bikearnie am 25 Feb 2021 00:17:20 Servus Forum,
vorweg: Bitte prügelt nicht zu sehr auf mich ein, wenn meine Frage absoluter "Schwachsinn" ist - ich bin halt diesbezüglich Laie.
Bei Untersitzmontagen (Mercedes Sprinter) kann man ja von so gut wie gar keiner Isolierung ausgehen. Demzufolge wäre eine dort eingebaute Batterie wahrscheinlich relativ schnell unter den Gefrierpunkt gekühlt, wenn es draußen entsprechend kalt ist. Wäre es ggf. sinnvoll, eine Untersitzbatterie auf eine 12 Volt-Heizmatte zu setzen, um die Batterie ggf. erst leicht anzuwärmen, bevor man mit einem Schalter in der Ladestromleitung die Batterie anfängt zu laden??
Sollte das Thema bereits im Forum diskutiert sein - sorry: Meine Suche ergab nichts dergleichen.
Danke vorweg für Eure Antworten bikearnie
Tinduck am 25 Feb 2021 11:02:41 Oh, dazu gibt es viele Threads.
Inzwischen gibt es Akkus mit internen Heizungen, deren Wirksamkeit aber umstritten ist, weil niemand so richtig weiss, wann es in den Zellen (also da, wo es darauf ankommt) wirklich so warm ist wie am Messsensor, der ja irgendwo im Gehäuse hängt.
Wenn Du öfters bei Temperaturen unter Null unterwegs bist und es wichtig ist, dass der Akku bei diesen Temperaturen auch geladen werden kann, solltest Du auf Winston-Zellen (LiFeYPO) setzen.
Normale LiFePOs sollten unter Null Grad nicht geladen werden, einen Entnahme von Strom ist allerdings meist bis -10° C möglich, je nach Fertigakkutyp.
Wenn das Mobil bewohnt ist, spielt das meist keine Rolle, weil der Akku über Null sein sollte. Wenn man allerdings das kalte Mobil bewegen möchte, kommen o. g. Fakten zum Tragen.
bis denn,
Uwe
DonCarlos1962 am 25 Feb 2021 11:24:07 Unsinnig an sich finde ich die Idee auch nicht. Insbesondere wenn man schon einen Akku besitzt der keine eingebaute Akkuheizung hat. Aber, wie Uwe schon schreibt. Wann kommt man in die Situation? Wenn man mit dem Mobil unterwegs ist, wird es selten unter 0° Grad unter dem Sitz. Da reicht dann vielleicht schon eine Styroporplatte unter der Batterie. Interessant wird die Sache ja erst, wenn das Mobil vollkommen ausgekühlt und ungenutzt im Frost steht und die Solaranlage den Akku laden will. Vielleicht ist hier eine einfache temperaturgesteuerte Abschaltung die bessere Lösung? Entsprechende kleine Elektronik gibt es für den schmalen Taler. Link zum eBay ArtikelDenn im Zweifelsfall wird mehr Energie zum heizen des Akku verbraucht, als durch die Solaranlage beigesteuert wird. Dann hat man auf längere Sicht nichts gewonnen. Zumal der LiFePO4 ja nur eine sehr geringe Selbstentladung hat. Sollte man mit dem tiefgefrorenen Auto fahren wollen, muss man eben die Ladung zum LuFePo4 so lange unterbrechen, bis die Kerntemperatur des Akku über die 0° Grad kommt. Auch das kann der o.a. Schalter, oder man macht es einfach mit der Hand, mit einem Batterieschalter. LG Carsten
Altmaerker39638 am 25 Feb 2021 12:25:21 Hallo, wenn Du eine gute LifePo hast und das BMS gut eingestellt ist, macht doch das BMS alle notwendigen Einstellungen/Schaltvorgänge selbst. :oops: Also Laden sperren ab -1 grd C und auch Entladen dann meistens ab -10 grd C. So arbeitet jedenfalls mein BMS in der Löwen-Batterien. Konnte es jetzt selbst, bei den Temperauren von -19 grd. C und im Batteriefach von -12 grd C erleben. Also zuerst Ladeleistung wurde verringert und auf 1-1.5 Ah gesenkt bis das BMS abgeschaltet hat - Stromentnahme war noch möglich und wurde dann aber auch abgeschaltet bei > - 10 grd C im Batteriefach und den Temperaturen in den Batterien. Also einen kleinen 500 W Steckdosenheizer reingestellt und siehe da, als wieder nur - 1 grd C angezeigt wurde floß der Strom wieder. Also einfach auf das BMS vertrauen. Zu den "Jüngern" die dann sagen, das kostet "Lebenszeit" der Batterie, sage ich, ob ich nun 5000 oder 3000 oder nur 200 Zyklen habe, wer will das denn kontrollieren und auch 2000 sind dann in Jahren des WoMo (mit Zyklen von 120/a) nur 16 Jahre :lach: Bleibt GESUND!
Tinduck am 25 Feb 2021 12:49:42 Kann man so machen.
Analog kann man auch einfach die Ölwechsel bei seinem Auto weglassen. Ob der Motor 200.000 oder 300.000 km hält ist ja auch egal, wenn man nur 100.000 fährt. Wenn man das denn so sicher abschätzen kann...
bis denn,
Uwe
seppr am 25 Feb 2021 19:32:08 Ich habe meine Winstonzellen unter dem Beifahrerbereich aber außerhalb der Fahrerkabine, also ganz im Freien praktisch. Zum Schutz der Zellen in einer annähernd wasserdichten PVC-Kiste und auf einem Alublech, unter dem 2x30 Watt Heizfolien kleben, wie Rückspiegelheizungen. Mit diesen Heizelementen und der etwas isolierenden PVC-Box schaffe ich 15 Grad Erwärmung im Vergleich zur Umgebung. Aber ohne ausreichend Energiezufuhr werden diese Heizfolien nicht eingeschaltet. Nur wenn der Motor läuft oder wenn Landstrom anliegt wird geheizt. Ein Thermostat schaltet die Heizung bei über 10 Grad plus ab. Funktioniert zwar gut, ist aber träge. Also kurz vor dem Start Heizung einschalten bringt nichts. Bei Temperaturen unter - 5 Grad hänge ich am Abend vor der Abfahrt Landstrom an dann hat die Batterie am nächsten Tag in der Regel gute Arbeitstemperatur. In Sibirien natürlich noch nicht aber das ist wieder etwas anderes. Sepp
fraenky68 am 25 Feb 2021 20:51:53 DonCarlos1962 hat geschrieben:Vielleicht ist hier eine einfache temperaturgesteuerte Abschaltung die bessere Lösung? Entsprechende kleine Elektronik gibt es für den schmalen Taler. Link zum eBay ArtikelLG Carsten
Hallo Carsten, diese Idee hatte ich auch schon - mit genau diesem Temperatur-Regler. Ich bin am Relais hängen geblieben, da ich kein passendes gefunden habe. Hast Du auch ein passendes Relais dazu gefunden, das sehr wenig Strom verbraucht und für die 6mm² Solarkabel und 20A geeignet ist?
DonCarlos1962 am 26 Feb 2021 17:46:46 fraenky68 hat geschrieben:Hallo Carsten, diese Idee hatte ich auch schon - mit genau diesem Temperatur-Regler. Ich bin am Relais hängen geblieben, da ich kein passendes gefunden habe. Hast Du auch ein passendes Relais dazu gefunden, das sehr wenig Strom verbraucht und für die 6mm² Solarkabel und 20A geeignet ist?
Hallo Frank, ich habe das Teil hier noch liegen, leider ohne Bedienungsanleitung. Allerdings ist auf der Rückseite aufgedruckt, dass man bis zu 20A damit schalten kann. Die Klemmen reichen allerdings nur für ca. 1,5mm² Kabel. Der Stromverbrauch wird mit 13 mA im Ruhezustand angegeben. Hier noch ein paar Daten dazu: --> LinkDer Herr Sinz würde wohl nicht den Solarstrom, sondern das D+ Signal schalten. Kommt aber wohl auf die Konfiguration im Mobil an. Bei unserem 120WP Modul auf dem Dach, könnten wir auch direkt den Ladestrom unterbrechen, da wir ja nur ca. max. 6,5A schalten müssen. LG Carsten
fraenky68 am 26 Feb 2021 18:41:03 DonCarlos1962 hat geschrieben:Allerdings ist auf der Rückseite aufgedruckt, dass man bis zu 20A damit schalten kann. Die Klemmen reichen allerdings nur für ca. 1,5mm² Kabel. Der Stromverbrauch wird mit 13 mA im Ruhezustand angegeben. Der Herr Sinz würde wohl nicht den Solarstrom, sondern das D+ Signal schalten. Kommt aber wohl auf die Konfiguration im Mobil an. LG Carsten
Hallo Carsten, Danke für die Infos! Diesen Thermoschutzschalter habe ich auch schon. Beim Kauf dachte ich auch, dass ich das eingebaute 20A Relais nutzen und den Solarstrom direkt darüber abschalten kann. Die Anschlüsse sind aber für ein 20A Relais viel zu klein. Ich müsste dann kurz vorher von meinen 6mm² auf 1,5mm² und danach wieder auf die 6mm² zum Laderegler hin. Ich habe die Befürchtung, dass ich mit durch diesen Flaschenhals zu viel Verluste des wertvollen Solarstroms einhandle. Mein Laderegler (Morningstar Sunsaver Duo) lässt sich nicht mit D+ ein/aus schalten - so etwas wäre natürlich die beste Lösung und liese sich mit dem Thermoschalter leicht realisieren.
Gast am 26 Feb 2021 19:22:23 Tinduck hat geschrieben:Kann man so machen.
Analog kann man auch einfach die Ölwechsel bei seinem Auto weglassen. Ob der Motor 200.000 oder 300.000 km hält ist ja auch egal, wenn man nur 100.000 fährt. Wenn man das denn so sicher abschätzen kann...
bis denn,
Uwe
Kannst du uns den Zusammenhang zwischen deinen Ölwechsel und der Ladesperre unter 0 Grad noch ein wenig erläutern?
Tinduck am 27 Feb 2021 14:52:15 Nö. Wenn Du‘s nicht verstehst, haste halt Pech gehabt.
bis denn,
Uwe
fraenky68 am 07 Mär 2021 10:28:42 DonCarlos1962 hat geschrieben:Hallo Frank, ich habe das Teil hier noch liegen, leider ohne Bedienungsanleitung. Allerdings ist auf der Rückseite aufgedruckt, dass man bis zu 20A damit schalten kann. Die Klemmen reichen allerdings nur für ca. 1,5mm² Kabel. Der Stromverbrauch wird mit 13 mA im Ruhezustand angegeben. LG Carsten
Hallo Carsten, ich habe eine Lösung gefunden. Über den Temperaturregler steuere ich jetzt einen Victron Smart Battery Protect 65A. Diesen habe ich zwischen Solarladeregler und der LiFePo Batterie gehängt. Der Battery Protect verbraucht wesentlich weniger Strom als ein "normales" Relais in der Größe (nur 1,4 mA). Gestern eingebaut und heute Nacht getestet (wir hatten -7°C). Der Battery Protect hat die Stromzufuhr vom Laderegler zur Batterie getrennt ("Durch FERNSTEUERUNG deaktiviert"). Das schöne ist, dass dies auch über die Victron App kontrolliert und auch manuell geschalten werden werden kann. Den Temperaturregler habe ich so eingestellt, dass er bei Unterschreitung von 3,5 °C trennt und bei Überschreitung von 5,5°C wieder verbindet. Den Fühler habe ich in die Außenecke des Batteriekastens geklebt.  
vx2200 am 07 Mär 2021 10:41:49 Tinduck hat geschrieben: Analog kann man auch einfach die Ölwechsel bei seinem Auto weglassen. Ob der Motor 200.000 oder 300.000 km hält ist ja auch egal, wenn man nur 100.000 fährt. Wenn man das denn so sicher abschätzen kann...
Schlechter Vergleich. Denn, was kostet ein evtl. neuer Motor in 5-10 Jahren? Und was kostet ein Akku in 5-10 Jahren? Wie gesagt, selbst wenn sich die Anzahl der Ladezyklen halbiert und/oder die Kapazität des Akku deutlich(!) nachlässt dürfte die Akkutechnology deutlich weiterentwickelt sein und daher auch entsprechend günstig geworden sein. Aber, ich verstehe schon, Du willst halt unbedingt die Winston in den Himmel heben. Warum auch immer.
Phoenix164 am 31 Jan 2023 19:28:47 seppr hat geschrieben:Ich habe meine Winstonzellen unter dem Beifahrerbereich aber außerhalb der Fahrerkabine, also ganz im Freien praktisch. Zum Schutz der Zellen in einer annähernd wasserdichten PVC-Kiste und auf einem Alublech, unter dem 2x30 Watt Heizfolien kleben, wie Rückspiegelheizungen.
Sepp
Hallo Sepp. Welche Heizmatten verwendest Du? Und woran (Stromquelle) hast Du sie angeschlossen? Vielen Dank und Gruß, Holger
Tinduck am 01 Feb 2023 10:31:56 vx2200 hat geschrieben: Aber, ich verstehe schon, Du willst halt unbedingt die Winston in den Himmel heben. Warum auch immer.
Muss ich gar nicht, da sind sie eh schon. :) Man kann ja durchaus ohne Y leben, sollte dann aber ein vernünftiges, funktionierendes Temperaturmanagement haben, wenn der Akku auch mal tiefe Temperaturen sieht. Und für alle, die meinen Vergleich nicht verstehen oder verstehen wollen (sind ja anscheinend einige): Egal um welches technische System es geht, wenn man es entgegen seiner Spezifikationen malträtiert, wird es weniger lange halten. Nur kann man das eben nicht wirklich genau abschätzen, um wie viel sich die Lebenszeit verkürzt, weil das von der individuellen Art der Misshandlung abhängt. Bezogen auf die Batterie: wenns doof läuft, einmal mit richtig Strom in die kalten, womöglich weit entladenen Zellen und man hat -zig Prozent Kapazität durch Plating dauerhaft vernichtet. Müsste ich nicht haben. Ich fühle mich wohler, wenn ich technische Richtlinien einhalte. Ist für Laien (dazu zähle ich mich) und auch für Profis der richtige Weg - die Leute mit gepflegtem Halbwissen machen ja eh, was sie wollen. bis denn, Uwe
Inselmann am 01 Feb 2023 10:45:15 Ich habe ja schon in anderen Fäden von meinen Beobachtungen der Akkutemperatur bei Untersitzmontage berichtet (Ford Transit, ist aber ja die gleiche Situation) Einfach ne Heizmatte drunterlegen ohne entsprechende Isolierung des Metallbodens wird wohl nicht viel bringen. Der Metallboden wird sehr wahrscheinlich die ganze Wärme aufnehmen. Der Akku wird unter dem Sitz kräftig gekühlt wenns draussen kalt ist. Selbst wenn das Wohnmobil beheizt wird. Das sollte man nicht unterschätzen. Versuch macht kluch :D
cinzano01 am 01 Feb 2023 13:21:35 Ich kann es ganz konkret aus meiner Tour letztes Wochenende beschreiben, Bei mir ist die Batterie unter dem Fahrersitz (Ducato) verbaut. Bis auf 1cm Schaummatte liegt sie direkt auf dem Blech. Ich habe ein JBD-BMS mit 2 Temperaturfühlern verbaut. Auf der Platine befindet sich ebenfalls noch ein Fühler. Die beiden freien Sensoren verbaue ich bei all meinen Akkus grundzätzlich ZWISCHEN den Zellen in einem Kanal in den Trennplatten. Ich erfasse damit die Temperaturen zwischen Zelle 1&2 und 2&3, also einmal außen und einmal mittig. Das Womo steht bei uns draußen auf der Straße. Es war durchgehend kalt und am Donnerstag Abend um 18 Uhr betrug die Zellentemperatur -1°C zwischen den Zellen und 0,5°C im BMS. Das Laden war gesperrt. Zum Aufheizen und Einräumen, haben wir die Truma eingeschaltet. Zudem stelle ich bei Einräumen immer den Absorber auf Batterie - wird eh beim Fahren geladen. Der Strom mit Licht, Heizung und Kühlschrank lag jetzt bei 24A. Li-Batterien werden bei Kälte etwas müde - das hängt mit den organischen Elektrolyten zusammen. Die Zellspannungen gingen bei der Entnahme runter auf 3,04V. Durch den höheren Innenwiderstand in dieser Phase fällt auch ein bisschen Wärme in den Zellen ab bei dieser Stromentnahme. Nach einer Stunde zeigte etwas BMS über 3°C an, Zelle außen 1,2°C und Mitte 0,8°C. Laden war jetzt freigegeben. Die Batterie hatte einen Ladestand von 140 Ah (von 200 Ah) Um 21 Uhr sind wir losgefahren bei 5,6°C BMS und 2,2°C außen, 1,6°C innen. Der Booster liefert 30A in die Batterie beim Fahren. Dies führte zu einem raschen Anstieg auf 12°C am BMS und innen, wie Mitte auf Werte um 10°C. Nach 1 3/4 Stunden Fahrt war die BMS Temperatur bei 18°C und die Zelltemperaturen bei um die 15 °C. Meiner Erfahrung aus vielen Umbauten sind Heizmatten in Akkus, die nicht explizit dauernd der Kälte ausgesetzt sind nicht praxisrelevant. Ich hatte Umrüstungen bei Fahrzeugen auf Ford-Basis (XGO) wo die Aufbaubatterie serienmäßig auf einem Brett unter der rechten Trittstufe im Spritzwasser des Vorderrads untergebracht war. Anstelle hier eine Li-Batterie exponiert mit Heizung zu verbauen, haben wir kurzerhand die Batterie unter den Sitz oder auch mal in die Dinette verfrachtet, anstelle so wertvolle Technik derart exponiert zu installieren. Bei Expeditionsmobilen für Nordeuropareisende mag diese Betrachtung anders aussehen.
mv4 am 01 Feb 2023 13:39:03 seppr hat geschrieben:Ich habe meine Winstonzellen unter dem Beifahrerbereich aber außerhalb der Fahrerkabine, also ganz im Freien praktisch. Bei Temperaturen unter - 5 Grad hänge ich am Abend vor der Abfahrt Landstrom an dann hat die Batterie am nächsten Tag in der Regel gute Arbeitstemperatur.
Sepp
wenn es mal richtig kalt wird (unter -20 Grad) ist das sinnvoll ...sonst braucht ein Winston das nicht. Wenn du Wintercamping machst sind solche Temperaturen aber durchaus möglich...also brauchst du dann in der Nacht Landstrom zum Heizen? In Sibirien würde das sogar gehen....dort macht keiner einen Motor aus ohne Vorwärmung...einen Diesel gleich gar nicht.
DonCarlos1962 am 01 Feb 2023 19:56:29 mv4 hat geschrieben:In Sibirien würde das sogar gehen....dort macht keiner einen Motor aus ohne Vorwärmung...einen Diesel gleich gar nicht.
Doch, bevor man wieder fahren will nimmt man eine der Blechradkappen ab, kippt Benzin rein, schiebt sie unter die Ölwanne und zündet die "Starthilfe" an. Ist die Radkappe leer gebrannt, kannste los fahren. Na ja, vielleicht. ☃️ LG Carsten
mv4 am 01 Feb 2023 20:35:46 Carsten ...wir sind etwas OT....da springt bei 30 Grad minus nix mehr an...da ist die Bleibatterie ein tiefgefrorener Eisblock.
Kommen wir lieber zu Thema zurück...und sind wir froh vielleicht nie Sibirien sehen zu müssen..
DonCarlos1962 am 04 Feb 2023 01:25:02 mv4 hat geschrieben:Kommen wir lieber zu Thema zurück...und sind wir froh vielleicht nie Sibirien sehen zu müssen..
Recht hast Du! Da bin ich ganz bei Dir! Also zurück zum Thema: Im Winter haben wir in unserem TI einen Thermovorhang wie diesen, nur eben für den Transit. --> LinkDas kann zwar die Kälte vom Wagenboden nicht abhalten, aber trotzdem hilft es den Batterien unter den Sitzen sehr, weil die Sitzkonsolen zum Fahrerhaus hin abschottet sind. Zumal wir, wie wohl die meisten, Warmluftausströmer in der Sitzgruppe haben. Wenn die dann noch in der Nacht in Richtung Batterie warme Luft liefern, kann man vielleicht auch ohne die Heizmatte auskommen. Wir waren zwar nur bis -10° Grad unterwegs, aber für diesen Bereich ging es recht gut. Die Starter-(Blei)Batterie hat es gepackt und auch der Lithiumakku blieb in der ganzen Zeit über den erforderlichen 0° Grad auch ohne eine zusätzliche Akku-Heizung. Einziges Problem ist dann der "Kaltstart" wenn noch niemand mit dem Wohnmobil unterwegs war und es ausgekühlt ist. Vielleicht kann man dann einen Heizluftausströmer mit einem Schlauch verlängern und direkt auf die Batterie richten, für eine gewisse Zeit die Heizung vor Abfahrt anwerfen bis der Akku gefahrlos geladen werden kann. Bei uns klappt das recht gut, weil wir hier in der Köln-Bonner-Bucht selten extreme Frosttemperaturen haben und unser Akku-Kasten schon Bauseitig mit einem Warmluftschlauch in der Nähe versehen ist. LG Carsten P.S.: --> Link :lol:
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