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Hallo Ich möchte im Winter zum Nordkap und suche ein Wohnmobile für 1 Person. Fahrzeug darf nicht länger als 5,30 m sein. Habe an einen VW lang gedacht. Worauf muss ich achten? Z.b. Heizung, Strom, Dämmung u.s.w. Ist ein Allrad sinnvoll? Gibt es im Norden ausreichend Wintercampingplätze? Viel Fragen....aber Danke fürs lesen und vielleicht auch Beantworten Gruß aus dem Neandertal Jochen Hallo, ich war vor über 30 Jahren mit einem T3 Camper mit Hochdach am Nordkap. Allrad macht es einfacher ist aber nicht unbedingt notwendig. Spikes sind wichtiger. Wichtig ist eine sehr gute Heizung mit Motorvorwärmung und gute Isolierung. Die Isolierung war damals eher schlecht, dies hatte zu folge, dass sich innen am Aussenblech Eis aufgebaut hat. Ich habe unterwegs mehrere Eimer Eis aus dem Camper entfernt. Die Motorvorwärmend gibts auch elektrisch, ist in Skandinavien weit verbreitet. Hallo Jochen, Du schreibst für 1 Person..... Heißt das Du machst die Tour alleine-? Sorry für die frage, weil ich die Tour auch baldmöglichst machen möchte. VG Georg pwglobe: Danke für die Hinweise! Motorvorwärmung habe ich mich noch nicht mit beschäftigt; steht ab sofort auf der Liste! Speiks...ja, ich glaube das ist nicht so einfach! Habe da eine Idee die in Dänemark zu kaufen und meine Winterreifen dort einzulagern. Werde das konkret angehen, wenn der Termin fest steht! Hobby1968: Ja, ich werde alleine fahren. Meine Frau brauch immer ein Dach über dem Kopf. :D Wenn Corona mitspielet :roll: habe ich vor im Sommer so 4-5 Wochen Norwegen/Schweden. Die Wintertour dann Februar/März. Ich wollt mir nur jetzt einen alten/neuen Bus kaufen und der soll dann auch Winterfest sein! Noch eine Frage: Reicht die im Lieferumfang von VW verbaute Standheizung für so einen Trip aus? Danke Jochen Glaube nicht das die normale Standheizung geht. Die Webasto in meinem Jeep schaltet nach einer bestimmten Zeit ab. Dauerbetrieb würde die Starterbatterie auch nicht durchhalten. Da wirst du bestimmt noch eine externe Luftheizung und Aufbaubatterie nachrüsten müssen. Wir waren über den Jahreswechsel 2019/2020 im skandinavischen Norden bis hoch zum Nordkap unterwegs. Du findest einen Bericht bei Freeontour unter WoMo, Nordlicht und -30°. Auch hier im Forum gibt es dazu eine Verknüpfung. Da sind auch unsere Vorbereitungen. Erfahrungen und Übernachtungplätze beschrieben. Offene Campingplätze gibt es durchaus, hilfreich ist vorher anzufragen. In Finnland findet man auch Plätze an manchen Tanken die Caravanplätze mit Strom anbieten. Von ABC gibt es auch ne Webseite die das bei den einzelnen Tank- und Raststätten mit dabei stehen hat. Auf der Nordkapinsel ist im Winter kein CP geöffnet. Man kann am Vandrerhjem (Hostel) in Honningsvåg fragen, ansonsten freistehen. Wir haben im Hafen von Skarsvåg unsere Nacht verbracht. Offene CP auf unserer Tour in Alta, Tromsö, Gratangen, Kiruna, Kilpisjärvi, Lakselv, Ivalo, Äkeslompolo, Levi, Björkliden (Abisko), Jockmokk, Arvisdsjaur, Östersund, Ranua, Oulu, Karasjok SP mit Strom in Rovaniemi, Tornio, Vitasaari. Ob der VW das richtige Fahrzeug ist, muss jeder für sich entscheiden. Wichtig ist die Heizung, sonst kann’s schnell ernst werden bei -30° VW bot für den Bus (T5? T4?) verschiedene Standheizungsoptionen an; es ist praktisch unmöglich anhand der Angaben in Verkaufsanzeigen herauszufinden was genau verbaut wurde. Im Netz mal nach "SSP 415" und "SSP 416" suchen, die .pdfs herunterladen und einlesen. Nur eine Heizung würde ich keinesfalls empfehlen. Ob ein VW Bus Winterfest sein kann, da habe ich meine Zweifel.
Ich würde ebenfalls ein Doppelboden Wohnmobil vorziehen und zwei Heizsysteme sollten vorhanden sein.
Unsere Webasto Dieselstandheizung schaltet nicht nach einer gewissen Zeit ab, sondern ist eine vollwertige Heizung mit mehreren Funktionen. ( Nur Motor erwärmen, Nur Heizen oder beides .. ) Die Standheizung im bus macht muckel warm .auch wenn da 0 gedämmt ist. Und die Batterien halten auch mindestens 2 tage Der bus ist ein tolles Reisefahrzeug , und mit Allrad so gut wie ein SUV Dazu günstig auf Fähren und Maut Das sollte nicht das Problem sein Für mich ist es die rudimentäre sanitäre Ausstattung ... Und daher ein CP, Golfclub ,Truckerraststätte oÄ nötig ... Also zur not geht ja das pp mal ... Aber ohne Warmwasser in Norwegen im freien duschen ?.... Ok .. Ich bin verwöhnt ...
Das bestreitet niemand, allerdings sind es tatsächlich die Ansprüche die man auf wochenlangen Touren an das Mobil stellt. Sowohl Geräusch als auch Strombedarf sprechen gegen eine Dieselheizung bwsonders Nachts. Zum einen hat man nur die Standheizung, kein Back Up System, was ich als erforderlich ansehe. Desweiteren hatten wir auch mal einen Kasten und ich erinnere mich u.a. an das Kondenswasser welches da entsteht usw. Kollegen berichten sogar davon, dass innen 30 Liter Eis am Kasten hingen...aber auch eine Vielzahl anderer Probleme / Einschränkungen. Eisbildung hatten wir ebenfalls, aber nicht in dem Umfang, aber für uns war der Kasten absolut untauglich für den Winter. Heute haben wir einen VI mit Doppelglasscheiben vorn ( bis auf Windschutzscheibe ) und sehr guter Dämmung. Haben allerdings nur bis - 15 Grad Erfahrungen damit, aber die sind nur am Gasverbrauch zu merken. Allerdings starten wir den 3 l Motor unter - 10 Grad nur, wenn er von der WEBASTO vorgewärmt wurde, er startet zwar auch kalt aber nicht gern und uns wurde es so ausdrücklich empfohlen. Der Doppelbodenaufbau mit rundum Isolierglas ( teils Glas teils Kunstoff ) lächelt bei - 15 Grad ( eigene Deutsche, Schweizer und Spanische Winter Bergtouren ) und ich vermute auch bis - 30 Grad ( noch keine eigenen Erfahrungen )
Das halte ich für gefährlich verharmlost. Wenn in unserem T6 die serienmässige Motorstandheizung läuft, wird es zwar vorn nett warm, aber hinten friert man sich nach einer halben Stunde Heizungslauf immer noch den Allerwertesten ab, bei milden Temperaturen um 0 Grad. Möchte nicht wissen, wie das bei -30 Grad aussieht. Und die Batterie hält keine 8 Stunden mit der Standheizung, wenn die durchheizt. Ohne Zusatzbatterie unbrauchbar! Da die serienmässige Standheizung über das normale Gebläse läuft, zieht die ekelhaft viel Strom. Von der Lautstärke mal ganz zu schweigen, da dürfte niemand schlafen können. Nicht alle Dieselheizungsinstallationen sind gleich, und hier solche undifferenzierten Jubel-Posts reinzustellen, finde ich beim Thema Winterurlaub in Norwegen schon etwas fahrlässig. Da gehören mindestens ein paar erklärende Worte dazu, was da für ein System und wieviel Batteriekapazität verbaut ist. Zum Thema Kondenswasser und Eisbildung bei Null Dämmung wurde ja schon oben was geschrieben. bis denn, Uwe Vielleicht noch ein Tip. Inzwischen gibt es 2 Bücher, die eine Winterreise in den Norden beschreiben. Das eine aus dem Reise Know How Verlag "Durch Lappland im Winter" Er beschreibt auch seine erste Tour mit dem VW Bus und warum er es beim zweiten Mal anders macht. Das zweite Buch aus dem Outdoor Verlag " Wintercamping in Nordskandinavien". leute .. Es gibt für den bus verschiedene Heizungen ... Die Warmwasserheizung und die Luftheizung Die Luftheizung ist echt leise läuft24Stunden durch und zieht nicht viel Strom .. Das ist das kleinste Problem Ich habe wie in allen Womos noch einen kleinen heizwürfel als Backup dabei ,.. Geht eben nur am CP Und was Kastenwagen angeht ... Ich war mit meinem Knaus locker bei strengem Frost bis 15grad unter o in sexten ...das ist dann die grenze wenn man Wasser mit hat ... Ohne waren es auch schon -25 am Hopfensee Und da war es auch warm ... Die Heizung ist nicht das Problem .auch nicht im Kasten.. Und motorprobleme hatte ich in 20jahren Wintercampen nie Kondensat schon eher ... Aber das hat jeder , auch der Doppelbodenintegrierte ,, der hat dann alles an den Scheiben...denn die summe des in der Luft befindlichen Wassers ist ja nicht kleiner ..wirklich gut ist da nur ein Alkoven mit abgetrenntem Fahrerhaus Lüften ist das Zauberwort Zum Fahren ans Nordcap gibts im Winter sicher bessere Autos als einen vw bus ... Wobei es mir da an platz mangeln würde . Es ist ja fast immer dunkel , dazu saukalt ... Da werden 5 QM schnell sehr eng ..Auf der Strasse gibts sicher kaum ne bessere Möglichkeit als einen Allrad bus ... Aber zum Wohnen ?...Event noch ohne CP , Dusche, Warmwasser ... Nö nö Hallo vielen Dank für die Antworten und Meinungen. VW ist für mich kein muss! Frage mal andersrum: Welche Fahrzeug ist für eine solche Reise geeignet? Aber, darf nicht länger als 5,30m sein! (länger ist der Parkplatz vor dem Haus nicht!) Vielleich noch was zu meinen Rahmenbedingungen: Ich möchte gerne auf Campingplätzen stehen. Bin auch bereit, mal für ein paar Nächte ins Hotel zu gehen. Aber ich möchte vermeiden, jeden Tag mir schon mittags Gedanken darüber zu machen, wo kann du heute Abend stehen. Darum mal eine oder 2 Nächte frei stehen! Danke und Gruß aus dem Neanderthal Jochen Es soll ja auch woanders Parkplätze geben, muss der Wagen denn um jeden Preis vor dem Haus stehen? Wenn ich ein Fahrzeug für eine Person mit solchem Wintereinsatz suchen würde, käme ein kleiner, kurzer Alkoven mit Heckbad oder -Küche und Volldinette in Frage. Warum? - Schön kurz wg. Bett über dem Fahrerhaus - Fahrerhaus kann zum Wohnraum hin abgetrennt werden, optimal im Winter - Viel viel viel viel bessere Isolationswerte als jeder Bus oder Kastenwagen - Ausreichend Platz für Gepäck (im Winter gern unterschätzt). Wenn er dann noch einen Doppelboden hat... ein Traum. Und allein auch kein Problem mit 3,5 Tonnen. bis denn, Uwe Als BA System: Stromerzeuger (z.B. Honda i20) mit Heizlüfter. * Uwe: ...gibt es ein solches Fahrzeug mit 5,30 m Länge? Danke
--> Link Dürften aber viele mit Halbdinette dabei sein, im Winter dann suboptimal, aber wenn Du so auf die Länge schaust, wirst du irgendwelche Kompromisse machen müssen. Ich persönlich würde mein Womo nicht nach dem Parkplatz aussuchen und mich dafür während der Reisen unnötig einschränken. bis denn, Uwe Danke, schau ich mir mal an! Gruß Sooo... möchte kurz berichten, zu was ich mich durchgerungen habe. Ich werde z.Zt. kein neues Fahrzeug kaufen! Die "Sommerreise" (hoffentlich dieses Jahr) mach ich mit meinem alten T5. Wenn das alles geklappt hat und im nächsten Jahr die Reisebeschränkungen aufgehoben sind, werde ich mich ab Herbst wieder mit dem Thema beschäftigen! Alles Lesern, Schreiber Danke für die Kommentare, Meinungen. Gruß aus dem Neanderthal Jochen Letzter Stand! Ich habe mir eine Wohnkabine ECO 180 auf einem Ranger bestellt. ...Jetzt muß nur noch Corona "verschwinden :evil: "...Dann gehts los! Danke an alle Beteidigten! Gruß aus dem Neanderthal Jochen Auch ne Möglichkeit, und als Alleinreisender nicht die schlechteste. Viel Spass damit, und achte auf die Hinterachslast! bis denn, Uwe HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum Wägelchen Jochen, Auch interessant so eine Aufsatzkabine. Was machst du mit dem Ranger im Alltag, normal nutzen als Alltagsfahrzeug? Respekt vor allen die im Winter ans Nordkap fahren. Ich habe es 2 x in meinem Leben dorthin geschafft. 1 x im Sommer mit DB Vito und Tandemachser Wowa und 1 x im November mit einem T2 mit Anfang 20. Aber im Januar ... alle Achtung. Was macht man(n) dort im Januar. Die letzten 300-500 km sind sooooo langweilig, am Nordcap sieht es aus wie auf einer Autobahnraststätte und dann das Ganze wieder zurück. Das muss ma(n) wirklich mögen ... ;-) Trotz allem, guten Ritt ... Hallo Parkhotel (wie kommt man auf so einen Namen :?: :?: :?: :mrgreen: :mrgreen: ) Die Wohnkabine soll immer auf den Ranger bleiben. Wir habe noch eine 2.VW Bus von meine Frau und den "darf" ich, für die paar fahrten, die ich im Altag mach, nutzen. Ich hoffe, wenn das mit dem Corona-Mist, nachlässt, diese Jahr im Sommer in den Norden zu kommen (4-5 Wochen). Das Nordkap steht nur als Synonym für Nordeuropa. Es kann auch die Lofoten sei. Hoch möchte ich zum Polarlichter fotografieren. P.S. Sehe gerade...du kommst auch auch aus dem THAL! Also....fast Nachbar! ;D Wie ich auf den Namen komme ...? Der Name ist Programm ![]() Gute Reise in den Norden, schönes Wägelchen für den Ritt. |
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