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Durch einen kleinen Tipp, bin ich nun auf diesen Artikel gestoßen, der die Preisentwicklung in Gmunden etwas erläutert. --> Link Aber in Gmunden sind nicht nur die Wohnmobilfahrer, sondern nun auch die Bootfahrer betroffen. Die auswärtigen Bootsfahrer müssen nun pro Slipvorgang (bisher kostenlos) 25€ zahlen (also 50€ für rein / raus) und dürfen die Anlage nur nutzen, wenn sie mindesten 3 Tage bleiben und die Salzkammer-Card haben. Somit ist der See eigentlich nur noch den einheimischen Bootsfahrern vorbehalten, denn wer fährt schon 3 Tage hintereinander am Traunsee Boot? --> Link Wie war das in Deutschland gleich noch mal, wenn nur die Fremden Maut zahlen müssen? Als nächstes werden dann die Wohnmobilfahrer auch mindesten 3 Tage bleiben und eine Salzkammer-Card kaufen müssen?
Naja, riecht schon ein bisserl nach Diskriminierung von Nicht-Einheimischen. Wenn einer das bis zum EuGH treibt, weiß man mehr. Gabs ja auch in den Skigebieten, dass Einheimische weniger für die Saisonkarte oder im Supermarkt bezahlten, als Zureisende. Darf offiziell jetzt auch nimmer sein. Aber es muss halt jemand dagegen klagen - so wie Österreich gegen die deutsche Ausländermaut. lg
Genauso ist es. Meist ist in diesen "Legebatterien" eh kein Platz für eine Markise. --> Link Auszug : Wohnmobil-Stellplätze sind meist kostenpflichtige Parkplätze für autarke Wohnmobile. ![]() ![]() ![]() Da würde ich nicht mal eine Nacht stehen wollen. Aber Jeder wie er Mag. Grüße Ralf. Der ist an der Slowenischen Küste, da standen wir letztens noch, aber nur mit 3 anderen, da ging das dann
Sieht so ein bisschen aus wie die Abteilung mit den Kühlschränken beim Mediamarkt. Davon abgesehen: Ich lese immer und überall dass Besucher nur noch willkommen sind wenn sie eine "Wertschöpfung für die Gemeinde" darstellen. Die Österreicher haben auch Schluchten und Wasserfälle so abgesperrt dass du nur noch hinkommst wenn du zahlst. Da steckt ein moralisches Problem dahinter. Entweder du zahlst oder unsere Natur geht dich nix an. Haben ja auch die Einheimischen gebaut, die Wasserfälle und die Berge, in Jahrhundertelanger Anstrengung die Steinchen aufgehäuft, das Wasser mit den Händen hochgetragen dass es jetzt runterfallen kann... also wollen die auch Geld für die viele Arbeit. Wenn du nicht monetarisiert werden kannst bist du für den Österreicher ein unerwünschter Fremdkörper. Moderation:Es wäre sehr schön, wenn ihr eure Beleidigungen und Unterstellungen sein lasst. Ich erinnere mal an unsere Regeln für einen respektvollen Umgang. Wer das vergessen haben sollte, kann ja noch einmal einen Blick in unserer AGB werfen, die jeder bei seiner Anmeldung akzeptiert hat. Das gilt aber, um fair zu bleiben, nicht nur für die Österreicher, sondern für alle Touristenregionen. Schon mal versucht, kostenlos an Nord- oder Ostsee an den Strand zu kommen? Nennt sich da nur anders, nicht Eintritt, sondern Kurtaxe. Mir ist aber auch nicht bekannt, dass die Norddeutschen das Meer eingelassen hätten :D bis denn, Uwe
In vielen Fällen ist das tatsächlich der Fall. Die Wege werden sehr aufwendig instand gehalten und müssen oft jedes Jahr repariert werden, wozu tatsächlich Steine u.a. per Hand und Fuß hochgetragen werden. Weil die Touristen nichts besseres zu tun haben, als die Steine irgendwo in den See oder den Hang runter zu schmeissen, vom reinen Gehen ganz abgesehen. Und es müssen Parkmöglichkeiten und Straßen geschaffen werden, damit man überhaupt hinkommt. Und am Ende ist es auch eine Möglichkeit, die Massen zu kontrollieren (siehe Venedig). Es gibt genug frei zugängliche Gebiete und Plätze, wo das alles von Freiwilligen gemacht wird, wo man nichts zahlt. Das hat aber seine Grenzen. RK Egal ob Berge oder Meer, es muss Infrastruktur erstellt und gewartet werden. Ohne Straßen, Parkplätze, Mülleimer, (Wander-) Wege, Absturzsicherungen, Beschilderung aber auch Bergwacht, Strandrettungswache etc. geht es nun mal nicht. Und wenn dann wegen Corona die Infrastruktur nicht ausreicht und so überlastet ist, dass die Einwohner extreme Nachteile in Kauf nehmen müssen, dann habe ich durchaus Verständniss für Gebühren die nicht nur zum Erhalt der Infrastruktur sondern auch zur Regulierung eingeführt werden. Gebühren / Steuern zur Regulierung sind gar nicht so selten. Jeder Hundebesitzer muss so eine Regulierungssteuer in Form von Hundesteuer bezahlen. Aber auch Mineralöl- Tabak und Alkoholsteuer usw. sind Regulierungssteuern die (in erster Linie) nicht dazu gedacht sind entstehende Kosten zu decken sondern den Gebrauch zu regulieren. Wir, die Touristen, haben diese Regulierung selber ausgelöst! Da hilft alles jammern nichts. Seid lieber froh, dass man noch mit Geld dort hin darf. Die Steigerung sind Verbote, egal ob Park-, Übernachtungs oder Durchfahrtverbote. Nur meine bescheidene Meinung zu dem Thema. Hubert
Es gibt inzwischen einige Plätze, die vorher kaum besucht waren und teilweise sogar verboten (Naturschutz), wobei aber kaum wer kontrolliert hat, die inzwischen durch Touristenmassen und Influencer am Rande der Zerstörung sind und komplett gesperrt werden müssen. Ähnliches gab es auch schon mit Buchten im Fernen Osten. Es wird einfach zuviel. RK Dann sind wir in einem Bereich wo Natur nur noch erkauft werden kann, finanziell eher schwache Familien sollen dann wohl bitte daheim bleiben. Ich rede nicht von den Wohnmobilisten die sich ein 100.000 Euro Womo kaufen und dann bei Stellplatzgebühren jammern. Es gibt genug die sich mit wirklich spartanischen Mitteln irgendwas zusammenbauen um mit den Kindern verreisen zu können und denen mal was neues zu bieten, bin vielen begegnet und selber so aufgewachsen, mit meinen Eltern im umgebauten Reisebus in den 70/80ern in ganz Südeuropa unterwegs gewesen, die mussten auch sparen. Und ich habe festgestellt, wäre ich heute aufgewachsen, dass ich all diese Plätze nicht mehr sehen würde, das alles nicht gekannt hätte. Ich habe jetzt den Luxus dass ich vollkommen stressfrei verreisen kann, aber es gibt viele die das nicht haben, die jeden Euro 2x umdrehen müssen. Wenn ich heute in Feriengebieten irgendwo einen umgebauten alten Transporter auf einem Parkplatz sehe aus dem in der früh die Kinder krabbeln dann wird mir warm ums Herz. Die sehen was und sitzen nicht daheim. Genau die wollen die Touristengebiete loswerden... und das ist das, wogegen man sein sollte. Aber andererseits, die armen Touristenorte in Österreich oder an der Nordsee haben ja sonst nix, wenn man sich mal anschaut in welch armseligen Hütten die da wohnen, da machen die Parkgebühren schon was aus, das muss man schon auch verstehen.
Ich sehe es genauso. Und wenn ich dann so arrogante Beiträge hier lese wie "Ich zahle auch gerne 50€ wenn ich dann wieder meine Ruhe habe und willkommen bin statt Teil einer Horde" schalte ich den PC aus Selbstschutzgründen immer ab.
Nein, war schon lange nicht mehr in Österreich. Abgesehen davon, dass ich dort nur nach Italien durchfahre. Letztmals vor wenigen Wochen auf meiner Fahrt nach Sardinien.
Wärst du auch so erfreut, wenn das nur einer von 20 Transportern (ohne Klo) wäre, der Weg an deinem Haus zugeschissen wäre, deine Mülltonnen und Einfahrt mit Müll übergingen und du am Samstag nicht mehr nach Haus kommst, weil alles (incl. deiner Zufahrt) zugeparkt ist ? Und offensichtlich war es an genug Orten heuer tatsächlich fast so. RK
ich wohne in einem Touristenort, der Skilift is bei mir vor der Tür und auf meinem Parkplatz ( im Zentrum ) standen tatsächlich schon Camper... obwohl da mein Nummernschild am Zaun hängt. Stört mich jetzt nicht, grüsse freundlich und parke halt gegenüber. Man kann sich auch über nix aufregen. Mir hat noch nie jemand vor die Tür geschissen oder Müll dagelassen. Ich kann auch nicht sagen dass es dieses Jahr besonders viele Camper gewesen wären. Sogar obwohl der Gemeindeparkplatz wegen Bauarbeiten zu ist auf dem normalerweise in den letzten Jahren immer wochenends 2-6 Wohnmobile standen, ist auf den anderen Parkplätzen nicht mehr los gewesen. Das ist einfach nur ziemlich aufgebauscht. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Max, da kann ich Dir nur Recht geben,nicht umsonst werden Wohnmobile in manchen Gegenden als "weiße Pest" bezeichnet,darüber sollten wir uns alle Gedanken machen.Wir und die Industrie sind auf dem besten Wege unser Hobby zu ruinieren. Gruß Bernd
Du sprichts mir aus der Seele.................. Im CH-WoMo-Forum haben wir darüber diskutiert, ob es für sog. autarke WoMo's,(mit eigener Toilette) nicht eine Bezeichnung / Kleber oder was auch immer, geben sollte. Wir haben zwar keine Einigkeit gefunden, aber vielleich hat die viel grössewr Community in D eine bessere Idee. Denn das in die "Natur-"Scheis...en" hat auch in der Schweiz, an verschiedenen (Natur-) Orten, zu kompletten Verboten geführt. Von dem sind dann alle betroffen, nicht nur die "Verursacher" . . Da es zum eigentlichen Thema keine neuen Beiträge gibt, sondern nur wieder zum Sch..-Thema, mache ich mal aus Selbstschutz hier zu. |
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