basste315 am 15 Mär 2021 08:59:30 lowbattery hat geschrieben: quote="basste315"]Die Zellchemie und nicht der Lader bestimmen die Spannung, die das BMS sieht. ........ Es ist natürlich real etwas komplizierter, der Widerstand ändert sich, es gibt Leitungsverluste etc., aber das ändert nichts am Prinzip.
Gruß, Stefan
Hallo Stefan, vermutlich habe ich die Aussagen von einigen kundigen Foris falsch interpretiert. Deinen fachlichen Ausführungen kann ich leider technisch nicht folgen :cry: , ich hoffe ich habe an anderer Stelle auch Kompetenz. Festgestellt habe ich, und darauf kommt es an: Zum Unterschied zur Bleitechnik messe ich bei LI an den Polen nicht die angelegte Ladespannung, sondern die Zellspannung (aus welchem Grund auch immer). Wenn also die angelegte Spannung moderat höher als die LSSP lt. Datenblatt ist, wird im AKKU keine OV-Abschaltung durch das BMS ausgelöst. Klar ist ausserdem, dass sich ein Ladegerät, das im normalen Ladeprogramm eine fixe RECONDPHASE hat, nicht für LiFePo4 eignet. Für Andreas "andwein Mein CTEC MXS10 funktkioniert mit Bleiprogramm 14,3-14,4 V als Zusatzlader problemlos, klarerweise darf ich nicht das RECOND-Programm wählen. Es erhöht bei fallweise eiliger Landstromladung die 18 A der EBL 101 um 10 A, nach 1q nacht am CP wäre eine leere 200er wieder voll. Helmut
Energiemacher am 15 Mär 2021 09:01:45 Acki hat geschrieben:Und ... bist Du immer noch überzeugt, dass das CTEK geeignet ist?
Nunja, wenn ich alles gelesen habe schließt deine negative Erfahrung ja eigentlich das CTEK nicht aus. DENN, schließlich gehst du ja selbst von einem Defekt des LG aus. Entsprechend dieser Annahme, kann auch ein spezielles Li-LG defekt sein/werden und den Akkupack in undefinierte Zustände bringen. Oder habe ich etwas überlesen oder falsch verstanden? Grüße
basste315 am 15 Mär 2021 09:07:33 Acki hat geschrieben:Das war früher in den Technik-Threads immer so ... :wink:
Und ... bist Du immer noch überzeugt, dass das CTEK geeignet ist? Ach ja ... Ich bin kein Bedenkenträger ... ich erzähle nur aus meiner Erfahrung :P
Für Andreas "andwein (und Acki :lach: ) Mein CTEC MXS10 funktkioniert mit Bleiprogramm 14,3-14,4 V als Zusatzlader problemlos, klarerweise darf ich nicht das RECOND-Programm wählen. Es erhöht bei fallweise eiliger Landstromladung die 18 A des Schaudt EBL 101 um 10 A, nach 1q nacht am CP wäre eine leere 200er wieder voll. :lol: "Landstrombefreiung" :lol: Ich werde wahrscheinlich das CTEK und den Laborlader (nochmal 10A !) solange unnütz spazierenfahren, bis ich Lithiumpozer und Kapazität gelernt habe. Un nach der ersten OV-Abschaltung werfe ich es weg. So, jetzt fahre ich schönere Kupferstreifenbusbars anfertigen, damit ich es endlich wagen kann, ohne Shitstorm ein Bildchen meines Schätzchens zu posten - an Ackis blauen Würfel kommt man nicht heran :cry: dafür wiegt mein 200Ah-Würflein nur 21,8 kg Helmut
Tinduck am 15 Mär 2021 09:08:34 lowbattery hat geschrieben:...
Es ist natürlich real etwas komplizierter, der Widerstand ändert sich, es gibt Leitungsverluste etc., aber das ändert nichts am Prinzip.
Gruß, Stefan
Ich hatte das bisher immer eher so verstanden, dass bei einem Akku, der mehr Strom aufnehmen kann, als das Ladegerät maximal liefert, einfach durch den niedrigen Innenwiederstand des Akkus die Spannung am Ladegerät einbricht. Das macht also Volldampf, was den Strom angeht, kann dabei aber die gewünschte Spannung nicht halten, weil diese durch den Akku 'runtergezogen' wird. Ich würde also aufgrund dieses Verständnisses schon behaupten, dass der Akku die Ladespannung bestimmt. Selbst ein 'dummes' Ladegerät (14,4 Volt Festspannung) wird diese 14,4 Volt nicht halten können, wenn es an einen Akku gehangen wird, der einen höheren Strom ziehen kann, als das Ladegerät zu liefern bereit ist. Ein stärkeres Ladegerät, das den Akku in die Stromaufnahme-Sättigung treibt, könnte dann auch die Spannung höher halten. Wird nur schwierig, für ne 200 Ah Winston so ein Ladegerät zu finden... bis denn, Uwe
rkopka am 15 Mär 2021 09:52:17 basste315 hat geschrieben:Zum Unterschied zur Bleitechnik messe ich bei LI an den Polen nicht die angelegte Ladespannung, sondern die Zellspannung (aus welchem Grund auch immer).
Das ist bei jedem Akku genauso. Auch NiCd z.B. Nur daß dort die Strom/Spannungskennlinie anders ist und eine einfach Konstantspannung nicht funktioniert. Li hat den Vorteil für uns, daß das Verhalten grundsätzlich ähnlich zu Blei ist und nur in den Details abweicht (Spannungsänderungen). Die Spannung vom Lader kann nur gehalten werden, wenn der nötige Strom möglich ist, ansonsten muß sie sinken (Strombegrenzung) oder der Lader muß abschalten (das machen einige Netzteile ohne Stromregelung). RK
rolfk am 15 Mär 2021 10:36:55 Acki hat geschrieben:Automatische Abschaltung bedeutet Schutz, automatische Abschaltung bedeutet aber auch Störung im System!
Rockerbox hat geschrieben:Hi Acki,
dieses Statement ist einen :top: wert!!
Komisch. Hab ich schon hundertmal gesagt, aber noch nie was für bekommen... :mrgreen: :mrgreen:
Acki am 15 Mär 2021 10:37:06 Energiemacher hat geschrieben:... Nunja, wenn ich alles gelesen habe schließt deine negative Erfahrung ja eigentlich das CTEK nicht aus. DENN, schließlich gehst du ja selbst von einem Defekt des LG aus. ...
Nicht alles gelesen :wink: Ich war primär von einem Defekt ausgegangen ... bis andere ebenfalls berichtet haben, das sich das CTEK nicht an die Vorgaben hält und entsprechend offenbar selbstständig doch in "recond" gehen kann und tut!
andwein am 15 Mär 2021 10:46:50 lowbattery hat geschrieben:...Hallo Andreas, Was passiert ist, das die CV-Phase neu startet und evtl. 2h anhält, bevor auf Floatspannung abgesenkt wird. Falls überhaupt. Gruß, Stefan
Und genau das ist der Punkt wo halt ein Abschalten/Anschalten des Boosters die Lebensdauer mindern kann wil die Ladung halt nimmer schonend fortfährt sondern brutal wieder von vorne beginnt. Für alle, die das Thema noch nicht abschätzen können: Lest euch mal in die Gründe zur Einführung einer I/Uo/U Ladung und dem Unterschied zu einer W-Ladung ein. Aber zurück zur D+ Abschaltung: in meinen Augen ist eine Unterbrechung der Ladung mit Neustart schädlicher für die Lebensdauer als eine kontinuierliche Vollladung. Ganz abgesehen davon, dass der Schaltereinbau und dessen zeitliche Beaufsichtigung ja wieder ein manueller Eingriff ist den man im Auge behalten muss. Sonst wird vielleicht gar nicht geladen weil man nicht eingeschaltet hat?? Gruß Andreas
rolfk am 15 Mär 2021 11:12:03 Zum Thema: Wer bestimmt die Spannung, Ladegerät oder Akku ?
Es ist so, dass die Eigenschaften beider Geräte gemeinsam für das Ergebnis der Spannung bestimmend sind.
Entscheidend sind einfach die beiden Strom-Spannungskurven. Ein Ladegerät hat immer eine fallende Strom-Spannungskennlinie: Steigt der Strom, fällt die Spannung. Mal weniger, solange es im CV Modus ist, mal mehr, wenn es schon im CC Modus ist.
Ein Akku hat bei (Lade)Strom immer eine steigende Kennlinie. Mal weniger, wenns ein LiFe bei 50 % SOC im flachen Teil der Kennlinie, steiler beim Bleiakku in der Gasungsphase.
(Achtung! Ich rede NICHT von Lade/Entladekurven, sondern der Strom/Spannungskennlinie! Das ist bei Ladegeräten die bekannte CV/CC Kurve, bei Akkus letztendlich darstellung des aktuellen Innenwiderstands auf der aktuellen Spannung !)
Die sich einstellende Spannung ist einfach zu finden, es ist der Schnittpunkt der beiden Kurven, wenn man sie gemeinsam in ein Strom/Spannungsdiagramm hineinmalt.
Die Akkuspannung ist in der Regel ziemlich "hart", also flach, das lieben ja alle beim Wandlerbetrieb (Entladen) aber beim Laden ist sie ähnlich flach. Die Kurve des Ladegerätes variert, im CV Betrieb ziemlich Hart/Flach, im CC-Betrieb "butterweich", steil.
Und als Sahnehäubchen obendrauf, um das ganze zu verkomplizieren, ändern die Ladegeräte noch ihre Kennlinie, zum Gasen, zum Floaten, zur Absorbtionsphase usw. Und der Akku ändert seine Kennlinie, vor allem weil einfach die (aktuelle Leerlauf)-Spannung steigt, und sich auch etwas der innenwiderstand ändern kann.
Aber immer einigen sich Akku und Ladegerät über ihre beiden Kurven auf einen Strom und eine Spannung, es hat eine gewisse grundlegende Logik:
Strom UND Spannung von Akku und Ladegerät sind im Betriebspunkt gleich. Was auch sonst ?
(Bitte jetzt nicht den Einwand, das ja auch noch Verbraucher da sein können....)
thomker am 15 Mär 2021 11:32:13 rolfk hat geschrieben: Steigt der Strom, fällt die Spannung.
Oder vielleicht umgekehrt? Hast Du sicher auch gemeint... Der Rest ist natürlich konsensfähig. Gruß Thomas
rolfk am 15 Mär 2021 12:13:14 rolfk hat geschrieben: Steigt der Strom, fällt die Spannung.
thomker hat geschrieben:Oder vielleicht umgekehrt? Hast Du sicher auch gemeint...
Nein, hab ich nicht gemeint. Oder ja, das hängt davon ab. Ein Ladegerät hat : Steigt der Strom, fällt die Spannung. Ein Widerstand hat: Steigt die Spannung, steigt der Strom. Ein Akku hat: Steigt die Ladespannung, steigt der Ladestrom und/oder Steigt der Entladestrom, fällt die Entladespannung. Es geht jeweils um den Zusammenhang, und auch ein bischen (ein bischen) um Richtung der Kausalität. Also: geht die Sonne auf, wirds hell. Nicht umgekehrt. Aber der ZUSAMMENHANG ist natürlich gleich.
thomker am 15 Mär 2021 12:55:35 Ah, ok, aus Sicht des Laders... war etwas verwirrt. Damit der Strom steigen kann, muss zuerst die Spannung sinken also Abnehmer (Batterie) dran.
Gruß Thomas
rkopka am 15 Mär 2021 13:18:12 rolfk hat geschrieben:Ein Ladegerät hat : Steigt der Strom, fällt die Spannung.
Ist nicht ganz so einfach. Ein Ladegerät hat unterschiedliche Phasen. Steigt der Strom, fällt die Spannung - meist in der Anfangsphase, wenn der Strom den Maximalwert des Laders (oder einen eingestellten) Wert erreicht hat, dann wird die Spannung reduziert, um diesen Strom nicht zu überschreiten. Der Strom/Spannungszusammenhang liegt hier rein im Strom, für den eine bestimmte Spannung nötig ist. Diese Spannung steigt dann bei gleichbleibendem Strom mit der Zeit an. Später dann wird die Endspannung erreicht und der maximale Strom wird nicht mehr abgerufen, also sinkt der Strom bei gleichbleibender Spannung. Der Lader probiert also immer die Grenzwerte auszuschöpfen. Erst den maximalen Strom (mit über der Zeit steigender Spannung), dann die maximale Spannung (mit über der Zeit sinkendem Strom). Die andere Einheit wird entsprechend angepaßt um die Führungseinheit zu ermöglichen. RK
rolfk am 15 Mär 2021 13:40:21 rolfk hat geschrieben:Ein Ladegerät hat : Steigt der Strom, fällt die Spannung.
rkopka hat geschrieben:Ist nicht ganz so einfach. Ein Ladegerät hat unterschiedliche Phasen.
Du wirfst jetzt durcheinander, dass das Ladegerät seine Kennline zeitlich verändern kann, und wie es sich bei EINER Kennline verhält. Das hatte ich angesprochen. rkopka hat geschrieben:Steigt der Strom, fällt die Spannung - meist in der Anfangsphase, wenn der Strom den Maximalwert des Laders (oder einen eingestellten) Wert erreicht hat, dann wird die Spannung reduziert, um diesen Strom nicht zu überschreiten.
rkopka hat geschrieben: Der Strom/Spannungszusammenhang liegt hier rein im Strom, für den eine bestimmte Spannung nötig ist. Diese Spannung steigt dann bei gleichbleibendem Strom mit der Zeit an.
Falls du damit eine Strombegrenzung meinst - das ist eine CC Kennlinie. (constant current) rkopka hat geschrieben: Später dann wird die Endspannung erreicht und der maximale Strom wird nicht mehr abgerufen, also sinkt der Strom bei gleichbleibender Spannung.
Das ist eine CV-Kennline . (constant Voltage) rkopka hat geschrieben:Der Lader probiert also immer die Grenzwerte auszuschöpfen.
Sorry, ich finde die Ausdrucksweise technisch nicht passend. Der Lader hat einfach eine Kennline... die sich aus linearen Zusammenhängen zusammensetzt. rkopka hat geschrieben: Erst den maximalen Strom (mit über der Zeit steigender Spannung), dann die maximale Spannung (mit über der Zeit sinkendem Strom). Die andere Einheit wird entsprechend angepaßt um die Führungseinheit zu ermöglichen. RK
Das ergibt sich aber dadurch, dass der AKKU sich verändert.
rkopka am 15 Mär 2021 14:45:49 rolfk hat geschrieben:Du wirfst jetzt durcheinander, dass das Ladegerät seine Kennline zeitlich verändern kann, und wie es sich bei EINER Kennline verhält. Das hatte ich angesprochen.
Die zeitliche Änderung (abgesehen von Maximalzeiten für eine Phase) ergibt sich einfach aus dem Ladezustand des Akkus. DIE Kennlinie besteht eben aus unterschiedlichen Teilen, nicht einfach mehr Strom weniger Spannung. rkopka hat geschrieben:Der Lader probiert also immer die Grenzwerte auszuschöpfen.
Sorry, ich finde die Ausdrucksweise technisch nicht passend. Der Lader hat einfach eine Kennline... die sich aus linearen Zusammenhängen zusammensetzt.
Die aber nicht fix durchgegangen werden, sondern sich am Akku orientieren. Und da wir eine schnelle Ladung haben wollen, versucht der Lader seine Grenzen auszuschöpfen. Das ergibt sich aber dadurch, dass der AKKU sich verändert.
Genau. RK
fschuen am 15 Mär 2021 15:12:54 Auch ein Mythos: Ladegeräte-Kennlinien. Sowas gibt's überhaupt nicht. Wer's nicht glaubt, soll mal eine posten.
Es gibt eine maximale Ladespannung (oder mehrere, bei mehreren Phasen wie iUoU). Und natürlich einen maximalen Ladestrom, begrenzt ist dieser entweder elektronisch oder schlichtweg durch die Leistungsfähigkeit des Ladegeräts oder der Stromquelle (bei Solar). Der Ladestrom ist aber nicht so wichtig - weniger Strom bedeutet einfach, dass der Akku später voll ist. Und was Wichtigtuerisch als "Ladekurve" oder "Ladekennlinie" daherkommt, ist einfach der typische Strom/Spannungsverlauf über die Zeit - aber ohne jede Relevanz, da der genaue Verlauf von Grösse und Ladezustand des Akkus abhängt. Das kann man auch leicht sehen, wenn man sich die Werbebildchen mal anschaut: die haben nämlich gar keine Zahlen an der Zeitachse ...
Gruss Manfred
rolfk am 15 Mär 2021 15:18:48 Solange du existierende Eigenschaften als nicht existent beschreibst, sind alle Worte sinnlos. Das ist entweder ein Missverständnis oder wortklauberei über Begriffe statt über Inhalte.
Wenn du dich etwas mehr auf das eingelassen hättest, was ich geschrieben habe, hättest du gemerkt, dass es zum Grundverständnis bei unerfahrenen beitragen soll, und nicht zur Erklärung eines Ladevorgangs. (Sondern von Ladesituationen).
huohler am 15 Mär 2021 15:26:27 Ich gebe Manfred recht. Die Ladegeräte mit LiFe Einstellung laden mit Konstantstrom so lange bis die Ladeschlussspannung erreicht ist. Da gibt es keine zeitlichen Abläufe. Das der Strom zum Schluss abfällt und die Spannung ansteigt ist der Zellchemie und der Physik geschuldet, macht das Ladegerät aber nicht aktiv. So gibt es auch keine "falschen" Ladephasen mit der der Booster starten könnte. Aber manche können nach Jahrzenten Blei einfach nicht aus dieser Denke raus.
Hubert
Edit: Die Votronic Booster haben aus Sicherheitsgründen eine 15 Stunden Zeitgrenze für die Hauptladephase. Dann wird die Ladung auch ohne erreichen der Ladeschlussspannung beendett. Die kann aber nur bei Defekten eintreten.
rolfk am 15 Mär 2021 15:32:01 Die Spannung steigt, aber es gibt keine zeitlichen Abläufe.
Genauso Stelle ich mir das Verständnis von Technik vor.
Dass der Strom zum Schluss abfällt, liegt doch daran, dass die Spannung plötzlich nicht mehr ansteigt, gell? Und wer ist dafür verantwortlich, etwa auch die Zellchemie?
Wie übersetzt du denn Zellchemie in Stromänderung?
Kannst du mir erklären, welche Spannung aus einem Ladegerät herauskommt, dass nur eine CC Kennlinie hat, wenn nichts angeschlossen ist?
huohler am 15 Mär 2021 15:58:51 rolfk hat geschrieben:Kannst du mir erklären, welche Spannung aus einem Ladegerät herauskommt, dass nur eine CC Kennlinie hat, wenn nichts angeschlossen ist?
Bei modernen Ladegeräten kommt da gar nichts raus weil sie erkennen, dass da nichts dran hängt. Insbesondere bei den Boostern von denen wir reden. Hubert
rkopka am 15 Mär 2021 16:13:40 rolfk hat geschrieben:Dass der Strom zum Schluss abfällt, liegt doch daran, dass die Spannung plötzlich nicht mehr ansteigt, gell? Und wer ist dafür verantwortlich, etwa auch die Zellchemie?
Wie übersetzt du denn Zellchemie in Stromänderung?
Die Zellchemie sorgt für eine höhere innere Spannung des Akkus. Damit ist die Spannungsdifferenz zwischen Ladegerät und innerer Akkuspannung geringer, sodaß auch weniger Strom fließt. Kannst du mir erklären, welche Spannung aus einem Ladegerät herauskommt, dass nur eine CC Kennlinie hat, wenn nichts angeschlossen ist?
Eine theoretische Stromquelle hätte unendliche Spannung. Ein Lader wird entweder nichts machen (wie geschrieben) oder die maximale Spannung anlegen, um zu sehen, ob sie sich verändert, wenn etwas angeschlossen wird. RK
andwein am 15 Mär 2021 16:33:52 huohler hat geschrieben:......Bei modernen Ladegeräten kommt da gar nichts raus weil sie erkennen, dass da nichts dran hängt. Insbesondere bei den Boostern von denen wir reden. Hubert
Also jetzt wird es richtig seltsam hier. Wie erkennt ein EBL, ein Lader, ein Solarregler, ein Booster das da nichts dran hängt??? Da hängt immer was dran, nämlich ein Akku, und wenn so etwas dran hängt fließt auch Strom, auch wenn es nur 0,01A sind. Wenn nichts dran hängen würde, würde die Spannung steigen. Zur Erklärung für die Nichtelektroniker: weil keine Belastung dran hängt. Für die 0,1% Nutzer die im Womo ein wirklich gutes Konstandspannungsnetzgerät angeschlossen haben steigt die Spannung auch, wenn auch nur um vielleicht 0,1 V. Die Frage ist bei Beitrag allerdings: welcher Schelm hat aus welchem Grund den Akku vom Lader getrennt?? Und ist das dann noch ein regelgerechter Betrieb?? Die meisten Ladegeräte arbeiten im Li Modus mit Ladeschemen (ich habe mir den doch nicht ganz zutreffenden Ausdruck "Kennlinie" verkniefen) die entweder die Ladeschlussspannung im I/U Modus eindeutig festlegen oder sie laden nach CC/CV, was aber auch wieder ein Ladeschema mit unterschiedlichem Strom und Spannung ergibt. Ein Konstandspannungslader habe ich im Womobereich noch nicht eingebaut gesehen. Und außerdem dürfen all die aufgezählten Geräte im Wohnmobil gar nicht ohne Akku betrieben werden. Steht in der BDA, die Hersteller werden wissen warum. Ich auch, aber gegen soviel Sachverstand zum Thema "moderne Ladegeräte im Wohnmobil" komme ich nicht an. Ich bin immer wieder erstaunt welch neue Mythen hier hochkommen. Wenn ich die Beiträge hier lese glaube ich übrigens langsam, dass die Bedenkenträger gar keine Bedenken sondern Fachwissen äußeren! Gruß Andreas
huohler am 15 Mär 2021 16:44:51 andwein hat geschrieben:Also jetzt wird es richtig seltsam hier. Wie erkennt ein EBL, ein Lader, ein Solarregler, ein Booster das da nichts dran hängt??? Da hängt immer was dran, nämlich ein Akku, ...
Deine Ausführungen hättest du dir sparen können. Ich bezog mich lediglich auf: rolfk hat geschrieben:Kannst du mir erklären, welche Spannung aus einem Ladegerät herauskommt, dass nur eine CC Kennlinie hat, wenn nichts angeschlossen ist?
Hubert
basste315 am 15 Mär 2021 17:20:41 rolfk hat geschrieben: dieses Statement ist einen :top: wert!! Komisch. Hab ich schon hundertmal gesagt, aber noch nie was für bekommen... :mrgreen: :mrgreen:
Dann kriegst Du halt einen von mir Helmut
rolfk am 15 Mär 2021 17:21:33 fschuen hat geschrieben:Auch ein Mythos: Ladegeräte-Kennlinien. Sowas gibt's überhaupt nicht. Wer's nicht glaubt, soll mal eine posten.
Ohne auf alle nachfolgenden Posts weiter einzugehen, sage ich : Natürlich hat ein Ladegerät eine Kennlinie. Es hat sogar viele Kennlinien. Eigentlich hat überhaupt JEDER Gegenstand nicht nur eine Kennlinie, sondern viele. Nehmen wir also das Ladegerät. Es hat beispielsweise eine Kennlinie zwischen Temperatur oder Volumen. Ausdehnung des Kunsstoffgehäuses, dürfte eine Gleichung dritten Grades sein. Oder Temperatur in Abhängigkeit von eingestrahlter Leistung. Das sind, da das auch von der Wellenlänge abhängt, entweder unendlich viele Kennlinien, oder eine dreidimensionale Kennlinienschar. Das ist übrigens nicht völlig nutzlos, die Umehrfunktion erlaubt eine Bestimmung der Verustleistung anhand der Temperaturdifferenz zwischen Gehäuse und umgebung. Wenn es um elektrische Kennlinien geht, fällt mir auf jeden Fall Eingansspannung zu Ausgangsspannung ein. Macht beim Ladegerät vielleicht nicht soviel Sinn, wie bei einem Booster. Beim Ladegerät ist, das, was imho am interessantesten ist, die Kennlinie zischen Ausgangsspannung und Strom. Aber eine Diskussion um sowas ist mir eigentlich zu . Ich habe, ehrlich gesagt, schon einiges erlebt, aber dieses Board ist immer wieder für Überraschungen gut. Und an diesem Mythos wird man nichts ändern können.
fschuen am 15 Mär 2021 17:23:22 rolfk hat geschrieben:Solange du existierende Eigenschaften als nicht existent beschreibst, sind alle Worte sinnlos. Das ist entweder ein Missverständnis oder wortklauberei über Begriffe statt über Inhalte.
Eine Kennlinie leitet aus einem Wert (X-Achse) einen anderen Wert (Y-Achse) ab. Das gibt's auch in Zweidimensional, heisst dann Kennfeld. Beides existent, aber nicht beim Ladegerät. Das arbeitet einfach mit maximalen Spannungen. Keine Wortklauberei, sondern Vereinfachung eigentlich einfacher Zusammenhänge, wo das Kennliniengelaber nur zu Verwirrung führt. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber nur von einer geposteten Kennlinie eines Ladegeräts. An einem unbelasteten, stabilisierten Netzteil (Ladegerät) liegt einfach die maximale Spannung an, sowie an einem geschlossenen Wasserhahn der normale Wasserdruck anliegt. Das ändert sich nicht bei geringer Entnahme, aber wenn man "volles Rohr" aufdreht, entnimmt man die maximale Leistungsfähigkeit (maximaler Strom) und Spannung bzw. Druck fallen entsprechend ab. andwein hat geschrieben:Wie erkennt ein EBL, ein Lader, ein Solarregler, ein Booster das da nichts dran hängt???
Indem sie die Spannung am Ausgang messen? Das machen sogar manche ältere Analoglader - keine Ladung ohne erkannte Batterie. Mein Calira macht das so. Gruss Manfred
rolfk am 15 Mär 2021 17:40:30 andwein hat geschrieben:Also jetzt wird es richtig seltsam hier. Wie erkennt ein EBL, ein Lader, ein Solarregler, ein Booster das da nichts dran hängt??? Da hängt immer was dran, nämlich ein Akku, und wenn so etwas dran hängt fließt auch Strom, auch wenn es nur 0,01A sind.
Erstens hängt nicht immer ein Akku dran, er kann ja auch durch die Sicherung getrennt - oder ausgebaut sein. Zweitens ist doch garnicht gesagt, dass die Akkuspannung kleiner als die Ladespannung ist - das umgekehrte kann z.B. geschehen, wenn zwei Lader mit verschiedenen Endspannungen dran sind. hast du an diese beiden Fälle nicht gedacht ? Ohne Last gibt der Lader eine Leerlaufspannung aus - oder keine, wenn er bei null anliegender Last eine Abschaltung hat. Und diese jeweilige Leerlaufspannung ist die Spannung für den Strom Null. Alles in Kennlinie gedacht. Was ist daran so schwer zu verstehen ? Andreas, Ich habe weiter oben versucht, den Nutzern einen Denkanstoß zu geben, wie der genaue Verlauf von Spannungen und Strömen beim Laden ist und warum. Und eines ist sicher, angesichts dessen was daraus gemacht wurde werde ich für sowas in Zukunft meine Zeit nicht mehr verschleudern.
rolfk am 15 Mär 2021 17:46:33 fschuen hat geschrieben:Eine Kennlinie leitet aus einem Wert (X-Achse) einen anderen Wert (Y-Achse) ab. Das gibt's auch in Zweidimensional, heisst dann Kennfeld. Beides existent, aber nicht beim Ladegerät. Das arbeitet einfach mit maximalen Spannungen.
Wieso ist die Spannung "maximal" ? Ist die Spannung eines regelbaren Netzteils immer maximal ? fschuen hat geschrieben:An einem unbelasteten, stabilisierten Netzteil (Ladegerät) liegt einfach die maximale Spannung an, sowie an einem geschlossenen Wasserhahn der normale Wasserdruck anliegt. D
Und dieser Abfall der Spannung, Fachbegriff Innenwiderstand, ist doch auch eine Kennlinie - oder nicht ? Das kann man doch, wie du so schön gesagt hast, in einem Diagramm mit X- und Y-Wert, das eine Spannung, das andere Strom, so eintragen.
wolfherm am 15 Mär 2021 17:54:39 Ich finde es immer wieder toll, wie man alltägliche Dinge, die millionenfach funktionieren, dermaßen auseinander nehmen kann, das dem normalen Menschen nicht mehr geholfen ist.
Wir sollten hier eine Geschlossene einrichten, in der nur die wirklichen E-Fachleute reinkommen, damit die sich dort so richtig austoben können...... :D :D :D
rolfk am 15 Mär 2021 17:59:51 Ich konnte ja nicht ahnen, dass der Begriff Kennlinie eine solche Überforderung bewirken kann... :D
Stocki333 am 15 Mär 2021 19:41:12 wolfherm hat geschrieben:Wir sollten hier eine Geschlossene einrichten, in der nur die wirklichen E-Fachleute reinkommen, damit die sich dort so richtig austoben können...... :D :D :D
Wenn dieses Projekt Wirklichkeit wird. Kann ich mich dann als Aufseher bewerben. Aber ich nehme nur Teilzeit Job. Gruß Franz
Acki am 15 Mär 2021 21:01:43 Stocki333 hat geschrieben:... Wenn dieses Projekt Wirklichkeit wird. Kann ich mich dann als Aufseher bewerben. Aber ich nehme nur Teilzeit Job. Gruß Franz
Könnte klappen: Es ist ja bekannt, dass in entsprechenden Einrichtungen der Übergang zwischen Aufseher und Patient fliessend ist - Einer hat halt eine weisse Schürze oder einen Schlüssel ... damit ist sicher gestellt, dass am Abend der Richtige nach Hause geht ... ;D
Wuidsau am 15 Mär 2021 21:40:10 Ja Wolf, bin dafür!
basste315 am 16 Mär 2021 21:42:53 wolfherm hat geschrieben:Wir sollten hier eine Geschlossene einrichten, in der nur die wirklichen E-Fachleute reinkommen, damit die sich dort so richtig austoben können...... :D :D :D
Ich möchte zu Niederungen eines einfachen Nutzers zurückkommen und gleichzeitig mein vorher geäußertes Statement betreffend Nutzung des CTEX MXS10 Ladegerätes (als Zusatzlader) für LiFePo4 mit Bleieinstellung berichtigen.Da ich die Fachkompetenz von Acki und Andreas andwein schätze, blieben bei mir deren Warnungen nicht ungehört. Ich habe daher frech getestet und ausschließlich mit dem CTEK geladen, also nicht wie bisher neben einem anderen Ladegerät als Zusatzlader. Vorerst habe ich keine Störung/Probleme bemerkt, offenbar gab es ein kurzes Ereignis, wahrscheinlich unmittelbar bei Beginn der Ladung, das für mich unbemerkt Unterspannungsalarm bei einer Zelle und beim Akkupack ausgelöst hat und in der App protokolliert wurde. Ich werde das CTEK daher eher nicht mehr, und wenn dann nur als Zusatzlader nutzen, wobei ich es nicht starten lasse, sondern später zuschalten würde. Dazugelernt!Helmut
basste315 am 16 Mär 2021 21:56:45 Ist ein Booster zur Ladestrombegrenzung und Vermeidung von Rückströmen zwingend erforderlich :?: :?: :?: Heute habe ich meinen ganz neuen LiFePO4 200AHSelbstbau-AKKU erstmals im Hymer SL 514 Gold Edition 2007 auf Fiat Ducato vorerst ohne jedes Problem an Original Hymer Ladetechnik das Laden mit EBL-Netzlader, Solar und vor allem LIMA über EBL/TRENNRELAIS (50A abgesichert) angeschlossen und getestet. Zu prüfen war, ob zur Ladestrombegrenzung und Vermeidung von Rückströmen ein Booster (oder eine Idealdiode) erforderlich sind. Weiteres: --> LinkHelmut
basste315 am 19 Mär 2021 18:44:34 basste315 hat geschrieben:Ist ein Booster zur Ladestrombegrenzung und Vermeidung von Rückströmen zwingend erforderlich :?: :?: :?: Zu prüfen war, ob zur Ladestrombegrenzung und Vermeidung von Rückströmen ein Booster (oder eine Idealdiode) erforderlich sind. Weiteres: --> LinkHelmut
Ergebnis: MESSEN und dann erst einen Booster kaufen ! Hymer-Ladetechnik (konkret 2007) ist über EBL 101 und Trennrelais mit Originalverkabelung und 50A Absicherung völlig problemlos. Maximal 30 A Ladestrom, maximal 14,1V Ladespannung - gemessen an der Starterbatterie, keine nennenswerten Rückströme. Booster oder Idealdiode nicht erforderlich. --> LinkHelmut
mv4 am 19 Mär 2021 19:02:30 Helmut...sind die 30A nur der ladestrom, oder kommt da noch der Eigenverbrauch (Motor..Licht...usw.) dazu ?
die 14,1V sind natürlich völlig ausreichend...sind aber schon etwas wenig ...meine Lima bringt kurz vor Voll 14,3V...bei 14,4V fließen keine bis kaum noch A in den Accu. Kein Booster verbaut...Ladestrom stufe 1 25A ...stufe 2 (lässt sich leider nur per bluetooth zu und wegschalten) 50A.
Stufe 2 ist dann das Kabel mit dem Größeren Querschnitt
KAWADO am 19 Mär 2021 20:29:46 basste315 hat geschrieben:Ergebnis: MESSEN und dann erst einen Booster kaufen ! Hymer-Ladetechnik (konkret 2007) ist über EBL 101 und Trennrelais mit Originalverkabelung und 50A Absicherung völlig problemlos. Maximal 30 A Ladestrom, maximal 14,1V Ladespannung - gemessen an der Starterbatterie, keine nennenswerten Rückströme. Booster oder Idealdiode nicht erforderlich.
Moin Helmut :wink: , ich habe einen Ducato mit original Karmann Verkabelung. Wie Du.... ausprobiert.... Ergebnis ähnlich wie bei Dir 20A-30A Ladestrom bei laufendem Motor ohne Verbraucher. Mir reicht das auch so. Wollte erst zusätzliches Kabel legen mit Trennrelais.... aber ich bin Faul :lol: Lifepo4 rein und gut :mrgreen:
basste315 am 22 Mär 2021 08:51:29 Weinzwerg hat geschrieben:Glückwunsch zu dem erfolgreichen Projekt! :) Auch für Deine Hartnäckigkeit gegenüber den Bedenkenträgern. Kannst Du bitte in Deinem Vorstellungsthread die BMS Einstellungen zeigen. Das wäre für andere von Interesse.
Hier geht es zu den BMS-Einstellungen: --> LinkHier geht es zu " Helmut baut einen LiFePo4 200 Ah -Akku - keine Bauanleitung" : --> LinkHelmut
ConducteurCC am 22 Mär 2021 15:30:28 basste315 hat geschrieben:Das ist kein Fachbeitrag, sondern das Ergebnis meines persönlichen Praxistests.
Mythos 1: Mindestens 1 Ladegerät mit Lithium „Kennlinie“ ist notwendig. Falsch! Bei richtiger BMS-Einstellung wird der Stromfluss automatisch zum Lade-Ende trotz angeschlossener Ladegeräte ohne Li-Kennlinie bis auf 0 in Worten: NULL Ampere reduziert ohne dabei OV auszulösen, was die "letzte Sicherung" zum Schutz der Zellen wäre.
Mythos 3: Unterbrechungs-Schalter vorsehen, damit der (volle) Li-Akku nicht „gestresst“ wird. Unnötig! Anstelle eines „Nato-Knochen“ zum Trennen des Solar- oder Netzladers kann man auch den Lade/Entladezweig mit der iOS-App im BMS abschalten. Vorteil: zusätzliche Übergangswiderstände werden vermieden. Siehe auch Ladebegrenzung Mythos 1
Nur mal eine Ergänzung zur Bewußseinserweiterung: Schalte mal bitte den Ladezweig ab, wie Du es empfiehlst und schaltet den WR mit einer Last um die 1-1,5kW an. Dann kannst Du Deine persöhnliche Erfahrung erweitern.
rolfk am 22 Mär 2021 15:38:55 Das wird böse enden... :mrgreen:
basste315 am 22 Mär 2021 21:54:02 ConducteurCC hat geschrieben:Nur mal eine Ergänzung zur Bewußseinserweiterung: Schalte mal bitte den Ladezweig ab, wie Du es empfiehlst und schaltet den WR mit einer Last um die 1-1,5kW an. Dann kannst Du Deine persöhnliche Erfahrung erweitern.
Nur mal eine Frage an einen Fachmann: Warum sprichst du in Rätseln? Findest du, dass das fair ist, Jemandem zu raten, etwas auszuprobideren, wenn schon an deiner Formulierung erkennbar erkennbar ist, dass das nicht gut ausgeht? So ist nicht Forum! Ich hätte dich anders eingeschätzt! Man kann sich eben leider auch täuscnen. Zum Glück kann ich den "Ratschlag" :evil: mit der iOS-App gar nicht ausprobieren. Dort lässt sich nämlich der Ladezweig gar nicht gesondert abschalten, sondern nur mit dem Lastzweig gemeinsam. Das war mir bei meinem Posting noch nicht bewußt. Diese Funktion ist dann eigentlich nur für Nutzungspausen nützlich, im Betrieb braucht man ja den Lastzweig. Was wäre vermutlich passiert, wenn ich es ausprobieren hätte können? Ich hab da mal einen Verdacht. Jemand hat mit einer Version der Android-App genau dieses Experiment gemacht - Ladezweig aus, am Lastzwig 80 A Abnahme - er hat sich gewundert, dass die Fets auf einer Seite seines langen JBD-BMS ziemlich warm wurden und hat abgebrochen. Helmut der laienhaft seine "Erfahrungen" preisgibt, aber von Fachleuten mit Kompetenz (im konkreten Fall aber sozialer K.) erwartet, dass sie nicht in Rätseln antworten. Ich würde ernstgemeinte Richtigstellungen erwarten und bin lernfähig und jetzt etwas verärgert :(
basste315 am 22 Mär 2021 21:56:16 rolfk hat geschrieben:Das wird böse enden... :mrgreen:
Für deinen Beitrag gilt das gleiche wie oben! Unfair, ohne eine Erklärung zu bieten. :( Helmut
deacheapa am 22 Mär 2021 22:06:02 Dann wirft es die Last auch ab, wegen Temp.. Mal wieder Kindergarten? :rolleyes:
Ps. teilweise kann ichs ja verstehen bei den ständigen "ich habe Feuer gemacht" Wiederholungen :?
lowbattery am 22 Mär 2021 22:27:03 Jetzt mal ein vernünftiges Vorgehen zum testen, der Punkt von G. ist grundsätzlich interessant, da genau das auch beim Kaffeekochen oder Föhnen bei Minusgraden passieren würde (macht man zwar nicht jeden Tag, aber egal ...): 1. Spannungsabfall zwischen Ein- und Ausgang BMS messen (Multimeter). 2. Temperatursensor in Eiswasser hängen (siehe Will Prowse). Das löst Ladesperre aus. 3. Jetzt mit kleinerem Strom (nicht 150A und/oder nur kurz) Entladen. Dabei wieder Spannung zwischen Ein- und Ausgang BMS messen (Multimeter). Wenn bei 3. der Spannungsabfall ca. 0,5V höher ist, dann sind große Ströme ein Problem. Wenn das BMS halbwegs intelligent ist, dann erkennt es über den eingebauten Shunt die Stromrichtung und macht temporär auf. Dann passiert gar nichts. deacheapa hat geschrieben:Dann wirft es die Last auch ab, wegen Temp..
Hallo Dean, ich denke die Frage dazu war ob es zuerst die Temperatur bemerkt oder zuerst die Mosfets ableben. Was Helmut wiederum nicht testen will. Gruß, Stefan
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