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ich bin neu hier im Forum und auch sonst ein WoMo-Frischling, bzw. will ich erst noch einer werden. Die beste Ehefrau von allen und ich tragen uns schon länger mit dem Gedanken ein WoMo anzuschaffen, es jetzt mitten im „Corona-Run“ zu tun, ist sicher nicht besonders clever, aber das Leben ist kurz und wir wollen nicht mehr warten.
Wir haben unsere erste Fahrt mit einem Ford Chausson 640 (Leihmobil) unternommen. Ein großartiges Teil, insgesamt kommt das unseren Vorstellungen schon recht nahe. Die Raumaufteilung ist super, der Nassbereich so groß, wie wir uns das vorstellen und wir haben auch klasse geschlafen. Gestört hat allerdings, dass derjenige der hinten liegt, wenn er dann in der mal raus muss, über den andren drübersteigen muss.
Wir probieren es jetzt noch einmal mit einem Chausson 630 (Leihmobil), da ist das mit den geteilten Hubbetten eleganter gelöst.
Wir haben uns bisher aber sonst keine weiteren Modelle/Hersteller anschaut. Ehrlich gesagt sind wir da etwas überfordert.
Es wäre toll, wenn wir hier ein paar alternative Vorschläge bekommen würden. Es geht in die Richtung teilintegriert, Klima, Länge um die 7 Meter, Winter- und Solarpaket. Grundsätzlich sind wir aber für alles (bezahlbare) offen.
ich fahre seit 1 Jahr ein 640, als Einzelperson :) und möchte mal auf die Vorzüge aufmerksam machen, bei unter 7m und unter 3,5t : - viel Platz im Wohn-(Sitz-)bereich, zwischen Küchenblock und Kühlschrank. In viele Modellen kommen 2 Personen nicht aneinander vorbei - ich sitze auf den Längsbänken bequem, kann anlehnen und die Beine hoch legen. Die Fahrersitze drehe ich nie. - Das große Bad, in anderen ist Spritzwasser ein Problem. - Der enorme Stauraum in Schrank und Garage, die Ablagen. - Der Ford Automatik hat Zugkraft und fährt sich wirklich gut, der Verbrauch ist moderat - mir gefällt auch die Dieselheizung
Im Innern habe ich den Vorhang sofort getauscht, den Fernseher zwischen Fenster und Tür plaziert, das Waschbecken etwas nach vorne versetzt, besserer Regler für die Heizung. Und weitere technische Goodies. Und ich würde heute ein Modell mit hellem Interieur wählen.
Seht also, ob ihr die Unanehmlichkeit des Übereinandersteigens gegen andere Unanehmlichkeiten tauschen wollt. Vielleicht sind die Einzel-Hubbetten die Lösung :?:
Beste Grüße von Heidi
LuGuMo am 20 Okt 2020 12:25:40
Hallo Heidi,
vielen Dank für Deine Einschätzung! :daumen2:
Ich denke wir sind mit dem 630 nahe dran. Der 640 hat uns ja auch schon sehr gut gefallen. Deine Pluspunkte teilen wir zu 100 %. Das man das Becken nach vorne versetzten kann hätte ich jetzt so nicht gedacht. Serie ist Zähneputzen oder Waschen sehr schlecht möglich. Ansonsten ist der Nassbereich wirklich super.
Da wir außer den zwei Chausson-Modellen aber kein WoMo in dieser Katergorie kennen, wäre dennoch schön noch weitere Vorschläge und Erfahrungen zu erhalten.
Beste Grüße Tanja und Peter
Anzeige vom Forum
Gast am 20 Okt 2020 12:39:43
Wie heißt es so schön "Andere Mütter haben auch hübsche Töchter" ;D
mein subjektiver und unmaßgeblicher Rat:
- Nimm Dir Zeit - überstürze nichts - entscheide wohlüberlegt - suche Dir einen Grundriß der Euch gefällt und suche dann nach Fahrzeugen - schau Dir die Fahrzeuge an, es gibt eine ganze Menge Hersteller - ACHTE AUF DAS GEWICHT - berechne Deine Zuladungen inkl. Extras und Anbauten!!
Wenn Du damit durch bist, überlege, was Du sonst noch brauchst
- Markise - TV / SAT? - Außengas? - Wechselrichter für 230V? - Alarmanlage? - Zusätzliche Wegfahrsperre? - usw.
Am Ende überlege noch WIE Du fahren / stehen möchtest. Willst Du immer auf einen CP/SP mit Stromanschluß, oder möchtest Du auch Freistehen. Die Batteriekapazität ist im Auslieferungszustand meist nur in homöepathischen Dosen vorhanden, also überlege, ob Du eine 2. Bleibatterie (Aufbau) hinzunehmen möchtest und dann konsequenterweise in verbindung mit Solar (ca. 200 - 240Wp) je nach Batteriegröße.
Ich glaube damit hast Du genug zum Nachdenken :-)
Wir haben uns bis zu finalen Entscheidung ca. 1 Jahr Zeit genommen.
Gruß
Joachim260 am 20 Okt 2020 12:51:17
LuGuMo hat geschrieben:... Die beste Ehefrau von allen ... Beste Grüße Peter
Wieso kennst du meine Frau? :lach:
So auf Anhieb fällt mir jetzt nichts ein außer die Schwestermodelle von Challenger (260, 270), die sind identisch zu den Chausson aber unterscheiden sich gelegentlich im Preis.
Das mit dem Waschbecken hab ich auch gemacht, erfordert aber etwas Fingerspitzengefühl da es hinten mit der Verkleidung nicht geschraubt war sonder geklammert.
Gruß Joachim
LuGuMo am 20 Okt 2020 13:35:35
bigben24 hat geschrieben:Wie heißt es so schön "Andere Mütter haben auch hübsche Töchter" ;D ... Gruß
Das mit der Zeit nehmen ist so eine Sache. Wenn die Situation sich weiter verschlechtert (ich bin selbständig und die wirtschaftlichen Corona-Folgen spüren wir schon jetzt, Ausgang offen...) machen wir es aus Vernunftsgründen vielleicht nie.
Dennoch vielen Dank für die Tipps. Ich werde mich zügeln und die genannten Punkte "abarbeiten".
Mit dem Gewicht finde ich schwer. Solar- und Winterpaket ist uns sehr wichtig. Eine Markise und Fahrradträger auch. Dann noch der eine oder andere Wunsch und es ist vorbei mit einer praktikablen Zuladung, oder? Vielleicht doch eher direkt auflasten.
Über andere Punkte muss ich mich erst informieren, bevor ich einschätzen kann, ob wir die benötigen.
Beste Grüße Peter
LuGuMo am 20 Okt 2020 13:39:10
Joachim260 hat geschrieben:... Wieso kennst du meine Frau? :lach:
Die kannte Ephraim Kishon schon :D
Schwestermodelle? Welcher Sinn steckt dahinter?
Beste Grüße Peter
KlausJK am 20 Okt 2020 14:32:16
Hallo Peter, willkommen im Forum. Schön, dass Ihr auch zur "Sippe des fahrenden Volkes" gehören und euch ein Wohnmobil anschaffen wollt. Ich bin über deinen Beitrag gestolpert, da wir (meine Lebensgefährtin und ich) seit zwei Jahren einen Challenger 290 besitzen, der ist fast baugleich mit dem Chausson 640, lediglich 30cm kürzer, u.a ist das Quer-Hubbett bei uns nur 1,40m breit, gegenüber 1,60m beim 640. Chausson und Challenger sind übrigens zwei nahezu identische Schwestermarken, die auch im gleichen Werk in Frankreich gebaut werden. Unterschiede gibt's nur im Design und der Typenbezeichnung aber alle Grundrisse werden von beiden "Herstellern" angeboten. So ist der Chausson 630 praktisch identisch mit dem Challenger 270. Und der Chausson 640 mit dem Challenger 260. Ich denke, auch die Preise sind wohl gleich.
Wie schon angemerkt, sind wir aktuell noch Besitzer eines Challenger 290. Wir sind mit dem Aufbau (nach einigen anfänglich erforderlichen Nachbesserungen) total zufrieden, auch die nächtliche "Übereinander Krabbelei" stört uns persönlich nicht, wir können aber verstehen, dass dies nicht jeder so sieht. Leider haben wir unendliches Pech mit dem Basisfahrzeug Ford (wiederholt defekte Injektoren, verklemmtes Thermostat, in Folge durchgebrannte Zylinderkopfdichtung, defektes Karosseriesteuergerät wegen Wassereintritt usw.). Da wir keinen Urlaub mehr antreten können, ohne den ADAC behelligen zu müssen haben wir nun beschlossen, das Fahrzeug zu verkaufen. Wir möchten allerdings bei diesem Grundriss bleiben und lediglich einen Fiat Ducato als Basisfahrzeug. Bei Challenger / Chausson kann man glücklicherweise jedes Modell wahlweise mit Ford oder Fiat bestellen.
Nun zu deiner Frage nach Alternativen: Hier eine befriedigende Antwort zu geben ist sehr schwer. Klimaanlage kriegt man mittlerweile bei allen Mobilen, das ist kein Problem. Teilintegrierte (TI) sind neben Kastenwagen momentan wohl die am meisten verkauften Aufbauformen, ihr solltet also auch hier fündig werden. Schwieriger wird's aber schon, wenn das Mobil nicht wesentlich länger als 7m sein soll. Aktuell haben wohl über 80 % der angebotenen TIs Einzellängsbetten oder ein Queensbett im Heck. Der Schlafkomfort ist unbestritten perfekt und man kann Nachts unproblematisch auf die Toilette, ohne den Partner belästigen zu müssen. Diesen Komfort erkauft man sich bei kürzeren Mobilen aber zwangsweise mit einem (wesentlich) kleineren Wohnbereich und/oder Sanitärbereich. Wenn euch der große Sanitärbereich über die ganze Fahrzeugbreite wichtig ist, bleibt fast keine andere Möglichkeit, als auf feste Betten zu verzichten und auf Hubbett(en) auszuweichen. Einzel-Längshubbetten wie beim Chausson 630 oder Challenger 270 sind aber meines Wissens nach aber wirklich bei keinem anderen Hersteller zu bekommen.
Neben dem Grundriss sind aber noch viele weitere Dinge relevant:
-Wie teuer darf das Mobil sein? Wenn z.B. 60.000 € das Limit sind, wird die Auswahl bei den Neufahrzeugen mittlerweile schnell eng. -Welches Basisfahrzeug mit welchem Motor und welchem Getriebe (Automatik?) Ich bin seit 1992 Wohnmobilist und das Basisfahrzeug hatte mich eigentlich nie sonderlich interessiert. Ich hatte mehrere Fiat, Ford, Peugeot und VW und mit keinem Ärger. Mit zunehmenden Abgasvorschriften häufen sich aber leider die Probleme und speziell Ford hat mittlerweile mehr als genug davon, wie wir mittlerweile leidvoll erfahren durften. Es soll aber auch Fordfahrer geben, die (noch) keine Probleme haben :-). -Wie wichtig ist euch die Aufbautechnik (Stichwort "Holzfreier Aufbau", GFK-Dach/-Wände /-Boden)? Aluwände sind nicht hagelresistent, was sich u.a. in höheren Versicherungsprämien niederschlägt, Styropor (EPS) und Holzfachwerk im Aufbau führen bei nicht sofort erkannten Undichtigkeiten schnell zu immensen Schäden bis hin zum wirtschaftlichen Totalschaden. Wenn ihr das Mobil länger faHREN wollt, als die Dichtigkeitsgarantie gilt, solltet ihr über einen (weitgehend) holzfreien Aufbau mit XPS (=Styrodur) statt EPS (=Styropor) nachdenken. -Wie viel Personen und Gepäck sollen mit? Die meisten TIs werden mit einer "Zulässigen Gesamtmasse" von max. 3.500 kg angeboten. Mit diesem Maximalgewicht gilt das Mobil verkehrsrechtlich praktisch noch als PKW, es gelten weder spezielle Geschwindigkeitsbeschränkungen, noch Überholverbote und die Mautgebühren im Ausland (konkret in Österreich und Slowenien) bleiben überschaubar. Auch darf das Mobil von Leuten, die den Führerschein der Klasse B nach dem 01.01.1999 erworben haben gefahren werden. Leider weisen die meisten Mobile bereits mit Auslieferung ab Werk schon ein Leergewicht von mehr als 3.000kg auf. Mit der obligatorischen Ausstattung wie Markise, Wasserschlauch, Auffahrkeile usw. der Campingausrüstung, eventuell Sat- /Solaranlage mit 2. Bordbatterie, Urlaubsgepäck, Gasflasche(n), Fahrräder / Roller / E-Bikes und vollem Frischwassertank ist die verbleibende Zuladung sogar im Zweipersonenbetrieb sehr schnell aufgebraucht. Sollen dann mal noch 2 Personen zusätzlich mitfahren, wird's sehr schnell sehr gefährlich und illegal. Eine nachträgliche Auflastung ist oft teurer und komplizierter als das Mobil neu schon mit mehr zulässiger Gesamtmasse zu ordern. Sollen es nicht mehr als 3.500kg werden, muss unbedingt vor dem Kauf auf das im Prospekt angegebene Leergewicht geachtet werden. Nachdem die Hersteller sich eine Toleranz von 5% auf die Prospektangaben einräumen, sollte man sich überlegen, ob die Wunschausstattung (z.B. TV, Satanlage, Solaranlage usw.) tatsächlich machbar ist. Unser Challenger kommt z.B. urlaubsfertig mit 2 Personen, 2 Fahrrädern und vollem Wassertank bereits auf 3520kg. Das geht so grade noch. Wenn wir aber anstelle der Fahrräder unseren kleinen Roller (100ḱg) in der Heckgarage mitnehmen wollen, können wir nur max. 20 L Wasser bunkern. -Wo sitzt der Händler, der das Mobil verkauft? Wenn du nicht zu den begnadeten Heimwerkern gehörst, solltet ihr einen Kauf bei einem Händler in der unmittelbaren Umgebung favorisieren, auch wenn das dort angebotene Mobil nicht unbedingt in allen Bereichen den Wunschvorstellungen entspricht. Wenn das Wunschfahrzeug nur bei einem 600km entfernten Händler steht, werden Garantiearbeiten und kleinere erforderliche Reparaturen schnell zur Herausforderung. Bei unserem Challenger musste z.B. auf Garantie zweimal das Panoramadach getauscht werden. Da ist man froh, wenn der Händler nicht zu weit entfernt ist.....
Der Kauf eines neuen WOMOS will also gut überlegt sein. Wenn ihr euch noch nicht viele Mobile angeschaut habt, wäre es wohl das Optimale, sich zunächst mal auf der weltgrößten Caravanmesse, dem Caravansalon in Düsseldorf umzuschauen. Leider ist der nächste erst im Herbst 2021 und solange wollt ihr vermutlich nicht warten. Der Caravansalon ist eine Herstellermesse, keine Händlermesse. Anders als bei den regionalen Messen sind hier die Hersteller selbst i.d.R. mit allen Modellen vor Ort, man kann sich demzufolge praktisch in jedes auf dem Markt verfügbare Mobil reinsetzen und testen, was einem (optisch) zusagt. Außerdem gibt es interessante Messepreise. Leider hat Corona in diesem Jahr dazu geführt, dass einige namhafte Hersteller der kürzlich stattfindenden Messe ferngeblieben sind. Es ist zu hoffen, dass 2021 alles halbwegs normal läuft.
Egal, was es auch wird, ich wünsche euch, dass ihr euer persönliches Traummobil findet und damit viele mängelfreie Urlaubstage genießen könnt.
LG Klaus
LuGuMo am 21 Okt 2020 17:48:30
Auch an Dich Klaus vielen Dank! :dankeschoen:
Es gibt viel zu beachten und man muss sich klar machen was einem am wichtigsten ist. Ich habe es mir nicht so schwierig vorgestellt. Nächstes Wochenende leihen wir uns den 630 aus und werden danach hoffentlich klüger sein. :lenker:
morpheus22 am 22 Okt 2020 18:49:15
Die Voll-GFK Modelle haben meines Wissens nach einen Hang zum "Übergewicht", auch von den Chaussons habe ich das schon vernommen. Ansonsten ist der 630 ein tolles Womo. :)
ganz neu ist noch der Rimor Seal 67 Plus. Der ist noch nicht einmal auf der Website von Rimor
Die Genannten haben allerdings alle Querbetten.
Gruß Grandeur
eddan am 23 Okt 2020 09:26:30
... beim 630/270 versperrt das auf der Beifahrerseite heruntergefahrene Bett die Aufbautür.
Beim aktuellen Modell haben im Bad Fenster und Schrank die Position getauscht, sodass das Waschbecken besser erreichbar ist.
Munter bleiben! . .
Pumanni am 23 Okt 2020 21:17:31
Hallo miteinander,
auch ich bin neu im Forum und meine Frau und ich sind bisher in einem Kastenwagen (Knaus Boxstar) unterwegs. Nun kommt der Boxstar langsam in die Jahre (Bj. 2005) - und wir auch (Bj. ....) 8) . Daher haben wir uns entschieden auf einen etwas bequemeren TI umzusatteln und haben letztendlich auf der Caravan-Messe einen Chausson 630 auf Fiat-Basis mit 140 PS und Handschatlung (Serie First Line) bestellt. Die Raumaufteilung finden wir genial und ist natürlich ein Riesenunterschied gegenüber dem Boxstar, was mir bei anderen TI mit Festbetten nicht so aufgefallen ist. Wir werden sehen, ob das mit den Einzelhubbetten für uns funktioniert. Wir haben es vor der Bestellung nicht irgendwo ausprobiert. Ich bin da aber zuversichtlich. Wir haben uns absichtlich für Fiat entschieden, weil gerade hier im Forum die Ford-Motoren nicht so gut wegkommen. Die neuen Motoren sollen ja besser sein, aber Fiat hat eindeutig die längere Erfahrung und Werkstätten für Fiat gibt es im europäischen Ausland mehr als für Ford - habe ich hier im Forum mal gelesen. Chausson mit Ford wäre aber etwas günstiger in der Anschaffung gewesen. Leider rief uns unser Händler nach der Caravan-Messe an, um uns mitzuteilen, dass Chausson keine Bestellung der Serie "Fiat First Line" (140 PS Handschaltung) annimmt, und das, obwohl diese Serie so in den aktuellen Prospekten, der aktuellen Messe-Preisliste und noch heute so auf der Homepage angeboten wird. Da hatte ich dann erstmal ???? in den Augen und Frust :oops: . Eine Erklärung habe ich von Chausson nicht erhalten, obwohl ich dort mal über das Kontaktformular nachgefragt habe. Unser Händler, der ja nichts für das Durcheinander kann, konnte da nichts dran machen und bekam auch keine Erklärung. Letztenendes machte uns unser Händler ein faires Angebot für ein Upgrade der Bestellung auf die "Vip Titanium"-Serie, die u.a. eine 9-Gang Wandlerautomatik besitzt. Da die Automatik gut sein soll, haben wir dann das Angebot angenommen und tief durchgeatmet. Jetzt heißt es warten, warten, warten, denn das avisierte Lieferdatum ist Juni 2021. :roll:
HeideMobil am 24 Okt 2020 09:02:45
Moin, Moin,
in den Prospekten stand bei mir, daß ohne Aufbaubatterie geliefert wird. Dann war doch eine 110Ah drin, was ja schon gut war.
Mit dem Händler war die Kommunikation schon gestört, er war nicht in der Lage ein Angebot über Solar und BMS nach meinen Wünschen zu erstellen und dann sauer, als ich den Auftrag zurück zog :roll:
Ich empfehle mehr als 110Ah, bei Regen bzw trübem kalten Wetter (Tag und Nacht) braucht die Dieselheizung Leistung und Solar schickt dann nichts nach :!: Vielleicht kann dein Händer mit Erfahrung beitragen ?!
Beste Grüße von Heidi
KonradSch am 29 Nov 2020 18:50:51
Pumanni hat geschrieben: Die Raumaufteilung finden wir genial... haben uns absichtlich für Fiat entschieden, weil gerade hier im Forum die Ford-Motoren nicht so gut wegkommen... :roll:
Hallo, noch ein Neuer im Forum (also ich), mal eine kurze eigene Einschätzung zu dem oben zitierten. Wir haben zwei Jahre einen Adria TI auf Fiat gefahren, waren dann auf einer Messe, sind in den Chausson 630 gestolpert und haben nach mehreren Nachdenkensrunden auf der Messe gekauft. Ab dem Moment, wo wir das Innere genauer betrachtet hatten, war in den meisten anderen Modellen eigentlich viel zu wenig Platz, bzw. dieser war mit der Aufteilung etwas verschwendet. Zum Ford muss ich sagen, dass ich auch gewarnt wurde vor Motorproblemen. Bei der Nachfrage bei einem Fuhrpark, der auch Ford-Transit im Programm hatte, konnte ich aber zuverlässig beruhigt werden. Meine eigene Erfahrung ist, dass der Ford deutlich ruhiger unterwegs ist (viel weniger Klappern im Fahrerhaus), 170 PS natürlich spürbar sind gegenüber 140 PS und die Sitzposition ist auch etwas bequemer. Nachteil gegenüber Fiat sind die Drehsitze, die etwas umständlicher zu handeln sind. Schade, dass beim 2019er Modell noch zu wenig technische Finessen vorhanden sind, aber das hat sich zwischenzeitlich auch gebessert.
Für mich persönlich gibt es nichts anderes mehr, Aufteilung mit zwei Längsbetten über dem Wohnzimmer und Ford.
Sobald es wieder geht, sind wir auf Polarlichttour in Nordskandinavien. Bleibt gesund! Konrad
LuGuMo am 25 Mär 2021 06:52:23
Ich krame den Beitrag nochmal hervor um mich bei allen für die Tipps und Erfahrungen zu bedanken.
Letztlich waren wir mit der Vielfalt der Reisemobile vollkommen überfordert. Wir wussten irgendwann überhaupt nicht mehr, was wir eigentlich wollen. Dabei hat es nicht geholfen gleich bei mehreren Händlern verschiedene Modelle anzufragen, letztlich muss man sich die Fahrzeuge anschauen und das ist unter Coronabedingungen kein echter Spaß.
Wir haben dann erst mal den Stecker gezogen um die Informationen zu verarbeiten, trotzdem immer mal wieder im Netzt gestöbert, und siehe da, da ist uns der KABE ROYAL X780 LXL "über den Weg gelaufen", weit über unserem eigentlichen Budget, aber die Liebe war nicht mehr aufzuhalten, wir haben Dienstag unterschrieben, jetzt heiß es laaaaange warten und die Zeit hier im Forum nutzen, ich freue mich auf Euch und Eure Tipps!
LG Peter
SvenZ am 25 Mär 2021 09:06:08
Guten Morgen Peter,
den Bildern nach ein sehr schönes Fahrzeug und die Schweden verstehen sicher auch was von winterfesten und dichten Campingfahrzeugen. (Nicht das ich bei unserem Challenger ein Problem hätte)
Viel Spaß bei der Vorfreude. Schönen Tag, Sven
Juke565 am 25 Mär 2021 09:42:42
Hallo Peter,
das ist natürlich ein geiles Fahrzeug. wenn man auf die Heckgarage verzichten kann, dann ist ein französisches Bett auch toll, hatten wir mal im Wohnwagen. Allerdings kann man für den Preis auch zwei Chausson 640 kaufen, dann hat jeder ein Bett :lol: . Aber bei langen Lieferzeiten hat man ja noch Zeit zum sparen. Allerdings habt ihr mit Kabe bestimmt auch die doppelte Verarbeitungsqualität.
LuGuMo am 25 Mär 2021 12:56:50
Juke565 hat geschrieben:Hallo Peter, das ist natürlich ein geiles Fahrzeug. wenn man auf die Heckgarage verzichten kann...
Hallo Jürgen,
ohne Frage ist der Preis astronomisch für einen TI. Man darf auch daran zweifeln, ob er gerechtfertigt ist, aber der KABE entspricht exakt unseren Vorstellungen, wir haben uns viel angeschaut, von Hobby bis Hymer, nur die großen Luxusteile haben wir ausgelassen. Immer wieder sind wir zurück auf den KABE gekommen.
Übrigens hat im KABE auch jeder sein Bett...
Auch eine kleine Heckgarage ist vorhanden: Der Auszugkasten schafft zusätzlichen Stauraum: Auch im kleinen Stauraum hinten bekommt man noch etwas unter:
Die Fahrräder müssen sowieso auf die AHK, somit sollte man mit dem vorhandenen Stauraum gut zurechtkommen.
Klar ist eine große Heckgarage bequemer, uns ist das französische Bett und dem damit verbundenen Raumgefühl aber wichtiger.