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Hilfsbereitschaft Womo festgefahren 1, 2


Ruedi1952 am 07 Okt 2020 18:48:40

Heute an der Mosel erlebt ein Womo hat den Stellplatz befahren und ist zuweist auf eine Grünfläche gefahren.
Zusammen mit der Frau des Fahrers haben wir ihn mit Mühe rausschieben können.
10 andere Womo Fahrer standen abseits schauten zu und haben keinen Finger gerührt.
Das fand ich schon sehr bedenklich.

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Trashy am 07 Okt 2020 18:51:32

Vielleicht haben Sie nur auf eine nette Ansprache gewartet.
Kommunikation bringt ab und zu etwas...

kdupke am 07 Okt 2020 18:54:55

Habt ihr gefragt?

Ist auch kulturspezifisch, in Deutschland bietet man traditionell seine Hilfe eigentlich an, in anderen Ländern um uns herum wird das als aufdringlich wahrgenommen und man muß um Hilfe bitten.

gruss kai

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chrisc4 am 07 Okt 2020 19:03:41

Das Thema ist bekannt!
Ja, das ist schade!
Das habe ich auch schon erlebt, mir haben junge Leute geholfen, die zufällig vorbei kamen. Die anderen Wohnmobil-Besitzer, die nur wenige Meter entfernt vor ihrem Wohnmobil saßen, haben nicht geholfen. Das ist inzwischen leider die Normalität!
Hauptsache schön winken wenn ein Wohnmobil entgegen kommt und dann auf dem Stellplatz immer schön wegschauen :roll:

silverdawn am 07 Okt 2020 19:14:42

chrisc4 hat geschrieben:
Die anderen Wohnmobil-Besitzer, die nur wenige Meter entfernt vor ihrem Wohnmobil saßen, haben nicht geholfen.
Das ist inzwischen leider die Normalität!



Dann bin ich wohl nicht normal, habe ein festgefahrenes Wohnmobil, durch Zwillingsräder mit Differenzialsperre, aus einer nassen Wiese herausgezogen.

Gruß
Harald

schnecke0815 am 07 Okt 2020 19:16:25

Das Ding unter der Nase nennt man Mund, dient wie die beiden seitlichen Auswüchse am Kopf (auch Ohren genannt)
der gegenseitigen Kommunikation. Einfach mal fragen oder weiter die Räder durchdrehen lassen.

bstocker am 07 Okt 2020 19:17:58

kdupke hat geschrieben:...kulturspezifisch,...bietet man traditionell seine Hilfe eigentlich an, in anderen Ländern ... um Hilfe bitten.


Kulturspezifisch ja, aber das hat nix mit einem speziellen Land zu tun. Glotzende A...loecher gibts da wie dort.

LG Bernd

JoFoe am 07 Okt 2020 19:19:33

Kann ich so leider nicht bestätigen. Bis jetzt hat, sich immer jemand gefunden der mit angefasst hat. Sei es, wenn sich jemand festgefahren hat oder wie vor wenigen Wochen im Sommerurlaub in Italien, wenn ein kleiner Sturm aufzieht und die Markisen gerettet werden müssen.
Manchmal muss einfach nur gefragt werden. :ja:

KAWADO am 07 Okt 2020 19:22:41

chrisc4 hat geschrieben:Ja, das ist schade!.....und dann auf dem Stellplatz immer schön wegschauen :roll:


In den guten alten 1980er Jahre hätte man früher den Wohnwagen wegtragen können, so viele Leute kamen angerannt :lach:

Seit dem es beim Wohnwagen Mover gibt...steht auch niemand mehr auf aus seinem Stuhl.

Für mich persönlich gehört Hilfsbereitschaft dazu, egal welchen Camping Hintergrund man hat.

WomoToureu am 07 Okt 2020 19:36:23

JoFoe hat geschrieben:Kann ich so leider nicht bestätigen. Bis jetzt hat, sich immer jemand gefunden ..


Möchte Dir zustimmen, allerdings kommen nur teilweise Leute und bieten Hilfe an, wenn man fragt sagen ca. 50 % ja.

Ist ja nicht so, dass jemand in Lebensgefahr ist und nicht jeder ist bei Alltagsproblemen hilfsbereit. Außerdem gibt es immer noch die Situation wo jemand beim drücken eine Beule reinmacht oder abrutscht und ein Rücklicht ist hin usw. Das schreckt einige zurück.

Mann am 07 Okt 2020 19:37:39

also ich möchte schon gefragt werden, aber dann gehts auch los.

thomas56 am 07 Okt 2020 19:38:08

KAWADO hat geschrieben:

In den guten alten 1980er Jahre hätte man früher den Wohnwagen wegtragen können, so viele Leute kamen angerannt :lach:



da gabs nach der Arbeit auch noch Bier und kein Veganertee! :lach:


Ich habe schon viele mit dem Womo aus Matschlöchern gezogen, bis mir mal ein 7,5Tonner durch Blödheit meinen Bergegurt zerrissen hat.
Seit dem bin ich noch hingefahren und habe nach deren Abschleppseil gefragt, entweder hatten sie gar keins um die 3,5t nicht zu sprengen oder es hatte eine Golfzulassung und ich schleuder mir nicht noch Eisenschäkel ins Heck, weil die nicht richtig vorbereitet sind.
Ich gehe aber noch hin und frage ob sie ein brauchbares Seil haben, wenn nicht ist Pech. Ein ordentlicher Gurt kostet um 100,- und das werde ich nicht nochmal aus meiner Tasche bezahlen!

chrisc4 am 07 Okt 2020 19:50:30

Ich denke herauszuziehen mit dem eigenen Fahrzeug und Material geht zu weit, das sollten Profis mit entsprechenden Equipment machen, dafür gibt es ADAC usw.
Aber mithelfen anschieben etc. kann jeder, der gesund ist.

Gruß
Hans

Lancelot am 07 Okt 2020 19:54:18

thomas56 hat geschrieben: Ich gehe aber noch hin und frage ob sie ein brauchbares Seil haben, wenn nicht ist Pech.

Das ist ja schon Voraussetzung :!: Ohne ordentliches Seil oder Bergegurt würde ich auch nicht helfen wollen.

Hab aber auch schon unseren Gurt für andere benutzt ... :?

Gogolo am 07 Okt 2020 19:55:38

Ich bin normalerweise sehr hilfsbereit und habe mit meinem Allrad schon öfters andere Womos aus dem Dreck gezogen. In einigen Fällen gab es dafür nicht mal ein "Danke". Nur einmal gab es ein Bier. Und einmal ist auch mein Bergegurt beim Einsatz durch eine scharfe Kante beim anderen Fahrzeug ziemlich beschädigt worden. Natürlich habe ich keinen Ersatz oder Entschädigung dafür bekommen.

Seitdem helfe ich nur, wenn ich vorher höflich gefragt werde und ein Bergegurt vom Hilfsbedürftigen gestellt wird.


Habe die Ehre

Gogolo

mv4 am 07 Okt 2020 20:00:39

Ich helfe soweit es möglich ist immer gern...und da muss man mich dazu nicht erst fragen oder betteln.

shoe1 am 07 Okt 2020 20:23:55

Hallo,
ich helfe grundsätzlich gerne - muss nicht unbedingt gefragt werden.
Allerdings muss ich mich auch nicht unbedingt aufdrängen, wenn eh schon einige an der Arbeit sind - so wichtig bin ich auch wieder nicht. :D

Grundsätzlich kann ich nicht ins - derzeit anscheinend immer mehr aufkommende - Jammern über unfreundliche, nicht hilfsbereite und unmögliche Wohnmobilfahrer, mit einstimmen, da ich bis auf wenige Ausnahmen (die es früher auch schon gegeben hat ...) auf unseren Reisen zwar sehr unterschiedliche - aber meistens auch sehr nette und hilfsbereite Zeitgenossen kennen lernen durfte. Und da spielt es keine Rolle, in welchem Land und welche Hautfarbe oder Alter die jeweiligen Mitmenschen waren ...

LG Rupert

pwglobe am 07 Okt 2020 21:04:50

Hallo, ich helfe gerne und warte nicht bis jemand fragt sondern biete meine Hilfe auch an.
Mir wurde auch schon geholfen und ich war dankbar, dass ich nicht erst lange bitten musste.
Es ist auch selbstverständlich danach ein Bier oder einen Wein anzubieten, daraus hat sich seinerzeit eine nette internationale Runde entwickelt und es wurde ein feucht fröhlicher Abend. :bia: :wein:

OscRa am 07 Okt 2020 22:03:02

Um Hilfe bitten ??? Allein die Situation sollte "bitte" genug sein, aber nur für jemanden der Hilfsbereit ist. Und die anderen brach man gar nicht bitten, die haben von vorne herein eine gute Ausrede um nicht zu helfen. Zuschauen und warten bis man "gebeten" wird ist das Letzte. Ist ungefähr so wie von einem Ertrinkendem auf Hilferufe zu warten und wenn er ertrunken ist die Ausrede "Er hat nicht um Hilfe gebeten".
Es ist das selbstverständlichste "Selbstverständnis" der Welt Leuten in Not zu helfen. Wer es nicht tut, ist ein ... (darf ich hier nicht schreiben)

Grüße, osc.
PS: Ist zwar etwas überspitzt, aber anders kann man die Sache nicht betrachten.

Jagstcamp-Widdern am 07 Okt 2020 22:26:17

also,

mir haben die kollegen bisher jedes mal freiwillich geholfen! :mrgreen:

alleswirdgut
hartmut

dieter2 am 07 Okt 2020 22:26:58

Ich muß helfen.

Meine Frau sagt immer, gehe mal da hin und helfe den Leuten :ja:

Mann am 07 Okt 2020 22:29:19

OscRa hat geschrieben:Um Hilfe bitten ??? Zuschauen und warten bis man "gebeten" wird ist das Letzte. Ist ungefähr so wie von einem Ertrinkendem auf Hilferufe zu warten und wenn er ertrunken ist die Ausrede "Er hat nicht um Hilfe gebeten"
.


der Vergleich hinkt, beim Ertrinkenden geht es um den Faktor Zeit und das Leben. Beim Festgefahrenem muss ich mich nicht aufdrängen. Nichts ist schlimmer wie sich aufdrängende wichtige ungefragt handelnde und labernde Leute. Es besteht keine Gefahr für Leib und Leben und deshalb denke ich schon, siehe oben.

Elgeba am 07 Okt 2020 22:35:41

Man sollte zumindest fragen ob eine Hilfeleistung gewünscht wird, wenn ja wird angepackt,klarer Fall.Herausziehen mit dem eigenen Fahrzeug würde ich nicht mehr machen,ich habe mir bei einer solchen Aktion vor einigen Jahren auf einem CP in Luxemburg die Kupplung ruiniert.


Gruß Bernd

OscRa am 07 Okt 2020 22:52:03

Mann hat geschrieben:der Vergleich hinkt,.

Hab ich doch auch gesagt, oder? Siehe PS.
Zudem hab ich nicht gesagt das Hilfe "aufgezwungen" werden muß, sondern angeboten werden MUSS. Danach kann man auch ruhig das Bier austrinken.

goldfinger am 07 Okt 2020 23:19:19

Ich bin mal vor 10 Jahren in Argentinien mit einem PickUp in einer Wüste liegen geblieben. 480km ohne häusliche Niederlassung und 80km vor der nächsten Ortschaft. Bis zur Nacht sind um die 10 Autos/Lkws vorbeigekommen, Jeder hat unaufgefordert angehalten und gefragt ob ich Hilfe benötige.
Seit dem halte ich immer an, wenn jemand aussieht als wenn er Hilfe benötigt. (ausser auf deutschen Autobahnen, da hilft der ADAC)
In meinem PKW / SUV 4x4 habe ich einen 7t Bergegurt mit diversen Schekel falls jemand Hilfe benötigt.


Andreas

kdupke am 07 Okt 2020 23:56:13

bstocker hat geschrieben:Kulturspezifisch ja, aber das hat nix mit einem speziellen Land zu tun.


OscRa hat geschrieben:Um Hilfe bitten ??? Allein die Situation sollte "bitte" genug sein, aber nur für jemanden der Hilfsbereit ist.


Manchmal hilft es, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Ich kenne hier in Europa Regionen, wo einfaches anpacken als klarer Verstoß gegen die Etikette gilt. Selbst Hilfe anbieten wird teilweise mit Erstaunen aufgenommen.

Ich stimme zu, dass es für mich selbstverständlich ist, hilfsbereit zu sein und ich auf obiges pfeife und meine Hilfe anbiete ggf. auch einfach anpacke, wenn es pressiert - aber wie gesagt, das Verhalten ist nicht immer und überall gleich.

gruss kai

Ausderasche am 08 Okt 2020 00:23:47

Also ich helfe auch unaufgefordert - neulich erst einen VW Bus mit H-Kennzeichen mit Inhalt aus meinem Frischwassertank + Feuerlöscher vor dem Abbrennen bewahrt. (Und dann halt einen neuen Feuerlöscher gekauft. Ist doch eigentlich selbstverständlich?)

kdupke hat geschrieben:Ist auch kulturspezifisch, in Deutschland bietet man traditionell seine Hilfe eigentlich an, in anderen Ländern um uns herum wird das als aufdringlich wahrgenommen und man muß um Hilfe bitten.
gruss kai


Diese Meinung teile ich nicht. Hatte mich vor einigen Jahren in Fano - bekannter SP bei Griechenlandfahrern vor der Fähre in Ancona - im Dunkeln bei einem heftigen Schneeeinbruch (30cm Neuschnee - eigentlich unvorstellbar für diese Gegend) an der hinteren Einfahrtsspur genau zwischen 2 im Schnee nicht sichtbaren Bordsteinen mit dem Hinterrad meines 6.5t festgesetzt und eingefräst. Da halfen auch keine Differentialsperre und Schneeketten mehr. Es kamen Italiener, Franzosen und rumänische Tagelöhner, die mit ihren Familien in Ford-Transit-Kombis "wohnten", mit Schneeschaufeln und Spaten und Frauen- und Manneskraft und haben in ca. 1/2 stündiger Arbeit mit Schieben und Ruckeln das Fahrzeug aus seiner Position befreit. International übergreifende Hilfe. Dafür bin ich noch heute dankbar.

Gruß
Frank

bstocker am 08 Okt 2020 02:23:08

kdupke hat geschrieben:aber wie gesagt, das Verhalten ist nicht immer und überall gleich.


ja. meines aber schon, bin nie schlecht damit gefahren(!) und ich habe auch immer hilfe bekommen. meist in regionen, die der wohlstandsgesaettigte mitteleuropaeer als "gefaehrlich" einstufen wird.

in juengster zeit: als in frankreich die gelbwesten die strassen blockierten, haben sie bereitwillig den weg zur naechsten nicht bestreikten tankstelle gezeigt.
in sueditalien haben sich wildfremde familienvaeter vom fernseher losgerissen und sind mir den weg zum faehrhafen vorausgefahren.
in albanien hat man mir die kupplung repariert und mich nicht weggelassen, bevor die gesamten kochkuenste der schrauber verkostet waren.

empathie kann man nicht lernen.

lg B.

bstocker am 08 Okt 2020 02:25:17

shoe1 hat geschrieben:da spielt es keine Rolle, in welchem Land und welche Hautfarbe oder Alter die jeweiligen Mitmenschen waren ...


dafuer gibts einen guten ;)

LG

WomoToureu am 08 Okt 2020 05:37:18

Ausderasche hat geschrieben:Also ich helfe auch unaufgefordert - neulich erst einen VW Bus mit H-Kennzeichen mit Inhalt aus meinem Frischwassertank + Feuerlöscher vor dem Abbrennen bewahrt. (Und dann halt einen neuen Feuerlöscher gekauft. Ist doch eigentlich selbstverständlich?)

So etwas ist selbstverständlich !

Ich gehe jedoch davon aus, dass solche Rettungseinsetzen hier nicht gemeint sind.

Gogolo hat geschrieben:..Und einmal ist auch mein Bergegurt beim Einsatz durch eine scharfe Kante beim anderen Fahrzeug ziemlich beschädigt worden. Natürlich habe ich keinen Ersatz oder Entschädigung dafür bekommen....

Wir haben ebenfalls mehrfach Fahrzeuge aus dem Strand gezogen, jedoch stets darauf hingewiesen, dass Schäden am abgeschlepptem Fahrzeug entstehen können. Trotzdem würde ich mir heute überlegen z.B. ein Wohnmobil vorn mit der Zugöse rauszuziehen, da diese absolut überlastet wird. Wir ziehen stets nur mit der AHK. Einmal sind wir auch auf dem Strand eingesunken und dann rausgezogen worden, da entstehen riesige Kräfte die entsprechende Seile oder Gurte notwendig machen. Wir nutzen auch unsere eigenen, Personen sollten im Gefahrenraum nicht stehen. Bei einem Seilbruch wird es Lebensgefährlich.

Marsu123 am 08 Okt 2020 06:54:21

Ruedi1952 hat geschrieben:10 andere Womo Fahrer standen abseits schauten zu und haben keinen Finger gerührt.
Das fand ich schon sehr bedenklich.


Moin Moin,

das liegt vermutlich daran :
Wenn etwas am zu bergendem Fahrzeug beschädigt wird, wird der Helfer verklagt.
Wen wundert es dann das keiner mehr helfen möchte ?

Grüße Ralf.

thomas56 am 08 Okt 2020 08:26:43

Marsu123 hat geschrieben:Wenn etwas am zu bergendem Fahrzeug beschädigt wird, wird der Helfer verklagt.

Das halte ich schon für sehr weit hergeholt.°

Wenn du deinen Gurt an meinem Fahrzeug in das Rockingermaul legst und mich bittest loszufahren, worauf willst du mich verklagen wenn nur noch deine Vorderachse am Seil hängt? :gruebel:

Marsu123 am 08 Okt 2020 08:46:15

Guten Morgen Thomas,

das ist leider nicht weit hergeholt.
Ich bin jahrelang Offroader gefahren, habe etliche Fahrzeuge geborgen.
Es wurde dabei immer seltsamer, da kamen da so Sachen wie : Sie haben mich ja durch einen Busch gezogen, die Kratzer im Lack stelle ich ihnen in Rechnung.
Das der PKW vorher über eine Böschung durch diesen Busch gerutscht ist, hat den Fahrer nach der Bergung nicht mehr wirklich interessiert.
Anderer Fall : Während der Bergung ist das Seil gerissen, das zu Bergende Fahrzeug ist weiter einen Hang hinuntergerollt und mit einem Baum kollidiert, der Fahrer wollte mich haftbar machen für die Schäden durch den Baum! Er hätte einfach die Bremse treten können, war aber total überfordert.
Usw. usw. die Leute werden immer seltsamer was Eigenverantwortung angeht, immer MUSS Jemand anderes schuld sein.
Und weil das so ist lasse ich mein Bergeequipment nun da wo es keinem etwas antut, in der Bergekiste.

Grüße Ralf.

Gast am 08 Okt 2020 08:48:06

Marsu123 hat geschrieben:
Moin Moin,

das liegt vermutlich daran :
Wenn etwas am zu bergendem Fahrzeug beschädigt wird, wird der Helfer verklagt.
Wen wundert es dann das keiner mehr helfen möchte ?

Grüße Ralf.


Erstens das, zweitens sind die Masse der Wohnmobilisten ältere Herrschaften. Die haben "Rücken" und nicht mehr die stabilsten Knochen.

Wo ist denn das Problem, wenn man den Abschleppdienst oder einen Platzwart mit Traktor organisieren müsste? Mal davon abgesehen, daß man nicht unbedingt die Grünflächen eines Stellplatz an der Mosel befahren muß, vor allem jetzt wo alles nass und aufgeweicht ist.

DieselMitch am 08 Okt 2020 09:14:17

Also ehrlich gesagt habe ich das "Helfersyndrom" :ja:

Zu meinen WoWa-Zeiten hatte ich immer meinen 3Tonner dabei (Jeep Grand Cherokee), wenn da mal jemand stecken blieb war das fix erledigt.
Der Beste war der Leih-WoMo Kutscher, Papa & Mama & und 2 Kinder und absoluter Verzweifelung, der absolut keinen blassen Schimmer hatte mit was er da unterwegs war. Er musste von Platz (kurz vor 11 Uhr) und war bis zur Achse vorne versackt.

Auf sein Anraten (!) hin hatte er meinen Tampen (3t-Seil) am Querabschluß hinten (FIAT Chassis ohne Haken dran) festgemacht, nach einem leichten Zug war das Blechlein erstmal krumm.
Nachdem er dann die FIAT-Kiste mit der EInschraub-Öse gefunden hatte habe ich ihn vorwärts aus dem Matsch des Stellplatzes gezogen.
Ergebnis: Öse krumm (so ein Jeep hat halt Power :D ), Löcher im Rasen in denen man einen Hund beerdigen könnte ... und einen absolut glücklichen Papa, der noch vor der "Strafzeit" (Inselcamp Fehmarn, sehr rigider Platzherrscher) aus der Schranke raus kam.

Nein, ich kann an hilflosen oder hilfsbedürftigen Campern nicht vorbei gehen - letztes Mal habe ich einer 4 köpfigen "Neucamper-Bande" :lach: mit einem Feuerzeug das Frühstück gerettet.

Ist schon eine schlimme Krankheit, dieses Helfersyndrom :mrgreen: :mrgreen: :lach:

Gogolo am 08 Okt 2020 09:14:46

Marsu123 hat geschrieben:Und weil das so ist lasse ich mein Bergeequipment nun da wo es keinem etwas antut, in der Bergekiste.

Grüße Ralf.



Genau! Wie ich oben schon geschrieben habe, hat mir eine scharfe Kante am zum brgendenn Fahrzeug meinen Bergegurt beschädigt. Es handelte sich dabei um einen dynamischen Hashi Ken 20to der 250€ kostet. Auf diesen Kosten bin ich natürlich sitzen geblieben, da der Fahrer des anderen Fahrzeugs sich weigerte den Schaden zu ersetzen. Nicht einmal ein "Danke" für die letztlich geglückt Bergung habe ich erhalten. Darum: nie wieder mit meinem Equipment!


Habe die Ehre

Gogolo

Knaus650MEG am 08 Okt 2020 09:18:46

Wem ich helfen könnte dem biete ich auch meine Hilfe an. Nicht jeder will aber auch diese, worüber ich ihm aber auch nicht gram bin. Im Fall eines festgefahrenen Fahrzeugs auf einer nassen Wiese auf einem Campingplatz würde ich aber eher raten beim Platzbetreiber zu fragen ob er ein Traktor hat. Was auch nicht selten zutrifft. Oft ziehen diese lieber selbst so ein festsitzendes Fahrzeug auf festen Grund bevor die Wiese gepflügt wird.

DieselMitch am 08 Okt 2020 09:22:16

Das mit dem Traktor ist ja recht fein, nur ist so ein normaler Rasentraktor absolut ungeeignet, ein 3,5t WoMo aus einer Matschwiese zu ziehen, so ein Teil zieht höchstens mal einen Hering vom Teller :lol:

Der Platzbesitzer sagt dann "Ruf den ADAC, ist doch nicht meine Sache!" ... (ohne Worte) :(

Tinduck am 08 Okt 2020 09:36:06

Ich frag, ob ich helfen kann. Wurde aber auch schon weggeschickt und nach ner halben Stunde dann doch peinlich berührt gefragt, ob ich nicht doch....

Meistens ging es um Werkzeug oder so. Schieben helfen ist auf dem CP doch eigentlich üblich?

bis denn,

Uwe

Knaus650MEG am 08 Okt 2020 09:55:19

DieselMitch hat geschrieben: nur ist so ein normaler Rasentraktor absolut ungeeignet, ein 3,5t WoMo aus einer Matschwiese zu ziehen, so ein Teil zieht höchstens mal einen Hering vom Teller :lol:
(

Da gebe ich dir uneingeschränkt recht. Aus meiner Wohnwagen Zeit kenne ich Plätze wo sich diese nach Regen in Matschwiesen wandelten und dort oft ein richtiger Traktor verfügbar war der auch einem 3,t WoMo gewachen war. Daher schrieb ich auch von einem Traktor

Tinduck am 08 Okt 2020 10:03:23

Notfalls reicht ja auch ein Mitmobilist mit Heckantrieb... :D

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 08 Okt 2020 10:50:04

Gerade wieder im Urlaub:
Wenn Wohnwagen auf den Platz zogen, hat man schnell einmal aufgesehen, ob ein Mover verbaut ist.
In diesem Fall lehnte man sich meist wieder zurück, weil die Erfahrung gezeigt hat, dass die Besitzer vollkommen ohne fremde Hilfe auskommen.

Wenn aber jemand offensichtlich Hände braucht, dann stehe ich gerne aus meinem Stuhl auf und biete meine Hilfe an. Dann frage ich einfach, ob eine Hand gebraucht wird. Wenn nicht, auch gut. Da breche ich mir keinen Zacken aus der Krone. Das ist die Art von Campingfamilie, die ich seit gut 40 Jahren lebe. Leider geht schon viel davon verloren.

Etwas Angst habe ich aber, dass wir einmal mit dem WoMo in einer Wiese stecken bleiben und jemand mit dem Trecker kommt, um uns heraus zu ziehen.

Die Abschleppösen sind wohl kaum geeignet einen im Matsch steckenden 3,5 Tonner mit Kraft heraus zu ziehen! Allenfalls das Fahrzeug auf festem Untergrund abzuschleppen. Nachher ist das WoMo vielleicht wieder auf der Straße, dafür aber der Rahmen krumm?

Auch schon erlebt: Beim Abschleppen ist das Stahlseil gerissen und wie eine Peitsche in die Windschutzscheine eingeschlagen!
Es kann also auch mit einem gewissen Risiko behaftet sein. Darum bin ich etwas vorsichtig beim Thema "bergen und schleppen".
Da ist gut gemeinte Hilfe u.U. auch fehl am Platz. Der Profi ist zumindest Versichert.

LG Carsten

Tinduck am 08 Okt 2020 11:01:48

Da hast du nicht ganz unrecht, hier gabs schon mal Fotos von nem VI, bei dem der vordere Querträger von der Abschleppöse rausgerissen wurde, sah spektakulär aus....

bis denn,

Uwe

womifahrer am 08 Okt 2020 11:39:12

Hallo,ich helfe wo ich helfen kann,auch ohne bitten und lange fragen.Für mich als altgedienter ,,,,Camper,,,,eine Selbstverständlichkeit,habe es nie anders erfahren.

DieselMitch am 08 Okt 2020 12:09:21

DonCarlos1962 hat geschrieben:Auch schon erlebt: Beim Abschleppen ist das Stahlseil gerissen und wie eine Peitsche in die Windschutzscheine eingeschlagen!
Es kann also auch mit einem gewissen Risiko behaftet sein. Darum bin ich etwas vorsichtig beim Thema "bergen und schleppen".
Da ist gut gemeinte Hilfe u.U. auch fehl am Platz. Der Profi ist zumindest Versichert.


Naja, ich verwende immer Nylontampen, wenn die reißen machen die das gaaaanz langsam.

Im Übrigen frage ich erst immer "Soll ich Sie rausschleppen?" und wenn ich ein "Ja, bitte" als Antwort bekomme, dann hat der Geholfene das so gewollt.
Wenn ihm das (SEIN!) Risiko nicht bewusst oder zu hoch ist, sollte er lieber mit "Nein danke, ich warte auf den ADAC/AvD/A-was-auch-immer!" antworten.

Es gilt ja kein Seerecht :razz: ... von wegen wenn ich meinen Tampen an den Havaristen anschlage, gehört er mir :lol:

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