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Moin Forumsgemeinde Ich bin mit etwas über 50 absoluter Campinganfänger, von ein paar Zelttouren vor über 30 Jahren mal abgesehen. Da ich mich, zu Gunsten von mehr Freizeit nächstes Jahr beruflich verändern möchte, planen wir (Frau, Hund und ich) die Anschaffung eines Wohnmobils , vorzugsweise für längere Wochenenden (3-4 Tage) aber auch für Urlaube. Die Wochenendtouren sollen ganzjährig stattfinden, wogegen die 6 Wochen Jahresurlaub wohl in der Zeit von April bis Oktober geplant sind. Eigentlich hatten wir schon letztes Jahr geplant 2 mal eine Woche e in WoMo zu mieten um zu erkennen was überhaupt nicht geht und was ein Wohnmobil unbedingt haben muß. Leider hat uns Corona da einen Strich durch die Rechnung gemacht und für dieses Jahr sieht es auch eher bescheiden aus, so daß ich mir jetzt erst einmal Infos von erfahrenen Campern erhoffe. Meine erste Wahl fiel auf einen Kastenwagen Pössl Roadcruiser Revolution. knapp 50000 Euro klangen sehr verlockend. Schnell mal den Konfigurator angeschmissen, ein paar Klicks hier, ein paar Klicks dort. Ooops wo kommen auf einmal die 65000 Euro her??? Also erstmal weiter geguckt und bei Carado gelandet. T447. 46000 Euro Startpreis, ok mit Zusatzausstattung auch bei über 60000, dafür aber nen "richtiges" Wohnmobil. 230 cm Breite gegenüber 200cm Breite sind bei 180cm und 110 kg sicherlich auch kein Nachteil. WC und Dusche getrennt macht auch mehr Sinn als eine Kombilösung. Dazu die Möglichkeit eines Hubbettes falls man sich mal aus dem Weg gehen möchte. Dann las ich im Forum von Feuchtigkeit bei Wohnmobilen mit Holzskelett und daraus resultierendem Torf. Hmmm. Also weiter geguckt. Derzeit bin ich bei Mooveo gelandet.TEI 74 EB. Grundriss gefällt. Mit 60000 Startpreis deutlich teuerer, dafür aber schon jede Menge Zubehör was bei den anderen zugekauft werden muß. Ihr seht , ich bin hin und her gerissen. Deshalb erst einmal ein paar Fragen. Was für Ausstattung sollte ein Wohnmobil haben. Damit meine ich vor allem Dinge, die man besser gleich ab Werk mitbestellen sollte, weil ein nachträglicher Einbau nur mit großen Schwierigkeiten/Kosten/Undichtigkeiten verbunden ist ? Vielen Dank für eure Hilfe und Antworten Gruß Stefan Welche Vorraussetzungen sollte der Sanitärbereich haben für eine Trockentrenntoilette? Wo geht sowas leichter, wo geht sowas schwerer oder garnicht? Die längeren Wochenenden möchte ich am liebsten autark sein. Wie sollte die Elektrik/Batterie/Solar etc sein? Was brauche ich, was nicht? Dazu musst du erstmal dir im klaren sein was brauchst du. Unsere Toilette hat 22ltr. Wir haben über mehrere Tage kein Problem. Unser Solarkoffer hat 100w reicht für unsere 75 AH Batterie aus. Unsere Ansprüche sind aber auch gering und nicht übertragbar auf jedem. Wenn du eine Liste machst was du als unabdingbar machst werden dir die Fachleute bestimmt sagen was du brauchst. So in der Art hat es bei uns auch angefangen. Es wurde dann ein Carado 449, total spontan da er in Mobile stand. Hin gefahren und gekauft, ohne jegliche Erfahrung. Das Queensbett und die separate Dusche mit WC waren ausschlaggebend da wir an WE immer auf SP stehen und ich alles dabei haben möchte. Der würde heute vermutlich noch reichen, dann kam der Wunsch nach einer Fahrradtauglichen Garage, mehr Platz, doppeltem Boden, einfach mehr Luxus, reines wollen! Den Carado haben wir 2 Jahre gefahren und ohne Wertverlust wieder verkauft. Also, kaufe! ein Fehlkauf wirst du immer wieder gut los. Wir haben viel zu lange überlegt und vermutlich einige schöne Urlaube verpasst. Hallo Stefando, also den Mooveo Grundriss gibts bei vielen Herstellern vom Carado/Sunlight Einstiegssegment mit Holzboden/Styropor, über etwas gehobenes Einstiegssegment Forster T 749 EB (voll GFK/holzfrei), bis zur Einstiegs Oberklasse bei Hymer MC-T/ML-T(Alu-Aufbau) und noch hochwertiger bei Carthago C. Urlaub kannst Du mit allen machen. :wink: Wie wollt Ihr Urlaub machen, wieviel Tage an einem Ort? Ziehts Euch eher in heiße Länder oder eher D oder Skandinavien? Was macht Ihr im Urlaub? Relaxen oder eher Aktivurlaub (da sollte die Garage radtauglich und sonst auch etwas größer sein. Wenn Ihr grob das Wunschfahrzeug habt, ab zum Händler und anschauen. Wenn’s nicht gleich gefällt vom Möbelstil, werdet Ihr nie glücklich. So Dinge wie Trenntoilette, Solar, Wechselrichter,... würde ich erst nach Kauf überlegen. Alles reinzubauen und nachher nicht brauchen ist schön für den Händler, der evtl. Anfängern erzählt hat was man alles braucht und wollte nur Euer Bestes! :lol: Gruß Grandeur Hallo Stefan Du scheinst auch viel bei den Herstellern selbst zu suchen und dort zu konfigurieren was dann ganz schnell ganz teuer wird. Schau auch mal bei Mobile was da an gebrauchten zu haben ist. Oft schon vom Vorbesitzer dementsprechend gut ausgestattet. MfG Andreas Hallo Stefan, Wenn ihr noch nie Urlaub im Wohnmobil gemacht habt, ist es natürlich schwer festzustellen, was für euch wichtig ist. Für winterurlaub im Schnee benötigst du ein anderes Fahrzeug, das winterfest ist (doppelter Boden). Fährst du in der Winterzeit bloß ab und zu mal ein Wochenende wenn’s keine starken minusgrade hat, brauchst du das nicht unbedingt. Wollt ihr Fahrräder mitnehmen? Dann entweder drauf achten, dass die Garage groß genug ist oder du musst sie hinten dran hängen. Ich persönlich möchte kein Bett haben, wo man quer schläft und beim hubbett kann man meist nicht mehr sitzen wenn’s unten ist. Daher haben wir uns für 2 längsbetten entschieden. Mit separater Dusche kriegst du das aber Längenmässig kaum unter 7 m hin, eher länger. Wir haben beim gemieteten Van gemerkt, dass wir im mobil nur im Notfall duschen und daher keine separate Dusche brauchen. Wir stehen doch alle paar Tage mal auf einem Campingplatz oder auf Stellplätzen mit Sanitäranlagen. Und ein Wochenende kommen wir auch mal ohne Dusche aus. Und unser mobil hat sogar eine gut nutzbare Dusche durch ein schwenkwaschbecken. Bezüglich Strom haben wir gleich eine größere lifepo Batterie einbauen lassen und 200 Watt Solar. So sind wir in der Sommerzeit autark. Wenn allerdings ebikes geladen werden sollen, muss die Batterie noch größer sein. Es geht also in erster Linie um eure Ansprüche. Man kann Solar aber auch später nachrüsten, genauso wie eine zweite Batterie. Am besten ist es, wenn man bei einem großen Händler mal in Ruhe die verschiedenen Grundrisse anschaut. Wenn man nach dem Kauf merkt, dass es doch nicht wirklich passt, kann man sich auch wieder verändern. Gruß Birgit Ich schreib dir jetzt was für uns wichtig war, nach 20 Jahren wohnwagen. Längsbetten, damit jeder raus kann, ohne den anderen zu belästigen, und kurz genug um sich in Städten noch wohlzufühlen und evt Parkplatz zu ergattern, wenn auch bissl schräg. 200cm von den KAWA´s war uns zu schmal, wowa hatte 230...wir hABEN UNS AUf 222cm beim Hymer geeinigt, der auch das breitere Alko-Fahrwerk hat (wenig seitenwindempfindlich und für Schnellfahrer ideal in den Kurven). Schmal um in Italien und Greece Dörfer zu durchfahren, aber gerade noch angenehm breit genug. Hubstützen damit wir eben, und schwankfrei schlafen, wie zu Hause, denn mir solls auf keinen Fall schlechter gehen, wie dort. 150Ps damit ich vorwärts komme, der Weg ist nur auf Landstrassen das Ziel, auf der Autobahn muß es vorwärts gehen, denn da lebst gefährlich. Wenn dir einer was vom cruisen und Gegend geniesen auf der Autobahn erzählt, der lebt gefährlich. Zuladung ist sehr wichtig, wenn du viel Gewicht mitnehmen willst, und dementsprechend große Heckgarage, und großen Kühlschrank. Toilette und Waschraum war bei uns unwichtig, denn für uns gibt es nur Campingplätze. Im 4ten Jahr muß ich sagen, keinen Fehler gemacht. Sonst noch nachrüstbar mitbestellt.....Fahrradträger für Ersatzreifen, Markise, 2te Batterie, große Reifen, Gas mit Crash Sensor, damit du unterwegs mit Gas kühlen kannst.... Raus kam der Exsis 474 Hui. So viele Antworten. Danke dafür an alle. Also zum Urlaub erstmal. Geplant sind eben verlängerte Wochenenden von 3-4 Tagen. Wenn wir länger Urlaub machen sind auch eher Etappen von 2 bis 3 Tagen und dann weiter fahren geplant. Campingplätze wollen wir eher seltener ansteuern. Unser Urlaub sieht eher gemütlich aus. Mit dem Hund spazieren, mal nen gutes Buch lesen, irgendwo rumsitzen und die Leute beobachten und lästern. Fahrräder haben wir keine. Urlaubsziele für die Wochenende sollten so im Umkreis von 2 Stunden um Dortmund sein und die längeren Urlaube ziehen uns an die Nord und Ostseeküste. Wobei wohl jeder Wohnmobilist heimlich vom Nordkap träumt. In den Süden, in die Wärme zieht es uns nicht. Zu den Betten: Da wir beide "Rücken" haben sind ordentliche Betten/Lattenrost eine feste Bedingung. Als Bauchschläfer mit 180 cm Körpergröße sollte das Bett auch 200 cm lang sein. Also entweder ein großes Doppelbett bei dem man aber nicht über den anderen steigen muß um das Bett zu verlassen oder Einzelbetten. Ein Doppelquerbett in Verbindung mit einem Hubbett über der Sitzgruppe wäre eventuell auch eine Option. So kann der Frühschläfer nach hinten gehen und der andere bleibt noch in der Sitzgruppe. Zur Toilette: Natürlich werden wir erst einmal die Chemietoilette ausprobieren, aber ich muß ehrlich sein: Die Sache mit der Entsorgung wird sicherlich nicht eines der Highlights des Campens für mich werden. Daher eben die Frage nach der Umrüstbarkeit auf Trenntoilette oder Verbrennungstoilette. Kann man jedes Cassetten-WC daraufhin umbauen oder nur spezielle. Was den Stromverbrauch angeht habe ich überhaupt keine Ahnung. TV, Laptop, Handy, Kaffeemaschine, evtl Backofen/Mikrowelle, Beleuchtung. Keine Ahnung was man dafür braucht. Kühlschrank sollte man wohl besser einen nehmen der mit Gas läuft. Dach-Klima läuft wohl nur mit Landstrom. Zu den Basisfahrzeugen: Sprinter, Ducato, Jumper etc sind ja die typischen Handwerkerkarren. Wenn ich mir die ansehe, sind die meisten davon ja nach wenigen Jahren völlig verrostet. OK , die werden hart rangenommen und nicht gepflegt, aber mißtrauisch werde ich da schon ein wenig. Werden Wohnmobile, speziell die Kastenwagen, vom Umrüster speziell gegen Rost behandelt, oder muß man das selbst machen? Gruß und Dank Stefan Unser Ducato 244 Bj06 ist rostfrei. Handwerker pflegen die Karren nicht nach drei Jahren gibt's einen neuen. Dein Stromverbrauch nach dem was Du betreiben willst heißt klotzen das volle Programm Lifepo4. Mache Deine Geldbörse auf und nicht knausern. Brauchen tut man das ganze Gelumpse nicht aber Luxus kostet. Wir waren am Nordkap und hatten unseren Solarkoffer nur am Nordkap benutzt. Man fährt 5 Stunden jeden Tag da war die Batterie immer voll. Stefan, mein Rat: Bevor ihr 50, 60 oder noch mehr tausend Euro ausgebt, mietet und guckt, ob Camping überhaupt etwas für Euch ist. Wenn Ihr vor 30 Jahren mal gezeltet habt, ist das sicherlich etwas völlig Neues, wenn ihr heute mit dem Womo unterwegs seid. So könnt ihr auch verschiedene Grundrisse und Ausstattungen probieren und herausfinden, was für euch optimal ist. Eine schöne Woche wünscht Andreas Hallo Stefan, als ich würde an Deiner Stelle dieses Jahr mieten und dann wenn Euch ein Wohnmobil gefällt dieses vor Ende der Mietsaison vorreservieren. Schau Dir mal ein Eura Mobil Profila T 675 SB an. Der hat schön viel Platz im Eingangsbereich (Hund), ne großzügige Halbdinette und ein großzügiges Bad mit Banktoilette. Mit 7m auch noch gut zu fahren und auch mit 3,5to fahrbar. Bei über 7m kommst Du schnell über die 3,5to mit den Bekannten Nachteilen Korrosionsschutz ist beim Wohnmobilbau hinderlich und es kostet Geld. Kostet ca. 2000.-, dann sollte nichts rosten am Rahmen/Chassis/Karosseriebereich. Basisfahrzeuge: Ducato: rustikal gefedert, mehr Platz als beim Wettbewerb, kurze Schnauze, bewährte Technik, Bremshebel beim Sitzdrehen im Weg. Ford, Daimler, Renault: besserer Fahrkomfort Gruß Grandeur Servus Meine Erfahrung zum Womo der letzten 12 Jahre. Gibt es überhaupt das ideale womo. Wenn ich mir meine persönliche Veränderung anschaue ( was war damals wichtig und was ist heute wichtig oder wichtiger). Und die Weiterentwicklung in der Technik. Angefangen mit Kawa, tolle Sache als neuling, sehr kleines Raumgefühl bei schlecht Wetter , was hab ich da für Geld investiert für Vorzelte um wenigstens am CP mehr Bewegung zu haben. Alles aufbauen und wieder verstauen,....und bei Sturm in der Nacht raus alles festhalten und kontrollieren.... Viel Geld habe ich auch gebraucht für die Stromversorgung, damit ich wusste was ich machen muss damit meine / unsere Lebensgewohnheiten befriedigt sind. "Lehrgeld " TI nur kurze Zeit, wegen der vielen Mängel wurde gewandelt. War schon sehr nahe unserem jetzigen FZ. Der TI hat für mich ein zu beengtes fahrgefühl. Jetzt perfekt. ( Nein gibt es nicht) Jetzt fast perfektes womo. Pilote G741C. Unsere Umbauten kannst mit der internen Suche " Pilote G741C" finden. Was ist uns wichtig. Queensbett ohne Stufen rundherum, mit großem Luftraum, nach einer langen Fahrt oder bei schlechtem Wetter gemütlich knozen, lesen, beim Fenster rausschauen, Kreuz und Quer liegen, Füße hochlagern sich strecken. Genieße die Blickachse durch das womo vom Bett. Wir wollten nicht diese typischen längsbetten wo man wie in einem Sarg liegt, kein Luftraum vorhanden ist. Sory will keinen beleidigen :D WC und Dusche getrennt. Und wann wer durchgehen möchte ist das kein Problem da er die WC Tür zu macht, und es reicht der Platzbedarf zum Sitzen... Schiebetür zwischen Schlafzimmer und WC und die WC-Tür läßt sich als Raumtrenner verwenden. Sehr praktisch schnell mal umziehen im Schlafzimmer ohne das du nackt in der Auslage stehst. Oder unterschiedliche TV Programme schauen. Und sich auch aus dem Weg zu gehen.... So haben wir drei Zimmer.... Die Küche so das man sie verwenden kann, sprich genügend Arbeitsfläche. Die freie Aussicht vom VI ist das schönste beim Fahren, .... der Innenraum wirkt Wesentlich größer und gibt mehr Bewegungsfreiheit. Für unseren Standard (manche sagen Luxus) 400Ah LI Batterie, 750Wp Solar, und der Wechselrichter für ebike und Nespresso und reichlich Licht einfach ein schönes Leben. Genügend Stauraum in der Garage für die Räder und der Doppelboden für schwere Sachen. Die Nutzlast von 1200kg war uns sehr wichtig. Und wann schon über 3,5t dann richtig, gesamt 4500kg, mehr hat unser Budget nicht zugelassen Wichtig finde ich das man sich beim anschauen vom Womo zeitläst, Händler aus dem womo und denn Tagesablauf genau durchführt, so erkennt man schnell was nicht passt und wo mit dem Partner reibungspunkte gibt. Gemietet habe ich mir noch nie ein womo, sowas könnte ich mir nicht vorstellen .... Anhang CP werden immer weniger von uns angefahren, das freistehend immer mehr und die SP da brauch ich weder Dusche, WC oder Strom vom Platz, und dadurch reisen wir sehr entspannt. Mit 2 Reserve WC Kassetten..... Wir haben unser erstes Womo , Knaus TI Skywave, leider nur nach Ausstattung und Aussehen gekauft. Natürlich vor Ort besichtigt und auch Probegefahren. Kurzum, ein totaler Fehlkauf für uns. Was mir besonders gut gefiuel, das Queensbett. Leider erweise sich das ebenfalls als Katatrophe. Am Fussende sehr schmal zulaufend, da blieben gerade mal 1 Mtr. über. Irgendwelche Beine baumelten immer raus. Dazu hatte es diesen "schönen" Aufstellmechanismus sodaß man das Bett nach hinten schieben konnte und mehr Durchgang zum Kopfende hin hatte. Blöd nur, man benutzt es nicht, weil mit Kraftaufwand zu händeln. Wenn das Bett nun ausgefahren war, kam man nur quer hinten am Fußende nach vorne. Das bedingte auch das die Toilette nur zu benutzen war, wenn man das Schieberollo aufließ. Im Sitzen konnte man die Tür nicht mehr schließen, ohne die Beine unter`s Kinn zu ziehen. Dafür eine schöne einzelne Dusche, die ich heute misse. Die Sitzecke war absolut unbequem. Gerade Rückenlehnen und mit gerade meine ich wirklich 90Grad Rücken/Sitzfläche. Ein längeres bequemes Sitzen war nicht möglich. Alles in allem, haben wir nach einigen Ausfahrten gemerkt, das war wohl nix Der Unmut wurde immer größer und wir haben uns nach einem Jahr wieder getrennt. Beim nächsten sind wir auf der Messe in Düsseldorf, im 10 Minuten Takt von einem Womo zum nächsten. Rein, auf sich wirken lassen und einfach schauen, fühlt man sich wohl oder nicht. Am Ende blieb für uns nur unsere jetziges Modell über und das ist bis heute top. Natürlich ginge auch heute wieder mehr, aber da muß auch der Geldbeutel mitspielen. Was an Zubehör, Elektrik, Gadget`s usw. fehlt wurde im laufe der Jahre nachgerüstet. Gruß Thomas Servus Thomas Das mit dem Bett verstehe ich, leider gibt es da viel Blödsinn am Markt. Zum verschieben, Matratzen ausstellen, mit Stufen rundherum wo ich mit Licht schon schauen muss wie komme ich da runter. Bei uns ist das Bett fix, keine Stufen...., Für mich waren es die Franzosen die denn schönsten Grundriss gebaut haben. So roll/Lamellentür mit sowas konnte ich auch nichts anfangen. Leider gibt es im Moment ja keine Messen, wo man sich in Ruhe umschauen kann und alle Hersteller auf einem Haufen zu finden sind. Das haben wir auch zweimal gemacht, bevor wir uns entschlossen haben. Vieles, was auf den ersten Blick wünschenswert erscheint, ist im Alltag vielleicht doch nicht so optimal. Jeder hat individuelle Wünsche und meine Vorlieben kann ich nicht auf andere übertragen. Der eine hats im Bett gerne kuschelig und kommt mit 1,40 m Breite aus, mir ist das vor allem im Sommer viel zu eng. Der zweite nimmt keine Fahrräder mit und braucht daher auch keine große Garage. Wir haben unsere meistens dabei und die Garage ist uns wichtig. Der dritte benötigt für Haarfön, Kaffeemaschine und Staubsauger beim freistehen extrem viel Strom, wir kommen mit weniger aus. Manche Dinge ändern sich ja auch im Laufe der Zeit und zur Not muss ich dann das Mobil verkaufen und etwas anderes erwerben. Man geht ja keine Ehe auf Lebenszeit mit dem Wohnmobil ein. Trotzdem sollte man sich vor dem Kauf eines Womos und der Zahlung von mehreren Zehntausend Euro informieren um mögliche Fehler zu vermeiden. Ganz wird es aber wohl niemandem gelingen. Manches kann nachträglich umgerüstet werden, mit manchem muss ich dann eben klar kommen. Am besten kann man bei einem Mietmobil schauen, ob dieses passt. Das kostet natürlich erstmal Geld, ein Fehlkauf ist aber wahrscheinlich teurer. Gruß Birgit
das optimale Womo gibt es für mich nicht, auch nicht für alles Geld der Welt. Das einzige was ich tun kann, das Womo mit den wenigsten Kompromissen zu kaufen und auch da können sich nach einiger Zeit wieder die Prioritäten ändern! Ich kann euch auch nur raten Mietet euch Fahrzeuge die auch gegensätzlich sind. Wir hatten keine Führerschein Probleme beide BCE, Preislimit lag bei 100000 Euro, Frau wollte einen VI ich war offen für alles. Kumpel LKW Mechatroniker von Iveco und Mercedes sagte dann keinen VI und keinen Mercedes. Wir sind dann von über 7,5 to runter bei Fiat Alkoven Wintertauglich mit beheizter Abwassertechnik mit der Truma 6 Combi gelandet. Inzwischen haben wir das Fahrzeug für 25000 Euro schätzen gelernt und fahren es bis es auseinander fällt. Seit Flexibel und keine Scheuklappen tragen. das ist natürlich toll, wenn man einen Kumpel, der haargenau weiß welches Womo für mich das beste ist! :D Naja er muss es reparieren da muss man Kompromisse eingehen. Wir hatten auch das Glück unser Womo Händler vor Ort hatte uns gesagt prüft alles ohne Zeitstress und somit kam es zu der Entscheidung die wir auch nicht bereut haben. Bisher haben wir auch noch kein Womo als bessere Alternative gesehen. Ich will nur sagen Augen aufhalten flexibel sein und Alternativen prüfen. Bevor du in die Detailfragen einsteigst, würde ich erst mal kritisch hinterfragen, ob das Womo-Thema überhaupt für dich geeignet ist: wenn man auf die Vorteile fokussiert, kommen die Nachteile leicht aus dem Blick. Ich habe darum mal eine Liste zusammengestellt: --> Link Wenn du das Weg-Achselzucken kannst, dann passt es wohl. Ansonsten würde ich mich dem Vorschlag anschliessen, erst mal ein Womo zu mieten oder auszuleihen. Selbst wenn du feststellst, dass das Womo genau dein Ding ist, gibt es einiges, was man nicht ohne weiteres verändern kann, wie den Fahrzeugtyp oder den Grundriss. Und die Grundrisse sind deshalb so vielfältig, weil die Vorstellungen auch individuell sehr verschieden ist - da wird es dir kaum weiterhelfen, wenn ich schreibe, was mir wichtig ist und warum. Musst du bei dir selber rausfinden. Und dabei solltest du nicht nur auf das achten, was du gerne hättest, sondern auch auf das, was du vermeiden möchtest (Betten umbauen, Gepäck von A nach B räumen, auf Strom angewiesen sein, hohe Betriebskosten ...). Gruss Manfred Danke an alle für die vielen Antworten. Ja mieten und Probeurlaub machen bringt sicherlich die besten Erkenntnisse. Leider geht das momentan wegen Corona ja nicht. Man kann ja noch nicht mal richtig in die Verkaufshallen der Händler gehen um die Wohnmobile zu begutachten. Dabei hätte ich mit Dürrwang nen Carado/Hymerhändler um die Ecke. Gruß Stefan Vom Grundriss her hast du schon mal ein Anfang gemacht, ein Queensbett würde ich mir bei deinen angegebenen Maßen gut überlegen. Wir fanden das Anfangs vom Gedanke auch toll, aber in der Praxis eher nachteilig. Bei den Einzelbetten hat man meistens mehr Platz im Bett. Die Gänge um das Queensbett sind meistens sehr schmal ca.35cm links und rechts, und das Bett ist maximal 150m breit. Grundsätzlich musst du bei 7,40m Länge und 2,30m Breite das Gewicht im Auge behalten. Gewichtstreiber ab Werk sind Klimaanlage, SAT-Anlage und extrem das von dir genannte Hubbett(zw. 80-100 kg). Wenn dann noch ebikes oder ein Roller mit sollen, wird's eng. Auch ich würde in deinem Fall zur Miete raten. Bei vielen Händler wird der Mietpreis bei Neukauf angerechnet. Moin. Ich habe jetzt die letzten Tage diverse Herstellerseiten durchforstet und viel im Forum gelesen. Grundsätzlich wird hier im Forum empfohlen holzfreie Wohnmobilaufbauten zu wählen. Weil diese bei Undichtigkeiten wohl besser zu reparieren seien, bzw dann nicht so schnell verrotten wenn man den Schaden nicht sofort bemerkt. Doch welche Wohnmobile sind holzfrei. Welche Teilintegrierten oder Alkoven bis 75kEuro sind so gebaut? Gruß und Dank Stefan Hymer sind holzfrei. Aber Kastenwagen mit Frau und noch Hund, da wird es sehr eng. Außerdem ist festzustellen, dass die Qualität der Neuen immer schlechter wird. Ich hatte einen fast neuen MTL, ist kein Vergleich selbst mit meinem ehemaligen Hymer EZ 2004. Nun habe ich zum Glück noch einen mit top Ausstattung in in noch guten Qualität bekommen. Wir hatten bei unserem WoMo-Einstieg einen Kastenwagen 6.36 mit Einzelbetten gemietet, Ich war der Meinung reicht vollkommen aus, da alles komfortabler als das Zelt vorher. Nach 14 Tagen Italien bei Sonne, Regen bis Schnee und Minustemperaturen musste ich meinem Mann Recht geben, der vom Kawa von vornherein nicht überzeugt war. Die beengten Platzverhältnisse, die nicht leise zu schließende Schiebetür, (damals gab es noch keine Zuziehhilfe)) die Fahrräder an der Hecktür, die jedes Mal beim Öffnen fast den Schädel getroffen habe, jedes Mal wenn die Schiebetür auf war, kompletter Luftaustausch auch bei Minusgraden, Besuch der fliegenden Insekten, Dusche eng ... Der wurde nach den 3 Wochen abgegeben und ein Dethleffs Globebus TI 6.73m auch mit Einzelbetten mitgenommen. Im Lauf der Jahre haben wir dann gemerkt, was uns eigentlich wichtig ist, bzw. nervt. Genervt hat der Bückkühlschrank, die Kleiderschrankhöhlen, die Toi in der Dusche, die jedes Mal nach dem Duschen vor der Benutzung trocken gemacht werden musste. Der begrenzte Platz an der Küche, die Sitzbank auf der Lümmeln nicht möglich war, Abwassertank nicht beheizt (anfangs waren Wintertouren nicht geplant), keine richtige Gelegenheit nasse Sachen zu trocknen ohne das sie beim Toi Gang ins Gesicht tropften, und wir wollten nicht (mehr) überladen unterwegs sein. Beim neuen gabs dann ne Liste, was ist uns wichtig, was ist mir wichtig, was ist meinem Partner wichtig - und welche Kompromisse sind die am ehesten verschmerzbaren, ohne das Budget aus den Augen zu lassen. Beim TI mit Einzelbetten sind wir geblieben, der Kühlschrank ist größer und gut zugänglich, die Kleiderschränke sind zwar unterm Bett, aber man kommt gut ran, die Heckgarage ist größer, der neue ist winterfest mit Doppelboden usw., die Sitzgruppe kann zum Bett umgebaut werden - inzwischen sind 3 Enkelkinder da, auf den Backofen hab ich bewusst verzichtet - mir war der Schrank an dieser Stelle wichtiger, er wäre überm Kühlschrank gewesen und damit fast auf Augenhöhe, was das Benutzen bei meinen stolzen 1.57 unhandlich macht, ein Omnia war eh schon immer mit und zum Brötchenaufbacken und mal ne Pizza war es mir das Geld nicht wert. Hab ihn bisher auch nicht vermisst. Hell und geräumig sollte der Nachfolger sein, dass man aneinander vorbei kommt, Dusche, Toi extra, Toi auch mit 1.57 m ohne Hocker erklimmbar, (deshalb kommt auch keine Trenntoi in Frage), das ich von allen Sitzen mit den Füßen runter komme, keine Stufe im Mobil außer die zu den Betten rauf, holzfrei und GFK, Tür zwischen Wohn- und Schlafraum, dass mein Partner mit seinen 1.86 nicht aus dem Dachfenster der Dusche rausschauen muss... So sind wir nun bei 7.42m und 4,4t gelandet. Das waren unsere Erfahrungen und Wünsche, natürlich sind die bei jeden anders. Nachdenken, besichtigen, vergleichen, testen... Holzfrei, GFK auch Forster, Eura. Malibu, Carthago. Bei manchen Herstellern sind es nur die teureren Fahrzeuge. |
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