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Moin zusammen, und noch ein Batterie-Lade-Problem-Thread... Technische Ausgangslage: Womo auf Ducato-Basis, BJ 2015, 3l, 180PS, Euro5, Bordbatterien 240AH-AGM (18 Monate alt mit ca. 30 Zyklen, nie unter 50%) Auf unserer letzten Reise wollten wir überwiegend frei stehen, waren aber gezwungen alle 3-4 Tage einen Stellplatz mit Landstromversorgung aufzusuchen, da während der Fahrt kaum über die LiMa geladen wurde. Zu Beginn, nach Start des Motors, floss ein Ladestrom von ca 18A (lt. Victron Batteriemonitor) in die Batterien (SOC um 50%), aber schon nach kurzer Zeit ( wenige Minuten) reduzierte sich der Ladestrom auf 3-4A, sodass die Batterien bei 2-3 Stunden Fahrzeit kaum geladen wurden. Der Kühlschrank lief während der Fahrt auf Gas und das Ausschalten der Klimaanlage brachte etwa 1A zusätzlich, war aber Aufgrund der sommerlichen Temperaturen keine wirkliche Option. Die LiMa scheint sich, wenn die Starterbatterie voll ist, runterzufahren. Ich dachte, dass machen die nur bei Euro6... Lösung „Ladebooster“? Oder hat die LiMa evtl ein eigenes Problem? Welchen Booster nimmt man da? Schön wäre wenn während der Bulk-Phase etwa 30-40 Ah pro Fahrstunde (also ein Tagesverbrauch) in die Batterien fließen würden, dann könnten wir Strommäßig quasi völlig autark unterwegs sein. Hatte in letzten Jahr diesbezüglich schon einmal bei meiner Werkstatt angefragt, aber die wollen nur Büttner verbauen und haben Kosten von 1200-1400 Euro in Aussicht gestellt. Das finde ich ein wenig teuer. Grüße Frank Hallo Frank, da muß ein Ladebooster rein. Wenn die Starterbatterie voll ist, bekommen die Aufbaubatterien fast nichts mehr. Und bei der Batteriegröße muß eine Weile geladen werden. Die Größe des Ladeboosters ist abhängig von der Batteriegröße. Die aktuelle oder was in Zukunft rein soll. Holger Der limitierte Faktor ist die Batterie...bei 240Ah Blei bekommt man keine 30A auf Dauer rein. Ein Booster holt sich den Benötigten Strom aus der Starterbatterie...dadurch sinkt das Spannungsniveau der Starterbatterie...vola die Lichtmaschine arbeitet nun mehr. Dasselbe kannst du auch mit entsprechender Verkabelung (Querschnitt) und das zusammenschalten der Starter und der Aufbaubatterie (d+ Signal gesteuerten Trennrelaus) erreichen.
Du meinst die Starterbatterie mit ihren 110AH (oder so) ist der limitierende Faktor, oder? Wenn ich am Landstrom hänge und beide Lader an habe, laden die Bordbatterien, wenn halb leer, in der ersten Stunde mit deutlich über 40A. 30A kommen vom Victron und maximal 20A vom CBE, dass sich aber schon recht früh runterregelt und bei 14,2V gänzlich zurücknimmt) Wenn ich die Starterbatterie über ein Relais mit den Bordbatterien verbinde, dann holt sich die Bordbatterie doch auf den Schlag alles was geht aus der Starterbatterie heraus, ohne deren Befindlichkeit zu beachten, oder? Das hört sich nicht gesund für die Starterbatterie an. Ist es nicht Aufgabe des Boosters, den Ladevorgang zu kontrollieren und die Ladeleistung ggf herunter zu fahren, wenn es die Starterbatterie zu sehr belastet. Ich frage ja nur weil ich davon nicht wirklich Ahnung habe...
Meine Meinung: Ein Problem, aber viele Unbekannte, hier hiflt nur messen, aber mit einem Messgerät, nicht mit dem BC 1. Lima mit 180 A hat genugend Reserven zur Ladung 2. Wenn die Startbatt voll ist stehen die Reserveb dem Aufbau zur Verfügung, da ist kein intelligentes Generatormanagement verbaut 3. Ein Ladebooster erhöht die Lima Spannung von 14,2V auf vielleicht 14,6V, das ist aber nicht der springende Punkt. Auch mit 14,2V sollte genügend Strom fliesen. 4. Die Tatsache, dass zuewrst ein hoher Strom fließt zeigt dass die Lima ihn zur Verfügung stellen kann 5. Die Tatsache, dass zwar der Strom (laut BC) einbricht, aber nicht die Spannung (wirklich messen!) zeigt eigentlich dass die Batterien voll sind odewr zumindest keinen Ladestrom mehr annehmen Mir scheint ein Problem im Strombedarf vorliegen aber dafür gibt es leider keine Zahlen. 240 Ah sind bei 50% DoD ca. 120 Ah. Die sind in 3-4 Tagen bei entsprechender Ausstattung (Kompressor, E Bike laden etc.) schnell weg. Von zusätzlicher Solarladung ist nicht die Rede. In meinen Augen erst einmal alles normal, es sei den der TE kocht den Kaffee auf Gas, lässt die Haare lufttrocknen, kühlt das Bier mit Gas und wandert nur. Gruß Andreas Gruß Andreas Es ist doch bekannt, das AGM BATTERIEN über die Lichtmaschine nicht vollständig geladen werden können. Eine AGM-Batterie benötigt eine Ladespannung von bis zu 14,8 Volt, eine Starterbatterie würde bei dieser Spannung bereits „kochen”, da die optimale Ladeschlussspannung bei normalen Nassbatterien bei 14,4V liegt. Beim erreichen der Ladeschlussspannung wird auf 13,8 Volt abgeriegelt. Da über das Trennrelais ist die Starterbatterie mit der Bordbatterie bei laufendem Motor zusammengeschaltet. Es kommt von der Lichtmaschine deshalb nur eine Ladespannung von maximal 14,4 Volt. Wenn die erreicht sind kommen noch 13,8 Volt für die Erhaltungsladung. Über den Laderegler bekommt die Lichtmaschine indirekt über die Batteriespannung die Information weniger Strom zu liefern. Bei den aktuellen Fahrzeugen ist das jedoch etwas anders. Gruß Hans
Solar (110Wp + 120Wp Solartasche) ist vorhanden (den Solarertrag während der Fahrt hatte ich in meinen Zahlen herausgerechnet) ... Da wir wenn möglich schattig stehen ist der Ertrag im Stehen i.d.R. überschaubar... Ist es möglich, dass die Spannung, die der Solarregler während der Fahrt einspeist, den cbe-Elektroblock/-Lader, die keine AGM (und die dafür aktuell verwendeten Spannungen ) kennen, dazu veranlasst der LiMa zu sagen, sie soll sich schlafen legen weil die Batterien schon (fast) voll seien? Das CBE-Ladegerät schaltet sich (wenn das Victron parallel läuft) ja auch schnell wieder runter... Nutzungsverhalten kommt schon in etwa so hin. Keine Heizung, keine Nutzung von TV /Radio, keine E-Bikes, Kaffee/Kühlung auf Gas, Bei 9mm Haarlänge brauche ich keinen Föhn :D , stundenlang mit den Hunden unterwegs, dafür täglich über Wechselrichter zwei Notebooks aufladen und gelegentlich ein Toast. Wenn wir am Landstrom hängen oder fahren werden zusätzlich zwei Powerbanks gefüllt, die 3 Tage für Smartphone / Tablet reichen. Die Verbrauchten 30-40 AH pro Tag kommen im Sommer schon gut hin! Die Batterien sind jedenfalls nicht voll. Weil ich es heute zufällig beobachtet habe... Ducato, Baujahr 2017; 2x 95Ah AGM Batterie; Schaudt EBL631 Fahrzeug parkt in der Sonne, Solar 200W über EBL an Aufbaubatterien --> Spannung 14,5V (EBL ist auf AGM2, 14,8V eingestellt) - Batterie lädt mit ca. 2A; SOC lt. Hella BC angeblich 88% Fahrzeug gestartet - EBL schaltet Trennrelais durch, Spannung fällt auf 13,6V da Starterbatterie bereits weitgehend voll; Aufbaubatterie lädt mit ca. 1A 1. Mein SOC ist weggedriftet und muss synchronisiert werden 2. Der Anschluss der PV über das EBL ist suboptimal, da das EBL auf den Ladekreis Generator schaltet 3. Generatorspannung wird durch die volle Starterbatterie abgesenkt (Ladestrom für den Aufbau war zu gering um die Bordspannung weit genug abzusenken) 4. Im Winter alles neu machen... :-) Hallo Ich weiß ja nicht, wo ihr so eure Informationen her habt. Eine Standartlichtmaschine liefert eine fest eingestellte Spannung. Diese wird höchstens bei zu hohem Strom oder/und zu hoher Temperatur etwas abgeregelt. Aber die Spannung ist niemals abhängig vom Ladezustand der Batterie. Ich tendiere bei AGM Batterien zur Benutzung eines Boosters. Auf Grund des größeren Spannungsgefälles gibt es einen höheren Ladestrom, und damit auch eine schnellere Ladung. Und ich muß keine unhandlichen dicken Kabel verlegen. Bei mir z.B. erhöht sich der Ladestrom bei einer dreiviertel vollen Batterie von 8A auf 25A. Wenn die Ladung über die Lichtmaschine früher besser geklapt hat, dann haben sich entweder irgendwo Übergangswiderstände gebildet (kann man mit ner Spannungsmessung rausbekommen) oder deine Batterien befinden sich auf dem absteigenden Ast, das heißt, sie können nicht mehr soviel Ladung aufnehmen. Gruß Egon Hallo, ich lese hier mal mit und hoffe auch auf eine Antwort für mein (fast) selbiges Problem zu bekommen. Fast deshalb, bei mir ist ein Ladebooster verbaut. Ducato Bj.2011, Euro 5, 3 Aufbaubatterien a 80 Ah BleiGel verbaut,2x Solar auf dem Dach . Batterien ca. 7 Jahre. Fahrzeug erst diese Jahr gebr. gekauft, muss mich in die Anlage erst mal rein versetzen und sehe noch nicht durch. Ladung über Solar oder Landstrom geht bei max. 50 % Entladung problemlos und zügig, bei Lima Versorgung , also während der Fahrt, nur am Anfang 15-20 A Stromfluss, nach wenigen Minuten runter auf 3-5 Ampere. Ich muss das noch mal genau beobachten und berichte, wenn ich mehr Durchblick habe. Sorry, wenn ich mich hier eingemischt habe. Gruß Andreas
Was ist heute ein Standard-Generator... ein Generator mit z.B. Bosch-Multifunktionsregler, PWM des Erregerstromes und Sense-Leitung?
Ich muß Andreas rechtgeben. Das sind fast normale Werte mit den 18 A. Du hast vermutlich lange Leitungen über den Weg SB - DS300- BB. Entweder haben die Batterien nachgelassen.? Dein BC Ist aus dem Ruder gelaufen. Stimmt dann diese Aussage überhaupt noch.
Hier stellt sich die Frage, welche Datenlage zu dieser Entscheidung geführt hat.
Hier hilft nur messen. Es besteht auch die Möglichkeit, das der Regler nicht so funktioniert, wie er soll. Wenn nur mehr 2-3 A Ladestrom fliesen, die Spg der SB messen. Gruß Franz Hallo Klemme und Backspin. Wenn ihr wissen wollt, wie gut eure Batterien sind. Es gibt ein ganz einfaches Mittel. Ihr habt beide 240Ah Kapazität. 3 x 12V 55 Watt Lampen an die Batterien. das ist einee Stromabnahme von ca 12,5 A. Vorher die Batterien auf 14.4 Volt aufladen. Entspricht einem C 20 Wert. Bei 12 Volt ist Schluß, Stunden x 12,5A = ...Ah entnommen Kapazität. Einfacher gehts nicht, zu einer Aussage zu kommen. Sind meine Batterien noch in Ordnung. Für Bachspin. Damit siehst du auch ob der BC noch richtig arbeitet. Gruß Franz Vielen Dank für die Zahlreichen Antworten, Hinweise und Tipps! Ja, ich bin mir sehr sicher, dass meine Angabe 30 Zyklen stimmt. Ich weiß ja wie selten wir das Womo in den letzten beiden Jahren genutzt haben... Es sei denn der Händler hätte mir beim Austausch gebrauchte Batterien eingebaut, was ich mir nicht vorstellen kann. Den BC habe ich erst vor kurzem neu synchronisiert. Wenn Batterien den regelmäßigen WR-Betrieb (Toaster 95A , Notebooks 9A bzw 12A über etwa 1,5 Stunden) klaglos, ohne Spannungseinbrüche absolvieren und nach 3 Tagen immer noch bei >12,4V stehen (gemessen mit Multimeter), bin ich bisher davon ausgegangen, dass die in Ordnung sind. Mit der Leistungsabgabe der Batterien bin ich sehr zufrieden! Dass die 18A anfängliche Ladung (während der ersten 2 Minuten der Fahrt) unter Umständen normal sind, habe ich nie angezweifelt. Die 18A wären für mich ja auch noch ok, wenn sie über die gesamte Fahrzeit beibehalten werden würden. Meine Frage war von Anfang an : Warum stehen nach 2-3 Minuten Fahrt nur noch 3 oder 4A an Ladestrom an, obwohl die Batterien "leer" sind? Und was kann ich dagegen unternehmen? Wenn ich dann nach 3-4 Stunden auf der Autobahn/Landstraße den Landstrom anschließe fließen in der Bulk-Phase 30 bis 40A in die Batterien - quasi Stundenlang. Je voller sie werden desto weniger, natürlich.
Das war eine gute Erlärung des Ganzen Dilemas. Stundenlang das ist das, was zählt.
Die Frage stellt sich für mich ob der Regler der LM richtig funktioniert. Weil einen Booster einbauen ist absolut kein Problem. Ob das das Problem löst ist eine andere Frage. Wenn du die Sicherung ziehst, um den Ladestrom zur BB zu unterbrechen. Welche Spg stellt sich an der Starterbatterie ein. Maschine warm gefahren. Keine Verbraucher eingeschaltet. Den du hast ja ein MM. Habe ich das richtig im Kopf das bei deinem WOMo der Leitungsweg sehr lang ist: SB zu BB. Gruß Franz Du solltest bei deiner Ladestrommessung unbedingt auch mal die dazugehörigen Spannungen der Starter- und der Aufbaubatterie messen. Dann könnte man konkretere Aussagen treffen. Gruss Egon Tag Frank Da ich im Februar ein ähnliches Problem mit meinem 2013 er Ducato hatte, und selbiges im 2016er Citroen aktuell, habe auch ich mich schlau gemacht. Auch ich, relativ wenig Ahnung. Ein Freund, KFZ E Meister und Ausbauprofi hat es mir erklärt. Neuere Lichtmaschinen laden, nachdem die KFZ Batterie voll ist, nur mehr höchstens 5 A in die Aufbaubatterien. Bei halbleerer Batterie müsste man viele hunderte km fahren um diese wieder voll zu bekommen. Die Hersteller wollen die Eco Werte ihrer Fahrzeuge dadurch noch etwas verbessern um in Vergleichen gut dazustehen. Noch extremer soll es bei den 6d Motoren sein. Dieses Problem lässt sich nur durch Booster oder Solar lösen. Gruß Kurt Hallo Kurt Intressante These. Das hab ich so noch nicht gehört. Aber es könnte was drann sein. Die Frage ist allerdings, Habe ich lange Kabel aber einen grossen Querschnitt, ob sich der Regler damit austricksen läßt. Den dann zieht ja die BB die SB in der Spannung runter. Habe ich das nicht,ist das ohne weiters vorstellbar.
Wenn wir Messwerte bekommen, wirds intressant. Gruß Franz meine laienhaften Gedanken dazu, einfach eine AGM als Starterbatterie verbauen, die wird ja mit dem Limastrom niemals voll und alles ist im Lot.......?
Sorry, ich weiß ja nicht wie das in deinem Fahrzeug ist, aber diese Aussage kann man so nicht verallgemeinert stellen und sie ist leider zum großen Teil schlicht auch falsch. 1. Natürlich wird jede Batterie geladen wenn deren Spannungsniveau (EMK) unter dem der Ladequelle liegt. In deinem Beispiel steht den ca. 12,0 bis 12,9 V Batteriespannung die Spannung der Lima mit 14,4V gegenüber, ein Spannungsunterschied von 1,5 bis 2,4 V der die Elektronen schön fließen lässt wie die Batterie es will. Am Anfang ist die Differenz groß da fließt mehr Strom, wird die Batterie voller ist die Differenz kleiner und es fließt weniger Strom. Es dauert seine Zeit, aber die AGM wird voll!! 2. Eine AGM Batterie benötigt keine Ladespannung von 14,8V da hast du ein Zwischenwort vergessen. Eine AGM Batterie hat eine Ladeschlussspannung von max 14,8V. Du kannst sie mit jeder Spannung zwischen 13,5V und 14,8 V laden aber bei 14,8V muss Schluss sein mit der Höhe der Ladespannung. 2. Die Lima regelt gar nichts!!! die liefert um die 14,1 bis 14,2V. Nur wenn ihr selbst zu warm wird (80°C Wicklungstemperatur) veringert sie ihre Leistung und liefert vielleicht nur noch 13,8V. Ab die Batterie voll oder leer ist interessiert die Spannung der Lima einen feuchten Dreck. Das sind alles Grundlagen der Elektrotechnik, mann sollte die akzeptieren und verinnerlichen. Ich verstehe nicht warum viele ständige Schreiber und Leser dieses Forums die "irgendwo mal aufgeschnappten Aussagen immer wieder hochkauen ohne deren wahren Sachverhalt zu hinterfragen. Sorry, ich schreibe und lese seit über 12 Jahren hier mit und immer wieder tauchen diese falschen Behauptungen auf Das musste jetzt mal raus, sorry wenn dein Beitrag der Anlass war Gruß Andreas Hallo Andreas Das Problem ist einfach, das sich keiner mehr die Mühe macht sich die Fragestellung genau durchzulesen, es wird einfach alles verallgemeinert. Du hast mit deinen Ausführungen in diesem Fall natürlich vollkommen Recht. Wir haben es hier mit einem Fahrzeug aus 2015 mit einer "standalone" Lichtmaschine zu tun. Diese arbeitet mit einer festen Spannung, unabhängig von ihrer äußeren Beschaltung. Problematisch wird es erst ab 6d temp. Jetzt wird die Lichtmaschine vom Bodycomputer über die Erregerspannung gesteuert und es gibt keine feste Ausgangsspannung mehr. Und damit fangen dann die Probleme an. Ohne sich konkret auf die Ausgangssituation zu beziehen, werden jetzt beide Systeme wahllos durcheinander geworfen, und es werden die tollsten Theorien entwickelt. Da müssen wir jetzt leider durch. Gruß Egon Vielleicht nochmal mein Februar Erlebnis mit dem Dethleffs etwas genauer. 4 Nächte am Lift freistehen ohne Landstrom. Die Heizung musste bei bis zu Minus 8 Grad durchlaufen. Hatte zwar ein 100 W Solarpaneel drauf aber mir war klar, dass das nicht reicht. 1 Bleiaccu mit 100 Ah als Aufbaubatterie. Habe täglich den Motor 1 bis 1 1/2 Std. laufen lassen um die Aufbau Batterie etwas nach zu laden. Hab die 4 Nächte mit nur einem einzigen Abschalten der Heizung überstanden. Natürlich stand die Ladeanzeige unter permanenter Beobachtung. Egal ob das Auto mit Standgas lief oder als warm mit 2.500 bis 3000 Touren, die Lichtmaschine hat, genau wie Frank es beschrieben hat, nur ganz kurz 15 und nach 1 Minute nicht mehr als 5 Ampere geladen. Keine Chance. Bei meinem jetzigen Pössl aus 2016 mit 2 95iger AGM ist es ohne Booster genau so. Gruß Kurt Und bei mir ist es mit Booster genau so, hm. Gruß Andreas, der aus euren Beiträgen schon einiges gelernt hat,danke dafür ich zitiere mal aus der P/M, verlinken darf ich nicht, hier wird die eindeutige Aussage vertreten, keine intelligente Lima bis Euro 6 beim Ducato BATTERIE ENTLÄDT WÄHREND DER FAHRT IM WOHNMOBIL Moderne Batterieladesysteme und ihre Probleme Die Lichtmaschine lädt die Batterien während der Fahrt auf – das ist die gängige Annahme. Doch bei modernen Motoren, seit der Euro 6 Norm, gilt das immer weniger. Wir zeigen warum das der Fall ist. BMS und Abgasnormen Wie Ladebooster helfen Leserfragen zur Lichtmaschine Nach einer Strecke von über 500 Kilometern zeigte das Kontrollbord einen niedrigeren Ladezustand für die Bordbatterie an als vor Fahrtantritt. „Wie kann das sein?“ Solche und ähnliche Forenbeiträge machen stutzig. Batterie-Management-Systeme sorgen für Chaos im Wohnmobil Der Mercedes Sprinter war einer der ersten Transporter, der mit Euro-6- Motoren und „intelligenter Lichtmaschine“ antrat. Grafik: P/M, Fotos: Bartosch, Votronic Meist handelt es sich dabei um Reisemobile auf aktuellen Basisfahrzeugen mit Euro-6- Motor und sogenanntem Batterie-Management-System (BMS), auch „Smartcharge“ oder „intelligente Lichtmaschine“ genannt. Im Bestreben, die strengen Abgasnormen und Verbrauchsvorgaben möglichst gut zu erfüllen, versuchen die Entwicklungsingenieure auch kleinste Energieeinsparpotenziale zu nutzen. Darum werden moderne Lichtmaschinen nur noch dann zugeschaltet, wenn unbedingt nötig. Zahlreiche Faktoren wie Umgebungstemperatur oder laufende Verbraucher fließen dabei mit ein. Manche Systeme nutzen sogar die überschüssige Energie beim Bremsen. Dann wird die Lichtmaschine kurz zugeschaltet und versucht möglichst schnell viel Strom in die Starterbatterie zu pumpen. Damit die Batterie dafür Kapazität frei hat, wird sie ansonsten nur auf etwa 80 Prozent geladen. Mit negativen Folgen für die Bordbatterie, die damit ebenfalls nur kurze Ladephasen mit stark schwankender Spannung abbekommt. Im Extremfall, wenn die Bordbatterie bei Fahrtbeginn mehr gefüllt ist als die Starterbatterie, fließt sogar Ladestrom vom Aufbau zum Basisfahrzeug – mit dem eingangs beschriebenen Ergebnis. Ein Beispiel am Hymer ML-T belegt den negativen Batterie-Effekt Messungen von Hymer an Fahrzeugen der ML-T-Baureihe belegen ebenfalls diese Effekte.„Wir bauen seit Modelljahr 2017 darum serienmäßig Ladebooster in alle Modelle auf Mercedes Sprinter ein – für ältere gibt es ein Nachrüstkit“, erklärt Geschäftsführer Bernhard Kibler. Dem folgen auch andere Aus- und Aufbauer, die auf den Sprinter setzen. Er war der erste Transporter der 3,5t Klasse, der mit Euro-6-Motoren angeboten wurde, und arbeitet mit einem weitreichenden Batterie-Management-System. „Wir haben uns bei der Umstellung auf Euro-6-Motoren beim Ducato ganz bewusst gegen eine intelligente Lichtmaschine entschieden“, gibt Bernd Wachtel, Fiat-Ansprechpartner für die Aufbauhersteller, zu Protokoll. Das erklärt, warum beim wichtigsten Basisfahrzeug der Branche bislang keine erhöhte Ladeproblematik auftritt. Ob sich dies bei der nächsten Normverschärfung noch halten lässt, bleibt abzuwarten. Als Abhilfe bieten sich sogenannte Booster oder Ladewandler an. Sie ziehen gezielt Strom aus der Starterbatterie ab und signalisieren der Lichtmaschine damit Nachladebedarf. „Die Spannung an der Bordbatterie regeln unsere neuesten Geräte dann so, dass für jeden Typ – auch Lithium-Akkus – die optimale Ladung nach Kennlinie erfolgt“, betont Vertriebsleiter Dieter Sojak von Elektronikspezialist Votronic. Und auch das Zurückfließen des Stroms wird verhindert. Leserfragen zum Thema Lichtmaschine Ich habe gehört, dass sich im Mercedes Sprinter nach einer gewissen Zeit die Lichtmaschine abstellt. Die Starterbatterie wird dann von der Aufbaubatterie geladen. Damit diese nicht aufgibt, wird wiederum die Leistung des Kühlschranks heruntergeregelt, was vor allem in den Sommermonaten sehr ärgerlich wäre. Meine Frage: Stimmt das? Und falls ja, wie gravierend sind die Einschränkungen wirklich? fragt P/M-Leser Bernd Siebenhaar, per E-Mail Dank Booster klappt das Laden der Bordbatterie auch mit einer „intelligenten Lichtmaschinen“. Antwort: Ja, das betrifft jene Basisfahrzeuge, die im Zuge der Euro-6-Umstellung mit „intelligenten Lichtmaschinen“ ausgerüstet wurden. Dazu gehört tatsächlich der Mercedes Sprinter – jedoch nicht der Fiat Ducato. Die Lichtmaschine wird dabei aus Spritspargründen frühzeitig heruntergeregelt – in manchen Fällen sogar schon, bevor die Starterbatterie ganz aufgeladen ist. Ist die Aufbaubatterie bei Fahrtbeginn voller als die Starterbatterie, kann dabei sogar Strom vom Aufbau zum Basisfahrzeug fließen. Abhilfe schaffen Ladebooster, die Strom aus der Starterbatterie ziehen und der Lichtmaschine so Nachladebedarf signalisieren. Reisemobilhersteller, die betroffene Basisfahrzeuge nutzen, bauen inzwischen serienmäßig Ladebooster ein und rüsten ältere Fahrzeuge nach. In mein Reisemobil auf Ducato-Basis möchte ich eine größere Bordbatterie einbauen. Genügt die Leistung der Lichtmaschine, um statt der vorhandenen 60-Ah- eine 80-Ah- oder 100-Ah-Batterie zu laden? fragt P/M-Leser Konrad Bruhn Antwort: Ja und nein. Wenn die Bordbatterie bisher durch die Lichtmaschine geladen wurde, wird auch die stärkere Batterie geladen, es dauert nur länger, bis sie voll ist. In der Regel erreicht man allein durch den Fahrbetrieb aber sowieso keine hundertprozentige Vollladung, denn dazu müsste man mindestens zwölf Stunden am Stück fahren. Und außerdem kommt bei der Bordbatterie oft nicht mehr viel Ladeleistung an. Mögliche Gründe sind: starke andere Verbraucher wie Hauptscheinwerfer und Klimaanlage, eine schwache Lichtmaschine, Leitungsverluste auf dem Weg zur Bordbatterie und unpassende Ladeverfahren. An jedem Glied dieser Kette kann hier eingegriffen werden, etwa mit einer Hochleistungslichtmaschine, kürzeren und dickeren Kabeln, einem Spannungsbooster und einem modernen, hochwertigen Laderegler. Auch die Ladeleistung des Ladegeräts sollte auf die Batteriekapazität abgestimmt sein. Der maximale Ladestrom sollte mindestens zehn Prozent der Batteriekapazität in Ampere betragen, also 10 A bei einer 100-Ah-Batterie. An meinem Wohnmobil wurden von der Motor-Klimaanlage bis zur Diesel-Heizung viele elektrische Verbraucher nachgerüstet. Doch beim Tausch der defekten Lichtmaschine wurde versäumt, eine stärkere einzubauen. Könnte diese kleine Lichtmaschine wegen möglicher Überlastung Schaden nehmen? fragt P/M-Leser Bodo Bröse Antwort: Bei korrekter Funktion von Lichtmaschine und Regler können Schäden durch Überlastung ausgeschlossen werden. Wird das Basisfahrzeug gleich mit Klimaanlage geordert, ist eine verstärkte Lichtmaschine an Bord. Bei einer nachgerüsteten Klimaanlage schreibt der Fahrzeughersteller den Einbau eines stärkeren Generators aber nicht vor. Bei umfangreichen Einbauten sollte idealerweise der Gesamtverbrauch exakt neu ermittelt werden und eventuell gleich ein stärkere.
Wenn Du den Motor jeden Tag 1 bis 1,5 Stunden hast laufen lassen und die LiMa hat mit 5A geladen dann wären das ungefähr 20-25Ah ( 1h x 5A x 4 Tage ). Dafür finde ich hätte sich sie Batterie echt gut geschlagen. Vor allem wenn die Heizung, zumindest nachts, durchgelaufen ist!! Grüße Dirk
Diesel oder Gasheizung...? Gruß Franz Meine letzte Messung sah so aus: 220Ah AGM ca. 90% geladen, kein Solar, 25A Booster. 244 Duc aus 2006. Kühlschrank beim Fahren auf Gas. Beim Freistehen ca. 50Ah entnommen. Nach 3h Fahrt 50Ah wieder nachgeladen. Also alles wie es sein soll. Gasheizung Hallo Das Problem mit der nur zu 75% geladenen Starterbatterie und natürlich auch Aufbaubatterie habe ich in diesem Sommer auch gehabt. Die Erklärung dafür kann man hier nachlesen: --> Link da steht drin, das eine handelsübliche Starterbatterie heute über 15V Ladespannung benötigt um voll zu werden. Eine AGM Batterie 14,8 V. Aus der Lima meines Ducato kommen aber nie mehr als 14,3 Volt, mit der Folge, das selbst bei längeren Etappen die Batterien nicht voll geladen werden, weil der Ladestrom, wie weiter oben beschrieben, zu früh nachlässt. Ja, ich kann mir einen Ladebooster kaufen, jedoch würde eine Erhöhung der Spannung aus der Lichtmaschine auch ausreichen. Gibt es da keine Einstellmöglichkeit? Mit freundlichen Grüßen Thomas
Damit läßt sich das erklären. Mit Dieselheizung nicht. Sind aber gut im Futter deine Batterien. :mrgreen: Gruß Franz Vor kurzem hatte mein Ducato Euro 5b die Batterien nur mit wenig Strom geladen. Bei der Spannungsmessung während der Fahrt stellte ich fest dass die Ladespannung nur 12,5 —13,2 Volt beträgt. Schuld waren schlechte Kontakte vom Masseband im Motorraum. Masseband ausgebaut Kontakte gereinigt und siehe da 14,1—14,3 Volt und die Batterien werden wieder voll geladen. Hallo Gestern habe ich es noch mal probiert: Nach der Radtour die Ebike Akkus über den Wechselrichter ab die Aufbaubattrie von Moll, EFB, 230 Ah, Blei Säure,1 Jahr alt, etwa 20 Ladezyklen, gehängt. Nach sechs Stunden und der Entnahme von 110Ah laut Batterie Monitor war die vorher voll geladene Batterie (24 h am Landstrom mit max 50A bei 14,4 V danach 12h im Float Modus bei 13,8V) auf eine Spannung von 11,5 V abgesunken, also vollständig Entladen und nicht etwa nur zu 50% wie der entnommene Strom annehmen lässt. Ich vermute mal, das daher der schlechte Ruf der Bleibatterien rührt, landauf landab fahren wir mit nur zur Hälfte geladenen Batterien durch die Gegend. Die Händler freut es, wenn wir sündhaft teure Lithium Batterien kaufen, die mit 14,4 V voll geladen sind. Der Vergleich halbvolle Bleibatterie gegen volle Lithiumbatterie hinkt natürlich gnadenlos. Als nächstes werde ich die Ladespannung auf 15 Volt einstellen und dann die ganze Aktion wiederholen. Über den Ausgang werde ich berichten. Mit freundlichen Grüßen Thomas 50% endladen ist = leer bei Blei-Säure ..du kannst aus einer 230Ah Blei säure keine 230Ah entnehmen...
Und die Temperatur der Batterie könnte auch eine Rolle spielen. Die Normwerte sind ja bei 25 Grad Franz Hallo Thomas Du hast aber schon gelesen, das sich die 15V Ladespannung nur auf die Blei-Calcium-Starterbatterie bezieht, nicht auf herkömliche Blei-Antimon Batterien wie AGM mit 14,7V oder GEL mit 14,4V. Noch eine andere Sache. Es wird hier immer behauptet, das eine AGM Batterie auch mit 14,4V voll wird wenn man sie nur lange genug läd. Das ist zwar im Prinzip richtig, nur das herkömliche 14,4V Ladegeräte schon vorher auf Erhaltungsladung umschalten. Den dann noch fließende Ladestrom zwischen 0 und 1A kann man vergessen. Ich hab mal den Praxistest gemacht und meine AGM Batterie, nachdem mein nicht AGM fähiges Ladegerät schon einige Zeit auf Erhaltungsladung lief, dieses abgeklemmt und mit einem AGM Ladegerät weitergeladen. Ich konnte damit noch gut 10% nachladen bevor auch dieses auf 0A Erhaltungsladung umschaltete.
Stundenlang stimmt nicht, die Bulk-Phase ist zeitbegrenzt. Außerdem muß man auch immer die unterschiedlichen Arbeitweisen der einzelnen Ladegeräte berücksichtigen. Ein Netzladegerät versucht in der Bulk Phase den vorgegeben Strom zu erreichen. Dafür wird bei alten oder vollen Batterien die Ladespannung schon mal bis auf über 16V hochgefahren. Das kann keine Lichtmaschine und macht in der Regel auch kein Booster. Nur dadurch kommen deine unterschiedlich hohen Ladeströme zwischen Landstrom und Fahrstrom zustande. Hallo MV4 Du schreibst:
Das stimmt nicht! 230Ah sind 230Ah und nicht 110. Um die Lebensdauer eines Bleiakkus nicht zu schnell zu verkürzen, gilt die Empfehlung, einen Bleiakku nicht über 50% zu entladen, dann ist er aber noch halb Voll und nicht leer! Bei einer Spannung von 11,5 Volt ist er aber leer und nicht zu 50% Entladen. Das bedeutet, das ich die gesamte Kapazität entnommen habe und nicht nur die Halbe. Das wiederum bedeutet, das er vorher nicht voll Geladen war. Das wiederum bedeutet bei einem neuwertigen Markenakku, der 36 Stunden an einem hochwertigen Ladegerät hing ( Victron Multiplus 2000 ), das die Ladespannung zu niedrig war. Und genau das kann man bei Wikipedia nachlesen. Mit freundlichen Grüßen Thomas Ich hole mal Bier unf Chips. Dabei wollte ich abnehmen. :prosit:: :bia:
So, jetzt wird das Thema richtig interessant. Richtig an der Aussage ist: Ja, die Umschaltung von Nachladung (14,4V) auf Erhaltungsladung (13,8V) erfolgt zeitgesteuert, also richtig 2. Wie groß diese Zeit ist hängt von der Einstellung nass/AGM/Gel ab. Beim Schaudt EBL 99 beträgt die Uo Nachladephase bei Nass 1 Stunde und bei Gel 8 Stunden, erst dann wird in Erhaltungsladung umgeschaltet. Bei Ladern, die eine AGM Einstellung haben wird die Nachladephase wahrscheinlich bei 4-6 Stunden liegen. Victron schreibt: Konstantspannung (Uo) bis zu 8 Stunden, Votronic gibt für seinen Tripple Lader nur Spannungen aber keine Zeiten an. Frage: Was ist bei dir vorher, da fehlt ein Zeitmaß!! 3. Die gleiche Problematik gilt aber leider auch für Ladebooster. Auch die arbeiten mit zeitgesteuerten Ladephasen und die sind mit ziemlicher Sicherheit ähnlich. Leider fehlen diese Zeiten bei den meisten BDAs. Bei Ladeboostern kommt allerdings erschwerend dazu, dass niemand weiß wie und wo der Booster wieder aufsetzt wenn man eine Rast bei der Fahrt gemacht hat. Fängt er mit der I Phase wieder an oder mit der Uo Phase?????? Der Booster hat ja kein Memory wo er sich den Ladefortschritt merkt!! Deine Aussage: Es wird hier immer behauptet, das eine AGM Batterie auch mit 14,4V voll wird wenn man sie nur lange genug läd hätte ich gerne näher erläutert. Glaubst du das dies eine "Behauptung" ist oder ist das eine Tatsache, die auf einem Stromfluss aufgrund des Spannungsunterschieds Ruhespannung (EMK, Quellenspannung) einer Bleiatterie von ca. 12,8 V zu Ladespannung eines Laders mit 13,8 bis 14,4V liegt. Sorry wenn ich da so penetrant frage aber es würde mich und bestimmt viele anderen Mitleser schon brennend interessieren. Es ist schon interessant, dass sich viele an langen Ladezeiten bzw. den nicht vollen Batterie stören, aber die im Ladebooster hinterlegten I/Uo/U Profile und deren festgelegten Ablaufzeiten nicht hinterfragen. Einfach mal was zum intensiven Nachdenken, Grüße Andreas
Moin, (musste das Zitat kürzen) Deine Folgerungen hören sich wunderbar logisch an. Ich möchte nur kurz ein klein bisschen Sand ins Getriebe streuen: Was ist denn, wenn Dein Akku gar keine Kapazität von 230 Ah mehr hat, sondern nur noch 110 Ah. Für mich sieht das genau danach aus, an eine zu niedrige Ladeschlussspannung glaube ich nicht, schon gar nicht nach 36 Std Ladung, 0,4V höhere Ladespannung sorgen nie und nimmer für eine Ladung von nur halbvoll nach ganz voll. Ob der jetzt nahezu neu ist und ein Markenakku ist, ist hier nicht relevant. Weißt Du, wie lange der vorm Verkauf schon rumstand? Ich hab auch leider schon mehrfach erlebt, dass Werkstätten die reklamierten Batterien unter den vielen verschiedenen auf dem Hof stehenden Mobilen einfach durchtauschen. Gruß Thomas Hallo Andreas
Das habe ich doch nie bestritten. Ich habe lediglich gesagt, daß das mit dem meisten Ladeequickment auf Grund des Zeitmanagement nicht zu erreichen ist. Vom Fahrbetrieb mal ganz abgesehen. Ich bin ein alter Praktiker und prüfe gerne alles nach. Ich kann mich natürlich nur auf die mir zur Verfügung stehenden Geräte beziehen. Daß man das nicht immer verallgemeinern kann ist mir schon klar. Das triff aber auch auf das Gegenteil zu. Und wie du schon sagst, es gibt einfach nicht genug konkrete Unterlagen, um eindeutige Aussagen zu treffen. Darum meß ich lieber selber. Das die Ergebnisse bei jedem etwas anders aussehen, ist mir schon klar. Schließlich haben wir es hier nicht mit linearen Bauteilen zu tun. Mein Ladebooster (Schaudt 121525) mißt nach dem Einschalten die Spannung der Aufbaubatterie. Liegt diese über ca.13,7V, geht er sofort auf Erhaltungsladung. (selbst gemessen) Ich wollte ihn schon Umtauschen, weil ich beim ersten Test auch noch am Landstrom hing, und er partu nicht laden wollte. Da ich meinen Booster auch mit einen 13,5V/45A Netzteil betreibe, kann ich auch sagen, daß er so lange läd bis meine AGM voll sind. Nach dem Umschalten auf Erhaltungsladung liegt der Ladestrom bei Null.
Deine Rechnung hat zwei Haken: Ein Bleiakku ist erst bei 10,8 V vollständig entladen. Ein neuer Akku hat bei Optimalbedingungen die Nennkapazität. Ob diese auf I10 sprich 10stündige oder I20 sprich 20 stündige konstante Entladung bezogen ist steht im Datenblatt. Ein 1 Jahr alter Akku und den von dir genannten Bedingungen kommt nicht annähernd auf 230Ah.
Hallo Gerry Wenn ich bei Wikipedia in diesem Beitrag: --> Link im Absatz Wartung, Pflege, Prüfung, nachlese, steht da aber folgendes: Bei 12,4 V ist der Akkumulator halb geladen, bei 11,8 V ist er entladen. Sollte er noch weiter entladen werden, kann er nur bei sofortiger Aufladung seine ursprüngliche Kapazität wieder erreichen. Hast du eine Quelle für deine Aussage? Die 230Ah meiner Batterie ist die I/20 Kapazität, die I/5 Kapazität ist 180Ah, die I/10 Kapazität die ich beansprucht habe, liegt dann irgendwo dazwischen, aber nicht bei 110 Ah. Mit freundlichen Grüßen Thomas Vom jap. Batteriehersteller YUASA gibt es für Starterbatterien folgende Angaben Ladezustand 0% = spez. Säuregewicht <1,10 = Spannung <11,8V Ladezustand 50% = spez. Säuregewicht 1,16 = Spannung 12,10 V Ladezustand 100% = spez. Säuregewicht 1,28 = Spannung 12,65-12,8 V Gemessen bei 25°C und einer Ruhezeit (ohne laden/entladen) von mindestens 2h Für AGM Starterbatterien gibt es vom gleichen Hersteller die folgenden Angaben Ladezustand 0% = 11,5V oder weniger Ladezustand 50% = 12,5V Ladezustand 100% = 12,8 - 13,0 V Ebenfalls bei 25°C und mind. 2h Ruhezeit Die Lehrbücher kennen folgende Spannungen (herkömmlicher Blei-Säure-Akku) Leer (Entladeschluss) bei 1,75V/Zelle = 10,5V Nennspannung 2V/Zelle = 12V Gasungsspannung 2,4V/Zelle = 14,4V Voll (theoretischer Ladeschluss) 2,75V/Zelle = 15,5V Erste AGM von Yuasa hatten tatsächlich eine Reglerspannung von 15,5V, jedoch waren die restlichen Bestandteile des Bordnetzes dafür nicht tauglich (z.B. Leuchtmittel); wurde vom Fahrzeughersteller dann auch wieder auf 14,4V zurückgenommen
Ihr solltet vielleicht einen Unterschied zwischen der "Ist entladen" bitte Entladung abschalten z.B. EBL Spannung machen und der Tiefstentladegrenze Batterie tot. Das ist das Problem aller Unterlagen, oft benötigt man den ganzen Text (nicht nur einen Satz) um die Zusammenhänge/Gefinitionen ableiten zu können. Ist aber ohne Kenntniss der Artikel auch von mir nur eine Vermutung Gruß Andreas |
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