zeitspanne wird immer länger. Weil die Restkapazität immer geringer wird und damit der Spannungslevel des einschalten immer länger wird.
Du treibst den Accu immer tiefer in die Tiefentladung. Und damit in den Bereich wo er keine Freude hat. :roll:
Besser wäre eine Schaltung im BMS die sich nur durch äussere Eingriffe aktiviert lässt. Entweder durch einen Resettaster oder anlegen einer Ladespannnung.
Den auch wenn das BMS nicht mehr einschaltet. Es braucht eine geringe Menge Strom. = Ruhestrombedarf.
Gefährlich wird die Angelegenheit, wenn das im Winterlager passiert. und unter Umständen mehrere Wochen. Der geringe Ruhestrom treibt die Zellen in die Tiefentladung. über mehrere Wochen. Könnte teuer werden.
Darum immer meine Empfehlung. Baut eine Abschalteinrichtung direkt nach dem Accu ein. Womo Verlassen und Abschalten.
Den sicher ist sicher, hat der Bauer gesagt. Und die Milch 2 x verdünnt.
Das Beispiel sollte anregen, seine Anlage und sein Benutzerverhalten zu überdenken.
Denkt einmal nach euch passiert das. Und in der Ersten Panik schaltet ihr die ladeeinrichtung ein. Die Zellen sind aber komplett im Keller.
Die blähen sich auf. der Accu hat keine Leistung mehr, Ihr schickt den ein. Der Verkäufer öffnet den Accu und sieht die aufgeblähten Zellen. Der muß aber eine hohe Toleranzschwelle habe, wenn er in Ersetzt.
Gruß Franz

RG Regalbau am 03 Okt 2020 16:35:34

Danke an alle die meine Frage verteidigen.
Besonders an Womo Toureo.
Zur Klarstellung .
Ich habe seit 3 Jahren 3 Stück 75 Ah Power Extreme vom Emergo Plus verbaut.
Zusätzlich 400 Watt Solar, mit Victron MPPT 150 / 35.
Die Schaudt Ladetechnik habe ich kpl. deaktiviert und durch ein 230 V Ladegerät, ebenfalls von Victron mit 5 oder 15 A Ladestrom ersetzt. Diese habe ich bewusst klein gewählt, da bei der 5A Einstellung jeder der drei Akkus nur 1,65 A Ladung bekämen bei Tiefenentladung, die ich nicht befürchte.
Auch die 15 A reichen zur Not.
Mit dem 230 V Lader habe ich die letzten 3 Jahre nur zum testen geladen.
Wirklich gebraucht habe ich es nicht.
Auch nicht in P und E über den Winter.
Das Hymer Panel zeigt 0,4 - 0,8 Ampere Grundrauschen an, das BMS der Akkus über Bluetooth zeigt nichts an.
Geht aber erst bei 0,5 A je Akku los.
Ich werde nun mal eine Vergleichsmessung mit einem Zangenamperemeter machen.
Muss erst eines kaufen und werde dann berichten.

Gast am 03 Okt 2020 17:02:41

RG Regalbau hat geschrieben:Danke an alle die meine Frage verteidigen.
Besonders an Womo Toureo.
Zur Klarstellung .
Ich habe seit 3 Jahren 3 Stück 75 Ah Power

.


Irgendwie verstehe ich gar nicht, was dies mit dem Thema hier zu tun hat?

Rollator am 03 Okt 2020 17:52:10

Bevor die Wogen noch höher schlagen. Mir ging es um die Feststellung, dass hier in letzter Zeit immer weniger auf die eigentliche Frage eingegangen wird, sondern entweder die Themen ( gerade um das Thema LiFePo4) schnell in Grundsatzdiskussionen oder Diskussionen der Profis untereinander abgleiten, der hilfesuchende Laie aber dadurch meiner Meinung nach eher noch mehr verunsichert, als weitergebracht wird.
Sollte das hier so rübergekommen sein, wie es wohl einige aufgefasst haben, liegt das wohl an meiner Wortwahl, für die ich mich hiermit entschuldigen möchte. Wie aber bereits Franz gesagt hat, ist es durchaus sinnvoll, nach dem Grund zu suchen, hilft aber in dem Moment dem vielleicht gerade etwas in Stress geratenen wenig und wäre evtl. in der Folge besser angebracht gewesen.

Inspiriert hat mich da zum Beispiel die nie enden wollende Diskussion über Balancing. Inzwischen gibt es doch sogar einen Thread, der meine Meinung belegt. Dort ist dann der Ratsuchende am Ende so verwirrt dadurch, dass er garnix mehr weiß

WomoToureu am 03 Okt 2020 17:56:58

Stocki333 hat geschrieben:Wechselrichter sind von der Ebl Abschaltung nicht erfasst. Auch andere Einbauten laufen nicht über diesen Schutz. Ausserdem ist der Schutz von der Spg. zu niedrig. Auch für Blei.


Franz, ich kenne ehrlich gesagt keinen Wechselrichter der nicht bei ca. 11 V abschaltet, zumindest bis 10 V geht keiner runter.

Unser EBL 99 schaltet bei < 11 V ab, unsere beiden AGM je 95 Ah haben wir mehrere Dutzende mal vollständig entladen, so das Wechselrichter und Elektroblock abschalteten, leben bei einem Alter von 10 Jahren imemr noch und erfreuen sich bester Gesundheit. Allerdings laden wir sie nicht bis in die Spitze wie einige hier ( ist Gift für jeden Akku ).

Also ich halte den Schutz des Elektroblock für angemessen für jeden Akkutyp.

RG Regalbau hat geschrieben:Danke an alle die meine Frage verteidigen..


Bitte gern, ist eine Frage der Ehre. Netter Umgang ist hier erwünscht und sollte von allen Kollegen gelebt aber auch eingefordert werden. Wer springt nicht gern einem Kollegen an die Seite.

Rollator hat geschrieben:...Sollte das hier so rübergekommen sein, wie es wohl einige aufgefasst haben, liegt das wohl an meiner Wortwahl, für die ich mich hiermit entschuldigen möchte...


Respekt, Du hast Eier in der Hose ! Finde ich sehr nett von Dir und beeindruckt mich. Alles ist gut.

Rollator hat geschrieben:... Dort ist dann der Ratsuchende am Ende so verwirrt dadurch, dass er garnix mehr weiß


Ich habe volles Vertrauen in den Kollegen aus Brandenburg, er hat alles richtig gemacht und ich bin überzeugt er versteht alles und guckt sich die Verschaltung jetzt an und ich hoffe darauf er informiert uns. :D

Stocki333 am 03 Okt 2020 18:53:49

WomoToureu hat geschrieben:Franz, ich kenne ehrlich gesagt keinen Wechselrichter der nicht bei ca. 11 V abschaltet, zumindest bis 10 V geht keiner runter.

Ich auch nicht.
Aber du darfst eines nicht vergessen. Bei 11 Volt ist die Lithium ziemlich leer. Darum auch das Bsp. mit der Lampe. Das war aber nur als Symbol gedacht. könnte auch ein Funkempfänger sein der die Türe aufsperrt. Und am Ebl vorbei angeschlossen wurde. Oft gibt es auch Altlasten vom Vorbesitzer. Es gibt nichts was es nicht gibt. Irgendwo sitzt ein kleines Teufelchen, das wartet das man zuschlagen kann.
Und leider wird der Grundverbrauch immer höher. Auch immer eine Quelle für das Teufelchen. Oder durch ein Gewitter fällt der Fi. Im Winterlager.
Es gibt so viele Fehlermöglichkeiten, die man mit einem Schalter aus der Welt schaffen kann.
Nicht mehr und weniger wollte ich damit zum Ausdruck bringen. Sollte aber keine Grundsatzdiskussion auslösen.
Gruß Franz

Stocki333 am 03 Okt 2020 18:56:53

Rollator hat geschrieben:Bevor die Wogen noch höher schlagen.

Hut ab vor deiner Entschuldigung.
Franz

RG Regalbau am 03 Okt 2020 19:17:52

Ich schließe mich meinen Vorrednern an.
Respektiere aber in vollem Umfang Deine Meinung.
Man muss , um sich zu verstehen, sich nicht immer einig sein.
Aber trotzdem Hut gelupft.

mk40 am 03 Okt 2020 21:25:26

Hallo

Vielen Dank für eure rege Beteiligung.
Muss noch dazu sagen , ich kenn die " Anlage " selbst nicht und bin auch nicht vor Ort gewesen . Stehe halt nur im regen Kontakt mit meinem Kumpel .

Wie schaut's aus bisher ....

Seit jetzt ca. 24h lädt ein 4A Lader die 180Ah Liontron .

Es ist ein Victron BMV vorgeschaltet , der ein Ladestrom von 3,5A registriert .
Die Spannung der Liontron steht jetzt 24h später auf 13,29V. ( Laut Victron BMV)
Nein , der schaltbare Ausgang des Victron wurde nicht genutzt.
Die Abschaltung erfolgte wohl durch den EBL . Erneutes einschalten wurde nicht probiert , da der Victron BMV eine Batteriespannung von ca. 10,3V suggerierte.
Ob noch irgendwelche Verbraucher vor dem EBL bzw. direkt auf dem Akku " sitzen" kann ich leider nicht beantworten.

Soweit der Stand .
Wir wollen erst mal weitere 24 Stunden mit dem 4A Lader laden .

Beste Grüße und einen schönen Abend
Steffen

Gast am 03 Okt 2020 22:12:13

Stocki333 hat geschrieben:....
Darum immer meine Empfehlung. Baut eine Abschalteinrichtung direkt nach dem Accu ein. Womo Verlassen und Abschalten.
Den sicher ist sicher, hat der Bauer gesagt. Und die Milch 2 x verdünnt.
Das Beispiel sollte anregen, seine Anlage und sein Benutzerverhalten zu überdenken.
....
Gruß Franz


Wo Franz Recht hat, hat er Recht. Ein abgeschalteter LiFe kann so ewig stehen, ohne sich zu entladen, alle heimlichen Verbraucher sind vom Netz und Landstrom braucht er auch nicht. Das Gleiche gilt übrigens auch für Bleiakkus, deren Selbstentladung auch nur gering ist, wenn man die heimlichen Verbraucher eliminiert ;-) --> Link

Deshalb habe ich mir ebenfalls einen Schalter eingebaut, den den Akku wegschaltet bei mir ist es der Phillipi, ein Natoknochen tut es bei Systemen ohne Schaltelement genauso.

Gruß

Sobald er im Winterlager steht - Klick!

Muelliontour84 am 04 Okt 2020 09:09:39

[quote="Stocki333"]
Darum immer meine Empfehlung. Baut eine Abschalteinrichtung direkt nach dem Accu ein. Womo Verlassen und Abschalten.

Baut man den Hauptschalter auf die Plus oder Minusseite ein? Oder ist das egal?

stoppie am 04 Okt 2020 09:33:33

Muelliontour84 hat geschrieben:......Baut man den Hauptschalter auf die Plus oder Minusseite ein? Oder ist das egal?

Zur Sicherheit auf der Plus-Seite. Dann sind auch alle nachfolgenden Leitungen spannungsfrei.
Funktionieren tut aber beides.

Muelliontour84 am 04 Okt 2020 09:41:13

stoppie hat geschrieben:Zur Sicherheit auf der Plus-Seite. Dann sind auch alle nachfolgenden Leitungen spannungsfrei.
Funktionieren tut aber beides.


Okay danke. Hast du Empfehlungen für einen zuverlässigen Aufbauschalter?

HartyH am 04 Okt 2020 09:42:44

stoppie hat geschrieben:...
Zur Sicherheit auf der Plus-Seite. Dann sind auch alle nachfolgenden Leitungen spannungsfrei.
Funktionieren tut aber beides.

Naja, das "zur Sicherheit" würde ich so nicht schreiben.

Man kann z.B. beim Hantieren am Pluspol der Batterie immer noch einen Kurzschluß mit den angrenzenden Blechteilen der Karosserie machen.
Standard im Kfz. ist die Abschaltung der Minusseite

stoppie am 04 Okt 2020 10:09:22

Da kann man unterschiedlicher Meinung sein. Die Möglichkeit, an der Batterie einen Kurzschluss zu verursachen ist bei beiden Abschaltvarianten gegeben.
Ich bevorzuge wie gesagt, das Abschalten der Plus-Leitung, damit sämtliche nachfolgenden Leitungen ebenfalls spannungsfrei sind.

Gerry01 am 05 Okt 2020 20:22:36

LiFePo4-Zellen haben eine Entladeschlussspannung von 2 Volt / Zelle. Der Block damit 8 Volt.
Bei einer Abschaltung bei 10 Volt kann den Zellen also nichts passiert sein wenn sie nicht wochenlang so standen.

Eine Anmerkung zum Messen:
Viele Systeme sind bei der Strommessung relativ ungenau. Das liegt einfach daran weil sie zur Messung hoher Ströme ausgelegt sind.
Bei geringen Strömen ist die Genauigkeit dann systembedingt nicht gegeben.
Ein Zangenamperemeter ist für manche Anwendungszwecke geeignet, auf keinen Fall aber zur Messung niedriger Ströme.
Wer genau nachmessen will muss ein vernünftiges Messgerät in die Leitung einschleifen um die Ruheströme zu messen.

derheinzi am 05 Nov 2023 23:01:28

Stocki333 hat geschrieben:Irgend ein Verbraucher nimmt sich ca 1 A von der Lithium. Permanent. Könnte eine nicht abgeschaltete Lampe sein.
[...]
Denkt einmal nach euch passiert das. Und in der Ersten Panik schaltet ihr die ladeeinrichtung ein. Die Zellen sind aber komplett im Keller.
Die blähen sich auf. der Accu hat keine Leistung mehr, Ihr schickt den ein.


Ich hole den Thread mal wieder hoch, denn ich kann es nicht fassen, wie sehr dieses fiktive Beispiel leider auf mich zutrifft :(

Haben einen i-tecc 144 Ah LiFePo4 Akku. Hatten über etwa 10 Tage die Notbeleuchtung an, zieht etwa 12W. Leider zeigt der Victron SmartShunt einen Zeitraum zwischendurch nichts an, hat sich wahrscheinlich wegen Tiefentladung auch mit abgeschaltet?!? Vorher aber noch bei 100%, schon seltsam. Wohnmobil steht draußen, wurde also immer zwischendurch mal wieder ein bisschen mit Solar (200W Anlage) geladen, im Winter kommt da aber natürlich nicht viel, nachts wahrscheinlich jeweils wieder leer gezogen.

Als ich heute Abend ins Wohnmobil kam, schaltete sich ständig die Notbeleuchtung an und wieder aus, ebenso wie die Schaltung vom EBL und die Truma Heizungsanzeige. Zentralschaltung am Bedienpanel ließ sich nicht deaktivieren, ich hab dann leider auch noch genau den genannten Fehler gemacht um den ewigen Zyklus zu durchbrechen (statt einfach am EBL Batterieschalter auszuschalten oder die große Sicherung an der Batterie zu ziehen :-( ) und habe den Motor für etwa 15 Minuten laufen lassen mit 30A Ladebooster. Der Ladebooster hat sich immer zwischendurch wieder ab- und wieder angeschaltet, also offenbar nicht durchgängig 30A in die Batterie gepumpt. Erst danach nachgelesen was man eigentlich machen sollte und die Batteriespannung am SmartShunt geprüft.

Status ist nun so, dass der SmartShunt 13,1 V zeigt, die Spannung aber selbst bei einem kleinen Verbraucher wie dem 12W Licht innerhalb weniger Sekunden auf unter 10V einbricht. Ich habe leider auch kein Ladegerät da, um morgen eine 5A Ladung zu beginnen, aber die Solaranlage wird sicher jetzt im Winter mit einem noch niedrigeren Ladestrom laden. Und würde mir ggf. ein Ladegerät besorgen, um zeitnah eine Ladung zu beginnen.

Meine eigentliche Frage: Ist es jetzt ein gutes Zeichen, dass die Spannung wieder bei 13V ist oder in dem Fall eher ein schlechtes, da es anzeigt, dass die Zellen sich aufgebläht haben könnten, gerade wenn die Spannung so einbricht? Sollte ich mich an dieser Stelle irgendwie anders verhalten oder genauso mit 5A laden wie bei dem Liontron Akku des Threaderstellerfreundes?

Danke und viele Grüße
Sören

Milchschnitte am 06 Nov 2023 00:14:26

Ich bin hier kein Profi, aber bist du sicher, dass die Spannung wirklich stimmt? Hast du an den Polen gemessen?

Nach 15 min mit 30A können ja höchstens 8A in dem Akku sein, das sind doch keine 13.1 V, oder? Das müssten dann ja ca 50% Kapazität sein, bei 13.1v.

Lg Kai

derheinzi am 06 Nov 2023 00:25:00

Eben das irritiert mich ja auch... also der Victron SmartShunt misst da normalerweise ja recht zuverlässig, ich habe aber nicht mit einem Voltmeter nachgemessen. Komme an die Batterie leider recht schlecht dran, sitzt unterm Sitz, werde ich morgen aber mal versuchen nachzumessen.

Milchschnitte am 06 Nov 2023 00:39:04

Ich vermute, der Akku hat sich wegen irgendwelcher „stiller Verbraucher“ bis in die Abschaltung entladen. In jedem Fall würde ich ihn schleunigst wieder laden. Am Besten am Landstrom und dann dabei so viele Verbraucher wie möglich einschalten, damit du eine möglichst niedrige Ladespannung erreichst. Ich glaube nicht, dass es gut wäre, den Akku weiter in diesem Stadium zu belassen.

Bin aber - wie gesagt - eher Laie. Die Profis schlafen wohl schon…

Lg Kai

derheinzi am 06 Nov 2023 00:44:04

Kann leider den Beitrag nicht mehr editieren... hier noch das Datenblatt von einem Vorgänger des Akkus mit Lade-/Entladekurve. Der Akku wäre demnach bei 10% Kapazität schon über den 13V, aber eigentlich ja nur während der Ladung so wie ich die Charging Characteristics lese. Bei Entladung ist die Spannung hingegen schnell unter 13V, aber das passiert ja in der Tat auch, sobald ich einen Verbraucher anschließe. Ich habe den Akku sonst ja praktisch nie mit 0 Verbrauchern betrieben, erinnere mich aber, dass er sehr lange die Spannung über 13V gehalten hat.

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